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Full text of "Amiga Magazin 1992-01"

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1/92 Das C o m p u t e r-M a g az i n für Amiga-Fans 



unter 2.0 


IW 


Tests & Grundlagen 


Markt & Kaufberatun 


Edle Erweiterungen 
für den Amiga - 


GROSSER 


SPIELE 


SONDERTEIL 

mit Tips, Tests 
und heißen News 


Fests: Reflections 2.0, Populous 2, 
Impact Vision 24 

rips&Tricks: Imagine, OMA 
















NtU VUN NtWItK! 



MediaStation von DIGI-VIEW stellt Ihnen alle Werkzeuge zur Verfügung, 
damit Sie Ihren Amiga vollständig ausnutzen. 

DIGITALISIEREN 

Bringen Sie mit Digi-Viewdie Welt in Ihren Amiga - mit dem meistgekauftesten und am häufigsten ausgezeichneten Peripheriegerät aller Zeiten, dasfürden Amiga 
erhältlich ist. Die Zeitschrift AmigaWorld sagt, daß es "der wertvollste Digitizer für den Amiga ist und die besten Bilder zur Verfügung stellt”. Richten Sie nur Ihre 
Kamera aus und in Sekunden fängt Digi-View Bilder mit brillanten Farben und beispielloser Klarheit ein. Ob Sie Grafiken für Video, Desktop Publishing. 
Präsentationen oder nur zum Spaß erstellen. Digi-View ist einfach die beste Lösung. 

MALEN 

1985 war NewTek der Pionier für das HAM-Mode-Verfahren mit 4096 Farben. Seit dieser Zeit ist es keinem anderen Programm gelungen, die verblüffende Leistung 
des Programms auch nur annähernd zu erreichen. Die völlig neue Version Digi-Paint 3 ist das schnellste, sauberste und leistungsfähigste HAM-Zeichenpro- 
gramm, das je erstellt wurde. Dies bestätigtauch die Zeitschrift AmigaWorld, wenn Sie sagt: “Wollen Sie wirklich ernsthaft mit nur einem Zeichenprogramm 
arbeiten, empfehlen wir Ihnen Digi-Paint 3.” 

PRÄSENTIEREN 

Elan Performer 2.0 machen Diashows und interaktive Präsentationen zu einem Kinderspiel. Klicken Sie einfach Bilder und Bewegungen mit der Maus an, um Sie 
Ihrer Tastatur zuzuweisen. Automatisch sortiert der Performer die Bilder mit genauen Zeitangaben . Auf Tastendruck können Sie mit diesem Hochleistungswerk¬ 
zeug zum Erstellen von Präsentationsgrafiken Ihre Bilderauch sofort erscheinen lassen. Die Zeitschrift AmigaWorld nennt den Elan Performer “das feinste 
Werkzeug für die Darstellung auf dem Amiga, das ein Amiga-Künstler heute kaufen kann.” 

N=wT=k 














EDITORIAL 



WAS BRINGT 1992i 


Das Jahr 1991 war ei¬ 
nes der erfolgreichsten für 
Commodore. Mit zahlrei¬ 
chen Innovationen sorgte 
der Technologiekonzern 
für Gesprächsstoff. So be¬ 
legt Commodore europaweit 
den zweiten Platz in der 
Rangliste der PC-Hersteller. 

Kein anderer Compu¬ 
terhersteller wartet mit einer 
derartigen Palette von Sy¬ 
stemen auf: vom 286er 
Slimline bis zum 486er To¬ 
wer, leistungsfähige Note¬ 
books, vom Amiga 500 bis 
Amiga 3000 T, Unix sowohl auf PC als auch 
auf Amiga, komplette Netzwerklösungen un¬ 
ter Novell für PC-DOS, PC-OS/2, PC-UNIX, 
Amiga-DOS und Amiga-UNIX, und nicht zu 
vergessen CDTV und C64. 

Mit dem Amiga 500 Plus fand gegen En¬ 
de des Jahres eine sinnvolle Evolution der 
technischen Daten beim kleinsten Vertreter 
der Amiga-Familie statt. Man muß kein Pro¬ 
phet sein, um sich die Fortsetzung im kom¬ 
menden Jahr vorzustellen: Der Amiga 2000 
lechzt nach ECS. Mit den bereits in den La¬ 
bors befindlichen AA-Chips ließen sich fanta¬ 
stische Amiga kreieren. 

Nach oben und unten könnten weitere 
Systeme die Amiga-Familie ergänzen. 

In umfangreichen Recherchen ermittel¬ 
ten wir Varianten, die möglicherweise schon 
1992 auf dem Markt erscheinen. Das letzte 
Wort aber haben wie immer die Marketing- 
Strategen. 

! Auch die Peripherieanbieter entwickeln 
fleißig weiter. Welche Megatrends erwarten 
uns 1992, wo geht die Entwicklung bei den 
Speichermedien, den Monitoren, der Soft¬ 
ware oder den alternativen Technologien hin? 
I Eins ist auf jeden Fall sicher: Der gesam¬ 
te Computermarkt befindet sich derzeit in ei¬ 
nem mörderischen Verdrängungswettbewerb. 
Das wirkt sich in einem enormen Preisverfall 
aus, der auch auf monopolistische Marktni¬ 
schen überschwappt. So purzeln die Kosten 
für mehr Speicher bei Festplatten oder RAM 


seit Jahren kontinuierlich, 
jedoch seit zwölf Monaten 
beschleunigt. Überkapazi¬ 
täten vieler Hersteller zwingt 
zu Preisnachlässen bis un¬ 
ter die Schmerzgrenze. 

Lachender Dritter ist 
der technisch versierte Kon¬ 
sument. Er kann sich sein 
System selbst zusammen¬ 
bauen und konfigurieren. 
Support oder Service sind 
für ihn zweitrangig, preis¬ 
günstiger Erwerb leistungs¬ 
fähiger Komponeten steht 
an erster Stelle. Hier bietet 
das AMIGA-Magazin ausführliche Vergleichs¬ 
tests und Marktübersichten in jeder Ausgabe. 

Daß bei ständig sinkenden Preisen und 
Margen die intensive Beratung auf der 
Strecke bleibt, trifft sicherlich den Neueinstei¬ 
ger mit wenig bis gar keiner Computererfah¬ 
rung besonders hart. 

I Hier eröffnet sich für Fachhändler, denen 
die Discounter, Versender, Massas und Su- 
mas das Leben schwermachen, eine Alterna¬ 
tive, über Beratungs- und Serviceverträge 
Kunden zu gewinnen und zu halten. 

Ein Trend, der durch jahrelange Wieder¬ 
holung eigentlich keiner mehr ist, erweist sich 
als besonders zäh und typisch für den Com¬ 
putersektor: ständig mehr Leistung für weni¬ 
ger Geld. Es ist nicht abzusehen, daßsich die¬ 
se Dynamik in den nächsten Jahren verlieren 
wird. Auf uns kommen also rosige Zeiten zu - 
bezogen auf die Rechen-Power der Compu¬ 
ter. Ob wir in zehn Jahren auch noch über die¬ 
selben Marken reden/schreiben werden, sei 
dahingestellt. 




Herzlichst Ihr 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 








IE! 


IN HALT 


JANUAR ’ 9 2 







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MonAmi 


Das Programm des Monats: Der Diskmonitor 
für Festplatten und Disketten. Was er leistet und wofür man 
ihn benutzen kann, lesen Sie ab Seite 52 


PROGRAMMIEREN 


Disketten- und Festplattenmonitor 

Programm des Monats: »MonAmi« 


52 


Synchronisation 

Wir programmieren Tasks und Prozesse (Folge 2) H 57 


Einpacken 

Datenkompression (Folge 1) 


68 


Alloah Assembler, Ahoi OMA 

Assemblerprogrammierung mit OMA 2.0 


H 75 


Es paßt oder nicht 

Pattern Matching 


80 


AKTUELL 

Hits ’92 

Was bringt das neue Amiga-Jahr? 

6 

AMIGA ’91 Köln 

Neues von der großen Amiga-Messe in Köln 

18 

Systems '91 

Highlights von der Münchener Messe 

26 

Interessante Produkte und heiße Meldungen 

News aus der Computerbranche 

29 

Gezielte Auswahl 

Kaufberatung: Welche Erweiterung ist die richtige? 

32 

Hermann der User packt aus 

Computer-Comics 

238 


TIPS & TRICKS 

AMIGA Trickkiste 

Knifflige Tricks und hilfreiche Tips für Amiga-Besitzer 

194 

Hardware-Tips 

So bauen Sie die neuen Chips ein 

202 

Komfort inklusive 

Geoworks für PC-Emulatoren 

206 

Grafiken zum Überziehen 

Tips zu Imagine 

212 


KURSE 

Alles reine Formsache 

Dateiformate (Folge 1) 

In dieser Folge: IFF und ILBM 

H 82 

Was lange währt, wird endlich gut 

Programmieren unter OS 2.0 (Folge 1) 

H 88 

Der Einstieg 

Grundlagen in GFA-Basic (Folge 6) 

H 170 

Utilities & ARexx 

OS 2.0: Die Workbench (Folge 5) 

H 214 



TEST: HARDWARE 


Schreiben mit Licht 

Der neue Laserdrucker von Star: »Laserprinter 4« 


100 


Spartakus 

Neun-Nadeldrucker:»GKL 1230« 


1 102 


Schwarzmarkt 

Marktübersicht Laserdrucker 


104 


24-Bit-Echtzeit 

24-Bit-Grafik- und Videokarte: »Impact Vision« 


107 


4 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 
































































































AMIGA-WISSEN 


XGraph - der Nachbrenner 

Programmierte Grafik in BASIC (Folge 6) 


Assembler in BASIC 

Einbindung von Assemblerprogrammen in BASIC 


Debüt eines Traumpaars 

Programmieren: ARP & BASIC 


TEST: SOFTWARE 


Sir - Sie haben gerufen? 

Desktop Utilities: »Butler James« 


Lichtspielereien 

Ray-Tracing-Programm: »Reflections 2.0« 


Dedicated with Love 

Zeichenprogramm: »Pro Vector« 


PUBLIC DOMAIN 


Fred in Germany 

Neue Fish-Disks von 541 bis 560 



230 


MUSIK 


Tonkünstler 

Dem Klang auf der Spur 

242 

Sample-Software gibt es? 

ab Seite 242 

\Amij 


1 SPIELETEIL 

—T-E 


WETTBEWERBE 


Wer gewinnt 2000Mark ? 

Wählen Sie das Programm des Jahres 


254 


RUBRIKEN 


Editorial 


Jahresinhaltsverzeichnis ’91 


111 


Computermarkt 


181 


Leserforum 


186 


Amiga-Clubs 


190 


Musik 


Was bedeuten im 
Musik-Fachjargon Begriffe wie 
Sequencer, Sampler und Ana- 


Spiele-News 


Kurztests 

AMIGA 

fest 

118 

Utopia 

AMIGA 

test 

120 

Bundesliga Manager Professional 

AMIGA 

test 

122 

Pegasus 

AMIGA 

test 

124 

Face off 

AMIGA 

test 

124 

King’s Quest V 

AMIGA 

test 

126 

Lotus Turbo - Challenge II 

AMIGA 

test 

128 


Spiel des Monats: Populous II 


130 


Bücher 


192 


Programmservice 


255 


Impressum 


257 


Inserentenverzeichnis 


257 


Vorschau 


258 


Terminator 

AMIGA 

test 

134 

R-Type II 

AMIGA 

test 

134 

MicroProse Golf 

AMIGA 

test 

137 

Knights of the Sky 

AMIGA 

test 

1 140 

Birds of Prey 

AMIGA 

test 

142 

AMIGA ’91 Köln 


144 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


5 



















































































KTUELL 

E N D S 




The same procedure as 
last year - das AMIGA- 
Magazin hat sich umge¬ 
hört, was Hersteller und 
Entwickler für 1992 pla¬ 
nen, welche neuen Pro¬ 
dukte es geben wird und 
ob die AMIGA-Familie Zu¬ 
wachs bekommt. 


von Ulrich Brieden 


licken wir zuerst zurück, 
denn hinter uns liegen 
zwölf ereignisreiche Mo¬ 
nate: 

- Neue Grafikkarten (bis zu 16,8 
Millionen Farben) gibt’s mittlerwei¬ 
le ein halbes Dutzend verschiede¬ 
ne Modelle; 

- CDTV feiert schon bald sein ein¬ 
jähriges Jubiläum; 

- Amiga 500 Plus kam kurz vor 
Weihnachten; 

- OS 2.0 ist eingeführt; 

- Turbokarten mit 68030-Prozes- 
sor, getaktet mit bis zu 50 MHz, hei¬ 
zen dem Amiga ein; 

- selbst 68040-Karten sind schon 
im Einsatz - allerdings ein noch 
recht teures Vergnügen; 

- Festplatten von 40 MByte an auf¬ 
wärts geben den Ton an; 

- erste Laser-Disks sind erhält¬ 
lich. .. 

Und dann gibt’s natürlich immer 
bessere Software, z.B.: 

- für Grafiker: Deluxe Paint IV, Re- 
flections 2.0, Real 3D usw. 

- oder im Multimediabereich, man 
denke an AmigaVision, Scala 1.13 
usw. 

- oder neue Programmierspra¬ 
chen wie C+ +, Oberon, Cluster... 

Eigentlich alles bestens. Doch 
vor der Tür stehen neue Sensatio¬ 
nen, auf die wir bereits jetzt unser 
Glas erheben wollen. 



Helmut Jost 


schäftsführer Commodore 
Deutschland und Vice Presi¬ 
dent plant für 1992 den 
Rundumschlag 


■ Commodore holt 1992 gleich 
zum Rundumschlag aus: Wie Hel¬ 
mut Jost uns im Interview verriet, 
plane man für 1992, insgesamt vier 
neue Amiga-Modelle vorzustellen 
bzw. bereits in den Markt einzufüh¬ 
ren. Dabei handele es sich um Er¬ 
weiterungen der Amiga-Familie, 
um diese nach oben und unten ab¬ 
zurunden: So sei für die zweite 
Jahreshälfte mit der Ankündigung 
neuer Amigas zu rechnen, die hö¬ 
here grafische Auflösungen und 
mehr Farben bieten und die kom¬ 
pakter gebaut sein werden. 

Einzelheiten darüber, welche 
Produkte wann vorgestellt werden, 
stünden noch nicht fest, Anfang 92 
sollten hier die ersten Entschei¬ 
dungen fallen. Das AMIGA-Maga- 
zin wird in der nächsten Ausgabe 
über alle neuen Entscheidungen 
berichten und auch den komplet¬ 
ten Wortlaut des Gesprächs mit H. 
Jost abdrucken. 

Sicher festzustehen scheint be¬ 
reits die Vorstellung einer anderen 
Neuigkeit, auf die Amiga-Kenner 
schon lange warten: A 690, ein op¬ 
tisches Laufwerk (Laserdisk) für 
den Amiga 500 bzw. Amiga 500 
Plus (später auch für Amiga 2000), 
mit dem man dann z.B. auch 
CDTV-Titel mit dem Amiga nutzen 
kann. Zur CeBIT soll das Laufwerk 
öffentlich präsentiert und anschlie¬ 
ßend verkauft werden. 

- Kickstart 2.0: Was lange währt, 
wird endlich gut. Bereits auf der 
Amiga World in Wien und der AMI¬ 
GA ’91 in Köln wurden die ersten 
Kickstart-ROMs für den Amiga 500 
und 2000 verkauft. 1992 werden 
sie auch in größeren Stückzahlen 
und dann auch endlich für dem 
Amiga 3000 erhältlich sein (rund 
270 Mark). 

Man sollte seinen Amiga aller¬ 
dings nur beim Fachhändler Umrü¬ 
sten lassen, denn ohne Leiterbahn 
auftrennen oder Jumper um¬ 
stecken geht nichts. Und wenn Ihr 
Amiga eine ältere Platine hat, muß 
sogar gelötet werden. 

- Noch ein Hit in Sachen OS 2.0: 
Schon zur CeBIT können wir mit ei¬ 
nem Update der Workbench 2.0 
(bzw. V 2.04) rechnen, d.h. eine 
neue Diskette: die multilinguale 
Workbench-Version 2.1 (!). Anstel¬ 
le des Klassikers »Please insert 
volume xxx in any drive« erscheint 
nun »Bitte Datenträger xxx in belie¬ 
biges Laufwerk einlegen«. Ver¬ 
antwortlich dafür ist eine Library 
mit Namen »locale.library«, die es 
ermöglicht, ein Programm mit ver¬ 
schiedenen Sprachen zu verse¬ 
hen. In der Praxis kann der Anwen¬ 
der seine bevorzugte Sprache aus¬ 
wählen, sofern der Programmierer 
sie implementiert bzw. vorgesehen 
hat. Für den Programmierer und 


Jajjresvorsc h a u 



für den Vertrieb hat die Library den 
Vorzug, nur einmal ein Programm 
entwickeln zu müssen, nicht aber 
verschiedene Programme für ver¬ 
schiedene Sprachen. 



miga- 
BASIC ist 
tot - es lebe ... 


Eine weitere, für Programmierer 
interessante Neuheit ist die »Appli¬ 
cation Shell« oder kurz »App- 
Shell«. Sie unterstützt beim Ent¬ 
wickeln grafischer Benutzerober¬ 
flächen ähnlich dem Programm 
»PowerWindows« - aber komforta¬ 
bler, umfangreicher und kompak¬ 
ter. Hierbei werden alle Möglich¬ 
keiten des neuen Betriebssystems 
ausgeschöpft. Die so entstandene 
Oberfläche kann man als C- oder 
Assembler-Objektcode sichern 
und in ein Programm einbinden. 

Mit der AppShell ist es möglich, 
Ereignisse (z.B. Menüanwahl oder 
Anklicken eines Gadgets) direkt in 
einen Funktionsaufruf umzuleiten. 
Das lästige Abfragen der Ereignis¬ 
se entfällt somit. Das Ganze wird 
im nächsten Jahr dazu führen, daß 
wir auch in Anwendungssoftware 
so etwas wie standardisierte Be¬ 
nutzeroberflächen finden, prak¬ 
tisch für alle Anwender, die sich so 
nicht ständig neu in Programme 
und deren Bedienung einarbeiten 
müssen. 

Es wird auch ein einheitliches In¬ 
stallationsprogramm von Commo¬ 
dore geben, mit dem man Applika¬ 
tionen auf Festplatten überträgt 
und das jedem Entwickler zum 
Einbau in seine Produkte zur Ver¬ 
fügung gestellt wird. Die Skriptda¬ 
tei für eine Programminstallation 
ähnelt der LISP-Syntax und bietet 
adäquaten Komfort. Das Installa¬ 
tionsprogramm trägt dem unter¬ 
schiedlichen Wissensstand der 
Anwender Rechnung und bietet 
verschiedene Installationsoptio¬ 
nen: für den Anfänger, den Fortge¬ 
schrittenen und den Experten. 

Abrundend wird Commodore ei¬ 
ne einheitliche On-Iine-Hilfe für 
Anwendungsprogramme einfüh¬ 



ren, den »AmigaGuide«. Mit »Ami- 
gaGuide« kann man während des 
Programmablaufs Informationen 
über die eine oder andere Funk¬ 
tion, einen Menüpunkt oder einen 
Schalter ausgeben. Der »Amiga¬ 
Guide« erlaubt auch Querverweise 
in den Hilfstexten; damit kann der 
Anwender von einer Funktionsbe¬ 
schreibung zur nächsten sprin¬ 
gen. Einfaches Anklicken genügt. 

Weitere Zusätze der Workbench 
2.1 werden sein: 

- PostScriptdrucker-Treiber; 

- Unterstützung von DIN A4 in den 
Preferences und 

- Paletten-Sharing von Screens. 

■ Programmiersprachen: Hier 
brodelt’s. AmigaBASIC ist tot; es 
lebe... tja, es lebe wer oder was? 
Mit Erscheinen der Betriebssy¬ 
stemversion OS 2.0 ist eins Gewi߬ 
heit geworden: AmigaBASIC ge¬ 
hört nicht mehr zum Lieferumfang 
des Amiga. Der Grund liegt u.a. in 
der Inkompatibilität von Amiga¬ 
BASIC zum Amiga 3000 (auf Ami¬ 
ga 500 Plus läuft’s). Da Commodo¬ 
re nicht bereit ist, eine Neu- bzw. 
Weiterentwicklung des Microsoft- 
BASIC zu finanzieren - und Micro¬ 
soft auch nicht sonderlich interes¬ 
siert zu sein scheint, Amiga zu för¬ 
dern -, sind die Folgen absehbar: 

Neueinsteiger mit Neigung zur 
Informatik werden, nein müssen 
sich eine andere Programmier¬ 
sprachezulegen, sei es Assembler 
oder einen BASIC-, C- oder Modu- 
la-2-Compiler. Eine wichtige Rolle 
wird die mit dem neuen Betriebs¬ 
system ausgelieferte Skriptspra¬ 
che ARexx spielen. Mit ARexx las¬ 
sen sich Programme steuern, indi¬ 
viduell konfigurieren und es wird 
zudem ermöglicht, daß Program¬ 
me untereinander kommunizieren. 

Im Multimedia-Zeitalter ist das 
natürlich von steigendem Interes¬ 
se. Auf keinen Fall aber wird ARexx 
AmigaBASIC bzw. BASIC erset¬ 
zen; das scheitert schon daran, 
daß für ARexx mehr Grundkennt¬ 
nisse einer Programmiersprache 
vorausgesetzt werden. 

Um die Nachfolge des Amiga¬ 
BASIC wird hart gerangelt werden. 
1992 werden wir: 

- bereits zu Jahresbeginn eine 
neue Version 2.0 von Kick-Pascal 


6 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 



ein Standard verabschiedet wor¬ 
den ist, der vielleicht sogar den 
Durchbruch bringt. 

Unter den Exoten wird man 1992 
die neue Fassung von Cluster be¬ 
achten müssen, ein Modula-2- 
Derivat, das besonders für grafi¬ 
sche Projekte geeignet ist, und 
man darf auch gespannt sein, was 
BASIC-Dialekte wie AMOS-BASIC 
verändern werden. Bei Assem¬ 
blern macht OMA derzeit das Ren¬ 
nen, doch auch hier erwarten wir 
neue Produkte, so den Assembler 
Macro 68 von DigiSoft. 

Und dann ist da noch ein ganz 
spezieller Aspirant: AmigaVision. 
Dieses Multimedia-Werkzeug wird 
mit Amiga 2000 und Amiga 3000 
ausgeliefert, und mit ihm kann 
man wie in BASIC etc. program¬ 
mieren - und zwar Präsentationen. 
Auch AmigaVision wird eine Rolle 
als Programmiersprache spielen, 
. und zwar für alle, die Grafiken etc. 
steuern möchten. AmigaVision 
bietet hier optimale Voraussetzun¬ 
gen, da man quasi mit Symbolen, 
d.h. sehr anschaulich, z.B. einen 


(Maxon) sehen, z. Zt. die beste Im¬ 
plementation von Pascal auf dem 
Amiga. 

- Zusätzlich dürfen wir gespannt 
sein auf das auf der AMIGA ’91 in 
Köln erstmals gezeigte C++ von 
Maxon, dessen wesentlicher Be¬ 
standteil ein, so der erste Ein¬ 
druck, leistungsfähiger C-Compi- 
ler (ANSI-Standard) ist. 

Objektorientierte Sprachen wie 
C++ werden sowieso den Trend 
stark mitbestimmen: 

- So gibt’s seit kurzem eine neue 
Version des Oberon-Compilers 
(A+L AG) 


ftviilftbt« Linguigts Prtftrrtd Languifts 


Cltip Laww» 


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v'l Rtcoiniz» Daylifht Sivings Tin# 


Man spricht Deutsch 


mit einer 

neuen Bibliothek wird der Amiga zum Sprachentalent. 


- und für M2Amiga (ebenfalls A+L 
AG) - z. Zt. Nummer 1 unter den 
Modula-2-Compilern - gibt’s ähn¬ 
lich wie C++ für C einen Precom- 
piler: M20P. Es handelt sich um ei¬ 
nen sog. Vorcompiler, der ein Pro¬ 
gramm analysiert, bestimmte 
neue, objektorientierte Schlüssel¬ 
wörter erkennt und das Ganze in 
Modula-2 umwandelt. 

- Für M2Amiga (neue Version: 
M2Amigall (V. 4.097)) selbst wird’s 
ebenfalls ein paar feine Sachen 
geben, so kündigte A+L einen 
neuen Debugger an (Runtime- 
Debugger), der bereits ab Januar 
erhältlich sein sollte. 

Für Modula-2 sollte 1992 ein ent¬ 
scheidendes Jahr sein, da endlich 


Diavortrag, mit Amiga gestalten 
kann. Wird das vielleicht die neue 
Art zu programmieren? 1992 wird’s 
zeigen. 

Kommen wir zur Hardware: 

■ Festplatten: Bei den Laufwer¬ 
ken setzt sich der Trend zur Minia¬ 
turisierung weiter fort. Die Herstel¬ 
ler sehen in den Notebooks einen 
riesigen Wachstumsmarkt, der 
nach kleinen und leistungsfähigen 
Festplatten verlangt. So stellte z.B. 
Conner Peripherais im Herbst auf 
der Systems ’91 eine 2 V 2 -Z 0 II- 
Festplatte mit 0,75 Zoll Bauhöhe (1 
Zoll = 2,54 cm) und einer Kapazi¬ 
tät von 120 MByte vor. Auch Quan¬ 
tum setzt mit der Godrive-Serie auf 
die kleinen Platten. 


Im Amiga-Bereich bauen die gen hat und nun selbständig nach 

Hersteller auf Kombi-Controller, dem nächsten sucht, schickt die 

die SCSI-Host-Adapter, Festplatte zweite Hard-Disk ihre Daten zum 

und Speichererweiterung auf ei- Host-Adapter usw. Der Rigid Disk 

ner Slot-Karte für den Amiga 2000 Block (RDB) bei SCSI-Massen- 

bzw. als externes Gerät für den speichern, der den problemlosen 

Expansion-Port beim Amiga 500 Austausch von Daten und Platten 

vereinen. Der Trend wird sich si- sichert, hat sich nun endgültig als 

cherlich auch 1992 fortsetzen, wo- Standard durchgesetzt. 1992 dürf- 

bei die neuen 2V2-Zoll-Festplatten- te wohl kein Hersteller mehr auf die 

Laufwerke Anlaß zu Spekulationen Idee kommen, einen inkompati- 

geben: Eine Filecard mit SCSI- bien Controller (Host-Adapter) auf 

Host-Adapter, RAM, Festplatte und den Markt zu bringen. Ein Gewinn 

68030-Turbokarte ist denkbar. GVP für den Anwender, 

hat das 1991 mit dem Serie-Il- ■ Optical Disks: Gerade erst sind 

Turboboard bereits im Ansatz reali- die ersten Modelle für den Amiga 

siert. Hier muß man die Festplatte erhältlich (NEC, Toshiba), gerade 

allerdings noch auf einem zusätzli- erst haben die Großen erkannt, 

chen Montagerahmen installieren. daß der Amiga-Markt eine immer 

Im unteren Preissegment (vor al- wichtigere Rolle spielen wird, da 

lern beim Amiga 500) haben meh- plant man bereits neue Produkte, 

rere Hersteller bereits preisgünsti- Laut Auskunft von Toshiba sind 

ge Controller mit AT-Bus-Festplat- derzeit 3V2-Zoll-Optica!-Laufwerke 

ten angekündigt. Der Kampf um in Arbeit (bisher 5 V 4 Zoll). Rund 

den Titel »schnellster Controller« 300 MByte werden auf die entspre- 

wird mit immer höherem techni- chenden Scheiben passen (rund 

800 MByte auf den größeren 
Disks), aber die Datenzugriffe wer¬ 
den um 20 Prozent schneller sein. 
■ Speichererweiterungen: Auch 
hier gilt das Motto »je kleiner, desto 
besser«. Mit 4-MBit-RAM-Chips 
sind Speicherkarten für alle Ami- 
gas mit bis zu 8 MByte in der Größe 
einer Zigarettenschachtel mach- 
1 1 l>ul T TlT h lwJfM |\/|jt bar. Bsc bietet mit der »»Memory 

eingedeutschten Menüs und Master “ bereits seit Frühjahr 1991 
vielen Extras eine Karte den Am '9 a 2000 an 

Andere Hersteller wollen 1992 

sehen Aufwand ausgetragen. nachziehen. Mit der Auslieferung 

SCSI-Host-Adapter mit entspre- der 16-MBit-Speicherchips kön- 

chender Treibersoftware, die meh- nen Sie 1992 sogar mit noch kom- 

rere Festplatten synchron als ein pakteren Speichererweiterungen 

Laufwerk ansprechen, sind bei rechnen. 

mehreren Herstellern in der Pia- ■ Der Siegeszug der Turboboards 

nung. Geräte, die nach dieser Me- wird sich 1992 fortsetzen: 

thode arbeiten, gibt es bereits im -Amiga 500: Für das Frühjahr sind 

PC-Bereich: Während die eine sog. Kombimodelle angekündigt. 

Platte einen Datenblock übertra- Das bedeutet: ein 68030-Prozes- 


HITS / TRENDS 


1991 

1992 

Turbokarten 

68030-Turbokarten 
z.B. A2630-Karte fürA2000 
inkl. 2 MByte 32-Bit-RAM 
von 3000 auf ca. 1300 
Mark. 

68030-Karten für Amiga 

500 inkl. 2 MByte RAM ab 
1200 Mark 

68030-Karten bis 50 MHz 
um 4000 Mark, 1. Quartal 
erste 68040-Karten um 

5000 Mark, 1. Quartal 

Amiga 

Amiga 3000, Amiga 500 

Plus 

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2.0 

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68050 von Motorola, 

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16 MBit 

Festplatten 

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2 V 2 Zoll 



AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


7 














Döhne Design & Druck 02422/5742 




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Martin 


Stanscheit 


Leiter Presse und PR 
von Commodore 
kündigt einige Hits 
schon für die CeBIT an 


sor (wahlweisell6Äs 50 MHz), 
68882-Coproze^^^Dis 60 MHz), 
32-Bit-RAM undMSCSI-Controller 
auf einer PlatinÄ Zusätzlich soll 
sich im GehäiÄe, das an den 
Expansion-Porw angeschlossen 
wird, eine Q«mtum-LPS52/105- 
Festplatte befiften. Die Stromver¬ 
sorgung erfo« extern. Natürlich 
werden dies«kombigeräte zu in¬ 
teressanten weisen auf den Markt 
kommen, da auch die Preise der 
Festplatten - evtl, auch nochmals 
die der Speicherchips - sinken 
werden. 

- Amiga 2000/3000: Für den Ami- 
ga 2000 haben sich 1991 die Kom¬ 
bimodelle auf Basis des MC68030 
bereits etabliert. Einige Firmen ha¬ 
ben weitere 68030-Karten (bis zu 
50 MHz Taktfrequenz) zu günsti¬ 
gen Preisen angekündigt. Relativ 
neu sind die 68040-Karten: Sie 
sind meist mit 25 MHz getaktet und 
erzielen gegenüber einem norma¬ 
len Amiga (MC68000) eine Ge¬ 
schwindigkeitssteigerung bis zum 
Faktor 27. Zusätzlich passen bis zu 
32 MByte RAM auf die Boards; ein 
Speicherausbau bis zu 64 bzw. 128 
MByte wird sicherlich 1992 noch 
folgen. 

Und die Preise? Kostet heute ei¬ 
ne 68040-Karte noch rund 5000 
Mark und mehr, wird der Preis im 
Laufe des Jahres sicherlich auf ca. 
4000 Mark oder sogar unter die 


4000-Mark-Grenze sinken. Für 
den Amiga 3000 sind diese Boards 
auch lieferbar. Nur wird es endlich 
Zeit, daß Commodore die Kick- 
start-2.0-ROMs auch für den Ami¬ 
ga 3000 anbietet, denn damit eine 
68040-Karte einwandfrei arbeitet, 
ist Betriebssystem 2.0 erforderlich. 
■ Musik: Für den Amiga 2000/ 
3000 sind in diesen Tagen interes¬ 
sante Musikerweiterungen auf den 
Markt gekommen: 

- Die AD1012 Digital Audio Card 
(ca. 1100 Mark) des US-Herstellers 
SunRize Industries ist eine Audio- 
DA-AD-Wandlerkarte, die Audiodi- 
gitalisierung und Wiedergabe mit 
einer 12-Bit-Auflösung und bis 
über 80 kHz Sampling-Rate er¬ 
möglicht. Dabei kann man die digi¬ 
talisierten Daten direkt (!) auf Fest¬ 
platte übertragen und von dort wie¬ 
der abspielen, wodurch die Länge 
der Samples nur durch die Fest¬ 
plattenkapazität limitiert wird. Auf 
der Karte ist ein digitaler Signal¬ 
prozessor integriert (DSP), der mit 
zehn Millionen Instruktionen pro 
Sekunde (MIPS) Echtzeiteffekte 
wie Multiband-Equalizing, Hall, 
Echos, Mischen oder Filterungen 
ermöglicht. Für Ein- und Ausgän¬ 
ge stehen Filter zur Verfügung, de¬ 
ren Frequenz zwischen 4 und 33 
kHz variiert werden kann. Die Ein¬ 
stellung von Filter- wie Sampling- 
Rate erfolgt über einen eigenen 


Was passiert 1992? AMIGA- 
Magazin befragte hierzu von 
Commodore Deutschland: 

- den Geschäftsführer Helmut 
Jost, 

- den technischen Direktor Ro¬ 
land Bernschein und 

- den Leiter Presse und PR 
Martin Stanscheit. 

Hier zunächst das Gespräch 
mit Martin Stanscheit, die bei¬ 
den anderen folgen in den 
nächsten Ausgabe. 

AMIGA: Herr Stanscheit. 
Wie steht Commmodore da? 
Was waren die Höhepunkte im 
vergangenen Jahr? 

Stanscheit: Commodore 

steht voll unter Dampf. Beweis 
dafür ist das exzellente Ge¬ 
schäftsergebnis der deutschen 
GmbH, das eine Steigerung 
des Umsatzes von satten 40,6 
Prozent mit sich brachte. 

Nun bedeutet wirtschaftli¬ 
cher Erfolg auch die Möglich¬ 
keit zur Reinvestition in die Pro¬ 
duktinnovation und damit zum 
weiteren Ausbau der Marktpo¬ 
sition. Gerade im Amiga- 
Bereich kann man sich da auf 
einiges freuen, wie es die Ce¬ 
BIT bereits zeigen wird. 

Commodore hat allen Un¬ 
kenrufen zum Trotz den Amiga, 
was die Marktbedeutung an¬ 
geht, nach MS-DOS an die 
zweite Stelle im deutschen 
EDV-Markt gebracht. Diese 
Plazierung verpflichtet ein Un¬ 
ternehmen wie Commodore 
dazu, mit neuen Entwicklun¬ 
gen die Idee und das System 
Amiga weiter voranzutreiben. 

AMIGA: Was heißt das für 
1992? 


Stanscheit: Ohne zuviel zu 
verraten, kann man sagen, daß 
sowohl im deutschen High- 
End- als auch im Einsteigerbe¬ 
reich Innovationspotentiale lie¬ 
gen, die erkannt und konse¬ 
quent umgesetzt werden. Soft¬ 
waremäßig brechen starke Zei¬ 
ten an für den Amiga. Große 
Softwarehäuser planen Portie¬ 
rungen ihrer Standardpro¬ 
gramme für den Amiga - war¬ 
um? -, weil eine Million ver¬ 
kaufter Amigas alleine in 
Deutschland ein erschlagen¬ 
des Argument sind. Amiga ist 
ein Marktstandard und ver¬ 
langt Standardprogramme, wie 
es sie im Grafik- und Anima¬ 
tionsbereich für den Amiga 
schon seit langem gibt. 

1992 wird auch das Jahr von 
CDTV. Viele professionelle 
Softwaretitel, an denen gerade 
noch fieberhaft gearbeitet 
wird, werden fertiggestellt sein, 
eine große Peripherieland¬ 
schaft wird zur Verfügung ste¬ 
hen, mit der die Möglichkeiten 
dieser jüngsten Commodore- 
Innovation noch besser ausge¬ 
nützt werden können. 

Eine Erweiterung der instal¬ 
lierten Basis an CDTV-Lauf- 
werken wird sich durch die Ein¬ 
führung des CD-Laufwerks A 
690 für den Amiga 500 erge¬ 
ben, d.h., eine Million poten¬ 
tieller CDTV-User wird die An¬ 
strengungen, Titel zu produ¬ 
zieren, vervielfachen. 

Gemeinsam mit allen Amiga- 
Usern und AMIGA-Magazin- 
Lesern kann ich mich wohl auf 
ein Amiga-Jahr freuen, das es 
in sich hat. 



Turboboards 


11992 dürften 68040-Karten wie die von 
CSA für Schwung sorgen 



CD-ROM 


I CD-Laufwerke bieten enorm viel Platz: rund 
600 MByte pro Disk 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


9 







































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Hardwareoszillator, wodurch exak¬ 
te Wiedergabe gewährleistet wird. 

Fürs Frühjahr 1992 ist sogar die 
16-Bit-Version angekündigt, was 
dann CD-Qualität entsprechen 
würde. Der Preis wird laut Aussa¬ 
gen des Herstellers bei ca. 3000 
Mark liegen. Eine Preissenkung 
dürfte jedoch realistisch sein, da 
beispielsweise eine berühmte 
amerikanische Hardwareschmie¬ 
de im Frühjahr eine 14-Bit-Sound- 
karte für rund 1600 Mark auf den 
Markt bringen will. 

- Maestro (von Macro System): Mit 
dieser Musikerweiterung (Amiga 
2000/3000: ca. 300 Mark) kann 
man Musikdaten von Audioquellen 
mit Digitalausgang, wie einigen 
CD-Spielern, direkt in 16-Bit- 
Qualität vom Amiga einiesen. Die 
Ausgabe erfolgt mit 14 Bit über die 
Stereoanschlüsse des Amiga. Mit 
Maestro kann man CDs ohne jegli¬ 
che Qualitätsverluste einiesen und 
die Musikdaten weiterverarbeiten: 
So sind Blockoperationen, Skalie¬ 
rungen und Filter und Neukombi¬ 
nationen machbar. Durch Umrech¬ 
nung in 8-Bit-Werte wird eine Über¬ 
gabe an konventionelle Musikpro¬ 
gramme ermöglicht. 

Solche Erweiterungen sind erst 
der Anfang. Natürlich sind für den 
Amiga 500 vergleichbare Sound¬ 
karten angekündigt und werden 
spätestens im Sommer 1992 er¬ 
wartet. Außerdem springen immer 
mehr Firmen auf den Musikex¬ 
press auf. So entwickelt GVP, bis¬ 
her auf Hardware spezialisiert, be¬ 
reits Musiksoftware. Amiga & Mu¬ 
sik wird 1992 mit Sicherheit ein 
großer Schlager. 

■ Grafikkarten: Hier dreht sich 
z. Zt. und sicher auch im nächsten 
Jahr alles um 24 Bit bzw. 16,8 Mil¬ 
lionen Farben. Ende 1991 stellte 
GVP eine der größten - wenn nicht 
die größte - Amiga-Sensation vor: 
Impact Vision 24 (siehe Seite 107). 
Die 24-Bit-Grafikkarte (16,8 Millio¬ 


nen Farben darstellbar) kombiniert 

- einen 24-Bit-Echtzeit-Framebuf- 
fer mit einer Auflösung von 768 x 
625 Punkten (PAL), 

- eine Picture-in-Picture-Funktion 
für 24-Bit-Live-Videobilder, 

- einen PAL-FBAS-Ausgang, 

- ein Analog-Genlock und ein 
Digital-RGB-Genlock auf einer 
Karte. 

Das ganze Paket kostet inkl. 
24-Bit-Software ca. 5000 Mark. 
Der zusätzliche RGB-Splitter fehlt 
in der jetzigen Version und wird als 
zusätzliche Platine erhältlich sein. 
Wie man GVP kennt, wird der Split¬ 
ter sicherlich in einer späteren Ver¬ 
sion auf der Platine integriert 
(Sommer ’92). Außerdem arbeitet 
man laut Gerard Bucas, Präsident 
von GVP, an einer Profiversion mit 
YUV-Ausgang zur direkten Ausga¬ 
be auf Komponentenvideoanlagen 
(Mil oder Betacam SP). 


Was 24-Bit-Grafikkarten betrifft, 
wird es 1992 einige Neuheiten ge¬ 
ben. Diese erlauben z.B. Bilder 
aus Ray-Tracing-Programmen mit 
bis zu 16,8 Millionen Farben anzu¬ 
sehen und mit entsprechender 
24-Bit-Grafiksoftware zu bearbei¬ 
ten und auf Video zu überspielen. 
Preislich liegen sie momentan bei 
rund 4000 Mark, eine drastische 
Preissenkung ist jedoch bereits in 
Sicht, zumal DCTV den Grafikkar¬ 
ten seit kurzem Konkurrenz macht 
(siehe Messenachbericht, ab Seite 
18), eine Erweiterung, die eben¬ 
falls 24-Bit-Bilder auf dem Bild¬ 
schirm darstellt. Zusätzlich sind 
ein 24-Bit-Grafikprogramm und ein 
Digitizer enthalten, die mit einer 
Palette von 16,8 Millionen Farben 
arbeiten. Das ganze Paket kostet 
rund 1300 Mark. 

■ Grafikhits im Softwarebereich: 
Durch den Preissturz der 24-Bit- 
Grafikkarten und Framebuffer ist 
natürlich der Weg frei fürs Malen 
mit 16,8 Millionen Farben. Nach 
den bescheidenen Anfängen mit 
Macro Paint geht die Post erst rich¬ 
tig ab mit Programmen wie TV 
Paint, VD Paint, DCTV Paint oder 
Visiona Paint. Mit dieser und der 
noch kommenden Hard- und Soft¬ 
ware kann der Amiga zeigen, was 
in ihm steckt, und so mancher Ap¬ 
fel wird das Nachsehen haben. Bei 
den Standardmalprogrammen ist 
für Deluxe Paint IV noch kein Geg¬ 
ner in Sicht, doch wer weiß, wie Di- 
gi Paint 4.0 oder SpectraColor 2.0 
aussehen werden, die Mitte des 
Jahres fertig sein sollen? 

In puncto Bildbearbeitung wird 
Art Departement Professional 2.0 


alles in den SchatlÄ stellen. Mit 
der Funktion JPEGpBildkompres- 
sion) und der dirAen Unterstüt¬ 
zung des FireCrsÄer 24 Boards 
von Impulse, deMHarlequin Fra¬ 
mebuffers, HAMMvon Black Delta 
System, DCTVÄ)n Digital Crea¬ 
tions, der A24»-Karte von Com- 
modore, ImpaM Vision von GVP 
und des Mietrffs Framebuffers ist 
das Programm für den professio¬ 
nellen Anwender unverzichtbar 
(ausführlicher Testbericht in der 
nächsten AMIGA-Ausgabe). 

Bei den Ray-Tracing-Program¬ 
men zeichnet sich eine Einteilung 
in Profi- (800 Mark und mehr) und 
Comsumer-Versionen (bis 400 
Mark) ab. Wobei eine 24-Bit- 
Grafikkarten-Unterstützung schon 
im unteren Preissegment zum gu¬ 
ten Ton gehört. Die Stars der Sze¬ 
ne sind Caligari Broadcast, Real 
3D V.1.4, Imagine 1.1 und Reflec- 
tions 2.0. Ob die Sterne auch 1992 
noch leuchten, wird sich nach den 
Tests zu Painter 3D, Fastray, Imagi¬ 
ne 2.0 und Caligari 2.0 zeigen. 

□ its 92: 

cm 

oder Dm? 

■ Für den Videoanwender wird 
sich 1992 einiges tun: 

- War bereits 1991 DVE-10P eine 
Amiga-Neuheit, da alle Features 
des Genlocks (Wipe-, Fade- und 
PIP-Funktion) mit Scala 1.13 soft¬ 
waremäßig über die serielle 
Schnittstelle gesteuert wurde, kün¬ 
digt Digital Vision für Frühjahr 
1992 die Version Scala 2.0 an. Da¬ 
mit kann man beispielsweise eine 
Animation, die von Scala gesteuert 
wird, mit Musik versehen. Dabei 
werden die 12- und 16-Bit-Sound- 
karten von Sunrize unterstützt. 

- Im Frühjahr 1992 erwarten wir 
einige interessante Videoerweite¬ 
rungen. So kündigen renommierte 
Videofirmen leistungsfähige Y/C- 
Genlocks inkl. RGB-Splitter für 
rund 1000 Mark an. Was Digitizer 
betrifft, wird es FBAS- und Y/C- 
taugliche Echtzeitdigitizer für alle 
Amiga-Modelle geben, die nur un¬ 
wesentlich über dem Preis eines 
Slowscan-Digitizer inkl. Farbsplit- 
ter (ca. 600 Mark) liegen. 

■ Die Hersteller von Scannern ha¬ 
ben erkannt, daß der Amiga das 
ideale Medium für sie ist. So wird 
sich das Angebot an Schwarzweiß- 
und Graustufen-HandyScannern 
überschlagen. Gut für den User, 
denn die Preise werden sinken und 
ein Anbieter muß schon besondere 
Features bieten, um sein Produkt 
zu verkaufen. Bei den Flachbett- 



12 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 






















Eine Grafikkarte ist die 

Voraussetzung für 1000 Meisl 



Zumindest dann, wenn es um die Farben geht. 
Man stelle sich mal vor: Mona Lisa in schwarz¬ 
weiß oder Picasso in 16 Graustufen. Gleiches 
gilt natürlich für den Amiga®. Gerade Anima¬ 
tionen, Grafiken, DTP und Spiele gewinnen 
durch die Farben ihren Reiz. 

Darum hat die bsc jetzt auch neuej 
Grafikkarten, die für jeden Bedarf 
das Richtige bieten. Da gibt 
es z.B. den Color 
Master 12, eine 12Bit- 
Huckepackplatine mit 
1,5 MB Videospeicher 
und 4MBit ZIP-Chips für den 
A500/2000/3000. Kompatibilität, System¬ 
transparenz und 4096 Farben ohne HAM in 
vollem Hires-Interlaced-Overscan bieten ein 
phantastisches Preis- / Leistungsverhältnis. 
Oder den ColorMaster24, eine 24 Bit Hucke¬ 
packplatine mit 3MB Speicher für den 


A2000/3000 die volle 16,7 Mio. Farben 
darstellen kann. Und dann gibt es noch 
n FrameMaster für den A2000/ 
000, eine Steckkarte mit Grafik Library, 
interlaced und non-interlaced, 
NTSC und PAL, mit dualpor- 
ted, autokonfig VideoRAM. 
Schließlich steckt in jedem 
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und Flachbett-Grafctufenscannern 
ist die Lage ähn»n; nur bei Farb¬ 
scannern spielMsich der Preis¬ 
kampf allein irw Softwarebereich 
ab, da hier die Aarp- und Epson- 
Scanner fast In Monopol besit¬ 
zen. Noch, ämn es zeichnet sich 
bereits ab, da« auch andere große 
Hersteller d M Amiga-Markt auf¬ 
merksam verfolgen. 

■ Anti-Flicker-Karten: Bereits 
1992 wurde eine Erweiterung an¬ 
gekündigt, die mit Bildwiederhol¬ 
frequenzen größer 70 Hz alle Gra¬ 
fikmodi inkl. Overscan absolut 
flimmerfrei wiedergibt. Jochheim 
Computer Tuning stellte auf der 
AMIGA’91 den Prototyp einer Anti- 
Flicker-Karte dieser Kategorie vor. 
Im Frühjahr ’92 dürfen auch An¬ 
wender, die ihren Amiga im Video¬ 
bereich einsetzen, auf ein flimmer¬ 
freies Bild hoffen. 

onitore? 
Erstmal in 
die Röhre gucken 

Wer allerdings auch die neuen 
Grafikmodi unter dem Betriebssy¬ 
stem 2.0 entflimmern will, kommt 
nicht auf seine Kosten. Anti- 
Flicker-Karten, die auch die neuen 
Modi Superhires(-Interlaced) und 
Productivity-Interlaced unterstüt¬ 
zen, sind nicht in Sicht. Im günstig¬ 
sten Fall sind die verbesserten Ver¬ 
sionen der z.Zt. verkauften Erwei¬ 
terungen mit einem Schalter aus¬ 
gestattet, der wenigstens das Um¬ 
stecken des Monitors an den 
23poligen Video-Port erspart. 

■ Monitore: Pech gehabt, Amiga - 
immer mehr Monitorhersteller stel¬ 
len oder stellten die Produktion 
von Multiscan-Monitoren ein, die 
mit Horizontalfrequenzen ab 15 
kHz und Bildwiederholfrequenzen 
ab 50 Hz alle Grafikstandards im 
PC-Bereich und damit auch die 
des Amiga unterstützen. Zu nen¬ 
nen sind hier NEC mit dem Multi- 
sync 3D, Eizo mit dem FlexScan 
9060S-Z, Sony mit dem CPD-1402E 
usw. Ersetzt werden diese Geräte 
durch VGA-Multiscan-Monitore, 
die aber am Amiga nur mit Anti- 
Flicker-Karte laufen. Für Anwen¬ 
der mit schmalem Geldbeutel blei¬ 
ben nur noch die unergonomi¬ 
schen (nicht strahlungsarmen) 15 
kHz-Festfrequenzmonitore. Hier 
öffnet sich eine interessante 
Marktlücke für clevere Monitorher¬ 
steller. 

Einen Boom mit Amiga könnten 
1992 preiswerte VGA-Festfrequenz- 
monitore und Anti-Flicker-Karten 
erleben. Diese Kombination bietet 
ein flimmerfreies Bild mit guter 




AKTUELL 

TRENDS 


A 



Softwarebereich 


Qualität zu einem akzeptablen 
Preis. 

Als weiterer Trend bei Monitoren 
läßt sich der Übergang zu größe¬ 
ren Bildschirmen erkennen. Hohe 
Auflösungen mit 1024 x 768 Punk¬ 
ten, wie sie im PC-Bereich bereits 
Standard sind, erfordern eine grö¬ 
ßere Bildfläche, um noch Details 
zu erkennen. 

Endgültig out sind »strahlende« 
Monitore. Diese Geräte lassen sich 
laut Aussagen vieler Hersteller 
nicht mehr verkaufen. Strahlungs¬ 
arm ist in. 

■ Spucker oder Drucker: Der 
Trend zum Farbdrucker insbeson¬ 
dere mit Tintenstrahltechnik wird 
sich in diesem Jahr fortsetzen; so 
werden mit Sicherheit auf der Ce¬ 
BIT ’92 auch andere Bubblejet- 
Farb-Printer zu sehen sein als der 
Deskjet 500 C von Hewlett-Packard 
oder der Canon BJC-800 (siehe 
Systems-Bericht Seite 24). Bei den 
Schwarzweiß-Tintenspritzern dürf¬ 
ten die Preise weiter in den Keller 
rutschen, so daß Tintenstrahler un¬ 
ter 1000 Mark keine Seltenheit 
mehr sind. Laserdrucker haben ihr 
Preistal mit 1500 Mark (Straßen¬ 
preis) schon erreicht, hier lockt 
man den Kunden nicht mehr über 
den Preis, sondern über die Aus¬ 
stattung. PCL Level 5, 1 MByte 
RAM und elektronische Kanten¬ 
glättung gehören dann zur Grund¬ 
ausstattung. Neben PCLwird auch 
das neue PostScript 2 seinen Platz 
im Druckermarkt behaupten. 

Wer aber glaubt, daß der Nadel¬ 
drucker von den Tintenstrahlern 
übersprüht wird, irrt. Seine Stand¬ 
festigkeit, das gute Papiermana¬ 
gement und nicht zuletzt die gün¬ 
stigen Seitenpreise machen ihn 
begehrt wie eh und je. Deshalb 
bleiben die Preise in diesem 
Marktsegment auch stabil. 9-Na- 
del-Drucker werden zum Bedie¬ 
nungskomfort der 24-Nadler auf¬ 
schließen und sich nur noch durch 


Druckbild, Geschwindigkeit und 
Lautstärke von ihren großen Brü¬ 
dern unterscheiden. Die neue 
Druckersprache ESC/P2 wird sich 
hier durchsetzen und den Aus¬ 
druck unter Windows erheblich er¬ 
leichtern. Auch auf dem Amiga 
wird man schon bald einen 
Workbench-PostScript-Treiber fin¬ 
den, und an (Workbench-)Treibern 
für ESC/P2, PCL 5 und Deskjet 
500 plus wird gearbeitet. 

Um von den unterschiedlichen 
Druckersprachen endlich wegzu¬ 
kommen, planen die Druckerher¬ 
steller eine neue Druckergenera¬ 
tion, die nur noch komprimierte 
Grafikdaten empfängt und aus¬ 
druckt; doch bis so etwas serien¬ 
reif ist, können wir wohl erneut eine 
Jahreswende mit Sekt begießen. 


■ Datenfernübertragung: Mit ei¬ 
nem »Volksmodem«, einem preis¬ 
werten Modem (2400Bit/s) für rund 
300 Mark, mit Postzulassung (!), 
läutet Commodore bereits zum 
Start des Jahres eine neue Aera im 
Dfü-Bereich ein. Bisher kosteten 
vergleichbare zugelassene Mo¬ 
dems rund das Doppelte bis Drei¬ 
fache. Sicher werden die anderen 
Modemhersteller schon zur CeBIT 
ihre Karten auf den Tisch legen 
und entsprechende bzw. auch lei¬ 
stungsfähigere (9600 Bit/s) Model¬ 
le zu vergleichbaren Preisen vor¬ 
stellen, d.h; Dfü, Btx etc. werden 
1992 schneller und preiswerter. 

■ Multimedia (Profimarkt): Im 
Multimediabereich wird sich si¬ 


cher 1992 der Trend vom Vorjahr 
fortsetzen: Alle setzen auf Multi¬ 
media, keiner weiß genau, was es 
ist, aber es wird laufend mehr und 
bessere Software geben. Von allen 
professionellen Lösungen sind 
derzeit neue Versionen in Arbeit, 
die Anfang ’92 auf den Markt kom¬ 
men werden: mit neuen und mehr 
Effekten, zusätzlichen Steuermög¬ 
lichkeiten für externe Geräte, mehr 
Sound, schneller, 2.0-kompatibel 
etc. Wir können uns freuen auf 
AmigaVision 1.7, Scala 2.0, eine 
neue Version von CanDo (1.5, be¬ 
reits jetzt erhältlich) und ganz neu 
und vielversprechend: den Pre¬ 
sentation Master von Oxxi. Für den 
Heimanwender noch zwei Alterna¬ 
tiven von Gold Disk, die bereits auf 
der Amiga in Köln zu sehen waren: 
Hyperbook, mehr ein Präsenta¬ 
tionsprogramm, und Showmaker, 
ein komplettes Multimediapro¬ 
gramm, um Präsentationen vom 
Amiga zu steuern. 

■ Multimedia (Consumer-Markt): 
Ganz starke Beachtung sollte 1992 
auf CDTV entfallen. Hier wird sich 
sowohl hardwaremäßig als auch 
softwaremäßig einiges abspielen. 
Neue Titel wie Trivial Pursuit etc. 
werden bereits zur CeBIT zeigen, 
was wirklich in CDTV steckt. 

Auf der Amiga-Messe in Köln 
wurde bereits eine preiswerte 
4,2-Millionen-Farben-Karte (ca. 
200 Mark) für den Amiga vorge¬ 
stellt. Neben weiteren Verbesse¬ 
rungen der Hardware plant Com¬ 
modore vor allem eine Kooperation 


mit Kodak, die darauf hinausläuft, 
daß man mit CDTV sog. Foto-CDs 
abspielen kann - d.h. CDs, als Er¬ 
satz für Film, auf denen Fotos digi¬ 
tal gespeichert sind. 

Große Anbieter wie Waren- und 
Versandhäuser werden ihre Kata¬ 
loge auf CD anbieten und so eine 
neue Phase einläuten. Hier ist es 
für Prognosen noch zu früh: Ent¬ 
weder wird das der absolute Hit 
oder der absolute Flop des Jahres. 

Was sich sonst noch im näch¬ 
sten Jahr tun wird, was Commodo¬ 
re erwartet und plant, erfahren Sie 
in der nächsten Ausgabe des 
AMIGA-Magazins, wenn Helmut 
Jost verrät, was es auf der CeBIT 
zu sehen gibt. me/pe/sq/rz 



Hit oder Flop 


11992 wird zeigen, ob CDTV sich im 
Unterhaltungsbereich etabliert 


AMIGA-MAGAZIN 1A1992 


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Balken-, Torten-, Tendenz-, Flächengrafiken. 
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Format weiterbearbeitet werden. DM 49,- 





Nr. 131 ÜbersetzE 
ISBN 3-86084-131-9 

Mit dem Programm ÜbersetzE können Sie problem¬ 
los englische Texte ins Deutsche übersetzen. Über¬ 
setzE verarbeitet problemlos Texte beliebiger Länge 
und ist dank des umfangreichen mitgelieferten Wör¬ 
terbuches enorm leistungsfähig. Natürlich sind die 
übersetzten Stücke nicht grammatikalisch fehlerfrei, 
aber der Sinn bleibt doch erhalten. Das Wörterbuch 
ist problemlos selbst erweiterbar und der registrierte 
Kunde wird über Updates informiert! Selbstverständ¬ 
lich liefern wir ÜbersetzE mit umfangreicher 
deutscher Dokumentation aus! DM 29,- 



142 Master-Adress 
ISBN 3-86084-142-4 

Eine komfortable deutsche Adressverwaltung. Bis 
zu 32000 Adressen können Sie in einer Datei 
verwalten. Master-Adress arbeitet schnell, zuver¬ 
lässig, enthält Filter- und Sortierfunktionen. Selbst¬ 
verständlich können auch Adresslisten und Adress- 
aufkleber ausgedruckt werden. DM 29,- 





140 Supergrips 
ISBN 3-86084-140-8 

Ein Quiz-Spiel für 1-4 Spieler mit weit über 1000 
Fragen zu 16 verschiedenen Themenbereichen! Mit 
dem mitgelieferten Editor können eigene Fragen 
erstellt werden. Supergrips ist unser Familienklassi¬ 
ker für lange Winterabende. DM 49,- 



Nr.150 Nostradamus 
ISBN 3-86084-150-5 

NOSTRADAMUS ist ein professionelles deutsches 
Programm zur Horoskoperstellung auf wissenschaft¬ 
lich fundierter Basis. Es besticht durch seine einzig¬ 
artige Benutzeroberfläche und ermöglicht es auch 
dem Horoskop-Laien, komplizierte Berechnungen 
ohne Grundlagenkenntnisse durchzuführen. Es be¬ 
inhaltet Standard-, Chinesische- und Runenhorosko¬ 
pe. Alle Horoskope können über jeden Drucker aus¬ 
gedruckt werden. Für alle Amiga-Modelle geeignet! 

DM 89,- 



157 KontenManager 
ISBN 3-86084-157-2 

Ein umfangreiches Programm zur privaten Buch¬ 
haltung und Girokontoverwaltung. Sie können 
dieses Programm ohne buchhalterische Vorkennt¬ 
nisse voll nutzen und zusätzlich sind grafische 
Auswertungen integriert! DM 49,- 



Nr.159 PPrint DTP 
ISBN 3-86084-159-9 

PPrint ist ein DTP-Programm für den Heimbereich, 
Sportvereine, private Drucksachen, .... Mit PPrint 
können Sie Text & Grafik beliebig mischen und milli¬ 
metergenaue Druckvorlagen erstellen. Mit PPrint 
können Sie bis zu 1024 x 1024 Punkte große Druck¬ 
werke erstellen, mit einer maximalen Ausdruckgröße 
von Im x Im. 16 bzw. 32 Farben sind gleichzeitig 
darstellbar und sowohl LoRes als auch HiRes und 
Interlace werden unterstützt. Das Programm arbeitet 
nach dem WYSIWIG-Prinzip, ist vollkommen maus¬ 
gesteuert und multitaskingfähig! Zur Bildverarbei¬ 
tung ist ein Grafikeditor und ein Farbanpasser inte¬ 
griert. Es besteht die Möglichkeit zur Verarbeitung 
von IFF-Grafiken. Zusätzlich liefern wir 4 Disketten 
mit Klein-Grafiken aus! DM 99,- 



164 Label-Designer 
ISBN 3-86084-164-5 

Label-Designer erstellt professionelle Etiketten 
für 3,5 M -Disketten. Text und Grafik können ge¬ 
mischt werden! Sie können sowohl farbig als 
auch in schwarz/weiß die Etiketten erstellen und 
drucken. Der IFF-Standard wird unterstützt. 
Leicht bedienbar und flexibel. DM 49,- 



169 Hausverwaltung 

Professionelle Hausverwaltung für Eigentum und 
Miete, verwaltet bis zu 50 Wohnungen, Verwal¬ 
tungskonto und 20 Unterkonten, incl. Adressver¬ 
waltung und Druckfunktionen. DM 99,- 


































104 Haushaltsbuch 
ISBN 3-86084-104-1 

Komplettlösung zur Verwaltung Ihrer privaten 
Finanzen! Leicht bedienbar, auch für Computer- 
Neulinge geeignet. Unterstützung durch Demo- 
Dateien, frei von buchhalterischen Fachausdrük- 
ken, Funktionsüberblick: verschiedene Dateien, 
mehrere Kontenlisten, bis zu 10 Bilanzen, 40 
freidefinierbare Konten, Suchroutinen, doppelte 
Buchführung, Filterfunktionen, Jahresübertrag, 
Mausunterst.. . (1 MB). DM 98,- 



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Ist die überarbeitete Version des bekannten Programmes. Es ist vollkommen an die neue Gesetzesla¬ 
ge angepaßt und wird mit umfangreichem deutschem Handbuch ausgeliefert.Mit StPr 91 stellt die 
Berechnung Ihrer Lohn/Einkommensteuer kein Problem mehr dar. Es besteht sogar die Möglichkeit 
des Ausdruckes in die amtlichen Formulare. Außerdem erwerben Sie mit dem Kauf von StPr 91 
günstige Update-Gelegenheiten und Service für die nächsten Jahre gleich mit. StPr 91 ist um 
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179 UniPaint 
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Eine leistungsstarkes Mal-& Zeichen¬ 
programm für IFF-LO-RES-Bilder. Sie 
können Freihand-Zeichnen, Pinsel 
benutzen und definieren, Lupe. Zoom, 
3D-Funktionen und Füllfunktionen, 
zahlreiche Effekte, ... . Mit UniPaint 
können auch Sie AMIGA-Traumgrafi- 
ken erstellen. DM 39,- 


183 SoundCreator 
ISBN 3-86084-183-1 

Mit dem SoundCreator können Sie Ihr 
eigenes Sound-Labor eröffnen. IFF- 
Samples bis 256KB können beliebig 
verfremdet, manipuliert und moduliert 
werden. Erschöpfen Sie neue Sounds, 
Töne und Stimmen. Sie können ver¬ 
schiedene Töne überlagern, mixen und 
anschließend mit anderer Software wei¬ 
terbearbeiten. Der Top-Hit für den kre¬ 
ativen User. DM 69,- 



DM 99,- 


180 TSBackup 
ISBN 3-86084-180-7 

Ein leistungsstarkes und schnelles 
Backupprogramm für alle Festplatten. 
Verschiedene Backup-Modi wie Stan¬ 
dard, komprimiert und verschlüsselt, 
Track etc. sind enthalten. TSBackup 
gewährleistet eine optimale und dauer¬ 
hafte Datensicherheit. Sehr benut¬ 
zerfreundlich. DM 49,- 


186 B2-MIDI 

Leistungsstarke MIDI-Composersoft- 
ware mit notenorientierter Darstellung. 

16 MIDI und 4 Amiga Kanäle mit beliebi¬ 
gem Interface möglich. Samples im IFF- 
und RAW-Format sowie Songs im SMUS 
und Beethoven können eingeladen 
werden. Mit Printermode, Player-Pro¬ 
grammen sowie umfangreiche Kom¬ 
ponier-, Block- und Editorfunktionen. 
1MB. DM89,- 






184 POCObase - Datenbank 
ISBN 3-86084-184-X 

POCObase ist der neue Superhit aus unserer Schatztruhe. Die ultimative Datenbank, die sowohl für 
Einsteiger als auch für Profis geeignet ist. Dank superleichter Bedienung können Sie ab sofort kom¬ 
plexe Büroanwendungen aber auch Adress-, Video-, CD-, Briefmarken- und sonstige Verwaltungen 
mit POCObase durchführen: POCObase in Stichworten: - Datenfelder mit 6 verschiedenen Feld¬ 
typen können individuell eingerichtet werden - bis zu 31 Datenbanken können gleichzeitig bearbeitet 
werden - fast keine Beschränkung des Datenvolumens - komfortabler Maskeneditor - verwaltet und 
druckt IFF-Grafiken - leistungsfähige Filter-, Such- und Sortierroutinen - Erstellung von Indizes und 
Relationen - kinderleichte Bedienung - hohe Geschwindigkeit. Benötigt 1MB. DM 79,- 



DM 3,- V-Scheck - DM 8,- Nachnahme 
DM 8,- V-Scheck - DM25,- Nachnahme 
SCHNELLVERSAND 

174 AdvancE 
ISBN 3-86084-174-2 

Ein Englisch-Vokabeltrainer in Per¬ 
fektion mit sehr guter Benutzeroberflä¬ 
che, Erweiterungsmöglichkeiten und 
leistungsstarken Abfrageroutinen. 

Umfangreicher Grundwortschatz! 

DM 39,- 


178 Bundesliga 2000 
ISBN 3-86084-178-5 

Verwaltet bis zu 20 Ligen auf einer 
Diskette.Bis zu 20 Mannschaften pro 
Liga. Druck-, Such- und Sortierfunk¬ 
tionen. Mit Fußball-Historie! DM 29,- 

181 Around the World 
ISBN 3-86084-181-5 

Ein Mischung aus Spiel- und Lernpro¬ 
gramm. Zu allen Ländern dieser Erde 
werden zahlreiche Fragen gestellt. 
Hand aufs Herz: Kennen Sie die 
Hauptstadt von Trinidad? Für bis zu 4 
Spieler bietet Around the World anhal¬ 
tenden Spielspaß und einen großen 
Lerneffekt. DM 49,- 


182 Plotter - Kurvendiskussion 
ISBN 3-86084-182-3 

Sie können bis zu 10! Funktionsgra¬ 
phen gleichzeitig darstellen lassen. 
Neben Extrem-, Wende-, Null-, Sattel¬ 
und Polstellen werden auch Minima 
und Maxima sowie Ableitungen be¬ 
rechnet. Die numerische Integration ist 
ebenso möglich, wie die Berechnung 
von Flächeninhalten und Rotations¬ 
körpern. Benötigt 1MB! DM 59,- 


187 Observatorium 

Observatorium ist ein professionelles 
Astronomieprogramm für den Amateur & 
Profiastronomen. Sie können alle sicht¬ 
baren Sterne und Planeten des nörd¬ 
lichen und südlichen Sternenhimmels 
darstellen. Außerdem können Sie Stern¬ 
bilder, eine drehbare Sternkarte, das 
Horizont-Panorama, die Zenit-Umge¬ 
bung und verstellbare Sichtbedingungen 
abrufen. DM 59,- 


188 Master-Datei-Deluxe 

Mit diesem Programm erwerben Sie 
eine einfache und effektive Dateiver¬ 
waltung für Daten aller Art. Sortieren, 
Drucken, Indizieren, Listenerstellung, .. . 

Zum Superpreis von DM 39,- 











































Die größte Amiga-Messe 
der Welt ist zu Ende. Über 
75000 Besucher kamen 
vom 31.10. bis 3.11.1991 
nach Köln. Mehr als 175 
Aussteller zeigten Neues. 


Iaktuell 


von Stephan Quinkertz 
und Michael Eckert 


AMIGA ’91 in Köln 


A lle Jahre wieder liegt im 
November in Köln der Mit¬ 
telpunkt der Amiga-Welt 
Keine andere Amiga-Mes 
se hat so viele Superlative vorzu 
weisen: Vier Hallen mit 25000 qm 
Über 175 Aussteller, über 75000 
Besucher. Das ist mehr als alle drei 
Amiga-Messen in den USA zusam¬ 
men erreichen. Gegeizt wurde 
auch nicht von den Besuchern - 
attraktive Preise führten an man¬ 
chen Ständen zum Ausverkauf. 

Activa präsentierte »Real 3D«, Ver¬ 
sion 1.4 mit der Harlequin-Karte 
(Framebuffer) in 24-Bit-Farbtiefe. 
Real 3D besitzt jetzt über 65 neue 
Funktionen. So lassen sich Anima¬ 
tionspfade verknüpfen, Animations¬ 
punkte und Kamera hierarchisch 
verbinden, Animationspfade sind 
frei definierbar und es ist eine 
Animations-Vorschau im Editor 
möglich. Beim Editor sind vor al¬ 
lem die Spline- und Remap-Funk- 
tion interessant. Auch unterstützt 
der Tracer in der Version 1.4 drei 
Rastermethoden und eine maxi¬ 
male Bildgröße von 32000 x 32000 
Punkte. Einen ausführlichen Test¬ 
bericht über das 800 Mark teure 
Programm lesen Sie im nächsten 
AMIGA-Magazin. 


REKORDMESSE 


Neben Real 3D zeigte Activa 
»Race Trace« (300 Mark). Mit die¬ 
sem Tool ist es möglich, Bitmap- 
Grafiken in Vektor-Grafiken umzu¬ 
wandeln und als Datei für Real 3D, 
Sculpt, Imagine, Digiworks 3D, 
HPGL, PostScript und Professio¬ 
nal Draw zu speichern. 

Activa International, Keienbergweg 95, 1101 
GE Amsterdam Zuidoost, The Netherlands, 
Tel. 0031/20/6911914, Fax: 0031/20/6 91 5403 

Der Aeon Verlag führte vor: 

- Caligari Broadcast: 3-D-Grafik- 
software mit integriertem Echtzeit¬ 
editor, Bildberechnungsmodul und 
Animationsteil. Caligari Broadcast 
ist erhältlich in der Amiga-PC- 
Version für Targa- oder Vista- 
Boards und in der neuen Version 
für Impact Vision von GVP, der inte¬ 
grierten Amiga-Lösung für 24-Bit- 
Grafiken (16,8 Millionen Farben). 

- Caligari Consumer: Der kleine 
3-D-Bruder ist für jeden Amiga in 
einer neuen Version lieferbar: 
HAM-Renderer (4096 Farben). 



DCTV 


I Die Grafik-/Videoerweiterung stellt gleichzeitig 
4,2 Millionen Farben aus einer Palette von 16,8 Millionen 
Farben bei einer Auflösung von 736 x 566 Punkte dar 


- Echtzeit-Digitalisierung von Vi¬ 
deobildern über die Farbgrafikkar¬ 
ten Targa+, Vista und PVA. 

- Newscan: Auf dem Hellraum¬ 
großbildschirm waren Demos und 
Computeranimationen zu sehen. 
(Technische Daten: Bilddiagonale 
150 cm, 1250 Linien, integrierter 
Sony Videoprojektor.) 

Aeon Verlag, Fraunhoferstr. 51 B. 6450 Hanau 
1. Tel. 06181/23525, Fax: 06181/257954 

Advanced Systems & Software 

stellte vor: 

- Audition 4: Soundeditor, der sich 
durch umfangreiche Echtzeiteffek¬ 
te wie Echos, verschiedene Filter, 
Mischungen und Überblendungen 
hervorhebt. 

- AD1012 Digital Audio Card: 
12-Bit-Digitizerkarte für Amiga 
2000/3000 mit einer Sample-Rate 
bis über 80 kHz. Mittels der Studio 
16-Editing-Software können Mu¬ 
sikstücke beliebiger Länge direkt 
auf Hard disk gesamplet werden. 

- Neu ist das Blizzard Turbo Memo¬ 
ry Board (MC68000: 14,'3 MHz) für 
Amiga 500/2000, eine Speicher¬ 
karte mit variablem Speicheraus¬ 
bau von 512 KByte bis 8 MByte. 

AS&S - Advanced Systems & Software. Hom- 
burger Landstraße 412, 6000 Frankfurt 50, Tel. 
069/54881 30. Fax: 069/5481845 

Die Bsc Büroautomation GmbH 

hatte als Highlight den Framema¬ 
ster: Diese Erweiterung für den 
Amiga 2000/3000 zeigt Bilddatei¬ 
en in Echtfarben an. Seine schnel¬ 
le Ladezeit ermöglicht Framema¬ 
ster Einzelbild-Aufzeichnung von 
Animationen für Video sowie Bil¬ 
der aus Ray-Tracing-Programmen 
in bis zu 16,8 Mio. Farben. Merk¬ 
male: 

- umschaltbar zwischen interlaced- 
und noninterlaced-Mode; 

- Auflösung 768 x 576 Punkte 
(PAL); 

- dualported Video-RAM; 

- direkte Adressierung der 2 M Byte 
Video-RAM im Memory-Expan- 


sionsbereich; 

- Konfiguration mit Steckbrücken 
für verschiedene Monitore; 

- umschaltbar zwischen NTSC 
(60 Hz) und PAL (50 Hz); 

- Preis: ca. 2000 Mark. 
Turbomaster: Neu im Angebot 

sind bei bsc 68030/040-Turbokar- 
ten. Es gibt verschiedene Modelle: 

- Turbomaster 3025 (Amiga 500/ 
2000): Der 68030-Prozessor wird 
mit 25 MHz getaktet. Die Platine 
kann mit bis zu 4 MByte RAM (32 
Bit) bestückt werden. Sockel für 
Coprozessor ist vorhanden. Preis: 
ca. 1700 Mark. 

rafik und 
Video im 
Mittelpunkt 

- Turbomaster 3040 (Amiga 2000): 
Auf der Platine befindet sich ein 
25-MHz-68030-Prozessor und ein 
40-MHz-68882-Coprozessor. Die 
Karte kann mit bis zu 32 MByte 
RAM (32 Bit) bestückt werden. 
Preis: ca. 3500 Mark. 

- Turbomaster 3040S (Amiga 
2000): Diese Karte ist identisch mit 
der 3040-Version. Zusätzlich befin¬ 
det sich ein SCSI-Controller auf 
dem Board. Preis: ca. 4300 Mark. 

68040-Karten für den Amiga 
2000/3000 sind in Planung. 

Fontdesigner: Dieses Pro¬ 

gramm dient zur Bearbeitung und 
Konversion von beliebigen Schrif¬ 
ten. Die vektororientierten Schrif¬ 
ten, Symbole oder Pictogramme 
werden als Hüllkurven (Outline- 
Fonts) bearbeitet und können da¬ 
mit in beliebiger Größe in DTP- 
Programmen und Laserdruckern 
sowie Belichtungs- und Satzma¬ 
schinen weiterverwendet werden. 
Preis: ca. 480 Mark. 

BSC Büroautomation AG. Postfach 400368. 
8000 München 50, Tel. 089/357130-0, Fax: 
089/3571 30-99 


18 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 




















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1 

AKTUELL 

TTl 

MESSEBERICHT 


Amiga 500 Plus, CDTV und Virtuel¬ 
le Welten mit Amiga, so lauteten 
die Highlights auf dem Commo- 
dore-Stand: 

- Amiga 500 Plus: Der große Bru¬ 
der des Amiga 500 wird jetzt mit 
der aktuellen Version des Amiga- 
Betriebssystems Kickstart 2.0 und 
einem größeren Arbeitsspeicher 
von 1 MByte angeboten, der sich 
intern auf 2 MByte erweitern läßt. 
Zusätzlich sind das neue Chipset 
(Enhanced Chips) Agnus und De- 
nise installiert, die den Amiga 500 
Plus noch leistungsfähiger ma¬ 
chen. Einen ausführlichen Bericht 
über den Amiga 500 Plus finden 
Sie im AMIGA-Magazin 11/91 und 
12/91. 

- Besitzer des normalen Amiga 
500 können ihren Computer end¬ 
lich nachrüsten. Commodore bot 
bereits auf der Messe das Upgrade 
2.0 (Kickstart-ROM und Work- 
bench 2.0) für ca. 200 Mark an. 

- CDTV: Commodores CDTV ist ab 
sofort mit Tastatur erhältlich. Zu¬ 
sätzlich gibt es auch eine neue, 
speziell für CDTV entwickelte Farb¬ 
grafikkarte (AVM), mit der die Dar¬ 
stellung von bis zu vier Millionen 
Farben möglich ist. Eine weitere 
Neuerung ist der für CDTV ent¬ 
wickelte neue Video-Standard von 
22 Bildern pro Sekunde. Damit ist 
CDTV in der Lage, ein dem Fern¬ 
sehbild vergleichbares Bewegtbild 
abzuspielen, und das bildschirm¬ 
füllend. 

- Virtuelle Welten mit Amiga. Mit 
dem »Virtuality Reality Leisure Sy¬ 
stem« wurde den Besuchern eine 
dreidimensionale Reise in die Zu¬ 
kunft der Computertechnologie er¬ 
möglicht. Virtual Reality, die 
scheinbare Wirklichkeit auf der 
Basis computergestützter Simula¬ 
tion, läßt die Grenzen zwischen 
Mensch und Maschine, Traum und 
Wirklichkeit endgültig verschwim¬ 
men. Virtual Reality wird mit einem 
Amiga 3000 gesteuert. 

Commodore Büromaschinen GmbH, Lyoner 
Str. 38. 6000 Frankfurt/M. 71, Tel. 069/6638-0, 
Fax: 069/6638-159 

Compustore führte Art Depart¬ 
ment Professional 2.0 vor. Die 
spektakulärste Neuerung ist die 
JPEC-Funktion. Mit Ihr sollen Bild¬ 
datenkompressionen bis zu 50 
Prozent möglich sein. Da ADpro 
2.0 auch den JFIF-File-Standard 
unterstützt, ist ein Grafikaustausch 
zwischen Apple Macintosh, MS- 
DOS-PC und dem Amiga möglich. 
ADpro 2.0 unterstützt die Work- 
bench-Drucker-Treiber, wodurch 
diese direkt von ADpro aus 24-Bit- 
Grafiken in Postergröße drucken 
können. Beim Verknüpfen von Bil¬ 
dern oder Masken kann man in ei¬ 
nem Kompositions-Kontrollfenster 


die Positionierung überprüfen. Au¬ 
ßerdem sind noch eine Texteinbin¬ 
dung und Ausgabemodule für fast 
alle Framebuffer und Grafikarten 
hinzugekommen (Testbericht in 
nächsten AMIGA-Magazin). 

Compustore Handelsgesellschaft mbH, Fritz- 
Reuter-Str. 6, 6000 Frankfurt/M. 1. Tel. 069/ 
567399, Fax: 069/5601784 

Digital Creations zeigte mit DCTV 
ein Highlight der AMIGA ’91. Das 
kleine schwarze Kästchen schafft 
es, dem Amiga 4,2 Millionen Far¬ 
ben gleichzeitig zu entlocken aus 
einer Palette von 16,8 Millionen 
Farben und bei einer maximalen 
Bildschirmauflösung von 736 x 
566 Punkte. Das 1300 Mark teure 
Paket wird mit einer komfortablen 
Steuersoftware ausgeliefert. 

Das Konvertierprogramm ist ein 
vollständiges Bildbearbeitungs¬ 
programm, mit dem man 24-Bit- 
IFF-Bilder in alle Amiga-Standard- 
Bildschirmformate umrechnen 
kann. Dabei läßt sich nicht nur die 
Helligkeit und der Kontrast einstel¬ 
len, sondern es bietet neben der 


nen. Neun Malmodi wie Schmie¬ 
ren, Schattieren und Wasserfar¬ 
ben. Eine umfangreiche Masken¬ 
funktion und ein praktischer Text- 
Editor runden das Programm ab. 
Mehr über DCTV lesen Sie im 
nächsten AMIGA-Magazin. 

Digital Creations, 2865 Sunrise Boulevard, 
Suite 103, Rancho Cordova, California 95742, 
Tel. 001/916/344-4825, Fax: 001/916/635-0475 

DTM, der deutsche Distributor von 
Great Valley Products (GVP), prä¬ 
sentierte den Video-Grafik-Knüller 
der Messe: Impact Vision 24 (ca. 
5000 Mark). Diese Erweiterung für 
den Amiga 2000/3000 ist die erste 
Amiga-Grafikkarte, die sowohl in 
NTSC als auch in PAL 24-Bit- 
Echtzeitdarstellung in Videoquali¬ 
tät (Interlaced) und VGA-Dar- 
stellung (flimmerfreie 31 kHz) auf¬ 
weist. Leistungsmerkmale: Der 
24-Bit-Framebuffer bietet eine 
12-Bit-Darstellung mit 4096 Far¬ 
ben, »double buffer« für Animatio¬ 
nen und Video-Overscan mit einer 
Auflösung von 768 x 625 Punkten 
in PAL. Softwaremäßig kann man 



ATonce Plus 


I Der AT-Emulator für den Amiga 500/2000 
ist mit einem 16-MHz-80286-Prozessor und 512 KByte RAM 
bestückt. Es wird ein Norton Sl-Faktor von 16,2 erzielt. 


Farbsättigung und Konturenschär¬ 
fe auch vier Rasteralgorithmen, 
Farbseperation und eine Tön- 
Funktion. Auch läßt sich damit die 
Bildfarbpalette einer Animation 
anpassen. 

Der Knüller ist das Malpro¬ 
gramm. Hier wurde an nichts ge¬ 
spart: drei Farbmixer (wie bei 
DPaint IV), Brushes mit Schatten, 
drehen, spiegeln und ziehen, ein 
Füllwerkzeug mit 18 Funktionen 
und entsprechende Kombinatio¬ 


zwischen PAL und NTSC umschal¬ 
ten. Außerdem ist das 24-Bit- und 
Amiga-Bild bei Anschluß eines 
VGA- oder Multifrequenzmonitors 
flimmerfrei. Der Framegrabber ar¬ 
beitet in Echtzeit-24-Bit (V25 s). Die 
PIP-Funktion (Picture in Picture) 
erlaubt die Darstellung eines 
24-Bit-Live-Videobilds in einem 
Amiga-Fenster. Der Videoausgang 
besitzt ein PAL-FBAS-Signal. Ei¬ 
nen ausführlichen Bericht lesen 
Sie auf Seite 107. 


Neu war ebenfalls das Malpro¬ 
gramm »Painter 3D«. Der funk¬ 
tionsreiche Editor läßt eine nur 
vom System begrenzte Anzahl von 
Arbeitsfenstern zu, in denen man 
parallel das Objekt aus jedem be¬ 
liebigen Blickwinkel editiern kann. 

DTM Werbung und EDV GmbH, Dreiherren¬ 
stein 6a, 6200 Wiesbaden-Auringen, Tel. 
06127/4065, Fax: 061 27/66276 


[J] 


assenweise 
neue 
Turbokarten 


Echtzeit Video führte Einzelbild- 
Aufzeichnungs-Systeme für Stan- 
dard-Amiga- und 24-Bit-Animatio- 
nen auf professionell steuerbaren 
Videomaschinen vor. Animator 2.0 
bietet folgende Features: 

- Seriell und parallel gesteuerte 
Videorecorder (S-VHS Pro, U-Ma- 
tic, Mil und Beta-SP) werden zum 
Einzelbild-Recorder für Amiga- 
Animationen; 

- Die Aufzeichnung in Einzel¬ 
schritten erfolgt vollautomatisch; 

- Das System ermöglicht die ruck¬ 
freie Darstellung hochauflösender 
2-D- und 3-D-Animationen; 

- alle 24-Bit-Karten sind adaptier¬ 
bar; 

- es wird der Rendering-Output 
z.B. von Imagine, Caligari, Sculpt 
oder Deluxe Paint aufgezeichnet; 

- dasSingle-Frame-Aufzeichnungs- 
system ist ARexx-fähig und somit 
aus anderen Applikationen heraus 
ansprech- und fernsteuerbar; 

- erweiterbarzu einem kompletten 
PX-Video-Schnittsystem; 

- Preis: ca. 4400 Mark (für 9pin- 
Maschinen mit interner TC-Aus- 
gabe). 

Echtzeit Video, Friedensallee 14-16, 2000 
Hamburg 50. Tel. 040/3905811, Fax: 040/ 
3901721 


Electronic Design, bekannt durch 
das PAL- und Y/C-Genlock stellte 
Videoerweiterungen vor: 

- Sirius Genlock. Diese Erweite¬ 
rung verbindet die Funktion eines 
voll FBAS- und Y/C-tauglichen 
Genlocks mit einem automati¬ 
schen Farbsplitter, einem S-Video 
-> RGB Konverter und einem 
Video-Enhancer. Dank der CTI- 
Schaltung im Farbdecoder werden 
in allen Betriebsmodi Bildergeb¬ 
nisse in einer Qualität erzielt, die 
bisher nur mit Studio-Equipment 
möglich waren. 

Mit der Bypass-Funktion kann 
jederzeit ein Vergleich zum origi¬ 
nalen Videobild vorgenommen 
werden. Da die Umschaltung in 
der vertikalen Austastlücke pas¬ 
siert, flackert oder flimmert dabei 


20 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 













Feriencamps 

Da werden Ferien wirklich 
zum Erlebnis. Riesiges 
Angebot an Aktiv-Kursen aus 
den Bereichen Computer, 
Sprachen, Sport. Dazu 
großes Freizeit-Programm. 
Für Jugendliche zwischen 
10 und 18 Jahren, 
t Camps im In- und 

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Drei- und vierwöchige Reisen nach 
England und in die USA. Für Teens und 
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Bei Gasteltern leben, z.B.: in 
Cambridge, Boston, San Francisco und 
San Diego. Wie wär’s? Sprachkurse 
und großes Freizeitprogramm. 


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College Programm 

Wer will, kann den .American 
Way of Life“ persönlich aus¬ 
probieren. Leben in einer Gast¬ 
familie, lernen und studieren an 
einer High School oder am 
College. High School: Für Schüler 
zwischen 15 und 18 Jahren. 
College: ab 18 Jahre. Drei-, fünf- 
und zehnmonatige Aufenthalte. 


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Computer-Special 

ln den Ferien gibts 
17 Computerkurse für jeden 
zur Auswahl, z.B.: 

• BASIC und AMIGA-BASIC 

• AMIGA-Assembler 

• AMIGA-C-Programmierung 

• AMIGA-Hardwarebasteln 

• PASCAL 

• Textverarbeitung und 
Desktop-Publishing (DTP) 


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irift: StnlWH'-- 









AKTUELL 


■■i 


MESSEBERICHT 


nichts. Die Konvertierungsfunktion 
zwischen FBAS und Y/C bleibt 
auch im Bypassbetrieb erhalten. 
Erstmals realisiert wurde eine Digi¬ 
talschaltung mit zitterfreier Stand¬ 
bildsynchronisation. Preis: ca. 
1600 Mark. 

- Framestore Realtime Digitizer: 
Hierbei handelt es sich um einen 
FBAS-Video und Y/C-tauglichen 
Echtzeitdigitizer. Es werden alle 
Auflösungen von s/w bis 4096+ 
HAM und von Lores bis Hires inter- 
laced unterstützt. Die Bilder lassen 
sich mit 24 Bit Farbtiefe (16,8 Millio¬ 
nen Farben) speichern. Alle Funk¬ 
tionen sind softwaregesteuert. Lie¬ 
ferbar ist der Digitizer laut Electro¬ 
nic Design ab Mitte Januar ’92. 
Preis: ca. 1000 Mark. 

- Der »Flicker-Fixer« ist vollständig 
kompatibel zu Genlocks. Vor allem 
für videoorientierte Anwender ist 
das die langersehnte Flimmerfrei¬ 
heit im Interlace-Modus auch im 
Genlockbetrieb. Der Flicker-Fixer 
unterstützt alle gängigen Auflö¬ 
sungen des Amiga, ist abschaltbar 
und hat zusätzlich einen Stereo¬ 
verstärker mit Lautstärkeregelung. 
Er soll bis Mitte Januar ’92 für den 
Amiga 2000/3000 verfügbar sein. 
Eine interne Version für den Amiga 
500 ist in Vorbereitung. Preis ca. 
500 Mark. 

Electronic Design. Detmoldstr. 2. 8000 Mün¬ 
chen 45. Tel. 0 89/3 51 5018. Fax: 0 89/3 54 35 97 

Hagenau Computer hat sich auf 
Videoerweiterungen konzentriert: 

- Im Videosystem »Deluxe Video¬ 
studio« ist ein Y/C- und FBAS- 
Genlock, der Videodigitizer Delu- 
xe View und ein automatischer 
RGB-Splitter integriert. Die elek¬ 
tronisch zeitgesteuerte Auto-Fade- 
Funktion beim Genlock startet alle 
Ein-, Aus- und Überblendungen 
per Tastendruck. Der Zeitablauf¬ 
faktor kann variabel von 0 bis 10 
Sekunden vorgenommen werden. 
Der Slowscan-Digitizer Deluxe- 
View sorgt dafür, daß die Videobil¬ 
der auf dem Amiga erscheinen. 
Die Nachbearbeitung der digitali¬ 
sierten Bilder erfolgt entweder mit 
dem »Deluxe View Animator« oder 
mit jedem IFF-Malprogramm. Das 
Deluxe Videostudio ist Y/C-taug- 
lich (S-VHS- und Hi8-Systeme). 
Bei FBAS-Betrieb (VHS- und 
Video8-Systeme) werden die un¬ 
sauberen Farbflanken auf die Fre¬ 
quenz des Helligkeitssignals an¬ 
gehoben. Die Bildverbesserung 
wirkt sich sowohl auf den Genlock¬ 
betrieb als auch auf die Digitali- 
sier-Qualität aus. Preis inkl. Delu¬ 
xe View-Digitizer und Software: ca. 
1500 Mark. 

Hagenau Computer GmbH. Alter Uentroper 
Weg 181. 4700 Hamm, Tel. 02381/880077, 
Fax: 02381/880079 


Am Stand von Heinrichson 
Schneider & Young (HS&Y) blieb 
Computerkünstlern das Herz ste¬ 
hen. Was dort mit dem Programm 
»TV-Paint« und dem Framebuffer 
»Harlequin« gezeigt wurde, war 
überwältigend. Es entstanden Gra¬ 
fiken wie man sie nur von AirBru- 
shern kennt. 

Funktionen wie Brush-Antialia- 
sing, Glanzpunktkurven-Bestim- 
mung und Transparente Farbver- 
läufe mit Highlight überzeugen. 


hen 512 KByte als Speicher und 
die restlichen 512 KByte als RAM- 
Disk zur Verfügung. Für den Ami¬ 
ga 500 Plus gibt es eine angepaßte 
Version der Karte, deren Speicher 
als 1-MByte-Chip-RAM-Erweite- 
rung konfiguriert wird. 

KCS - Kolff Computer Supplies B.V., Kuipers- 
haven 22, 3311 AL Dordrecht, Tel. (0031) 
078/31 0931. Fax: (0031) 078/31 2659 
Dataflash GmbH, Wassenbergstr. 34, 4240 
Emmerich. Tel. 02822/68545. Fax: 02822/ 
68547 


und Effektsystem besteht aus zwei 
Einsteckkarten sowie einer Fern¬ 
bedienung zur Steuerung der 
Genlockfunktionen. Durch seine 
universellen Anschlußmöglichkei¬ 
ten läßt sich Alladyne Professional 
in jede Systemkonfiguration per¬ 
fekt integrieren. Neuartig ist die 
echte Y/C-Signalverarbeitung so¬ 
wie der YUV (Y/R-Y/B-Y)-Betrieb 
für Betacam-SP und M-Il. Alladyne 
Professional enthält einen extern 
synchronisierbaren Studiotaktge¬ 
nerator, bei fehlendem Eingangs¬ 
signal wird ein normgerechtes Si¬ 
gnal mit korrektem Colorframing 
und synchronem Farbträger aus¬ 
gegeben. Im Genlock-Modus syn¬ 
chronisiert sich der Taktgenerator 
wahlweise auf das Eingangsvideo¬ 
signal oder auf ein extern zuge¬ 
führtes Black-Burst-Signal. Aus¬ 
gangsseitig hat man die Wahl zwi¬ 
schen dem original Sync oder 
Sync-Replace. Alle Funktionen 
sind über die Fernbedienung ein¬ 
stellbar, die Parameter sowie die 
Startkonfiguration lassen sich im 
EEPROM resident speichern. Die 
Einstellungen werden interaktiv 
über ein LCD-Text-Display ange¬ 
zeigt. Die Analogwerte, z.B. Fade, 
sind über einen Steuerhebel ein¬ 
stellbar. Preis: ca. 7400 Mark. 

Michael Lamm Computer & Video, Schönborn¬ 
ring 14, 6078 Neu-Isenburg 2. Tel. 06102/ 
52535. Fax: 061 02/51525 



Aber auch die Bedienung ist ein¬ 
zigartig, durch konsequente Fen¬ 
stertechnik ist sie unglaublich fle¬ 
xibel. Die Begeisterung für TV- 
Paint wird erst beim Preis von 3000 
Mark (Harlequin-Version) und 1500 
Mark (VD 2001-Version) gedämpft. 

Heinrichson Schneider & Young. Classen- 
Kappelmann-Str. 24. 5000 Köln 41. Tel. 0221/ 
404078, Fax: 0221/402365 


KCS führte den XT-Emulator »Po¬ 
wer PC Board« vor. Erstmals konn¬ 
te man die Erweiterung auch im 
Amiga 2000/3000 in Aktion sehen 
- ein Adapter für die Zorro-Il- 
Erweiterungssteckplätze macht’s 
möglich. Premiere hatte auch die 
dazugehörige neue Software-Ver¬ 
sion 3.0. Sie ermöglicht MGA 
(monchrome Darstellung mit 720 x 
348 Bildpunkten), CGA (max. 16 
Farben mit 640 x 200 oder 320 x 
200 Punkten), EGA (8 oder 16 Far¬ 
ben) und VGA (8 oder 16 Farben 
mit 640 x 480 Punkten). 

Das Power-PC-Board ist nicht 
multitaskingfähig, man kann also 
nicht unter MS-DOS und Amiga- 
OS gleichzeitig arbeiten. Beim 
Amiga 2000 und 3000 wird der 
Speicher des Emulators (1 MByte) 
im Amiga-Modus voll als Fast-RAM 
eingebunden. Im Amiga 500 ste¬ 


Kupke Computertechnik legte 
den Schwerpunkt auf Turbokarten. 
Die 68030-Karte (mit mathemati¬ 
schem Coprozessor MC68882) 
»Golem-Turbo« (Amiga 500/1000/ 
2000) arbeitet mit 16 MHz Taktfre¬ 
quenz. In der Grundausstattung ist 
das Turboboard mit 2 MByte 32- 
Bit-RAM bestückt. Es werden 
Speicherchips mit 1 MBit x 4 (z.B. 
OKI 514 256) verwendet. Mit die¬ 
sen ICs kann der Speicher in 
1 -MByte-Schritten auf 4 MByte er¬ 
weitert werden. Wahlweise sind 
auch 4 MBit x 4 Chips einsetzbar. 
Damit sind Ausbaustufen mit 4, 8, 
12 und 16 MByte möglich. Durch 
Mischbestückung läßt sich von 1 
bis 16 MByte jede Konfiguration in 
1-MByte-Schritten außer 11,14 und 
15 MByte realisieren. Der Speicher 
ist autokonfigurierend. Preis: ca. 
1200 Mark. 

Erstmals vorgestellt wurden die 
28-, 33- und 50-MHz-Versionen. 
Mit der 50-MHz-Karte (der Preis 
soll unter 4000 Mark liegen) wer¬ 
den Geschwindigkeitssteigerun¬ 
gen bis zum Faktor 22 erzielt. 

Kupke Computertechnik. Schwanenwall 44, 
4600 Dortmund 1. Tel. 0231/527358, Fax: 0231/ 
553173 

Lamm Computersysteme zeigte 
Alladyne Professional. Das Grafik- 


0 as große 
Chaos 
blieb aus 


Maxon Computer demonstrierte 
den Ray-Tracer »Fastray« (ca. 170 
Mark). Hier wurde besondere 
Sorgfalt auf den Editor gelegt. Eine 
große Anzahl von Grundkörpern 
und eine gut strukturierte Oberflä¬ 
che sollen den Einstieg erleich¬ 
tern. Erstaunlich für diese Preis¬ 
klasse ist, daß der Tracer nicht nur 
Bilder sondern auch Animationen 
in den Amiga-Standard-Modi be¬ 
rechnet. 

PLP ist ein Programm zur Erstel¬ 
lung zweiseitiger Platinenlayouts, 
wobei auch Bauteile in SMD-Tech- 
nik eingesetzt werden können. 
PLP besitzt einen Platinen- und ei¬ 
nen Bauteile-Editor. Weitere Lei¬ 
stungsmerkmale sind: 

- variable Platinengröße, abhän¬ 
gig vom verfügbaren Chip-RAM 

- Auflösung 0,3 mm 

- zehn Leiterbahnbreiten 

- neun Lötpunktgrößen 

- einstellbarer Leiterbahnwinkel 
(45, 90, frei) 

- Autorouter 


22 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 




















































Nur selber machen ist billiger... 




SCSI-FESTPLATTEN 

A-2000 FILECARD 

Quantum LPS 52 775,- 

Quantum LPS 105 1039,- 

Syquest SQ 555 1139,- 

A-500-SYSTEM 

Quantum LPS 52 888,- 

Quantum LPS 105 1169,- 

Syquest SY 555 1499,- 


Amiga Speichererweiterung 
Amiga 500 512KB 


externes Amiga 
Diskettenlaufwerk 

3.5 extern Metall oder 
Kunststoff 


66,00 

Amiga 500 1.8 MB 136,00 


5.25 extern 


269,00 

Amiga 2000 2-8 MB 186.00 

336,00 


• problemlos interner Einbau ohne Lötarbeiten 

• A-500 Version mit integrierter Akkuuhr 

• hochwertige Platinen und Bauteile nam 
hafter Hersteller • autokonfigurierend 100% 
den Commodore Vorgaben entsprechend 

• Soft- und Hardware-mäßig abschaltbar 


• anschlußfertig mit Kabel für jeden Amiga 

• durchgeführter Floppyport • abschaltbar 

• autokonfigurierend als DF1, DF2, oder DF3 

• 100% kompatibel zum Originallaufwerk 
5.25 Version mit 40/80 Trock Umschaltung. 

3.5 internes Amiga 500 
Laufwerk 136,00 

3.5 internes Amiga 2000 

Laufwerk 116,00 

• komplett mit Einbausatz und Anleitung 

• einfacher Einbau durch Passgenauigkeit 


Deinterlace Karte 

35 °,°° 

Multivision-Karte ^Oy^UU 

• Neu mit DiPrefs, Software Overscan, Kick 
2.0 Unterstützung • Nie mehr Interlace Flim¬ 
mer, keine schwarzen Linien • 50 Hz Pol, 

60 Hz Ntsc, 71 Hz Medusa Atari Emulator 

• durch mitgelieferte Software läßt sich zB. die 
Workbench mit 100 Hz Bildwiederholungsfre¬ 
quenz betreiben • voll Overscanfähig, 

alle 4096 Farben • Direktanschluß von VGA 
oder Multisync Monitoren 

passender VGA Monitor 

555,00 

• Unsere Turbo-Maus ist in 

8 Farben erhältlich (Siehe Farbföcher) 



, 59,00 


2 JAHRE GARANTIE • Datentransfer ca. 1 MB • Durchgeführter SCSI-Port 
Komfortable Software • Alle Partitionen unter FFS bootbar und Paßwortschützbar 
kompatibel zu XT/AT-Karte, AT Once und ST Emulator • Diskchange bei Syquest 

A-500-System mit Ram Option, Steckplatz für 68030 und Expansionsbusdurchführung* 100% kompatibel zum Original 

Intelligent Data Systems, IDS, gehört zu den Macrosystems-Distributoren Deutschland. Wenn Sie mehr über 
unseren Service, die Sonderkonditionen als Wiederverkäufer oder die Tagespreise als Endabnehmer 
erfahren möchten, können Sie sich vorab im Amiga-Magazin 10/91 informieren oder rufen Sie direkt bei uns an. 

IDS GmbH • Mirko Fischer • Frohnberg 23 • 6921 Epfenbach • Tel.: 0 72 63/56 93 • FAX: 17 39 



Ludwig & Partner Kgelsbach 
































AKTUELL 


MESSEBERICHT 


- Verwaltung von Bibliotheken und 
Makros 

- Netzliste 

Das Platinenlayout kann über die 
Preferences-Druckertreiber oder 
auf einen HPGL-Plotter ausgege¬ 
ben werden. 

Maxon Computer GmbH. Industriestr. 26,6236 
Eschborn. Tel. 06196/481811, Fax: 06196/ 
41137 


Merkens EDV: Seit langer Zeit 
häufen sich die Anfragen nach 
Realtime-Recording und Play¬ 
back-Systemen für Ray-Tracing- 
Animationen, Video-Edition, Zei¬ 
chentrick und Videotrick. In Ver¬ 
bindung mit der 24-Bit-Grafikkarte 
VD 2001 und Sally ist das möglich. 
Sally ist eine Erweiterungskarte 
mit über 100 MByte Videospeicher. 
Das reicht für 224 Einzelbilder. An¬ 
gesteuert wird Sally über den se¬ 
riellen Port. Mittels einfacher Steu¬ 
ercodes lassen sich Play, Record, 
Zeitlupe, Vor-Rück, Play, Zeitraffer, 
Bilddarstellungszeit und Starttrig¬ 
ger individuell für jede Anwendung 
programmieren. 

Anwendungen: Realtime-Re¬ 

cording von Videofilmen mit an¬ 
schließender Bildnachbearbei¬ 
tung, z.B. mit Paintmaster. Einla¬ 
den von Ray-Tracing-Animationen 
und Wiedergabe in Echtzeit. 
Zeichen- und Realtrick-Animatio¬ 
nen können direkt eindigitalisiert 
werden und als Film in Echtzeit 
wiedergegeben werden. 

it Müll 
in die 
Zukunft? 

Sally besitzt eine eigene Softwa¬ 
re, mit der sich die Grundfunktio¬ 
nen steuern lassen. Anpassungen 
gibt es zu den Softwarepaketen 
Paintmaster und Imagine. Der 
Preis für das Paket, Amiga 3000, 
VD 2001 und Sally liegt bei rund 
40000 Mark. 

Merkens EDV, Fuchstanzstr. 6a, 6231 Schwal- 
bach, Tel. 061 96/3026, Fax: 061 96/82749 

Supra stellte vor: 

- SupraTurbo 25: Der Kern der Tur- 
bokarte ist ein 25-MHz-68HC000 
mit einem 64-KByte-Cache. Die 
Geschwindigkeit des Amiga soll 
sich um das Dreifache steigern las¬ 
sen. 

- Der SupraView Frame-Grabber 
digitalisiert Farb-Videos in Echtzeit 
und generiert sie in 24-Bit-IFF- 
Dateien um. Er arbeitet mit jedem 
Videogerät zusammen, auch mit 
einem Videorecorder im normalen 
Play-Mode. Der Frame-Grabber 



kann ebenso als Stereo Sound Di¬ 
gitizer benutzt werden. 

- SupraTurbo 68040 Karte: Zum er¬ 
sten Mal war die SupraTurbo-040 
für den Amiga 3000 zu sehen. 

Supra Deutschland GmbH, Rodderweg 8, 
5040 Brühl, Tel. 02232122002, Fax: 02232/ 
22003 

Toshiba war erstmals auf einer 
Amiga-Messe vertreten. Vorge¬ 
stellt wurden Zusatz-Kits für den 
Amiga 500/2000/3000, die den An¬ 
schluß von Toshiba-CD-ROM-Lauf- 
werken ermöglichen. Damit kann 
man sowohl CDTV-Titel als auch 
CD-ROM-ASCII für MS-DOS-PCs 
und den Macintosh lesen. 

Die Kits, die auf der dritten Ge¬ 
neration der XM-3301B-Laufwerke 
basieren, bestehen aus einem To¬ 
shiba CD-ROM-Laufwerk-Subsy- 
stem mit integrierter Stromversor¬ 
gung oder einem 5V4-Zoll-Einbau- 
laufwerk. Die Kits beinhalten au¬ 
ßerdem die Treibersoftware, ein 
Kabel für den Anschluß an A590 
(Amiga 500) und A2091 (Amiga 
2000) SCSI-Controller von Com- 
modore sowie ein Programm, das 
einen CD-Player emuliert. 

Preis: interne Version ca. 1200 
Mark, externe Ausführung ca. 
1600 Mark; Vertrieb durch bsc. 

Toshiba Europa (I.E.) GmbH. Disc Production 
Division, Hammelfelddamm 8, 4040 Neuss, 
Tel. 02131/158370, Fax: 02131/158583 


Videocomp zeigte die Amiga 
500-Version des Präsentations¬ 
programms »Scala«. »Scala A500« 
besteht aus drei Disketten. Merk¬ 
male: 

- vier verschiedene Fonts, Unter¬ 
stützung aller Amiga-Fonts (auch 
Color-Fonts); 

- ca. 25 verschiedene Übergänge 
inkl. Scrolling; 

- Texteditiermöglichkeiten mit Out¬ 
line, Schatten und 3-D-Effekt. 

In diesen Tagen wird die neue 
Profiversion 2.0 fertiggestellt. Merk¬ 
male: 

- funktionstüchtig auf den 24-Bit- 
Karten »Harlequin« und »Color- 
burst«. Bei der »Impact Vision 24« 
wird die abgespeckte Scala-Ver¬ 
sion im ROM mitgeliefert. Scala 
2.0 wird so modifiziert, daß es auf 
diesen Karten im Vordergrund lau¬ 
fen, aber auch 24-Bit-Bilder einie¬ 


sen und in Skriptabläufe integrie¬ 
ren kann; 

- neue Übergangseffekte: seiten- 
und zeilenweises Crawling; 

- Unterstützung von Sounds. 

Videocomp, Berner Str. 17. 6000 Frankfurt 56, 
Tel: 069/5076969, Fax: 069/5076200 

Vortex präsentierte den 16-MHz- 
AT-Emulator »ATonce Plus« für den 
Amiga 500/2000 und den neuen 
Amiga 500 Plus. Die kompakte 
SMT-Leiterplatte ist bestückt mit 
einer 16-Bit-CMO$ 80826-16 MHz- 
CPU und 512 KByte Fast-RAM. 


Wird zusätzlich der Steckplatz 
für den optionalen 80C287-12 ma¬ 
thematischen Coprozessor be¬ 
stückt, erhöht sich speziell bei 
rechenintensiven Programmen 
nochmals die Arbeitsgeschwindig¬ 
keit. ATonce Plus läuft in der 
Multitasking-Umgebung des Ami¬ 
ga 500 / Amiga 500 Plus und wurde 
mit den MS-DOS-Versionen 3.2 bis 
5.0 und DR-DOS 5.0 und 6.0 erfolg¬ 
reich getestet. Dadurch, daß ATon¬ 
ce Plus bereits über 512 KByte 
Fast-RAM verfügt, stellt der Emu¬ 
lator ohne zusätzliche Speicherer¬ 
weiterung immer 640 KByte DOS- 
Speicher zur Verfügung. 

Als Video-Emulation stehen zur 
Verfügung: CGA mit 16 Farben, 
Hercules, Olivetti und Toshiba 
T3100 sowie EGA (640 x 350 Punk¬ 
te) und VGA- (640 x 480 Punkte) 
Monochrom-Grafik-Emulation (nur 
soweit der Amiga das ermöglicht).. 

Preis: ca. 600 Mark. 

Vortex Computersysteme GmbH, Falterstr. 
51-53, 7101 Flein. Tel. 07131/5972-0, Fax: 
07131/55063 

Bei XPERT wurde auf der 
Visiona-plus-Grafikkarte Visiona 


Paint gezeigt. Die Bilder sind 
durch die hohe Bildschirmauflö¬ 
sung gestochen scharf. 

Ein Messehit war der erweiterte 
digitale Laserdisc-Recorder, mit 
dem man über 72 000 Bilder (ca. 
150 000 MByte Daten) im Einzel¬ 
bildverfahren wie auf einer Fest¬ 
platte speichern kann. Das reicht 
für eine Spielzeit von über 48 Mi¬ 
nuten. Die Bilder eines Ray- 
Tracing-Programms lassen sich 
z.B. automatisch nach jeder kom¬ 
pletten Berechnung per Software 


auf die Laserdisc speichern. Mit 
diesem Gerät kann man Einzelbil¬ 
der in Echtzeit (25 Bilder pro Se¬ 
kunde) ruckfrei abspielen und das 
inkl. Stereo-Ton. 

X-PERT Computer Services GmbH, Weiher¬ 
wiese 27, 6270 Idstein, Tel. 061 26/8809. Fax: 
061 26/54922 

Um wieder auf die anfangs er¬ 
wähnten Superlative zurückzu¬ 
kommen: Nach jedem Messetag 
boten die Ausstellungshallen ein 
Bild des Jammers - Verpackungs¬ 
material, Werbebroschüren, Pla¬ 
stiktüten, Glasscherben und Ge¬ 
tränkedosen überall auf dem Bo¬ 
den. Ein trauriger Müllrekord - 
Mülleimer in ausreichender Zahl 
waren ebensowenig vorhanden 
wie die Standnummern der Aus¬ 
steller. 

Davon nicht verschont wurde 
auch die legendäre Halle 6, in der 
die erste deutsche Amiga-Messe 
1989 stattfand. Doch im Gegen¬ 
satz zu damals blieb das ganz gro¬ 
ße Chaos aus. Zwar kamen die Kar¬ 
tenverkäufer auch 1991 stellenwei¬ 
se nicht mit dem Verkaufen nach 
und es bildeten sich Menschen¬ 
schlangen vor den Eingängen, das 
Gedränge in den Gängen erreichte 
aber keine bedrohlichen Ausmaße. 

Bleibt der Ausblick auf das Jahr 
’92. Die erste Amiga-Messe in die¬ 
sem Jahr findet in Berlin vom 3. bis 
5. April statt. Die größte Amiga- 
Messe der Welt wird aber auch 
1992 wieder in Köln veranstaltet, 
allerdings schon vom 8. bis 11. 
Oktober. ■ 


DIE GEWINNER 


Das AMIGA-Magazin-Team gratuliert den Gewinnern unserer Tombola und 
wünscht ihnen viel Spaß mit den tollen Preisen. 

Der Testsieger des 24-Nadeldrucker-Vergleichstests, ein Brother M-1324, ging 
an Jörg Kollmann aus Bremen. 

Den 24-Nadel-Farbprinter. Star LC 200-24 Color, konnte Jens Niemetz aus 
Karlsruhe mit nach Hause nehmen. 

Sein Eigen nennen kann Gerd Heinrichs aus Köln den Citizen PN 48, einen 
superkleinen, portablen Thermotransferdrucker. 


Turbomaster 3040 


I Die Turbokarte (Amiga 2000) ist 
mit einem 40-MHz-MC68030, einem 40-MHz-Coprozessor 
MC68882 und mit bis zu 32 MByte RAM (32 Bit) bestückt. 



24 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 























Nun als PAL-Version für Europa erhälflith! 





Alle Photos stammen von echten 
DCTV-Bildschirmen 


mm 




jedem Amiga 


Videorecordern mit Standbildanzeige). 

▲ Anzeige und Erfassung von hochauflösenden 24*Bit-farbbildern. 

beliebigen IFF-Anzeigeformat (einschließlich HAM 
. und 24 Bit). I 


Mindestens T Mt erfordertäM 


mm* 


DCTV “ (Digital Composite Television) ist ein revolutionäres neues Videoanzeige- und Digitalisierungssystem für den Amiga. 
DCTV M verwendet den Chip-Speicher des Amiga als Bildpuffer und erstellt farbige Verbundanzeigen mit dem gesamten Farb- 
und Auflösuhgsspektrum des Fernsehens. In einem benutzerfreundlichen Paket integrierte komplexe Farbvideomal-, 
Digitalisierungs- und Bildverarbeitungssoftware im Lieferumfang eingeschlossen. DCTV ” läßt sich auch mit allen geläufigen 
3D-Programmen zur Erstellung von Farbanimationen verwenden, die in Echtzeit wiedergegeben werden können. 






Vertrieb in Deutschland durch: 

Memphis Computer Products GmbH 
Tel. 06007 7789 Fax 06007 8749 

■■■■■■■■■■■ 

Heinrichson Schneider & Young 
Tel. 0221 404078 Fax 0221 402365 


DIGITAL 


ACTIVA 

INTERNATIONAL 

Tel. 3120 691 1914 
Fax 3120 691 5403 
THE NETHERLANDS 




CREATIONS 


Erreichbar in Der U.S.A: Telefon 001 916 344 4825 • Telefax 001 916 635 0475 

©1991 Digital Creations. Amiga ist ein eingetragenes Warenzeichen von (ommodore Business Machines. Patenterteilung beantragt 


AKTUELL 


MESSE 


Syslejns ’JLL 

DRUCKERFIEBER 


von Albert Petryszyn 

D a zeigte z.B. Hewlett- 
Packard den ersten Farb- 
tintenstrahldrucker unter 
2500 Mark. Der DeskJet 
500C bietet bei Schwarzweiß- als 
auch bei Farbdruck eine max. Auf¬ 
lösung von 300 Punkten pro Zoll. 
Um vom Schwarzweißdruck auf 
Farbe zu wechseln, ist lediglich ein 
Austausch des Druckkopfs mit der 
schwarzen Tinte gegen einen mit 
farbiger Tinte erforderlich. 

Dieser hat drei Farbkammern 
mit den Farben Cyan, Magenta, 
und Gelb, die sich beliebig mi¬ 
schen lassen und praktisch jede 
Farbe und Schattierung erlauben. 
Einziger Nachteil dieser Technolo¬ 
gie ist, daß Schwarz nur durch 
Addition der drei Grundfarben er¬ 
reicht wird, was zu keiner totalen 
Schwärzung führt. Deshalb wird 
der DeskJet 500C schon in der 
Standardausführung mit zwei 
Druckköpfen ausgeliefert, einen 
Färb- und einem Schwarzwei߬ 
kopf. 

Der DeskJet 500C druckte eine 
Schwarzweißseite in ca. 20 Sekun¬ 
den und eine Farbseite in vier Mi¬ 
nuten. Der mit den drei Letter- 
Quality-Schriften Gothic, CG Ti¬ 
mes und Courier ausgestattete 
Printer hat alle Voraussetzungen, 
»DER« Drucker für den Amiga zu 
werden. Ob er hält, was Hewlett- 
Packard verspricht, lesen Sie in ei¬ 
nem ausführlichem Test in der 
März-Ausgabe. 

Ebenfalls auf Tintenstrahler ab¬ 
gefahren ist Citizen mit ProJet. Der 
Schwarzweißdrucker für weniger 
als 1600 Mark überzeugt mit einem 
hervorragenden Papierhandling. 
Er kann im Gegensatz zu vielen 
anderen Produkten Endlospapier 
bedrucken. Optional wird eine Pa¬ 
pierkassette, die Platz für weitere 
150 Einzelblätter hat (damit insge¬ 
samt 300 Blätter), angeboten. 
Auch wurde die Papier-Park- 
Funktion nicht vergessen, die es 
gestattet von Einzelblatt- auf End¬ 
losdruck umzuschalten, ohne Pa¬ 
pierwechsel. 

Der Drucker ist mit 47 dB(A) sehr 
leise und bringt seine drei Schön¬ 
schriften in einer Geschwindigkeit 
von 120 cpi zu Papier. Mit seiner 
Superschnellschrift schafft er es 
sogar mit 360 cpi. 


Auch fast ohne MS-D0S- 
Highlights war die Sy¬ 
stems’91 ein voller Erfolg. 
Auffallend: Diesmal wa¬ 
ren die Druckerhersteller 
die Innovationsträger. 



Farbe bei Hewlett-Packard 
mit dem DeskJet 500C und 
Canon mit dem BJC 800. 


Schwarzweiß bei Fujitsu mit 
dem Breeze 200 und Citizen 
mit dem ProJet. 


Am Stand zu sehen war auch 
der Swift 24e, eine verbesserte 
Version des Bestsellers Swift 24. 
Besonders attraktiv ist die serien¬ 
mäßige Ausstattung des Druckers 
mit einem Farbkit, zu einem Preis 
von 1000 Mark. 

Verbessert wurde sowohl die 
Druckgeschwindigkeit (216 cpi im 
Schnellschriftmodus) als auch 
Ausstattung (zwei zusätzliche 
Schriften, damit insgesamt sechs) 
und Komfort (Displayanzeige in 
deutsch, englisch, französisch, ita¬ 
lienisch und spanisch). 

Einen Leckerbissen zeigte Ca¬ 
non mit dem BJC 800. Der Prototyp 
kommt im Februar für 5800 Mark in 
den Handel. Es ist ein Farbdrucker 
in Bubble-Jet-Technologie. 

Das Besondere an diesem Prin¬ 
ter ist, daß er nicht wie der DeskJet 
500C mit drei Farben druckt, son¬ 
dern neben Cyan, Magenta und 
Gelb auch einen schwarzen Tin¬ 
tenbehälter besitzt. Dadurch ist so¬ 
wohl im Monochrom- als auch im 
Farbbetrieb eine optimale Wieder¬ 
gabe gewährleistet. 

Auch ist die max. Auflösung von 
360 x 360 dpi des 256-Düsen- 
druckkopfs sensationell. Abgerun¬ 
det wird das positive Bild des Tin¬ 
tenstrahlers durch eine hohe 
Druckgeschwindigkeit von 300 cpi 
in Draft und einem LCD-Display 
mit deutscher Ausgabe. 

Wie nicht anders zu erwarten 
war auch bei Fujitsu ein neuer 
Drucker mit Tintenstrahltechnik zu 
sehen - der Breeze 200. Sein 
Druckkopf besteht aus zwei paral¬ 
lel angeordneten Reihen mit je 25 
feinen Düsen. Diese sollen für ein 
gestochen scharfes Schriftbild, so¬ 
wohl im Text- als auch im Grafik¬ 
modus sorgen. 

Außergewöhnlich für einen Tin¬ 
tenstrahler ist, daß er auch End¬ 
lospapier verarbeitet und im Text¬ 
modus eine max. Druckauflösung 
von 600 x 300 dpi haben soll (Gra¬ 
fikmodus 300 x 300). Der Breeze 
200 wird mit einer DeskJet-Plus- 
Emulation ausgeliefert und 
schreibt in Schnellschrift, bei ei¬ 
nem Arbeitsgeräusch von 45 
dB(A), 360 Zeichen pro Sekunde. 
Den Breeze 200 gibt es zu einem 
Listenpreis von 1600 Mark. 

Bei Seikosha sah man den Co- 
lorMaker CH 4104. Der Farbther- 
motransfer-Drucker des Schwe¬ 


sterunternehmens Seiko Instru¬ 
ments ist jetzt auch bei Seikosha 
im Programm. Seine max. Auflö¬ 
sung beträgt 300 x 300 dpi bei 16,8 
Millionen darstellbarer Farben. 
Auch läßt der 8000 Mark teure 
Printer einen Ein-, Drei-, oder Vier¬ 
farbdruck zu. 

Bei den Eigenprodukten von 
Seikosha fanden nur Schönheits¬ 
korrekturen statt. So besitzt der 
SL-92Plus gegenüber seinem Vor¬ 
gänger sieben neue Schriften 
(insgesamt dann neun), und für 
den SP-1900Plus ist jetzt auch ein 
automatischer Einzelblatteinzug 
erhältlich. 

Neue Produkte sah man noch 
bei Epson. Der EPL-4100 ist ein 
300-dpi-Laser mit einer Geschwin¬ 
digkeit von sechs Seiten pro Mi¬ 
nute. 

Panasonic stellte den Neun- 
Nadel-Drucker KX-P1170 vor (240 
x 144 dpi, vier Schriften, 6 KByte 
Datenpuffer). 




Am Seikosha-Stand sah man 
den Farbthermotransfer- 


Drucker CH 4001 von Seiko 

Bei Brother war der HL-4V zu se¬ 
hen. Ein Laser (vier Seiten pro Mi¬ 
nute) mit Emulations- und Schnitt¬ 
stellenerkennung, sowie der neu¬ 
en High-Resolution-Technik. 

Das Sternchen bei Star war 
der StarJet SJ-48, ein portabler 
Schwarzweiß-Tintenstrahldrucker. 

Ein deutlicher Trend auf der Sy¬ 
stems wies zum Schwarzweiß- 
Tintenstrahldrucker mit Bubble- 
Jet-Technologie. Bleibt abzuwar¬ 
ten ob sich diese Richtung auf der 
CeBlt fortsetzt und wie viele farbi¬ 
ge Tinte dort verspritzt wird. ■ 


26 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 































FASTRAY 

FASTRAY ist das ideale Programm für den Einstieg in die 
phantastische Welt des Raytracing. Der Editor bietet alle 
Möglichkeiten zur Konstruktion von Objekten und Sze¬ 
nen und wird einfach mit der Maus über Icons und 
Einsteller gesteuert. Objekte, Oberflächen und Texturen 
sind in ausreichendem Maße vorhanden. Damit lassen 
sich sofort ganze Szenen mit realistischen Effekten er¬ 
stellen, ohne daß man Vorkenntnisse dazu benötigt. Die 
Ergebnisse werden jeden beeindrucken. 

DM 169.- 


PLP 

PLP ist ein flexibles Programm zur Erstellung zweiseitiger 
Platinenlayouts (auch SMD). Ein komfortabler Editor er¬ 
möglicht die schnelle Eingabe der Bauteile. Danach gibt 
man im Netzlistenmodus die gewünschten Verbindun¬ 
gen mit der Maus ein und läßt die Platine automatisch 
routen. Man kann nun noch beliebige Änderungen vor¬ 
nehmen und die Platine auf korrekte Verbindungen und 
Kurzschlüsse kontrollieren lassen. Die fertige Platine wird 
dann auf einem Drucker oder Plotter in höchster Qualität 
ausgegeben. DM 249.- 



Maxon Assembler 

Professionelles Assembler-Entwicklungspaket. Integrierte 
Arbeitsumgebung bestehend aus schnellem Editor, ma¬ 
krofähigem Assembler, Monitor, Disassembler, symboli¬ 
schem Debugger und symbolischem, interaktivem Rea¬ 
ssembler. Sehr einfache Bedienung mit Maus- und Ta¬ 
stensteuerung. Für Einsteiger und Profis bestens geeig¬ 
net. DM149,- 



MaxonCAD 

Leistungsstarkes CAD-Programm für alle Anwendungen. 
Großer Funktionsumfang, einfache Bedienung, hohe Ar¬ 
beitsgeschwindigkeit, schneller Bildaufbau. Wertungen: 
SEHR GUT (AMIGA-Magazin 10/91) und (AMIGA SPECI¬ 
AL 6/91). 

DM 449.- 



Chamäleon II 

Der schnelle ATARI ST-Emulator bietet mehrere ST- 
Emulationen gleichzeitig, direktes Umschalten zum AMI¬ 
GA, Festplatten- und Turboboard-Unterstützung, Overs¬ 
can. Inklusive original ATARI ROM-TOS. 

DM 348.- 


Sigmath 

Das Mathematikprogramm für die Bereiche Analysis, 
Matrizenrechnung und Statistik. Komplette Kurvendis¬ 
kussionen, Ableitungen, Integration, Taylor-Reihen, Lö¬ 
sen von Gleichungssystemen. Ideal für Oberstufe und 
Studium. 

DM 149.- 


FTM 

Achtstimmiger Soundkomposer mit vielfältigen Klangef¬ 
fekten und einer flexiblen Soundsprache (S.E.L.). „Die 
Qualität der digitalen Klänge ist tatsächlich hervorra¬ 
gend.“ (AMIGA MAGAZIN 3/91). 

DM 99.- 


MagiCALL 

Leistungsfähiges und flexibles Terminalprogramm (DFÜ). 
Unterstützt alle Standards (Protokolle, Emulationen, ANSI), 
Telefonbuch, komplett konfigurierbar, Skriptsprache zur 
automatischen Steuerung, AREXX-Support, erweiterba¬ 
re Mailboxfunktionen (AREXX). 

DM 99.- 



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Kick-Pascal 

Komplettes Entwicklungs- 
svstem mit Editor Compiler 
und Linker in einer Arbeits¬ 
umgebung Stark erwei¬ 
terter SDrachumfang. sehr 
schneller Single-Pass-Com¬ 
piler (20.000 Zeilen/Minute). 
UNIT-Konzept. Inklusive In¬ 
tuition-Einführungskurs und 
vielen BeiSDielen. 

DM 249 - 


R.C.T. 

Das ideale Programm zum 
Erstellen von professionel¬ 
len Oberflächen im , WB 
2 0“-Look (auch unter WB 
1.3). Einfaches Entwerten 
der Requester und Menülei¬ 
sten am Bildschirm Einbin¬ 
dung über Library oder 
Sourcecode 

DM 129.- 


HD-Backup II 


Backuo-Programm mit ho¬ 
her Datensic^erheiL lei¬ 
stungsstarkem Packalgo¬ 
rithmus (bis zu 1 6 MB/Dis¬ 
kette) autom Backup-/ 
Restore-Vorgänge bis zu 4 
Laufwerke, beliebige De¬ 
vices. Baumstruktur 

DM 99.- 


Espo II 


Der Nachfolger des erfolg¬ 
reichen Übersetzungspro¬ 
gramms ESPERANTOMAT 
Erheblich komfortabler und 
leistungsfähiger Vollautom 
Textübersetzung 60 000 
Vokabeln Englisch-Deutsch 
einfach erweiterbar 

DM 79.- 


Viruscope 


Bekämpft alle bekannten 
Virenarten (namentlich über 
100 verschiedene Viren) und 
erkennt auch neue Viren si¬ 
cher und zuverlässig Um¬ 
fangreiche Tools zum Erken¬ 
nen Analysieren und Ver¬ 
nichten von Viren. 

DM 59.- 


Fordern Sie ungeniert 
unseren Prospekt an! 


MAXON Computer GmbH 
Schwalbac^er Str 52 • W-6236 Eschborn 
Telefon (0 6 1 96) 48 18 11 • Fax (0 61 96) 4 18 85 






























































































i 


Videohardware 


mit gutem Namen 



Sirius-Genlock 


• Ein Genlock für Video und S-Video mit herausragenden 
Eigenschaften in Qualität und Vielseitigkeit 

• Beste Farbkonturen duch CTI Schaltung im Farbdecoder 

• Mit den neuartigen Jethebeln gelingt das Ein- und Aus¬ 
blenden von Video- und Amigabild auf Anhieb perfekt 

• Digitale Standbildsynchronisation für wirklich zitterfreie 
Wiedergabe bei Standbildern 


• Bypass- und Monitorumschaltung erleichtern die Einstellung 
und die Bedienung; ein Monitor für Amiga- und Genlockbild 

• Rot, Grün und Blauanteile des Videobildes regelbar - exakte 
Neutralposition der Regler durch Mittelrastung 

• Automatischer Farbsplitter (z.B. für DigiView) integriert 

• 1.598,-DM* Cunverb. empf. VK des Herstellers) 



Y-C-Genlock 

Für Hi8. S-VHS und 
andere Videosysteme. 
Der Dauertestsieger und 
Genlock des Jahres '91. 

1.060,-DM* 



Y-C-Colorsplitter 

Vollauomatischer RGB 
Splitter für Digi-View und 
DeLuxe-View. 

498,-DM* oder im Paket 
748,-DM* mit Digi-View 



Video-Konverter 

Video und Y-C Signale 
vom A2000 in feinster 
Qualität dank Phasenver¬ 
kopplung des Subcarriers 
298,-DM* 



VideoMaster 

Das Genlock für den 
Studioeinsatz. Key-out für 
Mischer, Wipes und 
automatischer Splitter. 
2.598,-DM* 






czo 

PAL-Genlock 

Flicker-Fixer 

68040 Turbo 



Echtzeitdigitizer 


Preiswert und vielseitig ins 
Videovergnügen starten! 
Für VHS und Video8 incl. 
manuellem RGB Splitter. 
698,-DM* 


Kein Interlace-Flimmern 
mehr beim Amiga. Das 
Besondere: Kompatibel 
zu unseren Genlocks! 
498,-DM* 


25 MHz Turboboards von 
Progressive. 

68040/A2000 4.495,-DM* 
68040/A3000 3.995,-DM* 
RAM: je 4MB 400,-DM* 


Vom laufeneden Video 
in Farbe digitalisieren. 
Lieferbar Anfang '92 
ca. 1.200,-DM* 


8000 München 45 Detmoldstraße 2 Tel: 089/3515018 Fax: 089/3543597 Vertrieb über den gutsortierten Fachhandel 
International 5223 Nümbrecht-Oberbech 1 Fax:+49 2262/6448 Tel:+492262/6446 Distribution: ESD Fax: 02262/6445 Tel: 02262/6441 


fr* 




























Software 

POWER-DISC 9 



Seit dem 11. Dezember ist das 
neue Softwarepaket »POWER- 
DISC 9« am Kiosk erhältlich. 

- »Filer« ist eine CLI-Oberfläche 
mit besonderem Komfort. Zu den 
Features zählen: Kopieren, Ver¬ 
schieben, Löschen, Umbenennen 
von Files. Zudem können Bilder 
und Texte betrachtet bzw. editiert, 
Sounds abgespielt werden, Files 
als Hex-Dump angezeigt oder Pro¬ 
gramme gestartet werden etc. Auf 
Wunsch verschwindet das Pro¬ 
gramm im Hintergrund und steht 
bei Bedarf auf Tastendruck sofort 
wieder zur Verfügung. Mit hoher 
Funktionalität und einfacher Be¬ 
dienung braucht Filer den Ver¬ 
gleich mit wesentlich teureren 
Konkurrenzprodukten nicht zu 
scheuen. 

- »Tree« stellt Verzeichnisstruktu¬ 
ren klar und übersichtlich dar. Per 
Mausklick kann in Unterverzeich¬ 
nisse gewechselt werden. Ein 
nützliches Werkzeug bei übervol¬ 
len Disketten oder Festplatten. 

- »Rotate« ist ein extrem fordern¬ 
des Strategiespiel mit 64 bunten 
Steinen. Ziel ist es, die gleichfarbi¬ 
gen Blöcke auf die Reihe zu be¬ 
kommen. Mit toller Soundunterma¬ 
lung. 

- Als zweites Spiel eine grafisch 
besonders ansprechende Variante 
eines Klassikers: »FourWins«. Ge¬ 
spielt wird wahlweise gegen einen 
menschlichen Partner oder einen 
starken Computergegner. 

Außerdem befindet sich auf der 
POWER-DISC 9 eine lauffähige 
Demo-Version von »DPaint IV«, der 
neuen Version des ultimativen 
Malprogramms von Electronic 
Arts, das jetzt auch den HAM- 
Modus (4096 Farben) unterstützt. 

Markt & Technik Verlag AG, Hans-Pinsel- 
Str. 2. 8013 Haar, Tel. 0 89/46 13-0 


AKTUELL 


NEUE PRODUKTE 



Desktoji PjibJjshjng 

PAGE SETTER III 

Page Setter ist Gold Disks DTP- 
Programm für den Heimanwender. 
Die neue Version unterstützt jetzt 
die Gestaltung farbiger Dokumen¬ 
te sowie die Ausgabe auf Post- 
Script-Drucker. Im Lieferumfang 
enthalten ist ein Textbearbeitungs¬ 
und ein Zeichenprogramm. Eine 
Vektor-Clipart-Sammlung rundet 
das Produkt ab. Page Setter III ko¬ 
stet etwa 250 Mark und soll ab Ja¬ 
nuar ’92 lieferbar sein. ■ 

Blue Data Hard- und Software GmbH, Heili- 
genstr. 30-32,4010 Hilden. Tel. 0 21 03/6 9019. 
Fax 0 21 03/6 20 24 


Produkte des Jahres ’91 


Desktoj i PubUshjnji 

PAGE 2.1 

Gold Disk bietet das erste Update 
seiner DTP-Software »Professional 
Page 2.0« an. Die neuen Features 
der Version 2.1 betreffen im we¬ 
sentlichen Anwender von Matrix¬ 
druckern. So kann die auszuge¬ 
bende Seite wie beim PostScript- 
Druck nach rechts bzw. unten ver¬ 


schoben und damit genauer auf 
der Druckseite positioniert wer¬ 
den. Das Programm »Page« kann 
jetzt auch bei der Matrixausgabe 
im Querformat drucken. Zum Up¬ 
date gehört eine englische Hilfe¬ 
diskette mit einer interaktiven Pro¬ 
duktinformation in Form eines 
Hyper-Buchs. Blue Data liefert das 
Update für 10 Mark. Registrierte 
Anwender können den Technical 
Support (nur schriftlich) nutzen. 
Wer sich registrieren lassen will, 
sollte der Bestellung 5 Mark und ei¬ 
nen selbstadressierten Umschlag 
beifügen. ■ 

Blue Data Hard- und Software GmbH, Heili- 
genstr. 30-32,4010 Hilden, Tel. 0 21 03/6 9019. 
Fax 0 21 03/6 20 24 


y/rieo-fl/g/f/rer 

PROLINE ONE 

Dieser Video-Digitizer ist ein Stand- 
alone-System, bestehend aus ei¬ 
nem integrierten vollautomati¬ 
schen RGB-Splitter mit Ausgang 
für Kontrollmonitore und dem 
Deluxe-View-Digitizer. Dieses Sy¬ 
stem schafft Ordnung auf dem Ar¬ 
beitsplatz des Anwenders. Durch 


die direkte Kopplung dieser Syste¬ 
me werden Qualitätsbeeinträch¬ 
tigungen auf ein Minimum redu¬ 
ziert. Die vor Inbetriebnahme 



Proline One: Diese Video¬ 
erweiterung besteht aus 
einem vollautomatischen 
RGB-Splitter und dem Slow- 
scan-Digitizer Deluxe View 

durchzuführenden Anschlußarbei¬ 
ten werden ebenfalls erleichtert. 
Proline One beinhaltet neben dem 
kompletten Deluxe-View-Paket ei¬ 
ne zusätzliche Kurzanleitung für 
die Splitterbedienung. Das Gerät 
wird anschlußfertig geliefert. Preis: 
ca. 600 Mark. ■ 

Hagenau Computer GmbH, Alter Uentroper 
Weg 181,4700 Hamm, Tel. 0 23 81/88 00 77. Fax 
0 23 81/88 00 79 


Text und Dateien 

PREMIERE 

Premiere ist ein Softwarepaket für 
etwa 150 Mark, das die drei ele¬ 
mentaren Anwendungen abdek- 
ken soll: Textverarbeitung, Adreß- 
verwaltung und Spiel: 

Premiere Text: umfangreiche 
Blockfunktionen; Suchen/Erset¬ 
zen; automatische Silbentren¬ 
nung; »gleichzeitige« Bearbeitung 
mehrerer Dokumente; Lesezei¬ 
chenfunktion für die schnelle Text¬ 
suche; Auto-Save; Serienbriefe; 
Makros; Floskeltexte; Schnittstelle 
zur Dateiverwaltung. 

Premiere Address: bis zu 1500 
Adressen pro Diskette; Adreßgrup- 
pensystem für die Gliederung der 
Adressen (z.B. in Kunden, Liefe¬ 
ranten usw.); Bereichssuche und 
fünf verschiedene Indizes für 
schnelle Suche; Eingabemasken. 

Premiere Skate: Skateboard- 
Simulation, bei der ein Spieler al¬ 
lein gegen die Zeit oder mit zwei 
Spielern einen Parcours mit Hin¬ 
dernissen möglichst schnell 
durchfahren muß. Das Spiel wird 
mit Joysticks oder einem speziel¬ 
lem Skateboard gesteuert. ■ 

Blue Data Hard- und Software GmbH, Heili- 
genstr. 30-32,4010 Hilden, Tel. 0 21 03/6 9019, 
Fax 0 21 03/6 20 24 


DIE GEWINNER STEHEN FEST 


Das AMIGA-Magazin suchte in der Ausgabe 9/91 die beste Hard- und 
Software des Jahres 1991. Die Leser haben gewählt. Es gab im Bereich 
Hard- und Software folgende Sieger: 


SOFTWARE 

Textverarbeitung: 

Beckertext II 

Dateiverwaltung: 

Superbase Professional 

CAD: 

MaxonCAD 

DTP: 

PageStream 2.0 

Mal- und Zeichenprogramm: 

DPaint III 

Animationssoftware: 

DPaint III 

Videotitler: 

Broadcast Titler 2 

Kalkulationssoftware: 

Maxiplan Plus 

HARDWARE 

Amiga-500-Controller: 

GVP Serie II 

Amiga-2000-Controiler: 

GVP Serie II 

Amiga-500-RAM-Erweiterung: 

Supra RAM 500RX 

Amiga-2000-RAM-Erweiterung: 

FastRAM 2000 

68030-Turbokarte: 

GVP Serie II 

MS-DOS-Emulator: 

ATonce 

Anti-Flicker-Karte: 

Multivision 500 

Modem: 

Supramodem 9600 

Monitor: 

NEC 3D 

Digitizer: 

Digi View 

Genlock: 

Y/C-Genlock 

9-Nadel-Drucker: 

Star LC-20 

24-Nadel-Drucker: 

Fujitsu DL1100 

Laserdrucker: 

HP Laserjet lllp 

Musikerweiterung: 

Deluxe Sound V3.0 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


29 














































AKTUELL 

NEUE PRODUKTE 


MuJWnedia 

Presentation 

Master 

Von Oxxi gibt es neue Multimedia- 
Software. Das Produkt umfaßt ein 
objektorientiertes Zeichenpro¬ 
gramm, Funktionen für den Ent¬ 
wurf von Geschäftsgrafik, Post- 
Script-Ausgabe und eine interakti¬ 
ve Präsentationsumgebung. Mit 
dem »Slide Sorten« gestalten Sie 
die Show hierarchisch in mehreren 
Ebenen. Dabei lassen sich Dias 
oder Diafolgen interaktiv verschie¬ 
ben, ausschneiden oder abspie¬ 
len. Weitere Features: 

Anzeige und Ausgabe von Prä¬ 
sentationen: von PM oder einem 
Player gesteuerte, interaktive Dia- 
shows; über 40 Überblendfunktio¬ 
nen; Unterstützung aller Preferen¬ 
ces-Druckertreiber; PostScript- 
Ausgabe (farbig oder schwarz¬ 
weiß); druckt Notizen für Sprecher 
sowie Handzettel für das Publi¬ 
kum; Bildvergrößerung für Poster. 


Festjilattensjfstem 

für Ajnitia 500 

FSE CHA-100S 

FSE verwendet beim CHA-100S 
ein Golem-SCSI-ll-System von 
Kupke mit der eigenen Boil- 
Treibersoftware. Die Erweiterung 
gibt es in zwei Ausführungen. 

Version 1: In einem externen Ge¬ 
häuse, das direkt an den Expan¬ 
sion-Port angeschlossen wird, be¬ 
findet sich der Controller und die 
Festplatte. Außerdem lassen sich 
in zwei EPROMs (512 KByte) zwei 
weitere Kickstart-Versionen unter¬ 
bringen. Für eine 68030-Turbokar- 
te ist ebenfalls noch Platz. Die 
Stromversorgung erfolgt über den 


Objektorientiertes Malpro¬ 
gramm: Zeichenwerkzeuge für Li¬ 
nien, Rechtecke, Ellipsen und Frei¬ 
handkurven; Rotation, Verzer¬ 
rung, Biegen und 3-D-Mapping der 
Objekte; Konvertierung in Bezier- 
Objekte; Objektgruppierung; Me¬ 
tamorphose von Form und Farben; 
Grid und Hilfslinien; Gestaltungs¬ 
funktionen wie Schatten, Umriß 
(Outline), Gravieren und »Extru- 
des«; benutzerdefinierte Linien¬ 
stärke. 

Farbverwaltung: über 16 Millio¬ 
nen Farben; Schnellauswahl-Pa¬ 
lette mit über 200 Farben; über 
30000 Farben für die Bildschirm¬ 
darstellung; Farbdefinition in 
24-Bit-RGB oder CMYK; Überga¬ 
be von Pantone- oder DIC-Farben 
an PostScript-Geräte; Probeaus¬ 
druck in Graustufen. 

Textbearbeitung: Standardfunk¬ 
tionen. 

Der Presentation Master soll An¬ 
fang ’92 lieferbar sein. Preis auf 
Anfrage. ■ 

Blue Data Hard- und Software GmbH. Heili- 
genstr. 30-32.4010 Hilden. Tel. 0 21 03/6 9019. 
Fax 0 21 03/6 20 24 


Amiga. Der SCSI-Bus ist nach 
außen durchgeführt. 

Version 2: Der Controller befin¬ 
det sich in einem externen Gehäu¬ 
se, das direkt an den Expansion- 
Port angeschlossen wird. Zusätz¬ 
lich kann man eine autokonfigurie¬ 
rende 2-M Byte-Speichererweite¬ 
rung integrieren (Ausbaustufen 2, 
4 und 8 MByte). Auch hier ist noch 
eine Kickstart-Umschaltung vorge¬ 
sehen. Die Festplatte ist in einem 
weiteren Gehäuse untergebracht. 
Ein Netzteil ist integriert. Preis: ca. 
1150 Mark mit Quantum LPS105; 
Speichererweiterung inkl. 2 MByte 
ca. 400 Mark; 68030-Turbokarte 
mit 2 MByte ca. 1430 Mark. ■ 

FSE Computer-Handels GmbH. Schmiedstr. 
11. 6750 Kaiserslautern. Tel. 06 31/36 33-1 03. 
Fax 06 31/6 06 97 


Diskettenlaufwerk 

R0CTEC RF382C 

Für alle Amiga ist das Slimline- 
Diskettenlaufwerk von Roctec ge¬ 
eignet. Verwendet wird ein 3 V 2 - 
Zoll-Laufwerk vom Typ Citizen 
UODC-70A. Es ist nur 1 Zoll (2,54 
cm) hoch und kompatibel zu den 
serienmäßigen Amiga-Laufwerken 



Black is beautiful. Das 
Diskettenlaufwerk ist nur 
2,6 cm hoch 

mit 880 KByte Speicherkapazität. 

Das RF382C ist abschaltbar. An 
der Rückseite liegt die Stecker¬ 
buchse mit dem durchgeführten 
Disketten-Port. Das Aluminiumge¬ 
häuse ist schwarz eloxiert und fest 
verbunden mit dem ca. 60 cm lan¬ 
gen Kabel zum Anschluß an den 
Amiga. ■ 

Roctec, Bezug über den Fachhandel 

P/s/lreffeff/att/iyefÄr 

fin ATJfarte 

FISCHER AT-HD 

Ein HD-Diskettenlaufwerk für die 
Commodore-AT-Karte A2286 bie¬ 
tet Fischer Hard- & Software an. Es 
wird über ein spezielles Kabel an 
die AT-Karte angeschlossen. Im 
Kunststoffgehäuse ist ein 3 V 2 -Z 0 II- 
Laufwerk von Panasonic unterge¬ 
bracht. Das Laufwerk läßt sich von 



Das HD-Diskettenlaufwerk 
ist für die AT-Karte gedacht 

der MS-DOS-Seite nutzen und 
kann 1,44-MByte-Disketten verar¬ 
beiten. Treibersoftware ist nicht er¬ 
forderlich. Die Installation ist ein¬ 
fach, da keine Lötarbeiten an der 
Hardware vorgenommen werden 
müssen. Preis: ca. 350 Mark. ■ 

Fischer Hard- und Software. Schierholzstr. 33. 
3000 Hannover 51. Tel. 05 11/57 26 58. Fax 
05 11/57 23 73 


Freezer^Modut 

ACTION REPLAY 
MKIII 

Eine neue Version des Freezer- 
Moduls bietet Dataflash an. Es wird 
beim Amiga 500/1000 an den 
Expansion-Port gesteckt, für den 
Amiga 2000 gibt es einen Adapter. 
Gegenüber dem Vorgängermodell 
wurde die Kompatibilität zu ande¬ 
rer Hardware wie Speichererweite¬ 
rungen und Festplatten verbes¬ 
sert. Die einzigen Bedienungsele¬ 
mente sind ein Drehregler (Brem¬ 
se) mit Ein-Aus-Schalter zur Ver¬ 
ringerung der Ablaufgeschwindig¬ 
keit von Software und ein Taster 
zum Freezen, sprich Anhalten ei¬ 
nes laufenden Programms. 

Man kann Grafiken oder Sounds 
aus dem »stehenden« Programm 
speichern und weiterverarbeiten. 
Dazu gibt’s verschiedene Hilfspro¬ 
gramme, wie einen Maschinen¬ 
sprachemonitor oder ein I-O-Menü 
zur Abspeicherung auf Diskette 
oder Festplatte. Gesteuert werden 
die Menüs über Funktionstasten. 

Von der angezeigten Grafik kann 
auch eine Hardcopy auf Druckern 
erstellt werden. Die gespeicherten 
Bilder können über den IFF-Stan- 
dard in Grafikprogramme portiert 
und dort weiter verarbeitet werden. 

Preis: Amiga-500/1000-Version 
ca. 200 Mark, Ausführung für Ami¬ 
ga 2000 rund 220 Mark. ■ 

Dataflash GmbH. Wassenbergstr. 34, 4240 
Emmerich. Tel. 0 28 22/6 85 45. Fax 0 28 2 21 
6 85 47 


Leuchjendes^ Pajner 

CRAZY PAPER 

Ob Einladungen, wichtige Bot¬ 
schaften, Superposter, Verkaufs¬ 
förderungsaktionen, Deko-Be- 
schriftungen oder Glückwunsch- 
Banner, mit Crazy Paper fällt man 
immer aus dem Rahmen. Das 
Computerpapier (8,5 x 12 Zoll: 
quer- und längsperforiert) ist in 
den Neonfarben Rot, Orange, 
Pink, Gelb und Grün lieferbar. Das 
Drucker- und Kopierpapier (DIN 
A4) ist in denselben Farben erhält¬ 
lich. Eine Spezialität sind die 
Banner-Rolls: Endlos-Computer¬ 
papier mit Längsperforation. Preis: 
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Compatype, Lange Str. 110a. 7500 Karlsruhe 
51. Tel. 07 21/88 30 06-7, Fax 07 21/88 10 09 


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30 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 























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dem tollen Präsentations-Programm der Spitzenklasse. 
Und mit DATA BECKERs MusicMaker, dem ultra-coolen 
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frei definierbaren Sprites sowie Sounds aus be¬ 
kannten Musikprogrammen können verwendet 
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fähige Programme sowie als Boot-Intros abspei- 
chem und zusätzlich auf Video aufzeichnen. 
Machen Sie es wie die Profis! Nutzen Sie die 
starken Features von DATA BECKERs MultiMedia 
Maker und arbeiten Sie u.a. komfortabel mit: 


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(Video-Bearbeitung), 

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Dimensionen bei der Präsentation und bei der 
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len, ohne auch nur eine einzige Zeile program¬ 
mieren zu müssen. 

Und das alles sehr komfortabel per Mausklick. 
Alle bekannten Effekte wie Vektorgrafiken, 


Auf diese Weise 
werden professio¬ 
nell erstellte Ani¬ 
mationen endlich 
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gentlich nur noch 
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KAUFBERATUNG 

HARDWARE 


von Thomas Lopatic, Stephan 
Quinkertz und Michael Eckert 

L aut Commodore sind bis 
heute rund 1 Million Amiga 
in Deutschland verkauft 
worden. Diesen Erfolg be¬ 
stätigte die AMIGA ’91 in Köln, die 
über 75 000 Besucher anzog: ein 
riesiges Käuferpotential, um das 
sich eine steigende Zahl von Her¬ 
stellern mit immer mehr Produkten 
bemüht. Für den Anwender bringt 
das Vor- und Nachteile. Einerseits 
bekommt man mehr Leistung für 
weniger Geld, andererseits fällt die 
Entscheidung für das richtige Pro¬ 
dukt schwerer. 

Haben Sie 1987 für eine 512- 
KByte-Speichererweiterung noch 
über 250 Mark bezahlt, so erhalten 
Sie heute dafür eine mit 2 MByte 
bestückte Karte. Sie müssen aber 
auch das leistungsstarke Softwa¬ 
reangebot betrachten. Wollen Sie 
mit dem Ray-Tracing-Programm 
»Imagine« oder mit dem Präsenta¬ 
tionsprogramm »Scala« arbeiten, 
sind eine Festplatte und eine Tur- 
bokarte absolutes Muß. Der Amiga 
ist mehr als nur ein Spielecompu¬ 
ter. Im Grafik- und besonders im Vi¬ 
deobereich gehört er zu den be¬ 
sten Computern. Um diese Lei¬ 
stungsfähigkeit aber richtig aus¬ 
nutzen zu können, benötigen Sie 
die entsprechende Hardwareaus¬ 
stattung. 

■ Diskettenlaufwerke und -Zube¬ 
hör: Eine der ersten Anschaffun¬ 
gen ist ein externes Diskettenlauf¬ 
werk. Die Laufwerke unterschei¬ 
den sich in Form, Farbe und Aus¬ 
führung jedoch kaum. In den mei¬ 
sten Fällen handelt es sich sogar 


ge Spiele benötigen das »letzte 
Byte« an Speicher, und jedes an¬ 
geschlossene Diskettenlaufwerk 
beansprucht ungefähr 20 bis 30 
KByte. Das Anschlußkabel darf 
nicht viel länger als 60 bis 70 cm 
sein, da bei mehreren Laufwerken 
sonst schnell Kabellängen von ei¬ 
nigen Metern Zusammenkommen, 
die die Elektronik im Amiga über¬ 
fordern. 

Ein Hardware-Virenschutz ist 
nicht unbedingt notwendig, da 
hierbei lediglich der Zugriff auf den 
Bootblock unterbunden wird. Das 
schützt zwar vor Bootblockviren, 
aber Linkviren, die sich an Pro¬ 
gramme anhängen, werden damit 
nicht ausgeschaltet. Ein gutes 
Antivirenprogramm ist eine sinn¬ 
vollere Investition. 

Ein Track-Display zeigt Ihnen, 
über welcher Spur der Diskette 
sich der Schreib-Lese-Kopf gerade 
befindet. Das sieht zwar nett aus, 
aber Sie sollten sich fragen, was 
Ihnen diese Information bringt und 
ob sich ein Mehrpreis von ca. 50 
Mark lohnt. 

Mit Bootselektoren können Sie 
wählen, von welchem Laufwerk 
der Amiga booten soll. Zum Ein¬ 
bau müssen Sie den Computer öff¬ 
nen und die Zusatzhardware 
(meist ein Zwischensockel für die 
CIA) einbauen. Das ganze kostet 
Sie 20 bis 50 Mark und die Garan¬ 
tie auf Ihren Amiga. Der Nutzen 
dieser Erweiterungen ist allerdings 
fraglich, denn dem Amiga und der 
Software ist es gleich, ob nun vom 
internen oder einem externen 
Laufwerk gebootet wird. Unter 
Kickstart 2.0 können Sie sowieso 
von jedem Laufwerk booten — oh- 


Damrt UejLeji Sjje njjhtjji 

GEZIELTE 

AUSWAHL 

Für den Amiga gibt es laufend bessere Software. Doch 
mit der Leistungsfähigkeit der Programme steigen 
auch die Anforderungen an die Hardware. Die Grund¬ 
ausstattung erfüllt sie bald nicht mehr. Wir zeigen Ih¬ 
nen, wie Sie Ihren Amiga sinnvoll erweitern. 



Supra RAM 500RX 


I Die Speichererweiterung ermög¬ 
licht maximal 8 MByte Fast-RAM am Expansion-Port des 
Amiga 500. Eine Uhr gibt es jedoch nicht. 




Mit der Karte von Masoboshi kann man 


GVP Serie II 


den Amiga 2000 um 2, 4, 6 oder 8 MByte RAM erweitern 


Für den Amiga 2000 bietet DTM diese 
Kombikarte mit Platte, Controller und RAM-Erweiterung an 


um identische Geräte, die unter an¬ 
deren Namen von verschiedenen 
Anbietern verkauft werden. 

Das Laufwerk sollte einen 
durchgeführten Bus besitzen, da¬ 
mit Sie später noch weitere Geräte 
anschließen können. Es sollte ab¬ 
schaltbar sein, denn vor allem eini¬ 


ne Zusatz-Hardware. Um es mit 
Leos Worten zu sagen: Bootselek¬ 
toren sind Schnickschnack und 
daher Mega-Out. 

Bei 5V4-Zoll-Laufwerken ist eine 
Umschaltung zwischen 40- und 
80-Track-Betrieb nützlich; das ist 
vor allem im Einsatz mit MS-DOS- 


Emulatoren sinnvoll. Das Laufwerk 
sollte den Diskettenwechsel selb¬ 
ständig erkennen (Auto-Disk¬ 
change). 

In letzter Zeit werden auch HD- 
Diskettenlaufwerke für den Amiga 
angeboten. In der Regel arbeiten 
sie in zwei Modi: dem Standard- 


Amiga-Modus mit 880 KByte und 
dem HD-Modus mit 1,2 bis 1,6 
MByte Kapazität. Für den HD- 
Modus benötigen Sie spezielle 
(teurere) HD-Disketten und Trei¬ 
bersoftware (im Lieferumfang). 
Achten Sie beim Kauf darauf, daß 
das Gerät den eingelegten Disket- 


32 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 
























tentyp (Amiga- oder HD-Format) 
selbständig erkennt und sich dar¬ 
auf einstellt. Auf dem Amiga gibt es 
für HD-Disketten kein standardi¬ 
siertes Aufzeichnungsformat, so 
daß Sie die bespielten Datenträger 
nur mit Geräten eines Herstellers 
verwenden können. 

Wer glaubt, eine HD-Diskette 
auf den serienmäßigen Amiga- 
Laufwerken verwenden zu kön¬ 
nen, wird nur ein kurzes Erfolgser¬ 
lebnis haben. Zwar lassen sich die¬ 
se Disketten wie gewohnt formatie¬ 
ren, Sie können evtl, sogar über ei¬ 
nen längeren Zeitraum damit ar¬ 
beiten, aber irgendwann treten mit 
Sicherheit Fehler auf. HD-Disket- 
ten sind nur für HD-Diskettenlauf- 
werke sinnvoll. 

■ Speichererweiterungen: Bei 
allen Amiga-Modellen außer dem 
Amiga 3000 arbeitet ein MC68000- 
Prozessor von Motorola. Er kann 
aufgrund seiner Adreßbreite von 
24 Bit bis zu 16 MByte Speicher 
adressieren. Beim Amiga liegen 
das Kickstart-ROM, die Register 
der Custom- und Peripherie-ICs 
und alle Erweiterungskarten eben¬ 
falls in diesem Adreßbereich. Sie 
werden wie Speicher »»angespro¬ 
chen«. Deshalb stehen bestimmte 
Teile des 16-MByte-Bereichs für ei¬ 
nen Speicherausbau nicht zur Ver¬ 
fügung. So kann man den Amiga 
500 bzw. 2000 auf maximal 9 MBy¬ 
te und den Amiga 1000 auf 8,5 
MByte aufrüsten. 

Der RAM-Bereich ist wiederum 
in Chip- und Fast-Memory aufge¬ 
teilt. Auf das Chip-Memory können 
auch die Custom-Chips »»Agnus«, 
»Denise« und »Paula« per DMA zu¬ 
greifen. Die CPU muß während ei- 


dere Anwendungen wie Textverar¬ 
beitung, Datenbanken oder DTP 
sind wahre Speicherfresser, die 
viel Fast-RAM erfordern. 

□ Amiga 500: Hier haben Sie die 
Qual der Wahl - einerseits was die 
Auswahl unter der erdrückenden 
Menge an Produkten betrifft und 
andererseits bei der Art der Erwei¬ 
terung. Sie können RAM-Karten in 
den Memory-Schacht (an der Un¬ 
terseite des Computers), auf den 
Prozessorsockel oder extern an 
den Expansion-Port stecken. 



erzichten 
Sie auf 
Schnickschnack 


Die Speichererweiterungen im 
Memory-Schacht des Amiga 500 
nehmen eine Sonderstellung ein. 
Einerseits haben die Custom-ICs 
keinen Zugriff auf diesen Spei¬ 
cherbereich (Ranger-Memory), 
andererseits wird der Prozessor 
bei Zugriffen auf diesen RAM- 
Bereich abgebremst. Sie kombi¬ 
nieren die Nachteile von Chip- und 
Fast-Memory, ohne deren Vorteile 
zu übernehmen. Grund dafür ist 
der einfache Aufbau der Erweite¬ 
rungen und damit ihre preiswerte 
Herstellung. 

Die neuen Modelle des Amiga 
500 (ab Platinenrevision 6) sind mit 
dem Chip »Fat Agnus 8372A« (ma¬ 
ximal 1 MByte Chip-RAM) ausge¬ 
stattet. Ältere Amigas mit dem »Fat 
Agnus 8371« (max. 512 KByte Chip- 
RAM) lassen sich nachrüsten (sie¬ 



Power PC Board 


I Der PC-Emulator von KCS ist für den 
Amiga 500 und 2000/3000 (mit Adapter) geeignet 


nes solchen Zugriffs warten. Auf 
das Fast-Memory hat nur der Pro¬ 
zessor Zugriffsberechtigung. Er 
wird hierbei nicht durch die 
Custom-Chips gebremst. 

Wenn Sie häufig mit Grafikpro¬ 
grammen arbeiten (z.B. DPaint), 
benötigen Sie viel Chip-RAM. An¬ 


he Tips & Tricks ab Seite 202). Der 
neue Amiga 500 Plus besitzt den 
»Fat Agnus 8375«, der maximal 
2 MByte Chip-RAM ermöglicht. 

Der Chip-RAM-Bereich läßt sich 
bei allen Amiga-500-Versionen nur 
mit einer internen Speichererwei¬ 
terung für den Memory-Schacht 


ausbauen. Diese Karten kann man 
in Kategorien einteilen: 

- 512 KByte: 

-1 MByte, stufenweise ausbaubar; 

- 1,8 MByte mit Fat Agnus 8371, 
stufenweise ausbaubar; 

- 2,0 MByte mit Fat Agnus 8372A, 
stufenweise ausbaubar 

- 6,0 MByte, stufenweise ausbau¬ 
bar; 

- modulare Erweiterungen, stufen¬ 
weise ausbaubar, vorhandene 
512-KByte-Karten können weiter¬ 
verwendet werden. 

Bei RAM-Karten mit mehr als 
512 KByte Speicher muß der Ami¬ 
ga 500 geöffnet und ein Adapter für 
den Gary-Chip installiert werden. 
Je nach Produkt sind bei 1 MByte 
Chip-Memory zusätzlich ein Pro¬ 
zessor- bzw. Agnus-Adapter oder 
eine Lötverbindung notwendig. 

Speichererweiterungen für den 
Prozessorsockel und Expansion- 
Port sind nur als Fast-RAM konfi¬ 
gurierbar. Das gilt auch für den 
Speicher bei Festplatten-Control¬ 
lern mit integriertem RAM. 

Jetzt wissen Sie zwar, welche Ar¬ 
ten von Speichererweiterungen es 
für den Amiga 500 gibt, aber für 
welche entscheiden Sie sich? Ab¬ 
hängig vom Geldbeutel, Einsatz¬ 
gebiet und persönlichem Ge¬ 
schmack empfehlen wir Ihnen fol¬ 
gende Lösungen: 


rweitern 
Sie Ihren 
Amiga sinnvoll 


1. Sie möchten Ihren Amiga 500 
möglichst einfach und ohne Werk¬ 
zeug erweitern? Kaufen Sie sich ei¬ 
ne interne 512-KByte-Karte mit ak¬ 
kugepufferter Uhr für den 
Memory-Schacht. Wenn Sie noch 
mehr Speicher brauchen, rüsten 
Sie einfach mit einer Erweiterung 
für den Expansion-Port nach. 
Wenn Sieden Kauf einer Festplatte 
beabsichtigen, können Sie hier 
auch auf ein Modell mit integrier¬ 
tem RAM zurückgreifen. 

2. Sie haben etwas gegen externe 
Erweiterungsboxen, weil der Ami¬ 
ga 500 dadurch immer breiter und 
unhandlicher wird? Hier bieten 
sich interne Speicherkarten mit 
Gary-Adapter für den Memory- 
Schacht an. Diese Erweiterungen 
werden bis zu einer Ausbaustufe 
von maximal 2,5 MByte zusätzli¬ 
chem Speicher automatisch ein¬ 
gebunden. Bei internen Karten mit 
noch mehr Speicher muß das RAM 
oberhalb dieser Grenze mit einem 
Programm angemeldet werden. 

3. Den Amiga 500 Plus sollten Sie 


nur mit einer speziell auf dieses 
Modell abgestimmten internen 1- 
MByte-Karte für den Memory- 
Schacht erweitern. Mit dieser Kon¬ 
figuration erhalten Sie 2 MByte- 
Chip-RAM. Das Fast-RAM erwei¬ 
tern Sie am Expansion-Port mit ei¬ 
ner RAM-Box oder einem Festplat¬ 
tensystem mit integrierter Spei¬ 
chererweiterung, wobei Sie auf die 
bewährte Hardware des Amiga 
500 zurückgreifen können. 

Für den Amiga 500 favorisieren 
wir Lösung 1. Sie müssen hier den 
Computer nicht öffnen, nicht löten 
oder andere Eingriffe an der Hard¬ 
ware vornehmen. 

□ Amiga 1000: Der Ur-Amiga läßt 
sich mit Erweiterungen für den 
Prozessorsockel oder Expansion- 
Port auf mehr als 512 KByte Spei¬ 
cher ausbauen. Der Memory- 
Schacht an der Frontseite des Ami¬ 
ga 1000 bietet nur eine Erweite¬ 
rungsmöglichkeit bis 512 KByte, al¬ 
lerdings werden diese Karten nicht 
mehr angeboten. 

□ Amiga 2000: Für den Amiga 
2000 gibt es Speichererweiterun¬ 
gen nur als Steckkarten für die 
Zorro-Il-Slots. Eine andere Mög¬ 
lichkeit sind Festplatten-Controller 
mit RAM-Option. Auch sie werden 
in die Erweiterungs-Slots gesteckt. 

Da der Amiga 2000 ab Platinen¬ 
revision 6.0 (Fat Agnus 8372A) se¬ 
rienmäßig mit 1 MByte Chip-Me¬ 
mory ausgeliefert wird, sind keine 
Umbauarbeiten erforderlich. Die 
Platinenrevisionen 4.x verfügen 
über 512 KByte Chip- und 512 
KByte Fast-Memory (Fat Agnus 
8371). Diese Platinen können 
nachträglich mit dem Fat Agnus 
8372A ausgerüstet werden (siehe 
Tips & Tricks, Seite 202). Sie haben 
dann ohne zusätzliche Steckkarte 
1 MByte Chip- und 0 MByte Fast- 
RAM. 

Bei den Steckkarten für die 
Zorro-Il-Slots spielt die Agnus- 
Version keine Rolle, da der Spei¬ 
cher dieser Erweiterungen auto¬ 
matisch als Fast-RAM eingebun¬ 
den wird. 

Eine Speicherkarte für den Ami¬ 
ga 2000 sollte die Ausbaustufen 2, 
4, 6 und 8 MByte zulassen. Die 6- 
MByte-Stufe ist im Betrieb mit ei¬ 
ner XT- bzw. AT-Brückenkarte von 
Commodore wichtig. Die PC-Emu- 
latoren beanspruchen 2 MByte 
des Adreßraums, die dann von der 
Speicherkarte nicht genutzt wer¬ 
den können. 

□ Amiga 3000: Der Amiga 3000 be¬ 
sitzt serienmäßig einen MC68030- 
Prozessor, der ein 32-Bit-Buskon- 
zept aufweist. Auf der Mutterplati¬ 
ne kann man den Computer auf bis 
zu 18 MByte 32-Bit-Speicher aus¬ 
bauen. Commodore gab dem Ami- 


AM IGA-MAGAZIN 1/1992 


33 


























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auf den Weg, die abwärtskompati¬ 
bel zu den Zorro-Il-Slots des Amiga 
2000 sind. Daher kann der Amiga 
3000 auch die Speicherkarten des 
Amiga 2000 nutzen. Allerdings 
sind diese Speicherkarten auf 16 
Bit ausgelegt, was den 32-Bit- 
Prozessor unnötig bremst. 

Sie sollten beim Amiga 3000 mit 
dem Speicherausbau daher unbe¬ 
dingt auf der Mutterplatine begin¬ 
nen. Hierzu verwendet man 
Speicher-Chips entsprechend den 
Angaben im Handbuch ohne jegli¬ 
che Zusatzhardware. Diese Metho¬ 
de ist außerdem noch besonders 
preiswert. Zorro-Ill-Speicherer- 
weiterungen mit 32-Bit-Buskon- 
zept werden z. Zt. noch nicht ange- 
boten. 

■ Festplattensysteme: Für den 
Amiga haben sich drei Festplatten¬ 
systeme etabliert - SCSI-, AT-Bus 
und ST506/412: 

- ST506/412 (Standardindustrie- 
Interface). Das von Seagate ent¬ 
wickelte Interface war lange Stan¬ 
dard bei den verschiedensten Plat¬ 
tenlaufwerken, und man findet es 
auch heute noch bei preiswerten 
Laufwerken. Diese Systeme spie¬ 
len heute kaum noch eine Rolle. 

- AT-Bus. Eine 16-Bit-Festplatten- 
schnittstelle für AT-kompatible 
Computer. Es lassen sich maximal 
zwei Festplatten anschließen. Für 
MS-DOS-Computer sind darüber 
hinaus auch Streamer (Bandlauf¬ 
werke zum Ziehen von Sicher¬ 
heitskopien) verfügbar. Im Amiga- 
Bereich gibt es momentan jedoch 
nur Festplatten für diese Schnitt¬ 
stelle. Dabei werden ohne Turbo- 
karte Datentransferraten bis 750 
KByte/s erreicht. 

- SCSI (Small Computer System 
Interface). SCSI-Geräte verfügen 
über umfangreiche Fähigkeiten, 
die ihnen fast autarkes Arbeiten er¬ 
möglichen. Der dabei verwendete 
SCSI-Bus mit seiner Datenbreite 
von 8 Bit, ermöglicht den Anschluß 
und die Kommunikation ganz un¬ 
terschiedlicher Geräte. Deshalb ist 
dieses Verfahren von vielen Her¬ 
stellern anerkannt worden und die 
Experten sind sich einig, daß der 
SCSI-Norm die Zukunft gehört. 

An einen SCSI-Controller (die 
richtige Bezeichnung wäre Host- 
Adapter) können bis zu sieben Ge¬ 
räte direkt angeschlossen werden. 
Für den Amiga gibt es SCSI-Fest- 
platten, -Streamer, -Optical-Disks 
und -Bernoulli-Boxen. Die SCSI- 
Festplattensysteme erreichen oh¬ 
ne Turbokarte Übertragungsraten 
bis 750 KByte/s. 

Durch seine Flexibilität hat SCSI 
im Amiga-Bereich eine absolute 
Dominanz erreicht. Wir raten Ih- 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 




nen daher zu einer SCSI-Lösung. 

Unabhängig vom Amiga-Typ 
sollten Sie beim Kauf einige Punk¬ 
te beachten: 

- Zum Anschluß von Fest- und 
Wechselplatten hat Commodore 
bei SCSI-Massenspeichern den 
Rigid-Disk-Block (RDB) einge¬ 
führt. Der erste Zylinder dieser 
Massenspeicher ist für einen Da¬ 
tenblock reserviert, in dem Infor¬ 
mationen über das Speichermedi¬ 
um enthalten sind. Der Sinn des 
Standards ist einleuchtend: Zwi¬ 
schen Controllern, die mit dem 
RDB arbeiten, ist der Austausch 
von Cartridges (bei Wechselplat¬ 
ten und Bernoulli-Laufwerken) 
oder sogar Festplatten möglich, 



HiDe-Drive 


Das Diskettenlaufwerk von 
FSE kann Standard-Amiga- 
Disketten mit 880 KByte und 
HD-Disketten mit bis zu 1,65 
MByte verarbeiten 

ohne daß der Datenträger jedes¬ 
mal neu formatiert werden muß. 
Der Controller Ihrer Wahl sollte un¬ 
bedingt den RDB unterstützen. 

- Den Anschluß weiterer Geräte 
vereinfacht ein nach außen geführ¬ 
ter Bus. Bei SCSI-Controllern für 
den Amiga hat sich eine 25polige 
Sub-D-Buchse durchgesetzt. 

- Während Anwendungssoftware 
heute ohne Schwierigkeiten mit 
Festplatten zusammenarbeitet, 
bereiten diese Erweiterungen für 
einige Spiele immer noch Proble¬ 
me. Ihr Festplattensystem sollte 
daher abschaltbar sein. 

- Autobootfähigkeit ab Kickstart 1.3 
ist heute selbstverständlich, eben¬ 
so sollten alle Plattenpartitionen 
automatisch eingebunden (Auto¬ 
mount) werden. 

□ Amiga 500: Beim derzeit klein¬ 
sten Amiga-Modell lassen sich die 
Festplattensysteme in zwei Grup¬ 
pen einteilen: 

1 . Bei den internen Erweiterungen 
sitzt der Controller immer im Pro¬ 
zessorsockel. Die Festplatte wird 
auf dem Abschirmblech montiert 
oder für das interne Diskettenlauf- 


Kontrollierte Qualität 



Zum Beispiel 
unsere Festplatten, 
die in zwei verschie¬ 
denen Bauformen 
angeboten werden. 

Zum einen die platz¬ 
sparende Filecard für 
den einfachen Einbau 
in den Amiga 2000 
und zum anderen die 
externe Festplatte im 
Metallgehäuse zum 
Anbau an den A 500 - natürlich mit 
durchgeführtem Erweiterungsbus. 

In beiden Fällen handelt es sich um 
zuverlässige SCSI-Festplatten mit 
eigenem Controller, der den An¬ 
schluß von sechs weiteren SCSI- 
Geräten gestattet. SCSI ist "State of 
the Art", bekannt für Schnelligkeit 
und Sicherheit. 


Unersetzlich bei ernsthaften An¬ 
wendungen. Darüberhinaus garan¬ 
tieren namhafte Fiersteller wie 
Seagate und Quantum schnelle 
Zugriffszeiten, beste Datenüber¬ 
tragungsraten, eine hochwertige 
Verarbeitung und nicht zuletzt auch 
den zuverläßigen Einsatz. 


Darüberhinaus bieten wir für den Amiga natürlich auch 
andere Speichermedien, RAM-Erweiterungen, Beschleuniger¬ 
karten sowie jede Menge Zubehör und, und, und ... 



Tel: 0 22 25/20 61 -62 
Fax: 0 22 25/ 1 01 93 


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5309 Meckenheim 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 












KAUFBERATUNG 

HARDWARE 


werk eingesetzt, das ein eigenes 
Gehäuse für den externen Betrieb 
erhält. Neben dem Garantieverlust 
haben diese Lösungen einen wei¬ 
teren gravierenden Nachteil: Zu¬ 
sätzliche interne Erweiterungen 
wie Turbokarten oder einige Spei¬ 
chererweiterungen, die ebenfalls 
im Prozessorsockel sitzen oder ei¬ 
nen entsprechenden Adapter ver¬ 
wenden, haben keinen Platz mehr. 
Durch den Einsatz stromsparen¬ 
der Festplatten-Laufwerke, die ur¬ 
sprünglich für Laptop-Computer 
konzipiert wurden, wird das 
Amiga-Netzteil nicht zu stark bela¬ 
stet. Alle internen Festplattenlö- 
sungen arbeiten mit AT-Bus-(IDE-) 
Festplatten. 

2. Bei den externen Festplatten¬ 
systemen muß man den Amiga 
nicht öffnen. Sie werden an den 
Expansion-Port an der rechten Ge¬ 
häuseseite des Computers ge¬ 
steckt. Viele Erweiterungen haben 
außerdem eine integrierte Spei¬ 
chererweiterung. RAM und Fest¬ 
plattensystem sollten unabhängig 
voneinander abschaltbar sein. 
Meistens können Sie auch ein zu- 


Speichererweiterung, bis 8 MByte. 
■ PC-Emulatoren: Die Geschich¬ 
te der MS-DOS-Emulatoren be¬ 
gann mit der XT-Brückenkarte von 
Commodore für den Amiga 2000. 
Erst spät wurden von anderen Her¬ 
stellern Erweiterungen für den 
Amiga 500 und nun auch den Ami¬ 
ga 2000 entwickelt. 

□ Amiga 2000: Die Brückenkarten 
A2088 (PC-Karte) und A2286 (AT- 
Karte) von Commodore verwenden 
zur Kommunikation mit dem Ami¬ 
ga 2000 die Janus-Software. Diese 
Software ermöglicht den Daten¬ 
austausch zwischen Amiga und 
Brückenkarte über das Dual-Por- 
ted-RAM, das sich auf den Brük- 
kenkarten befindet. Das ist not¬ 
wendig, da alle Schnittstellen des 
PCs vom Amiga emuliert werden. 
Das gilt auch für die Festplatte und 
die Grafikkarte. Diese Software- 
Grafikkartenlösung wird bei höhe¬ 
rer Farbanzahl jedoch immer lang¬ 
samer. Legt man Wert auf die Ge¬ 
schwindigkeit eines PCs, bleibt ei¬ 
nem nur die Verwendung einer PC- 
Grafikkarte. Auch die im Vergleich 
langsame Festplattenemulation 



Golem SCSI-II 


I In das System von Kupke für den Amiga 
500 lassen sich Speichererweiterung und Turbokarte 
einbauen. Die Platte hat ein eigenes Netzteil. 


sätzliches Netzteil anschließen, 
damit die etwas schwache Strom¬ 
versorgung des Computers nicht 
überlastet wird. Achten Sie des¬ 
halb unbedingt auf eine entspre¬ 
chende Anschlußmöglichkeit. Au¬ 
ßerdem sollte der Expansion-Port 
durchgeführt sein. 

Wir halten Lösung 2 für sinnvoll, 
da Sie hier nicht am Amiga herum¬ 
schrauben müssen. Außerdem 
bietet z. Zt. kein internes System 
die Möglichkeit, einen Streamer 
oder eine weitere Festplatte anzu¬ 
schließen. 

□ Amiga 2000: Durchgesetzt ha¬ 
ben sich hier Filecards. Das sind 
Erweiterungen, bei denen Control¬ 
ler und Festplatten auf einer Steck¬ 
karte untergebracht sind. Neuere 
Festplattensysteme haben mei¬ 
stens eine zusätzliche integrierte 


läßt sich durch eine Hardwarelö¬ 
sung auf PC-Niveau bringen. 

Neben Grafikkarten lassen sich 
in den Amiga 2000 auch PC-Erwei- 
terungen wie l-O- und RAM-Karten 
einbauen. Die Erweiterungsmög¬ 
lichkeit des MS-DOS-Teils im Ami¬ 
ga 2000 ist allerdings beschränkt. 
Es stehen nur drei Steckplätze zur 
Verfügung, die gut eingeplant wer¬ 
den sollten. 

Mit dem Power PC Board bietet 
sich eine Alternative zu den 
Brückenkarten von Commodore 
an. Allerdings werden die PC- 
Steckplätze nicht unterstützt. Die 
Erweiterungen von Commodore 
arbeiten zudem mit jeder Amiga- 
Festplatte (Nachteil: langsam), 
während das Power PC Board spe¬ 
zielle Treiber benötigt (Vorteil: 
schnell), die KCS allerdings nur für 


wenige Festplattensysteme mitlie¬ 
fert. Der Emulator von KCS wurde 
ursprünglich für den Amiga 500 
entwickelt, mit einem Adapter läuft 
er aber auch im Amiga 2000. 

Gleiches gilt für den ATonce von 
Vortex, der ebenfalls nur mit einem 
Adapter im Amiga 2000 läuft. Für 
das Nachfolgemodell ATonce-Plus 
soll laut Vortex kein Adapter not¬ 
wendig sein. 

Wer mit seinem Emulator PC- 
Steckkarten betreiben möchte, 
kommt um die Brückenkarten von 
Commodore nicht herum. Bei ei¬ 
ner (preiswerten) reinen Software¬ 
lösung bietet das Power PC Board 
eine schnellere Festplatten- und 
eine leistungsfähigere Grafikemu¬ 
lation (MGA monochrom und CGA, 
EGA, VGA mit maximal 16 Farben). 
Das RAM (1 MByte) des Emulators 
kann zudem vom Amiga genutzt 
werden. Das Power PC Board ist 


PC Board spezielle Treiber benö¬ 
tigt, kann ATonce-Plus jedes 
Commodore-kompatible Festplat¬ 
tensystem ansprechen. 

Bei der Wahl Ihres Emulators für 
den Amiga 500 sollten Sie zu¬ 
nächst Ihre Hardwarekonfiguration 
beachten. Da das Power PC Board 
nicht alle Festplattensysteme un¬ 
terstützt, kommt bei einer inkom¬ 
patiblen Festplatte evtl, nur 
ATonce-Plus in Frage. Auch wenn 
Sie Wert auf hohe Rechenge¬ 
schwindigkeit legen, ist der Emula¬ 
tor von Vortex für Sie besser geeig¬ 
net. Nicht unterschätzen sollten 
Sie allerdings die Bedeutung einer 
schnellen Videoemulation (z.B. bei 
Spielen, aber auch bei Textverar¬ 
beitung), bei der das Board von 
KCS die Nase weit vorne hat. Auch 
die Möglichkeit, das RAM des 
Emulators als Speichererweite¬ 
rung für den Amiga zu nutzen, 



GVP Serie II Turbokarte 


_I Die 68030-Karten von 

DTM haben bis zu 16 MByte 32-Bit-RAM und einen SCSI- 
Controller (allerdings nur im Turbomodus nutzbar). 


im Gegensatz zu den Brückenkar¬ 
ten von Commodore nicht multitas¬ 
kingfähig. 

□ Amiga 500: Auch hier spielt das 
Power PC Board (dieses Mal ohne 
Adapter) seinen Geschwindig¬ 
keitsvorteil bei der Videoemulation 
aus (MGA monochrom und CGA, 
EGA, VGA mit maximal 16 Farben). 
Die Karte wird in den Memory- 
Schacht des Computers gesteckt. 
Das RAM (1 MByte) auf dem XT- 
Emulator kann zu 512 KByte vom 
Amiga als Chip- oder Fast-RAM (je 
nach Agnus-Typ) und mit der ande¬ 
ren Hälfte als RAM-Disk genutzt 
werden. Nachteilig ist die nicht vor¬ 
handene Multitasking-Fähigkeit. 

Mit der kann wiederum der AT- 
Emulator ATonce-Plus dienen. 
Auch er verfügt über 512 KByte 
RAM, die allerdings nicht vom Ami¬ 
ga benutzt werden können. Durch 
eine Taktfrequenz von 16 MHz und 
einen optionalen Mathe-Coprozes¬ 
sor erreicht ATonce-Plus hohe Re¬ 
chengeschwindigkeit. Emuliert 
werden MGA, EGA und VGA als 
Monochromdarstellung und CGA 
mit 16 Farben. Während das Power 


spricht für das Power PC Board. 
■ Turbokarten: Wer eine höhere 
Ablaufgeschwindigkeit von Pro¬ 
grammen will, braucht einen 
schnelleren Computer. Dazu bie¬ 
ten einige Hersteller 68020/030- 
Turbokarten an. Da die 68030-Pro- 
zessoren preislich stark gesunken 
sind, gibt es heute fast nur noch 
68030-Karten. Die Taktfrequenz 
geht von 16 MHz bis 50 MHz. Da¬ 
mit werden Geschwindigkeitsstei¬ 
gerungen gegenüber einem nor¬ 
malen Amiga je nach Art der An¬ 
wendung um den Faktor 6(16 MHz) 
bis zum Faktor 21 (50 MHz) erzielt. 

Zusätzlich sollte auf der Platine 
ein mathematischer Coprozessor 
integriert sein. Für Fließkomman- 
doperationen kommt ein MC68881 
oder meistens ein MC68882 zum 
Einsatz, die beide wahlweise mit 
der gleichen Taktfrequenz wie der 
MC68030 oder dazu asynchron 
mit einer höheren Taktfrequenz 
betrieben werden können. Der 
MC68882 hat den Vorteil, daß er 
bei gleicher Taktfrequenz mehr lei¬ 
stet. Und: Der MC68882 ist in hö¬ 
heren Taktfrequenzen lieferbar. 


36 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 













Vorteile in Verbindung mit dem 
mathematischen Coprozessor er¬ 
zielen nur Programme, die für die 
Verwendung des Matheprozes¬ 
sors vorbereitet sind. Beispiele 
sind die Ray-Tracing-Programme 
»Turbo Silver ’881«, »Sculpt/Ani- 
mate-4D ’020«, »Reflections *881«, 
das DTP-Programm »Publishing 
Partner Master« (ehemals »Page- 
Stream«) und das CAD-Programm 
»X-CAD«. 

Die meisten 32-Bit-Prozessor- 
karten besitzen RAM-Erweiterun- 
gen, die mit schnellen RAM-Chips 
bestückt sind. Sie sind über einen 
32 Bit breiten Datenbus erreichbar 
und bremsen den schnellen Pro¬ 
zessor nicht, wie es langsame 
16-Bit-RAM-Karten oder das RAM 
auf der Amiga-Platine tun. Wird ei¬ 
ne Turbokarte ohne 32-Bit-RAM- 
Erweiterung benutzt, oder muß der 
Prozessor auf 16-Bit-RAM zugrei¬ 
fen, wenn das 32-Bit-RAM voll ist, 
schmilzt der Geschwindigkeitsvor¬ 
teil einer Turbokarte vom Faktor 10 
bis 20 auf den Faktor 2 bis 3 zu¬ 
sammen. Der Prozessor muß ei¬ 
nerseits zu viele Wartezyklen ein- 
legen, um mit dem verhältnismä¬ 
ßig langsamen 16-Bit-RAM zu 
kommunizieren. Außerdem muß er 
32-Bit-Langwortzugriffe auf zwei 
Zyklen aufteilen. Geschwindig¬ 
keitsvorteile lassen sich nur mit 
32-Bit-Erweiterungen erzielen. 

Um bei Turbokarten Taktfre¬ 
quenzen zu ermöglichen, die ein 
Vielfaches der Busfrequenz von 
7,16 MHz des Amiga betragen, trei¬ 
ben einige Hersteller großen hard¬ 
waretechnischen Aufwand. Erfolg: 
Auch asynchroner Betrieb der Tur¬ 
bokarte zur Mutterplatine des Ami¬ 
ga ist jetzt möglich. Asynchrones 
Timing erlaubt variable Taktfre¬ 
quenzen unabhängig vom Amiga. 
Das bedeutet, die 68030-Karte mit 
32-Bit-Fast-RAM kann Operatio¬ 
nen bei jeder verfügbaren Taktfre¬ 
quenz ausführen, während die 
Amiga-Custom-Chips mit 7,16 MHz 
arbeiten. Nur zum Zugriff auf das 
Chip-RAM, die Custom-Chips oder 
den Erweiterungsbus muß der Pro¬ 
zessor mit der Mutterplatine des 
Amiga synchronisiert werden. 

Seit Herbst *91 werden 68040- 
Karten für den Amiga 2000/3000 
angeboten. Sie erreichen Ge¬ 
schwindigkeitssteigerungen bis 
zum Faktor 27. Voraussetzung für 
einen einwandfreien Betrieb ist je¬ 
doch, daß das Betriebssystem 2.0 
installiert ist. Sie sollten bedenken, 
daß diese Turbokarten ab ca. 5000 
Mark erhältlich sind, während die 
50-MHz-68030-Karten für ca. 3500 
Mark angeboten werden. 

Preiswerter als die 68020/030- 
Karten sind »Turbokarten« auf der 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 



Zum Beispiel 
das Video-Backup- 
System - eine echte 
Alternative, um preis¬ 
günstig große Daten¬ 
mengen zu sichern. 

Damit können Sie 
Ihre Dateien, Disket¬ 
ten oder sogar kom¬ 
plette Festplatten im 
Handumdrehen auf 
jedem handelsüb¬ 
lichen Videorecorder sichern. Eine 
VHS-Kassette mit 240 Minuten 
Spielzeit bietet dabei Platz für etwa 
200 MByte Daten. Und schnell ist 
das Video-Backup-System auch 
noch: Eine Amiga-Diskette wird in 
ca. einer Minute komplett gesichert 
oder wieder zurückgespielt, und auf 
Wunsch mit Archivierungsflags 
versehen. 


MANUAL .... 




Als Clou liefern wir dieses System 
mit einer Video-Kassette aus, die 
randvoll mit Programmen aus der 
Fishdisk Serie angefüllt ist (etwa 
160 MB): Mit Entwicklungspaketen 
für Programmiersprachen, einer 
Textverarbeitung sowie grafischen 
und unterhaltsamen Anwendungen 
und Spielen, Allein für sich schon 
einen Wert von ca. DM 500,-. 


Darüberhinaus bieten wir für den Amiga natürlich auch 
Festplatten, Speichererweiterungen, Beschleunigerkarten 
sowie jede Menge Zubehör und, und, und ... 


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Neuer Markt 21 
5309 Meckenheim 


ROSSMOLLER 




KAUFBERATUN 


HARDWARE 


G 


TESTSPIEGEL 

Festpatten 

AMIGA 

Seite 

Punkte 

Note 

A2091 

12/89 

188 

10,7 

sehr gut 

A500+ 

2/91 

180 

10,9 

sehr gut 

A590 

6/89 

73 

9,6 

gut 

AdSCSI 2000 

10/90 

170 

10,3 

sehr gut 

AdSCSI 2080 

10/91 

236 

9,7 

gut 

ALF 3 

10/90 

169 

10,3 

sehr gut 

ALF-Streamer 

9/90 

168 

10,1 

sehr gut 

Athlet 

7/90 

30 

9,7 

gut 

Arriba 

12/90 

206 

9,2 

gut 

CHA-40Q5 

8/90 

156 

9,8 

gut 

CHS-105 Q/2 

10/90 

170 

10,5 

sehr gut 

Evolution 

11/90 

214 

10,5 

sehr gut 

Fireball 

11/90 

214 

7,5 

befriedigend 

Golem HD3000 

4/89 

70 

9,5 

gut 

Golem SGSM) 

5/91 

218 

10,9 

sehr gut 

Golem-Streamer 

10/90 

177 

10,2 

sehr gut 

GVP Serie-Il 

12/90 

219 

11,0 

sehr gut 

GVP Tape-Streamer 

12/90 

219 

10,3 

sehr gut 

Hardframe 

9/89 

157 

10,5 

sehr gut 

Nexus 

3/91 

206 

10,9 

sehr gut 

Profex HD3300 

5/90 

30 

8,0 

gut 

Sidewinder 

10/91 

238 

9,3 

gut 

Supra 500 XP 

1/91 

210 

9,4 

gut 

System 2000 

10/90 

172 

7,8 

befriedigend 

Tiny Tiger 

9/90 

171 

6,4 

befriedigend 

Trumpcard Prof. 500 

7/91 

186 

95 

gut 

Trumpcard Prof. 2000 

7/91 

186 

9,8 

gut 

Trumpcard 500 

3/90 

170 

10,3 

sehr gut 

Trumpcard 2000 

2/90 

170 

10,5 

sehr gut 

Grafikerweiterungen 

AMIGA 

Seite 

Punkte 

Note 

A2320 

5/91 

42 

9.4 

gut 

Colorburst 

11/91 

37 

9,0 

gut 

De-Interlace-Card 

5/91 

42 

9,3 

gut 

Flickerfixer 

5/91 

42 

7.9 

befriedigend 

Highgraph V 

5/91 

42 

9.1 

gut 

Multivision 500 

9/91 

188 

9,0 

gut 

Multivision 2000 

9/91 

188 

9,2 

gut 

X-tension Pro Video 

5/91 

42 

9,0 

gut 

MS-DOS-Erweiterungen 

AMIGA 

Seite 

Punkte 

Note 

386Si 

6/90 

175 

7,0 

befriedigend 

ATonce 

4/91 

199 

9,5 

gut 

Power-PC-Board 

8/91 

162 

10,0 

sehr gut 

Turbo-AT-Karte 

2/90 

176 

9,4 

gut 

Turbo-PC-Karte 

10/89 

112 

9.1 

gut 


Basis des MC68000. Diese Karten 
verfügen über einen kleinen (16 
KByte bis 64 KByte) zusätzlichen 
Zwischenspeicher. Trotzdem be¬ 
schleunigen sie den Amiga unter 
günstigen Umständen nur bis zum 
Faktor 2,5. Preislich werden sie von 
200 bis 700 Mark angeboten. So 
bleibt die Frage, eine 68000-Karte 
einzubauen oder doch lieber eine 
68030-Karte, die bereits für unter 
1000 Mark zu haben ist. 


□ Amiga 2000: Hier werden die 
Turbokarten in den 86poligen 
Prozessor-Slot oder in den 68000- 
Sockel gesteckt. Die meisten 
Turboboards werden für den Pro¬ 
zessorslot angeboten. Neu sind 
68030-Turbokarten, auf denen ein 
Festplatten-Controller integriert 
ist. Anwender, die eine hohe Re¬ 
chenleistung benötigen, kaufen in 
der Regel auch eine schnelle Fest¬ 
platte, um nicht durch die langsa¬ 


men Diskettenlaufwerke in ihrem 
Tatendrang gebremst zu werden. 
Der Controller auf der Turbokarte 
erspart einen Steckplatz, der für 
andere Erweiterungskarten frei 
bleibt. Außerdem bietet das Sy¬ 
stem (Turbokarte mit Controller) ei¬ 
nen Geschwindigkeitsvorteil bei 
der Datenübertragung, da der 
Weg über den 16 Bit breiten Bus 
der Erweiterungssteckplätze - in 
denen die Festplatten-Controller 
eingesteckt werden - wegfällt. Im 
68000-Modus arbeiten die Turbo- 
Kontroller jedoch nicht. 

□ Im Amiga 500 können Turbokar¬ 
ten im 68000-Sockel eingebaut 
oder am Expansion-Port ange¬ 
steckt werden. Bei der internen 
Version muß man folgendes be¬ 
achten: Andere interne Erweite¬ 
rungen für den 68000-Sockel (z.B. 
Emulatoren oder RAM-Karten) 
können nicht mehr benutzt wer¬ 
den. Tip: Rüsten Sie Ihren Amiga 
500 im Memory-Schacht auf 1 
MByte auf (somit haben Sie 1 MBy¬ 
te Chip-Memory), dann können Sie 
eine interne Turbokarte problemlos 


benutzen. Zusätzlich können Sie 
das Turboboard mit 32-Bit-RAM 
oder die externe Festplatte (falls 
RAM-Option) mit RAM aufrüsten. 
■ Anti-Flicker-Karten: Sie beseiti¬ 
gen das Flimmern in den Interlace- 
Modi und sorgen für ein besseres 
Bild in den anderen Betriebsarten. 
Beachten Sie beim Kauf: 

- Preiswerte Festfrequenz-Monito- 
re wie der A1084 können nicht mit 
diesen Erweiterungen arbeiten. 

- Die meisten Anti-Flicker-Karten 
für den Amiga 2000 arbeiten nicht 
im A-Modell. Sie erkennen einen 
Amiga 2000A an der fehlenden 
Monovideobuchse. 

- Einige Anti-Flicker-Karten kön¬ 
nen das Bild im Overscan-Modus 
nicht vollständig darstellen. 

- Die Grafikauflösung wird durch 
Anti-Flicker-Karten nicht erhöht. 

- Der Einsatz von Genlocks im Vi¬ 
deobereich kann im Betrieb mit ei¬ 
ner Anti-Flicker-Karte zu Schwie¬ 
rigkeiten führen. Entweder funktio¬ 
niert das Genlock nicht, oder die 
Karte erzeugt nur wirre Muster auf 
dem Bildschirm. Es gibt Erweite- 


RAM-Erweiterungen 

AMIGA 

Seite 

Punkte 

Note 

8-UP! 

1/90 

124 

10,6 

sehr gut 

A2058 

1/90 

124 

9.8 

gut 

A502 

1/90 

124 

9,6 

gut 

A580 

1/90 

124 

9,6 

gut 

A8MB/2000 

10/90 

166 

8,0 

gut 

Adram 540 

9/90 

180 

9,3 

gut 

Adram 2080 

10/90 

166 

9,9 

gut 

Bigram 25 

7/91 

192 

9,4 

gut 

CA 2000.01 

1/90 

124 

10,4 

sehr gut 

Eram Mega + Mega Modul 

11/90 

216 

10,0 

sehr gut 

Fastram 2000 

6/91 

174 

9,9 

gut 

Gigatron 500 Plus 

1/90 

124 

10,6 

sehr gut 

Golem 8MB 2000 

11/90 

213 

9.9 

gut 

Golem Ram Box 

1/90 

124 

9,6 

gut 

GVP A2000 2/8MB 

6/91 

174 

8,9 

gut 

Mega Mix 

10/90 

166 

10,4 

sehr gut 

Memory Master 

6/91 

174 

9,7 

gut 

Ramworks 2000 

1/91 

52 

9,6 

gut 

Wizram 2.0 

7/90 

162 

9,7 

gut 

Ram Fighter 2000 

3/91 

172 

9,7 

gut 

Supra RAM 500RX 

7/91 

192 

9,5 

gut 

Supra Ram 2000 

10/90 

166 

10,1 

sehr gut 

Turbokarten 

AMIGA 

Seite 

Punkte 

Note 

A2620 

5/89 

80 

10,8 

sehr gut 

A2630 

1/90 

170 

10,6 

sehr gut 

Golem-Turbo 

8/91 

174 

105 

sehr gut 

Hurricane 500 

4/90 

112 

9,7 

gut 

Impact A2000-030/25 

1/90 

170 

10,8 

sehr gut 

Impact A2000-030/50 

8/90 

20 

11,2 

sehr gut 

Mach 2 

10/90 

172 

8,1 

gut 

Mega Midget Racer 

12/90 

211 

95 

gut 

Serie-Il-Turboboard 

10/91 

226 

11,0 

sehr gut 

Stormbringer H530 

3/91 

167 

10,8 

sehr gut 


38 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 








































































































rungen, die dieses Problem umge¬ 
hen, indem einfach die Karte abge¬ 
schaltet und das (flimmernde) Ori¬ 
ginalbild vom Amiga »»durchge¬ 
schleift« wird. In diesem Fall funk¬ 
tioniert ein VGA-Monitor allerdings 
nicht mehr. Wenn Sie mit dem Ami¬ 
ga im Videobereich arbeiten und 
sich eine Anti-Flicker-Karte zule¬ 
gen wollen, benötigen Sie deshalb 
auf jeden Fall einen Multiscan- 
Monitor. Auch ein VGA-Multiscan- 
Monitor ist bei abgeschalteter Kar¬ 
te nicht funktionstüchtig. 

- Alle Anti-Flicker-Karten für den 
Amiga haben eine Einschränkung 
gemeinsam: Im Superhires-Mo- 
dus wird horizontal nur jeder zwei¬ 
te Bildpunkt dargestellt. Dadurch 
halbiert sich die effektive Auflö¬ 
sung. Viele Erweiterungen erzeu¬ 
gen in Productivity-Modi nur wirre 
Bilder. Sie sollten deshalb darauf 
achten, daß sich die Karte in die¬ 
sen Modi automatisch abschaltet 
oder wenigstens per Schalter de¬ 
aktivieren läßt. 

Im »Testspiegel« haben wir alle 
im AMIGA-Magazin getesteten 
(noch aktuelle) Produkte mit ihrem 
Testergebnis aufgelistet. Die Tabel¬ 
len bieten Ihnen eine wertvolle Ent¬ 
scheidungshilfe. Vor dem Kauf 
sollten Sie außerdem anhand des 
Anzeigenteils im AMIGA-Magazin 
Preisvergleiche durchführen. Teil¬ 
weise gibt es erhebliche Unter¬ 
schiede. 

Ausländische Produkte werden 
meistens über einen Generaldistri¬ 
butor in Deutschland vertrieben. 
Er ist auch für den Support nach 
dem Kauf und die deutsche Doku¬ 
mentation verantwortlich. Diese 
zusätzlichen Leistungen wirken 
sich auf den Preis aus. Daneben 
gibt es Händler, die die Produkte 
direkt importieren. Fragen Sie vor 
dem Kauf, ob das Produkt für den 
deutschen Markt angepaßt wurde. 
Bei den preisgünstigeren Import¬ 
versionen liegt oft kein deutsches 
Handbuch bei. 

Eine ausführliche Übersicht an 
Hardware für alle Amiga-Modelle 
mit Daten und Preisen sowie 
Grundlagenberichten und Tips & 
Tricks finden Sie im Sonderheft 
»AMIGA Hardware ’92«. Sie erhal¬ 
ten es ab dem 10. Dezember 1991 
zum Preis von 14,80 Mark bei Ih¬ 
rem Zeitschriftenhändler. ■ 

Literatur: 

Hardware 

[1] Die Sechserbande. AMIGA-Magazin 11/91, 
Seite 26 

[2] Amiga 500 Plus. AMIGA-Magazin 11/91. 
Seite 6 

[3] Plus oder Plus?. AMIGA-Magazin 12/91, 
Seite 6 

Software 

[4] Die erste Garnitur, AMIGA-Magazin 12/91, 
Seite 29 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


Tel: 0 22 25/20 61-62 HANDSHAKE 

Fax: 0 22 25/ 1 01 93 


Kompakte Kreativität 


Zum Beispiel 
unser praktisches 
Interface Tast-Amiga. 

Das wichtigste an 
einem Rechner sind 
wohl die Schnittstel¬ 
len zum Benutzer, 
wie zum Beispiel die 
Tastatur. Und des¬ 
halb haben wir uns 
diese wirkliche Neu¬ 
heit einfallen lassen: 

Das Interface Tast-Amiga, denn 
damit können Sie nun jede IBM-AT- 
Tastatur an den Amiga anschließen. 
Ein Muß für jeden ernsthaften 
Anwender, der die hochwertigen 
AT-Tastaturen an seinem Amiga 
nutzten möchte, und das nicht nur 
für intensive Schreibarbeiten. 


Beim Einbau ist übrigens kein Löten 
notwendig: Einfach das Interface 
zwischen Tastatur und Rechner 
stecken, und schon wird, durch den 
neuen Microprozessor, jede AT- 
Tastatur Amiga-kompatibel. Das 
Interface gibt es passend für Ihren 
A500, AI 000, A2000 oder CDTV. 


Darüberhinaus bieten wir für den Amiga natürlich auch 
Festplatten, RAM-Erweiterungen. Beschleunigerkarten sowie 
jede Menge Zubehör und, und, und ... 


Rossmöller Handshake GmbH 
Neuer Markt 21 
5309 Meckenheim 


ROSSMOLLER 








TEST 


SOFTWARE 


DejJrtoji 
Utilities 



SIE HABEN GE 


Das Notepad hat ausge¬ 
dient. »Butler James« 
schreibt Texte, verwaltet 
Daten, organisiert Termi¬ 
ne und ersetzt Ihren Ta¬ 
schenrechner - und das 
für eine einmalige Gage. 

von Dirk Olbertz 

B utler James ist ein Paket 
von Desktop-Hilfen für den 
alltäglichen Gebrauch: Ne¬ 
ben Textverarbeitung, Da¬ 
teiverwaltung, Terminkalender und 
Rechner hat Entwickler Michael 
Friedrich eine Mini-Version seines 
DOS-Manager integriert. 

Die Befehlsebene wirkt auf den 
ersten Blick verwirrend und über¬ 
laden. Dank des überzeugenden 
Handbuchs, das in Tutorium und 


Kopfzeile mit Symbolen für den 
Aufruf einzelner Unterprogramme 
sowie allgemeiner Befehle, die 
Funktionsschalter des jeweils aus¬ 
gewählten Unterprogramms an 
der rechten Seite, und das Dialog¬ 
fenster des Unterprogramms. Nach 
dem Start von Butler James befin¬ 
den Sie sich im Notizblock, der 
Textverarbeitung. Alle Standard¬ 
befehle für die Blockbearbeitung, 
zum Suchen, Ersetzen und Än¬ 
dern des Schriftstils sind vorhan¬ 
den. Blocksatz und rechtsbündi¬ 
ges Schreiben unterstützt der But¬ 
ler ebenso wie das Zentrieren von 
Texten. Es besteht sogar die Mög¬ 
lichkeit, mehrere Texte gleichzeitig 
im Speicher zu halten. 

Durch ein Klick auf das Taschen¬ 
rechner-Symbol oder Betätigen 
von <F2> gelangen Sie ins Un¬ 
terprogramm Taschenrechner. Er 
besitzt viele Rechenfunktionen 
(Sinus, Kosinus, Logarithmus, Ra- 





Datei ... 


Kopieren nach ., 


Verschieben n.. 
Loschen 


Schutzen 


Schutz Aufheben 


Verz. Anlegen 
Heuer Disknane 
NeuCLI 
NeuShell 
FornAtieren 


JBL 

Imn 1 1 B llu In 
I 1111 Bin im Hii 
ohne . mfo^O M.nfo 


Unbenennen 
Inf ornation 
Ausfuhren 


Bild zeigen 


Dateimanager 


I Leider verfügt Butler James nur über 
ein Listenfenster für Disketteninhalte 


Referenzteil gegliedert ist, verwan¬ 
delt sich Butler James schnell in ei¬ 
nen praktikablen Helfer. Sie bedie¬ 
nen das Programm über Intuition- 
Elemente wie Symboltaster, Dia¬ 
logtafeln und Rollbalken. Symbol¬ 
taster, die in allen Programmteilen 
die gleiche Funktion haben, befin¬ 
den sich sinnigerweise immer an 
derselben Stelle. 

Friedrich hat die Arbeitsfläche in 
drei Bereiche gegliedert: eine 


dizieren usw.), feste Konstanten 
wie die Erdbeschleunigung »g« 
oder die Kreiszahl, und kann Gra¬ 
phen zeichnen. Die Umrechnung 
von Hex- bzw. Binärzahlen in die 
dezimale Form ist möglich, eine 
Umkehrfunktion dafür fehlt jedoch 
genauso wie eine Prozentautoma¬ 
tik. 

Der Terminplaner arbeitet in den 
Modi Jahres-, Monats- und Tages¬ 
übersicht. Je nach Art der Über- 


lcos(x)»tx]>( 9.1»x)| 


0.08199791959396 


I» ri 


w*4 IFTi fvl Hfl 


f 

Q IS (9 35 35 05 

o bd n ra o m 

9 o n CO CB Q 


ooo oo 

O0O OB 
OOO BO 


Oll BQ 



Tischrechner 


I Butler James ist nicht nur ein vielseitiger 
Calculator, er zeichnet auch Funktionen 


sicht sind verschiedene Funktio¬ 
nen wirksam: Bei angezeigter Jah¬ 
resübersicht markieren Sie Tage in 
einer von bis zu acht Farben (für 
Urlaub, Geburtstage, Klausuren). 
In der Monatsübersicht lassen sich 
Notizen von 30 Zeichen Länge pro 
Tag eintragen. Die Tagesübersicht 
schließlich bietet die Möglichkeit, 
mehrere Termine mit Uhrzeit über¬ 
sichtlich einzugeben. Der Clou ist 
eine Weckfunktion: Die Erinne¬ 
rung erfolgt akustisch, per Dialog¬ 


tafel, oder durch Aufruf eines CLI- 
bzw. Shell-Kommandos. 

Die Datenbank ist leicht zu be¬ 
dienen: mit der Maus lassen sich 
Größe und Position der Felder in¬ 
nerhalb der Maske ändern. Sogar 
Bilder, Sounds und Notizen (aus 
dem Notizblock) werden verwaltet. 
Weitere Funktionen: Suchen, Sor¬ 
tieren, Löschen, Löschen durch 
Filterung und - wie in allen Unter¬ 
programmen - die Druckausgabe. 

Mit dem DOS-Tool führen Sie 



Dateiverwaltung 


I Die Eingabemaske gestalten Sie 
komfortabel mit der Maus 


40 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 











































o 

RUFEN £ 

wichtige Dateioperationen wie Ko¬ 
pieren, Löschen oder Umbenen¬ 
nen durch. Da nur ein Fenster für 
Disketteninhalte zur Verfügung 
steht, verliert man während des 
Kopierens leicht die Übersicht. Der 
Butler verwaltet bis zu 20 Datenträ¬ 
ger. Dadurch reagiert das Pro¬ 
gramm auch bei der Arbeit mit Dis¬ 
ketten sehr schnell. 

Über ein weiteres Funktionsmo¬ 
dul ändern Sie die Arbeitseinstel¬ 
lungen oder speichern Bildschirm¬ 
inhalte als IFF-Grafik. Mit den Cur¬ 
sortasten blättern Sie durch die ge¬ 
öffneten Bildschirme (Screens). 

Bei der Zusammenarbeit der 
Teilprogramme entfaltet der Butler 
seine volle Stärke. So lassen sich 
z.B. einfach Serienbriefe her¬ 
steilen: Im Notizblock schreiben 
Sie einen Text und markieren ver¬ 
änderliche Angaben durch Platz¬ 
halter, die der Butler dann beim 
Druck mit Daten der Dateiverwal¬ 
tung füllt. Man kai in sogar vom Ter¬ 
minkalender aus Notizen aus der 
Textverarbeitung einflechten (Ta¬ 
gebuch). In der uns vorliegenden 
Testversion funktionierte das auto¬ 
matische Einladen des Textes 
allerdings nicht. 

Insgesamt macht Butler James 
einen ausgereiften Eindruck, auch 
wenn die Fakultätsfunktion des Ta¬ 
schenrechners nicht richtig arbei¬ 
tet. Viele Extras wie eine Sleep- 
Funktion und der Bildschirmscho¬ 
ner runden das Paket ab. Die 
Online-Hilfe liefert jederzeit eine 
knappe, aber informative Zusam¬ 
menfassung der Anleitung. Dank 
der sehr ausführlichen Dokumen¬ 
tation und der intuitiven Benutzer¬ 
oberfläche beherrscht jeder das 
Programm innerhalb kurzer Zeit. 

Butler James läuft auch auf 
512-KByte-Amigas ohne Proble¬ 
me. Wer umfangreiche Datenban¬ 
ken und mehrere Texte gleichzeitig 
verwalten will, kommt um eine 
RAM-Erweiterung nicht herum. 

Wer James kauft, erhält für 
knapp 100 Mark ein Programmpa¬ 
ket, das in Einzelteilen gut das 
Fünffache kostet - eine lohnende 
Anschaffung für alle, die den Ami- 
ga einen beträchtlichen Teil des Ta¬ 
ges auf ihrem Schreibtisch laufen 
haben. pa 

Butler James, Bookware, 98 Mark (inkl. 

MwSt.); Hersteller: Markt & Technik Buchver¬ 
lag; Anbieter: Buchhandel 


Serienmäßig Sicherheit 


Zum Beispiel 
unsere Speicher¬ 
erweiterungen - denn 
"Ohne 1 MByte läuft 
nichts" (Amiga 12/90). 

Allein die Peripherie 
wie Festplatten, Lauf¬ 
werke und PC-Emu- 
latoren benötigen be¬ 
reits eine Erweite¬ 
rung des RAM’s um 
mindestens 512 kB. 

Aber auch speicherintensive Gra¬ 
fikprogramme, Spiele, Datenverar¬ 
beitungen, Programmiersprachen 
und das Multitasking brauchen 1 MB 
und mehr. Deshalb bieten wir gleich 
eine ganze Reihe von Produkten, 
die sich allesamt durch moderne, 
zuverläßige 1 bzw. 4 MBit-Techno- 
logie, sowie einen durchdachten 
Aufbau auszeichnen. 



Die eingesetzten RAM-Bausteine 
sind nicht nur sparsamer im 
Stromverbrauch, was dem Amiga 
sehr entgegen kommt, sondern 
schonen zusätzlich die Hardware 
durch ihre geringere Wärmeent¬ 
wicklung. Einfacher Einbau, flexible 
Handhabung sowie hohe Zuver- 
läßigkeit, das sind die Merkmale 
unserer Speichererweiterungen. 


Darüberhinaus bieten wir für den Amiga natürlich auch 
Festplatten, weitere Speichermedien und -erweiterungen, 
Beschleunigerkarten, jede Menge Zubehör und, und, und ... 





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Neuer Markt 21 
5309 Meckenheim 


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AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


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TEST 


SOFTWARE 


Die neue Version des in 
Deutschland meistver- 
kauften Modelling- und 
Ray-Tracing-Programms 
»Reflections 2.0« ist da. 
Kann sie der Konkurrenz 
Paroli bieten? 


von Manfred Krämer 


B ei Reflections hat sich eini¬ 
ges getan, so wird es nicht 
mehr als Bookware, son¬ 
dern als Softwarepaket 
verkauft, wodurch sich der Preis 
von 100 Mark auf 350 Mark enorm 
gesteigert hat. Das Programm wird 
auf drei Disketten, mit Turbo-Ver¬ 
sion und einem deutschen 360 
Seiten Handbuch ausgeliefert. 

Im Programmteil »MANAGER« 
hat sich nichts Gravierendes ge¬ 
tan, dafür wurde der Editor mit 
dem Namen »CONSTRUCT« völlig 
überarbeitet. Er besitzt jetzt we¬ 
sentlich mehr Funktionen zum Mo¬ 
delling und läßt sich größtenteils 
über Icons bedienen. 


Einer der grundlegenden Unter¬ 
schiede zum Vorgänger ist, daß 
man nun auch Punkte und nicht 
nur ganze Körper editieren kann. 

Construct verzichtet dabei auf 
die Dreiseitenenansicht, wie sie 
bei anderen Ray-Tracern üblich ist, 
bietet aber dafür eine schnelle Per¬ 
spektive der Szene, in der man 
auch editiern und beliebig zoomen 
kann Wem der Bildschirmaufbau 
beim Zoomen zu lange dauert, der 
kann ihn jederzeit abbrechen. Be¬ 
sitzer eines Flicker Fixers dürfen 
sich freuen, CONSTRUCT läßt 
sich auch jetzt in Hires-Interlace 
betreiben, was einem wesentlich 
mehr Details offenbart. Leider läßt 
sich diese Option nicht speichern, 
so muß sie nach jedem Neustart 
wieder aktiviert werden. Warum 
dieses Problem nicht wie bei den 
Bildschirmfarben und den Devices 
mit einem Definitions-File gelöst 
wurde, ist eigenartig. 

CONSTRUCT ist in mehrere 
Spezialeditoren unterteilt. 

Im Polygoneditor erstellt man 
zweidimensionale Körper und 
wandelt sie dann mit Hilfe der neu¬ 
en Funktionen von Construct in 
3-D-Körper um. 


Reflections 2.0 



alle Objekte sowie die Intensitätskreise der Lampen 



Luxo Jr. 


I Fast wie eine Szene aus dem weltberühmten und 14mal ausgezeichneten 
Kurzfilm »Luxo Jr.« von Pixar, doch das Bild ist nicht mit einer millionenteuren Grafik-Work¬ 
station von Pixar erstellt, sondern auf dem Amiga mit der Gerätesoftware Reflections 2.0 


Für diese Umwandlung stellt Re¬ 
flections viele komfortable Werk¬ 
zeuge zur Verfügung. Die interes¬ 
santesten sind: Kante durch Kreis 
ersetzen, Kanten durch eine 
Bezier-Kurve ersetzen, Rotieren 
der Polygone, Vergrößern, Verzer¬ 
ren, Laden eines Polygons, Lö¬ 
schen, Einsetzen, Anfügen von 
Polygonen. 

Es ist jetzt auch möglich, Kontu¬ 
ren von Bitmap-Bildern in Vektor¬ 
grafiken umzurechnen, damit ist 
das Erzeugen von Zeichensätzen 
ein Kinderspiel. Um die 2-D- 
Vektorgrafik in einen 3-D-Körper zu 
verwandeln, stellt Construct eine 
Menge neuer Funktionen zur Ver¬ 
fügung. Außer den üblichen Rota- 
tions, Triangulieren und das »Poly¬ 
gon nach hinten« ziehen und dabei 
ausfüllen Möglichkeiten gibt es ein 
»Polygon um Polygon« Menüpunkt. 
Hier kann ein Polygon um ein an¬ 
deres gewickelt werden. Ein Bei¬ 
spiel ist, einen Buchstaben mit ei¬ 
ner 45 Grad abgewinkelten Außen¬ 
kontur zu versehen. Dazu muß der 
Buchstabe entworfen oder mit 
dem IFF-Konturen-Editor gegrabbt 
werden. Als zweites erstellt man 
die 45-Grad-Kontur und ruft die 
»Polygon um Polygon«-Funktion 
auf. Nun braucht man nur noch die 
beiden Polygone auszuwählen 
und schon hat man einen komple¬ 
xen Buchstaben, der schon recht 
brauchbar aussieht. Außer dieser 
feinen Funktion stehen auch noch 


42 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 















SPIELEREIEN 


zwei Helix-Funktionen zur Verfü¬ 
gung. Ohne sie sind Gewindekon¬ 
struktionen fast unmöglich. 

Die einzelnen Polygone lassen 
sich beliebig speichern und laden, 
was ideal für eine eigene Objekte¬ 
bibliothek ist. Wie Sie die Objekte 
dabei unterteilen, überläßt Reflec- 
tions Ihrer Inspiration. 



rbeiten 
mit Licht 
und Raum 


Der wichtigste und umfangreich¬ 
ste Editor von Reflections ist der 
Geometrie-Editor. Hier können 
Körper, Punkte, Kamera und Licht¬ 
quellen in ihrer Geometrie verän¬ 
dert werden. Das geschieht nach 
einheitlichem Prinzip: Zum Verän¬ 
dern eines Körpers wählt man zu¬ 
erst das Gadget mit dem Körper¬ 
symbol und selektiert dann den 
Körper. Nun kann durch Anwählen 
des Verschiebe-Icons der Körper 
mit der Maus neu positioniert wer¬ 
den. Beim Vergrößern oder Dre¬ 
hen geht man genauso vor. Für ei¬ 
ne genaue Positionierung kann 
der neue Standort, der Drehwin¬ 
kel oder der Vergrößerungsfaktor 


auch numerisch eingegeben wer¬ 
den. Dazu drückt man einfach die 
Taste <T> und gibt in das ange¬ 
zeigte Feld den gewünschten Wert 
ein. Da man diese Funktionen 
auch auf einzelne Punkte anwen¬ 
den kann, lassen sich Objekte in 
diesem Editor schnell verformen. 
Einen Nachteil hat das Ganze: Da 
man die Objekte nicht direkt an¬ 
wählen kann, müssen viele um¬ 
ständliche Arbeitsschritte erledigt 
werden, bis man am Ziel ist. 

Der Topologieeditor geht aufs 
Ganze, dort entstehen Körper von 
grundauf, aus Punkten, Verbin¬ 
dungslinien und definierten Flä¬ 
chen. Hier kann sich der Kon¬ 
struktions-Freak austoben. Aber 
auch bestehende Köper lassen 
sich hier editieren; wenn Sie z.B. 
ein Loch in einen Körper schnei¬ 
den möchten, sind sie hier richtig. 

Außer den Möglichkeiten, Kör¬ 
per aus vorgegeben Grundkörpern 
oder Polygonen zu erzeugen, kom¬ 
men hier auch die Booleschen 
Operationen zur Anwendung. Dies 
sind mathematische Funktionen, 
um Körper voneinander abzuzie¬ 
hen, sie zu schneiden oder zu ver¬ 
binden. Man kann damit neue Kör¬ 
per kreieren, die mit den konven¬ 
tionellen Editierfunktionen nicht 
oder nur sehr schwer zu erstellen 


sind. Ein Beispiel aus der Praxis ist 
eine Kugel, von der man in der Mit¬ 
te einen Zylinder abzieht. Als Er¬ 
gebnis bekommt man z.B. eine 
durchbohrt Perle, die man auf ei¬ 
nen Faden aufziehen könnte. Die¬ 
se Booleschen Operationen sind 
sehr rechenintensiv, aber keine 
Angst, der Programmierer hat die¬ 
se Funktion als Background-Task 
abgelegt, so daß während der Be¬ 
rechnung weitergearbeitet werden 
kann. Eine Statuszeile am oberen 
Bildschirmrand zeigt an, wie weit 
die Berechnung ist. An Leute, die 
sehr viel mit Schriften arbeiten, ist 
auch gedacht. Reflections 2.0 be¬ 
sitzt einen 3-D-Font-Editor. Mit ihm 


können Schriften geladen und edi¬ 
tiert oder neue Fonts erstellt wer¬ 
den. Mit Reflections muß man 
nicht jeden Buchstaben einzeln als 
Objekt laden und positionieren: 
Dafür gibt es eine extra Eingabe¬ 
zeile, in die man seine Texte ein¬ 
gibt, den Rest, z.B. Positionieren 
der Buchstaben zum Bezugspunkt, 
erledigt das Programm. 

Es wird auch ein Zeichensatz 
mitgeliefert, der allerdings sehr 
einfach gehalten ist und für profes¬ 
sionelle Anwendungen nicht aus¬ 
reicht. Aber es werden bereits Pro¬ 
fifonts, mit Facetten- und Serifen- 
Kanten, auf Extradisketten ange- 
boten. 



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das, es ist auch in der Lage zukünftige Viren zu 
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rend im Hintergrund, bis sich jemand an den gefähr¬ 
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AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


43 


















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NEC P 20, semiprofessioneller 24 Nadeldrucker mit deut. Handbuch 
und einem Jahr NEC-Garantie Unser Preis nur 798,- DM 

Profi-Midi-Interface 

Geeignet für Midi-Anwendung mit hoher Übertragungsgenauigkeit 
bei großer Datenmenge. Unser Preis nur 128,- DM 

Als autorisierter Commodore-System-Fachhändler führen wir die 
gesamte Amiga-Palette. 




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fi i C*t££cC&CCA€' 2.0 



urteil 

AUSGABE 7/89^ 


Ami 91 Special 1/90 
Amiga Magazin 7/89 

Hardware 
des Jahres 

Amiga Extra 1/90 


THE ULTIMATE VIDEODIGITIZER FOR 
PAL-AMIGA COMPUTERS 


Die abgebildeten Bildschirmfotos wurden mit 
DE LUXE VIEW digitalisiert 


Color-Modus einstellbar von 2-4096 Farben (in allen Auflösungen, abhängig von der 
Amiga-Hardware) 

SW-Modus einstellbar von 2-16 Farben (in allen Auflösungen) 

Folgende Bildschirm-Auflösungen können gewählt werden: 

LoRes, MedRes, HiRes und Interlaced 

Alle genannten Auflösungen wahlweise auch in Overscan 

Frame-Modus: Ein frei definierbarer Frame (Gummibandrahmen) für Teil-Digitalisierung, 
Nachbearbeitung und Ausschnittspeicherung 

Alle Digitalisier-Modi sind auf Schnell-Modus (Fast-Mode) umschaltbar 
Bestmögliche Bildberechnung durch Spezial-Algorithmen 

Alle nur erdenklichen Softwareberechnungen sind möglich: Helligkeit, Kontrast, 
Farbsättigung, Rot-, Grün- und Blauanteil, Bildschärfe, Negierung, Dithering usw., 
wahlweise mit oder ohne Neuberechnung der Farbpalette 


• Sehr umfangreiches Disk-Menü mit Format-, Delete, Makedir-Funktion und Harddisk- 
Unterstützung 

• Problemlose Abspeicherung von Masterbildem (RGB-Auszüge) 

• Alle Bilder werden im IFF-Format gespeichert (wichtig für die Nachbearbeitung mit 
Amiga-Malprogrammen) 

• Bester Bedienungskomfort durch flimmer- und flackerfreie Menü-Bildschirme auch in 
den Auflösungen “HiRes und Interlaced” 

• Die Steuersoftware nutzt sowohl das Chip-RAM als auch das Fast-RAM des Amiga 
aus 

• Update-Möglichkeit mit Erscheinen verbesserter Versionen 

• Die Lieferung enthält: 

Digitizer-Hardware, Steuersoftware V.4.3, ein 58seitiges deutsches Ringhandbuch, 
ein Slide-Show-Programm und den neuen Animator 2.0 (Animationsprogramm) 


Umfangreiches Palette-Menü für alle Färb- und SW-Modi mit folgenden Reglern und 
Funktionen: RGB, HSV. Palette-Restore, Farben spreizen “Spread" oder kopieren "Copy 
to". Für Genlock-Anwendungen lassen sich einzelne Farben sperren. Paletten können 
aus vorhandenen Bildern geladen werden. Eine Jim Sachs-Palette kann mit “Auto- 
Palette" erzeugt werden. 

Umfangreiches Druck-Menü mit Workbench 1.3-Unterstützung 
Fast alle Funktionen wurden zusätzlich auf Funktionstasten gelegt. 


DLV 4.3 für A 500/2000/3000 nur 398,- DM 

DLV 4.3 für A 1000 nur 398,- DM 

DLV 4.3-Demo nur 15,-DM 

2 Disketten mit Animationsdemo 



A/EL/Deluxe Sound 3.1 wurde von Grund auf neu pro- 
grammiert (keine erweiterte 2.8 Version). Dieses Programm 
macht selbst den müdesten Soundfreak wieder munter. 
Lesen Sie unbedingt den Super-Testbericht in der AMIGA 
11 /90!! Deluxe Sound 3.1 wird inklusive Hardware, Steuer¬ 
software V.31, Recordmaker und neuem deutschen Ring¬ 
handbuch geliefert! 

Bitte geben Sie bei Ihrer Bestellung an, für welchen Amiga 
Sie Deluxe Sound benötigen!! 

Der Komplettpreis beträgt nach wie vor nur 228,- DM 
A/EL/DLS3.1 Demo-Diskfüralle Amigas nur 10,- DM 

NEUDLS 3.1 Update-Service!! Ein absolut starkes 
Stück Programm mit neuem Handbuch bieten wir 
unseren Kunden für nur 39 QM 


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HMMHSBMfi 


HHHHH 


I 



TEST 

SOFTWARE 


■ 


Doch nun zum Licht. Es gibt nun 
drei verschiedene Typen von Licht¬ 
quellen, die sich teilweise kombi¬ 
nieren lassen. Die globale Licht¬ 
quelle ist dem Sonnenlicht ähn¬ 
lich, sie wirft ein diffuses Licht über 
die ganze Szene, ohne Schatten 
zu werfen. Dann der Spot, er ent¬ 
spricht einem Scheinwerfer mit ei¬ 
nem variablen Lichtkegelwinkel. 
Als drittes gibt es noch lokale Licht¬ 
quellen, welche in alle Richtungen 
strahlen, aber mit der Entfernung 
an Intensität abnehmen. Durch 
Kombination der drei Lichtquellen 
lassen sich fast alle Lichtverhält¬ 
nisse simulieren. Bei Spot- 
Lichtquellen ist der Lichtkegel 
durch Linien dargestellt, dadurch 
ist gewährleistet, daß man nicht im 
Dunkeln steht. 

Bei den Oberflächeneigen¬ 
schaften hat sich auch einiges ge¬ 
tan: So sind zu den üblichen Färb-, 

















Editieren Punkt für Punkt 


Der Topologieeditor mit 
seinen leistungsfähigen Funktionen ist stark 


Glatt oder rauh 


Der Materialeditor kann alles. Auch 
sind Definitionen für eine Materialbibliothek speicherbar. 


Das geschieht im Textureditor, dort 
sieht man die Textur als gepunkte¬ 
te Linie auf dem Körper liegen. 
Hier ist es nun auch möglich, die 
Größe und Position der Textur in¬ 
teraktiv zu verändern, was eine op¬ 
timale Kontrolle der Effekte zuläßt. 

Wenn die Szene erstellt und be¬ 
leuchtet ist, muß man sie erst spei¬ 
chern, bevor man sie ins Render- 
modul »Beams« laden kann. In 
Beams läßt sich die Auflösung des 
Bildes frei wählen; außerdem be¬ 
stimmt man dort die Ray-Tracing- 
Tiefe, den Glättungsgrad, die 
Schattendarstellung und den 
Berechnungsmodus. Da Beams 
grundsätzlich Bilder in 24-Bit- 
Farbtiefe berechnet, müssen die 
Daten erst in ein für den Amiga dar¬ 
stellbares Bildformat umgeformt 
werden. Reflections 2.0 unterstützt 
auch den Framebuffer Harlequin 



Materialien- und Texturfunktio¬ 
nen noch eine Bump-Mapp-Textur- 
funktion und Nebeloberflächen 
hinzugekommen. 

Beim Bump-Mapping werden 
die hellen Pixel einer IFF-Textur an 
der Körperoberfläche herausgezo¬ 
gen und die Dunklen in das Objekt 
hineingedrückt, so kann man mit 
einer Schwarzweißgrafik struktu¬ 
rierte Oberflächen erzeugen. Für 
die Darstellung von Nebelober¬ 
flächen stehen drei verschiedene 
Darstellungsarten zur Verfügung, 
eine Objektoberfläche, die vom 
globalen Licht beeinflußt wird, ei¬ 
ne, die ein Eigenleuchten besitzt 
und eine, die auf die ganze Szene 
wirkt. Die Dichten und Farben des 
jeweiligen Nebels sind beliebigen 
Körpern zuzuordnen. Wenn eine 
Textur einem Körper zugeordnet 
ist, gibt es die Möglichkeit, diese 
auf dem Körper zu positionieren. 



Modern wohnen 


I So könnte Ihr neues Büro aussehen, 
wenn Ihr Innenausstatter richtig mit Reflections umgeht 


und die Visona-Grafikkarte, mit 
dieser Zusatzhardware besitzen 
Beams-Bilder 16,8 Mio. Farben. 

Das Programm einzuordnen ist 
schwierig, da es professionelles 
Texturmanagement bietet und 
auch Bump-Mapping unterstützt, 
aber im Editor noch umständlich 
zu bedienen ist und eine exakte 
Bemaßung wie bei technischen 
Zeichnungen nicht möglich ist. 
Auch ist kein Animator integriert. 
Es gibt zwar im Manager das Menü 
»anim«, jedoch ist es erst funk¬ 
tionsfähig, wenn man für 100 Mark 
das Animationsmodul erwirbt. 
Doch wer einen günstigen Ray- 
Tracer mit einer guten deutschen 
Anleitung sucht, liegt bei Reflec¬ 
tions richtig. pe 


Amiga-test 




Reflections 2. 


9,8 

von 12 


GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 01/92 


Preis/Leistung 


Dokumentation 


Bedienung 


Erlernbarkeit 


Leistung 


□□□□□□ 
□□□□□□ 
□□□□ 
□□□□□ 
nnnn 


FAZIT: Reflections 2.0 ist ein aus¬ 
gereiftes Ray-Tracing-Programm 
mit gutem Preis-Leistungs-Verhält- 
nis. Besonders leistungsstark sind 
seine Textur- und Modellierfunk¬ 
tionen. Die Bedienung von Reflec¬ 
tions ist aber gewöhnungsbedürftig, 
da der Editor nicht in einer 
Dreiseitenansicht arbeitet und 
keine Standard-File-Requester zum 
Einsatz kommen. Auch vermißt 
man ein integriertes Animations¬ 
modul. 

POSITIV: Umfangreiches Textures- 
Mapping mit Bump-Mapping und 
Nebeloberflächen; Boolesche Ver¬ 
knüpfungen von Objekten; frei 
wählbare Bildgröße; unterstützt 
Harlequin- und Visiona-Grafik- 
karten; Version für Turbokarten ist 
enthalten; umfangreiche deutsche 
Anleitung. 

NEGATIV: Teilweise umständliche 
Bedienung im Editor; Tracer 
rechnet immer in 24-Bit-Farbtiefe; 
keine Standard-File-Requester; 
kein Import von Imagine-Szenen 
vorgesehen. 


Produkt: Reflections 2.0 
Preis: ca. 350 Mark 
Hersteller / Anbieter: Markt & Technik 
Software Partner International GmbH, 
Hans-Pinsel-Str. 9B, 8013 Haar 
Tel: 0 89 / 46 09 00-0 
Fax. 0 89 / 46 09 00 98 


46 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 






























































MULTIVISION 500/2000 


Bus bis df3: • superleise •Slimline • abschaltbar • 
nur Markenlaufwerke • extern für alle Amigas 

3,5" 159,- 5,25" 199," 


A502, A504 plus, KickUM2.0 


A502 512 KB RAM für A500 mit Uhr & Akku, 

abschaltbar 89,- 

A504plus 1 .0 MB RAM-Erweiterung für 

A500 plus auf 2.0 MB Chip-RAM 149,- 

KickUM2.0 2-fach Kickstart-Umschaltplatine für 
ROM VI .3 & V2.0 für A500plus & 

A500 49,- 


A580 & A580 plus 


A580 


Grundversion mit 512 KB RAM, inkl. Uhr & 
Akku, erweiterbar bis 2.0 MB, abschaltbar 

99,- 

mit 1.8 MB & Gary-Ad 399,- 


A580 plus 


I 1.0 MB ChipRAM & 2.5 MB Gesamt- 
| Speicher (wenn Big-Agnus 8372A 
vorhanden) • Einbau, OHNE Lötarbeiten • umschaltbar 
zwischen 512 KB und 1.0 MB ChipRAM • inkl. CPU- 
Adapter 

mit 2.0 MB 348,- 


Harddisk-Systeme SCSI-2 


MegaMix 500/2000 


State 

Computertechnik 


Kein Interlace-Flimmern mehr! 

MV2000 wird in den Videoslot des A2000 B/C eingesteckt 
MV500 findet Platz im Sockel des Videochips (Denise) 

Volles Overscan (768 x 598 Punkte), 4096 Farben 
50 Hz Vollbildfrequenz, per Software (im Lieferumfang) 
bis 100 Hz einstellbar 
Double-Scan-Modus, die schwarzen Zwischenzeilen verschwinden 
Integrierter Stereo-Audio-Verstärker 
kompatibel mit jeder Software 

VGA-kompatibler Videoausgang zum Anschluß von VGA/ 
Multiscan-Monitoren 












Multivision-Set: 

mit 14" Multiscreen-Farbmonitor 


Harddisks für A500 & A2000 • Autoboot unter FastFileSystem (FFS) • ab¬ 
schaltbar • betriebsfertig formatiert • kompatibel mit Kickstart V.2.0 • Über¬ 
tragungsraten bis weit über 1 MB/sec. möglich • durchgeführter SCSI-Bus 

- Filecards belegen nur einen Slot 

- A500-Version wird an das Rechnergehäuse angesteckt. Im Harddisk- 
Modul sind Controller, Festplatte sowie ein DRAM-Controller für bis zu 
8 MB RAM untergebracht. 


SCSI2-Filecards für A2000/2500: 


Seagate 

48 MB 798,- 

Quantum 52 MB 

798,- 

Seagate 

84 MB 998,- 

Quantum 105 MB 

1198,- 

Seagate 

212 MB 1998,- 

ohne Harddisk 

348,- 

SCS!2-Harddisks extern für A 500 


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42 MB 898,- 
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6 Monate Garantie •Alles ab Lager lieferbar 


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2.0 MB bis 8.0 MB FastRAM-Erweiterung für A500 & A2000 • null 
Waitstates • autokonfigurierend • abschaltbar • für A500 extern im 
formschönen Gehäuse • 100 % Amiga-kompatibel • lieferbar in den 
Ausbaustufen: 

2.0 MB 4.0 MB 6.0 MB 8.0 MB 

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Händlerdistribution Inland/Ausland: 

3-State ist Ihr Distributor im Bereich Groß- & Einzelhandel. Wir bieten Ihnen High-Tech Products 
bei günstigen Konditionen und kurzen Lieferzeiten durch gezielte Lagerhaltung. 

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SOFTWARE 


ye/rforze/cftenprogra/n/ne 

DEDICATED WITH LOVE 


ProVector 2.0 von Taliesin besitzt Features, die den 
Spitzenprodukten der Mitbewerber fehlen. Genügt das 
schon, um bei anspruchsvollen Amiga-Anwendern 
einen Fuß auf die Erde zu bekommen? 



Fülldialog 


Ein Dokument von ProVector besitzt maximal 
256 (aus 16,8 Millionen) Farben (Bildmontage) 


von Peter Aurich 


D as Zeichenprogramm »Pro¬ 
fessional Draw 2.0« von 
Gold Disk (400 Mark) ist 
zur Zeit unbestritten das 
beste Produkt für die professionel¬ 
len Gestalter am Amiga. Mit Expert 
Draw (300 Mark) rückt ein deut¬ 
sches Produkt auf (siehe [1]). Aus 
den Staaten kommt ein weiterer 
Mitbewerber: ProVector 2.0. Wir 
haben den Herausforderer unter 
die Lupe genommen. 

Das Programm besitzt die übli¬ 
chen Zeichenwerkzeuge. Bei den 
Mitbewerbern zeichnen Sie Poly¬ 
gone, Linien- bzw. Kurvenzüge mit 
einem Kombiwerkzeug. Ungeübte 
Anwender haben damit schon mal 
Schwierigkeiten - ein falscher 
Klick und eine Linie wird zur Kurve. 
Bei ProVector gibt es dafür zwei 
Polygonwerkzeuge (eins für gera¬ 
de, eins für abgerundete Verbin¬ 
dungen) sowie ein Kurven-Linien- 
Werkzeug. Der Übergang von Li¬ 
nien auf Kurven und umgekehrt in¬ 
nerhalb eines Linienzugs ist aller¬ 
dings umständlich, weil dafür die 
obere bzw. untere Hälfte des 
Toolbox-Symbols angeklickt oder 
eine Taste gedrückt werden muß. 
Den tatsächlichen Verlauf von 
Bezier-Kurven sieht man außer¬ 
dem erst nach Setzen der zwei 
Kontroll- und Stützpunkte. 

Komfortabel dagegen ist das 
Rechteck-Werkzeug, praktisch ein 
N-Eck-Werkzeug: Nach einem 
Doppelklick auf das entsprechen¬ 
de Symbol erscheint eine Dialogta¬ 
fel für die Eingabe der Ecken. 
Klicken Sie den Schalter »Con- 
straint« darin an, sind alle Seiten 
des N-Ecks gleich lang - ein 
Viereck wird so zum Quadrat. Lei¬ 
der ist auch hier die interaktive 
Rückmeldung unkomfortabel: Pro¬ 
Vector zeichnet beim Editieren nur 
die »Bounding Box« 1 ). Dasselbe 
gilt für das Ellipsenwerkzeug. Des¬ 
sen Doppelklick-Dialogtafel be¬ 
sitzt Eingabefelder für den 
Anfangs- und Endwinkel sowie 
den Schalter »Contraint«. 

Aktivieren Sie den Schalter 
»Closed-Filled« in der Toolbox, 
zeichnet ProVector eine Linie vom 


y ) Die Bounding Box eines grafischen Objekts 
ist das kleinste Rechteck, in das ein Objekt 
oder eine Objektgruppe hineinpaßt. Die Boun¬ 
ding Box einer Ellipse berührt deren Umfang 
also oben, unten, rechts und links. 


End- zum Anfangspunkt eines Li¬ 
nienzugs und macht ihn damitzum 
Polygon. Dies wird gefüllt, wenn 
Sie im Fülldialog eine entspre¬ 
chende Einstellung vornehmen. 

Der Fülldialog enthält eine Palet¬ 
te für die Auswahl einer der 256 
(aus 16,8 Millionen) Objektfarben, 
drei Regler für die Bestimmung 
des Farbtons (RGB und CMYK) 
und 32 Schalter für das aktuelle 
Muster. Farben innerhalb der Pa¬ 
lette lassen sich kopieren oder ver¬ 
tauschen. Mit »Spread« erzeugen 
Sie Farbverläufe innerhalb der Pa¬ 
lette. 

Muster sind für ProVector einfa¬ 
che oder aus mehreren Elementen 
zusammengesetzte Vektorgrafik, 
mit der wiederum andere Elemen¬ 
te gefüllt werden können. 16 Mu¬ 
ster sind vordefiniert, weitere 16 
lassen sich mit der Funktion »Obj 
-> Fill« aus Objekten herstellen. 
Auf Wunsch ersetzt ProVector die 
Muster bei der Bildschirmausgabe 
durch schneller darstellbare Ra- 
stergrafikmuster. 

Die Textfunktion ist gut gelöst - 
Zeichenfolgen lassen sich auch 
nach dem Plazieren auf der Seite 
noch editieren. Das ist besonders 
wertvoll beim Ausrichten eines 
Textes an einer Linie oder anderen 
Zeichenelementen. Umständlich 


dagegen die Verlaufskontrolle sol¬ 
cher Text-to-Path-Objekte: Der Text 
läuft z.B. bei Ellipsen entgegen 
dem Uhrzeigersinn innerhalb der 
Umfanglinien. Durch vertikale bzw. 
horizontale Skalierung mit dem 
Faktor -1 läßt sich beides getrennt 
umdrehen. 

Leider liefert Taliesin Inc. keine 
Outline-Zeichensätze mit dem 
Programm. Zwei Stück bekommt 
man kostenlos erst nach Einsen¬ 
den der Registrierungskarte. Die 
integrierten Fonts eignen sich viel¬ 
leicht für die Ausgabe technischer 
Zeichnungen auf einem Plotter, 
aber nicht für die Gestaltung hoch¬ 
wertiger Dokumente. 

Sehr praktisch: Die Schalter für 
die Anzeige eines Rasters (Grid) 
und deren ‘Magnetisierung befin¬ 
den sich in der Toolbox und sind 
damit schnell erreichbar. Einzelne 
Hilfslinien sind jedoch nicht ver¬ 
fügbar. Koordinaten werden auf 
Wunsch in einem extra Fenster an¬ 
gezeigt. Neuartig: Ein Spezial¬ 
werkzeug magnetisiert Objekte 
unterschiedlich stark (1 bis 255). 
Solange sich magnetisierte Objek¬ 
te auf der Seite befinden, ver¬ 
schiebt ProVector angeklickte 
Punkte in deren Richtung. Unkom¬ 
fortabel: Mit der Lupe vergrößerte 
Bildteile lassen sich mit einem 


Doppelklick auf dessen Toolbox- 
Symbol oder der Taste <z> nur 
um den Faktor 0,5 verkleinern. An 
festen Vergrößerungsstufen kennt 
ProVector nur »Full View« - die An¬ 
zeige der kompletten Seite. 

■ Für die Objektauswahl stehen 
ein Selektierwerkzeug, eine Lasso- 
und die Menüfunktion »Select all« 
zur Verfügung. Selektierte Objekte 
lassen sich nach Anwahl des ent¬ 
sprechenden Werkzeugs kopie¬ 
ren, löschen, verschieben, rotie¬ 
ren, skalieren, gruppieren und in 
den Vorder- bzw. Hintergrund brin¬ 
gen. Nach Anklicken des Toolbox- 
Symbols »Change« überträgt das 
Programm die aktuellen Attribut¬ 
einstellungen auf das Objekt. 

Bis auf Drehen und »Change« 
wirken alle Objektmanipulationen 
auch auf Rastergrafiken (IFF- 
Bitmap-Grafik). Sehen kann man 
derartige Bilder allerdings nur am 
Bildschirm, denn das Programm 
druckt sie grundsätzlich nicht. Ra¬ 
stergrafik ist bei ProVector kein Ge¬ 
staltungsmittel, sondern dient le¬ 
diglich als Vorlage manueller Kon- 
turnachführung. Eine automati¬ 
sche Konvertierung von Bitmaps in 
Vektorgrafik ist nicht vorgesehen. 


ndo von 
bis zu 
255 Schritten 


Objekte spiegeln Sie durch Skalie¬ 
ren mit negativen Faktoren. 

Ein besonderes Statusfenster 
erleichtert die Parametereingabe: 
Befindet sich keine Dialogtafel am 
Bildschirm, speichert ProVector 
eingegebene Ziffern und zeigt sie 
im Statusfenster an. Bestimmte Ta¬ 
sten oder Menüfunktionen über¬ 
nehmen die Zahl von dort als Para¬ 
meter und löschen das Eingabe¬ 
feld. Das erspart in vielen Fällen 
die Beantwortung einer Dialogta¬ 
fel. Außerdem zeigt ProVector im 
Statusfenster die aktuellen Einstel¬ 
lungen für Muster, Farbe und 
Strichstärke. 

■ Bei den Editierfunktionen von 
ProVector fällt Undo besonders po¬ 
sitiv auf. Die Funktion macht eine 
einstellbare Zahl Zeichenvorgän¬ 
ge (max. 255) wieder rückgängig. 
»Redo« wiederum storniert das 
letzte Undo. Beides ist einzigartig 
bei Amiga-Software. Dafür er- 


48 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 












































UNVERGLEICff 


DATA BECKER SOFTWARE FD 


iMoi'kbench Sei» een 

IltZDl TEXTE : Obsession 


Text bearbeiten 

B i t f 1 im i 

ä u } ■ - • L rx 


si cn, naciutew or tten Auftrag Vollender narte, voller Ln rnusi asmis 
auf den nächsten. Doch seit zwei Nochen war das- al les anders. Da 

I 1 -- 3 :1.-3 : ] £• k 1 v'Ge j « r-i e 1 . i xi 1 i 


line neue Textverarbeitung, die begeistert? 
TextverarbeitungsprograMMe .sind die Meistgenutz- 
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TEST 


SO 


FTWARE 


scheint erst nach doppeltem An¬ 
klicken eines Punktes ein Pop-up- 
Menü für dessen Verschiebung 
oder Löschung bzw. das Einfügen 
neuer Punkte davor oder danach. 

»Smooth« rundet aus geraden 
Linien bestehende Polygone. »Un- 
smooth« macht das Gegenteil. Die 
Clipboard-Funktionen Cut/Copy/ 
Paste sind obligatorisch. Mit »Mer- 
ge« und »Split« verknüpfen Sie gra¬ 
fische Elemente zu einem Verbun¬ 
dobjekt bzw. lösen es wieder auf 
(durch Zonen überlappender Flä¬ 
chen scheint der Hintergrund). 

ProVector verwaltet bis auf die 
Zeichengröße keine Textattribute - 
kursive, fette oder unterstrichene 
Schrift gibt es nicht. Für die maxi¬ 
mal 1 Zoll dicken Linien besitzt das 
Programm fünf feste Muster (ein¬ 
schließlich unsichtbar) und vier 
Kontaktmodi. 

Layer gibt es bei vergleichbaren 
Mitbewerbern ebenfalls nicht. Pro¬ 
Vector verwaltet bis zu 256 Zei¬ 
chenebenen. Mit den Attributen E 
(editable), L(locked, verschlossen) 
und H (hidden, verborgen) bestim¬ 
men Sie, ob die Objekte der betref¬ 
fenden Ebene editiert werden kön¬ 
nen oder nicht bzw. ob das Pro¬ 
gramm sie anzeigt. Objekte ver¬ 
borgener Zeichenebenen zeigt 
das Programm nicht an und spart 
daher Zeit beim Auffrischen der 
Darstellung. »Relayer Object« ver¬ 
schiebt selektierte Objekte ande¬ 
rer Ebenen auf die aktuelle, im Vor¬ 
dergrund angezeigte Ebene. 

Die ARexx-Schnittstelle des Zei¬ 
chenprogramms ist vorbildlich. In 
der Toolbox befindet sich ein Sym¬ 
bol, nach dessen Anklicken ein 
vom Anwender einstellbares 
ARexx-Skript anläuft. Das Pro¬ 
gramm sucht nach dem Start ein 
über Tool Types bestimmbares 
Skript, das ein besonderes Menü 
mit Funktionsnamen und Short- 
cuts belegen könnte, über das Sie 
ebenfalls ARexx-Programme auf- 
rufen. 

Die Ausgabe erfolgt auf Basis 
von Gerätetreibern, dessen Zahl 
ohne Änderung von ProVector 
auch nachträglich noch erhöht 
werden kann. Zum Lieferumfang 
gehören Treiber für die Ausgabe 
auf Preferences-, HPGL- oder 
PostScript-Drucker bzw. Plotter. 
Ein weiterer Treiber speichert die 
Seite als IFF-Grafik variabler Grö¬ 
ße und Auflösung. Über »Partial 
Plot« beschränken Sie die Ausga¬ 
be auf einen Bildausschnitt. 

Die guten Ansätze des Pro¬ 
gramms haben die Entwickler von 
Taliesin leider nicht mit ausgefeil¬ 
ten Gestaltungsfunktionen unter¬ 
füttert - übrig bleibt ein teueres 
Produkt etwa zwei Jahre alter 


Technologie. Die Dokumentation 
von ProVector beginnt mit einer 
Widmung: »ProVector is dedicated 
with love to the >widows and or- 
phans< of Taliesin (Some day we 
will take you all to Europe... ho¬ 
nest... just one compile...)«. Ar¬ 
me Familien - wir meinen, daß für 
eine Vermarktung des Produkts 
noch ein paar Übersetzungen not¬ 
wendig sind. Oder ein Preisnach¬ 
laß. M 

Literaturhinweis 

[1] Peter Aurich: Die Zwei; Vergleichstest Zei¬ 
chenprogramme; AMIGA-Magazin 10/91. Sei¬ 
te 202 

[2] Peter Aurich: Der Kreis bleibt rund; Grund¬ 
lagen Zeichenprogramme; AMIGA-Magazin 
10/91, Seite 197 


Amlga-test 


OMtteidjltod 


ProVector 2. 


5,8 

von 12 

GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 01/92 

Preis/Leistung 

liH 

n 

r 



Dokumentation 


M 


c 



Bedienung 


H 

H 

n 



Erlernbarkeit 


m 

ü 



Leistung 


a 

H 





FAZIT: ProVector 2.0 ist ein 
Zeichenprogramm mit guten An¬ 
sätzen (Layer, ARexx, Mehrfach- 
Undo), bleibt aber besonders bei 
speziellen Gestaltungsfunktionen 
weit hinter dem Stand der 
Softwaretechnologie zurück. In¬ 
teressant wird das Produkt bei 
einem Preis um die 200 Mark. 
POSITIV: Verwaltung von Layern; 
Vektorgrafik-Muster; Ausgabe auf 
HP-GL(2)-Drucker und -Plotter; 
vielseitige Zeichenwerkzeuge; Ob¬ 
jektmagnetisierung; ARexx-Unter- 
stützung; Verbundobjekte; umfas¬ 
sende Voreinstellung über Tool- 
Types; Ausgabe als IFF-Grafik; 
Mehrfach-Undo; dokumentiertes 
Dateiformat. 

NEGATIV: Interaktive Rückmel¬ 
dung vieler Zeichenfunktionen nur 
durch Bounding-Box; keine 
Umriß-Zeichensätze im Lieferum¬ 
fang; keine Spezialoperationen wie 
Farbverlauf, Metarmorphose, Ver¬ 
zerren, Kopieren mit Modifikation; 
keine Konvertierung von Raster¬ 
grafik in Vektorgrafik; keine 
Textattribute; kein Drahtgittermo¬ 
dus; hoher Preis; englische 
Fassung (Abwertung um eine Note 
bei Erlernbarkeit und Dokumen¬ 
tation, 1/2 Note bei Bedienung). 


Produkt: ProVector 2.0 
Preis; etwa 500 Mark 
Hersteller: Taliesen Inc., PO. Box 
1671, Fort Collins, CO 80522, USA 
Anbieter: Fach- und Versandhandel 



BITTE MELDEN! 


Name und Anschrift: 

A&M Amiga Computerclub Köln/Offenburg 

1. Vorsitzender Alain Declercq, Linder Mauspfad 97, 
5000 Köln 90, Tel. 0 22 03/6 14 66 

2. Vorsitzender Marcel Würzburg, Am Burgerwald 6, 
7600 Offenburg, Tel. 07 81/6 59 47 

Computertypen: 

Amiga 

Beiträge: 

keine 

Leistungen: 

zweimonatliches Clubmagazin auf Diskette (A&M- 
Info); extra PD-Pool-Diskette mit vielen PD-Disketten, 
PD-Tausch, gelegentliche Übersetzungen engli¬ 
scher Anleitungen von PD-Programmen; Hilfe bei 
Schwierigkeiten mit kommerziellen Programmen, 
Wettbewerbe (Musik und Grafik), eigene PD-Dis- 
ketten 

Schwerpunkte: 

eigene PD-Diskette erstellen; PD-Hilfen, DTP, Grafik 
und Sound 

Bemerkungen: 

Wir suchen noch Mitarbeiter für das Clubmagazin 
sowie Programmierer für die A&M-PD; unser Club ist 
ein loser Zusammenschluß von Amiga-Fans in ganz 
Deutschland; Amiga-Freunde aus dem Ausland sind 
willkommen; Infos gegen frankierten und adressier¬ 
ten Rückumschlag gibt es bei den oben genannten 
Personen. 


Name und Anschrift: 

ACHN, Amiga Club Heilbronn e.V. 

1. Vorsitzender Jürgen Zartmann, Urbanstr. 4, 7107 
Necharsulm 

2. Vorsitzender Harald Andreß, Bauernpfadstr. 6, 
7100 Heilbronn 

Computertypen: 

Amiga 

Beiträge: 

60 Mark jährlich; Schüler und Studenten 36 Mark/ 
Jahr; einmalige Aufnahmegebühr 10 Mark 

Leistungen: 

wöchentliches Treffen; eigener Clubrechner; wö¬ 
chentliche Workshops unter fachkundiger Anleitung; 
Hard- und Softwarehäuser stellen ihre Produkte im 
Verein vor; eigener PD-Pool mit Sonderpreisen für 
Mitglieder; Bilder und Sounds digitalisieren; regel¬ 
mäßiger Besuch der Amiga-Messen 

Schwerpunkte: 

die überragenden Leistungen des Amiga darlegen; 
PD vorstellen und ihre Leisungsfähigkeit beweisen; 
Einblicke in Hard- und Software geben 

Gründung/Mitglieder: 

1989/Alter von 17 bis 70 Jahre 

Bemerkungen: 

Informationsmaterial ist bei einem der beiden Vor¬ 
stände gegen 1 Mark Rückport erhältlich. 


Name und Anschrift: 

Die Magazin PD 2000, Dirk Timmermann, Postfach 
1209, 2833 Harpstedt 

Computertypen: 

Amiga 

Beiträge: 

keine, freiwillig bis 5 Mark 

Leistungen: 

neue PD-Programme, PD-Tausch, Magazin, Soft- 
und Hardwareangebote, Digi-Service, Händlerrabat¬ 
te, Treffen jeden März, Module-Service 

Schwerpunkte: 

die Amiga-User von Raubkopien abbringen 

Gründung/Mitglieder: 

1991/ca. 50 

Bemerkungen: 

frankierten Rückumschlag beilegen; bei PD-Wunsch 
wahlweise mit Disk oder 1 Mark je Disk 


50 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 






























































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Einzelpapierbögen, Bücher, Gegen- 
stände etc., 75-300 dpi Auflösung 
einstellbar. Optimal zum Scannen von 
LOGOS u.s.w. für den ■■■■■■■I 
DTP-Bereich. Update I 
auf COLOR-Version in 
kürze lieferbar. 


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199,- DM 


Vista Pro 229,- DM 

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(Gabriele Lechner) 389,- DM 

3D-Realtime 149,-DM 

X-Copy 5.0 84.- DM 

Beckertext II 249.- DM 

3-D Construction Kit 159.-DM 

Professionell Draw 2.0 349,- DM 

Professionell Page 2.0 629,- DM 

Face the Music 84,- DM 

GFA-Basic Interpreter V3.5 208,- DM 

GFA-Basic Compiler V3.5 129,- DM 

Multi-Term 3.0 an DBT-03 198,- DM 

The Director 189,-DM 

Turbo-Print Prof. 188,- DM 

Viruscope 59,- DM 

O.M.A.2.0 189,-DM 

CDTV: 

World Vista Atlas 159.-DM 


Musik-Maker 

99.- 

DM 

Dr. Wellmann 

149,- 

DM 

Fred-Fish Collection 

Amin'i Comoc* 

119,- 

DM 

fljpjfla-.ganries. 

Lotus Challenge 2 

59,- 

DM 

Whirlwind Snooker 

72,- 

DM 

Bundesliga Mangager prof. 

72,- 

DM 

Knights of the Sky 

79,- 

DM 


Klasse statt Masse — ML Spezial: 

alle Programme laufen auch unter Kick 2.0 und Kosten je 9,- DM. 
Grafik: 001 Mandel Mountain (sehr gutes Mandelbrotprogramm) 

002 Turbo Mandel (Sehr schnelles Mandelprg.) 

003 Mandelbrot (Für Einsteiger) 

004 Grafik-Machine (wandelt Grafiken in Programm Code) 

005 Da-Vinci (Malprogramm ähnlich wie Dpaint) 

006 Mandel-Anim (Animationsprg. für Mandelgrafiken) 

007 Vector Designer (Super-Tool für Red-Sector Demo Maker> 

Tools: 008 Form (Utilitie zum formatieren Defekter Disketten) 

009 Executer (Menu-Maker zum aufrufen versch. Prgs.) 

010 Virus-Paket (Die besten Virenkiller auf einer Disk) 

011 Boot Menu (Noch ein Tool zum erstellen von Menus) 

012 SetKey (Tastaturbelegung komfortabel festlegen) 

013 DOS-Manager (Super-Utilitie, ähnlich wie Dikmaster) 

014 T ree (DOS- voll im Griff) 

015 Imploder (Sehr guter Cruncher, Graf. Oberfläche) 
DTP/Druck: 

016 Disk Print (Etiketten-Druckprogramm) 

017 Label 1.4 (Ultimatives Etikettendruckprg. im 2.0 Look) 

018 Text Plus (Professionelle Textverarbeitung) 

019 DTP (Satzprogramm mit Einbindung von IFF-Grafiken) 

020 Print Studio (Bilder, Texte. Screens von Disk drucken) 
Sonst./Lernprg.: 

021 Führerschein (Prüfungsfragen werden vom Computer gestellt) 
022 Erdkunde (Hervoragendes Erdkunde Quiz) 


CA 2000.01 2/8 MB für Amiga 2000 369,- 

Pal Genlock 2.0 

685,- 

Deluxe View 4.3 

375,- 

Bootselektor elektr. 

39,- 

Kickstart Umschaltplatine für 2.0 

59,- 

e: (^3* 


024 Tron & Pharao (Zwei Super Games) 

025 Wizzys Quest 1 MB (Super Fantasy-Action Game. Spitzen 
Grafik) 

026 Risiko (Das begehrte Brettspiel) 

027 Glücksrad (Umsetzung der bekannten TV-Show) 

028 Conquest & Galactic Worm (sehr gut gemachte Spiele) 


029 Una-Mat 
Sound: 030 Pro-Tracker 
031 Modules 
032 Samples 
Paketpreise: 

001-007 49,- DM 
021-022 10,- DM 


(1a Kartenspiel gegen Langeweile) 
(Komponieren mit allen Rafinessen) 

(Disk voll mit Sounds für den Pro-Tracker) 
(Disk voll mit Instr. für den Pro-Tracker) 


001 -007 49,- DM 008-015 56, -DM 016-020 34,- DM 

021-022 10,- DM 023-029 49, -DM 030-032 19.- DM 

Angebot: 001-032 nur 129,- DM 
Neu: Fonts für DTP — 10 Disketten nur 49,- DM 
Clipart Bilder — 10 Disketten nur 49.- DM 
MS-DOS PD-Paket 100:100 MS-DOS Programme für Ihren 
MS-DOS Emulator 69,-DM 


Programmierer Aufgepaßt: 

Senden Sie uns eine Demo-Version Ihrer Shareware oder 
Public-Domain Programme für unsere Low-Cost-Serie. 
Für gute Programme gibt es Software im Wert von 300,- 
DM. Bei Professioneller Software senden wir Ihnen ein 
entsprechendes Angebot (Beteiligung oder Festpreis) zu. 


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Im Ring 29 • 4130 Moers 3 
Tel.:02841/42249 • Fax: 02841/44241 







"MonAmi ■■■Diskmonitor 


PROGRAMMIER 


PROGRAMM DES MONATS 


EN 



Wissen Sie, wie AmigaDOS seine Daten auf Diskette 
oder Festplatte verwaltet? Oder waren Sie schon im¬ 
mer neugierig, was in den Startblöcken einer Disket¬ 
te oder Harddisk steht? Dies und vieles mehr verrät 
»MonAmi«, ein komfortabler Diskmonitor. 


von Rainer Zeitler 


A uf Massenspeichern wie Disketten oder Festplatten befin¬ 
den sich nicht nur Programme und Dateien. Neben diesen 
existiert eine Vielzahl weiterer Informationen, die für den 
Durchschnittsbenutzer allerdings unsichtbar sind. Dahinter 
verbirgt sich nicht etwa eine böswillige Absicht. Im Gegenteil. Die 
meisten dieser unsichtbaren Informationen sind für das tägliche 
Arbeiten am Computer irrelevant und würden einzig die Daten¬ 
sicherheit beeinträchtigen. 


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MonAmi 


I Ein komfortabler und leistungsfähiger 
Disketten- und Festplattenmonitor, der es in sich hat 


Daß es aber solche Informationen gibt, läßt sich nicht leugnen. 
Um an diese verborgenen Informationen zu gelangen, benötigen 
Sie jedoch ein entsprechendes Werkzeug - ein Programm also, 
daß für Sie diese Informationen sichtbar macht. Speziell für diese 
Aufgabe wurde »MonAmi« programmiert. 

Der Komplexität und des Umfangs wegen war es nicht möglich, 
das Listing im Heft abzudrucken. Das Programm selbst ist ca. 118 
KByte groß und der Abdruck des Assembler-Quellcodes würde 
glatte 70 Seiten in Anspruch nehmen. Daß wir uns dennoch für die¬ 
ses Programm als »Programm des Monats« entschieden haben, 
hat viele Gründe. Einer davon ist die Leistungsfähigkeit des Pro¬ 
gramms, ein weiterer die intuitive Benutzerführung und »last but 
not least« der Nutzen für Sie. MonAmi ist sehr einfach mit der Maus 
zu bedienen und besitzt eine sauber gegliederte Oberfläche. An 
dieser Stelle möchten wir Sie auf eine Sache hinweisen: Vor der er¬ 
sten Benutzung des Programms sollten Sie die Programmbe¬ 
schreibung aufmerksam durchlesen (Sie finden diese auf der 
Programmservice-Diskette). 

Das Programm, die Beschreibung und der Quellcode befinden 
sich auf der Programmservice-Diskette zu dieser Ausgabe. 


Was kann »MonAmi»? 


MonAmi ist ein Diskmonitor für blockorientierte Speicher¬ 
medien. In diese Kategorie fallen z.B. Disketten, Festplatten oder 
die RAM-Disk. Ein Diskmonitor ist ein Programm, das die Daten 
von solchen Speichermedien Block für Block lesen, beschreiben, 
verändern und selbstverständlich auch anzeigen kann. MonAmi 
bietet aber noch mehr. Es enthält: 

Funktionen zum Überprüfen (verifizieren) eines Speichermedi¬ 
ums nach defekten Blöcken oder Dateien, einen Performance-Test, 
der die Lese- und Schreibgeschwindigkeiten einer Festplatte oder 
Diskette testet u.v.m. 

MonAmi unterstützt sowohl das alte Dateisystem des Amiga (FS) 
als auch das neue Fast-File-System (FFS). Auch andere Dateisy¬ 
steme, dessen Strukturen MonAmi nicht bekannt sind, können be¬ 
arbeitet werden. Lediglich einige Funktionen lassen sich nicht aus¬ 
führen. 

MonAmi besitzt eine grafikorientierte Oberfläche, die per Maus 
oder Tastatur bedient wird. Insgesamt stehen sieben Module zur 
Verfügung. Die hier vorgestellten Bedienungs- und Funktionshin¬ 
weise erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Eine ausführ¬ 
liche Beschreibung befindet sich auf der Programmservice-Dis¬ 
kette. 

1. Das Block-Modul 

Das Block-Modul erlaubt blockweisen Zugriff auf alle Daten des 
Speichermediums. Einzelne Blöcke können geladen, gelöscht, 
ediert und zurückgeschrieben werden. Eine Standardanwendung 
dieses Moduls ist das Patchen (verändern ausführbarer Program¬ 
me). Um dieses Modul jedoch vollständig ausnutzen zu können 
und nicht durch unbedachte Aktionen Daten versehentlich zu lö¬ 
schen oder zu zerstören, werden Grundkenntnisse über den Auf¬ 
bau des Dateisystems vorausgesetzt. Basisinformationen über 
den Aufbau des Dateisystems finden Sie in der Anleitung des Pro¬ 
gramms auf der Programmservice-Diskette. 

Die Bedienung: 

Klicken Sie zuerst auf den Schalter des Laufwerks, dessen Da¬ 
ten Sie untersuchen möchten. Das Fenster wird mit den Daten des 
aktuellen Blocks gefüllt. In den oberen beiden Zeilen werden Infor¬ 
mationen über die aktuelle Block-, Spur-, Sektor- und Kopfnummer 
ausgegeben sowie den Blocktyp, die Checksumme, die Gesamt¬ 
zahl der auf dem Speichermedium vorhandenen Blöcke und den 
Typ des verwendeten Dateisystems. 


GEWINN 2000 MARK 


n 


^Tasohenrechne^demHP- 

»rdienst für e er seiner 

szSo»-*"' 9 * 3000 ' 



52 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 









MMÜ 




AUF DER SPUR ., 


Die eigentlichen Daten werden in der Mitte des Fensters ange¬ 
zeigt, zum einen in hexadezimaler Notation, zum anderen in ASCII- 
Darstellung. Diese Art der Darstellung dürfte vom AmigaDOS- 
Befehl »Type« bekannt sein, wenn dieser mit der Option »opt h« auf¬ 
gerufen wird. 

Die Schreibmarke (Cursor) befindet sich auf dem ersten Daten¬ 
element und kann mit Hilfe der Cursortasten in die entsprechende 
Richtung bewegt werden. Das Wechseln des Cursors zwischen 
dem Hex- und ASCII-Block kann nur mit der Maus erfolgen, nicht 
über die Tastatur. 

Das Verändern (editieren) der Daten läßt sich im ASCII-Block mit 
allen alphanumerischen Tasten vornehmen, im Hex-Block nur mit 
den Zifferntasten und den Tasten a-f. 

Die Funktionen: 

Alle Funktionen können mit der Maus durch Anklicken des ent¬ 
sprechenden Schalters ausgeführt werden. 

READ 

Liest erneut den aktuellen Block. 

WRITE 

Schreibt den eventuell veränderten Block auf das Speichermedi¬ 
um zurück und berechnet, sofefh notwendig, die Checksumme. 
BOOT 

Liest den ersten Block des Speichermediums (im allgemeinen ist 
dies der Bootblock). 

ROOT 

Liest den Root-Block. In dem Root-Block befindet sich das Wur¬ 
zelverzeichnis einer Diskette/Festplatte. 

PARENT 

Wechselt, wenn möglich, in den übergeordneten Block. 

NEXT 

Lädt den nächsten Block der Datei, deren Block gerade ange¬ 
zeigt wird. 

DISKCH 

DiskChange. Leert den Puffer des Speichermediums und 
schreibt diesen auf dasselbe. Sollte nach jedem Schreibvorgang 
aufgerufen werden. 

HASH 

Berechnung des Hash-Wertes einer anzugebenden Zeichenket¬ 
te und Positionieren des Cursors entsprechend des errechneten 
Hash-Werts im Block. 

2. Das Directory-Modul 

Das Directory-Modul erlaubt das Manipulieren von Datei- oder 
Verzeichnisnamen sowie deren Schutzbits. Es zeigt das Inhaltsver¬ 
zeichnis, die Dateinamen und -längen an und ermöglicht das 
Wechseln in andere Verzeichnisse. 

Die Bedienung: 

Nach der Pfadangabe des zu untersuchenden Verzeichnisses 
werden die vorhandenen Unterverzeichnisse und Dateien alpha¬ 
betisch sortiert angezeigt. Neben den üblichen Informationen über 
Dateigröße, deren Schutzbits und dem Erstellungsdatum wird zu¬ 
sätzlich angegeben, an welcher Position (Spur, Sektor und Kopf) 
der Verzeichnisblock liegt, die Anzahl der in diesem Verzeichnis lie¬ 
genden Dateien und Unterverzeichnisse, die Anzahl der belegten 
Blöcke und das Datum/Tag des letzten Schreibzugriffs. 

Die Funktionen: 

READ 

Liest das angegebene Verzeichnis ein. 

ROOT 

Liest das Wurzelverzeichnis des angegebenen Laufwerks. 
NEW 

Mit diesem Schalter wird in das Unterverzeichnis gewechselt, 
auf dem der Cursor steht. 

PARENT 

Ist das Gegenstück der Funktion New und wechselt in das über¬ 
geordnete Verzeichnis. 


FETCH 

Liest die entsprechenden Datei- und Verzeichnisinformationen 
und erlaubt das Manipulieren der Schutzbits und des Datum/Tag- 
Eintrags einer Datei. Ist ohne den Schalter »Modify« jedoch wir¬ 
kungslos. 

FOLLOW 

Wechselt in das Block-Modul und liest die Verwaltungsblöcke 
des aktuellen Verzeichnisses. 

MODIFY 

Speichert die mit »Fetch« gelesenen und veränderten Informatio¬ 
nen auf das Laufwerk zurück. 

TODAY 

Setzt den Datum/Tag-Eintrag auf das aktuelle Datum. 



Das BitMap-Modul 


I Grafische Darstellung der 
belegten Blocks eines Laufwerks. 


3. Das Search-Modul 

Suchen Sie nach einer Zeichenkette im Block, in einer Datei oder 
auf der Diskette/Festplatte? Der Suchbegriff kann in hexadezimaler 
oder alphanumerischer Notation angegeben werden. 

Die Bedienung: 

Zunächst muß der Blockbereich definiert werden, in dem nach 
einem Begriff gesucht wird (kleinster und größter Block). Der zu su¬ 
chende Begriff kann entweder im ASCII- oder im Hex-Format ange¬ 
geben werden. Es kann wahlweise auf der Festplatte/Diskette oder 
nur in einer Datei nach dem Begriff gesucht werden. Für letzteren 
Fall muß der Dateiname in dem dafür vorgesehenen Feld angege¬ 
ben und der Schalter »File On/Off« in der Position »File On« stehen. 

Die Funktionen: 

HEX 

Es wird nach dem in diesem Textfeld stehenden Begriff gesucht, 
der maximal 40 Zeichen lang sein darf. 

ASCII 

Hier wird nach dem angegebenen ASCII-Begriff gesucht. 

FILE ON/OFF 

Gibt an, ob nach dem Begriff nur in der angegebenen Datei (File 
On) oder auf dem ganzen Speichermedium innerhalb der angege¬ 
benen Blockgrenzen gesucht werden soll. 

ESC 

Bricht den Suchvorgang vorzeitig ab. 

PAUSE 

Hält den Suchvorgang bis auf erneutes Betätigen an. 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


53 






06 61 60 11 30 




Maik Hauer 


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2/1,8 MB-Erw. (A500).297,- DM 

2/8 MB-Erw. (A2000).367,- DM 

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GFA-Basic V 3.5.208,- DM 

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Deluxe Print II.197,- DM 

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Chamäleon incl. TOS-Modul.135,- DM 

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Beckertext II.279,- DM 

Rechtschreibprofi.97,- DM 

Beckertools.67,- DM 

PC-Handler.69,- DM 

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4. Das Verify-Modul 

Haben Sie den Verdacht, daß die eine oder andere Diskette ei¬ 
nen defekten Block hat? In diesem Modul können die Speicherme¬ 
dien nach defekten Blöcken und Spuren untersucht werden. Zu¬ 
dem enthält dieses Modul einen Leistungs- oder Performance-Test 
zur Ermittlung von Lese- und Schreibgeschwindigkeiten einer 
Festplatte oder Diskette. 

Die Funktionen: 

BLOCK 

Startet den Prüfvorgang für Blöcke innerhalb der angegebenen 
Blockgrenzen. 

TRACK 

Startet den Prüfvorgang für Spuren (Tracks). 

DISK 

Diese Funktion überprüft alle Spuren der Diskette/Festplatte. 
ENTRY 

Überprüft ein Inhaltsverzeichnis auf dessen Korrektheit. 

CSD 

Create, Scan, Delete - ein Leistungstest. Dieser mißt die Ge¬ 
schwindigkeit für das Öffnen, Auslesen und Löschen von Dateien 
in Dateien in Sekunden. 

READ 

Hier werden die mittleren Lesegeschwindigkeiten in drei Durch¬ 
gängen mit 512 Byte, 4 KByte und 32 KByte in Bytes pro Sekunde 
ermittelt. 

WRITE 

Dieser Leistungstest entspricht dem des Tests READ. Hier wer¬ 
den jedoch die Schreibgeschwindigkeiten gemessen. 



Sie wollen auffallen? Mit dem Metallkoffer im Platinendesign 
wird es Ihnen bestimmt gelingen. 


ZUSATZCHANCE FÜR PROGRAMMIERER 


Das ist neu: Ab jetzt wählt die Redaktion des AMIGA-Magazins neben dem 
Programm des Monats auch ein »Listing des Monats für die Programmservice- 
Diskette« (LDMP). Dieses Programm werden wir im AMIGA-Magazin beschrei¬ 
ben; das Programm selbst, alle erforderlichen Quellcodes, Dateien etc. packen 
wir auf unsere Programmservice-Diskette (siehe Seite 255). Zur Wahl stehen alle 
Programme, die für einen Abdruck im AMIGA-Magazin zu lang sind und für die 
wir keine andere Verwendung finden, sei es in der monatlich erscheinenden 
POWER-DISK, eine Diskette gefüllt mit Tools, Spielen, Anwendungen und der¬ 
gleichen, oder als Amiga-Extra-Software, eine Serie, in der wir die besten Pro¬ 
gramme einzeln veröffentlichen. 

Für den Autor des LDMPS gibt’s neben dem Honorar noch einen attraktiven 
Preis: ein Spezialaktenkoffer im echten Computerplatinen-Design, gestiftet von 
v&r design products GmbH. Genau das richtige für Computerfans. 

Es ist übrigens auch möglich, daß wir einmal ein Programm des Monats (Hono¬ 
rar 2000 Mark!) wählen, und das Listing auf unsere Service-Diskette packen, weil 
der Programmcode zu lang zum Abdrucken ist. Das heißt, hier können Sie ab 
jetzt doppelt gewinnen. Also machen Sie mit, schicken Sie uns Ihre Programme. 

v&r design products GmbH, Franziskanergasse 2, 4790 Paderborn Tel. 0 52 51/28 14 88. Fax 
0 52 51/24 78 4 


5. Das BitMap-Modul 

Mit diesem Modul läßt sich die Blockbelegung einer Disket¬ 
te/Festplatte grafisch darstellen. Auf dem Amiga kommt jedem 
Block eine Bedeutung zu. Hierbei kann es sich um einen Boot- 
Block handeln, um einen Daten-Block oder um einen Verzeichnis- 
Block. Insgesamt gibt es neun verschiedene Blocktypen. 

Die Funktionen: 

NEW 

Lädt den angegebenen BitMap-Block eines Laufwerks. 

CLEAR 

Löscht alle Blöcke der Zeile, in der der Cursor steht. 

FILL 

Füllt alle Blöcke der Zeile, in der der Cursor steht. 

READ 

Liest den aktuellen BitMap-Block. Eventuell vorgenommene Än¬ 
derungen sind wirkungslos. 

WRITE 

Schreibt den BitMap-Block auf Diskette/Festplatte zurück. Die 
Checksumme des Blocks wird automatisch neu berechnet. 
ANLZU 

Analysiert den BitMap-Block und zeigt farbig den Blocktyp an. 
ANLZF 

Ähnlich der Funktion ANLZU, hier werden lediglich die freien 
Blöcke untersucht. 

6. Das Copy-Modul 

Mit diesem Modul lassen sich bestimmte Blockbereiche auf an¬ 
dere Disketten/Festplatte oder in eine Datei speichern. 

Die Funktionen: 

S 

Hiermit bestimmen Sie das Quell-Laufwerk (Source), von dem 
Blöcke kopiert werden sollen. Es wird das Laufwerk übernommen, 
welches über die Laufwerkschalter eingestellt wurde. 

T 

Legt das Ziellaufwerk fest (Target), auf das die Blöcke kopiert 
werden sollen. Ziel- und Quellaufwerk dürfen identisch sein. 
COPY 

Kopiert die angegebenen Blöcke auf das Ziellaufwerk oder in ei¬ 
ne Datei. Die Copy-Funktion darf auf keinen Fall dazu benutzt wer¬ 
den, eine Diskette vollständig zu kopieren. 

ZEROS 

Füllt die angegebenen Blöcke des aktiven Laufwerks mit Nullen. 
->FILE 

Speichert die angegebenen Blöcke in eine Datei. Quell- und Ziel¬ 
laufwerk dürfen nicht identisch sein. 

FILE-> 

Überträgt den Inhalt der Datei in die angegebenen Blöcke des 
Laufwerks. Quell- und Ziellaufwerk dürfen nicht identisch sein. 
RAW ON/OFF 

Legt die Speichermethode von Blöcken in eine Datei fest. Raw 
On speichert die Daten 1:1 ab, Raw Off speichert die Daten in kom¬ 
primierter Form. 

IGNORE ERR ON/OFF 

In der ON-Stellung werden Schreib- bzw. Lesefehler ignoriert. 

7. Das Info-Modul 

Mit ihm lassen sich detaillierte Informationen über die physikali¬ 
schen Eigenschaften eines Laufwerks ausgeben. 

Die Funktionen: 

GEOM 

Die Funktion GEOM (Geometrie) gibt u.a. Auskunft über die 
Nummer des ersten und letzten Zylinders, die Anzahl der Köpfe, 
der Blocks pro Track und der Blockgröße in Bytes. 

ENV 

Liefert zusätzliche Informationen über die benötigten Ressour¬ 
cen. Angezeigt werden u.a. die Nummer der Unit (Einheit), das ver¬ 
wendete Dateisystem, der Interleave etc. 

VOL 

Stellt Informationen über das verwendete Dateisystem zur Verfü¬ 
gung. Angezeigt werden u.a. der Status und der Name des Lauf¬ 
werks, die Größe eines Datenblocks in Byte und der noch verfügba¬ 
re Speicherplatz in Blöcken und Bytes. 

ACTUALIZE 

Aktualisiert die angezeigten Informationen. rz 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


55 





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PROGRAMMIEREN 

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KNOW-HOW 


Wir programmieren Tasks und Prozesse (Folge 2 


■ SYNCHRONISATION 



Moderne Betriebssysteme bieten, um alle Ressourcen 
optimal zu nutzen, Multitasking. Das ist ein quasi paral¬ 
leler Ablauf von Programmen, der durch abwechseln¬ 
de Arbeit der CPU an mehreren Tasks erzielt wird. Die 
dafür geltenden Regeln und die Synchronisation von 
Abläufen bilden die Schwerpunkte dieser Folge. 

von Edgar Georg Meyzis 

W elcher Manager läßt sich schon gerne in die Karten 
schauen? Einer schon: Der Task-Manager des Amiga- 
Betriebssystems. Er verbirgt keine Betriebsgeheimnis¬ 
se. Er verwaltet Tasks in zwei doppeltverketteten Listen 
[1], wie auf dem »listenreichen« Amiga üblich. 

Beide Listen enthalten als Nutzlast die Adressen von Task- 
Kontrollblöcken. Wir wissen aus der ersten Folge, daß ein Task- 
Kontrollblock sämtliche Informationen enthält, um die Ausführung 
eines Programms (Task = Programm) exakt an der Stelle fortzuset¬ 
zen, an der es vorher unterbrochen (Task-Wechsel) wurde. 

Eine der beiden Listen weist die laufbereiten Tasks aus. Ein Task 
ist laufbereit (ready), wenn das Programm seine Arbeit unverzüg¬ 
lich fortsetzen könnte - und will -, vorausgesetzt, er bekäme die 
CPU zugeteilt. Laufbereite Tasks verfügen z.B. über die vom Pro¬ 
gramm gerade benötigten Daten; sie amüsieren sich auch nicht in 
einer programmierten Pause; es steht wirklich Arbeit an. Die Liste 
der laufbereiten Tasks ist nach dem Kriterium »Task-Priorität« ge¬ 
ordnet. Hinten anstellen, gilt nur für Tasks der niedrigsten Priorität. 

Die zweite Liste nimmt die wartenden (waiting) Tasks auf. Ein 
Task wartet, wenn er auf ein Ereignis lauert, sei es auf einen Tasten¬ 
druck, eine Nachricht eines Message-Ports oder auf ein Hand¬ 
shake-Signal am seriellen Port. Wartende Tasks sind nicht nach 
Prioritäten geordnet - wozu auch? 

■ Rollenspiele: Lassen Sie uns nun an mehreren Szenarien die 
Regeln eines Task-Wechsels beobachten, um die Wirkungen ver¬ 
gebener Task-Prioritäten zu verstehen: 

- Szenario 1: Im einfachsten Fall haben alle laufbereiten und der 
gerade ausgeführte Task dieselbe Priorität. Der Manager läßt die 
CPU zeitgesteuert abwechselnd an den Tasks arbeiten. Jedem 
Task wird ein gleiches Quantum an CPU-Zeit zur Verfügung ge¬ 
stellt. Die Reihenfolge in der Liste der ausführungsbereiten Tasks 
entscheidet darüber, wer als nächstes an der Reihe ist. Unterbro¬ 
chene Tasks werden ans Ende der Liste gesetzt. Die Situation ist 
in Bild 2-1 dargestellt. 

- Szenario 2: Der gerade ablaufende Task hat eine höhere Priorität 
als alle ausführbereiten. In diesem Fall wird die Zeitsteuerung aus¬ 
gesetzt. Es findet kein Task-Wechsel statt. 

Warten die anderen Tasks nun ewig? Wie löst der Task-Manager 
dieses Problem? Durch Abwarten. Er verharrt, bis der Task 
□ seine Priorität selbst (!) herabsetzt, 

□ sich in den Wartezustand begibt oder 
□ ein anderer, noch höher priorisierter, bisher auf die Warteliste 
verbannter Task nach der CPU ruft. 

Das Drama findet seine Fortsetzung in den Szenarien 4 oder 5. 
- Szenario 3: Die Liste der laufbereiten Tasks weist für diese unter¬ 
schiedliche Prioritäten aus. Ein Taskwechsel findet nur unter den 
Tasks der höchsten Priorität statt (s. Bild 2-2). 

- Szenario 4: Der laufende Task reiht sich in die Liste der warten¬ 
den ein, um auf irgendein Ereignis zu lauern. Es findet ein Task- 
Wechsel gemäß Bild 2-3 statt, der eine gute Chance für niedrig 


priorisierte Tasks bietet, somit aus der Situation herausführen 
kann, die Szenario 2 darstellt. 

- Szenario 5: Ein Task auf der Wartebank mit höherer Priorität als 
der gerade laufende oder die in der Liste der ausführungsbereiten 
Tasks wird durch ein Ereignis aktiviert, auf das er die ganze Zeit lau¬ 
erte. Die CPU macht sich sofort über ihn her (Bild 2-4). 

- Szenario 6: Ein Task aus der Warteliste mit niedrigerer oder glei¬ 
cher Priorität wie der gerade laufende wird durch ein erwartetes Er¬ 
eignis geweckt. Der Task wird - im Unterschied zu Szenario 5 - in 
die Liste der laufbereiten Tasks entsprechend seiner Priorität ein¬ 
gereiht. 

Die sechs Szenarien veranschaulichen, wie das Betriebssystem 
des Amiga mit Tasks umgeht. Dabei wird die herausragende Be¬ 
deutung der Task-Prioritäten klar: Hinter der vereinfachten Darstel¬ 
lung der Tasksteuerung steckt in Wirklichkeit ein ausgeklügeltes 
System, das mit Interrupts und Exceptions arbeitet. 



(p=0) erfolgt zeitgesteuert der Reihenfolge nach der 
Warteschlange. Task 5 verliert die CPU und reiht sich als 
letzter ein. 



von der CPU bedient zu werden, wenn noch Tasks höherer 
Priorität anstehen. Task 2 wird ignoriert, solange eine der 
anderen Tasks in der Liste der ausführbereiten verbleibt. 



dann zur Bearbeitung, wenn der laufende, höher priorisierte 
Task sich freiwillig in die Liste der wartenden Task einreiht 


AMIGA-HARDWARE '92 


57 
































Listing 2-1 


#include <stdio.h> 

#include <stdlib.h> 

#include "PrivateTask_def.h* 
extern APTR GetA4(); 
extern APTR SetA4(); 

#define AnySignal -1 /* aus dem Bereich 16 - 31 */ 
typedef struct Task* TaskPtr; 
const char Mama[] = "Mutter*; 

void TochterTask() /* nur ein schlanker Task */ 


ausführungsbereite Tasks 


CPU arbeitet an 


wartende Tasks 


TaskPtr tochter, 

mama; 

long erhaltSignal, 

tochterSignal, 
mutterSignal; 

StackDataPtr dataPtr; 

/# A4 setzen und Task-Adr. ermitteln #/ 
dataPtr = SetA4();/* keine weiteren Daten ausser A4 SO #/ 
mama = (APTR)FindTask(Mama); /* es muss sie geben #/ 

mutterSignal = mama-> tc_UserData; 

mama->tc.UserData = NULL; /# Information abgeholt #/ 

tochter = (APTR)FindTask(NULL); /* immer gueltig */ 

tochterSignal = AllocSignal(AnySignal); 
tochter->tcJJserData = (APTR)tochterSignal; 

Signal(mama, 1L < < mutterSignal);/* bitte Scr. Adr S1 */ 
/* warte auf Screen Adr */ 

erhaltSignal = Wait(lL << tochterSignal); /* S2 */ 

if (mama->tc_UserData) /* liegt Screen Adr. an */ 

DisplayBeep(mama-> tc_UserData); 

Forbid(); /* sichergehen, dass Task beendet wird */ 

Signal(mama, 1L < < mutterSignal); /* bin fertig S3 */ 
ReraTask(tochter); 


Ereignis (Signal) 


LuLCflkJ Ein Ereignis löst Task 3 aus der Liste der 
wartenden heraus. Task 3 wird sofort bearbeitet, da er von 
höherer Priorität ist als alle anderen ausführbereiten. Task 5 
setzt sich an die Spitze der Liste der ausführbaren Tasks. 


■ Synchronisation ist alles: Tasks, zwischen denen eine Abhän¬ 
gigkeit besteht, sind in ihrem Ablauf zu synchronisieren, um z.B. 
Daten zu übernehmen oder Arbeitsergebnisse abzuliefern. Die Ab¬ 
läufe sind auch anzupassen, wenn der Code eines Tochter-Tasks 
Teil eines Programms ist, das den Mutter-Task bildet. In diesem Fall 
darf der Mutter-Task - oder Vater-Task? - nicht terminieren, solange 
der Tochter-Task noch läuft. Diese Situation ist z.B. in Listing 2-1 ge¬ 
geben. 

Die Synchronisation erfolgt besonders effizient, wenn Tasks mit¬ 
einander kommunizieren. Lassen Sie uns nun auf wesentliche 
Kommunikationsmittel eingehen und sie in Beispielen einsetzen. 
Zur Erinnerung: Ab dieser Folge drucken wir die Listings in C und 
veröffentlichen die entsprechenden Quelltexte in Modula-2 auf der 
Programmservice-Diskette. 

■ Einfache Signale: Das Betriebssystem des Amiga stattet jeden 
Task mit einem eigenen Satz von 32 Signalen aus. Sie stellen sich 

uns als einzelne Bits im Task-Kontrollblock (»tc_SigAlloc«) dar. Die 

Bits 16 bis 31 (Anwendersignale) stehen zur freien Verfügung. Si¬ 
gnale bilden das Rückgrat der Kommunikation zwischen Tasks. 
Wenn ein Task auf ein Signal wartet, reiht er sich in die Schlange 
der »wartenden Tasks« ein (siehe Bild 2-4) und setzt seinen Ablauf 
erst fort, wenn das Signal eintrifft. Es resultiert ein einfacher, aber 
wirksamer Synchronisationsmechanismus. Die Anwendersignale 
haben im Gegensatz zu den Systemsignalen (0 bis 15) keine feste 
Bedeutung. Senden Sie doch einmal einem Task das Signal »12«. 
Damit lösen Sie einen Programmabbruch aus, äquivalent zu < Ctrl 
C). Wesentliche Routinen zum Umgang mit Signalen sind: 

Fortsetzung Seite 60 


void MutterTask() /* ein Prozess!!! */ 


TaskPtr tochter, 
mutter; 

long mutterSignal, 
tochterSignal, 
erhSignal; 

StackData data; 

data.a4 = (APTR)GetA4(); /* fuer Uebergabe an Tochter */ 

mutter = (APTR)FindTask(NULL); /* diesen Task */ 

/* Mutter-Task benennen, damit Tochter sie finden kann */ 
mutter->tc_Node.ln_Name = Mama; 

/* Tochter ruft mit dem AnySignal */ 
mutterSignal = AllocSignal(AnySignal); 
mutter->tc_UserData = (APTR)mutterSignal; 
tochter = CreateDataTask("Tochter", 10, /* SO */ 

TochterTask, NULL, 2000, &data); 
if (tochter) /* Task-Block angelegt */ 


erhSignal = Wait(lL << mutterSignal); /* S1 */ 

tochterSignal = tochter->tcJJserData; 
tochter->tc_UserData = NULL; 

/* Signal von Tochter erhalten */ 
puts("Tochter angelaufen"); 

/* Adresse WorkBenchScreen an Tochter geben */ 
mutter->tc_UserData = (APTR)0penWorkBench(); 

Signal(tochter, 1L < < tochterSignal);/* Scr ADR S2 */ 
erhSignal = Wait(lL << mutterSignal);/* T fertig S3 */ 
puts("Tochter fertig"); 


void main(int arge, char** argv) 


MutterTask() 
return(0); 


Programmautor: Edgar Meyzis 


/* Task21.c */ 

/* Compile Instr.: 

dcc Task21.c -c -o t:Task21.o 
Link Instr.: 

dlink dlibrc.o MultiTaskSupport.o PrivateTask.o+ 
t:Task21.o dlibrc.lib dlib:amigas.lib+ 
dlib:auto.lib dlib:x.o -o Task21 


eILL ulUK&M Tasks kommunizieren durch Signale 
miteinander. Jeder Task verfügt über einen eigenen 
Satz an Signalen. Sie haben unterschiedliche 
Bedeutungen. Die Signaltechnik läßt sich verfeinern, 
indem im Feld Tc__UserData des Task-Kontrollblocks 
Informationen übergeben und Signale dazu benutzt 
werden, mitzuteilen, daß eine Information anliegt. Die 
Synchronisationspunkte sind mit »Sx« markiert. 


#include <Exec/exec.h> 

# include < Intuition/Intuition.h> 


Programmname: 

Task2_1.c 

Computer: 

Amiga mit Kickstart 1.3 

Sprache: 

C 

Compiler: 

DICE (Fish 491) 

Aufrufe: 

siehe Listing 


jTask 5 h- 

!" i Task 0 ! 

■ ^*-| rm— 

|Task 1 

-*1 Mh- 

iTask 2 ' 

■4M 

i p 5 

p0 

pO 

| P o 


58 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


















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170.- 

2 MB SIMM 

160.- 

4 MB ZIP, static column 

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Quantum 


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A3000 T/210 6998. 

A2320 FlickerFixer 478. 
A2630 4 MB, 2.0 komp. 1598. 
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PROGRAMMIEREN 

KNOW-HOW 


- »AllocSignal«, 

- »FreeSignal«, 

- »SetSignal«, 

- »Signal« und 

- »Wait«. 

Die genaue Beschreibung entnehmen Sie bitte einem der Stan¬ 
dardwerke, z.B. [2] oder [3]. 

Listing 2-1 demonstriert den einfachen Umgang mit Signalen. 
Das Modul »Task21« besteht aus den Routinen »MutterTask« und 
»TochterTask«. Der Code des Tochter-Tasks wird gemeinsam mit 
dem des Mutter-Tasks geladen (ein Programm, zwei Tasks!). Der 
Mutter-Task darf deshalb erst beendet werden, wenn der Tochter- 
Task abgearbeitet ist. Es bestehen aber noch weitere Zwänge zur 
Synchronisation, wie in Bild 2-5 dargestellt: Der temperamentvolle 
Tochter-Task rast mit einer Task-Priorität von zehn los. Wie könnte 
er den Bildschirm aufblitzen lassen, ohne dessen Adresse von der 
Mutter zu erhalten? 

Beide Tasks müssen miteinander kommunizieren. Lassen Sie 
uns die Synchronisationspunkte anhand von Bild 2-5 und Listing 
2-1 durchgehen: 

■ SO: Die Mutter startet den Tochter-Task. Wann läuft der neue 
Task an? Die Adresse des Task-Kontrollblocks als Ergebnis des Auf¬ 
rufs »CreateDataTaskp« gibt darüber keine Auskunft. (Diese Routi¬ 
ne entwickelten wir in der ersten Folge der Serie.) Nun könnte 
die Mutter ständig im Task-Kontrollblock der Tochter das Feld 
»tc_State« inspizieren, um den Puls der Tochter zu fühlen... 

■ S1: ... Es geht zum Glück auch einfacher: Die Mutter muß nur 

auf ein Signal der Tochter warten, daß sie angelaufen ist. Das Si¬ 
gnal, das die Mutter versteht, entnimmt die Tochter dem Feld 
»tc_UserData« im Task-Kontrollblock der Mutter. 

■ S2: Nun wartet die Tochter auf ein Signal der Mutter und die 

Adresse des Screens (in »tc_UserData«). Wir benutzen Signale al¬ 

so nicht nur zur Synchronisation, sondern auch um anzuzeigen, 
daß im Feld »tc_UserDatr> des Task-Kontrollblocks des senden¬ 

den Tasks eine Information bereitliegt und abzuholen ist. 

■ S3: An diesem kritischen Synchronisationspunkt könnte die 
Mutter den Status des Tochter-Tasks (Feld »tc_State«) überwa¬ 
chen. Im Beispiel wird das Ende des Tochter-Tasks der Mutter si¬ 
gnalisiert. Der Mutter-Task gibt noch einen Text aus und beendet 
das Programm. 

Wieviel Zeit benötigt der Tochter-Task, um sich zu verabschie¬ 
den? Was würde geschehen, wenn der Mutter-Task das Programm 
»Task21« beendet, bevor die Tochter die Möglichkeit hatte, »Rem- 
Task« auszuführen? 

Vermutlich ginge alles glatt, weil der Code des Tochter-Task sich 
noch im Arbeitsspeicher befindet - vermutlich. Um auch an dieser 
Stelle zu synchronisieren, bietet es sich an, mit »Forbid« einen 
Task-Wechsel zu unterbinden, so daß der Amiga den Tochter-Task 
auf jeden Fall ungestört beendet. 

Hilfsweise könnte man auch den Ablauf des Mutter-Tasks für ei¬ 
ne gewisse Zeit unterbrechen (»DOS.Delay«), in der Hoffnung, daß 
das System den Tochter-Task zwischenzeitlich suspendiert hat. 
Aber: 

Wartezeiten sind als Synchronisationsmittel denkbar unge¬ 
eignet, weil sie von der Systemlast abhängig und somit schwer zu 
kalkulieren sind. Mal geht’s gut, mal gibt’s einen Absturz. 

Übrigens benötigen wir in Listing 2-1 die Anweisung »ForbidO« 
nicht. Warum wohl? 

Der Tochter-Task läuft mit der Priorität zehn. Die Mutter kommt 
erst zum Zuge, wenn die Tochter schon längst am Ziel ist. Es folgt, 
daß man auch durch Vergabe von Task-Prioritäten synchronisieren 
kann. 

■ Raffinierte Messages: Das Nachrichtensystem (message Sy¬ 
stem] kann als Erweiterung der Signaltechnik gesehen werden. 
Zur Übermittlung von Nachrichten kombiniert es Signale mit Da¬ 
tenverbunden, die zu transportierende Informationen enthalten. Si¬ 
gnale müssen somit nicht mehr hinsichtlich ihrer Bedeutung inter¬ 
pretiert werden; sie ergibt sich aus dem begleitenden Informations¬ 
block. 

»Exec« definiert die Datenstruktur »Message«, die den allgemei¬ 
nen Teil einer Nachricht aufnimmt, der dem festgelegten Protokoll 
für den Austausch von Messages zu genügen hat [3]. Die Daten¬ 
struktur entspricht somit nur dem Träger einer Nachricht, bildlich 


Programmname: 

Task2_2.c 

Computer: 

Amig^-imit Kickstart 1.3 

Sprache: 

c 

Compiler: 

DICE (Fish 491) 

Aufrufe: 

siehe Listing 

Programmautor: Edgar Meyzis 

/* Task22.c */ 

/* Corapile Instr.: 
dcc Task22.c -c -o 

Link Instr.: 

t:Task22.o 


dlink dlib:c.o MultiTaskSupport.o PrivateTask.o+ 
t:Task22.o dlibrc.lib dlib:amigas.lib+ 
dlib:auto.lib dlib:x.o -o Task22 

*/ 

#include <Exec/exec.h> 

#include <clib/Exec_protos.h> 

#include <stdio.h> 

# include <stdlib.h> 

#include "PrivateTask_def.h" 

extern APTR GetA4(); /* in Folge 1 der Serie entwickelt */ 
extern APTR SetA4(); 
tynedef struct 


long gewicht, 
laenge; 

I Nettoinformation; 
typedef struct 

I 

struct Message basislnfo; 
Nettolnformation nettolnfo; 
J Nachricht; 

typedef Nachricht* NachrichtPtr; 

typedef struct Task* TaskPtr; 
typedef struct MsgPort* MsgPortPtr; 
const char MutterPort[] = "Mutter*; 
const char TochterPort[] = "Tochter"; 
void TochterTask() 
r 


/* um Ports public */ 
/* zu machen */ 
/* ein Task */ 


MsgPortPtr mutterPort, 
tochterPort; 

NachrichtPtr vonMutter, 
anMutter; 

StackDataPtr dataPtr; 
dataPtr = SetA4(); 

/* Briefkasten fuer Nachrichten von Mutter anlegen */ 
tochterPort = (APTR)CreatePort(TochterPort, 0); /* SO */ 

/* Nachricht an Mutter, dass Task angelaufen */ 
anMutter = AllocMem(sizeof(Nachricht), 

MEMF.CLEARl MEMF_PUBLIC); 

anMutter->basisInfo.mo_Node.ln_Type = NT_MESSAGE; 
anMutter->basisInfo.mn_ReplyPort = tochterPort; 
anMutter->basislnfo.mn_Length = sizeof(Nachricht); 
ForbidO; /* keine Unterbrechung bitte */ 

mutterPort = FindPort(MutterPort); 

PutMsg(mutterPort, anMutter); /* leere Nachricht S1 */ 
Permit(); /* als Lebenszeichen */ 

/* Bestaetigung der Muter abwarten */ 

vonMutter = GetMsg(tochterPort); /* Nachricht abholen */ 

while (vonMutter != anMutter)/«solange nicht von Mutter */ 

f 

WaitPort(tochterPort); 
vonMutter = GetMsg(tochterPort); 


Listing 2-2 


I Die Synchronisation von Tasks mit 
Messages ist aufwendiger als die Signaltechnik; dafür 
ist der Transport von Nachrichten zwischen Tasks 
einfacher. Ein Signal als Lebenszeichen der Tochter 
wäre ausreichend gewesen. Die Synchronisationspunkte 
sind mit »Sx« gekennzeichnet. Der Verzicht auf 
Sicherheitsabfragen hält das Beispiel kurz. 


60 


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KNOW-HOW 






FreeMem(anMutter, sizeof(Nachricht)); /* obsolete */ 

/# Rechenauftrag von Mutter abwarten #/ 
vonMutter = GetMsg(tochterPort); 
while (vonMutter == NULL) 

I 

WaitPort(tochterPort); 
vonMutter = GetMsg(tochterPort); 

) 

/# Auftrag bearbeiten */ 
vonMutter->nettoInfo. gewicht = 

vonMutter->nettoInfo.laenge # 23; 

Forbid(); 

ReplyMsg(vonMutter); /# Ergebnis an Mutter S3 */ 

DeletePort(tochterPort); 

RemTask(FlndTask(NULL)); /* sich selbst */ 

) 

void MutterTask() /* läuft auf einem Prozess */ 

[ 

TaskPtr tochterTask; 

NachrichtPtr anTochter, 
vonTochter; 

MsgPortPtr mutterPort, 
tochterPort; 

StackData data; 

data.a4 = (APTR)GetA4(); 

mutterPort = (APTR)CreatePort(MutterPort, 0); 
tochterTask = CreateDataTask("Tochter", 1, /* SO */ 

TochterTask, NULL, 2000, &data); 
if (tochterTask) /* Task-Kontollbl. angelegt */ 

I 

/»Anlaufen Tochter-Task abwarten */ 

WaitPort(mutterPort); /# Wo bleibt das #/ 

vonTochter = GetMsg(mutterPort); /* Lebenszeichen ? */ 

while (vonTochter == NULL) 

I 

WaitPort(mutterPort); /# S1 #/ 

vonTochter = GetMsg(mutterPort); 

1 

ReplyMsg(vonTochter); /# Danke fuer Lebenszeichen #/ 

/* Auftrag an Tochter erteilen */ 
anTochter = AllocMem(sizeof(Nachricht), 

MEMF_PUBLIC I MEMF.CLEAR); 
anTochter->basisInfo.mn_Node.ln_Type = NT_MESSAGE; 
anTochter-> basislnfo. mrLiteplyPort = mutterPort; 
anTochter->basisInfo.mn_Length = sizeof (Nachricht); 
anTochter->nettoInfo.laenge = 51; 

Forbid(); 

tochterPort = FindPort(TochterPort); 

PutMsg(tochterPort, anTochter); /* S2 */ 

Permit(); 

WaitPort(mutterPort); /# Rechenergebnis von Tochter */ 

vonTochter = GetMsg(mutterPort); 

while (vonTochter != anTochter) /* S3 */ 

( 

WaitPort(mutterPort); /* Rechenergebnis von Tochter */ 
vonTochter = GetMsg(mutterPort); 

i 

DeletePort(mutterPort); 

printf( "Ergebnis: %d\n" , anTochter->nettoInfo.gewicht); 
FreeMem(anTochter, sizeof(Nachricht)); 


void main(argc, argv) 
int arge; 
char## argv; 


MutterTask(); 
retum (0); 

I 

(C) 1991 M&T 


Listing 2-2 


Die Synchronisation von Tasks mit 
Messages ist aufwendiger als die Signaltechnik; dafür 
ist der Transport von Nachrichten zwischen Tasks 
einfacher. Ein Signal als Lebenszeichen der Tochter 
wäre ausreichend gewesen. Die Synchronisationspunkte 
sind mit »Sx« gekennzeichnet. Der Verzicht auf 
Sicherheitsabfragen hält das Beispiel kurz. 


gesehen einem Briefumschlag mit Absender und Marke. Zweck¬ 
mäßigerweise baut man »Message« am Anfang eines größeren 
Verbundes ein (struct, RECORD) und fügt die eigentliche Botschaft 
unmittelbar an. Als Beispiel dient die Deklaration des Datentyps 
»Nachricht« in Listing 2-2, der aus den Teilen »basislnfo« und »net- 
tolnfo« besteht. 

Vor dem Versand einer Nachricht ist die Botschaft (»Message«; 
Listing 2-2, Routine »MutterTask«, »basislnfo«) mit dem Absender 
(mn_ReplyPort) und der Gesamtlänge der Struktur »Nachricht« zu 
versehen (mn_Length). 

Man versendet eine Nachricht mit »PutMsg«; der Empfänger be¬ 
stätigt den Eingang mit »ReplyMsg«. Mit »WaitPort« wird auf eine 
Message gewartet und mit »GetMsg« ihr Inhalt verfügbar gemacht, 
d.h., dem Briefkasten die älteste Nachricht entnommen. 

Für die Intertask-Kommunikation sind Message-Ports (Briefkä¬ 
sten) einzurichten, jeweils durch Aufruf von »CreatePort« innerhalb 
der Tasks, die miteinander kommunizieren. Nachrichten sind von 
einem Signal an den betroffenen Task begleitet; nach dem Motto: 
»Guck mal in Deinen Briefkasten, ich hab Dir einen Liebesbrief ge¬ 
schickt.« Ein Task kann Message-Ports anderer Tasks für den Emp¬ 
fang von Nachrichten nicht einsetzen, weil er nur taskspezifische 
Signale wahrnimmt, sozusagen die Ausweiskontrolle, wenn man 
ein Einschreiben in Empfang nimmt. 

Wie hat man sich den Datenfluß im System vorzustellen? Die 
Routine »PutMsg« bewirkt, daß der Kopf einer Message in die Liste 
der (auf Abholung) wartenden Nachrichten am Port des Empfän¬ 
gers eingetragen wird. Weiterhin wird dem Task signalisiert, daß ei¬ 
ne (weitere) Nachricht eingegangen ist. Das zu verwendende Si¬ 
gnal ist im Empfangs-Port vermerkt (bildlich: Briefträger klingelt an 
der Haustür nach Einwurf eines Briefs). Machen Sie sich bitte klar, 
daß Nachrichten nicht kopiert werden. Sie sind wirklich nur einmal 
im Speicher vorhanden. Der sendende Task muß dem Empfänger 
den Speicherblock mit der Nachricht hinreichend lange zur Verfü¬ 
gung stellen. 



essage from Amiga: Vergessen 
Sie niemals, die Antwort zu geben 


Im Vergleich zum ersten Beispiel treten Messages an die Stelle 
von Signalen. Signale sind vor der Benutzung bei einem Task an¬ 
zufordern. Ähnlich verhält es sich mit Nachrichten. Für sie muß 
man Speicher explizit anfordern und initialisieren. Und selbstver¬ 
ständlich muß nicht mehr benötigter Arbeitsspeicher ans Betriebs¬ 
system zurückgegeben werden. Doch woher weiß ein Task, daß der 
Empfänger eine an ihn gesandte Nachricht ausgewertet hat und 
der entsprechende Speicherblock wiederverwendet oder zurück¬ 
gemeldet werden kann? Die Väter des Betriebssystems haben da¬ 
für die Routine »ReplyMsg« vorgesehen. Wenn an einem Antwort- 
Port eines Tasks eine Nachricht eingeht, die er vorher versandt hat, 
ist klar, daß es sich um eine Rückantwort handelt - der Speicher¬ 
block steht wieder zur Verfügung. 

Und woran erkennt man eine Rückantwort? Die Adresse der 
Antwort muß identisch mit der Adresse einer versandten Message 
sein. Außerdem ist eine Message intern entsprechend gekenn¬ 
zeichnet (Feld: mn_Node.ln_Type). 

Damit kennen Sie die wichtigsten Systemroutinen für den Um¬ 
gang mit Messages. Die Systemroutine »FindPort« ermittelt Adres¬ 
sen von Message-Ports, die benannt und öffentlich bekanntge¬ 
macht (public) wurden. Um sicherzugehen, daß ein Port nicht von 
einem anderen Task zwischenzeitlich aufgegeben (abgemeldet, 
geschlossen) wurde, empfiehlt es sich, den Anweisungen »Find¬ 
Port« und »PutMsg« ein »Forbid« voranzustellen und anschließend 
das Task-Switching mit »Permit« wieder zu erlauben. Einzelheiten 
zu den Routinen entnehmen Sie bitte z.B. [2] oder [3]. 

Listing 2-2 zeigt die praktische Arbeit mit »Messages«. Das Bei¬ 
spiel ist ähnlich wie das vorhergehende aufgebaut, doch anstatt 
den Bildschirm aufblitzen zu lassen, übt sich der Tochter-Task im 
Kopfrechnen: Ihm wird von der Mutter ein Datenverbund als Nach¬ 
richt zugespielt. Die Tochter multipliziert die enthaltenen Daten, 
trägt das Ergebnis ein und sendet das Paket an die Mutter zurück. 


62 


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PROGRAMMIEREN 


KNOW-HOW 


Auch in diesem Beispiel ist es notwendig, beide Tasks im Ablauf zu 
synchronisieren. Schließlich darf die Tochter noch nicht anfangen 
zu rechnen, bevor sie die Aufgabe erhalten hat! Die Synchronisa¬ 
tionspunkte sind wie in Listing 2-1 markiert. 

Es mag Ihnen kompliziert erscheinen, wie wir in Listing 2-2 ei¬ 
nem Message-Port Nachrichten entnehmen. Warum der Aufwand? 

Es könnte z.B. ein Signal ausgelöst werden, das nicht gleichzei¬ 
tig vom Eingang einer Nachricht begleitet ist - ein sauberer Klin¬ 
gelstreich. Diese Situation gilt es abzufangen (while-Schleife). Die 
Lösung läßt sich noch weiter perfektionieren, indem der Empfän¬ 
ger prüft, ob die erhaltene Nachricht gültig, d.h. für ihn von Bedeu¬ 
tung ist - und nicht nur eine Postwurfsendung. 

■ Schützende Semaphore: Von Semaphoren (Zeichenträger) hat 
die »Amiga-Welt« bisher kaum Notiz genommen, obwohl »Exec« 
ihre Programmierung bestens unterstützt. 

Semaphoren wurden von E. W. Dijkstra als Mittel der Task- bzw. 
Prozeßsynchronisation vor über zwei Jahrzehnten eingeführt. Ihm 
ging es u.a. um die Erhaltung des inneren Zusammenhangs (Kon¬ 
sistenz) von Daten, der gefährdet wäre, wenn mehr als ein Task 
gleichzeitig schreibend auf ein Datum zugreifen dürften [4]. Stellen 
Sie sich in unserem einfachen Beispiel (Listing 2-3) vor, ein Task 
würde in den »nettoDaten« nur den Namen ändern können, weil der 
Task-Manager ihn unterbricht und es einem anderen Task gestat¬ 
ten würde, endlich die Schuhgröße einzutragen. Das Durcheinan¬ 
der wäre perfekt. Es wäre nicht gewährleistet, daß der Name und 
die Schuhgröße sich auf eine Person beziehen. Der innere Zusam¬ 
menhang, d.h. die Datenkonsistenz wäre gefährdet. 

In [2] werden zwei Arten von Semaphoren vorgestellt, Signal- 
Semaphoren und Message-Semaphoren. Die vorläufige Doku¬ 
mentation zur Version 2.0 des Betriebssystems stellt heraus, daß 


Mutter 


Tochter 


Tochter-Task 
an legen 


SO» 


Warten bis Tochter- 
Task angelaufen 


S1 


Screen Adr. 
an Tochter 


S2 


S3 


Zeit 


Task beenden 


Task 


tochterSignal 

ermitteln 


HZ 


tochterSignal 
an Mutter 


Screen 
auf blitzen 


Task beenden 


Bild 2-5 


I Synchronisation des Ablaufs zweier Tasks 
(Listing 2-1). Die Synchronisationspunkte sind im Ablaufplan 
und im Listing jeweils mit »Sx« markiert. 


die Message-Semaphoren noch immer nicht einwandfrei arbeiten. 
Unsere Tests zeigten in der Tat erhebliche Probleme. Erfreulicher¬ 
weise treten jedoch bei den Signal-Semaphoren nicht mehr die 
Mängel auf, wie in der Version 1.3 des Betriebssystems. 

Signal-Semaphoren, und nur von diesen soll hier die Rede sein, 
sind einfach zu programmieren. Sie können Teil einer umfangrei¬ 
cheren Datenstruktur sein, die u.a. die konsistent zu bewahrenden 
Daten aufnimmt. Die Semaphore sind effizient implementiert und 
belasten das System kaum; sie können jeweils nur von einem Task 
»in Besitz« genommen werden. Von anderen Tasks lassen sie sich 
gerne umwerben; die Tasks müssen jedoch in einer Warteschlange 
auf die Zugriffserlaubnis warten. 

Wenn sichergestellt ist, daß Tasks auf zu schützende Daten nur 
zugreifen, wenn sie ein bestimmtes Semaphor besitzen, können 
Semaphore als Schlüssel zu Daten gesehen werden. 

Das Modul »Task23« (Listing 2-3) demonstriert die Anwendung 
von Semaphoren. Drei Tasks (die Mutter und zwei Töchter) konkur¬ 
rieren um den schreibenden Zugriff auf die globale Datenstruktur 
»geschuetzteDaten«. Die Töchter ändern den Datensatz; die Mut¬ 
ter gibt ihn aus und überschreibt ihn anschließend. Wenn alles rich¬ 
tig läuft, dürften die Informationen, die die Töchter dem Semaphor 
anvertrauen, nie vermischt ausgegeben werden. Die Konsistenz 
wäre gewahrt. Probieren Sie selbst, ob’s klappt. 

Die Routine »SemaphoreAnlegen« initialisiert das Semaphor in¬ 
nerhalb der Datenstruktur »geschuetzteDaten«. Das Unterpro¬ 
gramm »GeschuetzteDatenAendern« wird von beiden Töchtern 
verwendet, um auf die globalen Daten schreibend zuzugreifen. Zu¬ 
nächst stellt die Routine fest, ob das Semaphor (und damit die glo¬ 
bale Variable) existiert (»Find...«). Dann greift sie sich das Sema¬ 
phor (»Obtain...«), ändert die globalen Daten und gibt das Sema¬ 
phor frei (»Release...«). 

Was geschieht eigentlich beim Aufruf von »ObtainSemaphore«? 
Der erste Task, der den Aufruf tätigt, nimmt das Semaphor in Be¬ 
sitz. Er kennzeichnet es als belegt und führt die nächste Anwei¬ 
sung im Programm aus. Irgendwann sollte der Task das Semaphor 
freigeben, damit auch andere Tasks Gelegenheit erhalten, auf die 
durch das Semaphor geschützte Datenstruktur zuzugreifen. So¬ 
lange ein Semaphor besetzt ist, können andere Tasks durchaus 
»ObtainSemaphore« aufrufen. Sie riskieren es dann jedoch, in ih¬ 
rem Ablauf angehalten zu werden, indem sie sich in einer Warte¬ 
schlange von Tasks einreihen müssen, die auf die Zuteilung des 
Semaphors warten. Um Abläufe nicht unnötig zu bremsen oder um 
»dead locks« (Verklemmungen von Tasks) zu vermeiden, bietet es 
sich an, zunächst zu prüfen (»AttemptS...«), ob ein Semaphor über¬ 
haupt erreichbar ist, bevor man danach greift. 

Wenn Sie mehr über die verwendeten Routinen wissen wollen, 
empfehlen wir das Studium von [5]. Vorzügliche Informationen 
über Semaphoren bieten [4] und [6]. 

Das Modul »Task23« können Sie durchaus kürzen: Es wäre z.B. 
plausibel, beide Tasks mit demselben Programmcode arbeiten zu 
lassen. Die Tasks ließen sich z.B. anhand des Feldes 
»tc_UserData« unterscheiden. Einen Stolperstein haben wir be¬ 

reits aus dem Weg geräumt: Beide Tasks beenden sich selbständig 
und erfragen dazu die Adresse des Task-Kontrollblocks. 

Im Modul »Task23« steht der Umgang mit Semaphoren im Vor¬ 
dergrund, um den schreibenden Zugriff mehrerer Tasks zu ermög¬ 
lichen, ohne die Datenkonsistenz zu gefährden. Indirekt wird da¬ 
durch der Ablauf der Tasks synchronisiert, z.B. durch die Wirkun¬ 
gen von »ObtainSemaphore«. Wenn Sie das Programm mehrfach 
ausführen lassen, werden Sie erkennen, daß die Synchronisation 
nicht immer gelingt. Es kann Vorkommen, daß der Mutter-Task sich 
zu sehr in den Vordergrund drängt. Erst durch zusätzlichen Einsatz 
von Signalen oder Messages ist ein immer wiederkehrender, glei¬ 
cher Ablauf des Moduls erreichbar. Wir schlagen Ihnen vor, inten¬ 
siv zu experimentieren, um ein »Feeling« für die Programmierung 
konkurrierender Tasks zu entwickeln. Have fun! ub 

Literatur: 

[1] Rupprecht, Kommentiertes ROM-LISTING, Band 1. München 1989 

[2] Amiga ROM Kernel Reference Manual. Libraries & Devices, Bonn. 1989 

[3] Bleek, Jennrich, Schulz. Amiga Intern, Düsseldorf, 1990 

[4] Ben-Ari, Grundlagen der Parallel-Programmierung, München, 1985 

[5] Mortimore. AMIGA Programmer's Handbook, Volume 1. Düsseldorf. 1987 

[6] Tannenbaum. Betriebssysteme Teil 1, München. 1990 


64 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 









Programmname: Task2_3.c 


/* Task23.c */ 

/* Compile Instr.: 

dcc Task23.c -c -o t:Task23.o 
Link Instr.: 

dlink dlib:c.o MultiTaskSupport.o PrivateTask.o+ 
t:Task23.o dlib:c.lib dlib:amigas.lib+ 
dlib:auto.lib dlib:x.o -o Task23 

*/ 

#include <Dos/Dos.h> 

#include <Exec/Exec.h> 

#include <stdlib.h> 

#include <stdio.h> 

#include "PrivateTask_def.h " 

extern APTR GetA4(); /* in Teil 1 des Kurses entwickelt */ 
extern APTR SetA4(); 
typedef struct 

| char name[20]; 

int schuhGroesse; 

| NettoDaten; 

typedef NettoDaten» NettoDatPtr; 
typedef struct 

{ struct SignalSemaphore sema; 

NettoDaten nettoDaten; 

J GeschuetzteDaten; 

typedef GeschuetzteDaten» GeschDatPtr; 

typedef struct Task» TaskPtr; 

typedef struct SignalSemaphore» SignalSemaphorePtr; 

const char SemaphoreName[] = "Geschuetzte-Daten"; 

#define 1 TRUE; 

#define 0 FALSE; 

/» Definition einer globalen Datenstruktur, auf die drei 
Tasks schreibend zugreifen. »/ 

GeschuetzteDaten geschuetzteDaten; 

void SemaphoreAnlegen(SignalSemaphorePtr sema,APTR semaName) 

(sema->ss_Link.ln_Pri = 20; /» Pos. in Semaphorliste »/ 

sema-> ss_Link.ln_Type = NT_SIGNALSEM; /» Semaphorart »/ 
/» damit von FindSemaphore auffindbar »/ 
sema->ss_Link.ln_Name = semaName; 

AddSemaphore(sema); 

/* 

AddSemaphore arbeitet unter OS 1.3 nicht fehlerfrei 
deshalb unter 1.3 wie folgt ersetzen: 
typedef struct ExecBase» ExecBasePtr; 

APTR» temp; 

ExecBasePtr sysBase; 
temp = (APTR)4L; 
sysBase = »temp; 

InitSemaphore(sema); 

Forbid(); 

Enqueue(sysBase-> SemaphoreList, sema); 

Permit(); 

V 

1 

/» Folgende 2 Routinen manipulieren > >geschuetzteDaten< <. 
Sie werden von den beiden Tochter-Tasks und der Mutter 
eingesetzt. »/ 

int GeschuetzteDatenAendern(NettoDatPtr datPtr) 

( 

GeschDatPtr semaPtr; 

semaPtr s (APTR)FindSemaphore(SemaphoreName); 
if (semaPtr) /» geschuetzteDaten erreichbar »/ 

( 

ObtainSemaphore((APTR)semaPtr);/* Sema ergreifen */ 
semaPtr->nettoDaten = »datPtr; /* Daten schreiben */ 
ReleaseSemaphore((APTR)semaPtr); /* sema freigeb */ 
return TRUE; 

) 

eise 

return FALSE; 

I 

void GeschuetzteDatenAusgeben() 

I 

GeschDatPtr semaPtr; 

semaPtr = (APTR)FindSemaphore(SemaphoreName); 
if (semaPtr) 

I 

ObtainSemaphore((APTR)semaPtr); /* Zugriff */ 

/* geschDaten ausgeben */ 


printf("$s $4d\n", semaPtr->nettoDaten.name, 

semaPtr-> nettoDaten.schuhGroesse); 
/* und nun ueberschreiben */ 

strcpy(semaPtr->nettoDaten.name, "#######*); 
semaPtr->nettoDaten.schuhGroesse = 999; 
ReleaseSemaphore((APTR)semaPtr); /* freigeben */ 

] 

I 

void TochterTaskO() /* nur ein Task */ 

I 

NettoDaten semaDaten; 

StackDataPtr dataPtr; 
dataPtr = SetA4(); 

strcpy(semaDaten.name, "UDO ");/»Datensatz vorbereit */ 
semaDaten.schuhGroesse = 45; 
for (;;) 

I 

/* Datensatz in globale Struktur uebertragen */ 
if (GeschuetzteDatenAendern(&semaDaten) == FALSE) 

/» Semaphor war nicht auffindbar */ 
RemTask(FindTask(NULL)); /* somit Task beenden */ 


void TochterTaskl() /* nur ein Task */ 

i 

NettoDaten semaDaten; 

StackDataPtr dataPtr; 
dataPtr = SetA4(); 
strcpy(semaDaten.name, "KATHRIN"); 
semaDaten.schuhGroesse = 39; 
for (;;) 

( 

/* Datensatz in globale Struktur uebertragen */ 
if (GeschuetzteDatenAendern(&semaDaten) == FALSE) 
RemTask(FindTask(NULL)); 


] 

void MutterTask() /* ein Prozess */ 

[ 

int zaehler; 

TaskPtr tochterO, 
tochterl; 

GeschDatPtr geschDatPtr; 
int oldPri; 

StackData data; 
const int TaskPri = 1; 

data.a4 = (APTR)GetA4(); /* fuer beide Tasks einfangen */ 
geschDatPtr = &geschuetzteDaten; 

/* fuer geschuetzte Daten */ 
SemaphoreAnlegen((APTR)geschDatPtr, SemaphoreName); 
tochterO = CreateDataTask("TaskO", 0, 

TochterTaskO, NULL, 2000, &data); 
tochterl = CreateDataTask("Taskl", 0, 

TochterTaskl, NULL, 2000, &data); 

/* Mutter-Task anhalten, damit beide Toechter schnell die 
erste Runde drehen koennen */ 

Delay(5); 

/* Die Mutter muss haefiger laufen »/ 
oldPri = SetTaskPri(FindTask(NULL), TaskPri); 
for (zaehler = 1; zaehler <= 50; zaehler++) 

/* ausgeben, was Tasks in globale Struktur geschrieben*/ 
GeschuetzteDatenAusgeben(); 
oldPri = SetTaskPri(FindTask(NULL), oldPri); 

RemSemaphore((APTR)geschDatPtr); 

Delay(10); /* Zeit fuer Tochter-Tasks zu terminieren */ 

) 

void main() 

[ 

MutterTask(); 


(C) 1991 M&T 


Listing 2-3 


Drei Tasks greifen schreibend auf die 
globale Datenstruktur »geschuetzteDaten» zu. Beide 
Routinen zur Manipulation der Datenstruktur greifen nur 
auf die »nettoDaten» zu, wenn sie das Semaphor 
»sema« besitzen, um zu gewährleisten, daß die Daten 
konsistent bleiben. 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


65 



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-6- Lucky Loser 
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-8- Texteditor 
-9- Videodatei 
-10- LP/MC/CD Verwaltung 
-12- Haushaltsbuch 
•13- M. CAD 
-14- Wizard of Sound 
-15- CLI Hilfesammlung 
-16- VIRUSKILLER! 

-17- Flashbier Spiel 
-19- Latein Vokabel 
-20- R.O.M. Mathepaket 
-21-STAR TREK 
-22- Remi 

-23- Krieg der Kerne 
-24- Etikettendruck 3,5" 

-25- Amiga Paint 

•26- Giroman 

-27- Blizzard Ballergame 

-29- Tetrix 

-30- Mona (1MB) 

-31 - Mechforce 

-32- Mensch ärgere d. nicht 

-33- Peters Quest Hüpfspiel 

-34- Diashow 

-35- Billard 

•36- Steuer 1990 

-38- Fix Disk Diskdoktor 

-40- Quickmenü 

■41 - Disk Monitor 

-42- Mandelbrot Set 


-43- Silver Bilder 
-44- Sternkarte 
-45- Super Print 
-47-Atlantis (1MB) 

-48- Schach 
-49- Roboter (1MB) 

-50- Dia Paint 

-51 - Zerg! Abenteuer 

-52- Science Frontiers 

-53- Roulette 

-54- Puzzle (1MB) 

-55- Taran Abenteuer 
-56- Grufti Buddelspiel 
-57- Festplatten Backup 
-58- Bibel Quiz 
-59- Skräbel 
-60- Business Paint 
-61- HD Setup 
-62- Harfe Patience (1MB) 

-63- Tabellenkalkulation 
-64- Depot Master 
-65- Terror Liner Actionhit! 

-66- Draw Map 3D 

-67- Print Studio 

-68- Abacus Elektronik Lexikon 

-69- Running Boy 

-70- Cybexion Demo (1MB) 

-71 - Schreibmaschinenkurs 
-72- Ligaverwaltung 
-73- Star Übel 2.0 Etikett 
-74- AMIGA Bücherverwaltung 
-75- Gouillotine ‘ Mords"-GaudiI 
-76-100 Kreuzworträtsel 
-77- Typo Grapher HP-Fontedit 
-78- Gronk Autorennen 
-79- Amiga Statistik 
-80- C-EDDI Demo 


AMIGA ab 512 K 


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scheide und alle zu¬ 
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2000 Hamburg 72, Postfach 710462 

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4630 Bochum, Franziskusstr 3 
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4708 Kamen, Weststr. 88 

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5000 Köln 41. Aachener Str. 233 

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7801 Stegen 2, Flaunserstr. 13 a 
Höhle & Faulstich 
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Benutzeroberfläche anklicken (z.B. Files kopieren, 
umbenennen, löschen, Dateien schützen. IFF Bilder 
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(!!!!), etc. etc. etc.). "CU Manager", die mausgesteuerte 
CLI-Oberfläche ist ein Muß für jeden AMIGA Anwender. 


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Programm können Sie nicht nur de 
Sternenhimmel wirklichkeitsnah (gleich. 
Helligkeiten der Sterne wie am Himmel) fü 
beliebige Zeiten und Orte betrachten! "SKY 
erlaubt es auch phantastische Himmels 
ereignisse (Finsternisse, Sternspuraufnahmer 
etc.) atemberaubend darzusteller 
Darüberhinaus lassen sich Sternbilder, Planete 
und Nebel per Mausklick exakt identifizieret 
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vorgenommen werden. 


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Düsseldorf soeben eingetroffen!" Das ist Ihr Zeichen, denn 
nun gilt es schnellstmöglich einen neuen Zug mit 
verschiedenen Waggons richtig zusammenzustellen bevor 
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Weichenstellung, herrenlose Waggons und neue Züge. 
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PROGRAMMIEREN 

LISTING 


m mmmmmmmmmKammmmmmmmmmmmmmmmmammm 


DaJ±tULOMälÄlÄiM 


EINPACKEN! 


Datenkompressionsprogramme oder »Packer« finden 
trotz immer größerer Speichermedien große Nachfra¬ 
ge. Die bekanntesten Packer sind ZOO und LHARC. 
Wirstellen ein Kompressionsprogramm fürTextdateien 
vor, das 50 Prozent und mehr Speicherplatz spart. 

von Rainer Zeitler 


F ast jeder hat schon ein Datenkompressionsprogramm be¬ 
nutzt, sei es, um selten benötigte Daten speichersparend zu 
verstauen oder so viel Informationen wie möglich auf einer 
Diskette oder Festplatte unterzubringen. Doch wie funktio¬ 
nieren diese Packprogramme? 

Das Prinzip ist einleuchtend: Generell wird ein Zeichen durch 
ein Byte (acht Bit) repräsentiert. Das Ziel eines Packprogramms ist 
es, öfter vorkommende Zeichen durch kürzere Codes zu ersetzen. 

Ein Beispiel: Die Zeichenkette »AAABCCDAABB« wird durch elf 
Byte dargestellt, der benötigte Speicherplatz beträgt also 11x8 Bit 
= 88 Bit. Wenn man das Zeichen A allerdings anstelle von acht Bit 
lediglich mit vier Bit beschreiben könnte, hätte man einen um 4 x 
5 Bit = 20 Bit reduzierten Speicherplatzbedarf. 

Die Theorie: Zunächst kreiert man einen Baum - der in unserem 
Programm durch einen Heap (siehe Kasten) repräsentiert wird - in 
dessen Blättern sich die vorhandenen Zeichen der Datei befinden. 
Nach einigen Umformungen erhält man einen neuen Baum, des¬ 
sen Blätter mit der kürzesten Pfadlänge das häufigst vorkommen¬ 
de Zeichen repräsentieren. 

Der Rest ergibt sich: Das Zeichen wird nicht als ASCII-Code (ein 
Byte pro Zeichen) abgespeichert, sondern als Pfad zu dem Blatt. 


Heapsort-Verfahren demzufolge an das Ende des Arrays rutscht. 
Als Ergebnis erhalten wir einen neuen Heap, in dem die am häufig¬ 
sten vorkommenden Zeichen in den am höchsten liegenden Blät¬ 
tern sind (Bild 3). 

In der komprimierten Datei werden nicht mehr die Zeichen ge¬ 
speichert, sondern deren Pfad. Um unser Beispiel fortzuführen: 
Die Zeichenkette »AAABCCDAABB« hätte in binärer Darstellung 
folgendes Aussehen: »1 1 1 00 010 010 011 1 1 00 00«. 

Das Programm: Das Programm will nicht das »ultimative« Kom¬ 
primierungsprogramm sein. Auch ist das vorgestellte Verfahren in 
unserer Umsetzung lediglich für Textdateien effizient. Das Verbes¬ 
sern und Erweitern überlassen wir Ihnen; schicken Sie uns Ihre 
Vorschläge oder Programme. Ein gutes Programm werden wir im¬ 
mer veröffentlichen. 

Das Komprimierungsprogramm wurde in zwei Programme un¬ 
terteilt. Zum einen in KOMPRESS, das aus einer Datei eine kompri¬ 
mierte Datei erzeugt, zum anderen DEKOMPRESS, das aus einer 
komprimierten Datei wieder die Originaldatei herstellt. Das Pro¬ 
gramm DEKOMPRESS befindet sich auf der Programmservice- 
Diskette und wird in der nächsten Ausgabe vorgestellt. Beide kön¬ 
nen nur vom CLI mit der Angabe zweier Parameter gestartet wer¬ 
den (siehe Listing). 

Das Programm KOMPRESS erzeugt eine neue Datei mit folgen¬ 
dem Aufbau: 

1. Zunächst wird eine Kennung in Form einer Zeichenkette an 
den Anfang der Datei geschrieben. Dies dient dem Programm DE¬ 
KOMPRESS zur Identifizierung, daß es sich bei dieser Datei um ei¬ 
ne mit dem Programm KOMPRESS erzeugte Datei handelt. 

2. Anschließend wird die Anzahl vorkommender Zeichen als 
LONG-Zahl gespeichert (in unserem Beispiel wäre dies eine 4). 

3. Danach wird die Größe der ursprünglichen Datei in Byte als 
LONG-Zahl gespeichert (in unserem Beispiel wäre dies 11). 

4. Nun wird für jedes Zeichen das Zeichen selbst und der dazu 
korrespondierende Wert des Pfades abgespeichert (für das Zei¬ 
chen D wäre der Pfad also 3 bzw. binär 011, siehe Bild 3). 

5. Abschließend wird der Inhalt der Originaldatei Byte für Byte 

komprimiert und gespeichert. ■ 

Weiterführende Literatur: Algorithmus in C, Robert Sedgewick. Addison-Wesley. 

ISBN 0-201-51425-7, ca. 100 Mark. 



Häufigkeit der Zeichen ABCD 




El Der erstellte Baum 


Die binäre Darstellung »01001« bedeutet also, daß das Zeichen von 
der Wurzel ausgehend folgendermaßen zu finden ist (0 bedeutet 
rechter Knoten, 1 bedeutet linker Knoten): 

Gehe von der Wurzel zum rechten Sohn/Blatt (siehe Kasten), von 
diesem zum linken, von diesem zum rechten, wiederum zum rech¬ 
ten, dann zum linken. Das Zeichen würde also nicht durch acht, 
sondern nur durch fünf Bit definiert. Huffman-Verfahren nennt man 
dies - nach seinem Entwickler D. Huffman (1952). 

Die Umsetzung: Zunächst durchsuchen wir die Datei nach den 
vorkommenden Zeichen und deren Häufigkeit (Bild 1). Das entstan¬ 
dene Array wird per Heapsort-Verfahren so sortiert, daß die am 
häufigsten vorkommenden Zeichen am Ende des Heaps plaziert 
sind (Bild 2). Durch Addieren der am seltensten vorkommenden 
Zeichen wird ein neuer Eintrag erzeugt, dem ein höherer Wert als 
der aller anderen Einträge zugewiesen wird und durch das 


WAS IST EIN HEAP? 


In der Informatik basieren viele Algorithmen auf sog. »binären Bäumen«. Ein 
binärer Baum hat immer eine Wurzel (dies ist der oberste Knoten) und jeder Kno¬ 
ten höchstens zwei Söhne. In Bild 1 ist der Knoten D die Wurzel, der Knoten C 
ist der rechte Sohn von D und der Knoten A ist ein Blatt, da dieser Knoten keinen 
Sohn hat. 

Nun wäre es zu kompliziert und auch zeitaufwendig, eine solche Struktur 
durch verkettete Listen darzustellen. Binäre Bäume können relativ simpel durch 
ein normales, zweidimensionales Array simuliert werden. Durch einfache Re¬ 
chenoperationen mit dem Index kann man zum Vater, dem linken oder rechten 
Sohn gelangen. 

Beispiel: Der rechte Sohn unseres Arrayelements 0 aus Bild 2 ist 1, der linke 
Sohn 2. Bezeichnen wir den Index unseres Arrays mit j, so erhalten wir mit j=j*2 
den rechten Sohn, mit j=j*2+1 den linken Sohn und mit j=j/2 den Vater. 


68 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 






Programmname: Kompress 


if( in!»{int)-l ) [ 

if( read(in,newmem,»size) 
error=ERROR_READING; 
close(in); 

} eise error=UNABLE_TO_OPEN, 
| eise error=NO_MEMORY; 


Computer: 


A500, AI000, A2000, A3000 
mit Kickstart 1.2, 1.3, 2.0 


Sprache: C 


Compiler: SAS-C V5.1 


Aufrufe: Ic -L Kompress.c 


return newmem, 


Bemerkung: Kann nur vom CLI gestartet werden 


/########*###*##*##**###*##### 
»»» FEHLER »»» 

##* - «*» 

*** Selbsterklärend *** 

***#*###*####**##*####*######/ 
void 
Fehler() 


# Funktion: Komprimiert eine Textdatei 

# Aufruf: Kompress DATEI1 DATEI2 

# DATEI1 ist die zu komprimierende Datei, 

# DATEI2 ist der Name der komprimierten Datei 
*/ 

#include < exec/types.h > 

#include < exec/memory.h > 

#include <libraries/dos.h> 

# include <libraries/dosextens.h> 

# include <libraries/filehandler.h> 

#include < ctype.h> 

# include <stdio.h> 

# include <fcntl.h> 

#define NCLERROR OL Programmautor: Rainer Zeitler 

# define UNABLE_TO_EXAMINE 1L - 

# define UNABLE_T0_0PEN 2L 

#define N0_MEM0RY 3L 

#define IS_DIRECTORY 4L 

#define T0_SMALL 5L 

#define UNABLE_TO_CREATE 6L 

#define IS_C0MPRESSED 7L 

#define ERR0R.WRITING 8L 

#define ERR0R_READING 9L 

#define USER_BREAK 10L 

int error=N0_ERR0R; 


if( error != N0_ERR0R ) { 
switch( error ) [ 

case UNABLE_TO_EXAMINE: 

printf( "Fehler bei Zugriff auf die Datei. \n'); 
break; 

case UNABLE_T0_0PEN: 

printf (Die Datei ist nicht vorhanden.\n"); 
break; 

case N0_MEM0RY: 

printf("Nicht genug Speicher vorhanden.\n"); 
break; 

case IS_DIRECT0RY: 

printf("Keine Datei, sondern Directory.\n"); 
break; 

case T0_SMALL: 

printf(“Die Datei ist zu klein.\n"); 
break; 

case UNABLE_TO_CREATE: 

printf('Fehler bei dem Versuch, die neue "); 

printf ( Datei anzulegenNn"); 

break; 

case IS.COMPRESSED: 

printf( Die Datei wurde schon komprimiert.\n"); 
break; 

case ERR0R_WRITING: 

printf("Fehler beim Schreiben der Datei.\n"); 
break; 

case ERR0R_READING: 

printf("Fehler beim Lesen der Datei.\n"); 
break; 

case USER_BREAK: 

printf("*** KOMPRIMIERUNG ABGEBROCHEN !!! ***\n") 
break; 


* Mindestgröße der Datei 


#define MINSIZE 5000L 

char Kennung[]="AMIP1.0"; 

/*#*###*#### * ********##**#**####*#**##*#*####*##**# 


»» Opendatei(...) überprüft, ob die Datei groß »» 
** genug ist. Wenn ja, wird der Inhalt der »» 
*» Datei in einen Buffer (unsigned char ») »» 
** kopiert, dessen Pointer der Rückgabewert der »» 
** der Funktion ist. ** 
*#*#####**#*#######*#***#########*####*###########/ 
unsigned char * 

OpenDatei(char #file, long *size ) 


return : 


long in; 

unsigned char #newmera=NULL; 
struct FilelnfoBlock *fblock; 
struct FileLock *dateilock; 
if( (fblock=(struct FilelnfoBlock #)AllocMem( 
sizeof(struct FilelnfoBlock), 

MEMF_CLEARl MEMF_PUBLIC))) { 

if( (dateilock=(struct FileLock *)Lock(file, ACCESS_READ))) { 
if( Examine(dateilock,fblock) ) } 
if( fblock->fib_DirEntryType > 0 ) 
error=IS_DIRECTORY; 
eise f 

*size=fblock-> fib_Size; 
if( »size < MINSIZE ) 
error=T0_SMALL; 


/*#***#**#*#****##**#*##**#*********»#**##*#*#****# 
** FILLARRAY #* 


** FillArray(...) durchsucht den Inhalt der *# 

** Datei (bzw. Buffers) nach der Häufigkeit von ** 

#* Zeichen. Ist z.B. das Zeichen 'A' (dez. 65) *# 

#* 20mal enthalten, steht in CharArray[65] der ** 

** Wert 20. Rückgabewert ist die Anzahl der #* 

** von 0 verschiedenen CharArrays. ** 

X***tt*********1Ht»******«*tt*****tt**tt»*«****ft**ft**fttt/ 
long 

FillArray( unsigned char »Buffer, long size, long »CharArray ) 


register long i=0; 
long Besetzt=0; 
while( i < size ) { 

CharArray[(long)(*Buffer)]+=l 
Buffer++; 


] eise error=UNABLE_T0_EXAMINE; 

UnLock(dateilock); 

J eise error=UNABLE_T0_0PEN; 

FreeMera( fblock, sizeof(struct FilelnfoBlock) ) 
| eise error=N0_MEM0RY; 
if( error==N0_ERR0R ) | 
newmem=(unsigned char #)AllocMem(#size, 
MEMF.CLEARl MEMF_PUBLIC); 
if( newmem!=NULL ) | 
in=open(file,0_RDWR); 


for( i=0 ; i<256 ; i++ ) 
if( CharArray[i] != 0 ) 
Besetzt++; 
retum Besetzt; 


Reduzieren Sie benötigten 
Speicherplatz auf ein Minimum 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


69 









I PROGRAMMIEREN 


LI STI N G 


/**************ttftft**********«4HHt**************tt***ft 

UBYTE CodeByte=0, ByteLength=0, copycode=0; 

** HEAPORDER ** 

unsigned char #readbuffer=Buffer; 


long count, copy=0, copylong=0, printout=0, newsize=0; 

#* HeapOrder(...) durchsucht den Inhalt der ** 

printf ( "\n\n STATUS ==> CompressingVnXn") ; 

** Datei (bzv. Buffers) nach der Häufigkeit von ** 

printf(* [5G8d] von [568d] ", printout, size ); 

*# Zeichen. Ist z.B. das Zeichen 'A' (dez. 65) ** 

while( readbuffer < Buffer+size ) [ 

*# 20raal enthalten, steht in CharArray[65] der ** 

count=length[*readbuffer]; 

** Wert 20. Rückgabewert ist die Anzahl der #* 

copy=code[*readbuffer]; 

*# von 0 verschiedenen CharArrays. *# 

if( count != 0 ) { 

ft*«»**«»****«»*»****«**«*******«**«*«*«*»«««»**«*«/ 

while( error = =NO_ERROR && count — ) { 

void 

copylong = (copy >> count); 

HeapOrder( long *Heap, long k, long anzahl, long *CharArray ) 

copylong&=0x00000001 ; 

( 

copycode = (UBYTE) copylong; 

long j,v; 

CodeBytel =(copycode << (7-ByteLength) ); 

v=Heap[k] ; 

ByteLength-H-; 

while( k <= (anzahl / 2) ) ( 

if( ByteLength == 8 ) ( 

J =k+k ; 

if( write(out, &CodeByte, 1) == -1 ) 

if( J < anzahl ) [ 

error=ERROR_WRITING; 

if( CharArray[Heap[J]] >= CharArray[Heap[j+1]] ) 

ByteLength=0; 

J++; 

CodeByte=0; 

) 

newsize++; 

if( CharArray[v] < CharArray[Heap[J]] ) 

] 

break; 

if ( SetSignal(0,(SIGBREAKF_CTRL_Cl SIGBREAKF_CTRL_D) ) & 

Heap[k]=Heap[j] ; k=J; 

( SIGBREAKF_CTRL_C 1 SIGBREAKF_CTRL_D)) 

) 

error=USER_BREAK ; 

Heap[k]=v; 

J 

] 

i 

readbuffer-M-; 

#* CONSTRUCTHUFFMANTREE #* 

printout++; 


if( (printout % 512)==0 ) 

** ConstructHuffmanTree(...) erzeugt den Huff- ** 

printf ( "%q. [$8d] *, (char) 13, printout ); 

## man-Baum, indem die Knoten mit den niedrig- ** 

if( error != N0_ERR0R ) 

*# sten Wertigkeiten zu einem Knoten addiert #* 

break; 

** werden, der Heap dadurch um eins dekremen- ** 

] 

** tiert wird. Das Resultat der Addition wird in #* 

if( error==N0_ERR0R && ByteLength != 0 ) 

** das CharArray-Array ab dem Index[256] ge- *# 

if ( write(out, &CodeByte, 1) == -1 ) 

** schrieben, aus diesem Grunde wurde auch das *# 

error=ERROR_WRITING ; 

** Array doppelt so groß als eigentlich für 256 #* 

printf ( "%o. [?8d]\n\n",(char)l3, printout ); 

** Bytes notwendig erzeugt. In das newarray-Array** 

printf("==> 55d %% der Originalgröße\n\n\n", 

*# wird der Pfad zu diesem Knoten als numerischer*# 

newsize*100/size) ; 

*# Wert gespeichert, ob dies der linke oder #* 

return; 

*# rechte Sohn (in bezug auf einen binären Baum) ** 

) 

** ist. Ein negativer Wert besagt, daß es sich *# 


** bei dem Knoten um einen linken Sohn handelt. ** 

*# WRITECOMPRESSEDCODE ** 

#################*###########*##**#**###**#######*/ 

** --- X* 

void 

** WriteCompressedCodes(.. .) bereitet die Korn- ** 

ConstructHuffmanTree(long anzahl, long *Heap, long *newarray. 

*# primierung vor, öffnet die Datei, schreibt #* 

long *CharArray) 

*# notwendige Informationen in die Datei und ** 

1 

** allokiert den benötigten Speicher. ** 

long t, i=anzahl; 

#**»******#**#****##**#*#**#*##*##*#*#***#*****»*»/ 

while (i>l ) { 

void 

t=Heap[l] ; 

WriteCompressedCode( long *CharArray, long *newarray, 

/** dekrementiere den Heap um eins **/ 

unsigned char #Buffer, long size, 

Heap[1]=Heap [ i— ]; 

char *DateiName, long Besetzt, 

/*# Stelle die Heap-Ordnung wieder her #*/ 

long #Heap ) 

HeapOrder( Heap, 1, i, CharArray ); 

i 

/## Speichere die Summe der beiden Knoten mit *# 

long t,x,j,i,out,alphabet; 

*** den niedristen Werten im Array 256+i */ 

UBYTE WriteCharacter; 

CharArray[256+i]=CharArray[Heap[1]]+CharArray[t]; 

if( (out=open(DateiName,0_CREAT,OL)) != -1 ) { 

newarray [ t ] =256+i ; 

long #code=(long #)AllocMem(sizeof(long)*256, 

newarray[Heap[1] ] =-256-i ; 

MEMF.CLEARl MEMF_PUBLIC) ; 

Heap[l]=256+i; 

if( code != NULL ) [ 

HeapOrder( Heap, 1, i, CharArray ); 

long *length=(long *)AllocMem(sizeof(long)*256, 

) 

MEMF.CLEARl MEMF_PUBLIC) ; 

newarray [ 256+i ]= 0 ; 

) 

if ( length != NULL ) ( 

/* 

1 

/#*#############*#####*##########*#**###*#*#*#*#### 

* Schreibt zunächst die Kennung an den Anfang 

** CODEOUTPUT ** 

* der Datei, anschließend die Anzahl vorkom- 

** - *# 

# mender Zeichen und schließlich noch die 

## CodeOutPut(...) erzeugt nun aus den Arrays ** 

* Größe der ursprünglichen Datei. 

** 'code', in dem der Pfad als numerischer Wert ** 

V 

** gespeichert ist und 'length', in dem die ** 

if( write(out, &Kennung[0], sizeof(Kennung))!=-l) ( 

#* Pfadlänge des Zeichnes steht, den komprimier- ** 

if( write(out, ^Besetzt, sizeof(Besetzt)) != -1 ) ( 

** ten Code. ## 

if( write(out, &size, sizeof(size)) == -1 ) 

#*###############*###*##**#####*###*##############/ 

error=ERROR_WRITING; 

void 

CodeOutput(long *code, long *length, unsigned char *Buffer, 
long size, int out ) 

MAJULUHÜi Reduzieren Sie benötigten Speicher¬ 

l 

platz auf ein Minimum (Fortsetzung) 


70 


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Einbindung von PageStream Publishing Partner-Fonts in ExpertDraw DM 99.00 
Font-Disk für PageStream Publishing Partner je DM 79.00 

Gold Commander 1.1 - CLI-Erweiterung mit Mausunterstützung DM 49.80 

High Resolution Workbench - 28 r r größerer Workbench Screen DM 39.80 

Online Calculator DM 39.80 

ExpertFonts 1 - Times- u. Helvetica-Fonts in Bold und Italic für ExpertDraw DM 59.00 
VectorTrace - Das Vektorisierungsprogramm für den Amiga DM 149.00 


Das DTP-Service-Center "PrintWare": 


In unserem DTP-Service-Center PrintWare ’ können Sie Ihre Dokumente auf unserer 
Hochleistungs-Laser-Engine mit einer Auflösung 600x600 DPI in Formaten bis DIN A3 
ausgeben lassen. Ferner stellen wir Offsetfilme her. scannen Ihre Abbildungen, führen 
Reproarbeiten aus und drucken Kleinauflagen. 

PrintWare ist ein Teil unseres Ladengeschäfts in Berlin. 


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Alle hier inserierten Artikel erhalten Sie in unserem Ladengeschäft in Berlin. 

GOLD VISION COMMUNICATIONS PRINTWARE 
Leibnizstr. 58. 1000 Berlin 12 (Ein Block vom Kurfürstendamm) 

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Fax 091 95/8718 




Der Versandservice: 


Bestellungen richten Sie bitte schriftlich oder telefonisch an —— 

GOLD VISION COMMUNICATIONS. Kurfürstendamm 64-65 

D-1000 Berlin 15. Tel. 030/88 33 505. Fax: 030/324 0425 | FuMCCAMQ I 

Lieferung gegen Vorkasse (Bar. Kreditkarte. Scheck zzgl. DM 3.- 
Versandkosten) oder per Nachnahme (zzgl. DM 6.- Versandkosten Inland). 

Händleranfragen erwünscht! Änderungen Vorbehalten. - 

Dieses Inserat wurde mit Publishing Partner und ExpertDraw erstellt, und mit 600x600 DPI ausgegeben 


We make it Höf 
happen! SM o©w Vision 

* * Csmmunleation^ 





















































PROGRAMMIEREN 

LISTING 


| eise error=ERROR_WRITING; 

} eise error=ERROR_WRITING; 
if( error == N0_ERR0R ) | 
for( alphabet=0; alphabet <256; alphabet++ ) ( 
if( CharArray[alphabet] ) j 
x=0; j=l; i=0; 
t=newarray[alphabet]; 
while( t ) j 
if( t<0 ) { 
x=x+j; t=-t; 

1 

t=newarray[t]; 
j=j+j; i++; 
j code[alphabet]=x; 
length[alphabet]=i; j=i; i=x; x=l; 
i< < = (32—j); while( J~ ) [ 

/* 

* Wenn das Bit gesetzt ist, handelt es sich 

* bei diesem Knoten um einen linken Knoten 

* (also Knoten=Knoten*2+l), sonst errechnet 

* sich der weitere Pfad aus Knoten=Knoten*2. 

*/ 

( i & 0x80000000 ) ? (x=2#x+l) : (x=2*x); 
i< < =1; 

) 

WriteCharacter=(UBYTE)alphabet; 

/* 

* Schreibt das Zeichen und den dazu korres- 

* pondierenden numerischen Wert des Pfades in 

* die Datei. 

*/ 

if( write(out, ÜWriteCharacter,sizeof(UBYTE))!=-l) { 
if( write(out, &x, sizeof(long)) == -1 ) 
error=ERR0R_WRITING; 

1 eise error=ERR0R_WRITING; 

) eise { 

code[alphabet]=0; 
length[alphabet]=0; 

1 

if( error != N0_ERR0R ) 
break; 

I 

1 

Code0utput( code, length, Buffer, size, out ); 

FreeMem( length, sizeof(long)*256 ); 

| eise error=N0_MEM0RY; 

FreeMem( code, sizeof(long)*256 ); 
j eise error=N0_MEM0RY; 
close( out ); 

j eise error=UNABLE_TO_CREATE; 

I 

/**##***##*#*##############**###*##*########*####*# 


** BUILDHEAP ** 

*# - ** 


** BuildHeap(...) erzeugt aus dem Array Heap ** 

** eine Heap-Struktur, bei der allerdings nicht ** 

** der höchste, sondern der niedrigste Wert am ** 

** Anfang steht, da wir zunächst an den kleinsten** 

** Werten interessiert sind. ** 

*ft**ft**X*ft*ft***ft*ft*ft**#******«M«******ft**tt***ft**ft/ 
void 

BuildHeap( unsigned char *Buffer, long size, 

long *CharArray, long Besetzt, long *Heap, 
char *DateiName ) 

l 

register long i=0,j=0; 
long *newarray; 
for( i=0 ; i<256 ; i++ ) { 
if( CharArray[i] != 0 ) 

Heap[++j]=i; 

1 

for( i=Besetzt/2 ; i>0 ; i— ) 

Heap0rder( Heap, i. Besetzt, CharArray ); 
newarray=(long *)AllocMem( 256*2*sizeof(long), 

MEMF_CLEARl MEMF_PUBLIC ); 
if( newarray != NULL ) ( 

ConstructHuffmanTree(Besetzt, Heap,newarray,CharArray); 
WriteCompressedCode( CharArray, newarray, Buffer, size, 
DateiName, Besetzt, Heap ); 


FreeMem( newarray, 256*2*sizeof(long) ); 
j eise error=N0_MEM0RY; 
return; 

] 

void 

Kompress( unsigned char *Buffer, long size, char »DateiName ) 

( 

long *CharArray=(long *)AllocMem( 256*2*sizeof(long) , 
MEMF_CLEARl MEMF_PUBLIC ); 
long *Heap=NULL, Besetzt; 
if( CharArray != NULL ) { 

Besetzt=FillArray( Buffer, size, CharArray ); 

Heap=(long *)AllocMem( (Besetzt+l)*sizeof(long), 
MEMF_CLEARl MEMF_PUBLIC ); 
if( Heap != NULL ) ( 

BuildHeap( Buffer, size, CharArray, Besetzt, Heap, 
DateiName ); 

FreeMem( Heap, (Besetzt+l)*sizeof(long) ); 
j eise error=N0_MEM0RY; 

FreeMera( CharArray, 256*2*sizeof(long) ); 

] eise error=N0_MEM0RY; 

1 

/#######**#**####*###**#*#####*#***#####*#*######** 


** CHECKF0RC0MPRESSED ** 

#* _ #* 

** CheckForCompressed(...) überprüft, ob es sich ** 
** bei der zu komprimierenden Datei um eine schon** 
** komprimierte Datei handelt, indem es über- ** 

** prüft, ob die ersten Bytes mit der Kennung ** 
** übereinstimmen. Ist dies der Fall, wird die ** 
** globale Fehlervariable error mit dem Wert ** 

** IS_C0MPRESSED besetzt. ** 


void 

CheckForCompressed( unsigned char »Buffer ) 

( 

char checklength=sizeof(Kennung); 
error=IS_C0MPRESSED; 
while( —checklength ) { 

if( »(Buffer+checklength) != »(Kennung+checklength) ) 
error=N0_ERR0R; 

J 

I 

/*##*#***#*#*##*#***#**#**#****#*#***###*##*##*#*#* 


** MAIN ** 

## - #* 

** Hier gehts los. Das Programm kann nur vom ** 
** CLI gestartet werden. ** 


#***##***#****##*)(##****#***»***»#*#*####*##*###*#/ 

void 

main( int arge, char **argv ) 

I 

long dateisize=0; 
unsigned char »Buffer; 
if( arge==3 ) ( 

Buffer=0penDatei( argv[l], &dateisize ); 

} eise ( 

if( arge ) ( 

/** Vom CLI gestartet **/ 

printf( "\n\nKompress VI.0 (c) COPYRIGHT 1991"); 

printf("Markt&TechnikXnXn'); 
printf("AUFRUF:NtKompress DATEI.l DATEI_2\n"); 
printf( "\tDATEI_l\tDie zu komprimierende DateiXn*); 
printf( "\tDATEI_2\tNarae der komprimierten Datei\n"); 

) 

exit( 10 ); 

} 

if( error == N0_ERR0R ) ( 

CheckForCompressed( Buffer ); if( error == N0_ERR0R ) 
Kompress( Buffer, dateisize, argv[2] ); 

FreeMem( Buffer,dateisize ); 

J 

Fehler(); 
exit( error ); 

1 _ 


Kompress 


Reduzieren Sie benötigten 
Speicherplatz auf ein Minimum (Schluß) 


72 


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20 MB Festplatte autobootend tür Amiga 2000 
(mit A 2090 A Controller) 

AMIGA 2000/40 MB Festplatte autobootend 
Amtga-Vision-Software (miod 1 MB Speicher) 
Commodore Farbmonitor 1084 Stereo 
Commodore Amiga 500 
Speicheraufrustung au» 1 MB mit Uhr 
Commodore Amiga 500 Ptus 
20 MB-Festplatte für A 500 (Commodore A 590) 
Commodore Amiga 2000 
3,5‘ Zweitlautwerk Amiga 2000 
Amiga 2000 ♦ Farbmonitor 1084 S 
Amiga 3000 (25 MHz. 52 MB Festplatte) 

3000 Tower (25 MHz. 5 MB, 105 MB HD) 

3000 (Unix, 105 oder 200 MB Festplane) 

386 SX-Karte mit Lautwerk (Commodore A 2386) 
AT-Karte mit 5.25‘-Laufwerk (Commodore 2286) 
PC/XT -Karte mit S.25‘-Lautwerk (Commodore) 

A 2630 Prozessorkarte/2 MB (Ong Commodore) 

A 2630 Prozessorkarte/4 MB (Ong Commodore) 

A 2320 Ftickerfixer (Commodore) 

A 2300 Genlock-Karte lur Amiga 2000 

52 MB Festplane (19 ms) für Amiga 2000 mit SCSI 

Controller Commodore A 2091 (autobootend) 

69 MB-Filecard autobootfähig (SCSI. 28 ms) 

105 MB-Friecard autobootfähig (SCSI, 19 ms) 

65 MB-Filecard (Vortex. 28 ms) für alle 
A 2000 mit PC-Kane oder A 1000 / Sidecar 
2 MB-RAM Erweiterungskarte für A 2000 aulrüstbar 
bis 8 MB (Commodore A 20582; 

Commodore Stereo Speaker A 10 (2 Boxen) 


Kickstart 1.3 (ROM) mit Workbeoch 13 
Externes 3.5*-Lau»werk Commodore 1011 
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LQ 570 849.-; LQ 8701 

Stardrucker (dt. Handbücher) 

LC-200 Cotor Farbdrucker 
LC 24-200 Cotor Farbdrucker 
NEC-Drucker (dt. Handbücher) 

Farboption P6+/P7+ 279. ; für P 6070 

NEC P 60 1199.-. NEC P 70 

EZB tür P 60 319.-: EZB für P 70 

NEC Drucker P 20 699 - NEC P 30 

EZB für P 20 229. . EZB für P 30 

Laserdr Stientwnter 2 S 60 P (PostScript) 

NEC Farbmonitor Mullisync 3 FG 
NEC Farbmonitor Mullisync 4 FG 
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HP Tmtenstrahldrucfcer DeskJet 500 
Tintenstrahldrucker Deskjet 500 Cotor 
IBM-Kompatibler-AT (16 MHz. 1 MB. 

40 MB Festpl . 2 x LW. VGA-Karte. DOS 5.0) 
Multiscan Farbmon (0,28 mm, 1024 x 768) 
VGA-Farbmonitor (0.28 mm, 1024 x 768) 

Pariasomcdrucker KXP-1123 
Panasonicdrucker KXP 1124. 

Commodore Notebook C 386 SX (16 MHz. 

40 MB Festplatte. VGA » Notebook-Manager) 
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Im Gehäuse sind SCSI-Festplatte. Controller u.s.w. untergebracht. 

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50 MB (Quantum) 985,-DM * 105 MB (Quantum) 1235,-DM 

Aufpreis für Aufrüstung bis auf 2 MB RAM 200,- DM 

AMIGA-LAUFWERKE 

3,5“ Drive extern, abschaltbar, durchgef. Port, slimline.137,- DM 

3,5“ Drive intern für Amiga 2000, inkl. Einbaumaterial.118,- DM 

5,25“ Drive extern, abschaltbar, durchgef. Port, 40/80 Umsch.188,- DM 

COMMODORE PROCESSOR-BOARDS 

68020 Processor-Board mit 2 MB Fast-Ram (2620-Karte).1075,- DM 

68030 Processor-Board mit 2 MB Fast-Ram (2630-Karte).1278,- DM 

RAM-ERWEITERUNGEN 

512 KB Ramkarte mit Uhr, Akku, Abschalter für A-500 .68,- DM 

2 MB Ramkarte intern für A-500 mit Uhr, Akku, Abschalter.297,- DM 

8 MB Ramkarte mit 2 MB bestückt für A-2000. abschaltbar.347,- DM 

8 MB Ramkarte mit 4 MB bestückt für A-2000, abschaltbar.564,- DM 

8 MB Rambox für A 500 oder A1000, mit 2 MB bestückt.388,- DM 

LEERDISKETTEN 

3,5“ 2DD-Disks 10er-Pack 9,50 DM, 5,25“ 2D-Disks 10er-Pack 5,90 DM 


Amiga 2000 C neuestes Modell 1285,- DM 

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Der Anschluß der Modems an das Postnetz ist bei Strafe verboten 


AT once für Amiga 500 

Aufpreis für Amiga 2000 Version 

Flicker-Fixer Multivision 

Multivision für Amiga 500/1000/2000 A 
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110,- DM. 


297,- DM 
999,- DM 
598,- DM 


Ponewaß Computer KG 

Fliederstraße 27,4370 Marl 

Telefon 02365/66076 und 67165 


Es gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen 


Wir sind Mitglied im 


BHS. 


Bundesverband der seriösen 
Hard- und Softwareunternehmen 


Wir sind autorisierter 

Cf 

Commodore 

Systemfachhändler 



































TIPS & TRICKS 





Assemblerprogramm ieruni 


ALLOAH ASSEMBLER 



moHOi 







Auf der Programmservrce 
finden Sie eine Demo-Version des OMA-Assemblers. 
Eine Demo-Version? Moment mal! Wirzeigen Ihnen in 
einer siebenteiligen Serie, was Sie mit dieser Version 
alles machen können, wie Sie damit umgehen und wie 
Sie damit den Amiga in Assembler programmieren. 
Den Anfang macht die Installation und ein erstes Pro¬ 
gramm des OMA-Assemblers. 

von Ulrich Brieden 

S ie wollen Assembler lernen? Assembler auf dem Amiga? 
O. k., dann besorgen Sie sich ganz schnell die Demoversion 
des OMA-Assemblers von der Programmservice-Diskette 
zum AMIGA-Magazin 11/91, 12/91, 1/92 oder kopieren Sie 
diese von einem Freund bzw. einer Freundin. 

Am besten, Sie erstellen eine komplette Assembler-Diskette, mit 
der wir dann anhand der nächsten Ausgaben arbeiten und so rich¬ 
tig lernen, den Amiga in Assembler zu programmieren. 


Alles für Assembler 


n Sie zunächst eine Workbench-Dis- 
kette, kopieren diese (DISKCuP^^bers CLI) und löschen Sie fol¬ 
gende Dateien in den angegebenen Verzeichnissen, um Platz zu 
schaffen (Beschreibung für Version 1.3D Rev. 34.28): 

- alle Dateien im Verzeichnis Utilities 

- fonts:diamond (ganzes Verzeichnis) 

- fonts.emerald (ganzes Verzeichnis) 

- fonts:garnet (ganzes Verzeichnis) 

- fonts:opal (ganzes Verzeichnis) 

- fonts:sapphire (ganzes Verzeichnis) 

- fonts:diamond.font 

- fontsiemerald.font 

- fonts:garnet.font 

- fonts:opal.font 

- fonts:sapphire.font 

- c:ed 

- c:edit 

- c:diskdoctor 

Weitere Befehle aus dem c-Verzeichnis löschen Sie bitte nach 
eigenem Geschmack, je nachdem, auf welche Befehle Sie verzich¬ 
ten möchten. Sie sollten auf jeden Fall DIR, LIST, INFO, 
ASSIGN, COPY und MAKEDIR behalten. 

Auf der Diskette sind nun etwa 280 000 Byte frei. Mit dieser Dis¬ 
kette werden Sie im Verlauf dieser Serie arbeiten, betiteln Sie die 
Diskette daher z.B. mit »OMA_Work-Disk«. Kopieren Sie den As- 


Was brauchen Sie für die in der nächsten Ausgabe startende Se¬ 
rie über Assembler-Programmierung? Natürlich einen Assembler: 
Wir wählen den OMA-Assembler bzw. die Demoversion (Pro¬ 
grammservice-Diskette dieser Ausgabe); Sie können diesen Kurs 
selbstverständlich auch mit jedem anderen Assembler verfolgen, 
z.B. dem A68K-Assembler, dessen neueste Version auf der Fish- 
Disk 508 zu finden ist (Public Domain) oder Sie nehmen einen der 
kommerziell vertriebenen Assembler, die dann allerdings nicht 
mehr für fünf Mark (!) zu haben sind, z.B. den Gfa-Assembler, Profi¬ 
mat, Seka, Devpac oder OMA 2.0. 

Einen Editor brauchen wir natürlich auch noch. Ein Editor ist so 
etwas wie ein Textverarbeitungsprogramm, nur bearbeitet man kei¬ 
ne Texte sondern Programme, d.h. man benötigt einige Funktionen 
von Textverarbeitungen nicht (z.B. Trennfunktion, Seitennumerie¬ 
rung, unterschiedliche Schriftarten- und -Stile etc.). Dafür haben 
gute Editoren Sonderfunktionen, die die Programmierung erleich¬ 
tern, wie automatisches Einrücken usw. 

Ein Beispiel für einen Assembler-Quelltext zeigt Listing 1. So ein 
Listing geben Sie mit dem Editor ein, übersetzen es mit dem 
Assembler und starten es übers CLI, doch dazu später mehr. 

Es gibt eine Reihe preiswerter Möglichkeiten, an einen Editor zu 
kommen. Wir schlagen vor: »MEmacs« von der Extras-Diskette 
oder »DME« (VI .45) von der Fish-Disk 530. 

Bauen wir uns zunächst eine Assembler-Diskette für alle, die nur 
ein Laufwerk zur Verfügung haben. Dies ist eine Minimalkonfigura¬ 
tion; wer eine Festplatte besitzt, kann natürlich auf der Platte ein 
Verzeichnis »Assembler« einrichten und alle Dateien, wie unten an¬ 
gegeben, statt auf die Diskette in diesen Ordner kopieren. 


; CLS - Löscht ein CLI-Fenster 


INCLUDE "lvo/exec.i" ; Datei 

auf Programmservice-Disk 

INCLUDE "lvo/dos.i * ; Datei 

auf Programmservice-Disk 

lea DOSName(PC),al ; Bibliotheksname laden 

moveq #0,d0 ; Version egal 

move.l 4,a6 ; ExecBase 

Jsr _LV00penLibrary(a6) ; 

DOS.library öffnen 

tst.l dO 


beq.s 1$ ; 

nanu? nicht geklappt 

move.l d0,a6 ; 

DOSBase sichern 

Jsr _LV00utput(a6) ; 

Output-Handle holen 

move.l d0,dl ; 

Handle nach dl 

lea CLSText(PC),a0 ; 

Zeiger auf Text 

move.l a0,d2 ; 

Zeiger in d2 

moveq #l,d3 

ein Zeichen 

Jsr _LV0Write(a6) ; 

schreiben 

move.l a6,al ; 

DOSBase in al 

move. 1 4,a6 ; 

ExecBase in a6 

Jsr _LV0CloseLibrary(a6) 

DOS.library schließen 

1$ moveq #0,d0 

dO < > 0 — > erzeugt Fehler im CLI 

rts ; 

zurück ins CLI • 

DOSName dc.b 'dos.library * ,0 


CLSText dc.b 12 j 

Zeichen für Form Feed < > CLS 

END 


■ f MUiLMM »CLS«. Das erste Assemblerprogramm 

löscht den Bildschirm und testet Ihre OMA-Diskette. 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


75 










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—MBüflH fcggS&SSBI 


■B— 


TIPS & TRICKS 


c:SetPatch >NIL: 
c:Addbuffers dfO: 10 
c:echo "OMA AHOI * 

Sys:System/FastMeraFirst 
crBindDrivers 
c:SetClock load 
FF >NIL: -0 

c:resident CLI L:Shell-Seg SYSTEM pure add 
c:resident c:Execute pure 
c:raount newcon: 
crfailat 11 

c:run crexecute s:StartupII 
c:wait >NIL: 5 mins 
SYS:System/SetMap d 

c:path rara: c: sys:System s: sys:prefs add 

c:assign ainc: dfO:include 

c:cd dfO:source 

c:run memacs cls.asm 

NewShell "newcon:0/10/450/150/0MA_AH0I" 

endcli >NIL: 


Listing 2 


I Konfigurieren Sie mit der »Startup- 
Sequence« Ihre Assembler-Arbeitsdiskette 


sembler und den Editor ins Verzeichnis »c« dieser Diskette - bei 
»MEmacs« geht’s mit einem einfachen COPY, bei DME brauchen 
Sie noch ein paar zusätzliche Dateien, die Sie mit folgenden Befeh¬ 
len kopieren (Bsp. für die Fisk-Disk 530): 

copy AmigaLibDisk530:dme/s/.edrc to OMA_Work-Disk:s 
copy AmigaLibDisk530:dme/c/dme OMA_Work-Disk:c 
copy AmigaLibDisk530:dme/c/dme.info OMA_Work-Disk:c 

Wir wählen in unserem Kurs den Editor »MEmacs«, da ihn jeder 
besitzt. Er steht auf der Extras-Diskette, die mit dem Amiga ausge¬ 
liefert wird, im Verzeichnis »Tools«. 

Übrigens: Der Editor hat keinen Lade-Requester. Wir werden im 
Verlauf des Kurses einen solchen in MEmacs einbauen. Des weite¬ 
ren werden wir noch eine Reihe anderer nützlicher Tools präsentie¬ 
ren, die Ihnen das Programmieren mit Assembler wesentlich ver¬ 
einfachen. 

Den Assembler DemoOMA (Name auf der Programmservice- 
Diskette) kopieren Sie ebenfalls ins Verzeichnis C: der Arbeitsdis¬ 
kette. Ebenso das komplette Verzeichnis »Include«, wie Sie es auf 
der Programmservice-Diskette finden (ins Wurzelverzeichnis der 
Diskette). Hier stehen die sog. Include-Dateien: vorgefertigte As¬ 
semblertexte, die man in eigene Programme einbauen kann und 
die Konstanten etc. enthalten. 

Neben dem Verzeichnis für die Include-Dateien brauchen wir 
auch eins für unsere Assemblerprogramme. Mit MAKEDIR legen 
wir auf der neuen Diskette ein solches Verzeichnis an. Der Befehl 
hierzu: 


makedir OMA_Work-Disk:source 

Die Diskette ist nun fast fertig: Der nächste Schritt ist es, die 
»Startup-Sequence« zu ändern. Machen wir das gleich mit dem 
neuen Editor - geben Sie ein, wenn die Diskette in Laufwerk dfO: 
steckt: 

dfO:c/memacs 

Mit der Maus aktivieren Sie das Menü »Read_file« zum Lesen 
einer Datei. Am unteren Bildschirmrand erscheint eine Eingabezei¬ 
le. Tippen Sie ein 

dfO:s/startup-sequence 

Anschließend < Return> drücken. MEmacs liest nun die Datei 
von Diskette und zeigt sie auf dem Monitor. Sie können sie über die 
Tastatur editieren d.h verändern und wieder speichern. 

Sichern Sie die Datei am besten gleich nochmal unter einem an¬ 
deren Namen, z.B. »Startup-SequenceOld«. Das ist Ihre Sicher¬ 
heitskopie für alle (Un-)Fälle. Jetzt die Änderungen: Löschen Sie 
vor allem den Befehl LOADWB; wir wollen Assembler übers CLI er¬ 
kunden. Listing 2 zeigt, wie die »Startup-Sequence« aussehen 
sollte. 

Der ASSIGN-Befehl ist wichtig. Er setzt einen Pfad auf ein 
Standard-Include-Verzeichnis, d.h. der OMA-Assembler sucht 
Include-Dateien immer in diesem Standard-Verzeichnis. 

Booten Sie anschließend den Amiga mit der neuen Diskette. Mit 
ihr werden wir nun in Assembler einsteigen. Erstellen Sie evtl, so¬ 
gar noch eine Sicherheitskopie der Assemblerdiskette. 

Als erstes ein Test. Geben Sie Listing 1 mit dem Editor ein (auch 
auf der Programmservice-Diskette), ein Programm um ein CLI- 
Fenster zu löschen. Speichern Sie das Programm unter dem Na¬ 
men »cls.asm« (im Verzeichnis »Source«, das in der »Startup- 
Sequence« als aktuelles Verzeichnis eingestellt wird). Das Kürzel 
».asm« kennzeichnet einen Assembler-Quelltext. Eine praktische 
Hilfe für Programmierer, um Quelltexte zu kennzeichnen. C-Pro- 
grammierer hängen ganz ähnlich ein ».c« an die Namen ihrer Pro¬ 
gramme. 

So, und nun übersetzen wir das Ganze. Wenn Sie mit der vorher 
präparierten Diskette gebootet haben, läuft im Hintergrund noch 
ein CLI-Fenster - Multitasking ist schon eine feine Sache. Klicken 
Sie MEmacs in den Hintergrund oder ziehen Sie den Bildschirm 
nach unten, um das CLI-Fenster zu erreichen. Geben Sie ein 

demooraa cls.asm 

Der Assembler startet, übersetzt das Programm und speichert 
die ausführbare Programmdatei unter dem Namen »eis« im Ver¬ 
zeichnis »source«. Wenn Sie anschließend das Programm starten 
(einfach »eis« eintippen), löscht der Amiga den Inhalt des aktuellen 
CLI-Fensters. 

Damit hätten Sie Ihr erstes Programm übersetzt. Ab der näch¬ 
sten Folge steigen wir dann richtig ein in die Assembler-Pro¬ 
grammierung. Experimentieren Sie in der Zwischenzeit mit Ihrer 
Assembler-Version und mit Programm 1. Versuchen Sie z.B. Text 
im Fenster auszugeben. Bis dann - alloah. M 



AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


77 








Amiga 500 678 DM 

Amiga 500 Plus 798 DM 

Amiga 2000C 1198 DM 

CDTV 1198 DM 

Amiga 3000-25-50 3798 DM 

Amiga 3000 T-25-100 5998 DM 

Nokia SALORA CED3 1298 DM 

Nokia SALORA CED4 1598 DM 

Commodore Monitor 1084S 498 DM 

NEC 3 FG 15" 1024x768 interl. 1598 DM 

NEC 4 FG 15" 1024-768 non interl. 1998 DM 



HP DeskJet 500 878 DM 

HP PaintJet 1698 DM 

HP LaserJet IMP 2298 DM 

HP Plotter 7475 2698 DM 

Fujitsu DL1100 Color 777 DM 

NEC P20 778 DM 

NEC P30 998 DM 

NECP60 1298 DM 

NEC S60P Laser 3749 DM 

MemoryMaster 8MB/ 2MB best. 348 DM 

Macrosystem Deinterlaced Karte 298 DM 

GVP Turboboard Serie II 22 MHz 1598 DM 

GVP Turbokarte 33 MHz 2898 DM 

Internes 3,5" Diskettenlaufwerk 99 DM 

Externes 3,5" Diskettenlaufwerk, 
abschaltbar, Bus durchgeführt 139 DM 

Logi Maus Amiga 69 DM 

Syquest Wechselplatte 40 MB 698 DM 

Syquest Wechselplatte 80 MB 1398 DM 

Medium 40 MB 148 DM 

Medium 80 MB 298 DM 

RAM: static column ZIPP-RAM 
für AMIGA 3000 4 MBit 45 DM 


C E XT-Karte A 2088 

Fast geschenkt, DM 

C s AT-Karte A 2286 

Sage und schreibe DM 


198 

698 





'» | D£o-spe 

öS* 

Commodore Genlock 

398 DM 

Y-C Genlock 

998 DM 

PAL-GENLOCK 

798 DM 

DE-LUXE-VIEW 4.1 

348 DM 

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PROGRAMMIEREN 


LISTING 


»Pattern Matching« bedeutet, frei übersetzt, »Muster- 
Erkennung«. Wie Pattern Matching funktioniert und wo 
Pattern Matching angewendet wird, können Sie in die¬ 
sem Bericht nachlesen. 

von Rainer Zeitler 


S icher haben auch Sie schon den Befehl d/’rdfö:#? verwen¬ 
det, um alle Dateien und Verzeichnisse des Laufwerks dfO: 
anzuzeigen. Die Zeichen # und ? sind Pattern oder Muster, 
der Befehl ’dir’ versucht, Dateien mit dem vorgegebenen 
Muster zu finden. 

Über das Problem Pattern Matching und seine Umsetzung in ei¬ 
ne Programmiersprache wurden schon Romane geschrieben. Das 
Problem an sich nämlich ist schlicht unmißverständlich, die Umset¬ 
zung hingegen kann vielfältig, effektiv oder weniger effektiv, ausfal- 
len. 

Wo wird Pattern Matching angewendet? 

Pattern Matching findet in vielen Programmen Anwendung: Text¬ 
verarbeitungsprogramme, Editoren oder das Betriebssystem 
selbst etwa. Das Amiga-Betriebssystem verwendet die Symbole # 
und ? als Musterzeichen (in diverser Literatur werden diese Sym¬ 
bole auch als Jokerzeichen bezeichnet), MS-DOS hingegen die 
Symbole * und ?. Tippen Sie doch einmal im CLI den Befehl 

dir dfO: #?.info 

ein: es werden lediglich die Dateien, deren Namen mit der Zeichen¬ 
kette .info enden (also disk.info, Trashcan.info etc.), angezeigt. 



Bis jetzt bieten einige wenige Textverarbeitungsprogramme und 
Editoren den »Luxus« der Mustererkennung an. Um das zu ändern, 
stellen wir Ihnen ein Programm vor, das eine Textdatei einliest, de¬ 
ren Inhalt nach einem Muster durchsucht und, wenn erfolgreich, 
die Zeile und die Zeilennummer anzeigt, in die das Muster paßt. 
Sind Sie also dabei, einen Editor, eine Textverarbeitung oder ähnli¬ 
ches zu programmieren, nutzen Sie dieses Verfahren und integrie¬ 
ren Sie es in Ihr Programm. Geschrieben ist es in AmigaBASIC, 
sollte aber ohne größere Probleme auch in andere Programmier¬ 
sprachen umgesetzt werden können. 

Die Idee 

Wie würden Sie Ihre Aufgabe angehen? Wir unsererseits greifen 
auf ein beliebtes, für den Informatik-Erstsemester-Studenten »Ich 
kann’s nicht mehr hören!«-Thema, zurück: das des »endlichen 
Automats«. 

Was ist ein endlicher Automat? Unter der Bezeichnung »endlich« 
versteht man die von den meisten Programmierern vorausgesetzte 
Eigenschaft eines Programms: der Automat terminiert bzw. endet 
nach einer bestimmten Anzahl von Schritten. Ein endlicher Auto¬ 
mat wird weiterhin durch eine bestimmte Anzahl von Zuständen de¬ 
finiert, die, falls sie eintreffen, eine neue, genau definierte Funktion, 
auf rufen. 


SPRUNGTABELLE 

Zustand 

Zeichen 

Nächster Zustand 

Fehler 

1. 

B 

2 

-1 

2. 

e 

3 

-1 

3. 

i 

4 

-1 

4. 

1 

5 

4 

5. 


-2 

4 


Pattejji MjJcJnjig 

ES PASST 


Programmname: Patternmatch.bas 


Computer: A500, A1000, A2000 


mit Kickstart 1.2 und 1.3 

Sprache: AmigaBASIC 

Programmautor: Rainer Zeitler 

1 ALO 

OLE AR 

2 bB 

ON ERROR GOTO ERRORHANDLING 

3 U5 

HAUPTPROGRAMM: 

4 ci2 

CLS 

5 96 

L0CATE 3,5 

6 5T 

PatternString$= " * 

7 3b 

LaengePattern=0 

8 k4 

INPUT "Bitte geben Sie Ihren Suchbegriff ein !_",PatternS 


tring$ 

9 rB 

PattemString$= " # ? "+PatternString$+ " # ? " 

10 XI 

GOSUB BUILDJUMPTAB 

11 8f 

IF LaengePattern>0 THEN 

12 KI4 

L0CATE 4,5 

13 Qv 

datei$="" 

14 lm 

INPUT "DateiName ?_*,datei$ 

15 Zp 

OPEN datei$ F0R INPUT AS #1 

16 Ax 

IF Fehler< >0 THEN 

17 oE6 

PRINT "Fehler bei Öffnen der Datei!" 

18 tc4 

ELSE 

19 VU6 

LOCATE 5,5 

20 EY 

gross$="" 

21 ae 

INPUT "Auf Groß- und Kleinschreibung achten (j/n)?_", 


gross$ 

22 ec 

IF UCASE$(gross$)="J" THEN 

23 678 

GrossgleichKlein=0 

24 zi6 

ELSE 

25 CE8 

GrossgleichKlein=l 

26 MF6 

END IF 

27 nW 

Zeilenummer=l 

28 tt 

WHILE NOT E0F(1) 

29 Dk8 

LINE INPUT #l,Zeile$ 

30 uM 

GOSUB PATTERNMATCH 

31 R4 

IF Vergleich THEN 

32 NNA 

PRINT "Gefunden in Zeile *;ZeilenNummer; "—> ";Z 


eile$ 

33 TM8 

END IF 

34 vt 

ZeilenNummer=ZeilenNumrcer+l 

35 0o6 

VEND 

36 08 

CLOSE 1 

37 XQ4 

END IF 

38 YR2 

END IF 

39 NI0 

END 

40 19 

ERRORHANDLING: 

4l zc2 

Fehler=ERR 

42 Fa 

RESUME NEXT 

43 9m0 

BUILDJUMPTAB: 

44 LF2 

LaengePattern=LEN(PatternString$) 

45 8r 

IF LaengePattern > 0 THEN 

46 394 

DIM ZArray(LaengePattern+l) 

47 um 

DIM NArray(LaengePattern+l) 

48 9X 

DIM FArray(LaengePattern+l) 

49 5r 

CN=1: CZ=1: CF=1 : pp=l : pl=LaengePattern 

50 Rn 

LastLoop=-l 

51 HY 

WHILE pp <= pl 

52 Rn6 

ascii=ASC(MID$(PatternString$,pp,1)) 

53 CI 

IF ascii=35 THEN 

54 yL8 

IF pp = pl THEN 

55 10A 

PRINT "Fehler bei Suchbegriff" 

56 yH 

PRINT "Auf '#' muß ein weiteres Zeichen folgen" 

57 rP 

LaengePattern=0 


80 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 





ODER NICHT 


58 Iu 

59 YH8 

60 dfA 

61 Pc 

62 h6C 

63 1P 

64 dMA 

65 sZC 

66 2M 

67 fs 

68 qU 

69 3wA 

70 4x8 

71 D26 

72 fz8 

73 IC 

74 uy 

75 oX6 

76 j38 

77 ST 

78 xL 

79 yb 

80 E76 

81 kY4 

82 yC 

83 vf2 

84 ey4 


RETURN 

ELSE 

asciiplus=ASC(MID$(PatternString$,pp+l,l)) 
IF asciiplus=63 THEN 
LastLoop=CN 

pp=pp+2 

ELSE 

N(CN)=CN : 

F(CF)=CN+1 : CF=CF+1 : CN=CN+1 
Z(CZ)=asciiplus : CZ=CZ+1 

pp=pp+2 
END IF 
END IF 

ELSEIF ascii=63 THEN 
N(CN)=CN+1 : CN=CN+1 
Z(CZ)=ascii : CZ=CZ+1 : pp=pp+l 
F(CF)=-1 : CF=CF+1 
ELSE 

N(CN)=CN+1 : CN=CN+1 
Z(CZ)=ascii : CZ=CZ+1 
F(CF)=LastLoop : CF=CF+1 

pp=pp+l 
END IF 
UEND 

N(CN)=-2 : F(CF)=LastLoop : Z(CZ)=32 
ELSE 

PRINT "Es wurde kein Suchbegriff angegeben!" 


85 JC2 

86 kM 

87 rXO 

88 7R2 

89 im 

90 3T 

91 9M 

92 vs4 


END IF 
RETURN 

PATTERNMATCH: 

PP=1 

pl=LEN(Zeile$) 

nextzeichen=l 

VH ILE (pp<=pl) AND (nextzeichen> =1) 
ascii=ASC(MID$(Zeile$,pp,l)) 


93 aA 

94 iD6 

95 TM4 

96 rM 

97 eE 

98 FP6 

99 XQ4 

100 MI 

101 mI6 

102 Ly 

103 Gz4 

104 Jh6 

105 01 

106 eX4 

107 Ay2 

108 AW 

109 uQ4 

110 ib2 

111 Bi 

112 Tw4 

113 Bn 

114 mf2 

115 GO 

116 y34 

117 a46 

118 VE4 

119 a36 

120 sl4 

121 YH2 

122 f94 


IF GrossgleichKlein=l THEN 
ascii=ascii OR 32 
END IF 

asciiplus=Z(nextzeichen) 

IF GrossgleichKlein=l THEN 
asciiplus=asciiplus OR 32 
END IF 

IF ((ascii=asciiplus) OR (Z(nextzeichen)=63)) THEN 
nextzeichen=N(nextzeichen) 
pp=pp+l 

ELSE 

nextzeichen=F(nextzeichen) 

pp=pp+l 

END IF 
WEND 

IF (nextzeichen< >-2) AND (nextzeichen>=l) THEN 
nextzeichen=N(nextzeichen) 

END IF 

IF nextzeichen=-l THEN 
Vergleich=0 
RETURN 
END IF 

IF nextzeichen< >-2 THEN 

IF ((pp<=pl) AND (F(nextzeichen) < >-l)) THEN 
Vergleicht 
ELSE 

Vergleicht 
END IF 
ELSE 

Vergleicht 


123 vo2 END IF 

124 My I RETURN 
(C) 1992 M&T 


Patternmatch.bas 


Auf der Suche nach einer Zeichenkette 


Machen wir es an einem Beispiel deutlich: Als Suchmuster be¬ 
nutzen wir den Ausdruck »Bei#?l«. D.h. auf alle Wörter, die mit 
»Bei« beginnen und mit »I« enden, paßt das Muster (z.B. Beil, Bei¬ 
spiel, Beifall usw.). In Bild 1 ist der Ablauf eines endlichen Automa¬ 
ten für unser Beispiel zu sehen. Das &-Zeichen ist ein Terminalzei¬ 
chen und bedeutet, daß das Muster nur dann paßt, wenn dieses 
Symbol erreicht wird. 

Die Realisation 

In Tabelle 1 wird die Vorgehensweise verdeutlicht. Nehmen wir 
an, wir würden den Ausdruck »Beispiel« in den endlichen Automa¬ 
ten eingeben. Es passiert folgendes: 

Zu jeder Zeit kann der Automat (bzw. das Programm) nur einen 
Zustand annehmen, beginnend mit dem 1. Zustand. Nun wird das 
erste Zeichen unserer Eingabe mit dem Zeichen des endlichen Au¬ 
tomaten verglichen. Sind diese identisch, geht der Automat in den 
nächsten Zustand, ansonsten wird der Fehlerzustand angenom¬ 
men. Ist der Zustand zu irgendeinem Zeitpunkt -1, bricht der Auto¬ 
mat ab, und nur wenn der Zustand -2 ist, wurde der Automat voll¬ 
ständig durchlaufen und der eingegebene Ausdruck ist gültig. 


ZUM PROGRAMM 

Zeile 

Aufgabe 

1 bis 7 

Initialisierung 

8 bis 9 

Eingabe des Suchmusters und Sprung in das.. 

10 

...Unterprogramm BUILDJUMPTAB 

11 

Abfrage, ob alles OK, wenn ja... 

12 bis 15 

Angabe und Öffnen der Datei 

16 bis 17 

Falls Datei nicht geöffnet werden konnte, Ende 

18 bis 27 

Angabe, ob Groß-/Kleinschreibung unterschiedlich 

28 bis 35 

Hier wird Zeile für Zeile die Datei eingelesen und mit dem er¬ 
gebenen Muster im Unterprogramm PATTERNMATCH vergli¬ 
chen. 

40 bis 42 

In dieses Unterprogramm wird bei einem Fehler verzweigt 

43 bis 86 

In diesem Unterprogramm wird die Sprungtabelle angelegt 

87 bis 124 

Hier wird die aus der Datei eingelesene Zeile mit dem ange¬ 
gebenen Suchmuster verglichen, indem die Sprungtabelle 
mit den verschiedenen Zuständen verwendet wird. 


Bitte mit dem Checksummer (Ausgabe 5/91, Seite 66) eingeben. Der Checksummer und dieses 
Listing befinden sich auf der Programmservice-Diskette dieser Ausgabe. 


Die dargestellte Tabelle kann auch als Sprungtabelle bezeichnet 
werden. Im Listing wird dieser Bezeichnung entsprochen, denn 
nach der Eingabe des Musters wird zunächst in das Unterpro¬ 
gramm BUILDJUMPTAB gesprungen, das die Tabelle mit den Ar- 
rays Z() für die Zeichen, N() für den nächsten Zustand und F() für 
den Fehlerzustand, iniziiert. Anschließend wird die angegebene 
Datei durch den endlichen Automaten »geschickt«. Die Variable 
VERGLEICH erhält den Wert 1, falls der Vergleich erfolgreich war, 
sonst 0. Das Programm überprüft, ob das Muster auf eine in der 
Zeile enthaltene Zeichenkette paßt. Ist dies der Fall, wird der Rest 
der Zeile nicht weiter überprüft. 

Abschließend werden Sie gefragt, ob zwischen Groß- und Klein¬ 
schreibung unterschieden werden soll. Der Programmieraufwand 
für einen solchen Vergleich hält sich in Grenzen, denn ein »E«, mit 
dem Wert 32 ODER-verknüpft, ergibt »e«. Ganz einfach, oder? 

Gültige Eingaben 

Als Joker- oder Musterzeichen sind die Symbole # und ? zuläs¬ 
sig. 

Das Symbol ? ist gleichbedeutend mit einem Platzhalter für ei¬ 
nen Buchstaben. Folgender Ausdruck »Bei?« würde also sowohl 
auf »Beil« und »Bein« passen, nicht aber auf »Beine«. 

Dem Symbol # muß ein weiteres Zeichen folgen - es darf also 
nicht am Ende eines Musters stehen - und bedeutet, daß von dem 
nachfolgenden Zeichen keins, eins oder mehrere Vorkommen dür¬ 
fen. Das Muster »Bei # I« paßt u.a. auf »Bei«, »Beil« und »Beilll«. Die 
Kombination von # und? erlaubt demnach, daß eine beliebige Zei¬ 
chenkette folgen darf. rz 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


81 





KURS 

DATEIFORMATE 


BJ±ma_ß^F^jjnaJ^ jFolll U 

ALLES REINE 

00000000000000 
01111111111110 
01000000000010 
01000000000010 
01000000000010 
01000000000010 
01000000000010 
01000000000010 
01000000000010 
01000000000010 
01000000000010 
01000000000010 
01111111111110 
00000000000000 


1985 schufen der Soft¬ 
warehersteller »Electronic 
Arts« und »Commodore 
Amiga« den IFF-Dateistan- 
dard für Grafik, Text und 
Musik. Doch es gibt noch 
andere, z.B. Textdateien 
oder Grafiken im TIFF- 
Format. Dieser Kurs ver¬ 
rät den Aufbau der wich¬ 
tigsten Dateiformate und 
zeigt, wie sich diese in ein 
Amiga-Format konvertie¬ 
ren lassen. 

von Rainer Zeitler 


F reitag abend, 17.30 Uhr. 
Herr Müller schaltet seinen 
PC aus und steckt die so¬ 
eben daraus entnommene 
Diskette in seine Aktentasche. Am 
Wochenende ist Heimarbeit ange¬ 
sagt, denn er muß den Monatsbe¬ 
richt, den er schon begonnen hat, 
zu Hause fertigstellen. 

Was hat nun Herrn Müllers Pro¬ 
blem mit unserem Kurs zu tun? 

Herrn Müllers Problem wäre 
keins, hätte er zu Hause einen PC 
und das entsprechende Pro¬ 
gramm, mit dem er das im Büro be¬ 
gonnene Dokument bearbeiten 
könnte. 

Er hat aber keinen PC! 

Er besitzt - erwartungsgemäß - 
einen Amiga. Zwar verfügt Herr 
Müller über ein entsprechendes 
Programm, PC-Disketten zu lesen 
und auf Amiga-Format zu konver¬ 
tieren - was ihm aber nicht weiter¬ 
hilft, da es kein Amiga-Programm 
gibt, das das Dateiformat des PC- 
Programmes lesen geschweige 
denn verarbeiten kann. 

Womit wir beim Thema unseres 
Kurses sind. 

So lobenswert die Idee des IFF- 
Dateistandards auch war (IFF heißt 
»Interchange File Format« und hat 
sich auf dem Amiga - wenigstens 
im Grafikbereich - etabliert), hatte 
sie doch einen entscheidenden 
Nachteil. Schon existierende und 
weit verbreitete Dateiformate an¬ 
derer Programme wurden sträflich 
mißachtet. Dem wollen wir mit die¬ 
sem Kurs abhelfen. Vorgestellt 
werden die wichtigsten Grafik-, 
Text- und Datenformate sowohl von 
Amiga-Programmen als auch Pro¬ 
grammen anderer Rechnertypen. 

Die im Kurs vermittelten Infor¬ 
mationen sind gleichermaßen für 
Anwender als auch für Program¬ 


mierer interessant. Für Anwender 
insofern, Daten für den Eigenbe¬ 
darf zu konvertieren, für Program¬ 
mierer hingegen ein Appell, schon 
existierende Programme oder in 
Entwicklung befindliche Program¬ 
me mit Import- bzw. Exportmodu¬ 
len auszustatten, die das Lesen 
bzw. Schreiben von Fremdforma¬ 
ten erlauben. 

Da bis dahin jedoch noch eine 
Menge Wasser den Bach hinab¬ 
fließen wird, sollten wir nicht zö¬ 
gern und mit gutem Beispiel voran¬ 
gehen. 

Der Kurs 

Der Kurs ist in acht Folgen unter¬ 
teilt. Folge 1, 2 und 3 behandeln 
ausschließlich Bitmap-orientierte 
Grafikformate (IFF-ILBM, TIFF, 
PCX, IMG usw.). In der 4. und 5. 
Folge gehen wir näher auf die 
wichtigsten Vektorgrafikformate 
ein (EPS, DXF, DR2D und GEM). 
Die Folgen 6, 7 und 8 widmen sich 
dann dem Aufbau der wichtigsten 
Textformate (Word und WordPer¬ 
fect) bzw. dem Datenbankformat 
von dBase. 


Die in dem jeweiligen Kursteil 
behandelten Dateiformate werden 
mittels Tabellen, ausführlicher Be¬ 
schreibung und teils eingefügten 
Programmierhinweisen beschrie¬ 
ben. Am Ende jedes Kursteils (bis 
auf diesen) finden Sie ein doku¬ 
mentiertes C-Listing, das ein Da¬ 
teiformat in ein anderes konver¬ 
tiert. Hierbei wird, sofern es mög¬ 
lich ist, ein fremdes Dateiformat in 
ein IFF-Dateiformat konvertiert. 

Aus diesem Grund beschreibt 
der 1. Teil dieses Kurses ausführ¬ 


lich das wichtigste Bitmap-Gra- 
fikformat auf dem Amiga, IFF- 
ILBM. Dieses Dateiformat können 
die meisten Amiga-Grafikprogram- 
me lesen und schreiben, z.B. 
die bekannten Grafikprogramme 
»DPaint« oder »Digi-Paint«. In den 
zwei folgenden Kursteilen wird die 
Kenntnis des IFF-ILBM-Grafikfor- 
mates vorausgesetzt, da andere 
Grafikformate in dieses konvertiert 
werden. 

Bitmap zum Ersten 

Die Möglichkeit, Grafiken zu 
speichern, kann in zwei Kategorien 
unterteilt werden. Da gibt es zum 
einen Bitmap-Grafikformate (z.B. 
DPaint oder Digi-Paint), die jeden 
Bildpunkt abspeichern, unabhän¬ 
gig davon, ob dieser nun eine Far¬ 
be besitzt oder nicht. Zum anderen 


existieren die sog. Vektorgrafikfor¬ 
mate (z.B. Professional Draw, Ae- 
gis Draw), die in der Grafikdatei die 
Objekte, die ein Bild beschreiben, 
abspeichern, nicht aber die Bild¬ 
punkte einer Grafik (in diese Kate¬ 
gorie fallen auch alle CAD-Pro- 
gramme). 

Als Beispiel dient das Rechteck 

Das Zeichenprogramm DPaint 
würde ein Rechteck vergleichbar 
mit der folgenden Darstellung als 
Bitmap speichern: 


Die Zahlen 0 und 1 repräsentie¬ 
ren jeweils 1 Bit bzw. Bildpunkt. 
Die Zahl 0 bedeutet, daß an die¬ 
sem Bildpunkt keine Farbe gesetzt 
werden soll, die Zahl 1 hingegen 
steht für einen farbigen Bildpunkt. 
An dem Beispiel wird deutlich, war¬ 
um in diesem Format gespeicherte 
Grafiken als Bitmap-Grafiken be¬ 
zeichnet werden. Das englische 
Wort »Map« entspricht dem deut¬ 
schen Wort Karte, »Bitmap« bedeu¬ 
tet also soviel wie »Bitkarte«. 

Das Rechteck, gespeichert in ei¬ 
nem, theoretisch möglichen Vek¬ 
torformat, könnte so aussehen: 

RECHTECK, XMin, YMin, Breite, Hoehe, 
Farbe, Fuellmuster 

In jedem Vektorformat wird nicht 
das fertige Bild in Form von Bits ge¬ 
speichert, sondern in Form von 
Objekten, die das Bild beschrei¬ 
ben. In unserem Beispiel wird das 
Rechteck durch eine Reihe von Pa¬ 
rametern beschrieben. Der erste 
Parameter beschreibt das Objekt, 
ein Rechteck. Der zweite und dritte 
Parameter XMin bzw. YMin legen 
die linke und die obere Ecke des 
Rechtecks fest. Es folgen die Para¬ 
meter für die Breite und die Höhe 
des Rechtecks, für die Farbe und 
das Füllmuster. Obiges Beispiel 
der Bitmap-Darstellung würde in 
unserem gedachten Vektorformat 
folgendermaßen repräsentiert: 


Bitmap contra Vektor 

Beide Grafikformate haben Vor- 
und Nachteile. So lassen sich bei¬ 
spielsweise Vektorgrafiken ohne 
Qualitätsverlust vergrößern oder 
verkleinern, da im Gegensatz zu 
Bitmap-Grafiken keine Bildpunkte 
vergrößert oder verkleinert werden 
müssen. Eine vergrößerte Bitmap- 
Grafik erinnert mehr an eine 
»Bauklötzchen-Orgie« als an eine 
Grafik. Ein Vektorprogramm verän¬ 
dert nur die Parameter eines Ob¬ 
jekts und berechnet dieses neu. 



RECHTECK, 1, 1, 12, 12, 1, 0 


82 


AM IG A-M AG AZIN 1/1992 





■■■■■■■ 


■MH 


Ü^HMMI 


■MMHHHNM 


FORMSACHE 


Die Vorzüge von Bitmap-Grafik- 
programmen liegen in der Bear¬ 
beitung digitalisierter Grafiken und 
daraus resultierend in der Bearbei¬ 
tung von Grafiken mit vielen Far¬ 
ben. Kein Programm wird eine mit 
16 Millionen Farben digitalisierte 
Grafik in eine Vektorgrafik konver¬ 
tieren. Der Zeit-, Speicher- und 
Rechenaufwand steht in keiner 
Relation zu der eventuell erzielten 
Qualitätssteigerung. 

Ein Nachteil von Vektorgrafik¬ 
programmen ist u.a. die ver¬ 
gleichsweise langsame Arbeitsge¬ 
schwindigkeit. Diese ist damit zu 
erklären, daß das Vektorgrafikpro¬ 
gramm bei jeder Änderung eines 
Objekts dieses neu berechnen und 
zeichnen muß. Trotzdem erfreuen 
sich Vektorgrafikprogramme, nicht 
zuletzt aufgrund der ständig wach¬ 
senden Fangemeinde von DTP- 
Programmen, steigender Beliebt¬ 
heit. 

Das IFF-ILBM-Grafikformat 

Das IFF-Dateiformat ist jedem 
Amigabesitzer ein Begriff. Dieses 
Format erlaubt das Speichern von 
Daten (Grafiken, Texte oder Musik¬ 
stücke) in einer festgelegten Struk¬ 
tur, kann zudem aber individuell 
nach eigenen Wünschen erweitert 
werden. In diesem Kursteil wird 
das IFF-ILBM-Grafikformat vorge¬ 
stellt (ILBM bedeutet »InterLeaved 
Bitmap«). 

Eine IFF-Datei besteht aus einer 
festgelegten Struktur. Zunächst 
folgt der Dateikopf oder Header, 
über den die Datei als IFF-ILBM- 
Grafikdatei identifiziert werden 
kann. Die restliche Datei besteht 
aus sog. Chunks oder Blocks, die 
eine 4 Byte lange Kennung in Form 
einer Zeichenkette, ein auf diese 
Kennung folgendes Langwort, das 
die Länge des Chunks oder Blocks 
in Bytes angibt. 

Durch den Aufbau einer Datei 
mittels der Chunks ist es möglich, 
eigene, programmspezifische 
Chunks in eine solche Datei einzu¬ 
binden. Ein anderes Programm, 
das eine solche Datei liest, über¬ 
prüft zunächst die Kennung des 
Chunks. Ist diese unbekannt, wird 
das der Kennung folgende Lang¬ 
wortgelesen, in dem die Größe des 
Chunks gespeichert ist. Anschlie¬ 
ßend wird der Rest des Chunks 
einfach übersprungen. 

Im folgenden wird zunächst der 
Aufbau des Dateikopfs beschrie¬ 


ben, anschließend werden die 
wichtigsten Chunks einer IFF- 
ILBM-Datei vorgestellt. 

Der Kopf sagt alles 

Der Dateikopf oder »Header« 
dient der Erkennung einer IFF- 
Datei. Der Header ist grundsätz¬ 
lich 12 Byte lang. In den ersten 4 
Byte einer IFF-Datei steht immer 
die Zeichenkette »FORM«, unab¬ 
hängig davon, ob es sich um eine 
Grafik-, Text- oder Musikdatei han- 




0 

IFF-Signatur »FORM« 

4 

Dateilänge in Bytes 

8 

IFF-ILBM-Kennung 

»ILBM« 


Tabelle 1 


Der Aufbau des IFF-Headers 

delt. Es folgt ein Langwort, das die 
Dateigröße in Byte beinhaltet. 
Wichtig sind die letzen 4 Byte des 
IFF-Headers. Hier steht die Ken¬ 
nung, um welche IFF-Datei es sich 
handelt (z.B. »ILBM« für eine 
Bitmap-Grafikdatei oder »FTXT« 
für eine Textdatei). 

Der Header einer IFF-Datei kann 
folgendermaßen überprüft wer¬ 
den: 

struct HEADER { 

/* 00 #/ UBYTE Form[4]; 

/# 04 #/ long Length; 

/# 08 */ UBYTE Typ[4]; 

I; 

struct FileHandle #datei; 
struct HEADER Header; 

/# 

* Einlesen des IFF-Headers 
#/ 

Read( datei, &Header, 
sizeof(Header) ); 
if< 

strncmp(Header.Form, "FORM" ,4)==0 ) 

l 

if( 

strncmp(Header.Typ, "'ILBM" ,4)==0 ) 

[ 

printf( "Dieses ist eine ILBM- 
Datei \n"); 

printf( "Dateigröße=Äd \n", 
Header.Length); 

) 

eise 

f 

printf( "Dieses ist eine IFF- 
Datei \n"); 

printf( "Aber keine ILBM- 
Datei \n*); 

I 

) 

eise 

( 

printf( "Keine IFF-Datei \n"); 


Die IFF-Chunks 

Nach dem 12 Byte langen IFF- 
Header folgen die sog. IFF- 
Chunks. Diese Chunks oder 
Blöcke enthalten Informationen 
über die Grafikdaten, den Grafik¬ 
modus, die Anzahl der verwende¬ 
ten Farben sowie deren Farbdefini- 
tionen u.m. Ein Chunk besteht im¬ 
mer aus einer 4 Byte langen Ken¬ 
nung, der sich ein Langwort über 
die Länge des Chunks anschließt. 
Es muß beachtet werden, daß die 
Länge eines Chunks niemals un¬ 
gerade sein darf. Dies kann durch 
Anhängen eines Füllbytes an das 
Ende des Chunks, das keinerlei 
Bedeutung besitzt, vermieden 
werden. 

Der BMHD-Chunk 

In diesem Block stehen u.a. die 
Daten für die Höhe und Breite der 
Grafik sowie die Anzahl der benö¬ 
tigten Bitplanes, woraus sich auch 
die Anzahl der benötigten Farben 
zusammensetzt (Anzahl Farben = 
2 * Anzahl der Bitplanes). Die 
Struktur des BMHD-Chunk sieht 
folgendermaßen aus: 
struct BMHD_CHUNK ( 

/# 00 #/ UVORD Bildbreite; 

/# 02 */ UVORD Bildhoehe; 

/* 04 */ WORD XKoor; 

/* 06 #/ WORD YKoor; 

/# 08 */ UBYTE Bitplanes; 

/# 09 #/ UBYTE Maske; 

/# 0A #/ UBYTE Compression; 

/# OB */ UBYTE Fuellbyte; 

/# 0C #/ UWORD TransparentCol; 

/# 0E #/ UBYTE XAspect; 

/* 0F */ UBYTE YAspect; 

/* 10 #/ WORD MaxX; 

/# 12 */ WORD MaxY; 

I; 

Folgendes Programmsegment 
liest die Struktur ein: 

struct ILBM.CHUNK ( 

/* 00 */ UBYTE ChunkID[4]; 

/# 04 #/ long ChunkLength; 

]; 

struct BMHD_CHUNK BMHD; 
struct ILBM_CHUNK CHUNK; 
struct FileHandle #datei; 

/# 

# Einlesen des IFF-Chunks 
*/ 

Read( datei, &CHUNK, sizeof(CHUNK) 

); 

if( 

strncmp(CHUNK.ChunkID, "BMHD" ,4)==0 
) 

1 

/# 

# Einlesen des BMHD-Chunks 
#/ 

Read( datei, &BMHD, 

CHUNK.ChunkLength); 

] 

eise 

( 

printf ( " Kein BMHD-Chunk \n" ); 

) 

Die Strukturelemente im einzel¬ 
nen: 

Die Elemente Bildbreite bzw. 
Bildhoehe enthalten die Breite 


bzw. die Höhe der Grafik in Bild¬ 
punkten (Pixel). Diese Werte kön¬ 
nen sich von den Strukturelemen¬ 
ten MaxX und MaxY insofern un¬ 
terscheiden, daß in letzteren Ele¬ 
menten die Dimension des Grafik- 
Screens definiert ist, in der die 
Grafik erstellt wurde. In den ersten 
beiden Strukturelementen hinge¬ 
gen steht die tatsächliche Größe 
der Grafik. Das heißt, daß sich die 
Werte Bildbreite und Bildhoehe bei 
einer Overscan-Grafik oder ledig¬ 
lich einem kleinen Bildausschnitt 
von den Werten MaxX bzw. MaxY 
unterscheiden. 

Die Strukturelemente XKoor und 
YKoor bestimmen die linke bzw. 
obere Position der Grafik (im allge¬ 
meinen 0). 

Bitplanes gibt die Anzahl der 
verwendeten Bitplanes an, aus der 
sich die zur Verfügung stehenden 
Farben errechnen lassen. 

Es folgt das Element Maske. 
Maske gibt Auskunft über die Art 
der Maskierung einer Grafik. Fol¬ 
gende vier Werte sind zulässig: 


Teil 1 


In diesem Kurs erfahren Sie den 
Aufbau der wichtigsten Grafik-, 
Text- und Dateiformate. Mit Hilfe 
der vorgestellten Informationen 
ist es möglich, eigene Konvertie¬ 
rungsprogramme zu schreiben 
oder entsprechende Konvertie- 
rungsmodule in eigene Program¬ 
me zu integrieren. Eingefügte 
Programmierhinweise und Bei¬ 
spielprogramme unterstützen Sie 
dabei. 

Teil 1: Einführung in das wichtigste 
Amiga-Grafikformat: das IFF-ILBM- 
Format. 

Teil 2: Vorstellung der PCX-, IMG- 
und GIF-Grafikformate. 

Teil 3: Einführung in den Aufbau 
des weit verbreiteten TIFF-Grafik- 
formats. 

Teil 4: In diesem Teil nehmen wir 
das IFF-DR2D-Vektorformat genau¬ 
er unter die Lupe und werfen einen 
kurzen Blick auf das EPS-Format 
(Encapsulated PostScript). 

Teil 5: Hier dreht sich (fast) alles um 
das GEM Metafile-Format. Deswei¬ 
teren unternehmen wir einen Aus¬ 
flug in die Welt des CAD und be¬ 
schreiben die Struktur einer Auto- 
CAD-Datei. 

Teil 6: Den Aufbau einer IFF-Text- 
datei (FTXT) erfahren Sie in diesem 
Teil des Kurses. Auch gehen wir auf 
das von MS-DOS bekannte WORD- 
Textformat ein. 

Teil 7: Hier stellen wir das Word- 
Perfect-Dateiformat vor. 

Teil 8: Den Abschluß bildet der Teil 
über den Aufbau von Datenbank- 
Dateien. Wir gehen auf das dBase- 
Format und ein ASCII-Austausch- 
format ein. 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


83 




KURS 

I DATEIFORMATE 


# define mskNone 0 

# define mskHasMask 1 

#define mskHasTransparentColor 2 

# define mskLasso 3 

mskNone bedeutet, daß keine 
Maskierung der Grafik erfolgen 
soll. mskHasMsk besagt, daß die 
Grafik nach einem vorgegebenen 
Muster maskiert wird. Dieses Mu¬ 
ster ist in Form einer zusätzlichen 
BitPlane im BODY-Chunk (siehe 
unten) gespeichert. mskHasTran¬ 
sparentColor bedeutet, daß die Pi¬ 
xel der Grafik, dessen Farbe mit 
der in TransparentCol angegebe¬ 
nen übereinstimmen, transparent 
dargestellt werden sollen. Der letz¬ 
te Wert, mskLasso, gibt an, daß die 
Grafik wie mit einem Lasso einge¬ 
fangen werden soll, d.h. daß ein 
1 Pixel breiter Rand mit der in 
TransparentCol definierten Farbe 
um die Grafik gelegt werden und 
dieser dann gefüllt werden muß. 
Gefülle Pixel erscheinen transpa¬ 
rent. Diese Funktion wurde vom 
Programm »MacPaint« des Apple 
Macintosh übernommen. 

Das Strukturelement Compres- 
sion gibt Auskunft über die Spei¬ 
chermethode der Grafikdaten. Zur 
Zeit gibt es zwei Speicherverfah¬ 
ren. Das erste wird definiert durch 

# de fine cmpNone 0 

und bedeutet, daß die im BODY- 
Chunk abgelegten Daten unkom¬ 
primiert vorliegen, also 1:1 über¬ 
nommen werden können. 

Die alternative Speichermetho¬ 
de ist definiert durch 

# def ine crapByteRunl 1 

und besagt, daß die Grafikdaten im 
komprimierten Format vorliegen. 
Die Beschreibung des Kompres¬ 
sionsverfahrens erfolgt bei der 
späteren Erklärung des BODY- 
Chunks, in dem die eigentlichen 
Grafikdaten gespeichert sind. 

Das Element Fuellbyte dient der 
künftigen Verwendung und muß, 
um spätere Überraschungen zu 
vermeiden, auf 0 gesetzt sein. 

Bleiben noch die Elemente 
XAspect und YAspect. Diese be¬ 
stimmen das Seitenverhältnis der 
Grafik, den »Aspect Ratio«, und 


Kennung 

Beschreibung 

ILBM 

Bitmap-Grafik 

ACBM 

Bitmap-Grafik 
für BASIC 

FTXT 

Textdatei 

SMUS 

Musikdatei (Sonix) 

8SVX 

8-Bit-Soundsample 

ANIM 

Animationsdatei 

(Videoscape-3D, 

Aegis) 

DR2D 

2-D-Vektorgrafik 


Tabelle 2 


Die wichtigsten IFF-Kennun- 
gen von IFF-Dateiformaten 


helfen bei der Interpretation der 
Elemente Bildbreite, Bildhoehe, 
XKoor, YKoor, MaxX und MaxY. Ist 
XAspect kleiner als YAspect, be¬ 
deutet dies, daß ein Pixel höher als 
breit ist. Folgende Werte sollten 
abhängig von der Bildschirmauflö¬ 
sung eingetragen sein: 

Auflösung 320 x 256 
#define AspectX 10 
#define AspectY 11 
Auflösung 320 x 512 
#define AspectX 20 
#define AspectY 11 
Auflösung 640 x 256 
#define AspectX 5 
#define AspectY 11 
Auflösung 640 x 512 
# define AspectX 10 
#define AspectY 11 

H aslFF- 
ILBM■ 

Grafikformat 

Anzumerken ist, daß dieser 
Chunk grundsätzlich der erste 
Chunk nach dem 12 Byte langen 
IFF-Header sein sollte, da dieser 
alle allgemein wichtigen Informa¬ 
tionen enthält. Alle anderen 
Chunks-bisaufden BODY-Chunk 
- können in beliebiger Reihenfolge 
abgespeichert werden. Die einzi¬ 
ge Ausnahme bildet der BODY- 
Chunk, der immer der letzte 
Chunk einer IFF-ILBM-Datei sein 
muß. 

Der CMAP-Chunk 

Dieser Chunk enthält die Farbin¬ 
formationen für die Grafik. Jede 
Farbe wird in Form eines Byte- 
Tripels definiert. Die Struktur ist fol¬ 
gende: 

struct ColorMap | 

UBYTE rot,gruen,blau; 

); 

Die Anzahl Farben errechnet 
sich aus der Anzahl vorhandener 
Bitplanes oder aus der Chunk- 
Länge, wenn keine Bilddaten in der 
Datei enthalten sind, also die An¬ 
zahl Bitplanes gleich 0 ist. Sind 
Bilddaten vorhanden, berechnet 
sich die Anzahl Farben durch 
2~Anzahl Bitplanes, ansonsten 
muß die Chunklänge des CMAP- 
Chunks durch 3 dividiert werden. 
Achtung: 

Im Unterschied zu anderen ILBM- 
Chunks variiert bei diesem die 
Chunk-Größe abhängig von der 
Anzahl verwendeter Farben. Es ist 
auch möglich, daß der CMap- 
Chunk eine ungerade Anzahl By¬ 
tes enthalten kann. In diesem Fall 
muß dies durch ein zusätzliches 
Byte am Ende des Headers aus¬ 
geglichen werden. 



Jede Farbe setzt sich aus einem 
Rot-, einem Grün- und einem Blau- 
Anteil zusammen (RGB). Da der 
Amiga 4096 Farben darstellen 
kann, werden lediglich die unteren 
4 Bit eines Bytes benutzt. Mit 4 Bit 
lassen sich 16 Zahlen darstellen 
(0 bis 15), 16 x 16 x 16 ergibt genau 
4096 Farben. Werden anstatt der 
unteren 4 Bit alle 8 Bit benutzt, be¬ 
deutet dies, daß 256 x 256 x 256 = 
16777216 Farben verwaltet wer¬ 
den können. Um nun dieser Erwei¬ 
terung zu entsprechen, müssen 
beim Erstellen einer IFF-ILBM- 
Datei alle Farbwerte in die oberen 
4 Bit geschoben werden, also mit 
16 multipliziert werden. 

In C kann dies sehr einfach mit 
dem Shift-Operator durchgeführt 
werden: 

NeueFarbe = AlteFarbe< < 4; 

Beim Lesen der Datei müssen 
demzufolge alle Colormap-Werte 
zunächst in die unteren 4 Bit ge¬ 
schoben werden. 

Farbe = GeleseneFarbe > > 4; 


Der CAMG-Chunk 

Dieser Amiga-spezifische ILBM- 
Chunk (lediglich 4 Byte groß) gibt 
detaillierte Auskunft über den ver¬ 
wendeten Viewmode. 

struct CommodoreAMiGa \ 

UL0NG ViewModes; 


Dieser Chunk sollte auf jeden 
Fall benutzt werden, denn es gibt 
eine Vielzahl verschiedener Auf¬ 
lösungen, die nur über diesen 
Chunk spezifiziert werden können. 
Zum Beispiel besitzen die Darstel¬ 
lungsmodi HAM und HALFBRIGHT 
jeweils 6 Bitplanes. Würde der 
CAMG-Chunk nicht existieren, ist 
ungewiß, in welchem Modus das 
Bild erstellt wurde. Benutzen Sie 
folgendes Programmsegment zum 
Speichern bzw. Laden dieses 
Chunks mit dem richtigen View¬ 
mode. 

#include <graphics/view.h> 

#define BADFLAGS 
(SPRITES IVP.HIDE lGENL0CK_ 

AUDIO IGENL0CK_VIDE0) 

#define FLAGMASK 
(- BADFLAGS) 

#define CAMGMASK 
(FLAGMASK & OxOOOOFFFF) 

Die in BADFLAGS angegebe¬ 
nen Flags dürfen nicht im CAMG- 
Chunk Vorkommen, müssen also 
»gefiltert« werden. 

struct CommodoreAMiGa CAMG; 
struct Screen # Screen; 

/# CAMG schreiben #/ 

CAMG.ViewModes = Screen-> 

ViewPort.Modes & CAMGMASK; 

/* CAMG lesen #/ 

NewScreen.ViewModes = 

CAMG.ViewModes & CAMGMASK; 


Der BODY-Chunk 

In diesem Chunk sind die eigent¬ 
lichen Grafikdaten enthalten. Die¬ 
se können, abhängig von dem im 
BMHD-Chunk gelesenen Parame¬ 
ter Compression, in komprimierter 
Form oder in 1:1-Darstellung vorlie¬ 
gen. 

Die Grafikdaten werden zeilen¬ 
weise abgespeichert. Liegt z.B. ei¬ 
ne 640 x 256 Bildpunkte große Gra¬ 
fik mit 4 Bitplanes (16 Farben) vor, 
wird zuerst die erste Zeile der er¬ 
sten Bitplane, dann die erste Zeile 
der zweiten Bitplane usw. gespei¬ 
chert. Nachdem die erste Zeile der 
vierten Bitplane gespeichert wur¬ 
de, wird bei der zweiten Zeile der 
ersten BitPlane fortgefahren usw. 

long zelle; 

long spalte; 

long Bitplanes; 

for( zeile=0 ; zelle < 256 ; zelle 
-H-) 

I 

for( Bitplanes=0 ; Bitplanes < 4 ; 
Bitplanes-M- ) 

i 

for( spalte=0 ; spalte < 640/8 ; 
spalte-H- ) 

( 

/# 

* Hier steht z.B. der Programmcode 

* zum Auslesen der Informationen 

* aus der Bitmap. 

*/ 

! 

I 


[ Offset 

Bedeutung j 

0 

Chunk-Signatur 

4 

Chunklänge in Bytes 

8 

Chunkdaten 


Tabelle 3 


Aufbau der IFF-Chunks 

Es sollte jedoch beachtet wer¬ 
den, daß bei Existenz einer Maske 
eine zusätzliche Bitplane eingele¬ 
sen werden muß, die die Maskie¬ 
rung der Grafik definiert. Steht in 
dem Strukturelement BMHD.Mas- 
ke nicht mskNone, muß die Schlei¬ 
fe, in der die Anzahl der Bitplanes 
durchlaufen werden, um einen 
Durchlauf inkrementiert (erhöht) 
werden. 

Nun kann es Vorkommen, daß 
z.B. ein Bildausschnitt 21 Pixel 
breit und 52 Pixel hoch ist. Da die 
Breite einer Grafik oder eines Aus¬ 
schnitts aber durch 8 teilbar sein 
muß (da ein Byte 8 Bit enthält, ein 
Bit einem Pixel entspricht, jedoch 
byteweise gespeichert wird), kann 
es notwendig sein, den Rest eines 
Bytes mit nicht gesetzten Bits auf¬ 
zufüllen. Der Bildausschnitt mit 21 
Pixeln Breite müßte also in 3 Byte 
(3x8 = 24) gespeichert werden. 
Die letzen 3 Bit des letzten Bytes 
aber wären 0. 


84 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


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A 


KURS 


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DATEIFORMATE 


Hieraus ergibt sich, daß sich die 
Anzahl zu lesender Bytes mit fol¬ 
gender Formel berechnen läßt: 

struct BMHD_CHUNK BMHD; 
long BytesProZeile; 

BytesProZeile = (BMHD.Bildbreite 
+7)/ 8; 

Es läßt sich nun bestimmen, wie 
groß der Speicherbedarf eines 
BODY-Chunks im nicht kompri¬ 
mierten Format ist. Dieser berech¬ 
net sich durch die Anzahl benötig¬ 
ter Bytes pro Zeile, multipliziert mit 
der Anzahl der Zeilen (der Bild¬ 
höhe) und der Anzahl benötigter 
Bitplanes. 

long B0DY_Size; 

BODYJSize = BytesProZeile # 
BMHD.Bildhoehe # Anzahl_Bitplanes; 

Bei einer Hires-Grafik mit 16 Far¬ 
ben (640 x 256 Pixel) käme man 
auf den Wert (640/8) x 256 x 4 = 
81 920 Bytes. Dieser Wert muß im 
Header des BODY-Chunks ste¬ 
hen, sofern die Grafikdaten un¬ 
komprimiert abgespeichert wur¬ 
den. 


Kennung 

| Beschreibung 

BMHD 

Bitmap-Header 

BODY 

Grafikdaten 

CAMG 

Viewmodes 

CCRT 

Color 

Cycle Graphicraft 

CRNG 

Color Cycle DPaint 

CMAP 

Farbpalette 


Tabelle 4 


Die wichtigsten ILBM-Chunks 

Anders sieht dies bei kompri¬ 
mierter Speicherung der Grafikda¬ 
ten aus. Dies wird durch Setzen 
des BMHD-Elements Compression 
auf den Wert cmpByteRunl ge¬ 
kennzeichnet. Der Kompressions¬ 
algorithmus ist sehr einfach, für 
Bitmap-Grafiken aber durchaus ef¬ 
fektiv. 

Das ByteRunl-Komprimierungs- 
verfahren ist um so effektiver, je 
größer gleichfarbige Flächen sind. 
Im »Worst-Case«, also im schlimm¬ 
sten Fall, kann es Vorkommen, daß 
eine durch das Komprimierungs¬ 
verfahren eigentlich kleinere Datei 
größer als die nichtkomprimierte 
Datei ist. 

Das Komprimierungsverfahren 
ersetzt öfter vorkommende gleiche 
Bytefolgen durch 2 Byte. Das erste 
Byte gibt an, wie oft das zweite By¬ 
te wiederholt werden muß. Stellen 
Sie sich eine Grafik vor, die fast nur 
aus der Hintergrundfarbe besteht. 
Die Grafikbreite ist 640 Pixel. Man 
benötigt also 640/8=80 Byte, um 
eine Zeile einer Bitplane zu spei¬ 
chern. Das ByteRunl-Komprimie- 
rungsverfahren macht aus diesen 
80 Byte nur noch 2 Byte. Das erste 


Byte enthält den Wert 80, das zwei¬ 
te Byte den eigentlichen Wert des 
Grafikbytes. 

Es existieren nun drei mögliche 
Fälle, die beim Einlesen einer IFF- 
ILBM-Grafik auftreten können. 

- Der Bytewert ist größer als 128. 
Ziehen Sie von der Zahl 256 den 
gelesenen Wert ab. Die erhaltene 
Zahl gibt an, wie oft das nun folgen¬ 
de zu lesende Byte dupliziert wer¬ 
den muß. 

- Der Bytewert ist kleiner als 128. 
Es folgen die in dem Byte angege¬ 
benen unterschiedlichen Daten¬ 
bytes (maximal 127), die nicht kom¬ 
primiert wurden und demnach di¬ 
rekt übernommen werden können. 

- Der Bytewert ist 128. Ein Wert 
von 128 wird überlesen. Dieser 
dient weder als Datenbyte noch als 
Wiederholungsbyte für das folgen¬ 
de Zeichen. 

Entsprechend müssen Sie, 
wenn Sie eine Grafik speichern 
möchten, zunächst überprüfen, 
wie oft das nächste Datenbyte vor¬ 
kommt. Es können aber nur maxi¬ 
mal 127 Byte zu 2 Byte (einem Wie¬ 
derholungsbyte und einem Byte, 
daß den eigentlichen Wert ent¬ 
hält), zusammengefaßt werden. 
Dies ist leider durch die 8 Bit eines 
Bytes begrenzt. 

Wichtige Hinweise! 

Achten Sie beim Programmie¬ 
ren darauf, ob Sie mit 

.unsigned char 

oder 

char 

arbeiten. Benutzen Sie nicht un¬ 
signed char, werden Sie niemals 
den Wert 128 erhalten, da dieser, 
bei Deklaration der Variablen als 
char, den Wert -127 annimmt. 

Wenn Sie das Komprimierungs¬ 
verfahren nutzen, muß auch die 
eventuell verwendete Mask- 
Bitplane komprimiert werden. 


omprimieren: 
einfach , 
aber effektiv 


Komprimieren Sie niemals über 
die Bitmap-Zeilen hinweg und be¬ 
achten Sie, daß die Länge eines 
Chunks niemals eine ungerade 
Anzahl Bytes haben darf. Ist dies 
dennoch der Fall, muß am Ende ei¬ 
nes Chunks ein Füllbyte eingefügt 
werden. Dieses Füllbyte darf je¬ 
doch nicht in der Größe eines 
Chunks auftauchen, sondern muß 
von dem Programm, das die IFF- 
Datei liest, erkannt und übersprun¬ 
gen werden. 

Es existieren eine Vielzahl weite¬ 
rer IFF-Chunks, von denen einige 
veröffentlicht wurden, andere noch 



immer einen unbekannten Aufbau 
haben und nur von bestimmten 
Programmen genutzt werden. 

Der GRAB-Chunk 

Der Aufbau eines GRAB-Chunk 
besitzt folgende Struktur: 

struct GRABChunk { 

/* 00 */ WORD x; 

/# 02 */ WORD y; 

1 ; 

Dieser Chunk beschreibt die re¬ 
lative Position des »HotSpots« ei¬ 
ner Grafik. Der HotSpot ist vom 
Mauszeiger bekannt, der indivi¬ 
duell verändert werden kann und 
bestimmt, an welcher Position des 
Mauszeigers der Mausklick erfol¬ 
gen soll. Dieses wird u.a. auch für 
»Brushes« oder Pinsel in einem 
Malprogramm verwendet und gibt 
an, an welcher Stelle der Pinsel 
vom Mauszeiger »gehalten« wer¬ 
den soll. 

Der CRNG-Chunk 

Die meisten dürften das Malpro¬ 
gamm »Deluxe Paint« oder kurz 
DPaint kennen. DPaint bietet die 
Möglichkeit des »Colorcycling«, 
das in bestimmten Farbregistern 
zyklisch die Farbe ändert und da¬ 
durch eine Art Bewegung vorzu¬ 
täuschen vermag. Dieses Color- 
Cycling wird im CRNG-Chunk ab¬ 
gespeichert. Diese CRNG-Chunks 
können mehr als einmal in einer 
IFF-ILBM-Datei auftauchen. DPaint 
jedoch speichert im allgemeinen 
nur vier solcher CRNG-Chunks ab. 

struct CRNG_Chunk [ 

/# 00 #/ WORD Fuellbyte; 

/# 02 #/ WORD Wiederholungsrate; 

/* 04 #/ WORD Flags; 

/* 06 */ UBYTE Unten; 

/# 07 */ UBYTE Oben; 

); 

Das Element Füllbyte dient der 
zukünftigen Verwendung und hat 
z.Zt. keinerlei Bedeutung. Das Ele¬ 
ment Wiederholungsrate hinge¬ 
gen gibt die Geschwindigkeit an, in 
der die Farbregister untereinander 
ausgetauscht werden. Wenn die 
Farben 60mal pro Sekunde wech¬ 
seln sollen, muß hier der Wert 16 
384 stehen. Alle anderen Werte 
lassen sich linear berechnen, der 
Wert für 30mal in der Sekunde 
muß dementsprechend 16384/2 = 
8192 lauten. Besonderer Bedeu¬ 
tung kommt dem Element Flags 
zu. Hier wird entschieden, ob das 
Colorcycling aktiv ist und wenn ja, 
in welche Richtung. Zur Zeit wer¬ 
den von dieser Variablen nur die 
niederen beiden Bits 0 und 1 be¬ 
nutzt. Die restlichen 14 Bit dürfen 
nicht verwendet werden und sind 
für zukünftige Erweiterungen vor¬ 
gesehen. Ist das Colorcycling nicht 
aktiv, ist das niederste Bit nicht ge¬ 


setzt, ist es aktiv, ist das niederste 
Bit gesetzt. Ist das zweite Bit ge¬ 
setzt, so bedeutet dies, daß das 
Colorcyling in umgekehrter Rei¬ 
henfolge erfolgen muß, d.h. der 
Wert des im Element Unten ste¬ 
henden Farbregisters wird in das 
Farbregister, das im Element Oben 
definiert wird, kopiert, ansonsten 
erfolgt das zyklische Wechseln der 
Farben umgekehrt. Folgende Ver¬ 
knüpfung entscheidet über den In¬ 
halt des Elements Flags. 


in offenes 
Konzept 
durch Chunks 


# def ine RNG_ACTIVE 1 
#define RNG_REVERSE 2 
struct CRNG_Chunk cmg; 
if ( crng.Flags & RNG_ACTIVE ) 

l 

printf ("ColorCycling Aktiv \n"); 
if( crng.Flags & RNG_REVERSE ) 

I 

printf("Umgekehrte 
Richtung \n"); 


eise 

I 

printf (* Normale Richtung \n "); 

I 

1 

Der CCRT-Chunk 

Bei diesem Chunk handelt es 
sich im Prinzip um die gleiche 
Funktion, die wir schon beim 
CRNG-Chunk kennengelernt ha¬ 
ben. Diese unterscheiden sich 
durch einen unterschiedlichen 
Aufbau der Chunk-Struktur und 
dadurch, daß der CRNG-Chunk 
von DPaint erzeugt wird, der 
CCRT-Chunk hingegen vom Mal¬ 
programm »Graphicraft«. 

Die CCRT-Struktur: 

struct CCRT_Chunk [ 

/# 00 #/ WORD Richtung; 

/# 02 #/ UBYTE Unten; 

/# 03 #/ UBYTE Oben; 

/# 04 #/ LONG Sekunden; 

/* 08 */ LONG MikroSekunden; 

/# 0c #/ WORD Fuellbyte; 


Sie sehen, die Strukturelemente 
sind ähnlich. Das Element Rich¬ 
tung entspricht dem Element 
Flags in der CRNG-Struktur und 
besitzt die Werte 0 für keinen Farb¬ 
wechsel, 1 für Farbwechsel vor¬ 
wärts und -1 für rückwärts. 

Im zweiten Teil des Kurses wer¬ 
den wir näher auf andere Grafikfor¬ 
mate eingehen, u.a. das PCX- 
Format. Dieses Format findet auf 
dem Amiga selten Anwendung, ist 
im PC-Bereich allerdings um so 
häufiger zu finden. Dazu passend 
wird ein Konvertierungsprogramm 
vorgestellt, das ein PCX-Bild in ein 
IFF-Bild umwandelt. rz 


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A 


KURS 

WORKBENCH 2.0 


PnntrajMUAlAÄ ujlill OS £-0 jFQlRAll 


Es ist soweit. Commodore 
liefert das Betriebssystem 
OS 2.0 offiziell aus. Ab so¬ 
fort kann jeder mit dem 
neuen Betriebssystem ar¬ 
beiten und dessen Vortei¬ 
le nutzen. Dieser Kurs ver¬ 
mittelt Ihnen, was sich 
verändert hat, was neu 
hinzugekommen ist und 
auf was beim Program¬ 
mieren zu achten ist. 


von Rainer Zeitler 


N ach etlichen Vor-, Alpha- 
und Betaversionen gibt es 
jetzt die neue Betriebs¬ 
systemversion OS 2.0 (in 
Wirklichkeit ist es schon die Ver¬ 
sion 2.04). Viel wurde darüber be¬ 
richtet, viel geschrieben und noch 
mehr spekuliert. Eines läßt sich 
schon jetzt sagen: Das vollständig 
neu gestaltete Betriebssystem bie¬ 
tet fantastische Möglichkeiten so¬ 
wohl für Programmierer als auch 
für Anwender. Die Gemeinsamkei¬ 
ten des neuen und des alten Be¬ 
triebssystems liegen nur noch in 
der Abwärtskompatibilität der 
Funktionen. 

Der Kurs 

In jedem Kursteil werden, ab¬ 
hängig vom Umfang, ein oder 
mehrere Libraries vorgestellt. Jede 
Library wird ausführlich bespro¬ 
chen, Beispielprogramme in C vor¬ 
gestellt und Vergleiche zu älteren 
Betriebssystemversionen gezo¬ 
gen. 

Dieser Einführungsteil soll einen 
Überblick der Funktionen und 
Möglichkeiten des neuen Betriebs¬ 
systems vermitteln. Vorgestellt 
werden die hinzugekommenen Li¬ 
braries und deren Funktion sowie 
eine neue, unter OS 2.0 oft verwen¬ 
dete Struktur, der Tag-Struktur. Um 
einen ersten Eindruck von der Pro¬ 
grammierung unter 2.0 zu bekom¬ 
men, befindet sich am Ende dieses 
Kursteils ein Beispielprogramm, 
das einen eigenen Schirm in der 
Workbench-Auflösung öffnet. 

Was ist neu unter OS 2.0 ? 

Neben vielen verbesserten und 
neu implementierten Funktionen 
finden sich auch neue Libraries, 
die das Programmieren erheblich 
erleichtern. 


WAS LANGE WAHRT, 

Die ASL-Library 

Bisher gab es weder einen im 
ROM integrierten Dateirequester 
noch einen Fontrequester. Dies 
machte zum einen dem Program¬ 
mierer das Leben schwer, zum an¬ 
deren mußte sich der Anwender 
bei nahezu jedem Programm an ei¬ 
nen anderen Dateirequester ge¬ 
wöhnen. Auch das neue Betriebs¬ 
system stellt diese Option nicht im 
ROM zur Verfügung, sondern in 
Form einer bei Bedarf aufrufbaren 
Library, der Asl.Library. Diese be¬ 
findet sich im Libs:-Ordner und 
wird bei erstmaligem Öffnen der 
Library geladen. 

Sie stellt dem Programmierer ei¬ 
nen komfortablen und individuell 
konfigurierbaren File- und Fontre¬ 
quester zur Verfügung. Bleibt zu 
wünschen, daß sie akzeptiert und 
von jedem Programm genutzt 
wird. Ein einheitliches Erschei¬ 
nungsbild von Programmen auf ei¬ 
nem Computer hat, bisher jeden¬ 
falls, noch keinem geschadet. 

Die Commodities-Library 

Diese im ROM befindliche Libra¬ 
ry erlaubt das Steuern des Einga¬ 
bestroms durch Maus- oder Tasta¬ 
turereignisse. Es lassen sich Funk¬ 
tionen einfach über Hotkeys aufru- 
fen oder Mausbewegungen abfra- 
gen. 

Die GadTools. Library 

Diese ebenfalls im ROM vorhan¬ 
dene Library ist für Programmierer 
einmalig. Der Programmierer wird 
bei der Schaffung und Verwaltung 
von Gadgets, Menüs und Intuition- 
Events in hohem Maße unterstützt. 

Die IFFParse-Library 

Diese Library, ebenfalls im ROM 
zu finden, stellt zahlreiche Funktio¬ 
nen für das Arbeiten mit IFF- 
Grafik-, Text- und Sounddateien 
zur Verfügung. Bisher avancierte 
das IFF-ILBM-Grafikformat zum 
Standard, das IFF-FTXT-Textfor- 
mat jedoch führt, auch jetzt noch, 
ein Schattendasein. Mit dieser Li¬ 
brary ist selbst das Nutzen des 
Clipboard.Devices ohne großen 
Aufwand möglich. 

Die Utility-Library 

Vieles läuft bei der Programmie¬ 
rung des neuen Betriebssystems 
über sog. Tagitems. Man kann die¬ 
se auch als eine Art in einer Liste 
verketteter Parameter bezeichnen. 

Die Utility.library bietet nützliche 
Funktionen für das Arbeiten mit 
diesen Tagitems. 


/ft«*«**»*****«***««************* 

** Openscreen.c ## 

## Öffnet einen neuen Schirm ** 

## in Workbench-Auflösung ** 
#*#*#####**################*###/ 

#include <intuition/intuitionbase.h > 

#include <intuition/screens.h > 

#define IBase IntuitionBase 
struct IBase ^IntuitionBase; 
struct Tagitem Myltem[3] = [ 

TAG_DONE, 0, 

SA_Title, (UL0NG *)"Testschirm *, 

TAG_D0NE, 0L 

h 

void 

0penMyScreen(struct Tagitem #items ) 

( 

struct Screen #screen; 

screen=(struct Screen *)0penScreenTagList( NULL, items ); 
if( screen != NULL ) 

[ 

/* 

* 5 Sekunden warten, dann schließen 
*/ 

Delay(5*50); 

CloseScreen( screen ); 

) * . 

eise printfC'Der Schirm konnte nicht geöffnet werden\n"); 

J 

main() 


* Dies ist ein OS 2.0-Kurs, also müssen auch die 

* entsprechenden Libraries vorhanden sein (V37) 
V 

IntuitionBase=(struct IBase *) 

0penLibrary( * Intuition, library * ,37L); 
if( IntuitionBase != NULL ) 


* Den ersten Schirm öffnen wir ohne jeden Parameter, 

* da das erste Element des TagArray TAG_D0NE ist. 

V 

0penMyScreen( (struct Tagitem *)&MyItem ); 

/* 

* Dem nächsten Schirm geben wir einen Namen. 

* Dieser steht in schon in dem TagArray. Damit 

* das Betriebssystem diesen erreicht, muß der Eintrag 

* TAG_DONE am Anfang gelöscht werden. Einfacher ist 

* es, den Wert TAG_D0NE durch TAG_IGN0RE zu ersetzen. 

*/ 

Myltem[0].ti_Tag=TAG_IGN0RE; 

/* 

* Den neuen Schirm mit Titel öffnen 

V 

0penMyScreen( (struct Tagitem #)&MyItem ); 

/* 

* Die geöffnete Library schließen 

V 

CloseLibrary( IntuitionBase ); 

) 

eise printf("Keine Intuition-Version V37 vorhanden.\n"); 
exit(0); 


Openscreen.c 


\ Offnet einen eigenen Bildschirm im 
Workbench-Format. Die Parameterübergabe erfolgt über 
Tagitems. 


88 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 




WIRD ENDLICH GUT 


ARexx 

Die Skriptsprache ARexx ist ei¬ 
ne der wichtigsten Neuerungen 
der Workbench 2.0. Obwohl diese 
Sprache schon lange auf dem 
Amiga existiert, wird diese erst 
jetzt, da sie von jedem Amiga- 
Besitzer mit OS 2.0 genutzt wer¬ 
den kann, ihrem Ruf als ideales 
Werkzeug in einem Multitasking- 
Betriebssystem vollauf gerecht. 

Was muß bei 
der Programmierung 
beachtet werden? 

Neben den allgemein gültigen 
Programmierkonventionen (z.B. 
niemals absolute Adressen zu ver¬ 
wenden) gibt es Änderungen, die 
in den jeweiligen Kursteilen be¬ 
schrieben werden. 

Bevor Sie Funktionen des Be¬ 
triebssystems 2.0 verwenden, muß 
vorher festgestellt werden, ob das 
Programm überhaupt unter dieser 
Betriebssystemversion gestartet 
wurde. 

Dies kann entweder durch Anga¬ 
be der Library-Version z.B. beim 
Öffnen der Graphics-Library ge¬ 
schehen 

struct GfxBase »GfxBase; 

GfxBase=(struct GfxBase 
#)OpenLibrary( "graphics.library", 
37L); 

if( GfxBase != NULL ) 
printf ( "Betriebssystemversion 2.0 
vorhanden \n * ); 
eise 

printf("Betriebssystemversion 2.0 
NICHT vorhanden \n "); 

oder durch überprüfen der Be¬ 
triebssystemversion während der 
Laufzeit. 

if( GfxBase->LibNode.lib_Version 
>=37) 

printf( "Betriebssystemversion 2.0 
vorhanden \n")j 
eise 

printf( "Betriebssystemversion 2.0 
NICHT vorhanden \n "); 

Diese Programmzeilen lassen 
schon eins erkennen: Man sollte 
sich vor der Programmierung Ge¬ 
danken darüber machen, ob es ein 
Programm für verschiedene Be¬ 
triebssystemversionen oder zwei 
Programme für die unterschiedli¬ 
chen Betriebssysteme werden sol¬ 
len. Ein Programm für beide Be¬ 
triebssysteme resultiert zwangs¬ 
läufig in einem aufgeblähten Code, 
ist aus der Sicht des Anwenders 
aber zweifellos einfacher, d.h. er 
muß nicht wissen, unter welcher 


Betriebssystemversion sein Amiga 
arbeitet. Die Qual der Wahl haben 
Sie als Programmierer. 

Eine wichtige Struktur - 
Tagitems: 

Im allgemeinen wird die Überga¬ 
be von Parametern für Funktionen 
über den Stack abgewickelt. Bei 
dieser statischen Methode kann es 
problematisch werden, wenn neue 
Parameter hinzukommen. Entwe¬ 
der schreibt man die Funktion um 
und ändert den Funktionsaufruf 
entsprechend, oder man wählt ei¬ 
ne neue, variablere Form der Über¬ 
gabe von Parametern. 

Das angesprochene Problem 
tauchte ebenfalls bei der Entwick¬ 
lung des neuen Betriebssystems 
auf. Die existierenden Strukturen 
boten nicht ausreichend Platz für 
Neuerungen, Aufrufe bzw. Defini¬ 
tionen wären zu unübersichtlich 
geworden und hätten zudem unnö¬ 
tig Speicher verbraucht. 

Auch im Hinblick auf neue, er¬ 
weiterte Betriebssystemversionen 
entschloß man sich zu einer flexi¬ 
bleren Handhabung neuer Funk¬ 
tionen und Strukturen: den Tag- 
Items. 

Tagitems beschreiben eine 
Struktur, mit der eine beliebig gro¬ 
ße Anzahl Parameter übergeben 
werden kann. Die Tagltem-Struk- 
tur besitzt folgenden Aufbau und 
ist in »utility/tagitem.h« definiert: 

struct Tagitem ( 

Tag ti_Tag; 

UL0NG ti_Data; 


ti_Tag ti_Data 



einer eigenen Tag-Liste 


Das Element ti_Tag ist, wie 

auch das Element ti_Data, eine 

ULONG-Variable. Da auf dem Ami¬ 
ga nahezu alles mit 32 Bit reprä¬ 
sentiert werden kann (die einzige 
Ausnahme bilden Float- und 
Double-Variablen), können in die 
Strukturelemente numerische 
Werte oder Pointer eingetragen 
werden. 

Der Aufbau einer Tag-Liste ist in 
Bild »Tags« dargestellt. Hierbei 
spielt die Reihenfolge der Listen¬ 
einträge keine Rolle, da diese 
durch den im Feld ti_Tag angege¬ 
benen Wert genau definiert sind. 
Das Ende der Tag-Liste ist durch 
TAG_DONE gekennzeichnet. Alle 
nachfolgenden Einträge werden 
ignoriert, es sei denn, man benutzt 
TAG_SKIP. In diesem Fall werden 
ti_Data-Einträge übersprungen. 

Man unterscheidet zwei Tag- 
Typen: System- und User-Tags. 

System-Tags steuern den Ablauf 
einer Tag-Struktur. Zur Zeit existie¬ 
ren vier System-Tags, die ebenfalls 
in »utilitiy/tagitem.h« definiert sind. 

- TAG_DONE 

Kennzeichnet das Ende einer 
Tag-Struktur. 

- TAG_IGNORE 

Das Strukturelement wird igno¬ 
riert. Sinnvoll ist TAG_IGNORE, 
um Informationen zu verbergen. 

- TAG_MORE 

Bei diesem Wert verzweigt das 
Betriebssystem in eine neue Tag- 
Struktur. Der Pointer der neuen 
Struktur muß im Feld ti_Data ste¬ 
hen. TAG_MORE kann als eine 

Form des GOTO-Befehls interpre¬ 
tiert werden. Tragen Sie niemals in 

das Feld ti_Data den Pointer auf 

die gleiche Tag-Struktur ein, sonst 
wird eine Endlosschleife ausge¬ 
führt und das Programm »hängt«. 

- TAG_SKIP 

Dieser Tag-Typ zwingt das Be¬ 
triebssystem, die in ti_Data ange¬ 
gebenen Tag-Einträge zu über¬ 
springen. Der Wert 0 im Feld 

ti_Data ist dementsprechend 

äquivalent zum Eintrag TAG_ 

IGNORE. 

Nur mit den vier derzeit vorhan¬ 
denen Tag-Typen kann also ohne 
großen Aufwand eine Ablaufsteue¬ 
rung erzielt werden, wenn wäh¬ 
rend der Programmausführung 
Einträge in der Tag-Struktur gezielt 
verändert werden. 

User-Tags unterscheiden sich 
von den System-Tags durch das 
oberste gesetzte Bit (0x8000000). 


Dieser Wert ist in »utilities/tag- 
item.h« durch TAG_USER defi¬ 

niert. Im nachfolgenden Pro¬ 
grammbeispiel wird ein eigener 
Bildschirm über eine Tag-Struktur 
geöffnet. Die verwendeten Tags 
stehen in »intuition/screens.h«. 
Man stellt fest, daß alle Tag-Werte 

mit TAG_USER addiert wurden. 

Der User-Tag SA_Left z.B. darf 
nicht den Wert 1 besitzen, da die¬ 
ser schon für den System-Tag 

TAG_IGNORE reserviert ist. 

SA_Left aber darf den Wert 
TAG_USER+1 annehmen. In die¬ 
sem Fall wäre das obere Bit ge¬ 
setzt. 

User-Tags dürfen nur die unte¬ 
ren 16 Bitderti_Tag-Variablen be¬ 
nutzen. Die oberen 16 Bit sind aus¬ 
schließlich für das Betriebssystem 
reserviert. 

Die Utility-Library stellt dem Pro¬ 
grammierer Funktionen für das 
Arbeiten mit Tag-Listen zur Verfü¬ 
gung. Die Funktion 

struct Tagitem »myitem; 

myitem=FindTagItem(Tag,TagList); 

z.B. sucht in der angegebenen 
Tag-Liste nach einem Tag-Typ. Ist 
dieser enthalten, zeigt der Pointer 
myitem auf das Tagltem-Array, an¬ 
sonsten ist dieser NULL. Die Utili- 
ty.Library werden wir in der näch¬ 
sten Folge ausführlich vorstellen. 

Unter OS 2.0 gibt es für eine 
Funktion oftmals zwei mögliche 
Arten der Parameterübergabe von 
Tags. Dies kann zum einen durch 
Angabe der Tag-Liste passieren, 
zum anderen durch die Übergabe 
der einzelnen Tag-Typen über den 
Stack. Ein Fenster läßt sich mit den 
zwei folgenden Funktionsaufrufen 
öffnen: 

struct Tagitem tagarray[l] = 
({TAG_D0NE,0]j; 

0penWindowTagList( nv, tagarray); 

oder 

0penWindowTags( nw, TAG_DONE, 0); 

Die Wahl der Funktion liegt bei 
Ihnen. Es muß aber bedacht wer¬ 
den, daß Programme mit der zwei¬ 
ten Form der Übergabe einen hö¬ 
heren System-Overhead verursa¬ 
chen und langsamer werden. 

Den Abschluß dieser Einfüh¬ 
rungsfolge bildet ein Listing, in 
dem ein eigener Schirm unter Be¬ 
nutzung einer Tag-Struktur geöff¬ 
net wird. In der nächsten Folge 
werden wir dann näher auf die Uti- 
lity.library und die Asl.library ein- 
gehen. Schon bald sind Sie in der 
Lage, den Datei- und Fontreque- 
ster in eigene Programme einzu¬ 
binden. rz 


Literatur: 

Amiga Profi-Know-how, Kuhnert, Maelger, 
Schemmel. Data Becker 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


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AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


97 
















O&MWWF 1/89 



Von jeder Mark, die Sie spenden, 

gibt der WWF 

100 Pfennige für Hilfe aus. 


I □ Informieren Sie mich bitte ausführlicher über die Er- | 
folge und Ziele desWWF. 

□ Ich habe mich zu einer ständigen Unterstützung ent¬ 
schlossen und möchte Mitglied werden. 

□ Mit meiner ganzen Familie (Jahresbeitrag DM 80,-). 

□ Als Einzelmitglied (DM 50.-). 

□ Als Jugendlicher (DM 20,-). 

Name: _ 

Straße: _ 

PLZ/Wohnort: 


WWF-Infodienst, Postfach 0902, 
Pforzheimer Straße 176, 7505 Ettlingen. 




Seit seiner Gründung hat der WWF 
über 7.000 Naturschutzprojekte in 140 
Ländern aufgebaut oder gefördert. Bald 
400 Millionen Mark in konkrete Natur¬ 
schutzarbeiten investiert. 33 bedrohte 
Tierarten und unzählige Pflanzenarten 
vor dem Aussterben bewahrt und 260 
Nationalparks und Schutzgebiete in allen 
Kontinenten geschaffen oder ausgebaut. 
Finanziert wurde das alles aus den Spen¬ 
den der Mitglieder. Jeglichen Verwal¬ 


tungsaufwand deckten die Zinsen des 
Stiftungsvermögens sowie Lizenzverga¬ 
ben des Panda-Symbols. So können alle 
Spenden ohne Abzug konkreter Natur¬ 
schutzarbeit zugute kommen. 




WWF 

Mensch, die Zeit drängt. 










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zum Vergnügen . Ersparen Sie 
sich den müßigen Umgang mit 
dem CLI des Amiga . Mit FILER 
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£aser</ri/cürer: Sta± LajejPjJjrtex 4 

SCHREIBEN MIT LICHT 


Star hat mit dem Laser- 
Printer 4 nun fünf La¬ 
serdrucker im An¬ 
gebot. Wir testen, 
ob der »kleinste« der 
Star-Laserfamilie mit den 
Brüdern mithalten kann. 

von Albert Petryszyn 

D er kleine Star hat es nicht 
leicht, ist er doch der letzte 
einer ruhmreichen Laser¬ 
familie. Aber seine Lei¬ 
stungsdaten können sich sehen 
lassen: vier Seiten pro Minute, 1 
MByte an Bord, zwei Emulationen, 


TECHNISCHE DATEN 

Name: Star LaserPrinter 4 

Abmessungen H x B x L (mm): 

215 x 720 x 416 

Gewicht (kg): 10 

Einzelblatteinzug: 

autom. 50 Blatt / 250 (opt.) 

Druckertreiber WB 1.3: 
HP_LaserJet 

Druckertreiber Beckertext l/ll: 

-/HP LaserJet 

Emulation: HP LaserJet IIP, 

Epson FX-850, IBM Proprinter XL, 
PostScript (opt). 

Schnittstellen: parallel/seriell/ 
AppleTalk (opt.) 

Papierformate: DIN A4 max. 216 
x 356 mm 

LQ-Schriften: 2, 6 weitere (opt.) 

max. Grafikauflösung (dpi): 

300 x 300 

Puffer (MByte): 1, 5 (opt.) 

Geschwindigkeit (Seiten/min): 

3.61 

Erste Seite (s): 31 

Testgrafikausdruck (s): 55 

Listenpreis (inki. MwSt.): 

3600 Mark 

Toner (inki. MwSt.): auf Anfrage 

250 Blatt Einzelblatteinzug: 

516 Mark 

Datenpuffererweiterung 1/2/3 
MByte: 618 / 1032 /1654 Mark 

Hersteller: Star Micronics GmbH, 
Westerbachstr. 59, 6000 Frank¬ 
furt/Main 94, Tel. 0 69/78 99 90 



Schnell und sauber 


Der Star LaserPrinter 4 läßt 
auch beim Grafikdruck nicht 
auf sich warten 


Macintosh stehen, kann ein Apple- 
Talk-Interface nachgerüstet wer¬ 
den. 

Nach einer kurzen Aufwärmpha¬ 
se von etwa 20 Sekunden meldet 
der Laser im gut lesbaren LCD- 
Display »Drucker bereit«, aber nur 
wenn der Papierschacht voll ist. 
Dieser ist zwar sehr zuverlässig, 
aber für ca. 50 Blatt klein geraten, 
so daß man jedem wärmstens zur 
zusätzlichen 250-Blatt-Kassette 
für 516 Mark raten kann. 

Ein Attribut, das man der Laser¬ 
technologie immer wieder zu¬ 
schreibt, kann der LaserPrinter voll 
für sich in Anspruch nehmen: Er ist 
sehr leise, was in dieser Preisklas¬ 
se nicht selbstverständlich ist. 

Wer meint, daß eine geringe Ge¬ 
räuschentwicklung immer auf Ko¬ 
sten der Geschwindigkeit gehe, 
den belehrt der kleine Star eines 
Bessern. Mit 3,61 Seiten pro Mi¬ 
nute und 55 Sekunden für den 
Standard-Grafikausdruck (Bitmap- 
Grafik mit einer Auflösung von 640 
x 512 Pixel in 16 Graustufen) gehört 
er zu den schnellsten in diesem 
Leistungssegment. Auch liegt er 
mit 31 Sekunden für den Druck der 
ersten Seite ganz vorne. 

Seine max. Grafikauflösung von 
300 dpi (Punkte pro Zoll) ist für La¬ 
serdrucker Standard. Doch gibt es 
auch hier Unterschiede. So läßt bei 


Star LaserPrinter Courier 12 

Star LaserPrinter Line pinter 8 


Sparsam 


Der Star verfügt in der Grundausstattung nur 
über zwei Schriften in drei Größen 


parallele und serielle Schnittstelle 
und das ganze für 3600 Mark Li¬ 
stenpreis. 

Man muß schon einen geeigne¬ 
ten Platz für den LaserPrinter 4 su¬ 
chen. Denn bei ausgeklapptem 
Papierschacht und der angesteck¬ 
ten Face-Up-Papierablage ist sein 
Raumbedarf fast doppelt so groß 
wie ohne (387 Millimeter ohne, 720 
Millimeter mit Ablage). Ist ein 
Standplatz gefunden, wird die La¬ 
sertrommel mit Hilfe des leicht ver¬ 
ständlichen deutschen Hand¬ 
buchs eingebaut. 

Der Anschluß an den Amiga ist 
auch problemlos, besitzt der Star 
doch eine parallele und serielle 
Schnittstelle serienmäßig. Sollte 
neben dem Amiga noch ein Apple 


einigen Lasern, die nicht solide 
verarbeitet sind, schon nach kur¬ 
zer Betriebsdauer die Konturen¬ 
schärfe zu wünschen übrig. Nicht 
so beim Star. Er behielt auch nach 
mehrwöchigem Dauerdruck seine 
gestochen scharfen Kanten bei 
Schriften und einen streifenfreien 
und kontrastreichen Grafikdruck. 
Schade ist, daß er nur zwei Schrif¬ 
ten in drei verschiedenen Größen 
bietet und noch nicht über eine 
elektronische Kantenglättung ver¬ 
fügt. 

Erstaunlich, daß der LaserPrin¬ 
ter schon in der Grundausstattung 
nicht nur über die LaserJet-IIP- 
Emulation verfügt, sondern auch 
den Sprachumfang des Epson 
FX-850 beherrscht. Sollte das 


noch nicht genug sein, wartet Star 
auch noch mit einem IBM-Proprin- 
ter-XL- und einem PostScript- 
Modul auf. 

Auch ist das Einstellen der ver¬ 
schiedenen Emulationen und Attri¬ 
bute einfach. Zuerst ist man über 
die Vielfalt der Einstellmenüs ver¬ 
unsichert, aber schnell wird klar, 
daß man immer nach dem glei¬ 
chen Prinzip vorgehen muß, um 
die Optionen einzustellen. Hierbei 
ist zwar das deutschsprachige 
LCD-Display eine große Hilfe, die 
aber von den schwammigen und 
oft widerwilligen Folientasten zu¬ 
nichte gemacht wird. So kommt es 
trotz übersichtlicher Anzeige auch 
zu Fehlbedienungen. 

Aber das schwächt nur gering 
den sonst sehr positiven Eindruck 
vom LaserPrinter 4. So kann er auf¬ 
grund seiner guten Verarbeitung 
und eines sehr schnellen und sau¬ 
beren Drucks jedem Interessenten 
empfohlen werden. ■ 


ÄMIGA-TEST 




Star LaserPrinter 4 


9,8 

von 12 


GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 01/92 


Preis/Leistung 


Dokumentation 


Bedienung 


Verarbeitung 


Leistung 


□□□□ 
□□□□ 
□□□□ 
□□□□□ 
□□□□□ 


FAZIT: Der LaserPrinter 4 von Star 
ist ein schneller und sehr solide 
verarbeiteter Drucker. Sowohl im 
Text- als auch im Grafikausdruck 
konnte er überzeugen. 

POSITIV: Schneller Text- und 
Grafikausdruck; gutes Druckbild; 1 
MByte RAM und zwei Emula¬ 
tionen in der Grundausstattung, 
deutschsprachiges Handbuch und 
LCD-Display; PostScript-Option. 
NEGATIV: Kapazität des Papier¬ 
schachts ist zu gering; nur zwei 
interne Fonts in drei Schriftgrößen; 
keine elektronische Kantenglättung. 


Produkt: LaserPrinter 4 
Preis: ca. 3 600 Mark 

rsteller: Star Micronics GmbH, 
Westerbachstr. 59, 6000 Frankfurt 90, 
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100 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 





























































DAS BRINGT IHREN AMIGA AUF TRAB! 



'DATA BECK El »J 


PROFI-KNOW-HOW FÜR AllE 
RECHNER -BIS ZUM 3000 


Das Buch für jeden, 
der seinen Amiga ef¬ 
fektiv und professio¬ 
nell einsetzen will. Ob 
Amiga 500, 2000 oder 
3000 - Sie erfahren 
hier alles zu der Pro¬ 
grammierung mit 
ARexx und zur Sy¬ 
stemprogramm ieru ng 
von Kickstart 2.0. 
Sprachsyntax, Kom¬ 
mandos und Funktio¬ 
nen der Rexx- /ARexx- 
Schnittstelle werden 
anschaulich erklärt; 
das gilt natürlich auch 
für sämtliche Amiga- 
Betriebsroutinen. - 
Der starke Band wird 
natürlich dem Amiga 
3000 in besonderer 


PROFI «P 
KNOW-HOW 


I !C#Mr«r MIP«ll»rn Prlnl# 


Weise gerecht, seinem internen 
Aufbau, den verschiedenen 
Spezialchips und den neuen 
Prozessorbefeh len. 

Aus dem Inhalt: 

• 32-Bit-Technologie: 68.000er- 
Prozessorgeneration 

• Komponenten des Amiga 
3000: Prozessor, Flickerfixer, 
VGA-Anschluß, Zorro-II-Bus- 
System usw. 

• Hardware-Programmierung: 
Grundlagen, Interrupts, 
Sprites, Blitter usw. 

• Kickstart 2.0: Workbench etc. 

• Libraries: DOS-, Intuition-, 
Graphics-, Icon-Libraries und 
vieles andere mehr. 

Amiga Profi-Know-how: Das ist 
der starke Band, der die Amiga - 
User in allen Hard- und Soft¬ 
ware fragen zu Profis macht. 
Kuhnert/Maelger/Schemmel 
Amiga Profi-Know-how 
Hardcover, 1.020 Seiten 
DM 79,- 

ISBN 3-89011-30 l-X 


PROJEKT IKARUS: RETTEN SIE 
DIE GESAMTE MENSCHHEIT! 



SOFTWARE 

Tauchen sie ein in eine bizarre 
Science-Fiction-Welt, in der Sie 
die gesamte Menschheit retten 
müssen. - Dieses neue grafisch 
animierte Rollenspiel geht auf¬ 
grund toller Features wirklich 
unter die Haut! Viele verschie¬ 
dene Charaktere, fantastische 


Grafiken, Vektorobjekte, ein 
wenig Echtzeit und das nicht 
vorhersehbare Eigenleben der 
Figuren lassen in der Welt von 
Projekt Ikarus die Rettung der 
Menschheit vor den barbari¬ 
schen I rädern nicht gerade zum 
Kinderspiel werden. Der Clou 
dabei: Alle Gegenstände, die in 
diesem Spiel Vorkommen, wer¬ 
den vektorisiert dargestellt. Au¬ 
ßerdem können die Lagepläne 
zwischenzeitlich völlig pro¬ 
blemlos ausgedruckt werden. - 
Projekt Ikarus: Der spannende 
und faszinierende Streifzug 
durch die überaus komplexe 
Welt der Science-Fiction. 

DATA BECKERs Goldene Serie 
Projekt Ikarus 
DM 39,80 

ISBN 3-89011-890-9 


ENDGÜLTIG LEICHTES SPIEL NUT 
IHREM AMIGA 500 


r 1 


Das große 

DRUCKERBUCH 


mit Druclcer-Toolbox 



Von der Installation bis zur 
Fehlererkennung beschreibt die¬ 
ser Band alles Wichtige zu Ih¬ 
rem Drucker-zur Hard- wie zur 
Software. Mit vielen Tips. 
Ockenfelds 

Das große Amiga-Druckerbuch 
mit Drucker-Toolbox 
Hardcover, 414 Seiten 
inklusive Diskette, DM 69,- 
ISBH 3-89011-812-7 



Bleek/Dittrich/Gelfand/ 
Jennrich/Schemmel/Schulx 
Amiga Intern 
Hardcover, 1.095 S., DM 98,- 
ISBN 3-89011-398-2 



Dieser Band vermittelt Ihnen 
alle Informationen rund um den 
Amiga 2000: vom leichtver¬ 
ständlichen Einsteigerteil bis 
zur Einrichtung von Amiga-/ 
PC Partitionen auf der PC- 
Filecard bzw. Amiga-Harddisk. 
Rügheimer/Spanik 
Das große Amiga-2000-Buch 
Hardcover, 782 S., DM 59,- 
ISBN 3-89011-199-8 


Sämtliche Details zum Amiga 
in einem Band: Amiga Intern ist 
das Superbuch, das alle harten 
Fakten zur Hardware ebenso wie 
zur Systemprogrammierung 
bietet. Von einer genauen, de¬ 
taillierten Beschreibung des 
68000-Prozessors, der CIA, der 
Customchips und der Schnitt¬ 
stellen über die Hardware-Pro¬ 
grammierung bis zu einer 
leichtverständlichen Dokumen¬ 
tation aller Library-Funktionen 
- vollständig aktualisiert bis 
Kickstart 1.3. Aus dem Inhalt: 
Exec-Strukturen, I/O-Handha¬ 
bung, Verwaltung der Resources, 
Erstellung eigener Devices, Exec- 
Base, resetfeste Programme, 
DOS-Funktionen, Aufbau einer 
Diskette, Autoboot mit der 
ROMboot-Library u.v.a.m. 



Auspacken, anschließen und 
gleich richtig loslegen: Erfüllen 
Sie sich diesen Traum mit 
Jimiga 500für Einsteiger”. Hier 
gibt es keine Anfängerprobleme 
-nur viele praktische Lösungen 
und leichtverständliche Tips. 
Spanik 

Amiga 500 für Einstoigor 
393 Seiton, DM 39,- 
ISBN 3-89011-192-0 



Mit dem Schnelleinstieg Deluxe 
Paint Illerhalten Sie alle Infor¬ 
mationen, die Sie zum soforti¬ 
gen Einsatz dieses starken 
Grafikprogramms benötigen - 
mit wenig Theorie, aber vielen 
Praxisbeispielen. 

Der Schnelleinstieg 
Deluxe Paint III 
152 Seiten, DM 19,80 
ISBN 3-89011-751-1 



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Das endgültige 
Amiga-500-Handbuch 
1.050 Seiten, DM 39,80 
ISBN 3-89011-373-7 



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Das hat die Amiga-Welt noch 
nicht gesehen: Zu einem un¬ 
schlagbar günstigen Preis gibt 
es jetzt alles Wissenswerte zum 
Amiga 500 in einem einzigen 
Band- dem endgültigen Am iga - 
500-Handbuch. Auf über 1.000 
starken Seiten finden Sie eine 
umfassende Darstellung der 
Hard- und Software mit vielen 
Tips für Einsteiger und Profis. 
Aus dem Inhalt: 

• Amiga 500 in der Anwen¬ 
dung: Workbench, Shell, 
Organisation, Hardware, 
Batchdateien, die wichtigsten 
Dateiformate, Standardsoft¬ 
ware u.v.a.m.. 

• Programmierkurs in Kick- 
Pascal: Grundlagen, das er¬ 
ste Programm, Befehle und 
vieles andere mehr. 


Nach einer ausführlichen Be¬ 
schreibung der Grundfunktionen 
zeigt dieses Buch, was Deluxe 
Paint III zu leisten vermag: 
perspektivische Zeichnungen, 
verborgene Brushs, Animation 
in 3D, Erzeugen von fließenden 
Farbübergängen, Erstellen von 
Videos und vieles andere mehr 
- alles wird anschaulich und 
leichtverständlich erklärt. 
Langlotz/Vignjevic 
Das große 

Deluxe-Paint-Ill-Buch 
397 Selten, DM 39,- 
ISBN 3-89011-369-9 


Ich zahle (zzal. DM 5,- Versandkosten, unabh. von der best. Stückzahl 
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TEST 


HARDWARE 


von Albert Petryszyn 

K aum zu glauben, daß es so 
etwas noch gibt - den GKL 
1230. Mit seiner kantigen 
grauen Plastikhaut und 
den vier 5-Millimeter-Standard- 
leuchtdioden wirkt er wie aus einer 
vergangenen Zeit. Ein Blick auf die 
Technik und man fühlt sich zehn 
Jahre jünger. Ein Rundstacheltrak¬ 
tor direkt an der Druckwalze befe¬ 
stigt, drei Reihen klobiger DIP- 
Schalter unter dem wuchtigen 
Druckkopf und ein kleiner Hebel 
für die Anpreßwalze. 

So legt man auch das Einzel¬ 
blattpapier wie bei einer mechani¬ 
schen Schreibmaschine ein, An- 
preßhebel nach vorne, das Blatt 
mit dem Walzendrehknopf einzie¬ 
hen und positionieren. Positiv: die 
groß dimensionierten Anschlag¬ 
schienen der Einzelblatthalterung 
führen das Blatt gerade. 

Dann kommt der große Moment 
des ersten Ausdrucks, und siehe 
da, es funktioniert auf Anhieb. 
Zwar ist seine Schönschrift keine 
Augenweide, aber gut lesbar. Der 
Draft-Ausdruck ist sogar für einen 
Neun-Nadler nicht übel. 

Er besitzt nur eine Schrift mit 
10, 12 oder 17 cpi (Zeichen pro 
Zoll), kann diese aber hoch- und 
tiefstellen sowie fett, schmal, re- 
verse und doppelt drucken. 

Der Grafikdruck ist kräftig, aber 
mit Streifen durchzogen und sehr 
langsam. Für den Standard- 


TECHNISCHE DATEN 

Name: GKL 1230 

Abmessungen H x B x L (mm): 

137 x 397 x 313 

Gewicht (kg): 7,0 

Einzelblatteinzug: manuell 

Traktor: Zug 

Druckertreiber WB 1.3: EpsonX 

Druckertreiber Beckertext l/ll: 

Epson/EpsonX 

Emulation: Epson FX 

Schnittstellen: 1 x parallel 

Papierformate: DIN A4 

Farbdruck: nein 

Kopien: 2 

NLQ-Schriften: 1 

max. Grafikauflösung (dpi): 

240 x 216 

Datenpuffer (KByte): 0,75 

Testbrief EDV/LQ (s): 39/118 

Testgrafikausdruck (s): 427 

Listenpreis (inkl. MwSt.): 

360 Mark 

Farbband: 7,50 Mark 

Anbieter: SSP GmbH, Virchowstr. 
15a, 8500 Nürnberg 10, Tel. 09 11/ 

95 16 30 


0etff?-/¥ade/-ß/ , (/cfrer 

SPARTAKUS 

Neun Nadeln, eine Schrift, eine Emulation, DIP- 
Schalter und eine Schnittstelle, mehr hat der GKL 1230 
nicht zu bieten. Doch er druckt und das für 360 Mark. 



Alte Zeiten 


I Die graue kantige Plastikhaut des GKL wirkt 
schon ziemlich überholt und etwas klobig 


Schriftprobe GKL uni 1230: 
Pica 12 -ri.-r Fett 


Pünktchenschrift 


Eine Schriftart ist für Listing- 
druck und Tabellen sicher ausreichend 



Geduldssache 


I Der GKL braucht für diesen Grafikdruck 
in der Auflösung 240 x 216 Pixel 7 Minuten und 7 Sekunden 


Grafikausdruck (Bitmap-Grafik mit 
640 x 512 Pixel in 16 Graustufen) 
benötigte er 7 Minuten und 7 Se¬ 
kunden. 

Auch im Textmodus ist der GKL 
1230 nicht der schnellste, so 
brauchte er 39 Sekunden in 
Schnellschrift und 118 Sekunden 
in NLQ (Near Letter Quality) für 
den Testbrief. Dafür ist aber trotz 
der klapperigen Abdeckung sein 
Druckgeräusch erstaunlich gering 
und hält sich in noch angenehmer 
Frequenz. 

Der Rundstacheltraktor tut sei¬ 
nen Dienst, solange man das End- 
lospaier gerade zuführt. Er ist wohl 
auch das meist gefragte Teil an die¬ 
sem Drucker. Denn ein stetiger 
Wechsel zwischen Einzelblatt- und 
Endlospapier ist ohne Papierpark¬ 
funktion nicht ratsam. 

Der GKL 1230 ist für Leute mit 
schmalen Geldbeutel gemacht, 
die vorwiegend Listings, Tabellen 
oder Warenlisten ausgeben und 
für einen günstigen Preis auf Kom¬ 
fort verzichten. Ob man nun beim 
GKL 1230 zugreift oder für 150 
Mark mehr einen komfortableren, 
korrespondenzfähigen Drucker 
kauft, muß jeder selbst wissen. ■ 

Amiga-test 


(rtfa edkqewt 


GKL1230 


6,3 

von 12 


GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 01/92 


Preis/Leistung 


Dokumentation 


Bedienung 


Verarbeitung 


Leistung 


□□□□ 
□□□□ 
□□□ 
□□□ 
□□□ 


FAZIT: Leute, die keine Ansprüche 
an Schriftqualität und Komfort 
stellen, dafür aber nur wenig Geld 
für einen Drucker ausgeben wollen, 
sind beim GKL 1230 richtig. Der 
Neun-Nadler ist ideal zu Listen¬ 
druck, jedoch für Korrespondenz 
und feine Grafiken ungeeignet. 
POSITIV: Günstiger Preis; robuster 
Druckkopf, relativ leise. 

NEGATIV: Langsamer und mäßiger 
Text- und Grafikausdruck; manuelle 
Papierzuführung; ungünstig gele¬ 
gene DIP-Schalter; Rundstachel- 
Traktor; nur eine Schrift; nur eine 
Emulation. 


Produkt: GKL 1230 
Preis: 360 Mark 
Anbieter: SSP GmbH, 
Virchowstr. 15A, 

8500 Nürnberg 10, 
Tel: 09 11/95 16 30 


102 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 




































































































:;mmmsmmsoFTWAR£ 




mvm 


Nexus Controller 439,-DM 

Nexus Filecard QuantumLPS 52 978,-DM 
Nexus Filecard QuantumLPS105 1278,-DM 
GVP Serie II +8/0 Controller 398,-DM 
GVP Filecard Quantum LPS 52 879,-DM 
GVP Filecard Quantum LPS1051189,-DM 
Evolution Controller 379,-DM 

Evolution Filecard Quantum LPS 52 928,-DM 
Evolution Filecard Quantum LPS 105y 1 } 78,-DIV) 


?§&SPILÄSS§(D 


mm 


GVP 

GVP 

GVP 

Evolution 

Evolution 

Evolution 


Serie II8/0 Controller 
Quantum 52LPS 
Quantum 105LPS 
Controller 
Quantum 52LPS 
Quantum 105LPS 


758,-DM 
1195,-DM 
1548,-DM 
398,-DM 
1129,-DM 
1478,-DM 


DISKETTEN 
RETRO Chip 
SUPERCARD 
AMTACKTRACKBALL 
GRAVIS JOYSTICK 
Optical Mouse AlfaData 
Optical Mouse Golden Image 
Opto-Mechanical Golden Image 
Opto-Mechanical AlfaData 
Infrarot Mouse(inkl. Ladegerät) 
AlfaData Trackball 
KCS-Power-PC-Boardanki.MS-DOS) 
GVP Turboboard 22MHz 11+1MB 
GVP Turboboard 33MHz 11+1MB 


7,50 Dl 
598,-Di 
109,-D] 
179,-Dl 
69,-Dl 
99,-Dl 
99,-Dl 
69,-Dl 
69,-DI 
169,-Dl 
159,-Dl 
398,-Dl 
1649,-DM| 
12998,-Dl 


[SUPRA 500RX 
SUPRA 500XP 52LPS512K 
SUPRA 500XP 120LPS512K 
SUPRA MODEM 2400* 

SUPRA MODEM 2400plus* 

SUPRA MODEM MNP5* 

SUPRA MODEM zi 2400* 

Der Anschluss eines Modems ohne Postzulassung 
(an das öffentliche Telefonnetz dei BRD ist verfc 
en und unter Strafe gestalt. 


498,-DM 
1149,-DM 
1598,-DM 
239,-DM 
449,-DM 
379,-DM 
198,-DM 


Ale ftatse unferteoen dem ol-ueMifi^Ooiai» rogeewebe emliie ouf 1 


Erlangerstr. 8-10 5000 Köln 91 Tel.: 0221 87 33 59 Fax: 0221 87 41 89 



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tion/Anwendungs- 

software/DOS 4.0. 

1200 Seiten 

ISBN 3-87791-267-2 


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Hardware-Handbuch/ 
Ist Word PLus 3.15. 
1138 Seiten 
ISBN 3-87791-263-X 


Withöft u.a. 

C 64 total 

GroBer Einsteiger¬ 
kurs/Tips, Tricks 
und Tools/Alles 
über GEOS 2.0. 

1107 Seiten 
ISBN 3-87791-265-6 


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ISBN 3-87791-266-4 



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V) 

o 

CO 




























































HARDWARE 

BHIHHHBHHIHHHHHHHHHHHRHHi 




MARKTÜBERSICHT 




Laser-Printer vermehren 
sich wie die Kaninchen - 
der Markt schwappt schier 
über. Wichtig ist daher ein 
Preisvergleich zwischen 
den verschiedenen Händ¬ 
lern. Dabei sollte ein guter 
Service nicht unbedingt 
für ein paar Mark Preis¬ 
nachlaß geopfert werden. 

BEZUGSQUELLEN 

Amstrad GmbH, Dreieichstr. 8, 6082 Mörfel¬ 
den. Tel. 0 61 05/200-0 
Brother International GmbH, Im Rosengarten 

14, 6368 Bad Vilbel, Tel. 0 61 01/80 50. 

Bull AG, Theodor-Heuss-Str. 92-100,5000 Köln 
90. Tel. 0 22 03/3 05 13 56 
Canon Deutschland GmbH. Hellersbergstr. 
2-4, 4040 Neuss 1. Tel. 0 21 01/12 50 
Citizen Europe Ltd., Hanns-Braun-Str. 50, 
8056 Neufahrn, Tel. 0 81 65/61 09 1 
Epson Deutschland GmbH, Zülpicher Str. 6, 
4000 Düsseldorf 11. Tel. 02 11/56 03 0 
Facit GmbH. Willstätterstr. 11.4000 Düsseldorf 
11. Tel. 02 11/5 28 60 

Fujitsu Deutschland GmbH, Frankfurter Ring 
211, 8000 München 40, Tel. 0 89/32 37 80 
Hewlett-Packard GmbH. Hewlett-Packard-Str., 
6380 Bad Homburg. Tel. 0 61 72/16 0 
Lexmark Deutschland GmbH, Paulinenstr. 50. 
7000 Stuttgart 1. Tel. 07 11/62 90 50 
Minolta, In den Kolkwiesen 68. 3012 Langen¬ 
hagen 1. Tel. 05 11/7 70 00 
Mannesmann Tally. Psf. 29 69. 7900 Ulm, Tel. 
0 73 08/8 01 

NEC Deutschland GmbH, Klausenburger Str. 
4, 8000 München 80. Tel. 0 89/93 00 60 
OKI Systems (Deutschland) GmbH, Hansa¬ 
allee 187,4000 Düsseldorf 11, Tel. 0211/5 26 60 
Panasonic Deutschland GmbH, Winsbergring 

15, 2000 Hamburg 54. Tel. 0 40/85 49 0 
QMS GmbH, Immermannstr. 65 D, 4000 Düs¬ 
seldorf 1, Tel. 02 11/32 42 00 

Ricoh Deutschland GmbH, Hansaallee 201, 
4000 Düsseldorf 11. Tel. 02 11/5 28 50 
SeikoshaGmbH, Ivo-Hauptmann-Ring 1,2000 
Hamburg 72. Tel. 0 40/6 45 89 20 
Sharp Electronics GmbH, Sonninstr. 3, 2000 
Hamburg 1. Tel. 0 40/23 77 50 
Star Micronics GmbH, Westerbachstr. 59. 
6000 Frankfurt 90. Tel. 0 69/78 99 90 
TA Triumph-Adler. Fürther Str. 212, 8500 Nürn¬ 
berg 80. Tel. 09 11/3 22 0 

LEGENDE 

Produkt: 

Hier steht der Hersteller und die genaue Pro¬ 
duktbezeichnung, 
max. Grafikauflösung: 

Gibt an. wie viele Punkte ein Drucker horizon¬ 
tal und vertikal auf einer Strecke von einem Zoll 


Übersicht 

Laserdrucker 


SCHWARZ 


-X 

3 

-o 

2 

Q. 







Amstrad 

LD 6000 

300 x 300 

0,5/4 (opt.) 

6 

p/s 

g/b/e/d 

4 

A4 

n 

2000 

Brother 

HL-4 LaserAs 

300 x 300 

0.5/4.5 (opt.) 

4 

p/s 

b/d/e / 
h/i (opt.) 

5 

A4 

n 

3550 

Brother 

HL-8D LaserAs II 

300 x 300 

1/3 (opt.) 

8 

p/s 

b/d/e/h/i (opt.) 

7 

A4 

n 

8000 

Brother 

HL-8V LaserAs 

300 x 300 

1/5 (opt.) 

8 

p/s 

b/d/e/h 

6 

A4 

n 

5600 

Bull 

Compuprint LP 602 

300 x 300 

1/3 (opt.) 

6 

p/s 

b/d/h 

4 

A4 

n 

4350 

Bull 

Compuprint LP 622 

300 x 300 

2/2 (opt.) 

6 

p/s 

b/d/h 

4 

A4 

n 

5000 

Bull 

Compuprint 

PageMaster 411 

300 x 300 

1,5/2 + 2 
(opt.) 

4 


h/b + d 
(opt.) 

2 

A4 

n 

k.A. 

Bull 

Compuprint 

PageMaster 721 

300 x 300 

2/2 + 2 
(opt.) 

8 

p/s 

h/b + d (opt.) 

2 

A4 

n 

k.A. 

Bull 

Compuprint 

PageMaster 1021 

300 x 300 

2/2 + 2 
(opt.) 

10 

p/s 

h/b + d (opt.) 

2 

A4 

n 

k.A. 

Canon 

LBP 8111 R 

300x300 

1.5/4,5 (opt.) 

8 

p/s 

e/b + d + i 
(opt.) 

4 

A4 

n 

8000 

Canon 

LBP 4 

300 x 300 

05/2,5 

4 

p/s 

e/b + d +i 
(opt.) 

4 

A4 

n 

4000 

Canon 

LBP 8 III T 

300 x 300 

15/4.5 

8 

p/s 

e/b + d + i 
(opt.) 

4 


n 

7350 

Canon 

LBP III 

300 x 300 

15/45 

8 

p/s 

e/b + d +i 
(opt.) 

4 

A4 

n 

5650 

Citizen 

ProLaser 12 

300x300 

05/5 (opt.) 

115 

p/s 

b/d/e/i 

11 

A4 

n 

7000 

Citizen 

ProLaser12 

300 x 300 

25/5 (opt.) 

115 

p/s 

b/d/h/i 

35 

A4 

n 

9500 

Epson 

EPL-7500 

300 x 300 

2/6 (opt.) 

6 

p/s/a 

h 

35 

A4 

n 

6800 

Epson 

EPL-7500 Mega 2 Plus 

300 x 300 

2/6 (opt.) 

6 

p/s 

b/h 

14 

A4 

n 

5000 

Epson 

EPL-7100 Mega 2 

300 x 300 

2/6 (opt.) 

6 

p/s 

b/h 

24 

A4 

n 

4300 

Epson 

EPL-7100 

300 x 300 

05/6 (opt.) 

6 

p/s 

b/h 

24 

A4 

n 

3600 

Facit 

P 8100 

300 x 300 

05/4 (opt.) 

10 

p/s (opt.) 

d/h 

82 

A4 

n 

6000 

Facit 

P 8040 

300 x 300 

0,5/25 (opt.) 

4 

p/s 

h/b + d 
(opt.) 

14 

A4 

n 

2650 

Facit 

P 6060 

300 x 300 

05/4,5 (opt.) 

6 

p/s 

h/d (opt.) 

6 

A4 

n 

3300 

Fujitsu 

RX 7100 PS 

300 x 300 

2 

5 

p/s 

h/i (opt.) 

35 

A4 

n 

6400 

Fujitsu 

VM 800 

300 x 300 

1/5 (opt.) 

8 

p/s 

h 

15 

A4 

n 

4750 

Hewlett-Packard 
LaserJet lllsi 

300 x 300 

2/17 (opt.) 

16 

p/s 

h 

14 

A4 

n 

12000 

Hewlett-Packard 
LaserJet IIID 

300 x 300 

1/5 (opt.) 

8 

p/s 

h 

14 

A4 

n 

8200 

Hewlett-Packard 
LaserJet III 

300x300 

1/5 (opt.) 

8 

p/s 

h/b + d 
(opt.) 

14 

A4 

n 

5600 

Hewlett-Packard 
LaserJet HIP 

300x 300 

1/5 (opt.) 

4 

p/s 

h/b + d 
(opt.) 

14 

A4 

n 

3550 

Lexmark 

IBM 4019-001 

300 x 300 

0,5/4 (opt.) 

10 

p/s 

d/h/i 

10 

A4 

n 

6800 

Lexmark 

IBM 4019-E01 

300 x 300 

05/4 (opt.) 

5 

p/s 

d/h/i 

10 

A4 

n 

4650 

Mannesmann 

Tally MT 911 

300 x 300 

05/4,5 (opt.) 

10 

p/s 

h 

40 

A4 

n 

5650 

Mannesmann 

Tally MT 906 

300 x 300 

05/45 (opt.) 

6 

p/s 

h 

6 

A4 

n 

4500 

Mannesmann 

Tally MT 904 

300 x 300 

05/2,5 (opt.) 

4 

p/s 


14 

A4 

n 

3350 


104 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 





































































MARKT 


Mannesmann 

Tally MT 92 Color 

300 x 300 

256 

2 

p/s 

9 

2 

A4 

i 

5800 

Minolta 

SP 101 

300 x 300 

0.5/1.5 (opt.) 

6 

p/s 

e/h 

32 

A4 

n 

4000 

Minolta 

SP 101 s 

300 x 300 

2/3 (opt.) 

6 

p/s 

d/h/i 

48 

A4 

n 

4900 

Minolta 

SP 101 PS 

300x300 

2/3 (opt.) 

6 

p/s 

d/e/h/i 

67 

A4 

n 

6850 

NEC 

Silentwriter 2 S60P 

300 x 300 

2/2 (opt.) 

6 

p/s/a 

h 

35 

A4 

n 

6300 

NEC 

Silentwriter LC 890 XL 

300 x 300 

4/4 (opt.) 

8 

p/s/a 

e/h 

35 

A4 

n 

14850 

OKI 

OL 400 

300 x 300 

0,5/2 (Opt.) 

4 

p/s (opt.) 

d/e/h 

4 

A4 

n 

2700 

OKI 

OL 800 

300 x 300 

0,5/4 (opt.) 

4 

p/s 

d/e/h 

4 

A4 

n 

4200 

OKI 

OL 840 

300 x 300 

2/2 (opt.) 

8 

p/s/a 

ela 

35 

A4 

n 

7000 

Panasonic 

KX-P 4455 

300 x 300 

2/2 (opt.) 

11 

p/s/a 

e/h 

2 

A4 

n 

7000 

Panasonic 

KX-P 4450 1 

300 x 300 

0.5/4,5 (opt.) 

11 

p/s 

c/d/e/h 

2 

A4 

n 

5000 

Panasonic 

KX-P 4420 

300 x 300 

0,5/4,5 (Opt.) 

8 

P 

c/d/e/h 

10 

A4 

n 

3400 

QMS 

PS 410 

300 x 300 

2/6 (opt.) 

4 

p/s/a 

h/i (opt.) 

45 

A4 

n 

7500 

QMS 

PS 815 

300 x 300 

2/8 (opt.) 

8 

p/s/a 

d/e/h/i 

(opt) 

45 

A4 

n 

14 200 

QMS 

PS 825 

300 x 300 

2/8 (opt.) 

8 

p/s/a 

d/e/h/i 

(opt.) 

45 

A4 

n 

16 500 

QMS 

PS 810 Türbo 

300 x 300 

2/8 (opt.) 

8 

p/s/a 

e/h/i (opt.) 

39 

A4 

n 

13 050 

QMS 

PS 820 Turbo 

300 x 300 

2/8 (opt.) 

8 

p/s/a 

e/h/i (opt.) 

39 

A4 

n 

15 350 

QMS 

PS 1500 

300x300 

4 

15 

p/s/a 

c/e/i 

35 

A4 

n 

22 230 

QMS 

PS 2210 

300 x 300 

4 

22 

p/s/a 

h/i 

39 

A4 

n 

34 143 

QMS 

PS 2220 

300 x 300 

4 

22 

p/s/a 

h/i 

39 

A4 

n 

38 700 

Ricon 

LP 4150 Flex 

300 x 300 

2/4 (opt.) 

15 

p/s 

h 

35 

A4 

n 

11 250 

Ricon 

PC Laser 6000/PS Plus 

300 x 300 

2/4 (opt.) 

6 

p/s/a 

d/e/h 

35 

A4 

n 

6800 

Seikosha 

OP 115 

300 x 300 

1/4 (opt.) 

15 

p/s 

c/d/h 

4 

A4 

n 

9450 

Seikosha 

OP 105 

300 x 300 

0,5/1 (opt.) 

5 

p/s 

c/d/e/h 

5/4 (opt.) 

A4 

n 

2500 

Seikosha 

OP 104 

300 x 300 

0,5/2,5 
(opt.) 

4 

p/s 

b lei 
h/i (opt.) 

2 

A4 

n 

2000 

Sharp 

JX 9500 E/PS/H 

300 x 300 

0,5/1.5/0,5/ 

4.5 (opt.) 

6/6/9 

p/s/a 

(opt.) 


6/49/6 

A4 

n 

2850/5700/ 

3400 

Sharp 

JX 9700 

300 x 300 

1/5 (opt.) 

16 

p/s 

b/d/e/h 

14 

A4 

n 

2850/5700/ 

3400 

Star 

LaserPrinter 4 

300 x 300 

1/5 (opt.) 

4 

P 

c/h/d (opt.) 

2 

A4 

n 

3600 

Star 

LaserPrinter 8 DX 

300 x 300 

1/5 (opt.) 

8 

p/s 

c/d/e/h 

4 

A4 

n 

7000 

Star 

LaserPrinter 8 DB 

300 x 300 

1/5 (opt.) 

8 

p/s 

c/d/e/h 

4 

A4 

n 

6500 

Star 

LaserPrinter III 

300 x 300 

1/5 (opt.) 

8 

p/s 

c/d/h 

4 

A4 

n 

5400 

Star 

LaserPrinter II 

300 x 300 

1/5 (opt.) 

8 

p/s 

c/e/d/h 

4 

A4 

n 

4500 

Triumph-Adler 

SDR 7706 

300 x 300 

0,5/4,5 (opt.) 

6 

p/s (opt.) 

d/h 

8 

A4 

n 

4000 

Toshiba 

Page Laser 8 

300 x 300 

0,5/2 

8 

p/s 

h 

6 

A4 

n 

5100 


(» 2,54 cm) maximal druckt. Je mehr Punkte 
es sind, desto näher liegen sie beisammen. 
Das bedeutet eine höhere Auflösung und da¬ 
mit ein detaillierteres Druckbild mit schärferen 
Konturen. 

Pufferspeicher: 

Gibt die Größe des Datenspeichers im Drucker 
an. Dieser Speicher ist sehr nützlich, wenn Sie 
längere Texte ausgeben, denn dann brauchen 
Sie nicht zu warten, bis der Ausdruck fertig ist, 
sondern können, nachdem der Computer die 
Daten in den Druckerpuffer gelegt hat. sofort 
Weiterarbeiten. Je größer der Datenpuffer ist. 
desto längere Texte nimmt er auf. Es gibt auch 
Softwarelösungen zum Puffern von Drucker¬ 
daten, sog. Drucker-Spooler, sie kosten aber 
wertvollen Systemspeicher. 

Geschwindigkeit: 

Hier steht, wie viele Zeichen pro Sekunde der 
Drucker laut Hersteller druckt. Wobei zwi¬ 
schen Schönschrift (LQ) und Schnellschrift 
(Draft) unterschieden wird. Bei Laserdrucker 
steht hier die Anzahl der gedrucken Seiten pro 
Minute. 

Schnittstellen: 

Beschreibt, wie der Drucker Daten empfängt, 
p - über eine parallele Schnittstelle. Das ist 
bei neuen Druckern Standard, da die Daten 
schneller übertragen werden als bei einer se¬ 
riellen Übertragung. 

s- über eine serielle Schnittstelle. Ältere 
Computer besitzen oft nur einen seriellen Port 
und können Drucker nur seriell ansteuern, 
a - über AppleTalk für den Apple Macintosh. 
Beim Amiga können Sie einen Drucker über 
beide Schnittstellen ansprechen, wobei die 
parallele Übertragung, weil schneller, vorzu¬ 
ziehen ist. 

Emulation: 

Drucker haben ihre eigene Sprache, die sog. 
Esc-Sequenzen. Zur Vereinheitlichung gibt es 
Standardsprachen, die von so gut wie allen 
Printern emuliert werden. Die wichtigsten 
Standardsprachen sind: 
b- Epson FX 
c - Epson LQ 
d - IBM Proprinter 
e - Diabolo 
f - NEC Pinwriter 
g - HP DeskJet 
h - HP LaserJet 
i- HPGL 

Der Amiga unterstützt alle sieben Drucker¬ 
sprachen mit sog. Druckertreibern. 

LQ-Schdften: 

Die Anzahl der verfügbaren Schönschriften 
des Druckers. 

max. Papierbreite: 

Maximale bedruckbare Papierbogengröße 
nach DIN. 

DIN A4 - 21 cm, DIN A3 = 29,7 cm 

Farbdruck: 

j - der Drucker kann in Farbe drucken 
n - kann nicht in Farbe drucken 
j (opt) - Drucker kann für den Farbdruck 
nachgerüstet werden 

Preis: 

Der vom Hersteller empfohlene Verkaufspreis 
inkl. Mehrwertsteuer. Der Ladenpreis liegt oft 
deutlich unter diesen Angaben, ein Vergleich 
der Händlerangebote lohnt sich. 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


105 

























































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Name, Vorname:. 

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Datum, Unterschrift:. 

D.A.V. Deutscher Amiga Verein 
Arnheimweg 3b • 4400 Münster-Gievenbeck 























TEST 


HARDWARE 


A 


GjjrN](kjuJe_L IjnjJajjt Vision 24 

24 -BIT-ECHTZEIT 


von Reinhold Gleisinger 
und Dr. Bernd Jähne 

U topie oder Realität? Eine 
Einsteckkarte für den Ami- 
ga 2000/3000, auf der fol¬ 
gende Komponenten inte¬ 
griert sind: ein 24-Bit-Echtzeit- 
Framebuffer (V 25 s) mit einer Auflö¬ 
sung von 768 x 625 Punkte (PAL), 
eine Picture-in-Picture-Funktion, 
die 24-Bit-Live-Videobilder in ei¬ 
nem frei wählbaren Amiga-Fenster 
darstellt, ein PAL-FBAS-Videoaus- 
gang, ein Analog-Genlock und ein 
Digital-RGB-Genlock. Abgerundet 
werden soll das Paket mit lei¬ 
stungsfähiger 24-Bit-Software, 
Preis: ca. 5000 Mark. 


Great Valley Products (GVP) stellt eine sensationelle 
Weltneuheit vor: Impact Vision, die erste Amiga-Grafik- 
karte, die sowohl in NTSC als auch in PAL 24-Bit-Echt- 
zeitdarstellung in Videoqualität bietet. 


Aber der flüchtige Blick täuscht, 
die Impact Vision 24 ist die erste in¬ 
tegrierte 24-Bit-Lösung für den 
Amiga. Was das bedeutet, wird am 
besten deutlich, wenn man einen 
mit der IV24-Karte ausgerüsteten 
Amiga 3000 vor sich hat. Ein Blick 
auf die Steckverbinder auf der 
Rückseite zeigt, daß der Videoein¬ 
gang des Monitors von dem 31-kHz- 
(noninterlaced-)Videoausgang auf 
den RGB-Videoeingang der IV24 



*>* 


Impact Vision 24 


Die Karte kombiniert einen 24-Bit- 
Echtzeit-Framebuffer, Analog- und Digital-RGB-Genlock 


Vor einem Jahr sicherlich noch 
Wunschdenken, heute Realität. 
Die US-Firma Great Valley Pro¬ 
ducts (GVP) stellte auf der AMIGA 
'91 die Impact Vision 24 (IV24) vor. 
Das AMIGA-Magazin hat sich auf 
dem Messestand von AEON Ver¬ 
lag & Studio die IV24-Karte und 
entsprechende Applikationen an¬ 
geschaut. 

■ Erste integrierte Lösung: 24-Bit- 
Farbgrafik und -Framegrabber für 
den Amiga gibt es schon zur Genü¬ 
ge und die bloße Vorstellung einer 
neuen Karte wäre ein alter Hut. 


umgeleitet wurde. Beim Einschal¬ 
ten des Computers erscheint der 
normale Amiga-Bildschirm, je¬ 
doch über den Ausgang der IV24. 
Jetzt kann der Anwender wie ge¬ 
wohnt alle Amiga-Programme be¬ 
nutzen, ohne daß er zunächst 
merkt, daß nun wesentlich mehr 
Möglichkeiten in seinem Amiga 
schlummern. 

Wenn man versucht, den Amiga 
mit einem externen Videosignal zu 
synchronisieren, merkt man, daß 
in der IV24 ein Genlock enthalten 
ist. Damit können RAM-Anima- 


tionen, Vertitelungen und Einzel¬ 
bilder über den Composite- oder 
Y/C-Videoausgang auf VHS bzw. 
S-VHS (Hi8) aufgezeichnet wer¬ 
den. In der Ein-Monitor-Lösung 
(siehe »Ein Monitor«) ist es aber 
nicht möglich, RGB-Signale auf Vi¬ 
deo aufzuzeichnen, weil diese für 
den RGB-Monitor benutzt werden. 

Für die Aufzeichnung von 
Komponenten-Videosignalen muß 
vorläufig auf eine Zwei-Monitor- 
Lösung zurückgegriffen werden 
(siehe »Zwei Monitore«). Man kann 
den 31-kHz-(noninterlaced-)Aus- 
gang des Amiga auf den Amiga- 
Monitor geben und alle anderen 
Videoausgänge auf die Videoanla¬ 
ge schalten. Diese Lösung hat den 
Vorteil, daß man den normalen 
Amiga-Bildschirm flimmerfrei hat, 
während man für die Videoanlage 
die IV24 auf den interlaced-(video- 
scan-)Modus stellt. 

■ Die Qualität der Videosignale 
ist das A und O für den Einsatz im 
semiprofessionellen und profes¬ 
sionellen Videostudio. GVP selbst 
bezeichnet die Composite- und 
Y/C-Signale nicht als Broadcast- 


Qualität (die höchste Qualitätsstu¬ 
fe für Videosignale, die von den 
großen Fernsehanstalten erwartet 
wird), sondern als gute Industrie¬ 
qualität. Diese Einschätzung ist 
nach Ansicht des AEON Verlags 
korrekt. Vorausgesetzt, daß die 
Videosignale auf der Karte richtig 
eingestellt wurden, kann man von 
guter Industriequalität sprechen. 
Bei den Videosignalen gab es zu¬ 
erst einige Probleme wegen der 
Unterschiede zwischen dem ame¬ 
rikanischen (RS-170 mit 30 Bil- 
der/s) und dem europäischen Vi¬ 
deostandard (CCIR mit 25 Bil- 
der/s). 


IP-Modus - 
Videobild in 
einem Fenster 

Mißfallen hat lediglich das 
Composite-Signal. Bei scharfen 
Kanten fallen leichte Mehrfachkon¬ 
turen auf, die von einem falsch 
angepaßten Videoausgang des 
Composite-Signals herrühren. 
Nach Auskunft der Entwickler von 
GVP wird nach der nächsten Revi¬ 
sion des Boards dieses Problem 
nicht mehr auftreten. Ebenso 
kommt es oft, auch bei optimaler 
Einstellung der Karte vor allem im 







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Picture in Picture 


I Videobild im Fenster (gerendertes 
Caligari-Bild, Design by Thomas Schäfer, Forms & Details) 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


107 































































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MNHBS 


TEST 

HARDWARE 




Amiga 2000, zu einem leichten 
Flimmern des Videobildes (Jitter) 
oder einer Synchronisations- 
Instabilität (Wackeln des ganzen 
Bildes), das erst verschwindet, 
wenn die Karte ihre Betriebstem¬ 
peratur erreicht hat. 

■ Digitalisieren und Keyen: Die 
IV24 ist auch ein Framegrabber. 
Ein Videobild kann direkt in vollem 
PAL-Overscan-Format mit einer 
hohen Auflösung (bis zu 768 Pixel 
pro Videozeile) dargestellt und di¬ 
gitalisiert werden. Darüber hinaus 
gibt es einen digitalen RGB-Keyer 
und einen Composite-Keyer, die 
getrennt gesteuert werden kön¬ 
nen. Da die Key-Funktion positiv 
und negativ eingestellt werden 
kann, sind Live-Videobilder in 
Computergrafiken und umgekehrt 
möglich. 

■ Positiv fällt die flexible Bedie¬ 
nung und Steuerung der Funktio¬ 
nen der IV24 auf. Es gibt ein 
Kontroll-Paneel (IVCP), von dem 
aus sich alle Funktionen der IV24 
integrativ bedienen lassen. Die 
wichtigsten Funktionen werden 
über Hotkeys aufgerufen, voraus¬ 
gesetzt, IVCP ist gestartet. So läßt 
sich beispielsweise durch wieder¬ 
holte Anwendung von <Alt-F5> 
der Videoausgang zwischen dem 
Amiga-Bildschirm, dem gekeyten 
Videosignal und dem über den 


Caligari-IV24 


Man kann in 3D modellieren und Einzelbilder in 24 Bit rendern 


Programmen auf dem Amiga 
gewohnt ist, sind das 3-D- 
Modellierungs- und Rendering- 
Programm Caligari-IV24 und das 
Video-Vertitelungsprogramm Sca- 
la-IV24 sehr nützlich. Beide Pro¬ 
gramme werden natürlich nicht in 
vollem Leistungsumfang geliefert 
- das kann man bei dem Preis 
auch nicht erwarten. Die Program¬ 
me sind aber voll funktionsfähig. 


r - 

g - 

B - 

Sync - 

oder Composite 


Amiga 

2000/3000 


Impact Vision-24 


-X= 

->c 


Amiga- 

Monitor 


->C 

->c 


Video- 

Anlage 

Y/C 

Composite 


Ein Monitor 


I Hier kann man keine RGB-Signale auf Video 
aufzeichnen, da diese für den RGB-Monitor benutzt werden 


So kann man mit Caligari-IV24 
das Modellieren in 3 D kennenler¬ 
nen und Einzelbilder in 24-Bit ren¬ 
dern. Bild 3 »Caligari-IV24« zeigt 
einen Schnappschuß vom Caliga- 
ri-Bildschirm. Diese werden unmit¬ 
telbar auf der IV24 ausgegeben. 
Gegenüber der vollen Caligari 
Broadcast-Version fehlen die 
Punktedition, die Freiformmodel¬ 
lierung und der Animationsteil. 
Weiterhin kann nur mit einer Licht¬ 
quelle gearbeitet werden. 

Dennoch erhält man einen her¬ 
vorragenden Einstieg in die 3-D- 
Computergrafik. Hat man erst ein¬ 
mal mit dem intuitiven Interface 
in Caligari gearbeitet, Objekte di¬ 
rekt im 3-D-Raum konstruiert und 
manipuliert, wird man das bei 
allen anderen 3-D-Programmen 
schmerzlichst vermissen. 

■ Langsamer Bildaufbau: Den 
Preis, den man für die Kompatibili¬ 
tät mit den Amiga-Formaten zu 
zahlen hat, ist der relativ langsame 
Bildaufbau beim Einladen von 
24-Bit-Bildern von der Festplatte. 

■ PIP: Die IV24 verfügt auch über 


RGB-Videoeingang angelegten 
RGB-Videosignal umschalten. Mit 
<Alt-F9> wird ein Videobild ein¬ 
gefroren, mit < Alt-FIO > wird es 
auf eine Datei im 24-Bit-IFF- 
Format gespeichert. Schließlich 
sind alle Funktionen der IV24 über 
ARexx abrufbar. Damit kann die 
IV24 problemlos in bestehende 
Applikationen integriert werden. 

■ Umfangreiche Software: Im Lie¬ 
ferumfang sind drei Programme 
enthalten, mit denen man die 
24-Bit-Farbgrafikkarte ausnutzen 
kann. Während das 24-Bit-Macro 
Paint-Malprogramm noch nicht 
dem entspricht, was man an Mal- 


r - 

q - 

B - 

Sync - 

oder Composite 


Amiga- 

Monitor 


Impact Vision-24 


-X= 

->q 

->c 

->c 

->c 


R 
Q 
B 

Y/C 

Composite 


Video- 

Anlage 


Zwei Monitore 


Für die Aufzeichnung auf Komponenten- 
Videoanlagen muß man auf diese Lösung zurückgreifen 


einen Picture in Picture-Modus 
(PIP). Das Videobild erscheint in 
einem Fenster (siehe »Picture in 
Picture«). Was auf den ersten Blick 
als in das Fenstersystem der Ami- 
ga-Workbench integriertes Live- 
Videosignal erscheint, entpuppt 
sich bei genauerem Hinsehen 
eher als eine Spielerei. Das Video¬ 
bild bleibt auch im Vordergrund, 
wenn man das PIP-Fenster in den 
Hintergrund klickt. Hier stößt man 
leider an die Grenzen der Integra¬ 
tion in die Amiga-Oberfläche. 

■ Fazit und Ausblick: Bis auf eini¬ 
ge Kinderkrankheiten ist die IV24 
eine abgerundete Lösung. An den 
Unzulänglichkeiten wird jedoch in¬ 
tensiv gearbeitet. So wird in Kürze 
das bisher mitgelieferte Kabel mit 
Cinchsteckern, die für den deut¬ 
schen Markt unbrauchbar sind, 
durch ein Kabel und eine externe 
Videobox ersetzt, die auch einen 
PAL-Encoder enthält, so daß 
Composite- und Y/C-Videosignale 
(VHS und S-VHS, Hi8) digitalisiert 
werden können. Damit entfällt ein 
zusätzlicher RGB-Splitter. Gegen 
einen Aufpreis soll es auch eine 
professionelle Version dieser Karte 
geben, die weitere Ein- und Aus¬ 
gänge enthält, insbesondere ei¬ 
nen YUV-Ausgang zur direkten 
Ausgabe auf Komponenten-Video- 
anlagen (Mil oder Betacam SP). 
Ebenso werden in engem Kontakt 
mit den ersten Benutzern die letz¬ 
ten kleineren Bugs und Schwierig¬ 
keiten eliminiert, insbesondere 
durch die Benutzung der IV24 im 
Amiga 2000. 

Der Amiga-Benutzer allerdings 
fragt sich, warum Commodore 
nicht selbst diese Entwicklung 
schon mit der Vorstellung des Ami¬ 
ga 3000 eingeleitet hat. sq 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


109 




























































































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JAHRESINHAUSVERZEICHNIS 


JAHRESINHALT 


A 


1991 



AK 

Aktuell 

LI: 

Listing 

AN 

Anleitung 

PR: 

Projekt 

BA 

Bauanleitung 

TE: 

Test 

BE 

Bericht 

TT: 

Tips & Tricks 

BU 

Buch 

ÜB: 

Übersicht 

GR 

Grundlagen 

WO: 

Workshop 

KU 

Kurs 




von Manfred Bierei 
und Stefan Falke 


D as Jahresinhaltsver¬ 
zeichnis enthält nach 
sachlichen Gesichts¬ 
punkten geordnete 
Stichwörter zu Veröffent¬ 
lichungen des AMIGA- 
Magazins. Dabei haben wir 
Aktuellmeldungen sowie 
Tips & Tricks genauso 
berücksichtigt wie mehrere 
Seiten umfassende Artikel. 
Ausgaben- und Seitennum¬ 
mern verweisen auf die 
Veröffentlichung. Weitere 
Informationen dazu ent¬ 
nehmen Sie der Rubrik¬ 
kennung sowie ergänzen¬ 
den Angaben. pa 


Stichwort 

Artikel 

Heft/ 

Seite 

Rubrik 1 


AMIGA-DOS 




Allgemeines 

DOS von A-Z (Teil 1) 

9/87 

GR 

S 


DOS von A-Z (Teil 2) 

10/45 

GR 



Programm Informationen über Files 

6/71 

TT 

s 

Multitasking 

Multitasking vorübergehend ausschalten 

9/70 

TT 

s 


ANWENDUNG 




Allgemeines 

Amiga Office 

1/154 

TE 

s 


CAPS 

7/6 

AK 

s 


CrossWord 

12/14 

AK 

s 


Flow 3.0 

11/18 

AK 

s 


Moneytron - PdM 

10/50 

LI 

s 


OHM 1.16 

11/118 

TE 

s 


Temperaturmessung 

5/148 

TT 



Wetterinformationssystem WIS 

10/17 

AK 

H 

Astrologie 

Nostradamus 

9/91 

TE 

S 

Buchhaltung 

AFTA 

4/18 

AK 

s 


Fibuman m 

1/152 

TE 

s 


Finanzbuchhaltungs-Programme 

3/28 

TE 

s 


Oase Lohn 

5/144 

TE 

s 

Elektronik 

Analyse & Optimierung 

8/112 

TE 

s 

Mathematik 

LinGlgSys - PdM 

7/48 

LI 

s 


Mathvision 

8/108 

TE 

s 


Monte-Carlo 

3/82 

LI 

s 

Steuer 

Programme für die Steuererklärung 

2/94 

BE 

s 

Steuerung 

Relaiskarte am Parallel-Port 

9/193 

BA 

H 


AREXX 




Allgemeines 

ARexx. die königliche Programmiersprache (Teil 1) 
ARexx-Grundlagen, Befehlssyntax. Operatoren 

7/158 

KU 

s 


ARexx. die königliche Programmiersprache (Teil 2) 
Befehle, strukturierte Programmierung. 

ARexx-Scripts 

8/133 

KU 

s 


ARexx. die königliche Programmiersprache (Teil 3) 
Ansteuerung von ARexx-fähigen Programmen 

9/143 

KU 

s 


(Cygnus-ED. Superbase) 

ARexx. die königliche Programmiersprache (Teil 4) 
Eigene Programme mit ARexx-Schnittstelle 
versehen 

10/174 

KU 

s 


ARexx-Programmierung 

11/191 

BU 

s 


ASSEMBLER 




Allgemeines 

Assembler-Ausdruck 

3/63 

TT 

s 


Eigenständige Programme 

3/63 

TT 

s 


Externe Programme starten 

9/70 

TT 

s 


Hardware-Programmierung in Assembler 

9/55 

WO 

s 


Includes mit Seka 

9/70 

TT 

s 


OMA V2.0 

10/112 

TE 

s 


Profimat Assembler 

12/80 

TT 

s 


SMble 

2/85 

TE 

s 


Texte ein- und ausblenden 

6/54 

LI 

s 


Ultraschnelle Grafik 

3/61 

TT 

s 


Warteschleifen 

3/61 

TT 

s 


Zeitanalyse durch Rasterzeilen 

4/82 

TT 

s 

Alert 

Alert in Assembler 

4/83 

TT 

s 


Alerts programmieren 

9/69 

TT 

s 

Bedienung 

Seka-Label-Suche 

8/56 

TT 

s 


Seka-Sourcecode drucken 

8/55 

TT 

s 

Copper 

Copper-Listen mit Makros 

10/68 

LI 

s 

Font 

Erzwungene Großbuchstaben 

1/194 

TT 

s 

Interrupt 

Interrupt-Programmierung 

10/67 

LI 

s 

Programmieren 

Hardware-Programmierung in Assembler (Teil 7) 

Alle Grafikmodi. Sprites, Scrolling, 

1/182 

KU 



Lightgun-Abfrage über Interrupts. Sound 
Hardware-Programmierung in Assembler (Teil 8) 
Timingprobleme und deren Beseitigung 

2/157 

KU 



Nützliche Assembler-Routinen 

4/86 

TT 

s 


Trace-Kontrolle 

8/59 

TT 

s 


Zahlenumwandlung 

4/84 

TT 

s 

Sprite 

Hardware-Programmierung in Assembler 

11/64 

WO 

s 


BASIC 




Allgemeines 

EHB- und HAM-Modus in BASIC 

11/42 

LI 

s 


GFA-BASIC - Der Einstieg (Teil 1) 

Editor, Ein- und Ausgabe. Schleifen, 

Verzweigungen, bedingte Ausführung 

8/145 

KU 

s 


GFA-BASIC - Der Einstieg (Teil 2) 

9/151 

KU 

s 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


111 




















Ä 


Stichwort 

Artikel 

Heft/ 

Seite 

Rubrik 


Datentypen, Typdeklaration, Variablen. Arrays. 
Prozeduren. Strings, Bit-Befehle 

GFA-BASIC - Der Einstieg (Teil 3) 

10/166 

KU S 


Dateiverwaltung, Druckersteuerung, Speicher¬ 
verwaltung 

GFA-BASIC - Der Einstieg (Teil 4) 

11/176 

KU S 


Grafikbefehle, Screen- und Window-Verwaltung, 
Menü, Maus und Joystick, Ereignisse 

GFA-BASIC - Der Einstieg (Teil 5) 

12/164 

KU S 


Systemroutinen. Neuerungen V35 
Grafik-SUB-Routinen 

11/70 

TT S 


Pl-Ermittlung 

2/62 

TT S 


Pixelgenaue Textzentrierung 

8/59 

TT S 


Schnelles Einblenden einer Grafik 

1/197 

u 

S 


Textausgabe mit Geräusch 

9/74 

1 TT S 


Unterprogramme für Amiga-BASIC (Teil 1) 

5/170 

LI 

s 


Unterprogramme für Amiga-BASIC (Teil 2) 

7/140 

LI 

s 


Variablen definieren 

2/62 

TT S 


Vorhandensein von Dateien prüfen 

9/68 

TT S 


Warteschleifen richtig programmiert 

9/70 

TT S 

Codierung 

Listschutz für BASIC-Programme 

11/72 

TT S 

Compiler 

AMOS-BASIC 

12/152 

BE S 


Blitz BASIC 

1/148 

TE S 

Copper 

Copper-Programmierung in BASIC 

6/70 

TT S 

Font 

Metallische Schrift 

11/71 

TT S 


Schriftstile in BASIC setzen 

8/57 

TT S 

Gadget 

Gadget-Abfrage 

5/88 

TT S 

Icon 

Icon-Typ ändern 

2/60 

TT S 

IFF-Grafik 

Komprimierte Bilder in BASIC laden 

1/158 

TT S 

Interpreter 

Amiga-BASIC aus der RAM-Disk starten 

2/58 

TT S 


AMOS-BASIC 3-D-Objekteditor 

12/150 

BE S 


GFA-BASIC 3.51 

2/86 

TE S 


Speicherplatz reservieren 

9/69 

TT S 

Library 

Libraries in BASIC 

10/86 

TT S 

Mathematik 

KGV und GGT 

2/56 

TT S 


Kreisfunktionen für BASIC 

4/164 

GR S 


Pythagoras-Programm 

2/62 

TT S 


Pythagoras-Programm verbessert 

6/72 

TT S 

Maus 

Mausfarben setzen 

4/84 

TT S 


Mauszeiger bewegen 

11/73 

TT S 


Mauszeiger verändern 

4/83 

TT S 

Menü 

Menüabfrage für Maus und Tastatur 

9/69 

TT S 

Programmieren 

Rechtsbündig in BASIC 

8/55 

TT S 


Richtig runden in BASIC 

8/55 

TT S 


Systemnahes Programmieren 

12/77 

TT S 


Vergleichs- und logische Operatoren 

6/134 

GR S 


• Bugs s. 8/91, S. 130, RAM-Speicheranzeige 

4/84 

TT S 

Requester 

Bedieneroberfläche in BASIC (Teil 3) 

1/91 

KU S 


Listing f. Farb-Requester Simsalabim - PdM 

11/50 

LI 

S 

Screen 

Bildschirm bewegen 

4/84 

TT S 

Tastatur 

Tastaturpuffer löschen 

7/84 

TT S 

Textausgabe 

Texte horizontal scrollen 

10/66 

LI 

s 

Window 

Farbige Titelleiste 

9/69 

TT S 


Output-Fenster von Amiga-BASIC in PAL 

11/72 

TT S 

Workbench 

Workbench öffnen und schließen 

5/90 

TT S 

Allgemeines 

C 

DateStamp in Klartext umwandeln 

7/84 

TT S 


Fileinfo 

3/76 

LI 

S 


LoadSegO statt Execute 

3/76 

TT S 


Programmierung von Sprungtabellen 

3/78 

TT S 


Zahlen in Strings umwandeln 

3/76 

TT S 

Compiler 

Dice 

11/192 

WO S 


Lattice-C V5.10 

2/8 

AK S 


Maxon C+ + 

12/20 

AK S 


Schnelleres Linken beim Aztec V5.0 

5/90 

TT S 


Sozobon-C 

10/80 

BE S 


Sozobon-C 

12/80 

LI 

S 

Diskette 

Abfrage des Schreibschutzes 

2/58 

1 TT s 

Gadget 

Gadget-Programmierung 

10/62 

LI 

S 


Proportional-Gadgets in C 

1/94 

GR S 


Verkettete String-Gadgets 

4/56 

GR S 

Library 

OpenLibs() 

3/48 

LI 

s 

Maus 

Mauszeiger positionieren 

2/40 

LI 

s 

Programmieren 

C für Einsteiger (Teil 7) 

1/176 

KU S 


Präprozessor C für Einsteiger (Teil 8) 

2/146 

KU S 


Bibliotheksfunktionen nach ANSI 

C-Programme mit <CTRL C> abbrechen 

10/68 

TT S 


Keine Funktion ohne Zeiger 

1/73 

TT S 


Routinen für indexsequentielle Dateien (Teil 2) 

1/75 

LI 

S 


Variable Argumentanzahl 

10/70 

TT S 

Window 

CLI-Fenster nach Programmstart schließen 

7/82 

TT S 

Allgemeines 

CU 

Batch-Datei erinnert an Backups 

2/57 

TT S 


Batch-Dateien ohne EXECUTE starten 

7/86 

TT S 


CD und DIR in einem Befehl 

10/71 

LI 

s 


CLI-Befehle und + 

11/70 

|tt s | 


Stichwort 

Artikel 

Heft/ 

Seite 

Rubrik 


Ctrl-Kombinationen im CLI 

2/60 

TT 

S 


Der Amiga als Schreibmaschine 

9/74 

TT 

S 


Farbiges Prompt 

7/82 

TT 

S 


Lesepause beim TYPE-Befehl 

3/75 

TT 

S 


Listings mit Zeilennummern 

9/74 

TT 

S 


Mehrere Eingabeargumente mit .KEY 

7/82 

TT 

S 


Möglichkeiten der Startup-sequence 

2/57 

TT 

S 


MousePressed 

1/204 

LI 

S 


Probleme mit SETDATE 

4/84 

TT 

S 


RUN läuft nur ohne + im Dateinamen 

5/90 

TT 

S 


RUNBACK statt RUN 

4/82 

TT 

S 


Schnelle CLI-Befehle aus dem Speicher 

3/74 

TT 

S 


Schnellstart in der Startup-sequence 

10/70 

TT 

S 


Speicherplatz sparen durch RESIDENT 

5/93 

TT 

S 


Startup-sequence gezielt abbrechen 

6/71 

TT 

S 


Textattribute im CLI 

6/69 

TT 

S 


TYPE contra COPY 

3/75 

TT 

S 


Verzeichnisse komfortabel listen 

4/82 

TT 

S 

Bedienung 

Batch-Dateien ohne Execute 

8/54 

TT 

S 

Diskette 

CLI-Arbeitsdiskette selbstgemacht 

3/74 

TT 

S 

Festplatte 

Programme auf Festplatte installieren 

6/69 

TT 

S 

Kopieren 

COPY-Befehl mit Joker 

3/75 

TT 

S 


Kopieren von Disk zu Disk 

6/68 

AK 

S 

Multitasking 

Task-Prioritäten setzen 

6/68 

TT 

S 

Tastatur 

Deutsche Tastaturbelegung beim Booten 

7/83 

TT 

S 


Tastaturbefehle im CLI 

9/74 

TT 

S 

Window 

Verstecktes CLI-Fenster 

3/79 

TT 

S 


CLUSTER 




Compiler 

Cluster VI .0 

2/90 

BE 

s 


COMPUTER 




Allgemeines 

Amiga Hardware-Katalog '91 

4/227 

AK 

H 


Amiga User Interface Style Guide 

7/7 

BU 

S 


AmigaVision in der Praxis 

4/23 

BE 



Anwenderbericht zum Multimedia-Einsatz 

6/192 

BE 



Buchreihe Amiga-Workshop 

6/12 

BU 



CDTV - Commodores neuer Amiga 

8/6 

BE 



Kaufberatung Software 

12/29 

ÜB 

S 


Leiserer Lüfter 

8/66 

TT 

H 


Marktübersicht Fachliteratur 

1/218 

ÜB 



Multimedia - Modernes Medium oder Mode? 

6/187 

BE 



Multimedia mit AmigaVision 

4/20 

BE 

S 


Multimedia-Dienstleistungen 

12/254 

AK 



Multimedia-Software 

6/194 

BE 

S 


Profi-Tips & Power-Tricks 

5/153 

BU 



Referenzhandbuch Dateiformate 

4/147 

BU 

S 


Selbsttest beim Reset 

3/75 

TT 

S 


Software-Entwicklung (Teil 1) 

3/150 

KU 

S 


Einführung in die Grundlagen: Softwarekrise, 
Situation der Hobbyprogrammierer 
Software-Entwicklung (Teil 2) 

5/18 

KU 

S 


Lebenszyklus von Software. Phasen der 

Entwicklung, Definition eines Projekts 
Software-Entwicklung (Teil 3) 

Von der Definition zur Spezifikation; 

7/165 

KU 

S 


Spezifikationshilfen. Projektarbeit 
Software-Entwicklung (Teil 4) 

9/166 

KU 

S 


Entwurf als Kern des Software-Engineering: 
Entwurfstechniken, Anwendung auf Projekt 
Software-Entwicklung (Teil 5) 

Vom Entwurf zur Implementierung, Test und 

11/164 

KU 

S 


Pflege 

Übersicht der wichtigsten Fachbücher 

12/242 

BU 



Unzureichender Kundenservice beim 3000er 

6/144 

TT 


Bedienung 

Handbücher auf Video 

10/16 

BE 

s 


Reset-Taster am Amiga? 

6/144 

TT 

s 

Betriebssystem 

Scroll-Routine als Speicherklau 

1/158 

TT 

s 


Zeiger richtig einsetzen 

7/90 

TT 

s 

Device 

FindDevice 

1/195 

LI 

s 

Diskette 

Schnellerer Diskettenzugriff 

6/69 

TT 

s 

Emulator 

A-Max II 

4/204 

TE 

s 


Chamäleon II 

8/14 

AK 

H 


Medusa 2.1 

4/202 

BE 



Power-PC-Board V2.90 

87162 

TE 

H 


The A64-Package 

4/202 

BE 

S 

Exec 

Programmierung von Tasks und Prozessen (Teil 1) 

12/56 

GR 

B 

Font 

Personal Fonts Maker 

11/16 

AK 

S 


Sonderzeichen umprogrammieren 

11/71 

TT 

S 

Gadget 

Boolgadgets mit Grafik 

6/49 

GR 

s 


Shortcuts bei String-Gadgets 

10/66 

TT 

s 


Strukturreferenz: Gadgets 

4/151 

GR 

s 


Tastenkombinationen bei String-Gadgets 

7/82 

TT 

s 

Intuition 

User Interface Style Guide 

10/146 

BU 


Kabel 

Amiga an Fernseher oder Videorecorder 

3/80 

BA 

H 

Kickstart 

Kickstart-Umschaltplatine 

10/86 

TT 

H 


Spezial-Kickstart 

3/61 

TT 

S 

Library 

Ändern von Vektoren in der DOS-Library 

1/194 

TT 

S 


112 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 




















Stichwort 

Artikel 

Heft/ 

Seite 

Rubrik 1 


Wohin mit den bmaps? 

2/58 

TT 

S 

Mathematik 

Algorithmen und Datenstrukturen 

10/146 

BU 

S 

Parallel-Port 

Druckerumschalter und Port-Schutz 

12/99 

BA 

H 

Programmieren 

Computersprachen 

10/146 

BU 

S 


Knobelecke 

1/97 

PR 

S 


Sauber programmieren 

1/194 

TT 

S 

Programmier¬ 

sprachen 

Programmiersprachen-Vergleich 

11/142 

GR 

S 

Prozessor 

Big-Agnus im PAL-Modus 

10/84 

TT 

H 


ECS-Chip-Set - Was ist was? 

8/130 

TT 

H 

Schnittstelle 

Datenaustausch Amiga/PC 

8/64 

BA 

H 


Schnittstellenansteuerung - PdM 

6/38 

LI 

H 


Schwankungen am Game-Port 

10/84 

TT 

H 

Screen 

Farben des Workbench-Screen ändern 

4/166 

GR 

S 

Simulation 

Simulation dynamischer Systeme 

3/134 

BU 

S 

Tastatur 

Abkürzungen auf dem Ziffernblock 

5/148 

TT 

H 


Probleme mit Tastenbelegung bei MS-DOS 

7/84 

TT 

S 


RAW-Keycodes des numerischen Tastenblocks 

5/92 

TT 

S 


Tastenkombinationen als Mausersatz 

5/93 

TT 

S 

Uhr 

Endgültiges zur Amiga-Uhr 

10/72 

BA 

H 


Schreibschutz für die Uhr 

3/79 

BA 

H 


Systemzeit 

5/104 

GR 

S 


Timing mit Timern 

5/89 

TT 

S 


Verstimmte Uhr 

4/143 

TT 


Workbench 

Mehrere Icons gleichzeitig verschieben 

9/74 

TT 

S 


Workbench 2.0 (Teil 1) 

Menüfunktionen, Gadgets, Info-Dialogtafeln, 
Autostartprogramme 

6/130 

KU 

S 


Workbench 2.0 (Teil 2) 

7/176 

KU 

S 


Preferences: Mauszeiger. Systemfarben, Hinter¬ 
grundmuster. Systemfonts, Drucker 

Workbench 2.0 (Teil 3) 

9/76 

KU 

S 


Shell - Dateien. Verzeichnisse und Pfade; 
Befehlsdateien; Format d. DOS-Kommandos 
Workbench 2.0 (Teil 4) 

12/176 

KU 

S 


Tools 

Workbench mit Hintergrundfarben 

11/72 

TT 

S 

Zentraleinheit 

Amiga 500 Plus im Kompatibilitätstest 

12/6 

BE 

H 


Das endgültige Amiga-500-Handbuch 

11/191 

BU 

S 


Der neue Amiga 500 Plus 

11/6 

BE 

H 


Kaufberatung Amiga 

11/26 

BE 

H 


Unerklärliche Hardwarefehler? 

3/78 

TT 

H 


DATEIVERWALTUNG 




Allgemeines 

Amidex/Amicalc 

4/16 

AK 

S 


Datenmodelle. Datenbanksprachen 

3/134 

BU 

S 


Delta-Base 

7/7 

AK 

S 


Delta-Base 1.0 

6/94 

BE 

S 


Discothek Professional 

1/236 

BE 

S 


Hyperbook 

11/237 

TE 

S 


Info-File 1.0 

6/92 

TE 

S 


Relationale Datenbanken mit Superbase (Teil 4) 

Die Abfrage 

2/68 

KU 

S 


Relationale Datenbanken kurz und bündig 

6/120 

BU 

S 


Relationale Datenbanken mit Superbase (Teil 5) 
Report-Funktionen, Programm Mitglieder¬ 

8/72 

KU 

S 


verwaltung 

Superbase Professional 4 

8/114 

TE 

S 


DFÜ 




Allgemeines 

Amateurfunk mit Amiga 

5/149 

TT 

S 


Channel Videodat 

11/160 

TE 



Compuserve-Computernetz 

12/211 

BE 

S 


DFÜ-Einführung 

8/28 

GR 



Kostenlos telefonieren 

11/22 

BE 



Telekommunikation 

3/90 

GR 


Btx 

Btx für Einsteiger 

1/104 

BE 

S 


Btx: Telesoftware 

3/22 

BE 

S 


Kommerzielle DTP-Software 

8/18 

BE 

S 


Kommunikationsmittel Bildschirmtext 

8/24 

GR 



Längere Texte auf Btx-Mitteilungsseite 

7/86 

TT 

S 


MultiTerm 3.0 

12/148 

TE 

S 


MultiTerm-ED 

2/122 

TE 

S 

Mailbox 

Connectline Amiga 

4/142 

TE 

S 


Euromail 

1/145 

TE 

S 


Toppiont Mailbox 

3/25 

BE 

S 

Modem 

18 Modems im Vergleich 

4/193 

ÜB 

H 


GVC 9600 V.42 

2/196 

TE 

H 


HST Dual Standard 

3/164 

TE 

H 


Supramodem 9600 

9/176 

TE 

H 

Shareware 

DFÜ-Shareware 

8/22 

BE 

S 

Telefax 

Faxmodem Datalink 2000 

2/179 

TE 

H 


Muitifax 2.0 

4/176 

TE 


Terminalsoftware 

AmNet II 

5/139 

TE 

S 

Transfer 

Kermit 

4/18 

AK 

S 


Mac2Dos 

4/209 

TE 


Videotext 

Videotext-Decoder TTD 100 

5/195 

BE 

H 


Stichwort 

Artikel 

Heft/ 

Seite 

Rubrik 1 


DRUCKER 




Allgemeines 

3M-Druckerfolien 

12/20 

AK 

H 


Das große Amiga-Druckerbuch 

5/153 

BU 



Drucken von Kleinformaten 

5/90 

TT 

S 


Farbdrucktechnologien 

4/211 

GR 

H 


IBM-Drucker bei Rein Elektronik 

9/10 

AK 

H 


Messeneuheiten - Drucker 

5/10 

BE 

H 


Neue Citizen-Drucker 

12/20 

AK 

H 

9-Nadel-Drucker 

Brother M 1309 

9/200 

TE 

H 


Citizen Swift 9 

1/37 

TE 

H 


Citizen Swift 9x 

9/200 

TE 

H 


Epson LX-400 

1/37 

TE 

H 


LC-20 

1/37 

TE 

H 


Marktübersicht 9-Nadel-Drucker 

9/206 

ÜB 

H 


Panasonic KX-P 1180 

1/37 

TE 

H 


Philips NMS 1433 

9/200 

TE 

H 


Seikosha SP-1900 

9/200 

TE 

H 


Seikosha SP-2000 

1/37 

TE 

H 


Star LC-20 

9/200 

TE 

H 


Star LC-200 

4/222 

TE 

H 


Star LC-200 

9/200 

TE 

H 

24-Nadel- 

24-Nadel-Drucker 

12/240 

UB 

H 

Drucker 

3 24-Nadel-Drucker 

12/236 

BE 

H 


Citizen 124D 

1/26 

TE 

H 


Citizen Swift 24 

4/222 

TE 

H 


Epson LQ-400 

1/26 

TE 

H 


Epson LQ-870, LQ-570 

10/17 

AK 

H 


Fujitsu DL-1100 

4/222 

TE 

H 


Fujitsu DL3600 

11/18 

AK 

H 


Fujitsu DL5800 

12/254 

AK 

H 


NEC P20 

5/247 

TE 

H 


Panasonic KX-P 1123 

1/26 

TE 

H 


Seikosha LT-20 

4/227 

AK 

H 


Seikosha SL-92 

1/26 

TE 

H 


Star LC24-200 

1/26 

TE 

H 

Druckertreiber 

Optimaler Druckertreiber für LC 24-200? 

11/84 

TT 

S 


Star-Druckertreiber für BECKERtext II 

11/12 

AK 

S 

Druckprogramm 

Print Studio 1.2 

1/162 

TE 

S 

Farbband 

Behelfsmäßiges Ersatzfarbband 

11/70 

TT 

H 

Kabel 

Richtiges Druckerkabel für die Amiga 

5/146 

TT 

H 

Laserdrucker 

Canon LBP-8III Plus und LBP-4 Plus 

11/13 

AK 

H 


Commodore LPS 2000 

4/218 

TE 

H 


Fujitsu RX7100 

4/219 

TE 

H 


HP LaserJet IHR 

7/204 

TE 

H 


HP Laserjet IIP 

4/214 

TE 

H 


HP Laserjet IIP - PCL-5-Kassette 

12/13 

AK 

H 


Neue Mannesmann-Drucker 

12/13 

AK 

H 


Neue Seikosha-Drucker 

12/13 

AK 

H 


Oki-Laser dokumentenecht 

9/6 

AK 

H 


Okilaser 

4/216 

TE 

H 


Philips NMS 1481 

4/218 

TE 

H 


Seikosha OP-104 

9/10 

AK 

H 

Nadel-Drucker 

Kaufhilfe Nadel-Drucker 

1/32 

BE 

H 


Marktübersicht 9- und 18-Nadel-Drucker 

1/44 

ÜB 

H 


Neue Drucker von Seikosha 

11/12 

AK 

H 

PostScript 

PostScript-lnterpreter 

6/12 

AK 

S 

Spooler 

Sim Compact 

7/6 

AK 

H 

Thermodrucker 

Hitachi VY-150E 

3/13 

AK 

H 


Technologie: Thermodrucker 

1/98 

GR 

H 


Videoprinter Bosch CVP-110 

4/148 

BE 

H 

Tintenstrahl¬ 

Canon BJ-300 

7/194 

TE 

H 

drucker 

Canon BJ-IOex 

12/20 

AK 

H 


Canon BJ-300/BJ-330 

4/18 

AK 

H 


HP DeskJet 500 

7/194 

TE 

H 


HP DeskJet 500C 

12/10 

AK 

H 


DTP 




Allgemeines 

Clipart Library 

3/19 

AK 

S 


Desktop-Knigge 

2/52 

BU 

S 


DTP mit Pagesetter und Pagestream 

2/52 

BU 

S 


DTPraxis 

5/96 

WO 

S 


Leistungsvergleich DTP-Programme 

4/26 

BE 

S 


Pelican Press 

11/18 

AK 

S 


Professionelle DTP-Anwendung 

2/126 

BE 

S 


Saxon Publisher 1.1 

9/98 

TE 

S 


Softclips 

3/16 

AK 

S 

Druckprogramm 

Layout 

2/6 

AK 

S 


ERWEITERUNG 




Allgemeines 

Golem Multi-Board 500 

4/227 

AK 

H 

Controller 

A2000-WordSync-/A500-XP-Update 

10/20 

AK 

H 

Emulator 

Medusa 2.1 

7/132 

TE 


Freezer 

Amiga Action Replay MK II 

5/193 

TE 

H 


Probleme mit Action Replay II 

10/84 

TT 

H 


Schalter stoppt Amiga 

3/75 

TT 

H 

Grafikkarte 

Colorburst 

11/37 

TE 

H 


Impact Vision 24 

11/13 

AK 

H 


Multivision 500/2000 

9/188 

TE 

H 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


113 



















A 


Stichwort 

Artikel 

Heft/ 

Seite 

Rubrik 

Grafiktablett 

CRP-Digitizer A3 

5/111 

TE 

H 

Parallel-Port 

MultiFaceCard 

3/178 

TE 

H 

PC-Karte 

ATonce 

4/199 

TE 

H 


ATonce 

5/149 

TT 

H 


Commodore-Brückenkarten 

6/158 

TT 

H 


Janus-Software 

6/162 

TT 

S 


Turbo-AT-Karte 

3/16 

AK 

H 


Übersicht PC-Karten 

6/153 

ÜB 

H 


Windows 3.0 auf Brückenkarten 

10/76 

BE 


Prozessor 

68000-Prozessor mit 16 MHz einbauen? 

5/148 

TT 

H 

Prozessorkarte 

68030-Karten in der Übersicht 

8/180 

ÜB 

H 


68040-Board 

1/22 

AK 

H 


Absturz mit 68030-Karte 

8/130 

TT 

S 


CSA: 40/4-Magnum 

10/20 

AK 

H 


Fusion-40 

7/6 

AK 

H 


Golem-Turbo 

8/174 

TE 

H 


Professional-3000 

3/19 

AK 

H 


Professional-Pack-030 

10/20 

AK 

H 


Progressive 040 

12/14 

AK 

H 


Serie-Il-Turboboard 

10/226 

TE 

H 


Stormbringer H530 

3/167 

TE 

H 


VXL-30 

11/12 

AK 

H 

Scanner 

ARTscan V0.87 

12/231 

TE 

S 


Color ScanStudio 

12/231 

TE 

S 


Scanner Controller 

12/231 

TE 

S 


TopScan 

4/227 

AK 

S 


TopScan V2.1 

12/231 

TE 

S 

Seriell-Port 

A2232 

9/180 

TE 

H 


Dual Serial Board 

9/180 

TE 

H 


MultiFaceCard 

9/180 

TE 

H 


GRAFIK 




Allgemeines 

24-Bit-Diabelichtungen 

6/10 

AK 



Art Department Professional 

5/30 

TE 

S 


Art Department Professional VI .03 

9/7 

AK 

S 


Bildschirmmodi des Amiga 

7/134 

GR 

S 


Der Amiga - ein Videocomputer 

12/204 

GR 



Dynamic Graphics 

12/108 

BE 

S 


Farbspielereien ohne Copper 

2/60 

TT 

S 


Grafik auf T-Shirts 

8/187 

AK 



Grafik in C auf dem Amiga 

6/120 

BU 

S 


Image-Link 

4/227 

AK 

S 


Kreative Computergrafik 

6/120 

BU 

S 


Kreative Grafik auf dem Amiga 

9/131 

BU 

S 


LaserjetConverter 

11/82 

LI 

S 


Logos von Hamburgefonts 

9/10 

AK 

S 


Post Script-Belichtungsservice 

10/17 

AK 



Präsentationsgrafik 

12/110 

GR 

S 


Programmierte Grafik (Teil 1) 

Standardzeichenbefehle, Farben, Mausposition 

8/68 

KU 

S 


Programmierte Grafik (Teil 2) 

Auflösung und Farben: die Modelle RGB und HSV. 

9/132 

KU 

S 


Bildverhältnis, Befehle 

Programmierte Grafik (Teil 3) 

Funktionsdarstellung, Subroutinen, Laden und 
Speichern von Bildern 

10/152 

KU 

S 


Programmierte Grafik (Teil 4) 

Bitmaps, Sreens, Windows und Viewports, 

11/99 

KU 

S 


Funktionen von intuition und graphics 

Programmierte Grafik (Teil 5) 

12/218 

KU 

S 


Winkelberechnungen 

Scala 

3/132 

TE 

S 


Scala 1.13 

12/254 

AK 

S 


Video-Master-32 

4/227 

AK 



Werkzeug für den Bilderzauber 

5/36 

BE 

S 

Animation 

3-D-RealTime 

4/130 

TE 

S 


Animation in der Praxis 

9/20 

WO 

S 


Animationen mit Deluxe Paint III 

7/94 

WO 

S 


Animationsprogramme im Vergleich 

9/32 

ÜB 

s 


Caligari Broadcast 1.4 

2/6 

AK 

s 


Deluxe Video III: Falsche Fische 

9/74 

TT 

s 


Demo Maker 

4/132 

TE 

s 


Demo Maker-Erweiterungsset 

7/8 

AK 

s 


Grundlagen der Animation 

9/14 

GR 

s 


Kaufberatung Animationsprogramme 

9/26 

BE 

s 


Mauswalk - PdM 

9/38 

LI 

s 


Picture Manager 1.02 

1/147 

TE 

s 


The Animation Studio 

6/88 

TE 

s 


Videotitler 3D 

1/21 

AK 

s 

Bild 

24-Bit-PD-Grafikdatensammlung 

11/16 

AK 

s 


Amiga Bildergalerie 

2/78 

BE 

s 


Auflösung Titelgrafik-Wettbewerb (Teil 1) 

8/170 

BE 

s 


Auflösung Titelgrafik-Wettbewerb (Teil 2) 

10/148 

BE 

s 


Ausdrucke in hoher Qualität 

12/13 

AK 



Automobil-Clip-Arts 

6/12 

AK 

s 


Begrüßungsbilder 

5/89 

TT 

s 


ColorRipper 

7/66 

LI 

s 


Grafiksammlungen 

11/12 

AK 

s 


Stichwort 

Artikel 

Heft/ 

Seite 

Rubrik 


IFF-Bilder anzeigen 

9/68 

TT 

S 


JPEG-Komprimierung in ADPro 

10/20 

AK 

S 

Blitter 

Blitter-Programmierung 

4/90 

TT 

S 

CAD 

CAD-Maschinensteuerung 

10/210 

BE 



DynaCADD 

5/112 

TE 

S 


DynaCADD 2.0 

10/212 

TE 

S 


Intro-CAD Plus 

8/106 

TE 

S 


MaxonCAD 1.1 

10/214 

TE 

S 


Was ist CAD? 

10/204 

GR 

S 

Copper 

Sternenhintergrund mittels Copper 

8/62 

LI 

S 

Font 

ExpertDraw-Font-System 

10/18 

AK 

s 


Hotelfonts Jun. 

2/10 

AK 

s 

Fraktal 

Dynamische Systeme und Fraktale 

3/134 

BU 

s 


Fracmachine 

4/60 

LI 

s 


Fracmaschine.data 

7/60 

LI 

s 


Videokonverter 

5/20 

AK 

H 


Videomaster 

10/220 

TE 

H 


Videotitler 3D 

7/20 

TE 

S 


Videotitler im Vergleich 

7/14 

BE 

S 


LERNSOFTWARE 




Allgemeines 

Disney Software 

3/100 

AK 

S 


Lernprogramme 

3/131 

ÜB 

S 


Lernsoftware COMLES 

10/102 

BE 

S 


Schnell und sicher zum Führerschein 

8/187 

AK 

S 

Mathematik 

FUNK 

11/110 

TE 

S 


Pl-Plotter 

11/110 

TF. 

S 


SIGMath 

11/110 

TE 

S 


ZENON 

11/110 

TE 

s 


MASSENSPEICHER 




Allgemeines 

DiskSpeed 3.1 

3/204 

BE 

s 


Flash Card 

5/220 

BE 

H 


Quarterback Tools 

7/127 

TE 

S 

Backup 

Golem-Backup 

5/222 

TE 

S 


HDBackup 

5/222 

TE 

S 


Kopierprogramme im Vergleich 

7/122 

BE 

S 


Quarterback 

5/222 

TE 

S 


THBackup 

5/222 

TE 

s 

CD-ROM 

CD-ROM-Laufwerke 

9/184 

TE 

H 

Controller 

AdSCSI 2080 

10/236 

TE 

H 


ALF3 + Memory Master 

8/14 

AK 

H 


Controller und Festplatten ab 300 MByte 

10/231 

TE 

H 


Evolution 

4/18 

AK 

H 


ICD - Neue Produkte 

3/16 

AK 

H 


Malibu Board 

8/15 

AK 

H 


Next Generation 

11/16 

AK 

H 


Oktagon 2008 

11/13 

AK 

H 


Oktagon 500 

5/20 

AK 

H 


Professional SCSI 

6/172 

TE 

H 


Trumpcard Professional 500 

7/186 

TE 

H 


Trumpcard Professional 2000 

7/186 

TE 

H 


Vector-SCSI 

11/16 

AK 

H 

Diskette 

Datenaustausch mit PC 

3/139 

TT 

S 


Diskettenboxen - gut & billig 

8/55 

TT 

H 


Diskmon VI .1 - PdM 

5/52 

LI 

S 


HD-Diskettenlaufwerke 

2/7 

AK 

H 


HD-Diskettenlaufwerke 

3/163 

TE 

H 


Hilfe bei »Error validating Disk- 

5/90 

TT 

S 


Marktübersicht Diskettenlaufwerke 

5/199 

ÜB 

H 


Qualitätsprüfung von Disketten 

2/183 

BE 

H 


Selbsteinbau des zweiten Laufwerks 

5/203 

AN 

H 


Welche Diskette darfs denn sein? 

2/185 

GR 

H 


Zugriff auf DF0: umleiten 

9/72 

TT 

S 

Festplatte 

Abschaltung der A590 

8/130 

TT 

H 


Anschlußkabel für zwei SCSI-Platten 

4/98 

TT 

H 


Begriffserklärung: Festplatten von A-Z 

3/189 

GR 

H 


Controller und Festplatten 

3/194 

BE 

H 


Einbau von Festplatten 

8/130 

TT 

H 


Fujitsu-Laufwerke 

2/8 

AK 

H 


Golem SCSI-II 

5/218 

TE 

H 


GVP A 500+ 

2/180 

TE 

H 


Kombination Controller und Festplatten 

2/187 

BE 

H 


Marktübersicht Festplatten 

5/208 

ÜB 

H 


Neue Festplatten von NEC und Fujitsu 

6/12 

AK 

H 


Nexus 

3/206 

TE 

H 


PD Hard disk Utilities 

3/148 

BE 

S 


Quantum - Was gibt’s Neues? 

3/211 

BE 

H 


RigidDiskBlock analysiert 

11/76 

GR 

S 


SCSI-Controller und Festplatten 

4/178 

TE 

H 


SCSI-Controller und Festplatten 

6/183 

TE 

H 


So werden Festplatten getestet 

6/170 

BE 

H 


Sony-Hard disk 

8/187 

AK 

H 


Supra Drive 500XP 

1/210 

TE 

H 

Optical Disk 

CDX-650 

8/187 

AK 

H 


Fortsetzung auf Seite 147 


114 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 





















SPIELETEIL 


nüsse selbst ausgedacht haben 
und daher genau wissen, wo die 
Fallen und Gemeinheiten ver¬ 
steckt sind. Darüber hinaus wer¬ 
den wir Ihnen natürlich auch wei¬ 
terhin regelmäßig einen Tip- 
Cocktail zu den Dauerbrennern 
mixen - wohl bekomms. 

Neuerung Nummer zwei: Spie¬ 
ledemos auf Diskette. Sicher ken¬ 
nen Sie unsere Programmservice- 
Disketten. Auf diesen finden Sie in 
Zukunft nicht nur Listings und Kur¬ 
se, sondern spielbare Demoversio¬ 
nen aktueller Spitzen-Games. Teu¬ 
re Fehlkäufe, mit einer traurigen 
Erkenntnis wie »hätt’ ich mir’s 
zuvor nur irgendwo angesehen«, 
werden dadurch vermieden. 

Fangen wir also an! AMIGA-Play 
präsentiert exklusiv: Populous II 
auf Programmservice-Diskette - 
viel Spaß beim Gott-spielen. Übri¬ 
gens: Demos sind im Inhaltsver¬ 
zeichnis deutlich mit einem Disket¬ 
tensymbol gekennzeichnet. 


Utopia _ 

Bundesliga Manager Professional 

Pegasus! Face off _ 

King’s Quest V 


Das neue Jahr fing gut an: Gleich 
mehrere Spiele kamen in die enge¬ 
re Auswahl zum Spiel des Monats: 
»Bundesliga Manager Professio¬ 
nal«, »Microprose Golf«, »Birds of 
Prey« sowie das Spiel, das letzt¬ 
endlich den Sieg davon trug: 
»Populous II«. Manchmal wünsch¬ 
te ich wirklich, wir könnten mehre¬ 
re Spiele zum Spiel des Monats 
wählen. »Bundesliga Manager 
Professional« und die beiden an¬ 
deren hättes es nämlich wirklich 
verdient gehabt; aber - Populous II 
ist einfach zu stark. 

1992 gibt es bei 
zwei Neuerun¬ 
gen: Tips zu ak¬ 
tuellen Spielen 
und Spieledemos 
auf Diskette. 

Beginnen wir 
bei den Tips: 

Hints und Cheats zu beliebten 
Spielen sind ja gut und schön; 
aber wäre es nicht viel besser, ne¬ 
ben dem Test eines brandaktuel¬ 
len Games, gleich einige Tips zu 
finden (natürlich von den Program¬ 
mierern selbst verraten)? Eben, 
und damit werden Sie in AMIGA- 
Play ab sofort versorgt: Heiße Tips 
zu neuen Spielen - geschrieben 
von den Leuten, die sich die Kopf- 


AMIGA-Play 


Spiele-News 

Kurztests 


Lotus Turbo — Challenge II 

Spiel des Monats: Populous II 

Terminator 2 BR-Type II 
Microprose Golf _ 

Knights oftheSky _ 

Birds of Prey _ 

AMIGA’91 Köln 


116 


118 


120 


122 


124 


126 


128 


130 


134 

137 


140 


142 


144 


Michael Schmittner 
Redakteur 





AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


115 































Und ijn der recjüen 

Ecke seheji Sie :... 

40 SPORTS 
BOXING 

Im Spiele-Genre »Sportsimula¬ 
tion« findet sich heutzutage fast je¬ 
de Sportart: angefangen bei Ten¬ 
nis, über Golf bis hin zu diversen 
Ski- und Autorennen. Jetzt tritt »4D 
Sports Boxing« in den Ring. Das 
Kürzel »4D« ist allerdings nur ein 
Werbegag - richtiger wäre »3D«. 



Der Spieler lenkt einen Boxer, der 
entweder als »Gitter-Modell« oder 
mit ausgefüllten Körperflächen 
durch den Ring tänzelt. Verschie¬ 
dene Kamerapositionen erlauben 
(fast) jeden erdenklichen Blickwin¬ 
kel. Bevor es aber in die erste Run¬ 
de geht, ist beinhartes Sandsack- 
Training angesagt. ms 


OJine Mms n[x Ios 

MOONFALL 



Mit »Moonfall« erlebt ein uraltes 
Spielethema seine Renaissance: 
das Leben als intergalaktischer 
Kaufmann. Damit waren schon 
Klassiker wie »Elite« (für PCs gera¬ 
de neu überarbeitet worden) oder 
»FOFT« sehr erfolgreich. Bei 
Moonfall durchkreuzen Sie aber 
nicht den Weltraum, sondern ma¬ 
chen einen Planetoiden unsicher. 
Ansonsten ist alles gleich geblie¬ 
ben: Handel treiben, Kohle schef¬ 
feln und - ganz wichtig - überle¬ 
ben. Ausgeschmückt wurde das 
Ganze mit flotter 3-D-Grafik. Wir 
werden sehen, ob es auch reicht, 
um Elite das Wasser abzugraben. 

ms 




TOP TWENTY 

Die Lemminge lassen sich einfach nicht 
unterkriegen. Nachdem sie letzten Monat von Gods 
auf den zweiten Platz verdrängt worden waren, 
haben sie sich diesmal die Spitzenposition zurück¬ 
geholt. Nächsten Monat werden sie es aller¬ 
dings schwerhaben: Battle Isle (+9 Plätze) und Silent 
Service II (+5 Plätze) holen schwer auf. 


| Platz 

Titel _ 

Hersteller letzte Plazierung 





2 

| Gods 

Renegade _ 

1 | 





4 

| Railroad Tycoon_ 

Microprose _ 

4 | 





6 

[ Speedball II 

| Image Works 

6 | 





•8 

1 Secret of Monkey Island 

| Lucasfilm _ 

3 | 





| 10 

1 Bundesliga Manager Professional 

| Software 2000 

NEW | 





| 12 

1 Lotus Turbo Challenge 2 

| Gremlin _ 

NEW 





| 14 

| Sim City 

| Infogrames 

13 | 





| 16 

Cadaver _ 

| Image Works_ 

7 | 





| 18 

Loom _ 

| Lucasfilm_ 

11 | 





| 20 

F-16 Falcon 

Mirrorsoft 

17 | 


Die fünf Gewinner unserer monatlichen Top-Twenty-Auslosung 
stehen fest: Je einmal das Spiel 
»Populous II«, gestiftet von United Software, gewinnen: 

L. Neumann, 8898 Schrobenhausen 
Ren Kayser, 6057 Dietzenbach 
Heinz Kirchner, 2940 Wilhelmshaven 
Andre Bischoff, 5110 Alsdorf 
Marcus Jocham, 8963 Waltenhofen 

Herzlichen Glückwunsch! 



Der Umwejtjlobj 

R0B0Z0NE 



Die Zukunft sieht nicht rosig aus: 
Mitten in New York haben fremde 
Wesen, einen gewaltig stinkenden 
Hochofen gebaut. Dieser ist 
Schuld an der steigenden Umwelt¬ 
verschmutzung. Zeit für Wolverine 
- dem kampfstarken Umwelt- 


Roboter. Er ist der letzte einer gan¬ 
zen Blecharmee und nimmt hel¬ 
denhaft den Kampf gegen die 
Fremden auf. Tja, die Story ist 
nicht gerade Oscar-verdächtig. 
Das Spiel an sich, entpuppt sich 
als schwieriges Shoot-Em-Up. Der 
Spieler lenkt seinen zweibeinigen 
Robi durch dunkle Schächte, U- 
Bahntunnel etc. Der Vorspann (auf 
einer eigenen Disk) ist allerdings 
nicht von schlechten Eltern, ms 



Baniai! 

FIRST-SAMURAI 



»Ach, schon wieder ein martiali¬ 
sches Prügelspiel!« - so oder ähn¬ 
lich reagierten viele Kollegen, als 
sie »First-Samurai« zum erstenmal 
sahen. Dann - nach ein paar Spiel¬ 
minuten - die Sinneswandlung um 
180 Grad: »Oha, das ist ja scharf«. 
First-Samurai ist eins der Spiele, 
die man leicht unterschätzt - es 
aber doch gewaltig in sich haben. 
Zugegeben, die Story ist nicht 
überwältigend (Held knüppelt die 
Bösen), Sound, Grafik, Steuerung 
und Gameplay aber sind vom Al¬ 
lerfeinsten. Der packende Action¬ 
teil ist durch knifflige Rätsel abge¬ 
rundet - wirklich eine tolle Mi¬ 
schung. ms 


Deutsches Adventure 

JONATHAN 



Erinnern Sie sich noch an die 
Adventure »Holiday Maker« und 
»Stadt der Löwen«? Mit »Jonathan« 
führt Software 2000 diese interes¬ 
sante, deutschsprachige Aben¬ 
teuerreihe fort. In einem Bereich 
setzt dieses Spiel mit Sicherheit 
neue Maßstäbe: Die Grafik ist her¬ 
vorragend. Ein Großteil der Bilder 
ist digitalisiert. Zur Geschichte: In 
einer mitteldeutschen Kleinstadt 
ist (beinahe) der Teufel los - und 
das im wahrsten Sinne des Wortes. 
Das Böse bereitet sich auf einen 
Großangriff vor, und natürlich kön¬ 
nen nur Sie diesen gemeinen Plan 
vereiteln. Mit der Maus in der Hand 
treten Sie an und nehmen den 
Kampf auf. Mehr zu diesem inter¬ 
essanten Projekt in einer der näch¬ 
sten Ausgaben. ms 



116 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 



































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Sound, CLI-Pack, Virus-Stop, Werner 
spiel, Latein, ROM, StarTrek, Core 

Wars, Label, Amiga-Paint, Giro- - 

man, Blizzard, Virus Control, Tet- 
nix, Moria, Battleforce, Peters 
Quest, Super-Bilder, Billard, Ein¬ 
kommensteuer, DSort III, Fix-Disk, 
Universaldatei, Quickmenü, Dis¬ 
key, Mandelbrot, Silver-Bilder, 
Astronomie, Superprint, Calc, At¬ 
lantis, Schach, Labelpaint. 

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Tetris-Variante, Paranoidsein lustiges Gesellschaftsspiel, SYSLabyrinthspiel mit lustiger Spielidee, 
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küledatenbank mit grafischer Darstellung, Ma¬ 
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gramm, Mandelbrot Apfelmännchengrafiken, 
Physik: ABACUS umfangreicher Elektronik- 
Grundlagenkurs, Fields elektrische Felder, 
Sprachen; Perfect English und Latein zwei Vo¬ 
kabeltrainer, Allgemein: Schreibkurs Maschi¬ 
nenschreiben, Quizmaster Abfragespiel mit Edi- 
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Business-Paint Daten grafisch darstel¬ 
len, Geo Erdkunde, Analysis Funktio¬ 
nen berechnen, Video Videoverwaltung, 
AmiDat Datei Verwaltung, PowerPacker 
Programme komprimieren, Diskspeed 
Geschwindigkeitstest, Rechentrainer 
Lemprogramm, Boulderkennen Sie Boul- 
der Dask?, Roll On ein tolles Geschick¬ 
lichkeits-Spiel, Lucky Loser Geldspiel¬ 
automat, Berserker optimaler Virenkiller, 
Dir Utility vereinfacht den Umgang mit 
dem CLI, Diskcat katalogisieren Sie Ihre Dis¬ 
ketten, Disk-Label-Druck Labels drucken, Pit 
Dry Gen erstellen Sie Ihren Druckertreiber, 
Dripdas absolute Superspiel, Maze Man Pac 
Man-Spiel, Noch Eins ein tolles Breakout- 
Spiel, Ahoi! Schiffe versenken, MS-Text lei¬ 
stungsfähige Textverarbeitung, Elementsdas 
Periodensystem, SD-Backup Festplattensi¬ 
cherung, Professionei D eins der besten 
Kopierprogramme, PCopy ein weiteres Ko¬ 
pierprogramm, GPrint ein Grafikdruckpro¬ 
gramm, SteinschlagTetris-Variante, 3D-Laby- 
rinth, Exyptian Runein interessantes Action¬ 
spiel, Icon Assembler eigene Icons erstellen 
(bewegt), Pointer-Animatorerstellen Sie einen 
bewegten Mauszeiger, Fast Disk optimiert 
Disketten, Mastermind das bekannte Spiel, 
Chess Schachspiel, Boot Intro Bootblock- 
Laufschrift, WB-Pic Bilder als Workbenchhin- 
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Schaurig-schön 

BEASTBUSTER 


Die U-Bahn ist auch nicht mehr 
das was sie einmal war, nämlich 
ein einigermaßen friedlicher Ort. 
Denn seit neuestem hausen dort 
und in der ganzen Stadt die wie¬ 
derlichen Kreaturen eines krank¬ 
haften Wissenschaftlers - blutgie¬ 
rige Mutanten, die nur darauf war¬ 
ten jeden Eindringling auf ihre 
nicht gerade vegetarische Speise¬ 
karte zu setzen. 

Jetzt braucht es einen oder zwei 
unerschrockene Helden (wie wär’s 
mit Ihnen?), die gut mit Granaten 
und Gewehr bzw. der Maus umge¬ 
hen können. 

Von links, von rechts, von oben 
und von unten stürmen die Mon¬ 
sterhorden auf den Spieler zu, der 
mit einem Fadenkreuz ballern darf 
was die Knarre bzw. der rechte 
Mausknopf hergibt. 



Und was da alles auf einen zu¬ 
kommt, kann dem Spieler schon 
das Gruseln lehren - die Grafik ist 
wirklich gut und macht diese Bal¬ 
lerorgie zu einem Genuß; obgleich 
der Sound noch etwas einfallsrei¬ 
cher hätte gestaltet werden kön¬ 
nen. Georg Kaaserer/ms 

Gesamturteil: 9,0 von 12 


Rajrfejl ejjjiuJj]: 

RUGBY - 
THE WORLD CUP 

Das »KICK OFF«-Prinzip einmal 
anders: Die englische Soft¬ 
wareschmiede »Domark« wagt 
sich nun an einen, für die Mann¬ 
schaften ungleich härteren Able¬ 
ger des beliebten Rasensports: 
Rugby. 

Der Ball ist nun oval, die Anzahl 
der Spieler wurde pro Mannschaft 
von 11 auf 15 heraufgesetzt, das 
Spielfeld und die Tore sind etwas 
größer geworden - schon geht das 
Gedränge auf dem Rasen los. 

Das optische Erscheinungsbild 
von »RUGBY« gleicht dem von 
»KICK OFF« bis aufs Haar; viel um¬ 
zugewöhnen gibt es also in dieser 




Af/appe die zweite 

MIG-29M SUPERFULCRUM 


Hinter dieser mageren Story ver¬ 
birgt sich ein nicht gerade üppiges 
Ballerspiel der Marke »von links 
nach rechts und alles abschießen 
was sich bewegt«. Grafik und 
Sound sind mittelmäßig, beson¬ 
ders happig sieht es mit der extrem 
trägen Steuerung nach dem Gravi¬ 
tationsprinzip (loslassen und ab¬ 
sinken) aus. Die kurzen Zwischen¬ 
spielchen am Ende eines Levels 
(z.B. Waffenkauf oder Würfelspiele 
in der Taverne) sind auch nicht be¬ 
sonders spannend. 

Fazit: Das Vertauschen eines 
Raumschiffs durch einen Drachen 
ist noch längst kein Garant für ein 
gutes Shoot-Em-Up-Spiel. 

Georg Kaaserer/ms 
Gesamturteil: 7,5 von 12 


Flugsimulationen stehen auf dem 
Amiga seit je her hoch im Kurs. 
Und da dauernd neue Flugzeuge 
entwickelt werden, tauchen immer 
wieder neue »Flusis« auf. So auch 
»MiG-29M SuperFulcrum« von 
»Domark«, der Nachfolger von 
»MiG-29 Fulerum«. 

Getan hat sich einiges: man hat 
der MiG ein neues Cockpit ver¬ 
paßt; darüber hinaus wurde die 
Steuerung und die Flugeigen¬ 
schaften der Maschine verbessert. 
Aber vor allem müssen jetzt nicht 
mehr einzelne unabhängige Mis¬ 
sionen geflogen werden. Es gilt, in¬ 
nerhalb einer UN-Truppe, eine ein¬ 
zige große Aufgabe zu erfüllen: Die 
Putschisten eines südamerikani¬ 
schen Staates sind zu besiegen. 
Eine reizvolle Alternative, die 
Spannung ins Spiel bringt. 

MiG-29M ist kein wirklicher 
Flugsimulator. Dazu wurde den 
technischen Details zu wenig Be¬ 
achtung geschenkt. Ein Flugzeug, 


mit dem man bei 500 Knoten das 
Fahrwerk ausfahren und unbe¬ 
schadet weiterfliegt kann - sowas 
gibt es einfach nicht. Also: Wer auf 
Actionspiele steht, die im Flug¬ 
zeugmilieu angesiedelt sind, ist 
mit SuperFulcrum trotzdem gut 
beraten. 



Bei den Packungsbeilagen läßt 
sich »Domark« nicht lumpen: ein 
Handbuch und ein Bildband mit 
den wichtigsten Militärflugzeugen 
dieser Welt. 

Georg Kaaserer/ms 

Gesamturteil: 9,0 von 12 



Hinsicht nicht - wohl aber bei den 
etwas unterschiedlichen Regeln. 
Hat man diese erstmal begriffen 
(das Handbuch leistet einem hier¬ 
bei gute Dienste), entwickeln sich 
packende Mannschaftskämpfe, 
die an Spannung und Spielspaß 
denen des bekannten Fußballvor¬ 
gängers in nichts nachstehen. Der 
2-Spieler-Modus macht natürlich 
am meisten Spaß. 

Georg Kaaserer/ms 
Gesamturteil: 9,5 von 12 


Dj^cj^enjeiter 

DRAGON 

FIGHTER 

Was so ein echter Ritter ist, der 
kann auch Drachen reiten und sich 
am großen Drachenritterturnier 
beteiligen. Geht er als Sieger aus 
diesem Wettbewerb hervor, darf er 
die Herrschaft über das Königreich 
übernehmen. 



Hub-UapjJJjip 

THUNDERHAWK 

Einen Kampfhubschrauber zu 
steuern muß sehr schwer sein, 
oder? Nicht unbedingt, zumindest 
in der neuesten Simulation von 
»Core Design Limited« ist das ei¬ 
gentliche Fliegen nicht besonders 
schwer - die Steuerung mit der 
Maus ist schnell und einfach zu er¬ 
lernen. 

Wesentlich kniffliger dagegen 
sind die Missionen, die Sie als Pilot 
durchzuführen haben. In sechs 
verschiedenen Regionen der Erde 
müssen Krisengebiete überwacht, 
Luftkämpfe ausgefochten und alle 
Arten von Bodenzielen bearbeitet 
werden. 14 verschiedene Waffen¬ 
systeme stehen zur Verfügung. 



Grafisch hervorragend gemacht 
sind der Vorspann und die Vorgän¬ 
ge in der Home-Base, z.B. beim Er¬ 
halt der Instruktionen für die Mis¬ 
sion, aber auch die Geschwindig¬ 
keit der Vektorgrafik kann sich se¬ 
hen lassen. 

Thunderhawk ist eine nette Mi¬ 
schung aus Ballerspiel (80 Pro¬ 
zent) und Simulation (20 Prozent). 
Wer auf harte Action steht, sollte 
schon mal die Rotoren anwerfen. 
Reine Simulationsfreaks kommen 
bei Thunderhawk aber nicht auf ih¬ 
re Kosten. Georg Kaaserer/ms 
Gesamturteil: 9,4 von 12 



118 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 













































NEU! 



















T 


E 


S 


T 


von Oliver von Quadt 

Macht es Ihnen Spaß, der Spezies 
Mensch zu immer angenehmeren 
Lebensbedingungen, stetig wach¬ 
sendem Bruttosozialprodukt und 
sozialer Sicherheit zu verhelfen? 
Sie haben vielleicht schon viele 
Stunden in Sim-City verbracht, 
aber waren noch nicht voll ausge¬ 
lastet: Dann ist Utopia genau das 
richtige für Sie. Wir schreiben das 
Jahr 2010. Sie sind Commander ei¬ 
ner intergalaktischen Sternenflot- 
te. Nach einem sehr komplizierten 
Auswahlverfahren wurden Sie ab¬ 
kommandiert, die Kolonialisierung 
des Omicron-Kappa-Planeten zu 
übernehmen. Sie starten mit einer 
Handvoll Kolonisten, etwas Geld 
und ein paar Lebenserhaltungs- 
Systemen. Hauchen Sie dem Welt¬ 
raumkaff nun den Lebensgeist ei¬ 
ner Großstadt ein! 



07/TJ7/Z0TO 5QBG10 GR QOL- €4 / 


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S O. 


Die Planetenoberfläche: Der Ausschnitt läßt sich in alle 
Richtungen verschieben 



M-E-l-N-U-N-G 

Utopia ist eine irrsinnig vielfältige 
Simulation im Sim-City-Genre. 
Vielfältig, weil kreativ und span¬ 
nend. Beide Komponenten, Strate¬ 
gie und Taktik auf der einen, Action 
auf der anderen Seite sind intelli¬ 
gent miteinander verbunden. Wer 
es bei Sim-City leid war, sich nur 
wegen Umweltverschmutzung und 
Verkehrsstau graue Haare wach¬ 
sen zu lassen, muß sich seine 
Raumschiffe in Utopia bauen. Die 
Dynamik im Forschungsbereich, 
z.B. verbesserte Panzer oder 
Druckspeicher zur Treibstofflage¬ 
rung bis hin zum »Beam me up, 
Scotty!«, bringt kontinuierlich Be¬ 
wegung ins Spiel. Die Grafik ist 
sehr ansprechend und die Bedie¬ 
nung des Spiels ist gut durch¬ 
dacht. 

Durch die Tutorial-Option kann 
jeder erst mal ohne Feind üben - 
ein sehr gutes Feature. Zum 
Schluß das dicke Minus: ein Ko¬ 
pierschutz, der so genial ist, daß er 
auf dem Amiga 3000 Spielstände 
nicht abspeichern läßt, dafür aber 
bei der Installation der save-game- 
disk obligatorisch abstürzt. NDOS 
läßt grüßen! Darüber hinaus ist 
auch noch eine Handbuchabfrage 
implementiert, die einen doch glatt 
50 Seiten nach einem ganz be¬ 
stimmten Screenshot absuchen 
läßt. Schade. 









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Die Welt im Jahr 2010: Der Omicron-Kappa-Planet muß be¬ 
siedelt werden 


Auf dem Bildschirm ist ein Teil 
der Planetenoberfläche zu sehen - 
ganz im Popoulos-Stil übrigens. 
Dieser Ausschnitt läßt sich in alle 
Richtungen verschieben. Von hier 
aus können alle wichtigen Funktio¬ 
nen mit der Maus aufgerufen wer¬ 
den. 

Der Spielverlauf ist einem 
schnell klar. Zunächst sollte man 
besonders auf ausreichend Wohn- 
raum und medizinische Versor¬ 
gung achten. Strom muß ausrei¬ 
chend aus den Solarkollektoren 
kommen, und Fließzellen müssen 
errichtet werden, um die Energie¬ 
durststrecke während einer Son¬ 
nenfinsternis zu überbrücken. 
Aber ein Volk braucht auch Arbeit. 
Denn wie jeder Staatsmann, wirt¬ 
schaften auch Sie mit Steuergel¬ 
dern und den Erträgen aus dem 
freien Handel. Um einen hohen 
Cashflow zu erreichen, muß eine 
große Anzahl verschiedener Bau¬ 
ten und technischer Einrichtungen 
installiert werden; aber auch das 
geht ins Geld. 



Ihre wichtigsten Handelsgüter 
sind industrielle Erzeugnisse, Erze 
und Treibstoff. Sie können aber 
auch Waffen, Werkstoffe und Nah¬ 
rung verkaufen, und zwar entwe¬ 
der manuell oder per Handelscom¬ 
puter. Die erste Methode ist ein¬ 
träglicher, die zweite natürlich be¬ 
quemer. Den technischen, psycho¬ 
logischen, militärischen und wis¬ 
senschaftlichen Zustand der Kolo¬ 
nie zu überwachen, ist Aufgabe Ih¬ 
rer Berater. Die sagen Ihnen, wo 
der Schuh drückt und helfen Ihnen 
damit, wichtige Entscheidungen 
zu fällen. 

Aber das ist noch nicht alles. 
Eine zukunftsorientierte Gesell¬ 
schaft muß forschen: Sie braucht 
sowohl im militärischen als auch 
im zivilen Bereich Innovationen. 



Stellen Sie also stets ausreichend 
Labors und Wissenschaftler zur 
Verfügung und denken Sie an den 
Fond für die Forschung. 

Militärische Innovationen kön¬ 
nen lebenswichtig werden! War¬ 
um? Weil noch andere Kolonisten 
auf dem Planeten leben, die zu¬ 
nächst nichts anderes tun als Sie: 
wachsen und gedeihen. Doch je 
besser es Ihnen geht, desto neidi¬ 
scher blicken Ihre Nachbarn auf 
Sie. Weit gefehlt also, wenn Sie 
glauben, Sie könnten all Ihre Waf¬ 
fen verscherbeln und die dicke 
Kohle machen. 

Sie brauchen Panzer und Raum¬ 
schiffe für die Offensive; aber auch 
Laserkanonen und Raketensyste¬ 
me zur Abwehr. Die mobilen Ein¬ 
heiten lassen sich nach einiger 
Übung sehr komfortabel steuern. 
Denken Sie immer daran: Der 
Feind schläft nie. Um der Gegen¬ 
seite stets einen Schritt voraus zu 
sein, können beide Parteien ihre 
Nachrichtendienste einsetzen - 
doch leider arbeiten auch Welt¬ 
raumspione nicht umsonst. 


Amiga-test 




Utopia 


9,6 

von 12 


GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 01/92 


Grafik 

3 

3 

333 


Sound 

3 

3 

333 


Spielidee 

□ 

3 

333 


Motivation 

3 

3 

333 



Titel: Utopia 
Preis: ca. 100 Mark 
Hersteller: Gremlin 
Anbieter: Rushware. 
Bruchweg 128, 4044 Kaarst, 
Tel. 0 21 01/60 70 


Obwohl der maximale Besteue¬ 
rungssatz bei nur 20% liegt, dankt 
Ihnen die Einwohnerschaft fiskali¬ 
sche Schröpfkuren in der Regel 
mit gesteigertem Vandalismus; bis 
hin zu Streiks und terroristischen 
Anschlägen. Wundern Sie sich al¬ 
so nicht, wenn die Panzerproduk¬ 
tion urplötzlich stillsteht, oder eins 
Ihrer Kraftwerke mit lautem Knall 
einem Sabotageakt zum Opfer 
fällt. ms 



120 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 










































Jetzt als Computerspiel! 


Bessere Grafiken. Mehr Action. 

Toller Sound. 

Ab sofort bekommt Ihr die Turtles als 
Computerspiel. Das ist die Originalversion 
wie in den Spielhallen. 

Mit Supergrafiken und noch mehr Action. 
Zwei Spieler können gleichzeitig mit den 
Turtles und ihren Freunden gegen den 
widerlichen Shredder antreten. 

SuperstarkenComputerspieleSpaß gibt's 
für den Commodore Amiga, den C 64 
(auf Kassette und Diskette), für alle 
Computer mit MS-DOS-Format und 
ATARI ST Computer. 

Holt Euch den Superstarken- 
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Abbildungen: 

Commodore Amiga 

Vertrieb: Rushware Microhandelsges. mbH, Bruchweg 128-132, 4044 Kaarst 2 (Holzbüttgen), Tel. 02131/6070, Telefax 02131/607111 


Teenage Mutant Hero Turtles™ is a registered trade mark of Mirage Studios. USA. Splinter™ . Shredder™ . Apnl CTNeH™ . Bebop™ . Ftocksteady™ are trade marks of Mirage Studkas USA. Based on characters and comic 
books created by Kevin Eastman and Peter Laird. © 1990 Mirage Studios. All nghts reserved. Used with perrmssion. Published by Mirrorsott Ltd under license from Konami " and under sub lioence from Mirage Studios, 
USA. Konami is a registered trademark of Konami Co.. Ltd. © 1991 Konami Inc. © 1991 Mirrorsott Ltd. Image Works is a brand name of Mirrorsott Ltd 










TEST 


Tritt das Leder 

BUNDESLIGA MANAGER PROFESSIONAL 



von Rolf D. Busch 

Mit dem alten »Bundesliga Mana¬ 
ger« von Software 2000 haben 
schon Tausende von angehenden 
Bildschirm-Beckenbauers Karrie¬ 
re im Sport um den bekanntlich 
runden Ball gemacht. Rechtzeitig 
zur Jahreszeit der unbespielbaren 
Fußballplätze und der langen 
Computernächte veröffentlichen 
Werner Krähe und Jens Onnen 
nun den Nachfolger auf den Markt. 
»Bundesliga Manager Professio- 
nal«bringt noch mehr Menüs, bes¬ 
sere Grafik und vor allem: viel 
mehr Fußballatmosphäre. Auch 
wenn die Zeit und die wiederverei¬ 
nigten Ligen dem alten Bundes¬ 
und Zweitliga-System inzwischen 
den Garaus gemacht haben, beim 
»BMP« findet man es immer noch. 

Wer will, kann auch beim neuen 
Spiel eine endlose Multikarriere 
als Manager, Trainer und Kassen¬ 
wart durchstehen. Der »Ewig«- 
Modus kennt kein Zeitlimit, der ge¬ 
wählte Verein muß sich von der 
Amateur-Oberliga bis zur Spitzen¬ 
gruppe hochkämpfen. Für ein (re¬ 
lativ) kurzes Spielchen zwischen¬ 
durch, empfiehlt sich eher der 

M'E’I'N'U'N'G 

Ich gestehe: Das gruppenweise 
Treten nach aufgeblasenen Tier¬ 
hautstücken übt im realen Leben 
nicht allzuviel Faszination auf mich 
aus. Zuviel Laufarbeit, und außer¬ 
dem regnet’s eh meistens. 

Aber aus dem gemütlichen 
Computersessel betrachtet, sieht 
das Ganze schon viel spannender 
aus. Besonders, wenn es so kom¬ 
plex auf bereitet ist wie bei BMP. Da 
mischt sich in die rein sportliche 
Betätigung eine ganz gehörige 
Portion Wirtschaftssimulation und 
vor allem Strategie. Auch die grafi¬ 
sche Darstellung hat es mir ange¬ 
tan: Kein Vergleich mehr zum Vor¬ 
gänger, hier läuft wirklich die klei¬ 
ne Sportschau ab; schon das Aus¬ 
tüfteln eigener kniffliger Torse¬ 
quenzen mit dem Editor könnte ein 
Hobby werden. 

Beim Spielen des BMP, erwisch¬ 
te ich mich doch tatsächlich des 
öfteren beim Anfeuern meiner 
Mannschaft. Vielleicht sollte ich 
mein liebstes Churchill-Zitat doch 
von »No sports!« in »No Sports Out¬ 
side the monitor« abändern... 



122 


Drei-Jahres-Modus, in dem man 
schon in der Bundesliga beginnt; 
nur drinbleiben muß man halt. Als 
Schnellschuß gibt’s schließlich 
noch das Ein-Jahres-Spiel, bei 
dem das Ziel der Meisterschafts- 
»Pott« ist. 

Bevor die Jungs aber auf den 
Platz geschickt werden, um das 
Leder zu treten, sollte sich der Ma¬ 
nager noch durch zumindest eini¬ 
ge der zahlreichen Menüs klicken. 
Die Jugendmannschaften wollen 
unterstützt werden, acht unter¬ 
schiedliche Trainingslager verbes¬ 
sern Ballarbeit und Teamgeist. 
Vertrags- und Transferverhandlun¬ 
gen mit den Kickern erfordern Fin¬ 
gerspitzengefühl und kaufmänni¬ 
sches Denken. Nicht zu vergessen 
die Stadionausrüstung, Werbung 
und das wöchentliche Balltraining. 


Und zu guter Letzt soll ja auch die 
Aufstellung stimmen. Und dann 
geht’s raus in die Arena: Die ein¬ 
zelnen Duelle sind im neuen Bun¬ 
desliga Manager mit animierten 
Torszenen illustriert, für jeden der 
bis zu vier Mitspieler (die am Com¬ 
puter; auf dem Platz sind natürlich 
mehr) werden die vergebenen und 
genutzten Chancen gezeigt. Die 
Ergebnisse des Spieltags und der 
Saison fließen natürlich wieder in 
gewaltige Statistiken ein, die bis 
zur momentanen Erschöpfung der 
einzelnen Spieler jedes Detail be¬ 



legen, das für den Vereinschef in¬ 
teressant sein könnte. 

Ihr Lieblingsverein ist nicht da¬ 
bei? Das Wappen hat sich geän¬ 
dert? Oder Sie möchten lieber 
gleich einen neuen Verein grün¬ 
den? Dann empfiehlt sich die Edi¬ 
torzusatzdiskette, mit der Sie 
problemlos die »Augsburger 
Amiga-Amateure« oder ähnliche, 
noch unbekannte Weltklasse- 
Teams zusammenbauen können. 
Von der pixelweisen Erschaffung 
motivationsfördernder Vereins¬ 
wappen bis zur Namensgebung 
der einzelnen Spieler (warum nicht 
mal wieder Uwe Seeler?) ist alles 
drin. Außerdem gibt es neben 
»TeamEd«, dem Mannschaftseditor, 
noch »TorEd« auf der Eddi-Disk. 
Dahinter verbirgt sich nichts ande¬ 
res als ein Animationsdesigner für 
Torszenen. Mit einfachen, aber wir¬ 
kungsvollen Werkzeugen kann 
hier jeder mal Regisseur spielen 
und die kompliziertesten Kombina¬ 
tionen austüfteln. Eckball, dann 14 
gekonnte Pässe, kleine Kopfbal¬ 
leinlage, Abpraller, Nachschuß, 
Pfosten, Tor - sowas will das Pu¬ 
blikum sehen. Damit es beim Zu¬ 
schauen auch für den Torszenen- 
Autor nicht zu langweilig wird 
(»Ach die, ja, kenn’ ich, jetzt fliegt 
der Ball links in die lange Ecke«), 
empfiehlt es sich, jede Sequenz 
zweimal abzuspeichern, und zwar 
einmal mit glorreichem Torschuß 
als Abschluß, einmal mit einem 
»knapp daneben«. ms 




AMIGA-MAGAZIN 1/1992 




























































































































I pielend Lernen 
heisstdie Software-Reihe, 
mit der Sie stupide Pauke- 
I rei durch Abenteuer, 
Spass und Quiz ersetzen können. 
Jedes Programm hat einen Lern¬ 
teil und ein Quiz bzw. Spiel zur 
Überprüfung des neu erworbe¬ 
nen Wissens. 

Spielend Lernen -Programme eig¬ 
nen SICH FÜR ALLE AB 12 JAHREN, 

wobei dem Alter nach oben hin 


natürlich keine Grenzen gesetzt 

SIND. 

Mit Spielend Lernen ist Prü¬ 
fungsangst in Zukunft kein 
Thema mehr. 

Erdkunde I 

Bundesrepublik Deutschland 

(ALTE UND NEUE BUNDESLÄNDER) 

Erdkunde II 

Vereinigte Staaten von Amerika 
Mathematik l - Geometrie 
Mathematik II - Algebra 


Mathematik III - Bruchrechnen 
Physik l 

Mechanik, Wärmelehre und Optik 
Deutsch I - Grammatik 
Englisch I 

Englisch lernen leicht gemacht 
Englisch II 

MIT AKUSTISCHEN LERNHILFEN 

Alle Amiga-Produkte je DM 49,-* 
Alle PC-Produkte je DM 69,-* 
»UNVERBINDLICHE PREISEMPFEHLUNG 



Markt&Technik 



Systemvoraussetzungen: PC: • IBM/XT/AT oder PS /2 und Kompatible • 640 Kbyte Hauptspeicher • EGA- oder VGA-Grafik- 
karte«Maus#Festplatte• DOS2.1 oder höher©Amiga:#Alle Amiga-Computer mitmind.512 KBRam#Kickstart 1.2,1.3,OS2.0 
























T 



E S T 


Mythologisch 

PEGASUS 


Body check 

FACE OFF 



Antike Ballerei: Auf dem Pferd durch die Luft 



Moderne Rauferei: Auf Kufen übers Eis 


von Carsten Borgmeier 

Kleine Nachhilfestunde in griechi¬ 
scher Sagenkunde: Pegasus, ein 
geflügeltes Pferd, auf dessen 
Rücken der heldenhafte Perseus 
durch die Lüfte reitet. 

Gremlin hat sich dieses mytholo¬ 
gischen Themas angenommen 
und läßt den mutigen Mann durch 
50 Level kämpfen. Zunächst auf 
dem Rücken des fliegenden 
Pferds, in jedem zweiten Spielab¬ 
schnitt ballert sich Perseus zu Fuß 
seinen Weg durchs Feindesland. 
Immer mit dem Ziel, das Ende der 
horizontal scrollenden Spielab¬ 
schnitte zu erreichen. Überall lau¬ 
ern gefährliche Kreaturen: Gigan¬ 
tische Vögel, wuchtige Würmer, 
Trolle und Gnome - jede Berüh¬ 
rung mit diesen Biestern kostet 
wertvolle Lebensenergie. Für ein¬ 
gesammelte Kristalle gibt’s zu¬ 
sätzliche Power und Extrawaffen 
wiez.B. Rundumfeuer, Pulswellen¬ 
waffen und horizontal fliegende 
Geschosse. Ein Level setzt sich 
aus vier einzelnen Abschnitten zu¬ 
sammen. Wenn ihr Held ein Level 
abgeschlossen und den »Hüter 
der Ebene« (ein gemeines Ober¬ 
monster) besiegt hat, wird Ihnen 
ein Paßwort angezeigt, mit dem 
Sie in die nächste Ebene gelan¬ 
gen. Mit diesem Paßwort können 
Sie das Spiel jederzeit wieder auf 
dieser Ebene beginnen. ms 



Amiga-test 



M-E-l-N-U-N-G 

Schade, das Mehr-Ebenen-Scrol- 
ling ruckelt ein wenig - ansonsten 
gibt es kein Haar in der Pegasus- 
Suppe. Grafik, Sound und Spiel- 
barkeit verdienen Lob und Aner¬ 
kennung. Die elektronischen Geg¬ 
ner bewegen sich nicht in unkoor¬ 
dinierten Bahnen, sondern lassen 
sich allesamt mit etwas Erfahrung 
und schnellen Reaktionen beseiti¬ 
gen. Der Schwierigkeitsgrad ist an¬ 
gemessen. 

Geübte Spieler schaffen die er¬ 
sten acht Level auf Anhieb, dann 
toben so viele Gegner auf dem 
Screen, daß man wirklich alle Hän¬ 
de voll zu tun hat, sie abzuschie¬ 
ßen. Hinter »Pegasus« steckt zwar 
kein brandneues Konzept, dafür 
aber ein gelungenes Ballerspiel 
mit feiner Grafik und hübscher Mu¬ 
sik. Fans dieses Genres sollten 
mal einen Blick riskieren, es lohnt 
sich! 


von Carsten Borgmeier 

Mit schnellen Schritten rutscht der 
Stürmer aufs gegnerische Tor zu, 
schnalzt den Puck in die rechte 
Ecke. Verflixt, der Torwart hält und 
wirft die Scheibe seinem Verteidi¬ 
ger zu. Der rast wie besessen auf 
mein Tor zu, spielt noch schnell ei¬ 
nen Doppelpaß mit seinem Kolle¬ 
gen. Wumm! Schrill heult die Sire¬ 
ne - Tor! Eine Szene aus Krisalis 
neuem Eishockeyspiel »Face off«, 
das sich konzeptionell an »Man¬ 
chester United Europe« hält, das 
aus derselben englischen Soft¬ 
wareschmiede stammt. 

In verschiedenen, grafisch an¬ 
sprechend gestalteten, übersicht¬ 
lichen Menüs kümmert man sich 
ums Management des eigenen 
Teams, kauft Top-Spieler auf dem 
internationalen Markt, bestimmt 
die gewünschte Mannschaftsauf¬ 
stellung und trainiert seine wacke¬ 
ren Mannen. Wer lieber die rauhe 
Action auf dem Eis mag, läßt den 
Computer das Management über¬ 
nehmen. Richtige Eishockey- 
Cracks beschäftigen sich sowohl 
mit der Teamstrategie als auch mit 
dem Match in der Arena. Deshalb: 
nichts wie ab aufs Eis - die Spieler 
hinterlassen sogar Kratzspuren 
mit ihren Kufen. ms 



M-E-l-N-U-N-G 

Auf den ersten Blick sieht »Face 
off« ganz wundervoll aus: über¬ 
sichtliche Menüs, fetzige Begleit¬ 
musik, Cross Checks und Prüge¬ 
leien, Zeitlupenwiederholungen. 
Zwischendurch werden Schieds¬ 
richtergrafiken eingeblendet. Eine 
tolle Atmosphäre! Leider ist das ei¬ 
gentliche Spiel auf dem Eis eine 
echte Zumutung. Schußstärke und 
Winkel sind beim Schlagen immer 
gleich, die Mannschaftskollegen 
bewegen sich so tranig, als wür¬ 
den sie im Stehen schlafen. 

Clevere Pässe und Kombina¬ 
tionspiel werden damit zur reinen 
Glückssache. Aber damit nicht ge¬ 
nug, die Computerteams spielen 
auf dem Niveau einer Schüler¬ 
mannschaft. 


Amiga-test 



von 12 


GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 01/92 


Grafik 

1 

1 

1 

1 



Sound 

1 

1 

1 

1 

1 


Spielidee 

1 

1 

1 

1 

1 


Motivation 

1 

1 

1 




Titel: Face Off 

Preis: ca. 90 Mark 

Hersteller: Krisalis 

Anbieter: Bomico, 

Am Südpark 12, 6092 Keltersbach, 
Tel. 0 61 07/7 60 60 


124 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 









































































Nohlstr. 76 

4200 Oberhausen 1 


Public-Domain / Share-Ware 

1 Haushaltsbuch Ein Programm zur Verwaltung 
Ihrer privaten Finanzen 

2 MCad 2D CAD Programm 

3 Utility-Disk - Viele kleine Hilfsprogramme 

4 Videodatei Komfortable Videoverwaltung 

5 DFÜ-Disk Diverse DFÜ-Programme 

6 Kampf um Eriador - Ein schönes Fantasy-Spiel 

7 GiroMan Eine nützliche Girokonto Verwaltung 

8 Risiko - Das bekannte Brettspiel 

9 Diskey Leistungsstarker Diskettenmonitor 

10 Amiga-Paint Sehr gutes Malprogramm 

11 Pac-Man - Lustiges Spiel 

12 Label-Paint - Deutsches Etiketten- 
Druckprogramm 

13 Quizmaster - Deutsches Quiz-Spiel 

14 Business-Paint Erstellt statistische 
Präsentationsgrafiken 

15 Buchhaltung Deutsches 
Buchhaltungsprogramm 

16 Werner Verrücktes Spiel mit dem Comichelden 

17 Microbase Karteikasten-Datei Verwaltung 

18 Billiard Dreiband. Carambolage & Pool 

19 PrintStudio MINI-DTP-Programm 

20 Biorhythmus Mit Grafik! 

21 Aktienverwaltung für Börseneinsteiger 

22 Fix-Disk Kann defekte Disketten reparieren 

23 Blizzard Tolles Bailerspiel 

24 Return to Earth Spannendes 
Weltraumstrategiespiel 

25 DSort III Deutsche Diskettenverwaltung 

26 AntiVirus II - Hilft im Kampf gegen Viren 

27 Quickmenü - Erstellt eigene Menüs 

28 Atlantis Fantasy-Strategie-Spiel 1 MB 

29 Power-Packer 2.3b 
Datenkomprimierungsprogramm 

30 Bibel-Quiz Quiz zu religiösen Themen 

31 Roll On Deutsches Strategie-Spiel 

32 Boulder-Crash VI .3 Lustige Variante des 
C 64 Klassikers 

33 Tumbler Street Glücksspiel bekannt durch 
Salvatore von RTL Plus. 1 MB 

34 Skrabel Ein schönes Buchstaben- & 
Wörterspiel 

35 Festplattenbackup - Mit deutscher Anleitung 

36 64er - Emulator 

37 Lucky-Loser Geldspielautomat 

38 Perfect Englisch-deutscher Vokabeltrainer 

39 Schach * Spielstarkes Schachprogramm 

40 Assembler Ein guter Assembler mit deutscher 
Anleitung 

41 BootMaster Erstellt einfache Bootmtro’s 

42 Kalorienwache deutsches 
Kalorienberechnungsprogramm 

43 Charakterfest - deutsche Charakteranalyse 

44 Mathematik - 6 verschiedene Programme 

45 Der Lehrsatz des Pythagoras 

46 Chemie Moleküldarstellungsprogramm 

47 M.E.D. - soundtrackerähnliches Musikprogramm 

48 Trackdisplay Super-Utility auf Software-Basis 

49 Passwortschutz - schützt Ihre Festplatte vor 
unbefugtem Zugriff 

50 DiskOpti - optimiert und beschleunigt Ihre 
Diskette 

51 Amidat - deutsche Dateiverwaltung 

52 PD-COPY V3 leistungsstarkes 
Kopierprogramm 

53 Eishockey-Manager-Simulator Managerspiel 
in Deutsch 

54 Skat - starkes PD-Skatprogramm 

55 Down Hill - Ski-Simulation 

56 Kryptor verschusselt Dateien 

57 POST - guter PostScript-Interpreter mit 
verschiedenen Zeichensätzen 

58 Printer-Disk 9 verschiedene Utilities für 
Nadeldrucker 

59 Öko - ökologischer Küchen-& Einkaufsplaner 

60 Jahresbilanz - für kleinere Unternehmen mit 
grafischer Auswertung 

61 Resetfeste RamDisk - für Kickstart 1.2 & 1.3 

62 DAT AM ADE - komfortable Adressverwaltung 


Tel. 0208/ 2 40 35 
FAX 0208/ 80 90 15 
BTX * INTERSOFT# 


63 Road-Route - gibt Entfernungen zwischen den 
Städten der B R D. an 

64 SYS - jagen Sie gefährliche Viren durch ca. 50 
Levels 

65 Missile Command - superschnelles Action- 
Game 

66 Deluxe-Hamburger - ein Ketchup-Ballerspiel 

67 Zauberwürfel - animierte Amiga-Version des 
bekannten Würfels 

68 CHINA CHALLENGE - asiatisches Denkspiel 
ähnlich Shanghai 

69 Mechfight Ein sehr bekanntes Roboter Rol 
lenspiel mit eingebautem Editor. 

70 GEO - Geographisches Lernprogramm, mit 
zahlreichen Daten über die verschiedenen 
Länder der Erde. 

71 SPIELE Lexikon Auf dieser Diskette sind 
zahlreiche Tips&Tricks zu vielen kommerziellen 
Spielen enthalten 

72 MANTA WITZE Auf dieser Diskette sind mehr 
als 130 verschiedene Manta Witze enthalten 
Lustig und unterhaltend! 

73 KAISER II - Das Strategiespiel ohne Waffen! 
Wer kennt Kaiser nicht? 

74 Space Poker Der bekannte Spielautomat mit 
Pokerregeln. 

75 CAR - Rasantes Autorennspiel Viel Spaß und 
Atmosphäre. Benötigt 1 MB 


1- 75 erhalten Sie zum Preis 
von DM 8,- pro Stück. 


405 SchreibM 2.0 - Ein Schreibmaschinentrainer 

1MB DM 10,- 

406 Planet-Killers Ein schnelles Ballerspiel. 

DM 12,- 

407 Broker 2.0 - Deutsches Börsenspiel DM 15,- 

408 Xytronic II Intergalaktische Handelssimulation. 

DM 10,- 

409 Bundesliga 2000 Deutsche 

Bundesligaverwaltung. DM 19,- 

410 E.G.O.S. Europäisches Strategiespiel. 

DM 12,- 

411 BootMenü - Erstellen Sie eigene Menüs im 

Bootblock DM 19,- 

412 Lotto - Ein deutsches 

Lottoverwaltungsprogramm DM 19,- 

413 AnalytiCalc Tabellenkalkulation mit 

deutscher Anleitung. DM 30,- 

414 RIM-V-Datenbank - Relationales 
Datenbanksystem mit deutscher Anleitung 

DM 30,- 

415 C-Tutorial - C-Kurs für Einsteiger. DM 19,- 

416 CLI-Help-Deluxe CLI Kurs für Einsteiger 

DM 19,- 

Kommerzielle Software 


Pakete 

201 5 Disketten voller Zeichensätze im IFF-Format. 

DM40,- 

202 5 Disk, voller Clip Art Klembilder für alle 
gängigen DTP-Programme, z.B. PPrint DTP! 

DM 40,- 

203 5 Disketten Erotik-Art (mit Altersnachweis 

anfordern!) DM40,- 

204 DBW-Render 2.0 Ray-Tracing-Programm 

mit deutscher Anleitung DM 25,- 

205 Pascal Standard-Pascal mit deutscher 

Anleitung DM 20,- 

206 Super-Spiele Paket auf 5 Disketten DM40,- 

207 Deluxe Pamt III Grafikkurs in deutsch DM16,- 

208 Soundtracker Musik & Intros auf 5 Disketten 

DM 40,- 

209 TEX - das bekannte Schriftsatz-Paket mit 
diversen Druckertreibern, deutscher Anleitung 
u.vielen Zeichensätzen auf 9 Disketten DM 50,- 

210 5 Disketten voller Erotik-Animationen 

(Altersnachweis!) DM40,- 

211 PDC - ein Lattic-C kompatibles C- 
Programmiersystem auf 3 Disketten DM 24,- 

212 Star Trek - das Spiel zur Serie auf 3 Disketten 

DM20,- 

213 Clip-Art-Collection II - ein weiteres tolles Paket 

mit Kleingrafiken für PPrint-DTP und weitere 
DTP-Programme DM40.- 

214 Schulpaket - viele verschiedene Programme. 

Vom Stundenplan-Designer bis zum 
Chemieprogramm. Alles was das 
Schulerherz begehrt! DM 39,- 

215 Musikpaket - Einen Drumcomputer, ein 
Musikprogramm, einen Player und viele Songs 
beinhaltet unser tolles Musikpaket. DM 39,- 

Low-Cost-Software 

401 Wizard of Sound 2.0 Phantastisches 
Musikprogramm mit mehr als 60 Instrumenten. 

DM 19,90 

402 Dea Arithmetica Kurvendiskussions-Software 

in Deutsch DM 19,90 

403 Draw-Amiga - Gutes Mal & Zeichenprogramm! 

1 MB' DM 15,- 

404 Tape It Sehr gute deutsche Plattenverwaltung. 

DM 19,- 


604 Turbo Print II 

DM 89.- 

605 Turbo Print Professional 

DM169,- 

606 AMopoly - Monopoly 

DM 39.- 

607 Amiga-Fahrschule 

DM 49,- 

608 Power-Packer-Professiona! 

DM 39,- 

611 Xcopy Professional NEU 

DM 89.- 

613 Master-Virus-Killer V2.1 + 

DM 49,- 

615 Amiga-Vision 

DM199,- 

616 KunertSkat - tolles Skatspiel 

DM 39,- 

618 Vocal-O-Matic - ein Vokabeltrainer für 

unregelmäßige englische und französiche 

Vokabeln mit Grundwortschatz. 

DM 29,- 

612 Schematic VI.0 - 



Mit Schematic können Sie 
kleinere Schaltpläne und 
Layouts erstellen, als IFF- 
Grafik abspeichern und mit 
allen gängigen Programmen 
weiterverarbeiten. 1MB 

DM 49,- 

159 PPrint DTP 

PPrint ist ein deutsches DTP- 
Programm für den Heimbereich 1 
Ob Einladungen. Drucksachen. 

Aufkleber. Poster.Mit PPrint 

können Sie professionelle 
gedruckte Werke erstellen! 
Handbuch und 5 Disketten! 

♦ 1000 Grafiken! DM99 


183 SoundCreator 

Mit dem SoundCreator können Sie Ihr eigenes 
Sound-Labor eröffnen IFF-Samples bis 256KB 
können beliebig verfremdet, manipuliert und moduliert 
werden. Erschöpfen Sie neue Sounds. Töne und 
Stimmen. Sie können verschiedene Töne überlagern, 
mixen und anschließend mit anderer Software 
weiterbearbeiten Der Top-Hit für den kreativen User 

DM 69,- 

184 POCObase - Datenbank 

POCObase ist der neue Superhit aus unserer 
Schatztruhe. Die ultimative Datenbank, die sowohl für 
Einsteiger als auch für Profis geeignet ist. Dank 
superleichter Bedienung können Sie ab sofort 
komplexe Büroanwendungen aber auch Adress-. 
Video-, CD-, Briefmarken und sonstige Verwaltungen 
mit POCObase durchführen. 

Benötigt 1MB Superpeis DM 79,- 


Versandkosten Vorkasse DM 4,- 
Nachnahme DM 6,- 






Königliche IjnmobnjejisucJie 


KIHG’S QUEST V 


von Carsten Borgmeier 

Sierras Königsfamilie scheint total 
vom Pech verfolgt zu sein. Im vier¬ 
ten Teil »The Perils of Rosella« war 
King Graham schrecklich er¬ 
krankt. Nur eine magische Frucht 
aus dem Märchenreich Tamir 
konnte ihn retten. Schnell ent¬ 
schlossen machte sich Töchter- 
chen Rosella auf den Weg, um das 
heilende Obst zu holen. Jetzt ist 
das Mädel wieder da, der König bei 
bester Gesundheit und dennoch 
lebt die Familie nicht in Frieden. 


M-E-i-N-U-N-G 

King’s Quest V auf dem Amiga ha¬ 
be ich mit gemischten Gefühlen 
gespielt. Einerseits ist die Story, 
die Icon-Bedienleiste und die Kom¬ 
plexität fantastisch, andererseits 
stellt das Spiel wahnsinnig hohe 
Anforderungen an die Hardware. 
Bei weniger als 1 MByte RAM 
bleibt der Bildschirm dunkel, ohne 
Festplatte ist Sierras fünftes Ad- 
venture aus dem Reich der Mär¬ 
chen schlicht unspielbar. 

Andauernd muß man zwischen 
den acht Disketten wechseln. Hier 
wird noch mal schnell eine kleine 
Animation geladen, da eine kurze 
Melodie und an anderer Stelle eine 
lange Animationssequenz - ent¬ 
setzlich! Wer bei all den Unterbre¬ 
chungen noch Spaß am Spiel hat, 
steht entweder unter Drogen oder 
verfügt über einen langen Ge¬ 
duldsfaden. 

Ein weiterer großer Nachteil ist 
die Tatsache, daß alle Animationen 
und Bewegungen der Charaktere 
im Schlafwagentempo ablaufen. 
Es sei denn, man verfügt über eine 
Turbokarte oder einen Amiga 3000. 
Mit der entsprechenden Hardware 
ist King’s Quest V dann eine echte 
Meisterleistung. Die Grafiken sind 
farbenprächtig wie noch nie, die 
Bedienung ist idiotensicher, Spiel¬ 
spaß und Motivation sind extrem 
hoch. Aber wehe, man verfügt nur 
über einen einfachen Amiga 500 
ohne Harddisk und ohne Turbokar¬ 
te - dann beißen selbst geduldige 
Spieler vor lauter Frust Löcher in 
ihre Disketten. 




Welcome-Screen: Das fünfte Abenteuer der Serie wird auf acht Disketten geliefert 



Bitte nur mit Turbo-Power: King’s Quest stellt hohe Hard¬ 
wareanforderungen 


Als Graham eines schönen Ta¬ 
ges von einem Spaziergang zu¬ 
rückkehrt, stellt er fest, daß Burg, 
Familie und Gefolge spurlos ver¬ 
schwunden sind. Ein bitterböser 
Zauberer namens Mordack hat 
das Gebäude einfach weggezau¬ 
bert - »King’s Quest V- Abscence 
makes the heart go yonder!« be¬ 
ginnt. 

Das Ziel dieses Spiels dürfte 
wohl klar sein - Burg und Familie 
finden natürlich! Keine leichte Auf¬ 
gabe, die Suche führt König Gra¬ 
ham in Begleitung von Eule Cedric 
durch eine ungastliche Märchen¬ 
welt. Dabei treffen die Abenteurer 
Banditen in einer Räuberhöhle, 
schrullige Hexen, wilde Tiere, 
Gnome und einen riesigen Vogel, 


der Graham entführt und in sein 
Nest plumpsen läßt. 

Es warten haufenweise knifflige 
Rätsel. Wie erledigt der König die 
beiden gefährlichen Giftschlan¬ 
gen am Eingang zu Mordacks Do¬ 
mizil? Wie lenkt er die fleischfres¬ 
senden Vögel von sich ab? Wo ist 
das Schloß geblieben? Fragen 
über Fragen, die nur beantworten 
kann, wer das Abenteuer ganz 



durchspielt. Im Gegensatz zu den 
ersten vier Adventures der King’s 
Quest Saga ist es im fünften Teil 
nicht mehr erforderlich, Komman¬ 
dos per Tastatur einzutippen. Statt 
dessen klickt man in einer Leiste 
am oberen Bildschirmrand ein 
Icon an, schon tut der Held, wie 
ihm befohlen ward. ms 


ÄMIGA-TEST 



King s Quest V 


8,6 

von 12 


GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 01/92 


Grafik 

1 

B 

a 

X 

1 


Sound 

1 

E 

E 

l 



Spielidee 

1 

E 

E 

X 



Motivation 

1 

E 

s 

1 

X 



Titel: King s Quest V 


Preis: ca. 140 Mark 


Hersteller: Sierra 


Anbieter: Bomico, 

Am Südpark 12, 6092 Keltersbach, 
Tel. 0 61 07/7 60 60 



126 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 














































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Hi Freaks! Hier ist die Herausforderung: 
Manix TWINS. Das total andere 
Spiel-Feeling. Einfach irre. Nur für Spe¬ 
zialisten. Typisch Competition Pro! 


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Competition Pro: Nur fürjdie Besten. 


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Sieht nicht nur stark aus: MANIX Deck. 
Präzise, hart im Nehmen, perfekt in der 
Hand. Echt Competition Pro! 




MI 



Flotter Flitzer 

LOTUS TURBO CH ALLENGE II 



Vollgas: Jetzt rasen vier Spieler um die Wette. Wer wird das 
Rennen gewinnen? 


von Carsten Borgmeier 

Weihnachten letzten Jahres mach¬ 
te die Sheffielder Spieleschmiede 
»Gremlin Graphics« durch ein 
technisch brillantes Autorennen 
auf sich aufmerksam: »Lotus 
Esprit Turbo Challenge« führte lan¬ 
ge Zeit die internationalen Ver¬ 
kaufshitparaden an. 

Jetzt ist der Nachfolger da. In 
»Lotus Turbo Challenge 2« gibt es 
einen gnadenlosen Wettlauf ge¬ 
gen die Zeit. Nur wer rechtzeitig 
den nächsten Checkpoint erreicht, 
darf weiterfahren - für alle anderen 
ist das Spiel vorbei. 

Im Vergleich zum ersten Teil sind 
die Pisten wesentlich länger, und 
verfügen über noch gemeinere 
Hindernisse. Außerdem spielen ei¬ 
nem häufig die Sichtverhältnisse 
übel mit. Schon mal im Schnee¬ 
sturm oder bei dichtem Nebel wie 
ein Verrückter einen Hügel hinab¬ 
gefahren und dabei fünf Gegner 
überholt? 

Die einzelnen Pisten sind un¬ 
glaublich vielfältig. Zu Beginn bret¬ 
tert der Lotus über eine Wald¬ 
strecke mit Wasserlachen, Bäu¬ 
men und Felsen auf der Fahrbahn. 
Im zweiten Level flitzt er bei Dun¬ 
kelheit durch eine Stadt. Später 
kommen noch Wüstenlandschaf¬ 
ten, eine besonders stürmische 
Gegend und eine fiese Großstadt¬ 
piste, die tonnenschwere Trucks 
unsicher machen. Hier darf man 
nicht auf die andere Straßenseite 
abdriften, denn dort braust der Ge¬ 
genverkehr heran. 

Jede Kollision mit Kontrahenten 
oder den Hindernissen kostet ei¬ 
nem zwar nicht das Leben, dafür 



aber wertvolle Sekunden. Wer 
nicht gerne alleine spielt, kann ge¬ 
nau wie im ersten Teil bei geteiltem 
Bildschirm gegen einen Mitspieler 
über die Kurse flitzen. Neu ist die 
Möglichkeit, zwei Amigas zu kop¬ 
peln. Dann rasen maximal vier 
Fahrer um die Wette. ms 


Amiga-test 




Lotus Turbo Challenge 2 

1 

\ 

0,0 

jon 12 

GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 01/92 


M-E-l-N-U-N-G 


Lotus Turbo Challenge II ist meiner 
Ansicht nach derzeit das beste Au¬ 
torennen für den Amiga. Weder 
»Grand Prix« noch »Vroom« rei¬ 
chen diesem fantastischen Game 
das Wasser 

Rasend schnelle 3-D-Grafik, ei¬ 
ne ausgefeilte Steuerung, die im 
Hauptmenü sogar variiert werden 
kann, Paßwörter für jeden Level, 
Highscore-Listen und eine wasch¬ 
echte Vier-Spieler-Option machen 
Gremlins Autorennen zu einem 
spielerischen Höhepunkt. 

Lotus II könnte genau so als Pla¬ 
tine in einen Automaten eingebaut 
sein, und ich wette, die Leute wür¬ 
den reihenweise Markstücke ein¬ 
werfen. Ich stellte bei Lotus II trotz 
sehr intensiven Spielens keinen 
Nachteil fest. Die Grafik ist prima 
gezeichnet und schnell, die Musik¬ 
stücke hätten sogar auf CD eine 
Chance, und die Spielbarkeit ist 
hervorragend. Für mich zählt Lo¬ 
tus Turbo Challenge II eindeutig zu 
den besten Spielen des letzten 
Jahres - ein echter Megahit! 


Endlich! - 
ein neues Büro 
eine neue Tel. Nr. 
0 6173/65001 


Monats-Hitliste 1/92 


SCALA 500 PAL 

D/N 

285 

Art Dep. Prof. PAL V2.0 

D/N 

525 

DCTV PAL 

N 

1249 

GVP-Impact Vision 24 Echtfarb 
Video/Grafikkarte 

D/N 

4479 

Aegis Soundmaster 
incl. Audiomaster IV 

D/S 

315 

Stormbringer 24MHz 68030/882 
incl. 4MB A-500 

D/S 

2095 

Bars & Pipes Professional 

D/S 

595 

A 2386SX 386AT Karte 16MHz 

D/N 

1079 

Nexus SCSI II52MB LPS/8MB Opt. 

D/S 

895 


amigaOberland liefert 
•Lagerware noch am Tag der Bestellung (95%) 
•per Post oder UPS - Nachnahme oder Vorkasse 

• plus DM 6 - Post/ DM 10 - UPS (Sorry!) 

• Keine Lieferung ins Ausland 
•Öffentliche Einrichtungen auf Rechnung 


SPIELE 


4D- Sports Boxing 

D/N 

65 

Battle Islc 

D 

75 

Bundesliga Manager Profess. 

D/S 

75 

Castle 

D/N 

69 

Celtic Legends 

D/N 

75 

Chaos Strikes Back - D.M. II 

D 

65 

Cruise for a Corpse 

D 

69 

Death Knights of Krynn 

D 

79 

Deuterus 

D 

79 

Die Kathdrale 

D 

89 

Dungeon Master 

D 

65 

Eye of the Beholder 

D 

79 

Fate - Gates of Dawn 

D 

79 

Great Courts 2 

D 

69 

Hard Nova 

D/N 

69 

J.W. Whirlwind Snooker 

D/N 

79 

Kings Quest 5 

D 

89 

Leisure Suit Larry III 

D/N 

99 

Lemmings 

D 

60 

Mad TV 

D/N 

75 

Magic Pockets 

D/N 

75 


Mega LO Mania 

D/N 

79 

Midwinter II 

D/S 

75 

Might & Magic III 

D/N 

79 

Nebulus 2 

D 

65 

PGA Tour Golf 

D 

65 

Pirates 

D 

75 

Pools Of Darkness 

D/N 

79 

Power Monger 

D 

75 

Railroad Tycoon 

D 

89 

Rodland 

D/N 

69 

Rules of Engagement 

N 

75 

Sim City-Populous 

D 

79 

Sim Earth 

D/N 

95 

Starflight 2 

D 

65 

Swiv 

D 

65 

Tipp Off 

D/N 

69 

Traders 

D 

75 

Ultima VI 

N 

79 

Utopia 

D/N 

75 

BILDUNG 

Deutsch I (Grammatik) 

D 

49 

Englisch I 

D 

49 

Englisch 11 

D 

49 

Erdkund I (BRD) 

D 

49 

Erdkunde II (USA) 

D 

49 

Mathematik I (Geometrie) 

D 

49 

Mathematik II (Algebra) 

D 

49 

Mathematik III (Bruchrechnen) D 
Physik I (Mechanik, Wärmelehre, 

49 

und Optik) 

D 

49 

SIGMAth 

D 

139 


amigaOberland 


A. Koppisch • In der Schneithohl 5 ■ D-6242 Kronberg 2 - Oberhöchststadt 

Bestellservice Hotline: 


Telefon: 0 6173/65001 
Fax: 06171/7 48 05 


128 

































Vergleicht die Preise, Freunde, und freut Euch mit uns ! 


Preisänderungen Mnd lrttliw«»r verhallen. 
AMIGA ist ein eingetragenes Warenzeichen der 
Firma Commodore Büromasi husch ine» GmbH 


P reislist e 1 / 9 2 


ANIMATION 

Adorage 

Aegis Presentation Master 
Anim Fonts I + II + III 
Animagic 

Broadcast Titler II PAL 
BT-II Font Enh. & Font Pack I 
BT-II Font Enhancer 
BT-II Font Pack I 
Deluxe Video 111 
Disney Animation Studio 
Elan Performer 2.0 PAL 
Imagine 3-D Fonts 
Imagine Datendisks 
Imagine V LI 
Das Imagine Buch 
Pro Video Post PAL 
Real 3D Professional Turbo 
SCALA 500 PAL 
SCALA PAL 

Sculpt Animate 4D Handbucl 
Showmaker 

The Director Version 2 PAL 
Video Effects 3D PAL 
VideoScape 3D PAL V2.0 
incl. ProMotion 

Videotitler 3D J^A 

BÜRO 



GVP-Impact Vision 24 Echtfarb 
Video/Grafikkarte D/J 

ICD Flicker Free Video 
A500/2000 
Live 2000 PAL 
incl. Invision Plus 
Paket (Splitt It u. Lock 
Snapshot RGB+ 

Snapshot! Pro Digitizer. 

Snapshot! Studio Plus 
VD 2001 Echtzeitdjg 5 - 1 ** 

Video Blender PA 
V ideo Master yjc! 

& Effect Bq 
Video Splitt/ 



Trans Write 
j Turbo Text 
^Type Schriften 

la Fonts Font Pack 

TOOLS 

Amiga-DOS Manager 
B.A.D. V4.0 
Chamäleon II „ 

Cross Dos V 4.0 
DiskmasiföNi 
Flashback HD-Backup 
axon HD Backup II 
'larinen Layout 
Windows 2?5 
Projept D V2.0 

Quarikrback HD Backup V4.0 
XXiatJf rback Tools 


D/N 


Advantage 

D 

215 

Amiga Office Packet 

D 

898 

Flow 


189 

Gold Disk Office 

D 

325 

Hyperbook 

N 

179 

Maxiplan Plus 

D 

179 

Superbase II 

D 

169 

Superbase Professional 3 

D/S 

388 

Superbase Professional 4 

GRAFIK 

S 

749 

3-D Construction Kit 

D 

149 

ADPro Epson GT Treiber 

S 

679 

Art Department 

D 

189 

Art Department Pro Conv. Pack 

189 

Art Department Profess. PAL 

S 

369 1 

Art Dep. Prof. PAL V2.0 

D/N 

525 

Deluxe Paint III 

D/S 

185 

Deluxe Paint IV 

D 

299. t 

Update DPaint III auf DPaint IV D 

179 

Deluxe Print II 

D/S 

175 

Design Works 


249 | 

Digi Paint 3 

D 

149 ! 

DynaCADD 

D/S 

2495 

Dynamic Graphics 

D 

295 

Expert Draw 


289 

Fast Ray 

D/S 

155 

lntro CAD Plus PAL 

S 

198 

Kara Fonts - Farbig 


fe 135 

Macro Paint PAL 24/12 Bit * 


195 

Maxon CAD 

D/S 

429 

Maxon CAD Student 

D 

219 

Modeler 3D 


135 ■' 

Painter 3D 

D/S 

185 

Pelikan Press 

D/S 

129 

Pro Vector 


449 ; 

Professional Draw V2.0 

D 

359 

RasterLink PAL 

S 

349 

Reflections 2.0 

D/N 

329 A 

Update Reflections auf V2.0 

D/N 

24 wk 

Snap Tools 1-6 

D 

je 8dH 

SpectraColor PAL 

S 

16g d 

Vista Landschaftsgenerator 

D/S 


Vista Pro Zusatzdisketten 

Vista Professional 

S 

1 35 

X-CAD 3D 

X-CAD Professional a 


749 

498 

VIDEO 



A2320 Flicker Fixer (Commodore) 

479 

BroLock Genlock 

D/N 

689 

Colorburst PAL 


1795 

DCTV PAL 

N 

1249 

Delnterlace Card A-2000 B/C 

D/S 

448 

Deluxe View 4.1 PAL 

D 

389 

Digi Splitt Junior 

D/S 

295 

Digi View Anleitung Deutsch 

D 

20 

Digi View Gold PAL V 4.0 
DigiGen-RGB Splitter- 

D 

279 

Genlock SVHS 

D/S 

979 

DVE-10 

D/S 

2395 

ED PAL Genlock 

D 

679 

ED S-VHS Genlock+Splitter 

D 

995 

ED Sirius-Genlock 

D/N 

1549 

ED Y/C Splitter RGB/S-VHS 

D 

445 

Grafikkarte Highgraph V 

D/S 

389 


Aegis Soui)ömaster 
Audiomj^tcr III 
naster IV 
^Audition 4 " v D/S 

Bars & Pipes i D/S 

Bars & Pipes Profess ionaK^ > D/' 

; Creativity Kit f. Bara&PipesPn 
Deluxe Profi Mipi ' 

Deluxe Sound ■ J . 

Dr. Ts Tiger Cub, fl/i / i 
Face the Music Iwl/j/ 

Music X f y| 

Perfect Sound & Audil._ 

Perfect Sound 3.2 Stereo 
Sonix V2.0 
Sonix Handbuch^ 

Steinberg Pro24 ' 

T.F.M.X 

Techno-Sound Tui 

SIMULATK 

A320 AIRBUS : 

F-16Falcon 
Flight II Scenery Disks 
Flight of the Intruder 
Flight Simulator II 
Planetarium V3.(\ 

Silent Service II f 
Strike Fleet 
Their Finest Hour/Battle of Brit. D 

SPRACHEN 

AC Basic Compiler 
AC Fortran 
Aegis Visionary | 

Amiga Oberon 2.0 \ 

AMOS 3D 

AMOS Basic Compiler 
AMOS Basic Interpretei 

AREXX 

* Aitec C Develop. 

Äztec C ProlessLOrtal \ 

Deutsches Handb. f. A 

vpac Assembler V 2.0 
GFA Assembler 
GFA Basic Compiler V 3.5 
GFA Basic Interpreter V 3. 

Kick Pascal V2.0 
Lattice C V5.1 
LatticeC-M- r< W 
M2 Amiga ModulaU V.4.0 
Standardpaket 
Jfcrweiterungspaket 
Maxon ASSEMBLER 
O.M.A. 2.0 (68030&882 Assem.) D 
ODebug Debugger 

für Amiga Oberon D 

Ohm Vollversion Online Help Manual 
RX Tools (AREXX Zusatz) S 

TEXT/DTP 


Becker Text II D/S 198 

Becker-Base D/N 69 

CygnusEd Professional V2.0 D/S 165 

Documentum 2.0 D/S 175 

Page Stream V 2.2 399 

Professional Page V2.0 D/S 629 

Prof. Page Outline Fonts S 259 

Publishing Partner 

Light V2.1 D/S 329 

Master V2.1 D/S 549 

Rechtschreibprofi D/S 95 

Structured Clip Art 89 



D/S 

D/S 

D/S 



STPLATTEN £-2000 

A 30tffr 150MB SCSI , 

“ / D/N 

105MB QpantAm 

_ k 52MB LPS/ 

8 ' 

Nex* SCSlfc/ 52MB LPS/ 

8MB Opt 

NexusfecSI II 1^)5MB LPS/ 
8MffOpt 

Nexus SCSI 11210MB 
8MB Opt. 

Nexus SCSI II Controller 
mit 8MB Option C 

Quantum LPS 105 MB 
Quantum LPS 52 MB 
SIM-Mpdul 4MB für Nexus 
SIM-Mod. für GVP/Nexus 2MB 
Supra SCSI File Card 105MB Q. 
Supra SCSI File Card 52MB Q. 

Supra Wordsync.'SCSI Controll< 

+ Update v 
Syquest Wechselpfcutc 44 MB 
Syquest Wechselpl.Vw MB ext. 
Syquest WechselplatW 88 MB N/S 
Syquest Wechselpl. 88 ^1B ex^|Ä 
Wechselplatte Cartridge 44J*|H^ 
Wechselplatte Cartridge 88 MB 


A-500 


1 


Arriba HD40 
Arriba HD60 
GVP A-500 Serie II 

105MB/8KIB Opt. 
GVP A-500 Serie II 
■Öprr' 

prota^^00TO% 
IProtar A-5(K) FlMöJ 
[Protar A-500 HD^U 
SupraDrive A500X™ 
120MB incl. 2MB1 
52 MB incl. 2MB 
52 MBi^cl. 5I2K 

SPEICHER 


D/N 

D/N 


1995 i 


1095 


D 1949 


969 

1149 


1495 

1149 
979 
1149 
798 

1879 
1295 
1095 


501 Plus (2MB Chip f. A500+) N 185 

512KB A500 D/S 89 

A-3000 4MB Speicher 
(Static Colume) 495 

A500 4MB intern 

incl. Gary-Adapter D/S 495 

Access 32 4MB (32MBA2630) D/N 1279 
GVP 8MB A-2000 2MB best. D/S 395 
SupraRam 2000 2MB Aufrüstsatz 199 

SupraRam 2000 2MB bis 8MB S 389 
SupraRam 500RX 1MB bis 8MB 319 

SupraRam 500RX 2MB bis 8MB S 495 

A500RX 2MB Aufrüstsatz 229 

TURBOKARTEN 

Fusion 040 Turbok. A-2000 4MB D 4779 
GVP 68030 50M Hz/68882 
4MB RAM D/S 4779 

GVP II 68030 22MH//68882 
1MB RAM/SCSI II D/S 1595 


GVP II 68030 33MHz/68882 
4MB RAM/SCSI II D/S 2779 

PPS 040 Turbok. A2000/0MB N 4495 
PPS 040 Turbok. A2000/4MB 5179 

PPS 040 Turbok. A2000/8MB 5449 

PPS 040 Turbok. A3000/0MB 3879 

Speicher für GVP II 

Turbokarten 1MB S 249 

Speicher für GVP II 

Turbokarten 4 MB S 699 

Stormbringer 24MHz 68030/882 
incl. 4MB A-500 D/S 2095 

Stormbringer 50MHz 68030/882 
incl. 4MB A-500 D/S 3779 

VXL-30/25MHz A500/2000 D/N 995 

TELEKOMMUNIKATION 

A-Talk III D 89 

Amiga-BTX D/N 69 

BBS PC (Buletin Board System) 279 

MagiCall D 89 

Skyline BBS 215 

Supra Modem 2400 Plus 
MNP&V.42bis S 395 

Supra Modem 9600 Plus 
(V.32,MNP,V.42bis) 1279 

U.S. Robotics Courier HST 14.400 1649 

U.S. Robotics HST Dual Standard 2249 

ACHTUNG! Der Anschluß eines Modems ohne 
Postzulassung an das öffentliche Tclcfonnctz der 
BRD ist verboten und unter Strafe gestellt! 


SYSTEME 


Amiga 2000C. 1MB, 1LW 
Amiga 3000 UX-25, 5MB, 882, 

D 

1395 

100MB Festplatte 

Amiga 3000, 68882, 25MHz, 

D 

6995 

2MB. 52MB 


4295 

mit 105MB 

Amiga 3000T, 882, 25MHz, 


4679 

5MB, 105MB 


6279 

Amiga 500 

D 

779 

Amiga 500 Plus 

D/N 

879 

CDTV Grundgerät 

D 

1379 

Eizo 9060 S-Z Flexscan 


1679 

Eizo 9070 S-Z Flexscan 

S 

2395 

Eizo 9080i Flexscan 

S 

2649 

Hitachi 14” MVX SSI Multisync 

1195 

HP Laserjet IIIP 

D 

2495 

1DEK 17” SSI Flatscreen 


2579 

Monitor 1950 Multisync 


995 

Monitor Commodore 1084S 


579 

ZUBEHÖR 



A 2232 Multi Serielle Karte 

A 2386SX 386AT Karte 

D 

449 

16MHz 

D/N 

1079 

A-Max 2 Mac Emulator 


379 

A-Max 2 Plus 


a.A. 

Mac Cutting Edge Drive 


449 

Amtrac Trackball 

S 

169 

ATonce AT Emulator A-2000 
ATonce Plus 16 MHz AT 

D/S 

549 

Emulator incl 512KB A-500 

D/S 

549 

Big Fat Agnus 

S 

95 

Disketten 3 1/2 Zoll 2DD 

je 1.00 

EPSON GT 4000 
incl. Interface & Software 
EPSON GT 6000 

D 

3879 

incl. Interface & Software 
Handy-Scanner 400 dpi 

D 

4379 

16 Grau 105mm m.Texterk. 

D/S 

649 

ohne Texterkennung 
Handy-Scanner 400 dpi 

D/S 

489 

64 Grau 105mm m. Texterk. 

D/S 

849 

ohne Texterkennung 

D/S 

679 

Joystick Competition Pro Star 


55 

Kickstart/Workbench 2.0 

D/N 

259 

Laufwerk 3 1/2 Zoll Extern 


175 

Laufwerk 3 1/2 Zoll Int. A-2000 S 

135 

Manix Deck 


49 

Manix Twins Joystick 
Professional Scanner II mit 

N 

39 

Texterkennung, 64 Grau, A4 


1895 

Reis-Mouse 200 dpi 

D/S 

69 

Reis-Mouse 400 dpi 

D/S 

95 

Wir setzen Zeichen: 



in Deutsch: 


D 

superbillig: 
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amigaOberland. Soft- und Hardware vom Feinsten, Preise vom Kleinsten. 


























T 


E 


S T 



Spiel des Monats 

POPULOUS // 

Kennen Sie das wohl erfolgreichste Computerspiel al¬ 
ler Zeiten? Haben Sie schon mal was von Populous ge¬ 
hört - dem Spiel der Götter? Jetzt ist der Nachfolger da. 
Begleiten Sie uns beim Ausflug in die geheimnisvolle 
Welt der Mythen - die Unsterblichkeit wartet... 


von Michael Schmittner 

Götterdämmerung: Sein Blick 
schweift über das Land. Häuser, 
Städte, Straßen, Wälder, Men¬ 
schen: nichts entgeht seiner Auf¬ 
merksamkeit; er ist ein Gott. In Se¬ 
kunden verwandelt er Wasser zu 
Land, trägt Berge ab oder läßt 
Pflanzen sprießen. Doch er ist 
nicht allein auf dieser Welt - es gibt 
noch einen anderen Unsterbli¬ 
chen, und dieser ist ebenso mäch¬ 
tig wie er selbst. 

In Populous II (Pop-Il) schlüpft 
der Spieler wieder in die Rolle ei¬ 
ner Gottheit. Aufgabe ist es, sein 
Volk - die wahren Gläubigen also - 
zu beschützen. Denn, je größer die 
Zahl seiner Anhänger, desto stär¬ 


schaffen werden. Dazu werden 
Berge abgetragen oder die Ozea¬ 
ne abgesenkt. Aber Vorsicht, jede 
Aktion kostet Kraft. Die Zeit schrei¬ 
tet voran, und 
nach und nach 
verwandeln sich 
die kleinen Holz¬ 
hütten in Stein¬ 
häuser, diese wie¬ 
derum werden zu 
Burgen und Städ¬ 
ten - je nachdem, wie die Infra¬ 
struktur (Freiraum für Ackerland, 
Straßen, Bäume etc.) beschaffen 
ist. Diese Entwicklung geht auto¬ 
matisch vonstatten; der Spieler 
kümmert sich hier lediglich um die 
Rahmenbedingungen. Blinkende 
Punkte auf der Übersichtskarte 



ker ist er. Maßeinheit für seine 
Macht ist das Manna. Ein roter 
Farbbalken am unteren Bild¬ 
schirmrand zeigt an, wieviel göttli¬ 
che Energie einem gerade zur Ver¬ 
fügung steht. 

Zu Anfang ist alles noch relativ 
einfach: Jede Gottheit hat ein paar 
Gläubige um sich versammelt. Mit 
der Zeit werden es immer mehr, 
und so muß neuer Lebensraum ge- 



130 



Übersichtlich: Das Spielfeld kann jetzt auf Bildschirmgröße 
gebracht werden. Die Effekte werden dann per Tastatur 
gewählt. 


Tolle Grafik: Über 5000 Animatio 


Amiga-test 




AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


















































nen bereichern das Spiel 


zeigen an, wie sich die Siedlungen 
ausbreiten. 

Jetzt wird es langsam Zeit, sich 
um die Ketzer von gegenüber zu 
kümmern, bevor dieser Irrglaube 
überhand nimmt. Ein Mausklick te- 
leportiert Sie über die Siedlungen 
der Gegenseite. Auch hier wird flei¬ 
ßig gewerkelt, und dem kann na¬ 
türlich nicht tatenlos zugesehen 
werden. 

Die Büchse der Pandora bein¬ 
haltet jetzt - je nachdem, in wel¬ 
cher Spielstufe man sich gerade 
befindet - bis zu 30 Gemeinheiten: 
Flutwellen, Wirbelstürme, Erdbe¬ 
ben, Feuerregen, Vulkane u.v.m. 
Jede dieser göttlichen Plagen ist 
grafisch und soundtechnisch ein 
Leckerbissen: Unter lautem Ge¬ 
knister springen Feuersbrünste 
von Haus zu Haus, tosende Wind¬ 
hosen reißen mit, was sich ihnen in 
den Weg stellt. Neu bei Pop-Il: Fe¬ 
stungen. Städte können von Befe¬ 
stigungsmauern umgeben werden 
und sind dann nur sehr schwer zu 
zerstören. In so einem Fall hilft nur 
ein direkter Angriff - und der ist al¬ 
les andere als leicht. Leider ist 
auch die andere Seite nicht hilflos, 
und so kommt es früher oder spä¬ 
ter zum Schlagabtausch. 

Populous II bietet wieder mehre¬ 
re Spielmodi: Conquest (1000 ver¬ 
schiedene Welten), Custom (eige¬ 
ne Spielgestaltung) und natürlich 
die beliebte 2-Spieler-Option über 
Modem oder Null-Modem-Kabel. 



Gott-Design: Aussehen und Eigenschaften können verändert werden 



Nach Aussagen der Programmie¬ 
rer ist der gefürchtete »Landscape- 
Error« in der neuen Version beho¬ 
ben (ein häufig aufgetretenes 
Synchronisationsproblem beim 
2-Spieler-Modus in Populous I). 
Derzeit werkelt man in den 
BullFrog-Labors übrigens an zu¬ 
sätzlichen Szenariodisketten. Ne¬ 
ben neuen - und natürlich beson¬ 
ders kniffligen - Landschaften, 
denkt man in England auch über 
ein sog. Problem-Game nach. In 
dieser Variante muß der Spieler 
dann bestimmte Probleme (Natur¬ 
katastrophen, Befriedung zweier 
Völker etc.) lösen. 

M-E-l-N-U-N-G 

Ist Populous II nun wirklich besser 
als sein Vorgänger oder nur der 
simple Aufguß eines erfolgreichen 
Spielprinzips? Die Frage ist leicht 
zu beantworten: Pop-Il ist schlicht 
und einfach ein Schlaganfall. 

Im zweiten Teil wurden all die 
Optionen miteingebracht, die beim 
Vorläufer gefehlt haben; einige 
Beispiele: 

- das gesamte Spiel kann nun so¬ 
wohl per Maus als auch über Tasta¬ 
tur gesteuert werden; 

- integrierte On-Iine-Hilfe; 

- Grafik und Sound sind noch bes¬ 
ser als im ersten Teil; 

- das eigentliche Spielfeld läßt 
sich auf volle Bildschirmgröße 
bringen; 

- es gibt viel mehr göttliche Waffen 
und Aktionsmöglichkeiten (z.B. 
Straßen, Pflanzen, Stadtmauern 
etc.) 

- Statusinformationen sind we¬ 
sentlich leichter abzulesen. 

Was mich persönlich aber letzt¬ 
lich überzeugt, ist, daß die strategi¬ 
sche Komponente mehr Gewicht 
bekommen hat. Es ist jetzt nicht 
mehr damit getan, die andere Sei¬ 
te bis zum Umfallen mit Naturkata¬ 
strophen zu drangsalieren - befe¬ 
stigte Städte halten wirklich eini¬ 
ges aus. Nein, jetzt ist exakte Pla¬ 
nung angesagt: Wie schütze ich 
die Grenzen, wo baue ich Straßen, 
wie nehme ich eine Festung ein? 
Kurz und gut: Populous II ist faszi¬ 
nierender, schöner und schwerer. 

Ähnlich geartete Simulationen 
werden es ab jetzt noch viel schwe¬ 
rer haben, sich gegen die Popu- 
lous-Reihe zu behaupten. 



AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


131 
























Der zweite Teil hat es in 
sich: Populous II ist we¬ 
sentlich kniffliger. Für uns 
Grund genug, den Pro¬ 
grammierern ein paar 
Spieletips zu entlocken 
und einen Blick hinter die 
Kulissen zu werfen. 


von Michael Schmittner 

Vor etwa drei Jahren sorgte Popo- 
lous I für Furore auf dem Spiele¬ 
markt. Es wurde auf 14 verschiede¬ 
ne Computersysteme übertragen 
und wurde bis heute über eine hal¬ 
be Millionen mal verkauft. Wir woll¬ 
ten mehr als Zahlen wissen und lie¬ 
ßen uns von den Programmierern 
einige Details erzählen. 

»Populous II hat alles, was wir 
schon gerne im ersten Teil reali¬ 
siert hätten. Das grundlegende 
Spielprinzip ist gleichgeblieben, 
da man sich so am besten mit sei¬ 
ner Aufgabe identifizieren kann. 
Aber: Die fünf zerstörerischen Ef¬ 
fekte in Pop-I schränkten den Spie¬ 
ler doch etwas ein; deshalb haben 



Spiel des Monats 


ALL ABOUT POPULOUS II 



Die Welt von Pop-Il: Landkarte, Spielfläche und Erfolgsbarometer 



Peter Molyneux: Der Programmierer von Populous II 


wir jetzt über 30 Optionen einge¬ 
baut. Dabei wurden die Strategie- 
und Taktikmöglichkeiten wesent¬ 
lich erweitert. Einzelne Maßnah¬ 
men können auch kombiniert wer¬ 
den, um so deren Effekte zu ver¬ 
stärken. 

Die Grafikroutinen wurden kom¬ 
plett überarbeitet. Pop-Il besitzt 
nun über 5000 unterschiedliche 
Animationen. Auch bei der Musik 
hat sich einiges getan: Die streng 
monotone Sounduntermalung des 
ersten Teils wurde durch eine grie¬ 


chisch klingende Hintergrundmu¬ 
sik ersetzt. Griechisch deshalb, da 
der Spieler (vom Göttervater Zeus 
gestützt) gegen 32 andere Gotthei¬ 
ten antritt. 

Darüber hinaus haben wir ein 
Rollenspielelement eingebaut: 
Die Fähigkeiten der eigenen Gott¬ 
heit dürfen nach und nach beson¬ 
ders trainiert werden. So kann sich 
der Spieler auf Effektegattungen 
(Feuer, Wasser etc.) spezialisieren. 
Das, in Verbindung mit der Mög¬ 
lichkeit sich das Aussehen seines 
Gottes frei zu wählen, gestaltet 
Pop-Il viel persönlicher.« 


Auf der AM IG A ’91 in Köln trafen 
wir Peter Molyneux, den geistigen 
Vater von Populous. Nach zähen 
Verhandlungen hatten wir ihn end¬ 
lich soweit: Peter griff tief in seine 
Trickkiste und verriet uns zehn hei¬ 
ße Tips zu Populous II. 

»I. Wer rastet der rostet; beson¬ 
ders am Anfang eines jeden Le- 
vels. Ebnen Sie Land ein oder wer¬ 
fen Sie die Bewohner aus Ihren 
Häusern - seien Sie auf alle Fälle 
immer aktiv. 

II. Einer der gemeinsten Effekte 
ist der Wasserstrudel. Legen Sie 
immer gleich mehrere in dieselbe 
Richtung. Jeder Strudel gräbt vier 
Landeinheiten ab. 

III. Greifen Sie sich den gegneri¬ 
schen Anführer - er ist die wichtig¬ 
ste Person; lassen Sie ihn nicht zu 
stark werden. 

IV. Kombinieren Sie die Effekte. 
Pflanzen Sie doch mal Bäume in 
und um eine feindliche Stadt (oder 
Festung). Zünden Sie dann das ei¬ 
ne Ende der »Lunte« an. 



V. Sollten Sie in Bedrängnis ge¬ 
raten, bauen Sie schnell eine Befe¬ 
stigungsmauer um ihre Stadt. Ei¬ 
ner einfachen militärischen Grund¬ 
regel folgend, benötigt der Gegner 
doppelt so viel Angreifer wie Sie 
Verteidiger. 

VI. Giftpilze sind gerade in der 
Endphase der Spiels nützlich, be¬ 
sonders wenn fast das ganze Land 
eben ist. Experimentieren Sie 
auch mit verschiedenen Formen. 

VII. Sollte einer Ihrer Leute von 
einer ansteckenden Krankheit be¬ 
fallen sein - töten Sie ihn nicht. Ma¬ 
chen Sie ihn dagegen zum Ritter; 
er wird zwar nicht besonders lang 
leben, läuft aber zum Gegner. 

VIII. Felsklumpen lassen sich 
am einfachsten durch Versenken 
entfernen. 

IX. Jeder Held ist gegen einen 
ganz bestimmten Effekt immun. 
Setzen Sie daher Hercules ein, 
wenn Sie von Erdbeben heimge¬ 
sucht werden, Adonis bei Sümpfen 
usw. 

X. Lassen Sie nach einer Flut¬ 
welle immer gleich auch einen 
Wasserstrudel erscheinen. Dieser 
verhindert, daß Ihr Gegner das 
Land wieder aufschüttet, um so 
seine Leute zu retten.« 

Soweit unsere kleine »Starthil¬ 
fe«. Mehr verraten wir Ihnen nicht - 
noch nicht. 


132 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 

























Bitte bei der Bestellung den 
Computertyp angeben: 
Amiga 500/1000/2000/3000. 


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Electronic-Filialen, Allkauf-SB-Warenhäusem und Fotofachgeschäften 





















NEW S 


Tag de± Abj^echjuniu 

TERMINATOR 2 



Einfallslos: Hier wird versucht, mit einem bekannten Filmtitel 
ein Spiel aufzuwerten 


von Mario Kretschmar 

Die Erde im Jahre 2019: Roboter 
führen einen erbarmungslosen 
Krieg gegen die letzten überleben¬ 
den Menschen auf der Erde. »Sky- 
net« - ein Supercomputer - hat 
1996 die vollständige Kontrolle 
über die Verteidigungssysteme 
der Vereinigten Staaten übernom¬ 
men und auf sein Geheiß wird der 
grausame Vernichtungsfeldzug 
gegen das letzte Sicherheitsrisko, 
die Menschen, geführt. Dem Com¬ 
putertyrannen und seinen Termi¬ 
natorhorden steht eine Gruppe 
mutiger Rebellen gegenüber. Ihr 
cleverer Anführer, John Connor, 
sorgt durch sein Talent immer wie¬ 
der für Niederlagen der Maschi¬ 
nen. Der Computer beschließt, ei¬ 
nen Terminator in die Vergangen¬ 
heit zu schicken und die Mutter 
des Rebellenhauptmanns zu eli¬ 
minieren, bevor John Connor auf 
die Welt kommt. Die Aufständi¬ 
schen schicken zum Schutz der 
Mutter einen Kämpfer aus ihren 
Reihen hinterher, der den gegneri¬ 
schen Cyborg vernichtet. John 
Connor wird geboren und »Skynet« 
schickt erneut einen Terminator. 
Der soll im Jahre 1994 den jungen 
John Connor aus dem Weg räu¬ 
men. 

Dank Ocean kann nun die Com¬ 
puterspielgemeinde die wichtig¬ 
sten Szenen aus dem teuersten 
Kinospektakel aller Zeiten nach- 
spielen. In acht einzelnen Stufen 
steuert der Spieler den Terminator 
und seinen Schützling John durch 
einzelne Teile des Films. ms 



134 


Amiga-test 


Ad 

Terminator II 

7,6 

von 12 

GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 01/92 

Grafik 

X 

1 

X 

X 

X 


Sound 

X 

X 

X 

X 

X 


Spielidee 

X 

X 

X 

X 



Motivation 

X 

X 

X 

X 



Titel: Terminator II 

Preis: ca. 90 Mark 

Hersteller: Ocean 

Anbieter: Bomico, 

Am Südpark 12, 6092 Keltersbach, 

Tel. 0 61 07/7 60 60 


M-E-l-N-U-N-G 


Wer sich auf einen gelungen 
Nachschlag zum Film auf dem 
Computer gefreut hat, der wird ent¬ 
täuscht. Das Spiel ist leider wie vie¬ 
le andere Filmumsetzungen nur 
mittelmäßig. Die Proportionen der 
Spielfiguren gleichen denen von 
Gorillas und die beiden Termina¬ 
tors bewegen sich beim Kampf wie 
Gummibären. Die Sounds kra¬ 
chen mächtig aus dem Lautspre¬ 
cher, passen aber zum Spiel. Steu¬ 
ern läßt sich der Terminator gut, 
aber Joystickneulinge werden spä¬ 
testens im zweiten Level das Hand¬ 
tuch werfen. Trotz imposant gestal¬ 
teten Vorspanns und der digitali¬ 
sierten Zwischenparts, kann das 
Spiel nicht überzeugen, da die 
Möglichkeiten des Amiga bei wei¬ 
tem nicht ausgeschöpft werden. 



Pas Imperium kehrt zunicjc 

R-TYPEII 



Enttäuschend: Das Geld für die Amiga-Version trägt man 
besser in die Spielhalle 


von Mario Kretschmar 

Nach seiner schmählichen Nie¬ 
derlage im ersten Teil von R-Type, 
hat das ruchlose Bydo-Imperium 
wieder Kräfte gesammelt und will 
nun erneut die Menschheit, mit wil¬ 
der Mordlust und Rache im Sinn, 
überfallen. 

Um das Universum vor den Krea¬ 
turen des Bösen zu retten, haben 
die Menschen einen »R-9-Fighter« 
modifiziert und aufgepeppt. Mit 
ihm soll ein unerschrockener Pilot 
starten und den Gegenschlag der 
Mutanten zum Stehen bringen. 

In sechs horizontal scrollenden 
Leveln erwarten den Spieler High- 
Tech-Aliens, die es in sich haben 
und wie schon im ersten Teil, die 
bösartigsten Formen annehmen 
können. Das Raumschiff ist an¬ 
fangs zwar nur mit einer einfachen 
Laserkanone ausgerüstet, kann 
aber im Spielverlauf ständig aufge¬ 
rüstet werden. Sind die gegneri¬ 
schen Brocken zu groß, schaltet 
man, durch permanenten Feuer¬ 
knopfdruck, auf Beam-Schuß um. 
Dieser ist in zwei Stärken vorhan¬ 
den. Die erste Stufe putzt problem¬ 
los größere Gegner vom Bild¬ 
schirm und die zweite teilt sich in 
mehrere verheerende Schüsse. 
Wie beim echten Spielautomaten, 
kann man ein verlorenes Spiel 
dreimal fortsetzen. ms 



M-E-l-N-U-N-G 

Der zweite Teil der beliebten Balle¬ 
rei, zeigt sich mit einer Supergrafik 
und einem Klassesound, die vom 
Automaten gut übernommen wur¬ 
den. Leider wurde bei der Pro¬ 
grammierung des Spiels gepatzt. 
Das Scrolling ist alles andere als 
butterweich und nur nach mehre¬ 
ren Versuchen hat man sich an die 
Ruckelei gewöhnt. Die Steuerung 
geht in Ordnung, aber das Spiel¬ 
tempo ist mäßig. Der Automaten¬ 
kenner fragt sich, wo der Einwurf 
für die Schlaftabletten am Amiga 
angebracht ist, denn so richtige 
Action kommt nicht auf. 

Amiga-test 


R Type II 


7,9 

von 12 

GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 01/92 

Grafik 

□ 

33 

X 

X 


Sound 

3 

33 

X 

X 


Spielidee 

3 

33 

X 



Motivation 

3 

33 





Titel: R Type II 
Preis: ca. 90 Mark 
Hersteller: Activision 
Anbieter: Rushware, 
Bruchweg 128, 4044 Kaarst, 
Tel. 0 21 01/60 70 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 




































































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Ausfhm ins Grüne 


MICROPROSE 



Abschlag: Sechs wählbare Kamerapositionen lassen den 
Ball keine Sekunde aus den Augen 



Übersichtskarte: Der Weg zum Green will gut geplant sein - 
der kürzeste ist nicht immer der beste 


von Michael Schmittner 

Kameraschwenk. Aus dem Nichts 
erscheint ein kleiner, immer größer 
werdender weißer Punkt. Der 
Punkt entpuppt sich als Golfball, 
der sich mit atemberaubender Ge¬ 
schwindigkeit der Kamera nähert. 
Der Ball berührt den Boden und 
hoppelt gemächlich Richtung 
Loch. Wiederum ein Kamera¬ 
schwenk. Die Spannung steigt. 
Fällt der Ball ins Loch, oder...? 

MicroProse Golf bietet eine 
neue Golfsimulation mit elf ver¬ 
schiedenen Spielvarianten an. 
Das reicht vom einfachen Üben 
übers Spielen gegen den Compu¬ 
ter bis hin zu Turnieren mit bis zu 
vier Spielern. Für jeden Golfer las¬ 
sen sich individuelle Präferenzen 
einstellen, z.B. ob man Links- oder 
Rechtshänder ist, die Schläger¬ 
ausstattung, ob man die Entfer¬ 
nungsangaben lieber in Yard oder 
Meter hätte u.v.m. 

Es empfiehlt sich, vor dem Be¬ 
ginn eines Turniers oder eines 
Spiels zuallererst eins: Üben. Tut 
man das nicht, wirkt sich dies auf 
das Handicap aus. Das Handicap 
beim Golf ist ein Maß für die Spiel¬ 
stärke eines Spielers. Je kleiner 
das Handicap, desto besser ist der 
Spieler. MicroProse Golf berech¬ 
net automatisch Ihr persönliches 
Handicap. Da sich alle Spiele, 
Schläge und Turniere auf Diskette 
oder Platte sichern lassen, kann 
das Handicap durch fleißiges trai¬ 
nieren dementsprechend verbes¬ 
sert werden. 

M-E-l-N-U-N-G 

Es ist nicht die erste, aber eine äu¬ 
ßerst realistische, mit vielen Fein¬ 
heiten versehene Golfsimulation. 
Nicht zuletzt erzeugen die sechs 
wählbaren Kameraeinstellungen 
ein Gefühl des »Dabeiseins«, des 
Greifbaren. Die einzigartigen, dem 
fliegenden Ball folgenden Kamera¬ 
schwenks, ob von hinten, von vor¬ 
ne oder von der Seite, sogar um 
den fliegenden Ball herum: Das ist 
Golf live. 

Zudem ist mir positiv aufgefal¬ 
len, daß diese Golfsimulation so¬ 
wohl auf einem Amiga 500 als 
auch auf dem Amiga 3000 tadellos 
seinen Dienst verrichtete und kom¬ 
plett eingedeutscht wurde. 

MicroProse Golf ist wirklich eine 
gelungene Golfsimulation, die es 
versteht, den Reiz dieses elitären 
Edelsports auch blutigen Laien 
wie mir zu vermitteln. 



Geübt werden kann das Ab¬ 
schlagen und das Putten, also das 
Einlochen. Man sollte nicht zu 
sparsam mit dem Üben sein, denn 
so einfach die Bedienung, das Ein¬ 
stellen und das Schlagen auch ist, 
so schwierig wird es, wenn plötz¬ 
lich »Umweltbedingungen« wie 
Wind, Bodenunebenheiten oder 
Sandbunker das Spiel beeinflus¬ 
sen. 

Der »lästigen« Pflicht folgt end¬ 
lich die Praxis. Zunächst wird der 
Spielmodus bestimmt (Turnier, 
Einzelspiel etc.). Zur Auswahl ste¬ 
hen elf Spielvarianten. Hat man 


sich für eine entschieden, werden 
die Spielernamen eingegeben. 
Jetzt noch schnell den Golfplatz 
aussuchen und es kann losgehen. 

Es erscheint eine dreidimensio¬ 
nale Übersichtskarte des zu spie¬ 
lenden Lochs. Hier läßt sich die 
Richtung angeben, in die man den 
Ball spielen möchte. Die Einstel¬ 
lung erfolgt intuitiv über die Maus 



und zeigt zudem noch die maxima¬ 
le, mit dem gewählten Schläger 
mögliche Reichweite an. Die ange¬ 
gebene Reichweite trifft aber nur 
bei optimalen Wetterverhältnissen 
zu. Wind z.B. kann diese, je nach 
Richtung, vergrößern oder verklei¬ 
nern. 

Nun befindet man sich am Ab¬ 
schlag und sieht das Fairway vor 
sich. Hier kann die Schlagrichtung 
nocheinmal feinjustiert werden. Ist 
man soweit, betätigt man einen 
Schalter, der den Schwung aus¬ 
löst. Hierbei ist absolutes Feinge¬ 
fühl ein Muß. Es gilt, abhängig von 
der Entfernung des Loches, zum 
richtigen Zeitpunkt die »Beschleu¬ 
nigung« abzubrechen. Doch damit 
ist es nicht getan. Auch die Art des 
Schlags, ob der Ball mit oder ohne 
Effet gespielt werden soll, muß be¬ 
stimmt werden - und das ist alles 
andere als einfach. Beide Vorgän¬ 
ge spielen sich in weniger als einer 
Sekunde ab. Hier kommt es auf gu¬ 
tes Timing und Fingerspitzenge¬ 
fühl an. Aber die ersten Schläge 
dürfen in »die Hose gehen«, denn 
noch ist kein Meister vom Himmel 
gefallen. 

Beim Putten steht man vor ande¬ 
ren Problemen: ist das Grün ab¬ 
schüssig, ist es schnell oder lang¬ 
sam? Kommt der Wind von hinten 
oder von der Seite? Auch hier trifft 
der alte Satz vom Meister und dem 
Himmel zu. Deshalb: Üben, üben, 
üben... 


Amiga-test 



Microprose Golf 


10,4 

von 12 


GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 01/92 


Grafik 


Sound 


Spielidee 


Motivation 


EEEEE 

EEEEE 

EEEEE 

EEEEE 


Titel: Microprose Golf 
Preis: ca. 105 Mark 
Hersteller: Microprose 
Anbieter: United Software, 
Hauptstr. 70, 4835 Rietberg 2, 
Tel. 0 52 44/40 80 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


137 


































DIES IST EINE AUSWAHL DER UNGLAUBLICHEN MOEGLICHKEITEN UND 

FUNKTIONEN: 


EINFACH IM ERWEITERUNGSPORT IHRES AMIGA S 
GIBT IHNEN DIE LEISTUNGSFAEHIGKEIT, UM FAST ALLE 
PROGRAMME ZU FREEZEN. \ 


• ANHALTEN UND ABSPEICHERN DES LAUFENDEN PROGRAMMES AUF 
DISKETTE 

Durch ein spezielles Packverfahren ist es moeglich, bis zu drei Programme 
auf einer Diskette abzuspeichern. Das Amiga Action Replay bietet jetzt die 
Moeglichkeit, alles sofort im Amiga-Dos-Format auf Diskette abzuspeichern. 
Das gefreezte Programm ist auch ohne das Modul wieder einladbar; also 
auch auf Festplatte abspeicherbar. Funktioniert mit bis zu 2 MB-RAM wie 
auch mit 1 Meg-Chip-Mem (Fat- und Big Agnus). 
t SUPERSTARKER TRAINER-MODE 

Durch den wesentlich verbesserten und starken Deep-Trainer, 
durch noch mehr Leben, Munition und Energie haben Sie nun die 
Moeglichkeit, die schwierigsten Levele zu bewaeltigen. 

• EINZIGARTIG!! UNENDLICHE LEBEN - TRAINER-MODUS - JETZT NOCH 
BESSER 

Erlaubt es Ihnen, mehrere oder unendliche Leben zu erstellen. Sehr sinnvoll 
bei schwierigen Spielen oder Spiellevels. Sehr einfach in der Benutzung. 
Keine Programmierungs-Kenntnisse notwendig. 

BURSTNIBBLER 

Dieses superschnelle und effektive Kopierprogramm ist im Action 
Replay Mk III integriert und nach Befehlseingabe sofort 
einsatzbereit (keine langen Lade-Zeiten). 

• VERBESSERTER SPRITE-EDITOR 

Der "Full Sprite Editor“ macht es moeglich, ganze Sprites anzusehen und zu 
veraendern. 

PAL • ODER NTSC-MODE 

Schaltet Ihren Amiga auf NTSC Mode um, damit Sie auch NTSC- 
Software benutzen koennen (deutsche Amiga-Computer mit 
amerikanischer Software benutzen). Funktioniert nur mit neuem 
Agnus-Chip! 

• VIRUS DETECTOR 

Umfangreicher Virus Detector/Vernichter. Schuetzt Ihre Programm- 
Investierung. Erkennt und vernichtet alle bis jetzt bekannten Viren. 

• ABSPEICHERN VON BILDER UND MUSIK AUF DISKETTE 

Bilder und Soundsamples koennen auf Diskette gespeichert werden. 
Abspeicherbar als IFF-Format fuer die Verwendung mit den Standard- 
Zeichen- und Musikprogrammen. 

NOCH MEHR CLI BEFEHLE IM MK III ENTHALTEN! 

• ZEITLU PEN-MODUS 

Jetzt koennen Sie Ihre Programme in Zeitlupe ablaufen lassen. 
Einfache Geschwindigkeitseinstellung von voller Geschwindigkeit 
bis zu 20%. Ideal fuer schwierige Programmteile!! 


Keine Progr 


JOYSTICK-HÄNDLER 

Erlaubt dem User den Joystick zu benutzen anstatt der 
Tastatur. Sehr nuetzlich bei Tastaturprogrammen. 

• FORTSETZUNG ANGEHALTENER PROGRAMME 

Ein einfacher Tastendruck genuegt, um Ihr Programm zu starten, 
wo Sie es verlassen haben. 

VERBESSERTE EXTERNE RAM-UNTERSTUETZUNG 
Die Befehle des Mk III arbeiten jetzt besser mit den meisten 
RAM-Erweiterungen. 

• COMPUTER.STATUSANZEIGE 

Nach Druecken einer Taste erhalten Sie Informationen ueber den 
momentanen Zustand Ihres Computers (Fast-Ram, Chip-Ram, Ramdisk, 
Laufwerkstatus usw.) 

SET MAP 

bietet Ihnen die Moeglichkeit, Ihre eigene Tastaturbe legung 
zu editieren, zu speichern oder zu laden. 

• BOOTSELECTOR 

Waehlen Sie selbst aus, von welchem Laufwerk Ihr Computer booten soll. 
Funktioniert mit fast allen Programmen im Amiga-Dos-Format. 

• SEHR LEISTUNGSFAEHIGER BILD-EDITOR 

Nun koennen Sie aus dem Speicher Bilder aussuchen und veraendern. 

Sie haben ueber 50 Befehle zur Verfuegung, um das Bild auf dem 
Bildschirm zu veraendern. Ausserdem haben Sie ein "Overlay-Menu" zur 
Verfuegung, welches Ihnen alle Informationen gibt, die Sie bei Ihrer 
Arbeit gebrauchen koennen. Kein anderes Produkt gibt Ihnen so viele 
Moeglichkeiten, ein eingefrorenes Bild zu bearbeiten. 

VERBESSERTE DRUCKER-UNTERSTUETZUNG 
inklusive komprimiertes, kleine Zeichen-Befehl. 

• MUSIC-SOUND-TR ACKER 
Mit dem Music-Sound-Ttacker koennen Sie komplette 
Musikstuecke in Ihren Programmen, Demos usw. finden, um diese 
dann auf Diskette abzuspeichern. Abgespeichert wird im meist 
gebraeuchlichsten Musikdatei-Format. Somit ist die Kompatibilitaet mit 
den meisten Programmen gewaehrt. 

FILE REQUESTER 

Wenn Befehle ohne File-Name eingegeben werden, erscheint 
ein File-Register. 

• DAUERFEUER-MANAGER 

Im Action Replay II - Einsteltmenu koennen Sie das Dauerfeuer von 0 
bis 100% einstellen. Joystick 1 und 2 koennen getrennt eingestellt 
werden. 













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• DISKCODER 

Mit dem neuen Diskcoder haben Sie nun die Moeglichkeit, Ihre Disketten 
mit einem Codewort zu verschluesseln, um Ihre Disketten somit vor 
unbefugten Zugriff zu sichern. Verschluesselte Disketten koennen nur 
mit Ihrem Sicherheitscode geladen werden. Eine hervorragende Loesung 
fuer Ihre Sicherheit. 

DAUERFEUER-MANAGER 

Im Action Replay II - Einstellmenu koennen Sie das 
Dauerfeuer von 0 bis 100% einstellen. Joystick 1 und 2 
koennen getrennt eingestellt werden. 

• START-MENU 

Action Replay II hat ein Einstellmenu fuer die Bildschirmfarben. Hier 
koennen Sie alles nach Ihrem Geschmack einstellen. Sehr einfache 
Handhabung. 



• DISKETTEN-MONITOR 

Umfangreicher Disketten-Monitor. Zeigt die Disketten-Information in 
einen leicht verstaendlichen Format an. Alle Moeglichkeiten zum 
Modifizieren und Abspeichern sind vorhanden. 

VERBESSERTE DEBUGGER-BEFEHLE 
z. B. Mem Watch Points und Trace. 

• DOS KOMMANDOS 

Sie koennen nun jederzeit alle DOS-Kommandos aufrufen • Dir, 
Format, Copy, Device usw. 

• DISK COPY 

Disk-Copy startet bei Betaetigung einer Taste und ist schneller als das 
Dos-Copy. Kein Laden der Workbench mehr • sofortiger Zugriff. 


UND DER LEISTUNGSFAEHIGSTE MASCHINENSPRACHEFREEZER/MONITOR 


• Nun mit ÖO-Zeichen-Bildschirm und Zwei-Wege-Scrolling • Kompletter M68000 Assembler/Disassembler • Kompletter Bildschirm-Editor • 
Laden/Speichern Block • Schreibe "String"in Speicher • Springe zu bestimmter Adresse • Zeige RAM als Text • Zeige eingefrorenes Bild • Spiele 
residentes Sample • Zeige und editiere alle CPU-Register und Flags • Taschenrechner • Hilfe-Kommando • Volle Suchmoeglichkeiten 

Der einzigartige Custom-Chip-Editor erlaubt es Ihnen, alle Chipregister anzusehen und zu veraendern - auch Register, die nur beschrieben werden 
koennen. 

• Notizblock • Diskettenzustand - zeigt aktuellen Track an - Disketten-Syncronisation usw. • Dynamische Breakpoint-Behandlung • Zeige Speicher 
als HEX, ASCII, Assembler, Dezimal • Copper Assembler/Disassembler 

INFORMATION ZUM UPGRADE 

Nach Einsendung Ihres Action Replay Mk II erhalten Sie zum Preise von DM 129,00 zzgl. Versandkosten die Version Mk III. 

Der Status des eingefrorenen Programmes inklusive aller Register steht unveraendert im Speicher 
Ihres Computers - wichtig fuer den Debugger! 







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Outside-View: Details wie fahrende Lastwagen können auch 
ausgeblendet werden 



Oldtimer: ILS und Bordcomputer gibt’s nicht - Handarbeit 
ist angesagt 


von Oliver von Quadt 

Militärische Simulationen zu Bo¬ 
den, zu Wasser oder in der Luft 
bleiben trotz aller Vorbehalte in. 
Das Problem ist dabei nur, daß es 
von modernem Kriegsspielzeug 
schon mindestens drei Simulatio¬ 
nen pro Genre gibt. 

»Wings« setzte da mit einer sehr 
guten, im Ersten Weltkrieg spielen¬ 
den Flugzeugsimulation, erfolg¬ 
reich auf Nostalgie ä la Baron von 
Richthofen. Was liegt also für ein 
Softwarehaus wie MicroProse nä¬ 
her, diesen Chartstürmer ins Visier 
zu nehmen: Auch »Knights of the 
Sky« fliegt im Doppeldecker-Zeit¬ 
alter, kann aber noch ein bißchen 
mehr. 

Anfangsdatum ist der Mai 1916 - 
gut 21 Monate nach Kriegsbeginn. 
Der Spieler ist auf Stützpunkten 
entlang der Front stationiert. Das 
Hauptmenü offeriert vier Optio¬ 
nen: Flugtraining, Einsätze gegen 
deutsche Fliegerasse (Richthofen, 
Mölders und Co.), Link zu einem 
zweiten Amiga (über Kabel oder 
Modem) sowie eine »Kriegskarrie¬ 
re«, in deren Verlauf der Spieler im¬ 
mer neue Aufträge erfüllen muß. 

M-E-l-N-U-N-G 

Ich war total vernarrt in Wings und 
bin dabei wohl nicht alleine dage¬ 
standen. Darüber hinaus war ich 
aber auch nicht der einzige, dem 
das Strafing (Angriff auf Bodenzie¬ 
le) negativ aufgestoßen ist. Knights 
of the Sky ist zum Glück anders: es 
zählt zwar immer noch die Ab¬ 
schußrate - das liegt in der Natur 
der Sache - aber der Ton macht 
bekanntlich die Musik. 

Die ersten Flugstunden waren 
zugegebenermaßen mühsam, 
und ich fand die Steuerung an¬ 
fangs etwas zu empfindlich (außer¬ 
dem kam ich aus dem Stalling 
nicht mehr heraus). Aber Übung 
macht ja bekanntlich den Meister, 
und schließlich kam ich mit 
Knights super zurecht. 

Für mich ist Knights of the Sky 
kein billiger Abklatsch eines altbe¬ 
währten Spiels, sondern eine wirk¬ 
liche Bereicherung dieses Genres. 
Wie schon der Untertitel sagt - 
proud to fly. 



140 


Sie umfaßt die verschiedensten 
Missionen: vom Eskortieren einer 
Bomberstaffel bis hin zum legen¬ 
dären Balloon-Busting. Abwechs¬ 
lungsreich ist vor allem die Mög¬ 
lichkeit, sich im Hangar unter¬ 
schiedliche Flugzeuge auszusu¬ 
chen. Erfreulich, daß die Maschi¬ 
nen alle verschiedene Flugeigen¬ 
schaften besitzen. 

Ist man im Spiel schon so weit 
fortgeschritten, daß man zu den 
Aces zählt, kann es durchaus Vor¬ 
kommen, daß Immelmann oder 
Bölke höchstpersönlich mit ihrer 
Fokker anklopfen und Sie zu ei¬ 
nem Duell herausfordern. Wer sich 
einen solchen Luftkampf - aus wel¬ 
chen Gründen auch immer - nicht 
zutraut, kann einen anderen Pilo¬ 
ten in die Luftschlacht schicken. 
Nach einigen Beförderungen las¬ 
sen sich dann auch noch strategi¬ 
sche Maßnahmen ergreifen, wie 
z.B. das Verlegen des Squadrons 
an einen günstigeren Standort. 


Nun aber zur Simulation an sich: 
Sie schneidet wirklich sehr gut ab. 
Auf Realitätsnähe in puncto Steue¬ 
rung und Grafik wurde sehr viel 
Wert gelegt. Jede Maschine sieht 
anders aus, und überall fliegen 
auch eigene Einheiten mit. Dabei 
reicht es nicht, sich nur an den Far¬ 
ben der Flugzeuge zu orientieren. 
Es kann schon mal Vorkommen, 
daß sich die Deutschen pfiffig und 
durchtrieben einen Franzosenflie¬ 
ger geschnappt haben! Aber, was 
die können, können wir auch, 
oder? 



Die Outside-View-Funktion ist 
ein Leckerbissen für sich. Man 
kann wirklich aus nur allen denk¬ 
baren Positionen das Flugverhal¬ 
ten seines Fliegers oder die beste 
Angriffsstrategie studieren. Dabei 
ist die Animation recht schnell, und 
das bei der Farbenpracht und die¬ 
sem Detailreichtum auf dem Bo¬ 
den. Besitzer eines eher lang¬ 
samen Rechners können diese 
Details (wie zum Beispiel fahrende 
Lkw auf den Straßen) abschalten. 
Das Fliegen an sich ist weitaus 
komplizierter als bei Wings. Es bie¬ 
tet sich die Joystick-Steuerung an, 
180dpi-Mäuse haben hier nichts 
zu suchen! Und obwohl sich die 
Steuerung nicht gerade leicht be¬ 
werkstelligen läßt, kommt da schon 
(oder vielleicht gerade deshalb) 
ein echtes Fluggefühl auf. Das 
Stalling ist Tatsache in diesem 
Spiel und nicht nur eine Möglich¬ 
keit. 


Amiga-test 




Knights of the Sky 

9,6 

von 12 

GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 01/92 

Grafik 


Sound 

gggggi 

Spielidee 


Motivation 


Titel: Knights of the Sky 

Preis: ca. 105 Mark 

Hersteller: Microprose 

Anbieter: United Software, 

Hauptstr. 70, 4835 Rietberg 2, 

Tel. 0 52 44/40 80 


Ein Wort zur Kompatibilität: Mi¬ 
croProse zeigt wie man es machen 
soll. Knights of the Sky läuft auf 
allen Amiga; auch auf dem 3000er 
und dem neuen A-500 Plus. Einzi¬ 
ge Voraussetzung: 1 MByte Spei¬ 
cher. Das Spiel kann auch auf Fest¬ 
platte installiert werden. ms 



AMIGA-MAGAZIN 1/1992 

































WAS IST DAS: 

Es hängt ein Jahr an der Wand 
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Die Raubvögel kommen 

mos OFPREY 


von Michael Schmittner 

Was lange währt wird endlich gut - 
trifft dieser Satz auch bei diesem 
Flugsimulator zu, über den wir 
schon in Ausgabe 7/91 kurz berich¬ 
tet hatten? Lesen Sie selbst. 

Langsam schwingen die stähler¬ 
nen Flügeltore des Hangars auf - 
die Morgensonne fällt herein. Der 
F117-A Stealth Fighter, dieses futu¬ 
ristisch anmutende Kampfflug¬ 
zeug, ist einsatzbereit. Noch ein¬ 
mal überprüft der Pilot die grün 
leuchtenden Instrumente - alle Sy¬ 
steme einsatzbereit. Mit einem 
Knall beginnen die Triebwerke, die 
kalte Morgenluft einzusaugen. 
Wenige Minuten später gleitet der 
Stealth Fighter, vom gegnerischen 
Radar unentdeckt, im Tiefflug auf 
sein Ziel zu. Als er für ein paar Se¬ 
kunden auf dem gegnerischen 
Überwachungsmonitor auftaucht, 
ist es bereits zu spät. Nur Bruchtei¬ 
le von Sekunden später existiert 
die Radarstation nicht mehr. 

Birds of Prey - das ist mehr als 
eine einfache Flugsimulation. In 
diesem Spiel stehen Ihnen 40 ver¬ 
schiedene Flugzeugtypen zur Ver¬ 
fügung, und jede Maschine besitzt 
unterschiedliche Flugeigenschaf¬ 
ten. Beim trägen »A-10 Tankkiller« 
angefangen, über den wendigen 
»F-16C Falcon« bis hin zur riesigen 
»Boeing 747« ist alles da, was eine 
moderne Luftwaffe aufbietet. Ähn- 

M m E'l a N m U'N m G 

Was macht einen guten Flugsimu¬ 
lator aus? Klarer Fall: Realitätsnä¬ 
he und Komplexität. Beginnen wir 
mit der Realitätsnähe: Hier punktet 
Birds of Prey gewaltig. Kein ande¬ 
rer Flusi hat so viele unterschied¬ 
liche Maschinen im Repertoire. 
Auch in Sachen wie Flugverhalten 
und Kollisionsabfrage lassen sich 
die Raubvögel nicht lumpen. 

Die Fluginstrumente sind bei je¬ 
dem Flugzeug gleich. Das kann 
man - muß man aber nicht - als 
Nachteil ansehen, denn es wäre 
wohl ziemlich mühsam, sich in 40 
verschiedene Instrumententafeln 
einzuarbeiten. Beim Aussehen der 
einzelnen Maschinen gibt’s über- 



142 



Realtime-Simulation: Flugeigenschaften und Schattierungen 
werden in Echtzeit berechnet 



Missions-Menü: Zwölf Varianten stehen dem Spieler zur 
Verfügung 


haupt nichts zu meckern; selbst 
die verschiedenen Waffenzula¬ 
dungen sind in der Außenansicht 
klar zu erkennen; bei Transport¬ 
maschinen öffnet sich sogar die 
Heckklappe und man sieht, wie die 
Fallschirmspringer raushüpfen - 
wirklich toll gemacht. 

Auch die Komplexität ist nicht 
von schlechten Eltern. Während 
einer Mission laufen ständig neue 
Meldungen ein: Hier ist ein Flug¬ 
zeug gesichtet worden, dort steht 
ein Angriff bevor; und mit einem 
Tastendruck kann man sich (wenn 
auch nur als Beobachter) ins Ge¬ 
schehen am anderen Ende der 
Spielwelt einschalten. 

Birds of Prey ist ein Flugsimula¬ 
tor, mit einer Unmenge an Möglich¬ 
keiten. Dabei steht nicht die pure 
Ballerei, sondern die Gesamtsimu¬ 
lation einer militärischen Konfron¬ 
tation im Vordergrund. Dieses Kon¬ 
zept verspricht viele Stunden 
spannendster Unterhaltung. 



lieh vielseitig sind die Missionen: 
Aufklärungsflüge, Truppentrans¬ 
porte, Abfangmissionen, Patroul- 
lienflüge - insg. zwölf Varianten. 

Zur Situation: Sie fliegen entwe¬ 
der für die A-Seite (NATO-Equip- 
ment) oder für die B-Seite (sowjeti¬ 
sches Gerät). Ihr Abschneiden in 
einzelnen Missionen wirkt sich da¬ 
bei auf den gesamten Spielablauf 
aus. Ein Beispiel: Sie sind gerade 
zu einem Aufklärungsflug gestar¬ 
tet, da meldet das AWACS-Flug- 
zeug einen Pulk feindlicher Bom¬ 
ber. Wenn Sie nun stur Ihren Be¬ 
fehlen folgen, werden Sie später 
keinen Flughafen mehr vorfinden, 



auf dem Sie landen könnten. Sie 
müssen also schnell Ihren Kurs än¬ 
dern, und die Bomber abfangen 
bevor es zu spät ist. 

Längere Flugzeiten - die simu¬ 
lierte Welt ist wirklich ungeheuer 
groß - kann man mit dem Autopilo¬ 
ten elegant überbrücken. Dieser 
ist auch beim Landeanflug sehr 
nützlich: Stellen Sie als Weg¬ 
streckenpunkt ihren Flughafen 
bzw. Flugzeugträger ein - schon 
finden Sie sich in einem perfekten 
Landeanflug wieder. Der Rest ist 
ein Kinderspiel - Klappen raus und 
runter mit dem Baby. 

Birds of Prey läuft übrigens 
sowohl auf einem Amiga 500 
(1 MByte) als auch einem Amiga 
3000 unter Kickstart 2.0. Auf einem 
»normalen« Amiga läßt die Ge¬ 
schwindigkeit manchmal etwas zu 
wünschen übrig. Der Grund dafür 
liegt in der »Realtime-Simulation«. 


Amiga-test 




Birds of Prey 


10,4 

von 12 



Grafik 

1 


Sound 

1 


Spielidee 

1 


Motivation 

1 


GESAMT¬ 

URTEIL 

AUSGABE 01/92 


EBBE 

EBBE 

EBBE 

EBBE 


Titel: Birds of Prey 
Preis: ca. 105 Mark 
Hersteller: Electronic Arts 
Anbieter: United Software, 
Hauptstr. 70, 4835 Rietberg 2, 
Tel. 0 52 44/40 80 


Die Schattierungen der Maschi¬ 
nen und deren genaue Flugeigen¬ 
schaften werden in Echtzeit be¬ 
rechnet. Bei Birds of Prey fliegt 
sich eine F-18 eben anders, wenn 
sie vollgetankt ist oder nicht. Hinzu 
kommt eine komplette Himmels¬ 
berechnung mit Sonnenauf- und 
-Untergang sowie Sternbildern und 
richtigen Mondphasen. 



AMIGA-MAGAZIN 1/1992 





















































Wenn es beim Sport ernst 


wird... 



Bei MicroProse nehmen wir Sport sehr ernst, 
weil wir wissen, daß Sie genauso denken. 

Doch es ist nur ein Spiel. 

Vergessen Sie das nicht, wenn Sie unsere 
Simulationen spielen. 



SIMULATION • SOFTWARE 


MicroProse Ltd. Unit 1, Hampton Road Industrial Estate, Tetbury, Glos. GL8 8DA. Tel: 0666 504 326 










Messjbericht AMIGA ’91 


ECHT KÖLNISCH WASSER 


Einmal im Jahr ist die alte 
Stadt am Rhein das Mek¬ 
ka der Amiga-Freunde. 
Über 75 000 strömten vom 
1. bis 3. November in die 
Hallen, und natürlich gab 
es neben Festplatten und 
RAM-Erweiterungenjede 
Menge toller Spiele. 


von Michael Schmittner 


H alle 7 - das war das Syn¬ 
onym für Spiel, Spaß und 
Unterhaltung. In ihr schlu¬ 
gen die Spielerherzen hö¬ 
her - dementsprechend groß war 
auch der Andrang; zeitweise ging 
es nur im Schrittempo voran. 

Die Halle wurde von drei großen 
Ständen beherrscht: »Rushware«, 
»Software 2000« und »United Soft¬ 
ware« (in geographischer Laufrei¬ 
henfolge). 

Beginnen wir mit Rushware: 
Neben neuen Spielen wie »First- 
Samurai« oder »Ultima VI« wurden 
die Messebesucher mit einer klei¬ 
nen Karateshow unterhalten (pas¬ 
send zu First-Samurai). Auf dem 
Stand von Software 2000 konnte 
man vorab das neue Adventure 
»Jonathan« sowie »Train It« - eine 
Eisenbahnsimulation - betrach¬ 
ten. United Software präsentierte 
Hitswie»Populousll«, »Microprose 
Golf« und »Airbus A320«. 

Aber auch bei den kleineren 
Ausstellern gab es interessante 
Spiele zu sehen. Blue Byte über¬ 
raschte z.B. alle Battle-Isle-Fans 
mit der limitierten Sonderausgabe 
einer Scenery-Disk. Aber kein 
Grund zum Ärgern: Im Januar wird 
es die erste offizielle Scenery-Disk 
zu Battle-Isle geben - Strategie- 
Fans können sich schon jetzt 
wieder auf durchspielte Nächte 
freuen. 

Factor 5 stellte etwas ganz Be¬ 
sonderes vor; die erste CD des be¬ 
kannten Musikzauberers Chris 
Hülsbeck: 72 Minuten astreiner 
Computersound - natürlich spielte 
der Amiga bei der Produktion die 
erste Geige. Titelthemen so be- 




LDG: 700mal soviel Platz wie auf einer CD - 
Spielspaß total 


Das Laser-Disk-Game-System ba¬ 
siert auf einer, dem CD-ROM ver¬ 
wandten Technologie. Im Gegen¬ 
satz zum herkömmlichen CD- 
ROM basiert das System auf 
30-cm-Laser-Disk-Platten (Bild¬ 
platten). Das normale CD-ROM 
hat das Format einer gewöhnli¬ 
chen Audio-CD und ist in der Lage, 
550 MByte Daten zu speichern. 
LDG kann aufgrund seines grö¬ 
ßeren Durchmessers bis zu 400 
GByte Daten speichern (1024 
MByte entsprechen 1 GByte, d.h. 
das LDG-System hat die 700fache 
Speicherkapazität gegenüber ei¬ 
ner normalen CD-ROM). 

Soweit zur nackten Technik - 
aber was ist drauf auf diesen Bild¬ 
platten, und was hat das alles mit 
dem Amiga zu tun? Ganz einfach: 
Der Amiga ist die Steuereinheit. 
Der Bildplattenspieler wird mit ei¬ 
nem Kabel an den Computer ange¬ 
schlossen, und schon können so 
bekannte Spielhallenhits wie »Dra¬ 
gons Lair«, »Space Ace« oder 
»Thayer’s Quest« zu Hause ge¬ 
spielt werden - der absolute Wahn¬ 




kannter Spiele wie »Turrican I und 
II«, »R-Type« oder »Masterblazer« 
wurden nochmal kräftig aufge- 
peppt und in die Metallschicht der 
CD gebrannt; aber auch die neuen 
Titel haben es in sich. Der Preis für 
die heiße Scheibe beträgt schlap¬ 
pe 23 Mark. Wer glaubt, ein gutes 
Verhältnis zu Fortuna zu haben, 
der kann uns eine Postkarte 
schicken. Unter dem Stichwort 
> Shades« - so der Titel der Schei¬ 
be - verlost AMIGA-Play fünf 
Stück. Ansonsten kann die CD un¬ 
ter Tel. 0221/5002534 oder direkt 


bei Factor 5, Holzgasse 8, 5000 
Köln 1, bestellt werden. 

Ein weiteres Highlight war ohne 
Zweifel die LDG-Präsentationen 
der Firma »Software Corner«. Was 
um alles in der Welt bedeutet LDG, 
werden Sie sich jetzt vielleicht fra¬ 
gen. Ganz einfach - das Kürzel 
LDG steht für »Laser Disk Game«. 



sinn. Natürlich können auch »nor¬ 
male« CDs sowie Bildplatten abge¬ 
spielt werden. Der Preis für das 
Komplettsystem beträgt ca. 1300 
Mark. 

In der nächsten Ausgabe von 
AMIGA-Play finden Sie einen aus¬ 
führlichen Test über das LDG- 
System. Weitere Informationen er¬ 
halten Sie vorab bei Software Cor¬ 
ner, Sophienstraße 13,6800 Mann¬ 
heim 1, Tel. 06 21/42 60 20. ms 



144 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 





































AfiliCA 



Amiga Pro Sampler 
Studio + Datei Jammer 

J Ein Sound-Sampling-System in Top-Qualilät zu 
einem realistischen Preis. 

J 100 9r Maschinensprache-Software für 
Echtzeil-Funktionen 
J HIRES Sample Edition 
J Echtzeit-Frequenz-Display 
J Echtzeit-Levelmeter 
J Files sind im IFF-Format abspcicherbar 
J Einstellbarer manuell/automatik Trigger Level 
J Veränderbares Sample und Playback-Tempo 
□ Separate Fenster mit Scroll - Linien in 

Wellenform und Zoom-Funktion mit Fenster 
zum genauen Editieren. 

LI 3D-Anzeige für Sound-Wcllcnform. 
Welleneditor zum Erstellen eigener 
Wellenformen oder zum Bearbeiten 
vorhandener. 

J Mikrophon und Linc-Eingängc mit DIN oder 
Klinkenstecker 

J Software-Files können mit den meisten 
Musikprogrammen zusammen arbeiten. 

Zur Ergänzung von Sample Studio gibt es “DATEL 
JAMMER”. DATEL JAMMER gibt Ihnen die 
Möglichkeit, mit einem Keyboard von 5 Oktaven 
Ihre gesampelten Sounds zu spielen oder 
aufzunehmen. 

J 4 Track Sequenzer mit bis zu 9999 
Möglichkeiten 

J Kontrolle für Tempo und Beat 
J Instrumentcnanzeigc für Mixer Kontrolle 
J Lade- und Abspcichcrmöglichkcit 
J Arbeitet mit Standard IFF Sound Files 

Prei s 169,- DM 

zuzüglich Versandkosten. 

(Bitte Computertyp angeben). 



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J Mausersatz 

J Zweifarbiger »Kristall«-Trackball 
J Dauerfeuer und Key-Lock-Funktion 
J I00%ig kompatibel zu Amiga. 

Atari und C64 (schaltbar) 

J Hervorragende Qualität, 
opto-mechanische Funktion 


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□ Sehr leichte Tasicnbetütigung 
durch Mirco-Schalter 


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(Ein MIDI Paket zu einem realistischen Preis) 

J Spielt gesampelte Sounds auf dem Amiga von 
jedem Ml Dl -Track 

J Full Dubbing (einen Track anhören, während 
ein anderer aufgenommen wird) 

J Arbeitet mit vielen Midi Interfaces (z.B. Datei 
Midi Master) 

J Arbeitet mit Standard IFF Files. 

J 8 Echtzeit-Midi-Spurcn für Aufnahme und 
Playback 

J Einstellbare Tracklängc (nur vom 
Arbeitsspeicher abhängig) 

Preis: 49," DM 

zuzüglich Versandkosten 


Midi Master 

-I Komplettes Midi Interface für den Amiga 500/ 
1000/2000 (bitte bei Bestellung Typ angeben) 

J Kompatibel mit den meist gängigen Midi- 
Paketen (z.B. D/Music). 

J Midi in - Midi out (3 x)-Midi thru 
□ Abgesichert durch optische Isolation 
J Voller Midi Standard 

Preis: 99," DM 

zuzüglich Versandkosten 
(Bitte Computertyp angeben) 

J Midimaster und Midi Music Manager 
zusammen: 

Pi«« 120,- DM 

zuzüglich Versandkosten 


512 K 

RAM-Erweiterung 

J mit Kalender/Uhr-Funktion 
□ Einfache Installation in den Amiga 500 

Expansionsport (kein Eingriff in die Hardware) 
J Ein- und Ausschaltmöglichkeit durch extra 
Schalter 

J Kalcndcr/Uhr-Option wird automatisch 
gebootet, wenn vorhanden. 

J Batterie für Zcit/Datum-Installation 


komplett mit RAMs 
zuzüglich Versandkosten 



ohne RAMs 
zuzüglich Versandkosten 


89,-DM 


59,- DM 


Amiga-Laufwerke 

□ Komplett anschlußfcrtig. 

J Durchgeführter Bus zum Anschluß eines 
weiteren Laufwerks. 

J Voll abgeschirmt durch Mctallgehäuse. 

□ Amigafarbcne Frontblendc und Lackierung. 

□ Abschaltbar. 

J 3-ms-Steprate. 

J Kapazität 820 KB. 2 x 80 Spuren. 

J Mit Bedienungsanleitung und 1 Jahr Garantie. 

J Mit Track-Display 

Preis: 3.5“-Drives: 199,-DM 

zuzüglich Versandkosten 

Preis: 3,5“-Drivcs: 179,- DM 

ohne Track-Display zuzüglich Versandkosten 


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J KABELLOSE MOUSE 

J ARBEITET MIT INFRAROT-SIGNAL-ÜBERTRAGUNG 
J SEHR EINFACH ZU INSTALLIEREN 
J VOLL KOMPATIBEL 

J SPART BATTERIEN DURCH AUTOMATISCHES AUSSCHALTEN 
J ARBEITSWINKEL ÜBER 90*’ 

J REICHWEITE 1.5 METER 
J INKLUSIVE 2 BATTERIEN 



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□ volloptische Maus 

ü sehr hohe Auflösung (250 dpi), für sehr genaues 
Arbeiten 

ü keine mechanische Teile (kein Verschleiß und 
Verschmutzung) 

□ direkt anschließbar 
U 100% kompatibel 

ü inklusive Maus-Matt 

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für die Schweiz: Sw iss Soft AG. Obergasse 23. CH-2502 Biel. Tel.: 032/231833 

für Holland: Eurosystems NL. Postbus 179.6710 BD Edc. Tel. 085/516565 
für Belgien: Comtcc. Stcenwinkelstraal 101.2627 Schelle, Tel.: 03/87772028 oder 014/658521. 

Fax: 03/8771465 

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Er ist 

wieder da, 

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AUSBLICK 



SchrM ahoH 

STRIKE FLEET 

Electronic Arts nimmt mit Voll¬ 
dampf Kurs auf die Hoheitsgewäs¬ 
ser von MicroProse. Nach »Birds of 
Prey«, »Harpoon« und »688-Attack- 
Sub« taucht mit »Strike Fleet« 
schon die nächste Kriegssimula¬ 
tion am Horizont auf. 

Unser erster Eindruck: leicht zu 
bedienen, grafisch guter Durch¬ 
schnitt, simulationstechnisch aber 
nicht uninteressant. Der Spieler 
übernimmt die Rolle eines Flotten¬ 
admirals. Je nach Mission stehen 
sowohl Kriegs- als auch Fracht¬ 
schiffe sowie Hubschrauber unter 
seinem Kommando. Nach einer 
kurzen Vorbesprechung im Kar¬ 
tenraum geht das aufgepeppte 
Schiffeversenken los. Das Pro¬ 
blem ist dabei weniger, den Geg¬ 
ner zu besiegen, als vielmehr ihn 
zu finden. Ein Hubschrauber lei¬ 
stet einem da schon gute Dienste. 
Bedient wird der Vogel übrigens 
genauso wie ein Schiff - unge¬ 
wöhnlich aber praktisch. Ist die 
feindliche Flotte lokalisiert, heißt 
es »volle Fahrt voraus«. 

Ob Strike Fleet noch mehr zu 
bieten hat oder ob man lieber wie¬ 
der zu Bleistift und Karopapier 
greifen sollte, erfahren Sie im 
nächsten AMIGA-Play. ms 



Brrtanjila 

unj[ ken[ Ende ... 

ULTIMA VI 

Origin wird es schwer haben, das 
Vertrauen der Amiga-Spieler wie¬ 
derzugewinnen, denn die letzte 
Amiga-Umsetzung der Ultima- 
Saga war programmtechnisch ein 
Desaster: immer noch dieselbe 
simple Grafik, eine grauenvoll 
langsame Tastatursteuerung usw. 
Resultat: verärgerte und ent¬ 
täuschte Ultima-Fans. Origin hat 
prompt reagiert, und die Program¬ 
mierer, die für die Umsetzung ver¬ 
antwortlich waren, ausgetauscht. 

Und wirklich, schon rein optisch 
sieht die Amiga-Version von Ultima 
VI - The False Prophet - wesent¬ 
lich besser aus als seine Vorgän¬ 
ger: Endlich sind die Zeiten der 
simplen Strichmännchen und tri¬ 
sten Dungeons vorbei. An ihre 
Stelle tritt die detaillierte VGA- 
Grafik der PC-Version. 

Am sonst so bewährten Spiel¬ 
prinzip hat sich zum Glück nichts 
geändert. Auch im sechsten Teil 
ruft Lord British - der König von 
Britannia - den Spieler zur Hilfe. 
Geben Sie Ihrem Herz also einen 
Stoß, und durchschreiten Sie das 
Dimensionstor - Sie werden be¬ 
reits erwartet. In Ultima VI sind Sie 
der Avatar; der Wahrheitssucher 
und Bewahrer der Tugend. Beglei¬ 
tet von Ihren Freunden - lolo, Du- 
prä und Shamino - begeben Sie 
sich in die Unterwelt, um den 
Kampf gegen die Gargoylen aufzu¬ 
nehmen. ms 



7-QH-O1 6 l M.nd:N 


Sa£HBKküiHB& 


146 



















































A 


JAHRESINHALT 

1991 


Fortsetzung von Seite 114 


Stichwort 

Artikel 

Heft / 
Seite 

Rubrik 


Optical Disks: Praxistest 

8/156 

BE 

H 

Packer 

Arbeiten mit LHArc 

10/192 

BE 

S 

Streamer 

Sidewinder /250 

10/238 

TE 

H 


Streamer - Sicherheit am laufenden Meter 

12/88 

GR 

H 

Wechselplatte 

88-M Byte-Wechselplatte 

9/6 

AK 

H 


Bernoulli-Box 

1/212 

TE 

S 


Boil-3-Wechselplattensystem 

9/186 

TE 

H 


MODULA-2 




Allgemeines 

Entwurf von Images 

7/83 

TT 

S 


Module für Modula-2 (Teil 1) 

1/200 

Li 

S 


Module für Modula-2 (Teil 2) 

2/65 

LI 

S 

Compiler 

GarbageCollection schließt Fenster 

5/93 

LI 

S 


• Bugs s. 8/91. S. 56 





M2Amiga V4.0 

4/136 

TE 

S 


M2Apse 

8/121 

TE 

S 

Programmieren 

Modulare Programmierung (Teil 1) 

6/76 

GR 

S 


Modulare Programmierung (Teil 2) 

8/80 

GR 

S 


Modulare Programmierung (Teil 3) 

12/63 

GR 

S 

Uhr 

Zeitmessung 

7/86 

TT 

S 


MONITOR 




Allgemeines 

Compantiflex Professional 

8/12 

AK 

H 


Ergonomie im Blickpunkt 

11/216 

GR 

H 


Fehlende FBAS-Eingänge an Monitoren 

5/149 

TT 

H 


Kaufhilfe Monitor 

11/211 

BE 

H 


Monitor-Umschaltbox 

4/16 

AK 

H 


Monitore für alle Amiga 

11/223 

ÜB 

H 


Streifen auf dem 1084 

2/54 

TT 

H 

Multifrequenz- 

Interlace-Justage bei Eizo 9060 S 

4/98 

TT 

H 

Monitor 

Microvitec Autoscan 20 

11/226 

TE 

H 


Mitsubishi EUM 1491A 

11/226 

TE 

H 


Panasonic TX-2013 MA 

5/18 

AK 

H 


Targa TM 1480 

11/226 

TE 

H 


Taxan Multivision 775 

11/226 

TE 

H 

VGA-Monitor 

AcerView 31 LR 

11/232 

TE 

H 


AcerView 32LR 

11/232 

TE 

H 


Commodore 1930 

11/232 

TE 

H 


Microvitec VGAPIus 14 

11/232 

TE 

H 


ViewSonic 4 

11/232 

TE 

H 


MS-DOS 




Emulator 

MS-DOS 5.0 auf PC-Emulatoren 

12/85 

BE 



OBERON 




Allgemeines 

Die Programmiersprache Oberon 

8/59 

BE 

S 

Compiler 

Neue Programmiersprache: Oberon 

3/92 

BE 

S 


PASCAL 




Compiler 

Kick-Pascal V2.0 

5/142 

TE 

S 


PO 




Allgemeines 

Antares-PD-Mix 

12/186 

ÜB 

S 


Deutsche AMOS-User-Gruppe 

5/165 

BE 

S 


Fish-Disk 371-400 

2/128 

ÜB 

S 


Fish-Disk 401-417 

3/140 

ÜB 

S 


Fish-Disk 418-440 

4/156 

ÜB 

S 


Fish-Disk 441-460 

5/156 

ÜB 

S 


Fish-Disk 461-470 

6/122 

ÜB 

S 


Fish-Disk 471-480 

7/142 

ÜB 

S 


Fish-Disk 481-490 

8/124 

ÜB 

S 


Fish-Disk 491-510 

9/117 

ÜB 

S 


Fish-Disk 511-520 

10/186 

ÜB 

S 


Fish-Disk 521-530 

11/198 

ÜB 

S 


Fish-Disk 531-540 

12/179 

ÜB 

S 


PD-Serie Helvetica 

7/146 

BE 

S 


Public-Domain-Schatztruhe 

7/148 

BU 

S 


TBYB-Demodisketten 

5/163 

BE 

S 


Time-PD-Serie 

11/204 

ÜB 

S 


PROLOG 




Compiler 

Prolog für Amiga 

3/136 

AK 

S 


SHELL 




Bedienung 

Joker in der Shell 

8/54 

TT 

S 

Window 

Größeres Shell-Fenster standardmäßig 

11/71 

TT 

S 


Shell beim Booten öffnen 

5/88 

TT 

S 


SONSTIGES 




Allgemeines 

20 Jahre Commodore Deutschland 

10/17 

AK 



Ärger mit Versandfirmen 

3/139 

BE 



Auflösung: Der beste Amiga-Kenner 

10/243 

ÜB 



Auflösung: Der schönste Briefkopf 

12/252 

ÜB 



Chippie 

7/8 

AK 



Stichwort 

Artikel 

Heft/ 

Seite 

Rubrik 1 


Commodore-Quartalsbericht 

5/20 

AK 



Commodore-Quartalsbericht 

7/7 

AK 



Commodore-Umsatzbericht 

10/18 

AK 



Dienstleistungen mit dem Computer 

10/34 

BE 



DTM-Info 

8/15 

AK 



EDV-Berufe 

10/24 

BE 



Fa. Advanced Systems & Software 

5/20 

AK 



Grundsätzliches zum Programm des Monats 

12/198 

BE 

S 


GVP-Grauimporte 

10/18 

AK 

H 


Intelligent-Memory-Produkte von Memphis 

10/22 

AK 



Interview mit Helmut Jost 

3/9 

BE 



Jahresinhaltsverzeichnis '90 

1/122 

ÜB 



Neue Adresse von Micky Wenngatz 

12/254 

AK 



Neuer Geschäftsführer bei Commodore 

2/10 

AK 



Personalwechsel bei Star 

11/13 

AK 



Programme vermarkten 

10/37 

BE 

S 


Reorganisation bei Commodore 

6/10 

AK 



Schülerwettbewerb »Jugend & Technik- 

12/10 

AK 



Situation des Amiga im Iran 

10/84 

BE 



Softwarekompatibilität mit Amiga 3000 

5/146 

TT 

S 


Trends ’91 im Fadenkreuz 

1/16 

BE 



WordPerfect schützt Regenwald 

9/6 

AK 



YEA-Wettbewerb Computerkunst 

4/18 

AK 

S 

Club 

Amiga-Clubs 

1/160 

ÜB 



Amiga-Clubs 

4/143 

ÜB 



AMIGA-Clubs 

6/142 

ÜB 



AMIGA-Clubs 

9/127 

ÜB 



AMIGA-Clubs 

10/88 

ÜB 



AMIGA-Clubs 

11/88 

ÜB 



AMIGA-Clubs 

12/200 

ÜB 


Hacker 

Crack the West 

3/13 

AK 

S 

Konferenz 

Amiga Entwicklerkonferenz *91. Mailand 

11/20 

BE 



DTV IG-Tagung 

10/20 

AK 


Magazin 

Amiga-Hardware-Sonderheft 

12/14 

AK 

H 


Amiga-Magazin mit Disk? 

12/196 

AK 

S 


Amiga-Play-Sonderheft 

1/22 

AK 

S 


Elektronik-Seibstbau-Magazin ESM 

10/20 

AK 



PC-Power-Disc 

10/12 

AK 

S 


Power-Disc 4 

3/16 

AK 

S 


Power-Disc 5 

4/16 

AK 

S 


Power-Disc 6 

6/10 

AK 

S 


Power-Disc 7 

8/12 

AK 

S 


Power-Disc 8 

10/18 

AK 

S 


Sonderheft Tips & Tricks 

12/10 

TT 

S 


Spiele-Disc 1 

7/6 

AK 

S 


Spiele-Disc 2 

12/254 

AK 

S 

Messe 

Amiga ’90, Köln 

1/6 

BE 



Amiga *91, Berlin 

3/16 

AK 



Amiga '91. Berlin 

4/6 

BE 



Amiga '91, Berlin 

5/16 

BE 



Amiga '91, Berlin 

6/211 

BE 



Amiga '91, Berlin 

7/10 

BE 



Amiga '91. Köln 

9/10 

BE 



Amiga '91, Köln 

10/12 

BE 



Amiga '91, Köln 

11/244 

BE 



Amiga World '91. Wien 

9/11 

BE 



Amiga World '91. Wien 

10/6 

BE 



Amiga World '91, Wien 

12/16 

BE 

B 


Amiga World Expo '91, New York 

5/12 

BE 



CeBIT '91, Hannover 

3/6 

BE 



CeBIT '91. Hannover 

5/6 

BE 



ECES '91. London 

11/136 

BE 

S 


ECES '91, London 

6/6 

BE 



Fred Fish kommt zur Amiga '91 

11/16 

AK 



IFABO '91, Wien 

7/211 

BE 



Orgatec '90. Köln 

1/243 

BE 



Systec '90, München 

1/22 

AK 


Recht 

Aktenzeichen Computer 

5/153 

BU 

S 


Computerrecht für die Praxis 

4/147 

BU 



EG-Richtlinie zum Urheberrechtsschutz 

7/6 

AK 



Gewährleistung Hard- und Softwarekauf 

5/196 

BE 



Gewährleistungen beim Softwarekauf 

4/12 

BE 

S 


Neues zum Thema Software-Piraterie 

10/252 

BE 

S 


Raubkopien - Kriminal-Tango 

12/23 

BE 



Rechte an Artikeln 

10/84 

TT 



Rechtsschutz von Software 

6/146 

BE 

S 


Softwarepiraten 

9/127 

BE 

S 


SOUND 




Allgemeines 

Noch mehr Stimmen 

9/70 

TT 

S 

MIDI 

Bars & Pipes-Tools 

8/12 

AK 

S 


Harmoni 

3/124 

TE 

S 


KCS V3.0 

1/204 

TT 

S 


MIDI-Sequenzer im Überblick 

6/14 

BE 

S 


MIDI-Tools von Softarts 

2/84 

BE 

S 


Musiksoftware von SEK'D 

12/10 

AK 

S 


Professional MIDI 

4/18 

AK 

H 

Musik 

Audiomaster III 

2/825 

TE 

S 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


147 






















A 


JAHRESINHALT 

1991 


Stichwort 

Artikel 

Heft/ 

Seite 

Rubrik 


Composer/Musicplayer - PdM 

4/42 

LI 

S 


Face the Music 

3/90 

TE 

S 


Mugician 

4/134 

TE 

s 


Notenpapier selbst drucken 

10/67 

LI 

s 


PD-Musikprogramme 

6/30 

ÜB 

s 


Scratcher 

1/234 

BE 

s 


Sidmon II 

3/90 

TE 

s 


Sonix Workshop 

11/191 

BU 

s 


SunRize-Produkte 

10/17 

AK 

s 


Verschiedene MIDI-Instrumente bei Sonix 

8/54 

TT 

s 

Sounddigitizer 

Aegis Soundmaster 

7/198 

TE 

H 


Jukebox 

9/7 

AK 



Maestro 

12/10 

AK 

H 


Technosound Turbo 

12/14 

AK 

S 

Soundfilter 

Soundfilter abschalten 

3/78 

TT 

H 


SPEICHER 




Allgemeines 

16-MBit-Chips von IBM und Siemens 

9/10 

AK 

H 

RAM 

Grundlagen Speicher 

1/46 

GR 

H 


Korrektes Reservieren von Speicher 

10/60 

LI 

S 


Wieviel Speicher ist vorhanden? 

6/144 

TT 

S 

RAM-Disk 

Probleme mit der resetfesten RAM-Disk 

11/84 

TT 



Zweite RAD: mounten 

2/54 

TT 

S 

RAM- 

A590 mit RAM aufrüsten 

5/146 

TT 

H 

Erweiterung 

Bigram 25 

7/192 

TE 

H 


Fastram 2000 

6/176 

TE 

H 


GVP A2000 2/8MB 

6/174 

TE 

H 


Marktübersicht Speichererweiterungen 

1/52 

ÜB 

H 


Megachip 2000 

2/8 

AK 

H 


Memory Master 

6/176 

TE 

H 


Professional RAM-Board A2000 

1/52 

TE 

H 


RAM Fighter 2000 

3/172 

TE 

H 


Ramworks 2000 

1/52 

TE 

H 


Retrochip 2000 

3/173 

TE 

H 


Supra 500XP 

6/12 

AK 

H 


Supra RAM 500RX 

7/192 

TE 

H 


Umtausch Speicherchips 

7/8 

AK 

H 


SPIEL 




Allgemeines 

PD-Spiele 

6/127 

BE 

S 

Action 

Armourgeddon 

8/97 

TE 

S 


Baby Jo 

11/124 

TE 

S 


Ball Game 

7/101 

AK 

S 


Barbarian II 

12/118 

TE 

S 


Boston Bomb Club 

11/122 

AK 

S 


BRAT 

6/104 

TE 

S 


Builder Land 

11/124 

TE 

S 


Burt vs. the Space Mutants 

11/122 

AK 

S 


Carthago 

3/106 

TE 

S 


Chinto's Revenge 

8/90 

AK 

S 


Disc 

7/112 

TE 

S 


Dragon Fighter 

9/103 

AK 

S 


Elf 

11/124 

TE 

S 


Elvira - Das Actionspiel 

11/122 

AK 

S 


Flip it & Magnose 

2/106 

TE 

S 


Globulus 

1/132 

TE 

S 


Hydra 

6/100 

AK 

S 


Killing Cloud 

8/95 

TE 

S 


Killing Game Show 

1/120 

TE 

S 


Kimme und Korn 

10/145 

AK 

S 


Lemmings - SdM 

5/120 

TE 

S 


Lemmings 

5/133 

TT 

S 


Lemmings 

10/136 

TT 

S 


Little Wizards 

3/100 

AK 

s 


Magic Fly 

1/132 

TE 

s 


Masterblazer 

2/106 

TE 

s 


Medieval Warriors 

10/120 

AK 

s 


Midwinter II - Flames of Freedom 

12/120 

TE 

s 


Mystical 

2/98 

AK 

s 


Outzone 

10/134 

TE 

s 


P.P. Hammer 

7/106 

TE 

s 


Paradroid '90 

3/117 

TT 

s 


Plotting 

1/130 

TE 

s 


Pneumatic Weapon 

3/100 

AK 

s 


Prince of Persia 

1/132 

TE 

s 


Rick Dangerous 2 

3/112 

TE 

s 


Rodland 

12/126 

TE 

s 


Rolling Ronny 

11/124 

TE 

s 


Skull and Crossbones 

6/118 

AK 

s 


Speedball II - SdM 

4/108 

TE 

s 


Stormball 

8/97 

TE 

s 


Strike 2 

10/120 

AK 

s 


SWIV 

5/124 

TE 

s 


Team Yankee 

1/130 

TE 

s 


Teenage Mutant Hero Turtles 

2/98 

AK 

s 


The Power 

3/111 

TE 

s 


Toki 

8/98 

TE 

s 


Stichwort 

Artikel 

Heft / 
Seite 

Rubrik 

Adventure 

Altered Destiny 

11/124 

TE 

71 


B.A.T. 

4/110 

TE 

s 


Bill & Ted’s Excellent Adventure 

10/120 

AK 

s 


Black Set 

8/90 

AK 

s 


Cadaver 

2/114 

TT 

s 


Cadaver 

5/134 

TT 

s 


Cadaver 

9/112 

TT 

s 


Cadaver II - The Payoff 

12/138 

TT 

s 


Codename: Iceman 

3/112 

TE 

s 


Conquests of Camelot 

2/111 

TE 

s 


Covert Action 

10/132 

TE 

s 


Cruise for a Corpse 

12/124 

TE 

s 


Das Stundenglas 

2/110 

TE 

s 


Death Knights of Krynn 

10/124 

TE 

s 


Demoniak 

6/109 

TE 

s 


Die Kathedrale - SdM 

11/130 

TE 

s 


Eco Phantoms 

7/110 

TE 

s 


Elvira - Mistress of the Dark 

3/104 

TE 

s 


Famous Five 

7/112 

TE 

s 


Gods - SdM 

8/92 

TE 

s 


Gremlins II 

10/142 

TT 

s 


Hunter 

12/128 

TE 

s 


Infestation 

10/136 

TT 

s 


Jonathan 

2/120 

AK 

s 


King's Quest 1 

7/101 

AK 

s 


Lightquest 

5/118 

AK 

s 


Maupiti Island 

3/110 

TE 

s 


Neuromancer 

1/134 

TT 

s 


Obitus 

4/116 

TE 

s 


Omnicron Conspiracy 

4/120 

TE 

s 


Pirates! 

1/137 

TT 

s 


Projekt Prometheus 

6/112 

TE 

s 


Quest for Glory II 

7/112 

TE 

s 


Robin Hood 

12/122 

TE 

s 


Search for the King 

7/110 

TE 

s 


Secret of Monkey Island - SdM 

2/100 

TE 

s 


Secret of Monkey Island 

8/100 

TT 

s 


Space Quest II 

1/137 

TT 

s 


Space Quest III 

1/137 

TT 

s 


Spirit of Excalibur 

4/116 

TE 

s 


Stadt der Götter 

4/106 

AK 

s 


Starflight II 

11/132 

TE 

s 


The Cardinal of the Kremlin 

9/110 

TE 

s 


The Immortal 

1/116 

TE 

s 


Wonderland 

7/109 

TE 

s 


Zak McKracken 

1/137 

TT 

s 

Ballerspiel 

Charcharodon 

6/110 

TE 

s 


Frenetic 

9/106 

TE 

s 


Megaphoenix 

5/118 

AK 

s 


Megaroids 

10/134 

TE 

s 


NECronom 

9/103 

AK 

s 


Silkworm 2 

2/120 

AK 

s 


Stellar 7 

8/95 

TE 

s 


The Godfather 

12/116 

AK 

s 


The Oath 

12/118 

TE 

s 


Trex-Warrior 

11/122 

AK 

s 


Turrican II 

4/111 

TE 

s 


Turrican II 

10/142 

TT 

s 


Wings of Death 

1/118 

TE 

s 


Wings of Death 

4/122 

TT 

s 


Z-Out 

2/111 

TE 

s 


Zone Warrior 

11/126 

TE 

s 

Brettspiel 

Backgammon 

7/112 

TE 

s 


Go 

6/100 

AK 

s 


Hero Quest 

7/106 

TE 

s 

Denkspiel 

7 Colors 

12/118 

TE 

s 


Atomino 

1/118 

TE 

s 


Battle Chess II - Chinese Chess 

10/134 

TE 

s 


Build It 

10/128 

TE 

s 


Cubulus 

6/112 

TE 

s 


Gem'X 

3/112 

TE 

s 


Ishido 

2/104 

TE 

s 


Kubik - PdM 

12/44 

LI 

s 


Labyrinth 3D 

9/51 

LI 

s 


Logical 

8/98 

TE 

s 


Master of Tiles 

2/30 

LI 

s 


Quadrel 

4/106 

AK 

s 


Sarakon 

1/132 

TE 

s 


Shiftrix 

7/112 

TE 

s 


Shuffle 

2/98 

AK 

s 


Winner 

5/74 

LI 

s 


Zyklus - PdM 

1/62 

LI 

s 

Flugsimulation 

A 320 Airbus - SdM 

12/130 

TE 

s 


Birds of Prey 

7/118 

AK 

s 


Chuck Yeager’s Advanced Flight Trainer 

7/108 

TE 

s 


148 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 




















Stichwort 

Artikel 

Heft/ 

Seite 

Rubrik 1 


F 15 Strike Eagle II 

9/108 

TE 

S 


F-19 Stealth Fighter 

1/129 

TE 

S 


F-19 Stealth Fighter 

10/136 

TT 

S 


Flight of the Intruder - SdM 

9/104 

TE 

S 


MIG-29 Fulerum 

5/128 

TE 

S 


Space Shuttle - The Simulator 

7/101 

AK 

S 

Geschicklichkeit 

Alpha Waves 

8/98 

TE 

S 


Charlie 

10/134 

TE 

S 


Fuzball 

12/116 

AK 

S 


James Pond 2 - Codename Robocod 

12/116 

AK 

S 


Magic Garden 

12/116 

AK 

S 


Magic Pockets 

12/122 

TE 

S 


Nebulus 2 

12/136 

TE 

S 


Ooops-Up - SdM 

1/112 

TE 

S 


Pop Up 

4/106 

AK 

S 


Prehistoric Tale 

4/120 

TE 

S 


Prehistorik 

10/134 

TE 

S 


Spindizzy Worlds 

4/120 

TE 

S 


The Blues Brothers 

12/118 

TE 

S 

Glücksspiel 

Glücksrad 

3/100 

AK 

S 

Handel 

Cash 

10/128 

TE 

S 


Supremacy 

1/111 

AK 

S 


Transworld 

2/111 

TE 

S 

Puzzle 

Puzznic 

4/120 

TE 

S 


Tilt 

10/120 

AK 

S 

Ratespiel 

Der Preis ist heiß 

8/90 

AK 

s 

Reaktion 

Ditris 

6/112 

TE 

S 


Faces 

3/112 

TE 

s 


Loopz 

2/11 

TE 

S 

Rollenspiel 

Bard's Tale III 

5/136 

AK 

S 


Champions of Krynn 

10/136 

TT 

S 


Chaos Strikes Back 

4/118 

TE 

S 


Countdown to Doomsday - SdM 

3/102 

TE 

S 


Crystals of Arborea 

6/110 

TE 

s 


Curse of the Azure Bonds 

2/109 

TE 

s 


Dragon Wars 

4/114 

TE 

s 


Dungeon Master 

1/137 

TT 

s 


Eye of the Beholder 

8/92 

TE 

s 


FATE - Gates of Dawn - SdM 

7/102 

TE 

s 


Hard Nova 

12/146 

AK 

s 


Legend of Faerghail 

2/117 

TT 

s 


Legend of Faerghail 

4/124 

TT 

s 


Legend of Faerghail 

6/114 

TT 

s 


Legend of Faerghail 

7/114 

TT 

s 


Legend of Faerghail 

8/102 

TT 

s 


Megatraveller 

8/96 

TE 

s 


Pool of Radiance 

1/120 

TE 

s 


Realms 

7/118 

AK 

s 


Spirit of Adventure 

12/134 

TE 

s 


Ultima V 

2/104 

TE 

s 


Ultima V 

7/117 

TT 

s 


Warlords 

5/122 

TE 

s 


Wizardry 

6/106 

TE 

s 

Schach 

Distant Armies 

1/111 

AK 

s 

Simulation 

Ml Tank Platoon 

2/102 

TE 

s 


Silent Service II 

10/122 

TE 

s 

Sport 

147 3D Snooker 

7/101 

AK 

s 


Adrenalynn 

12/126 

TE 

s 


Great Courts II 

2/108 

TE 

s 


1 Play 3D-Soccer 

10/126 

TE 

s 


Jimmy White's Whirlwind Snooker 

12/132 

TE 

s 


M.U.D.S. 

3/107 

TE 

s 


Manchester United Europe 

10/126 

TE 

s 


Oriental Games 

1/132 

TE 

s 


PGA Tour Golf 

5/126 

TE 

s 


Ski or Die 

5/128 

TE 

s 


Super Cars 

10/136 

TT 

s 


Tischtennis - PdM 

8/32 

LI 

s 


TV Sports Basketball 

8/101 

TT 

s 


Unlimited Golf 

3/111 

TE 

s 


Vroom 

8/104 

AK 

s 

Strategie 

688 Attack Sub - Sonarkontakte 

6/116 

TT 

s 


Bandit Kings of Ancient China 

8/98 

TE 

s 


Battle Isle - SdM 

10/130 

TE 

s 


Betrayal 

6/112 

TE 

s 


Bundesliga Manager Professional 

9/103 

AK 

s 


Centurion 

7/104 

TE 

s 


Hill Street Blues 

6/108 

TE 

s 


Magic Land 

5/118 

AK 

s 


Mega Lo Mama 

11/134 

TE 

s 


NAM 

6/112 

TE 

s 


Populous II 

12/146 

AK 

s 


Powermonger 

2/103 

TE 

s 


Railroad Tycoon - SdM 

6/102 

TE 

s 


Railroad Tycoon 

10/142 

TT 

s 


Rings of Medusa 

10/136 

TT 

s 


Stichwort 

Artikel 

Heft/ 

Seite 

Rubrik 1 


Romance of the Three Kingdoms 

4/120 

TE 

S 


Star Control 

3/106 

TE 

S 


Stratego 

11/126 

TE 

S 


The Return of Medusa 

11/128 

TE 

S 


Wolfpack 

TEXTVERARBEITUNG 

2/110 

TE 

S 

Allgemeines 

Sieben Textverarbeitungen im Vergleich 

2/12 

BE 

S 


BECKERtext 2.0: Fensterinhalt löschen 

9/72 

TT 

S 


BECKERtext II und Grafik 

7/92 

WO 

S 


Das große Buch zu BECKERtextll 

7/148 

BU 

S 


Documentum 2 

8/120 

TE 

s 


Graph Text 1.0 

7/130 

TE 

S 


Korrekt 

3/126 

TE 

s 


Personal Write 

12/159 

BE 

S 


Prowort 5.09 

12/156 

BE 

s 


Prowrite 3.2 

11/18 

AK 

S 


QuickStart WordPerfect Amiga 

2/52 

BU 

s 


Quickwrite 

2/8 

AK 

S 


Rechtschreibprofi 

3/126 

TE 

s 


Sicherheitskopien von BECKERtext 2.0 

9/72 

TT 

s 


So werden Textverarbeitungen getestet 

2/21 

BE 

S 


Text Plus 3.0 

11/208 

BE 

S 


Update zu WordPerfect? 

6/144 

TT 

s 


WordPerfect-Makros 

7/137 

WO 

s 

Druckertreiber 

Druckerlreiber für BECKERtext II 

UTILITY 

2/56 

TT 

s 

Allgemeines 

ASCII-Steuerzeichen ersetzen 

12/79 

LI 

s 


Baby! 

12/159 

BE 

s 


Becker Tools Amiga 

2/6 

AK 

s 


Bildschirmschoner 

12/79 

LI 

s 


ECS-Commander 

9/6 

AK 

s 


Electronic Thesaurus 

12/159 

BE 

s 


Erzeugen von Spruchbändern 

12/80 

LI 

s 


Flow V3.0 

12/162 

BE 

s 


Greetings 

3/77 

LI 

s 


Hardware-Informationen mit Programm 

8/66 

TT 

s 


Inhaltsverzeichnis Amiga 

2/54 

TT 

s 


SNAP 

4/82 

TT 

s 


Testprogramme für den Amiga 

10/194 

ÜB 

s 

Animation 

The Director 2 

10/116 

TE 

s 

Bild 

ImageFinder 

8/187 

AK 

s 

Diskette 

InstallBB - PdM 

3/37 

LI 

s 


Tracksalve 

2/56 

TT 

s 

Editor 

Cygnus Ed Professional 

2/8 

AK 

s 


Druckausgabe mit m2emacs 

5/90 

TT 

s 


Turbotext 1.0 

9/94 

TE 

s 


XED 

10/18 

AK 

s 

Elektronik 

L 100 

6/96 

TE 

s 

Kalender 

Kalenderboy, Jahreskalender 

12/69 

LI 

s 

Mathematik 

ClEx 

1/65 

LI 

s 

Maus 

Imitate 

3/54 

LI 

s 

MS-DOS 

CrossDos 4.0 

1/167 

TE 

s 

Programmieren 

Bin20bject 

8/41 

LI 

s 


Checkie42 - Vereinfachung bei DATAs 

2/62 

TT 

s 


Checkie42__Deluxe 

5/66 

LI 

s 


Ckeckie42_Deluxe 

8/40 

LI 

s 

Window 

Fenster V2.2 

1/164 

TE 

s 


Window-Tool 

11/60 

LI 

s 

Workbench 

Farbpalette speichern/laden 

VIRUS 

8/55 

TT 

s 

Allgemeines 

Disaster Master V2 

1/169 

BE 

s 


Lazarus-Virus? 

5/146 

TT 

s 


Neuer Virus »ZaphodServiceTask«? 

2/54 

AK 

s 


Virenschutz - Seuchenpanik 

ZUBEHÖR 

10/42 

BE 

s 

Allgemeines 

BarPro/B 

2/8 

AK 

H 

Diskette 

Farbige Disketten und Mäuse 

10/22 

AK 

H 

Farbband 

Farbbänder recyceln 

1/208 

BE 

H 

Game-Port 

Umschaltbox und Dauerfeuer 

8/187 

AK 

H 

Gehäuse 

Bodega Bay 

6/178 

TE 

H 


MW-500 

9/178 

TE 

H 

Joystick 

Joymo - Maus-Joystick-Umschalter 

4/16 

AK 

H 


Manix-Twins 

10/18 

AK 

H 


Vier-Spieler-Adapter 

3/79 

BA 

H 

Maus 

Amiga-Mäuse 

2/76 

GR 

S 


Bunte Diskettenlaufwerke und Mäuse 

9/6 

AK 

H 


Logimouse Pilot 

8/14 

AK 

H 


Maus an der Leine 

8/57 

TT 

H 


Reis-Mouse 400 

2/7 

AK 

H 


Sunnyline-Mouse 

7/8 

AK 

H 

Parallel-Port 

Umschaltbox 

12/20 

AK 

H 

Tastatur 

Tast Amiga 

10/241 

BE 

H 

Trackball 

Amball 

7/7 

AK 

H 


Sunnyline-Trackball 

7/8 

AK 

H 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


149 


















Der VECTOR -Maus und 
Joystick-Adapter, 

•Jetztoutomatisch! Manuelles 
Umscholten überflüssig 

• Für gleichzeitigen Anschluß von 
Maus und Joystick 

• Umscholten durch Betätigen von 
Maus oder Joystick 

ASOO 71000 /3000 — 
A2000 / 2500 


Das VECTOR- \| 

RAM Board 
2MBA500I Y 

• 2 MB • Uhr u. Datum accugepuffert y 

• Hard- und Softworemäßig abschaltbar 

• Schreibschutz für Uhr • Accu abschaltbar 

• Bestückt mit 4 MB Chips • Vergoldete 
Steckkontakte • Loufföhig mit 512 KB und 
1 MB Chip-Memory • Ind. Gory-Adopter 

• 1 Johr Garantie 


schnelle : 

Megcbit-RAMs 

(4*514256) 

occugepufferte Uhr u. Datum 
Writeprotect für die Uhr schaltbar ^ 
Accu abschaltbar 

Hard- und Softwaremäßig abschaltbar 


Die VECTOR- 

SCSI 16bit 
52/105 MB 
Controller/ 
FileCard 


• Voller 16bit-Datenbus • Autoboot unter Kickstart 1.3 
und 2.x • Übersicht!. Install-Menue • integr. A3000 
FastFileSystem • Rigid Disk Block 
Komplett 52 MB Quantum LP52S 

Controller DM929,- lufllikJl 

«nfc 105 MB Quontum LP 105S ■SMlJXfH 
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• Sample-Frequenz bis 22KHz in Stereo auf jedem Kanal • Eigener, 
superschneller A/D-Wandler je Kanal •Spannungsversorgung "On Board' 

• Abschaltbar • Metallgehäuse • Lange Zuleitung 

• CINCH-Eingänge • Eingangs-Signal je Kanal einstellbar 

• Kompatibel zu AUDIOMaster 


Der VECTOR- 

SOUND- 
. Digitizer 


Der AMIGA als Anrufbeantworter! • 24 beliebiae 
Ansogetexte und ein Sample möglich • fast jerar 
Cassettenrecorder anschließbar • programmierbarer 
selbststänrfiger Anruf des Gerätes bei einer einstell¬ 
bare Tel.—Nr. • ind. Software und deutscher 
Anleitung • Anschi, an paralleler 
Schnittstelle, abschaltbar DM 89,- 


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Platine bestückt mit 2 MB DM 298,- 

Pkitine bestückt mit 4 MB DM 498,— 

Platine bestückt mit 8 MB DM 848,- 


3W Loufw. AMIGA 2000 intern DM 129/ 
3^ Laufw. für alle AMIGAs extern DM 149/ 
5V<“ Loufw. für alle AMIGAs extern DM 199,- 


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AMIGA-ßremse intern f. alle AMIGAs DM 39,50 
AMIGA-Bremse f. A500 ext. m. LED DM 59,- 


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Bestechendes Funktionsanalysi 
-Programm Für den AMIGA 


Trackball 


(vorher, für Kick-Start 2.x) 

• Umschaltplatine für 2 Orig.-ROMs DM 49/ 

• Umschaltplatine mit Orig.-ROM 1.3 DM 98/ 
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Der VK70#-Boot-Selector ELEKTRON: 

• Wohlweise booten von allen Laufwerken 
•DFO:weiterverwendb./abschaltb. DM 49,- 

Der VECTOR- Boot-Selector STANDARD: 

• Wahlweise booten von DFO: oder DF 1: oder DF2: 
oder DF3: (b. Bestell, bitte angeb.) DM 14,50 




• für seriellen, parallelen oder Floppyf oft 

(85*60 mm) DR 

• für A500 Expansionsport 

(70*1 TO mm) DM 


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Dediffrierer, 280 dpi 


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Die VECTOR -DRIVEs 


Die VftTOff-Bremsen 


Die VECTOR- Boot-Selectoren 
ELEKTRON / STANDARD 


Lochroster-Experimentierplotine 


Graf. Darst. im IFF-Formot speicherbar 
Variable Druckerausgabe 














































Der y£d0/?-Transkitor 

Übersetzer und Vokabeltraner 
(engl. Anleitungen sind kein 
Problem mehr,lernfähig und 
erweiterbar) DM 39,- 

Der VEGOR-RMA Test 
100% Assembler, jetzt auch für 
32 Bit RAM zB. A2500/A3000 
DM 24,50 
Das WTOtf-Packlt, 
superschneller Cruncher 
mit versch. Kompaktiermodi, 
Auto- oder Loaderstort, schafft 
neuen Platz DM 39.- 


Das VfOM-MIDI -Interface für alle AMIGAs A 

...das MIDHnterface, das keine Wunsche offen läßt 

• Optokoppler mit 700% Kopplungsfaktor, 1 In, 1 *Thru, 3*0ut 

• Leistunästreiber an allen Ausgängen für lange Datenkabel 

• AMIGA4arbenes Metallqehäuse,^_ 

abschaltbar, mit Betriebs-LED 


DerlWTOtf-Labeli 

• UBEL-STAR 
druckt Etiketten füd 
3,5" Disketten f 


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• Wahlweise in 512 KB oder 2 MB -Schritten 
bis auf 8 MB erweiterbar. • intern, autokon¬ 
figurierendCPU-Platine, abschaltb. 

• zusätzlich zu RAM-Erweiterungen im 
RAM-Slot verwendbar^^^^^Ä 
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A 


Pnjgjjunm±erte Grafik , fo/qe 6 

XGRAPH 



DER NACHBRENNER 


Superschnelle Grafikrou¬ 
tinen durch den Einsatz 
von Maschinenprogram¬ 
men, Objektverwaltung 
für Zeichenprogramme, 
Bilder mit Logik verfrem¬ 
den - los geht’s. 


von Norbert Spittenarndt 

D as ist hart: »Dein Amiga 
ist eine farbenprächtige 
Schnecke mit ausgepräg¬ 
ter Selbstmordneigung.« 
Diese Frotzelei mußte sich Fried¬ 
rich Belzner von seinem Sohn, ei¬ 
nem überzeugten Atari-Anhänger, 
gefallen lassen, als er ein Buch 
über programmierte Grafik schrieb 
[1]. »Damals gab es GFA-Basic 
noch nicht«, kommentierte der Au¬ 
tor, »und ich konnte meinem Sohn 
deshalb kaum unrecht geben«. 

In der Tat stellten auch wir bei 
der Vorbereitung dieses Kursteils 
wieder fest, daß AmigaBASIC der 
langsamste Interpreter ist, den wir 
kennen. Deshalb haben wir fertige 
Basic-Grafikroutinen in die Ablage 
P 1 ) gelegt und eine komfortable 
Maschinensprache-Erweiterung 
entwickelt. Damit sind wir minde¬ 
stens genauso schnell wie die 
GFAIer. Platz für die Routinen ver¬ 
danken wir dem Umstand, daß in 
dieser Ausgabe ein Kurs über Da¬ 
teiformate beginnt (Seite 82). Das 
für diesen Artikel geplante Thema 
IFF wird dort ausführlich behan¬ 
delt. 

■ Routinen der Grafikerweite¬ 
rung: Bevor Sie überhaupt eine 
der Zeichenfunktionen unserer Er¬ 
weiterung nutzen können, sind 
zwei Voraussetzungen zu erfüllen: 
- XGRAPH muß in den Speicher 
geladen werden und die Adresse 
der Erweiterung ermittelt werden. 
Im Artikel »ASSEMBLER & BASIC« 
auf Seite 167 beschreiben wir ein 
elegantes Verfahren für diesen 
Zweck. 

^ Papierkorb 


- XGRAPH muß mit INIT.XGRAPH& 
und SET.WINDOW& initialisiert 
werden. 

INIT.XGRAPH& löscht den Da¬ 
tenbereich der Grafikerweiterung 
bzw. stellt Standardwerte ein. 
SET.WINDOW& setzt - ähnlich wie 
WINDOW OUTPUT - das Ausga¬ 
befenster für die Zeichenbefehle. 
SET.WINDOW& bekommt die mit 
WINDOW(7) ermittelte Adresse 
des Window-Datenbereichs über¬ 
geben: 

SET.WINDOWS WIND0W(7) 

Wenn Sie das angegebene Fen¬ 
ster schließen, sollte Sie diese Ein¬ 
stellung unbedingt mit 

SET.WINDOWS 0 

rückgängig machen. Geschieht 
dies nicht, führen nach WINDOW 
CLOSE aufgerufene Zeichenbe¬ 
fehle unweigerlich zum Absturz 
des Computers. 

Unsere alten Bekannten MO- 
VE.TO& und DRAW.TO& brauchen 
wir zum Ziehen von Linien. Um 
nicht für alle Zeichenroutinen von 
AmigaBASIC eine Version pro¬ 
grammieren zu müssen, die mit 
unserem Koordinatensystem ar¬ 
beitet, haben wir TRANSFORM& 
integriert. Die Routine rechnet wie 


DRAW.TO& eine Koordinate unter 
Berücksichtigung der Skalier- und 
Rotationseinstellungen in eine 
Bildschirmkoordinate um, und 
speichert das Ergebnis im Daten¬ 
bereich. Im Gegensatz zu 
DRAW.TO& ruft TRANSFORM& 
danach aber keine Zeichenroutine 
mehr auf. 

Sie können sich das Ergebnis 
der Umrechung mit 

SAVE.GRAPHDATA VARPTR(gdata&) 

holen. Die Koordinate befindet sich 
danach in den Elementen 0 und 1 
der Array-Variable. Beachten Sie 
aber, das gdata&() - oder welche 
Variable auch immer Sie für diesen 
Zweck verwenden - vorher mit 
DIM gdata&(l9) 

dimensioniert werden muß. Im Li- 
sting »Kooperation« verwenden wir 
TRANSFORM& für die Berech¬ 
nung von AREA-Koordinaten. Das 
Auslesen des kompletten Grafik¬ 
datenbereichs ist allerdings eher 
ein Kanonenschuß auf Spatzen. 
SAVE.GRAPHDATA& ist eher dafür 
gedacht, die aktuellen Einstellun¬ 
gen zu sichern, um sie später ohne 
großen Aufwand mit RESTORE. 
GRAPHDATA& wiederherzustel¬ 
len. Sie können die Koordinaten 



Sechsecks und nachträgliche Farbfüllung 


auch mit PEEKL auslesen. Doch 
dazu kommen wir später. 

DRAW.POLYLINE& zeichnet Po¬ 
lygone (Vielecke) bzw. Linienzüge. 
Das macht AREAFILL von Amiga¬ 
BASIC auch, nur werden dabei die 
maximal 20 Koordinaten vorher mit 
AREA-Befehlen übergeben. Bei 
DRAW.POLYLINE& gibt es prak¬ 
tisch keine Beschränkung der 
Koordinatenzahl, dafür kann die 
Routine den eingeschlossenen 
Bereich nicht füllen. Sie überge¬ 
ben die Adresse der Koordinaten 
und deren Anzahl. Beispiel: 
box*(0)=10 : boxt(1)=20 
boxt(2)=120 : boxt(3)=20 
box*(4)=120 : boxt(5)=100 
boxt(6)=10 : boxt(7)=100 
DRAW.P0LYLINE& VARPTR( boxt(0)),4,1 

Der dritte Parameter von 
DRAW.POLYLINE& bestimmt, ob 
das Polygon geschlossen, ob also 
von der letzten zur ersten Koordi¬ 
nate eine Linie laufen soll. 


KURSÜBERSICHT 


In dieser Artikelreihe beschrei¬ 
ben wir verschiedene Aspekte 
der programmierten 2-O-Grafik 
bis hin zur Objektanimation. Sie 
sollten Grundkenntnisse der Pro¬ 
grammiersprache Basic besitzen. 
Die Funktion und Arbeitsweise 
der Grafikbefehle von Amiga¬ 
BASIC erläutern wir grundlegend 
in den einzelnen Artikeln. 

Folge 1 : Zeichenbefehle: Koordina¬ 
tensysteme, die Befehle PSET, 
LINE, PATTERN, Standardfarben, 
Position des Mauszeigers, die 
Funktionen MOUSE() und WIN- 
DOW(), die SUB-Routinen MOVE- 
TO und DRAWTO 
Folge 2: Auflösung und Farben: die 
Farbmodelle RGB und HSV, Bild¬ 
verhältnis, die Befehle CIRCLE, 
PAINT, COLOR, PALETTE, 
SCREEN, WINDOW, CLS, AREA, 
AREAFILL, PATTERN 
Folge 3: Darstellung von Funktio¬ 
nen: Skalierung der Darstellungs¬ 
fläche, Linien-Clipping, die SUB- 
Routinen TRANSLATE, SCALE und 
CLIP, Bilder laden und speichern 
Folge 4: Das Grafiksystem des 
Amiga: Bitmaps, Screens, Windows 
und Viewports, die grafischen Funk¬ 
tionen der Systembibliotheken »in- 
tuition« und »graphics« 

Folge 5: Trigonometrie als Gestal¬ 
tungsmittel: Winkel, Polarkoordi¬ 
naten, Koordinatentransformation, 
Rotation grafischer Objekte 
Folge 6: Bildbearbeitung: die Befeh¬ 
le GET, PUT, Objekt-Routinen, 
Assembler-Erweiterung 
Folge 7: Sprites & Bobs: Objektani¬ 
mationen, die OBJECT- und COL- 
LISION-Befehle. Spiele programmie¬ 
ren 

Folge 8: Vektoren und Kurven: 
Schildkrötengrafik (Turtle Graphics), 
Bezier-Kurven 


152 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 







































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keit nicht mehr entfalten können. Wir weisen bereits 
jetzt auf diese Tatsache hin, um in Zukunft 
Mißverständnisse zu vermeiden. 

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umschlag DIN C 4 (mit 2,40 DM in Briefmar¬ 
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■■H 


Unser letztes Programmbeispiel 
zeichnet ein Rechteck. Weil sowas 
häufiger vorkommt, haben wir 
DRAW.BOX& ergänzt. Die Routine 
macht dasselbe: 

DRAW.B0X& 10,20,120,100 

TRANSLATE& verschiebt den 
Ursprung des Koordinatensy¬ 
stems. Das ist besonders für Rota¬ 
tionen praktisch, weil die auf einfa¬ 
che Weise nur um den Ursprung 
herum durchgeführt werden kön¬ 
nen (Listing »Kooperation«). Aber 
auch für die verkleinerte Abbil¬ 
dung bildschirmfüllender Grafik ist 
TRANSLATE& (in der Kombination 
mit SCALE&) eine nützliche Funk¬ 
tion. 

SCALE& skaliert, also vergößert 
bzw. verkleinert den Zeichenbe¬ 
reich. Dabei müssen wir allerdings 
eine kleine Unbequemlichkeit in 
Kauf nehmen: An Maschinenpro¬ 
gramme können von Basic (auf 
einfache Weise) nur ganze Zahlen 
übergeben werden. Skalierfakto¬ 



ren sind aber in der Regel gebro¬ 
chene Werte wie z.B. 0.75. Unsere 
Lösung: Wir verwenden 2 Byte der 
Skalierfaktoren - das sind lange 
Ganzzahlen - als Nachkomma¬ 
anteil. Der Wert 65536 (2 16 ) ent¬ 
spricht damit 1. Die an SCALE& zu 
übergebenden Werte müssen des¬ 
halb erst durch die Formel 
»65536* Skalierfaktor« berechnet 
werden. Für den Faktor 0.1 ergäbe 
das die ganze Zahl 6553. Konse¬ 
quenz: Mit unserer Grafikerweite¬ 
rung sind (positive und negative) 
Skalierfaktoren nur im Bereich von 
1/65536 bis 32767 möglich. Das 
dürfte aber für fast alle grafischen 
Anwendungen genügen. 

Programmieren Sie eine SUB- 
Routine für die Umwandlung des 


FUNKTIONEN DER GRAFIKERWEITERUNG 

MOVE.TO& x%,y% 

positioniert den Zeichenstift an der angegebe¬ 
nen Koordinate 

DRAW.TO& x%,y% 

zeichnet eine Linie von der Position des Zei¬ 
chenstifts zur angegebenen Koordinate (der 
Zeichenstift befindet sich danach dort) 

DRAW.POLYLINE& 

karray&,n°/o,flag°/o 

zeichnet ein Polygon, dessen Verlauf die n% 
ab der Adresse karray& befindlichen Koordina¬ 
ten (kurze Ganzzahlen) bestimmen (flag% un¬ 
gleich Null -> Polygon wird geschlossen) 

DRAW.BOX& 

x1%,y1%,x2%,y2% 

zeichnet ein Rechteck, dessen Position die 
zwei übergebenen, diagonal gegenüberlie¬ 
genden Koordinaten bestimmen 

DRAWMODE& mode% 

setzt den Zeichenmodus 

TRANSFORM& x%,y% 

transformiert die angegebene Koordinate un¬ 
ter Berücksichtigung der Zeichenbereichsein¬ 
stellungen in Bildschirmkoordinaten; macht al¬ 
so dasselbe wie MOVE.TO& oder DRAW.TO&, 
aber ohne Ausführung einer Zeichenoperation 
(die transformierte Koordinate kann aus dem 
Datenbereich gelesen werden) 

TRANSLATE& xoff%,yoff% 

verschiebt den Nullpunkt des Koordinatensy¬ 
stems um die angegebenen (eventuell negati¬ 
ven) Verschiebewerte 

SCALE& xf&,yf& 

skaliert den Zeichenbereich (Faktor 1 * 
65536) 

SCALE.ORIGIN& x°/o,y% 

setzt das Skalierzentrum auf die angegebene 
Koordinate 

ROTATE& w% 

rotiert den Zeichenbereich um den angegebe¬ 
nen Winkel 

ROTÄTE.ORIGIN& x%,y% 

setzt das Rotationszentrum auf die angegebe¬ 
ne Koordinate 

SET.ASPECT& ar& 

setzt das Bildverhältnis auf den angegebenen 
Wert (Faktor 1 = 65536) 

INIT.XGRAPH& 

initialisiert die Grafikerweiterung und setzt alle 
Einstellungen auf Standardwerte (keine Ska¬ 
lierung, keine Rotation, Ursprung des Koordi¬ 
natensystems links unten) 

SAVE.GRAPHDATA& adr& 

speichert den Datenbereich der Grafikerweite¬ 
rung an der angegebenen Adresse 

RESTORE.GRAPHDATA& 

adr& 

setzt den Datenbereich der Grafikerweiterung 
mit den Werten ab der angegebenen Adresse 

SET.WINDOW& adr& 

stellt das Ausgabefenster ein, dessen Adresse 
des Window-Datenbereichs übergeben wird 




j * t 


KURS 



1 hGO 

CodeAddress "XGraph",XGraph& : IF XGraph&=0 THEN ERROR 

53 

2 hQ 

Transform&=XGraph& : Move.To&=XGraph&+6 

3 16 

Drav.To&=XGraph&+12 : Drav.PolyLine&=XGraph&+18 

4 z4 

Rotate8c=XGraph&+24 : SetAngle&=XGraph&+30 

5 Yn 

Rotate.0rigin&=XGraph&+36 : Translate&=XGraph&+42 

6 YN 

InitXGraph&=XGraph8r+48 : Set.Windov&=XGraph8t+54 

7 Jp 

Scale&=XGraph&+60 : Scale.0rigin&=XGraph&+66 

8 b5 

Set.Aspect&=XGraph&+72 : Drav.Box&=XGraph&+78 

9 De 

Save.GraphData&=XGraph&+84 : Restore.GraphData&=XGraph& 

+90 

10 w 2 

DrawMode&=XGraph&+96 : gdata.&=XGraph&+102 

11 XK 

DEF FN rad(deg)=deg/180*4*ATN(1) 

12 7c 

DIM gdata&(19) 

13 DA 

SCREEN 2,640,256,4,2 : WINDOW 2,"Dreiecke*,,,2 

14 vW 

f# =1/16 

15 1L 

F0R i=l T0 15 

16 tz2 

PALETTE i,i*f# ,i*f# ,i*f# 

17 iyO 

NEXT i 

18 34 

PALETTE 0,1,1,1 

19 Fm 

ar=. 5 : ar&=2*l6#ar 

20 ur 

InitXGraph& : Set.Window& WINDOW(7) : Set.AspecU ar& 

21 KJ 

cx%=WIND0W(2)/2 : cy*=WINDOW(3)/2/ar 

22 Au 

sfak&=2~l6#.9 

23 eC 

DIM pv*(90,l) : r*=250 : n%=3 

24 ra8 

F0R i=l T0 n* 

25 6y2 

w=FN rad(360/n**i) 

26 tM 

pv*(i,l)=r**SIN(v) : pv*(i,0)=r**C0S(v) 

27 s80 

NEXT i 

28 kP 

Translatefc cx$,cy* : f=l : offset$=l 

29 vU 

F0R J=1 T0 32 

30 sE2 

F0R i=l T0 n% 

31 qZ4 

Transformfit pv*(i,0),pv$(i,l) 

32 ed 

Save.GraphData& VARPTR(gdata&(0)) 

33 bC 

AREA (gdata&(0),gdata&(l)) 

34 zF2 

NEXT i 

35 xk 

f=f+offset* : IF f=15 0R f=l THEN offset*=-offset% 

36 q2 

C0L0R f,0 : AREAFILL 

37 KY 

Rotate& 10 : Scale& sfak&,sfak& 

38 5M0 

NEXT J 

39 sh 

WHILE INKEY$="" : WEND 

40 Wd 

WINDOW CLOSE 2 : SCREEN CL0SE 2 

41 PK 

END 

42 dj 

SUB CodeAddress(cname$,caddress&) STATIC 

43 DW2 

caddress&=0 

44 Nv 

OPEN "ramrasm" F0R INPUT AS #1 

45 AA 

WHILE NOT E0F(1) 

46 964 

INPUT# l,rname$ 

47 eg 

INPUT# l,raddress& 

48 Rt 

IF UCASE$(cname$)=UCASE$(rname$) THEN caddress&=rad 
dressfc 

49 E22 

Kooperation | 

50 cM 

51 rtO 

1 ^TRANSFORM & berechnet die 

Koordinaten für AREA 


Skalierfaktors in eine ganze Zahl. 
Damit entfernen Sie dieses auf 
den ersten Blick verwirrende Ver¬ 
fahren aus dem Hauptprogramm 
und machen es dadurch besser 
lesbar. Übrigens: SCALE& wirkt 
kummulativ. Der zweimalige Auf¬ 
ruf einer Skalierung mit dem Fak¬ 
tor 0,9 ist dasselbe wie ein einmali¬ 
ger mit 0,81 (0,9 x 0,9). 

ROTATE& rotiert den Zeichenbe¬ 
reich um das Rotationszentrum - 
das ist in der Regel der Ursprung 


des Koordinatensystems. Der 
Übergabeparameter ist eine ganze 
Zahl und damit sind nur ungebro¬ 
chene Winkelangaben möglich. 
Im Gegenssatz zu anderen Befeh¬ 
len von AmigaBASIC erwartet 
ROTATE& den Parameter in Grad 
und nicht im Bogenmaß. 

Die Routinen ROTATE.ORIGIN& 
und SCALE.ORIGIN& setzen das 
Drehzentrum für Rotationen bzw. 
das Skalierzentrum. Die Routinen 
sind nicht unbedingt erforderlich, 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


155 







































Ge, schenk Tips f 

Software 
zum Schulbuch 




S /Hein freund 
tippt zuhause Voka¬ 
beln ein. Ich benutze 
lieber ein fertiges 
ProgrammI Von 
N. HEUREKA! ^ 


Lieber zu Weihnachten eine 
Diskette von HEUREKA 
als zum Zwischenzeugnis 'ne 
Bescherung im Januarf 


ENGLISCH 


Maßgeschneidert 
zum Schulbuch: 

Zu folgenden Schulbüchern Englisch 
(E) und Französisch (F) sind Lernpro- 
gramme sofort lieferbar: 


I Vokabeln nach Maß 

n-' 

T Die Programmreihen »Modern 
Course«, »Green Line«, »Let's go« 
u.a. sind maßgeschneidert zu den 
gleichnamigen Unterrichtswer¬ 
ken von KLETT. 

Jede Diskette enthält das komplette 
Vocabulary mit Units , Topic Boxes, 
Irregulär Verbs - plus Übungssätze! 
Dazu Lexikon und Abfragevarianten, 
die zum gezielten Lernen unentbehrlich 
sind. Einzigartig! Orthographische 
Fehler werden präzise angezeigt und 
lassen sich sofort korrigieren: 

Endlich das Vokabelprogramm, bei 
dem man aus FeQlem lernen kann! 


Leaming English 


^4 




Gymnasium: »Green Line i-5« (E), 
»Modern Course Gym 1-6« (E), 

»Echanges - Edition longue 1-4« (FL 
»Cours de base 1-3« (FL 

Realschule: »Red Line 1-5« (EL 
»Modern Course RS 3-4« (EL 
»Echanges - Edition courte 1-4« (FL 

Hauptschule: »Let 's go 1-5« (EL 
Or.-Stufe: »Orange Line 1-2 « (EL 
Unabhängig vom Schulbuch: 

Die HEUREKA-Reihe »Mathematik«. 



Grammatik nach Maß 

Das HEUREKA-Konzept hat im 
Bereich der Vokabelprogramme 
neue Maßstäbe gesetzt. 

Demnächst wird es von HEUREKA 
auch schulbuchbezogene Grammatik¬ 
programme geben. 

Diese unterscheiden sich von anderen 
vor allem durch ein ausgeklügeltes Ab¬ 
frage-, Hilfs- und Bewertungssystem 
sowie äußerst flexible Fehlerreaktio¬ 
nen. - Erscheinungstermin: Februar 92. 



»Selbst die rechnerspezifischen Pro¬ 
grammeigenschaften überragen die der 
Konkurrenten bei weitem.« 

(Nur HEUREKA-TEACHWARE erhielt 
»Sehr gut« im großen 64'er-Test 9/89) 

»Der Hit zum Englisch-Üben heißt 
"Leaming English " von HEUREKA- 
TEACHWARE.« (BRAVO. Computer-Dps , 
Nr. 40 vom 27. 9.1990) 


Uirnnt Eftftah « 

Modern Course 

2 

-3 

-4 

«5 

-6 

^ 






Kl XU’ 1 



|SJ 

ft 

I 

6. 

J 


































FRANZÖSISCH 


Die maßgeschneiderten Pro- 
grammreihen zu den Unter¬ 
richtswerken »Echanges« und 
»Cours de base« von KLETT 
bringen Spaß und Erfolg von 
Anfang an! 

Hier wird geboten, was erfolgreich 
macht: Von der leistungsfähigen 

FeUJeranzeige über Lexikonfunktion 
und Hilfetaste bis zur Lernstatistik! 

Das komplette Vocabulaire umfaßt 
mehr als tausend Vokabeln auf jeder 
Diskette - plus Definitionen und 
Übungssätze! 

»Lernen ohne Firlefanz: HEUREKA!« 
(Amiga Special 3/89) 


(MnFrmwi 

Echanges 1 

.2 

3 

M 



i 

.4 

& 




_ —JL 





»Woher nimmt Felix plötzlich diese 
Noten?« 

Was? 

»Ist doch klar, die sind gekauft.« 
»Was. Lehrer bestochen?« 

»Nein. Disketten von HEUREKA. 
Passen genau zum Buch! Brauch' 
ich auch.« 

Wo? 

»Und woher nehmen, wenn nicht 
stehlen?« 

»Aus Kaufhaus. Computer-. und 
Buchhandel. Oder ruckzuck - ver¬ 
sandkostenfrei direkt vom Verlag /« 


Wann? 

»Natürlich sofort. Vorsicht ist besser 
als Nachhilfe!« 


Vokabelprogramme 
im Vergleich - 
darauf sollten Sie achten! 


1. Müssen die Vokabeldateien selbst 
angelegt werden, oder bekom¬ 
men Sie ein fertiges Programm? 

2. Lassen sich zu jeder Lektion des 
Schulbuchs per Tastendruck die 
Vokabeln auswählen? 

3. Lassen sich die Vokabeln nicht 
nur isoliert, sondern auch im Satz¬ 
zusammenhang üben? 

4. Sind die Übungssätze auf den Un¬ 
terricht und die Lektion bezogen? 

HEUREKA hat s! 




\ t ^ 



MATHEMATIK 


ZENON - Kurvendiskussion 


ZENON 2.0 ist ein Kurvendis- 
kussions-Programm. das nicht 
nur Nullstellen, Extrema und 
Wendepunkte berechnet, son¬ 


dern darüber hinaus Definitions¬ 
lücken, Periodizität und sogar 
schiefe Asymptoten erkennt. 

Bis zu drei Funktionen, selbst stück¬ 
weise definierte, werden von ZENON 2.0 
gleichzeitig im Rechner gehalten und 
diskutiert. Kurvenscharen lassen ma¬ 
thematische Zusammenhänge sichtbar 
werden. Grafik auf Achsenbasis 1 oder 
n. Druckertreiber für 8-, 9- und 24- 
Nadel-Drucker. 

»Fazit: ZENON ist das derzeit beste 
Programm für die Kurvendiskussion auf 
dem Amiga. Der Preis steht in ange¬ 
messenem Verhältnis zur Leistungsfä¬ 
higkeit und zum Nutzen des Programms. 
Die gute Dokumentation und klare Me¬ 
nüstruktur erleichtern das Arbeiten.« 
(Amiga-Magazin 6/89). 


FAX: 089-8201 101 * HEUREKA^ Verlags GmbH • TEL: 089-82089-8* 
Bodenseestr. 19 • D-8000 München 60 


Bitte senden Sie mir postwendend und versandkostenfrei für den Amiga 500/1000/2000 

O per Nachnahme Q gegen Scheck Q per Rechnung nur an Schulen (mit Schulstempel) 

Name: AM 92 

Straße:PLZ. Ort: 

Gymnasium: (bitte □ und Nr. äj ) Realschule: {bitte □ und Nr. 

| | Modern Course GYM - (Engl.) . ä 79,- DM Q Modem Course RS - (Engl.) . ä 79,- Di 

Nr: 1 2 3 4 5 6 Nr: 3 4 

r-, , . t ^ □ RED Une - (Engl.) . ä 79,- Dl 

□ GREEN Une - (Engl.) . ä 79,- DM t - J Nf . , 2 3 4 y 

Nr. 1 2 3 4 5 |—| £ c ^ an g es _ Edition COURTE • (Franz.) . ä 79,- Di 

| | Echanges - Edition LONGUE - (Franz.) a 79,- DM Nr: 1 2 3 4 

Nr: 1 2 3 4 

Hauptschule/OS: (bitte □ und Nr. 

D Tf ?r ' - . * "* □ ORANGi Um M . .7»..» 

Nr Nr: 1 2 

□ ZENON 2.0 - Kurvendiskussion . 99,- DM [J LETS GO - (Engl.) . ä 79,- D 

Diskette mit Handbuch, 80 S. Nr: 1 2 3 4 5 

Die angegebenen Versandpreise gelten im Fachhandel als unverbindliche Preisempfehlung - Schulpreise auf Anfrag« 


Produktion: digIT ostermann gmbh, Hauptstr. 140, 5591 Bruttig-Fankel, Tel.: 02671-410C 



















































weil man beides auch durch eine 
Verschiebung des Koordinatenur¬ 
sprungs mit TRANSLATE& errei¬ 
chen kann - es sei denn, Rota¬ 
tionszentrum und Skalierzentrum 
befinden sich nicht an derselben 
Stelle. 

SET.ASPECT& ist praktisch 
auch eine Skalierung - und zwar 
der y-Achse. Sie stellen damit das 
Bildverhältnis ein. Geschieht dies 
nicht, bekommen sie z.B. beim 


Drehen eines Quadrats eine ver¬ 
zerrte Abbildung. Aus Folge 2 die¬ 
ser Artikelreihe wissen Sie, daß die 
Punktdichte bei einem Screen im 
Grafikmodus 2 (640 x 256 Punkte) 
in horizontaler Richtung doppelt so 
groß ist wie in vertikaler. Ein um 90 
Grad gedrehtes Quadrat würde 
deshalb ohne Korrektur ein auf¬ 
rechtes Rechteck ergeben. Unse¬ 
re Grafikerweiterung multipliziert 
deshalb alle y-Koordinaten mit 


1 YsO 

DIM Bild&(1000) 

2 sf 

F0R 1=0 T0 500 STEP 10 :' Demo-Grafik 

3 VL2 

LINE(0,0)-(1,180) 

4 V10 

NEXT 1 

5 Tr 

L0CATE 1,1 : PRINT "AMIGA is the best" 

6 t6 

ScalePic 0,0,90,90,0,0,180,180 

7 uJ 

SUB ScalePic (xlq*,ylq*,x2q$,y2q*,xlz*,ylz*,x2z*,y2z!0 


STATIC 

8 m42 

SHARED Blld&() 

9 VE 

IF x2z*-xlz% THEN 

10 wJ4 

IF xlq>x2q THEN SWAP xlq,x2q 

11 Qe 

IF xlz>x2z THEN SWAP xlz,x2z 

12 Im 

sx=0 

13 4j 

xlqneu*=xlq* : x2qneu*=x2q* 

14 E8 

IF xlq*=xlz* THEN 

15 zW6 

x2qneu*=x2z< 

16 IG 

IF x2q%<x2z% THEN sx=-l : 'Dehnen rechts 

17 4X 

IF x2q*>x2z* THEN sx=l : 'Stauchen links 

18 Go4 

ELSEIF x2q*=x2z* THEN 

19 uU6 

xlqneu*=xlz* 

20 bm 

IF xlq*<xlz* THEN sx=-l : 'Stauchen rechts 

21 vJ 

IF xlq*>xlz* THEN sx=l : 'Dehnen links 

22 IB4 

END IF 

23 JC2 

END IF 

24 uf 

IF y2z*-ylz* THEN 

25 Pq4 

IF ylq>y2q THEN SWAP ylq,y2q 

26 tB 

IF ylz>y2z THEN SWAP ylz,y2z 

27 a5 

sy=0 

28 cY 

IF ylq*=ylz* THEN 

29 sp6 

IF y2q%<y2z% THEN sy=-l : 'Dehnen unten 

30 7o 

IF y2q%>y2z* THEN sy=l : 'Stauchen oben 

31 bB4 

ELSEIF y2q*=y2z* THEN 

32 el6 

IF ylq5t<ylzj{ THEN sy=-l : 'Stauchen unten 

33 Sr 

IF ylqJOylz* THEN sy=l : 'Dehnen oben 

34 UN4 

END IF 

35 V02 

END IF 

36 UX 

IF sx THEN 

37 9M4 

zfx=(x2q*-xlqJ0/(x2z|-xlz*)*sx 

38 cl 

zl=xlz*: z2=x2z* : ql=xlq* : q2=x2q* 

39 nn 

IF sx=-l THEN SWAP zl,z2 : SWAP ql,q2 

40 d8 

F0R z=zl T0 z2 STEP sx 

41 J16 

GET (INT(ql),ylq«)-(INT(ql),y2q*),Bild& 

42 4B 

PUT (z,ylq*),Bild&,PSET 

43 Vv 

ql=ql+zfx 

44 hE4 

NEXT z45 fY2 END IF 

46 kJ 

IF sy THEN 

47 ft4 

z?y=(y2q%-ylq%)/(y2z%-ylz%)*sy 

48 3W 

zUylzX: z2=y2z* : ql=ylq* : q2=y2q* 

49 3z 

IF sy=-l THEN SWAP zl,z2 : SWAP ql,q2 

50 qM 

F0R z=zl T0 z2 STEP sy 

51 Ay6 

GET (xlqneu£,INT(ql))-(x2qneu£,INT(ql)),Bild& 

52 Wt 

PUT (xlqneu*,z),Bild&,PSET 

53 kC 

ql=ql+zfy 

54 r04 

NEXT z 

55 pi2 

END IF 

56 wyO 

END SUB 


' : . | ScalePic 1: 


Dehnen, Stauchen, Vergrößern und 


Verkleinern - alles in einer SUB-Routine 



OBJEKTDATEN 

Index 

Variable 

0 

Typ 

1 

XPos 

2 

YPos 

3 

Width 

4 

Height 

5 

LineColor 

6 

FillColor 

7 

LineType 

8 

LineThick 

9 

PClose 

10 

VertexCnt 


dem bei SET.ASPECT übergebe¬ 
nen Wert - etwa 0.5 wäre passend 
für Grafikmodus 2. Der Parameter 
Bildverhältnis beim Basic-Befehl 
CIRCLE hat dieselbe Funktion. 

Durch ein Bildverhältnis von 0.5 
verdoppelt sich praktisch der verti¬ 
kale Zeichenbereich (beim Basic- 
Standardfester von 618 x 243 auf 
618 x 486 Punkte). Das sollten Sie 
u.a. dann beachten, wenn Sie die 
Koordinaten des Mauszeigers er¬ 
mitteln: 


ar=0.5 : ar&=2“l6*ar 
SET.ASPECT& ar& 
klick*=M0USE(0) 
mx*=M0USE(l) 

my % =(ygmax.-M0USE(2))/ar 
MOVE.TO 0,0 
DRAU.T0 mx*,my* 

Das Programm zeichnet eine Li¬ 
nie vom Ursprung des Koordina¬ 
tensystems zur Position des Maus¬ 
zeigers. »ygmax.« ist die höchste y- 
Koordinate des Zeichenbereichs. 
Mit 


ygmax.=WIND0W(3)-1 

ermitteln wir sie. Durch »ygmax.- 
MOUSE(2)« passen wir die Maus¬ 
zeigerkoordinate an unser Koordi¬ 
natensystem (Ursprung links un¬ 
ten) an, durch Division mit dem 
Bildverhältnis auf die nun »längere 
Y-Achse«. Unsere Grafikerweite¬ 
rung rechnet genau umgekehrt. 

Die Bedeutung der Variablen 
des Datenbereichs (siehe 
XGRAPH-DATEN auf dieser Seite) 
dürfte jetzt klar sein; einzig 
»SFIag« erfordert eine Erklärung: 
Die Variable ist Null, wenn beide 
Skalierfaktoren 1 sind, und dann 
wird bei der Koordinaten Umrech¬ 
nung die Skaliermultiplikation 
übersprungen. Dasselbe gilt für 
die Rotation, wenn »AngleZ« Null 
ist. So sparen wir Zeit, was sich be¬ 
sonders bei komplexen Zeichen¬ 
operationen auswirkt. 


■ 


Die Grafikdaten befinden sich 
übrigens 102 Byte hinter der von 
GetCodeAdress gelieferten Adres¬ 
se. Wenn Sie als Adreßvariable 
XGRAPH& verwendet haben, kön¬ 
nen Sie mit 
PEEKL(XGRAPH&+102) 

PEEKL(XGRAPH &+106) 

die von TRANSFORM& umge¬ 
rechneten Koordinaten auslesen. 

Noch eine Bemerkung zu SA- 
VE.GRAPHDATA& und RESTO- 
RE.GRAPHDATA&. Sie ermögli¬ 
chen die Kapselung grafischer 
Ausgaben (bis auf Rotationen). 
Nehmen wir an, Sie haben ein Un¬ 
terprogramm, das irgendeine Gra¬ 
fik auf den Bildschirm bringt und 
dabei verschiedene Einstellungen 
vornimmt, die sich ja alle irgend¬ 
wie im Datenbereich niederschla- 
gen. Nach seiner Ausführung wis¬ 
sen Sie nicht, welcher Rotations¬ 
winkel, welche Skalierung gültig 
ist. Retten Sie den Datenbereich 
vor dem Aufruf des Unterpro¬ 
gramms mit SAVE.GRAPHDATA& 
und setzen Sie ihn danach mit RE- 
STORE.GRAPH-DATA&. Die mehr¬ 
fach verschachtelte Kapselung 
grafischer Ausgaben ist ebenfalls 
möglich. 

■ Themawechsel: Im Listing »Ob¬ 
jekt-Befehle« haben wir mehrere 
SUB-Routinen für die Verwaltung 
grafischer Objekte zusammenge¬ 
faßt. Sie können die Programme 
z.B. als Grundlage für ein Zeichen¬ 
programm verwenden, das ähn¬ 
lich funktioniert wie die kommer¬ 
ziellen Produkte Professional 
Draw oder Expert Draw, also die 
nachträgliche Editierung einzelner 


XGRAPH-DATEN 

Index 

Variable 

0 

XKoord 

1 

YKoord 

2 

Window 

3 

RastPort 

4 

WinWidth 

5 

WinHeight 

6 

OriginX 

7 

OriginY 

8 

RCenterX 

9 

RCenterY 

10 

AngleZ 

11 

SinZ 

12 

CosZ 

13 

SCenterX 

14 

SCenterY 

15 

SFIag 

16 

SFacX 

17 

SFacY 

18 

Aspect 

19 

GFXLib 


158 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 






















































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Zeichen/Cad-Arbeiten hinzufuegen. 

Schnelle und einfache Eingabe-Methode mit "Tracing". Mit 
der "absolute Reference" koennen Sie viele Male schneller 
ueber den Bildschirm fahren wie mit der Mouse. 


FUEGEN 
»SIONELLE 
AN IHREN 
ZEICHEN/CAD-ARBEITEN HINZU 


• Der Genitizer wird am Seriellen Port Ihres Amigas 500/1000/2000 angeschlossen und funktioniert zusammen mit der Mouse. 

• Im Vergleich mit der Mouse gibt das "Tablett" eine absolute Koordination, wodurch die Wahl von Menuoptionen vom "Tablett" aus moeglich ist. 

• Eine in dem Zeichenstift befindliche druckempfindliche Spitze aktiviert das "Tablett" und schaltet die normale Mouse-Eingabe aus. Wenn Sie 
das "Tablett" nicht benutzen, ist die Mouse aktiviert. 

• Komplettes System; Graphik-Digitizer-Tablett, Zeichenstift, Deluxe-Paint-Schablone, Netzteil, Test-Software, Interface Unit plus Driver- 

Programm. Zusaetzlich benoetigen Sie nichts mehr!! 



ALLE BESTELLUNGEN IN 48 STUNDEN LIEFERBAR 

Wassenbergstr. 34. 4240 Emmerich. Tel.: 02822/68545 u. 68546. Telefax: 02822-68547 

Auslandsbestellungen nur gegen Vorauskasse 

Versandkosten bei Vorkasse OM 6.00 bei Nachnahme DM 10.00 Unabhängig von der bestellten Stückzahl. 

Distributor für Berlin: Schönebergerstr. 5,1000 Berlin 52. Tel.: 030/7529150-60 

für Österreich. Schulgasse 63.1180 Wien. Tel.: (0222) 4085256 

Andreas-Huger-Gasse 56/1,1220 Wien. Tel.: 01/2395800 u. 2384460. Telefax: 01/2398115 
für die Schweiz: Obergasse 23. CH-2502 Biel. Tel.: 032/231833 

für Holland: Postbus 179. 6710 BD Ede. Tel.: 085/5165655. Telefax: 08380/32146 

für Belgien Steenwinkelstraat 101, 2627 Schelle. Tel.: 03/8772028 u. 014/658521. Telefax: 03/8771465 






















KURS 

m i rirawMiginwpri , i m 


Elemente erlaubt. Das am Ende 
des letzten Kursteils erwähnte Pro¬ 
gramm Transform (auf der Pro¬ 
grammservicediskette der Ausga¬ 
be 12/91) verwendet übrigens die¬ 
se Routinen. 

Grundlage aller Objektroutinen 
ist ein Variablenbereich, der alle 
Daten für die Darstellung eines 
Objekts besitzt. Der Typ kenn¬ 
zeichnet unterschiedliche Objekte. 
So könnte z.B. eine Linie den Ein¬ 
trag 1 besitzen, ein Rechteck eine 
2, Kreis und Ellipse vom Typ 3 bzw. 
4 sein. Der Typ bestimmt, wie die 
Routine »PLOT.OBJECT« andere 
Daten des Objektvariablenbe¬ 
reichs interpretiert. Für Rechtecke 
z.B. braucht PLOT.OBJECT nur die 
Startkoordinate, Breite und Höhe. 
Dasselbe gilt für Ellipsen, bei Qua¬ 
draten und Kreisen ist nur die Brei¬ 
te bzw. der Radius erforderlich. 

Um die Objektroutinen einfach 
und damit kurz zu halten, verwen¬ 
den wir weder die Startkoordinate 
noch Breite und Höhe. Nehmen 
Sie die Angaben als Anregung für 
eigene Entwicklungen. Unsere 
Objekte sind alle vom Typ 5: Poly¬ 
gon bzw. Linienzug. In der Varia¬ 
blen »VertexCnt« hinterlegen wir 
die Anzahl Eckpunkte, dessen 
Koordinaten unmittelbar »dahin¬ 
ter« gespeichert werden. Die Rou¬ 
tinen im einzelnen: 

NEW.OBJECT reserviert Spei¬ 
cher für die Objektdaten. Die SUB- 







SUB FILL(x*,y*) STATIC 


w vi 


SHARED fg*,bg* 


ffl r» W 


f*=P0INT(x*,y*) : r*=x* 


jm «R 


WHILE POINT(r*,y*) = f* AND r*<Wl 


ff 8 vL 


NDOW(2) 




r*=r*+l 




WEND 




IF r*=WIND0W(2) THEN 


Parameter übergebenen Variable 


r*=x* 


(lange Ganzzahl); wenn nicht, lie- 


WHILE P0INT(r*,y*) = f* AND r*> 


fert SEARCH.OBJECT dort eine 


0 


Null zurück. PLOT.OBJECT plottet 


WEND 


das Objekt, dessen Datenbereich- 


END IF 


adresse Sie übergeben. PLOT. 


PAINT (x*,y*),fg*,POINT(r*,y*) 


ALL.OBJECTS zeichnet alle Ob- 


END SUB 


jekte. 


(C) 1992 M8tT 


SAVE.OBJECT speichert das 




Objekt unter dem angegebenen 


liil] Eine SUB-Routine 


Namen. Dabei werden die Daten 


für die interaktive Flächen- 


samt der Punktkoordinaten im 


füllung mit PAINT 


ASCII-Format abgelegt. LOAD.OB- 




JECT liest so eine Datei und hängt 



das Objekt an die bestehende Li¬ 


Routine liefert die Adresse des 

ste an. DELETE.OBJECT löscht 


neuen Objekts. Sie muß bei den 

eins, in dem es den Typ auf Null 


anderen Objektbefehlen als Ken- 

setzt. PLOT. ALL.OBJECTS und 


nung angegeben werden. Den 

SAVE.ALL.OBJECTS berücksich¬ 


Speicher reservieren wir mit der 

tigen es danach nicht mehr. 


Exec-Library-Funktion »AllocMem«. 

SHOW.OBJECT.HANDLES zeich¬ 


ADD.VERTEX ergänzt das Poly- 

net Griffe an den Ecken eines Ob¬ 

gon um einen Punkt, SCALE.OB- 

jekts. So könnten Sie z.B. das (ak¬ 

JECT skaliert es und COPY.OB- 

tuelle) Objekt markieren, auf das 

JECT legt eine Kopie davon an. 

weitergehende Operationen wir¬ 

SEARCH.OBJECT sucht ein Ob- 

ken. Machen Sie was draus. 

jekt, das einen Stützpunkt in der 

■ Wenden wir uns dem letzten 

Nähe der übergebenden Koordi- 

Thema dieses Artikels zu: Bildbe¬ 

nate besitzt. War die Suche erfolg- 

arbeitung. Vielleicht ist Ihnen die 

reich, befindet sich die Adresse 

Grafik zu langweilig, die Sie mit un¬ 

der Objektdaten in der als dritter 

seren Zeichenfunktionen produ- 


ziert haben? Eine nachträgliche 
Bildbearbeitung könnte das än¬ 
dern. AmigaBASIC selbst besitzt 
im wesentlichen zwei Möglichkei¬ 
ten dafür: PAINT und das Duo GET 
und PUT. Im weiteren Sinne gehört 
die Farbänderung mit PALETTE 
noch dazu. 

■ PAINT malt die Fläche aus, die 
die angegebene Koordinate um¬ 
gibt. Für den interaktiven Einsatz, 
also das Füllen nach Anklicken ei¬ 
nes Punkts am Bildschirm, hat 
PAINT einen Nachteil - es muß die 
flächenbegrenzende Farbe (Rand¬ 
farbe) angegeben werden. Die 
kennt das Programm in diesem 
Fall aber nicht. Unsere SUB- 
Routine FILL löst das Problem. Sie 
ermittelt die Farbe an der überge¬ 
benen Koordinate und sucht rechts 
davon einen Punkt mit einer ande¬ 
ren. Diese Farbe verwendet PAINT 
dann als Randfarbe. Die SUB- 
Routine arbeitet um so schneller, 
je näher sich die übergebene Koor¬ 
dinate an der rechten Flächen¬ 
grenze befindet. 

GET überträgt die Farbinforma¬ 
tion am Bildschirm oder einen 
Ausschnitt davon in eine Array- 
Variable. Sie sollten Arrays lange 
Ganzzahlen verwenden, weil da¬ 
mit der größte Speicherbereich zur 
Verfügung steht. Begründung: Für 
ein achtfarbiges Bild mit 640 x 512 
Punkten benötigen Sie 640/8 x 512 
x 3 = 81 920 Byte. Das sind 40960 


REM Basic-Erveiterung xGraph mit Load6800 
OerCode laden 

LIBRARY "exec.library" : exec*=-l 
DECLARE FUNCTION AllocMem& LIBRARY 

MEMF.PUBLIC.&=1 
MEMF. CHIP. 8r=2 
MEMF.FAST.&=4 
MEMF.CLEAR.&=65536& 

SUB GETMEM(memaddr&,size&,type&) STATIC 
IF getflag=0 THEN 

OPEN "ram: memory" F0R APPEND AS #1 : 
CL0SE 1 

OPEN "ram:memory* F0R INPUT AS #1 
IF NOT E0F(l) THEN 
WHILE NOT EOF(l) 

INPUT #l,ptr8c,oldsize& : FreeMem 
ptr&,oldsize& 

WEND 
END IF 

CLOSE 1 : KILL "ram .-memory" : getflag 
=1 

END IF 

memaddr&=AllocMem&(size& # type&) 

IF memaddr&=0 THEN 
ERROR 5 
ELSE 

OPEN "ram:memory" F0R APPEND AS #1 
PRINT#l,memaddr8t,size& : CLOSE 1 
END IF 
END SUB 

memmax. 8t=10000 'Größe des Objektspeicher 


s 

memtype&=MEMF.CLEAR&+MEMF.PUBLIC& 

GETMEM objects.&,memmax.&,memtype& : memp 
tr.&=0 

DIM gdtmp&(19) 

' *#* Objektstruktur 

o.type*=0 

o.xkoord*=2 

o.ykoord*=4 

o.width*=6 

o.height*=8 

o.linecolor*=10 

o.fillcolor*=12 

o.linetype*=l4 

o.linethick*=16 

o.pclose*=18 

o.vcnt*=20 

o.varray*=22 

C0DEADDRESS "XGraph",XGraph& : IF XGraphSt 
=0 THEN ERROR 53 

Transform8t=XGraph& : M0VE.T0&=XGraph&+6 
DRAW. T08c=XGraph8r+12 : DRAW. P0LYLINE&=XGra 
ph&+18 

ROTATE8c=XGraph8r+24 : SET.ANGLE&=XGraph&+3 
0 

R0TATE.ORIGIN&=XGraph&+36 : TRANSLATE&=XG 
raph&+42 

INIT.XGRAPH&=XGraph&+48 : SET.WIND0W&=XGr 
aph&+54 

SCALE&=XGraph&+60 : SCALE. 0RIGIN8c=XGraph& 
+66 

SET.ASPECT&=XGraph&+72 : DRAW.BOX&=XGraph 


&+78 

SAVE.GRAPHDATA&=XGraph&+84 : REST0RE.GRAP 

HDATA&=XGraph&+90 

DrawMode&=XGraph&+96 : xgdata.8c=XGraph&+l 

02 

SUB NEW.OBJECT(optr&, typ5t) STATIC 
SHARED objects.&,memptr.&,memmax.o.va 
rray*,o.vcnt*,fg* 
optr&=0 

IF memptr. 8t+o.varray*< =memmax.8r THEN 
optr&=ob j ects. 8c+memptr. & 
memptr. 8t=memptr. &+o. varray* 

F0R 1=0 T0 o.varray*-l : P0KE optr8t+i 

,0 : NEXT 

P0KEW optr8c,typ* 

END IF 

END SUB 

SUB ADD.VERTEX (optr&,vx*,vy«) STATIC 
SHARED obj ects. 8t, memptr. 8t, memmax. 8t, o. vc 
nt* 

IF memptr.8t+4<memmax.& THEN 
P0KEW objects.&+memptr.&,vx* 

P0KEW objects.8t+memptr.8t+2,vy* 
memptr. 8t=memptr. 8r+4 
P0KEW optr8t+o. vcnt*, PEEKW (optr8r+o. vcn 
t*)+l 
ELSE 


Objektverwaltung 


Routinen für 
Plazierung und Modifikation 
grafischer Objekte 


160 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 





AUSGABE 2 

fr*li OM )f.»o 

0» >©•* fto MKM 


STEMN OSBOM/SW 



I- 

LL 

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X 

UJ 

CD 

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CO (/) 

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3 

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xoff %-2 : yoff*=2/KreisKonst. 


STATIC 

SHARED o.varray*,o.vcnt* 

FOR i=0 TO PEEKW (optr8c+o. vcnt*)-1 
POKEW optr&+o.varray*+i*4,(PEEKW(optr 
8 h- o . varray*+i*4)-szx*)*sfx+szx* 

POKEW optr&+o.varray*+2+i*4,(PEEKW(op 
trSn-o. varray*+2+i*4) -szy*) *sfy+szy* 
NEXT i 
END SUB 

SUB MOVE. OBJECT (optr8c, of f x*, of f y*) STATIC 
SHARED o.varray* 

FOR 1=0 TO PEEKW (optr8c+o. vcnt*) -1 
POKEW optrSn-o. varray$+i*4, PEEKW (optr& 
+o.varray*+i*4)+offy* 

POKEW optr8c+o. varray*+2+i*4, PEEKW (opt 
r 8 h-o . varray*+2+i*4) +of f x* 

NEXT 1 
END SUB 

SUB CALC.0BJECT.CENTER(optr8c,cx*,cy*) STA 
TIC 

SHARED o.varray*,o.vcnt* 
xmin*=10000 : xmax*=0 
ymin*=10000 : ymax*=0 
n*=PEEKW(optr&+o.vcnt*) : a8c=optr8c+o.va 
rray* 

FOR 1=0 TO n*-l 

IF PEEKW (a8c+i*4)<xmin* THEN xmin*=PE 
EKW(a8r+i*4) 

IF PEEKW(a&+1*4)>xmax* THEN xmax*=PE 
EKW(a&+i*4) 

IF PEEKW(a8t+l*4+2) <ymin* THEN ymln*= 
PEEKW(a8c+i*4+2) 

IF PEEKW(a&+1*4+2)>ymax* THEN ymax*= 
PEEKW(a&+1*4+2) 

NEXT 1 

cx*=xmln*+(xmax*-xmin*)/2 ■ cy^yminfc+l’ 
ymax*-ymin*) /2 
END SUB 

SUB COPY.OBJECT(op t r 8c,o2p tr8c) STATIC 
SHARED obJects. 8c, memmax. 8c, memptr. 8c 
SHARED o.varray*,o.vcnt* 
n*=PEEKW (optr8n-o. vcnt*)*4+o. varray* 

IF memptr. &+n*< memmax. 8c THEN 
o2ptr&=obJ ec ts. 8c+memp tr. 8t 
FOR 1=0 TO nJC-1 STEP 2 

POKEW o2ptr8c+i, PEEKW(optr8c+i) 

NEXT 1 

memptr. 8t=meraptr. 8c+n* 

ELSE 
ERROR 7 
END IF 
END SUB 

SUB SET.OBJECT.COLOR (op tr 8c, col*) STATIC 
SHARED o.linecolor* 

POKEW optr&+o.linecolor*,col* 

END SUB 

SUB CLOSE. OBJECT (op tr 8t) STATIC 
SHARED o.pclose* 

POKEW optr8c+o. pclose*, -1 
END SUB 

SUB SHOW.OBJECT.HANDLES(optr&) STATIC 
SHARED DRAW. B0X8c,MOVE.T0&,DRAW.T0&,o.vc 
nt*,o.varray* 

SHARED KreisKonst. 

n*=PEEKW(optr8c+o.vcnt*) : a8t=optr8c+o.va 
rray* 


FOR a8c=optr8c+o. varray* TO optr8H-o. varra 
y*+(n*-l)*4 STEP 4 
x*=PEEKW(a8c): y*=PEEKW(a8c+2) 

DRAW. BOX8c x*-xoff*, y*-yoff%, x*+xoff 
%,y%+yoff:% 

NEXT a& 

END SUB 

SUB SELECT.OBJECT(optr8c) STATIC 
SHARED aktobJ&,fg*,bg* 

IF aktobj & THEN 
COLOR 0,bg* 

CALL SHOW.OBJECT.HANDLES(aktobJ&) 

CÖLOR fg*,bg* 

END IF 

aktobJ 8c=optr8c SHOW. OBJECT. HANDLES aktobj& 
END SUB 

SUB DESELECT.OBJECT(optr8c) STATIC 
SHARED fg*,bg* 

COLOR 0,bg* 

SHOW. OB JECT. HANDLES optr8c 
COLOR fg*,bg* 

END SUB 

SUB PLOT.ALL.OBJECTS STATIC 

SHARED obJects. 8c, memptr. 8c, memmax. 8c 
SHARED o.varray*,o.vcnt*,o.pclose*, o. 11 
necolor* 

SHARED DRAW.POLYLINE& 
o8c=objects.8c 

WHILE o8c<obJects.8r+memptr.8c 
n*=PEEKW (o8c+o. vcnt*) 

COLOR PEEKW(o&+o.linecolor*) 

IF PEEKW(o8c) THEN DRAW.POLYLINESc o8c+o 
. varray*, n %, PEEKW (o8c+o. pclose*) 
o8c=o8c+o. varray*+n**4 
WEND 
END SUB 

SUB PLOT.OBJECT(optr8c) STATIC 

SHARED o.varray*,o.vcnt*,o.pclose* 

SHARED DRAW.POLYLINESc 

DRAW. POLYLINE& op tr 8c+o. varray*, PEEKW (op 

trSc+o.vcntfc),PEEKW(optr8c+o.pclose*) 

END SUB 

SUB DELETE. OBJECT (op tr 8c) STATIC 
SHARED DrawMode8c 
DrawMode8c 2 
PLOT.OBJECT optr8c 
SHOW. OB JECT. HANDLES optr8c 
DrawMode& 1 
POKEW optr&,0 
END SUB 

SUB SAVE.OBJECT(file$,optr8c) STATIC 
SHARED o.vcnt*,o.varray* 

OPEN file$ FOR OUTPUT AS#1 
n*=PEEKW (optrSrfo. vcnt*) 

FOR 1=0 TO o.varray*+4*n*-l STEP 2 
PRINT# 1, PEEKW (optr&+i) 

NEXT 1 
CLOSE 1 
END SUB 

SUB SAVE.ALL.OBJECTS(file$) STATIC 
SHARED o. vcnt*, o. varray*, obJ ects. 8c, memp 
tr.& 

OPEN file$ FOR OUTPUT AS#1 


KURS 





o8c=obJects.8c 

WHILE o8c<obJects.8c+memptr.8c 
n*=PEEKW (o8c+o. vcnt*) 

IF PEEKW(o8c) THEN 

FOR 1=0 TO o.varray*+4*n*-l STEP 2 
PRINT# 1, PEEKW (o&+i) 

NEXT 1 
END IF 

o8c=o8c+o. varray*+n**4 
WEND 
CLOSE 1 
END SUB 

SUB LOAD.OBJECT(file$,optr8c) STATIC 
SHARED o.vcnt*,o.varray* 

OPEN file$ FOR INPUT AS#1 
NEW.OBJECT optr8c,5 : o&=optr8c 
FOR 1=1 TO o.varray*/2 
INPUT# 1,nun* : POKEW o&,num* 
o8c=o8c+2 
NEXT 1 

vcnt*=PEEKW (optr 8c+o. vcnt*) 

POKEW optr&+o.vcnt*,0 
FOR 1=1 TO vcnt* 

INPUT# l,x*,y* 

ADD.VERTEX optr&,x*,y* 

NEXT 1 
CLOSE 1 
END SUB 

SUB LOAD.PROJECT(file$) STATIC 

SHARED Objects.8c,memptr.8c,memmax.8c 
OPEN file$ FOR INPUT AS#1 
IF Fehler.=0 THEN 
memptr. 8c=0 
WHILE NOT E0F(1) 

INPUT# l,num& 

POKEW obJects.8c+meraptr.8c,num8c 
memptr. 8c=memptr. 8c+2 
IF memptr.8c>=memmax.8c THEN ERROR 7 
WEND 
END IF 
END SUB 

SUB SE ARCH. OBJECT (x*, y*, op tr 8c) STATIC 
SHARED obJects.8c,memptr.8c,memmax.8c 
SHARED o.varray*,o.vcnt* 
dif*=10000 : optr8c=0 
o8c=obJects.8c 

WHILE o8c<obJects.8c+memptr.8c 

n*=PEEKW(o8c+o.vcnt*) : a8c=o8c+o.varray 

* 

FOR 1=0 TO n*-l 

delta%=ABS( PEEKW (a8c+i*4)-x*)+ABS(PE 
EKW (a8c+i*4+2) -y*) 

IF delta*<dif* THEN obJ8c=o& : dif* 
=delta* 

NEXT 1 

o8c=o8c+o . varray*+n**4 
WEND 

IF dif*<10 THEN optr8c=obJ & 

END SUB 

SUB CODEADDRESS( cname$, caddressSc) STATIC 
caddress8c=0 

OPEN "ramrasm" FOR INPUT AS #1 
WHILE NOT EOF(l) 

INPUT# l,rname$ 

INPUT# l,raddress& 

IF UCASE$(cname$)=UCASE$(rname$) THEN 
caddress8c=raddress8c 
WEND 
CLOSE 1 
END SUB 
(C) 1992 M8cT 


Objektverwaltung 


I Routinen für 
Plazierung und Modifikation 
grafischer Objekte (Schluß) 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


163 


UTILITIES 

DosControl 

Mit dieser neuen Utility von “Tricom" 
haben Sie Ihrem Amiga fest im Griff. 
Disketten und Festplatten verwalten, ko¬ 
pieren. optimieren, drucken. Daten retten 
und suchen, mit Texteditor bearbeiten, 
Speicher testen, Hardcopies etc 
Mit “DosControl" stellt das Arbeiten 
mit CLI-Befehlen kein Problem mehr 
da. Alles bequem per Maus Ar . ac 
zu bedienen. 

DiskLab 

Mit diesen Tools ist auch der normale 
Anwender in der Lage, Disketten auf 
dem untersten Level zu bearbeiten. 

Ein Werkzeug, mit dem Sie z.B. Fremd¬ 
formate und Kopierschutzmechanismen 
analysieren und kopieren können. 

Es ist möglich, fast jeden Kopierschutz 
zu entfernen. Incl. einem ausführ- -- 
liehen Floppy-Kurs. ü“,” 

Virus Killer 

Mit ‘Virus Killer Professional” erkennen 
und vernichten Sie alle zur Zeit bekann¬ 
ten Viren auf dem Amiga. Mausgesteuert 
und mit Update-Service eine 
sinnvolle Investition. 49," 

E tikett-Commander 

Druckt und verwaltet die Inhaltsverzeich¬ 
nisse Ihrer Disketten. Ausdruck mit Ein¬ 
bindung von Sinnbildern paßgenau auf 
3.5“ Diskettenetiketten. Schnelles Finden 
bestimmter Programme über _ _ 
eine Suchfunktion. O“,“ 

PC-Handler 

Das ultimative Utility mit Hilfe dessen Sie 
ASCII-, Bild-, Text- und Datenbankdatei¬ 
en zwischen Amiga-, Atari- u. MS-DOS- 
Format umkopieren und bearbeiten kön¬ 
nen. Konvertiert die versch. ASCII-Zei- 
chensätze und formatiert auch 
MS-DOS Disketten. Ocf,” 

BTX Manager 

Bildschirmtext mit Grafik und Farbe. 
Äußerst komfortable Bedienung mit 
Maussteuerung. BTX-Seiten speichern, 
weiterverarbeiten und ausdrucken. 

Auch Festplatteninstallation. 

Umfassende Btx-Tastaturanpassungen 
mit Funktionstasten-Belegung. Im Liefer- 
umfang enthalten: Software für Amiga 
500/2000 und Verbindungs- A 

kabel zur Postbox DBT 03. 7 99," 


TOOLKITS 

Action Repiay NEU! 

Das Freezer-Modul mit den unglaublichsten Funktionen 
für Amiga. Maschinensprache-Monitor, Sprite-Editor. 
Virus-Cietector. Zeitlupe, Trainer-Maker, Schnell¬ 
lader. Proqrammpacker, Musik- und Spiele-Freezer, 
Assembler/Disassembler. Statusanzeige, Rechner, 
Diskcoder, Notizblock und... und... und.. 

Action Repiay 3.0 für Amiga 500 199,- 

Action Repiay 3.0 für Amiga 2000 219,- 

X-Copy Professional 5.0D 

Mit diesem Disketten-Kopiersystem kopieren Sie fast al¬ 
les. Kopiert Files, Festplatten, Disketten und geschützte 
Software. (Kopien dürfen nur für den Eigenbedarf ver¬ 
wendet werden.) Kopiert bis zu 4 Disketten über RAM in 
48 Sekunden. Die Installation der mitgelieferten 
Zusatzhardware ist sehr einfach. Ein externes 
Zweitlaufwerk ist erforderlich. £/£/,“ 

X-Power Professional 

Das neue Super-Toolkrt-Modul für Amiga 500 und 2000. 
Auf Tastendruck erwartet Sie eine Fülle von Funktionen. 
Programm-Freezer, Monitor / Assembler. Grafik-Editor, 
Dia-Show-Generator, Sprite-Editor, Packer. Virus-Chek- 
ker, 2-Drive Disk Utility, 4-Kanal Stereo Sound. Help 
Screen, schnelle Amiga DOS kompatible Diskroutinen, 
etc. und das alles bei sehr komfortabler Bedienung. 

Incl. X-Copy Kopierprogramm. Bitte unbedingt n 
angeben ob für Amiga 500 oder 2000 24 J/, “ 


nicht VERGESSEN ! U 

Ausführliche Amiga Infos -GFtA 
Schnell anfordern I 
IO 030 - 752 91 5M0 


TransDat Professional 


Der Sprachenübersetzer für alle Amiga ai M.l. 

* 30000 bis 70000 Vokabeln je Sprache D D f) {j K A "■ 1T1 * 

* Automatische Übersetzung von ganzen Texten ■ 

* Mit Englisch, Französisch. Spanisch oder Italienisch lieferbar \f 

* Wahlweise Fremdsprache-Deutsch oder Deutsch-Fremdsprache 

Mit diesem neuen Programm steht Ihnen jetzt ein Übersetzungswerkzeug zur Verfügung, das 
sehr präzise komplette fremdsprachige Texte ins Deutsche übersetzt oder umgekehrt. Zudem 
stellt TransDat" ein optimales Lemprogramm für alle Fremdsprachen dar. Durch die Eingabe ei¬ 
gener Vokabeln kann TransDat Professional” bis ins Unendliche ausgebaut werden. Das Pro¬ 
gramm ist sehr bedienerfreundlich gestaltet, wird mit ausführlicher deutscher Anleitung geliefert 
und läßt sich auch auf einer Festplatte problemlos installieren. Lieferbar, jeweils mit . nn 
den Fremdsprachen Englisch. Französisch. Spanisch u. Italienisch. Bitte angeben ! je yy,- 


Familien-Stammbaum- Verwaltung... 

... und eine echte Hilfe für Ihre Ahnenforschung. 

Das Arbeiten mit “Stammbaum" macht Spaß und Sie werden 
dabei feststellen, daß Ihre Verwandtschaft größer ist. als Sie je gedacht 
V \ *in{ haben. Mit diesem Programm können Sie sehr komfortabel Stamm- 
bäume erstellen, verwalten, auswerten, drucken und speichern. 

Verschiedene Ausgabe-Listenformen sind möglich. z.B.: nach 
Name, Geschlecht, Sterbeort, fehlenden Eltern, Beruf etc. Auch 
* '* läßt sich jeder Stammbaum als Grafik mit Legende darstellen und ausdrucken. 

Der Clou sind die diversen statistischen Auswertungen: z.B. Geburten und Todesfälle pro Monat (auch als 
Grafik). Lebenserwartung jeder Generation. Generationsfolgen. Kinderhäufigkeiten. Verwandschaften, u.v.m. 
Für bis zu 500 Familienmitglieder pro Datei geeignet. Die sehr einfache Bedienung wird Sie begeistern. 

Ein Beispiel-Stammbaum wird gleich mitgeliefert. 


Übersetz E 

Ein preiswertes Programm, das Ihnen 
englische Texte wortweise ins Deutsche 
übersetzt. Das mitgelieferte Wörter- 
buch ist zudem frei erweiterbar 29," 

Vokabel-Trainer 

Mit “Amiga Leam" wird das Vokabel pau¬ 
ken zu einem Vergnügen Verschiedene 
Lemtechniken und Auswertungen. Multiple- 
Choice, feste Reihenfolge, solange, bis 
alles gekonnt wurde, etc. Jederzeit ist eine 
Bewertung möglich. 1600 engl. Vokabeln 
werden schon mitgeliefert. Auch für 
andere Sprachen verwendbar. 0J7,“ 

Englisch - Wörterbücher 

Blitzschnelles Suchsystem, auch aus 
anderen Programmen heraus. Findet auch 
bei falscher Schreibweise. Mit bis zu 20000 
Vokabeln. Ergänzen. Drucken und Üben 
von Vokabeln. Gute Grafik! 
Englisch/Deutsch 69,- 

Deutsch/Englisch 59,- 


AMIGA 


GRAFIK 



PPrint DTP 

Das ist ein deutsches Desktop Publi¬ 
shing Programm für den Heimbereich. 
Für Drucksachen, Aufkleber. Poster, 
Glückwunschkarten, und wo immer Sie 
Text und Grafik millimeter genau gestal¬ 
ten möchten. Bis zu einer Größe von 
Im x Im. Ind. 4 Disketten mit -- 

Grafiken. 1 MB erforderlich. i/S/,“ 

Turbo Print 

Hardcopies aus laufenden Programmen 
in anspruchsvoller Druckqualität. Hohe 
Auflösung bis 360x360 dpi bei 24-Nadel- 
und Laser-Druckern für absolute Detail¬ 
treue. Kontrast-, Helligkeit und Farbein¬ 
stellungen. Glättefunktion und 6 wählba¬ 
re Grafikraster. Ausdruck auf Färb- und 
Schwarz/Weiß-Druckem. nQ 

Ausdruckgröße ist einstellbar. 99,“ 

Turbo Print Professional 

Wie oben, aber mit noch mehr Einstell¬ 
möglichkeiten und noch besserer Aus¬ 
druck-Qualität. Im Postermodus können 
Sie nun beliebig große mehr- ~ Q Q 
teilige Bilder erzeugen. 7 OO," 

Demomaker 

Mit diesem tollen Programm erstellen 
Sie in kürzester Zeit cfie phantastischsten 
Animationen. Demos und Programmvor¬ 
spanne. Kombinieren Sie Schriften, 
Logos. Vektorgrafiken und Musikstücke, 
und bringen Sie dann alles in Bewegung. 
Atemberaubende Gestaltungseffekte und 
freie Farbenwahl geben Ihrer Demo ein 
absolut profihaftes Äußeres. 

1 MByte RAM erforderlich. 0C7," 

Picasso Malprogramm 

Dieses universelle Malprogramm für den 
Amiga beherrscht über 32 Funktionen 
zur Gestaltung der schönsten Bilder. Pin¬ 
sel. Spraydose, Füllen. Kreis, Freihand. 
Texte einfügen, Lupenfunktion etc. Sämt¬ 
liche IFF-Grafiken können übernommen 
und weiterverarbeitet werden. 

Viel Leistung für geringen Preis. 


BUSINESS 

Steuer 91 


Programm zur Erstellung u. Berechnung \l(R$|0N* 
der Lohn- u. Einkommenssteuer für 1991. * 

Für die Folgejahre ist ein Update-Service vorhanden. 
Jetzt wissen Sie gleich, was Sie an Steuern zahlen müs¬ 
sen bzw. was Sie wiederbekommen. Und Sie können 
gleich mehrfach unter verschiedenen Aspekten berech¬ 
nen und ausdrucken. Verarbeitet ca. 99% aller nn 
denkbaren Fälle. 1 MByte RAM erforderlich 99," 

Buchhalter /K 

Die bewährte Einnahme-Überschuß Buchhaltung. 

Lassen Sie sich Ihre Finanzbuchhaltung vom Amiga 
machen. Mit diesem Programm ist es gelungen, bei ein¬ 
fachster Buchungsarbeit alle steuerrechtlichen Bestim¬ 
mungen zu erfüllen. Sie sehen auf einen Blick, wo Sie 
Gewinne erwirtschaften und wo Kosten entstehen. Für 
bis zu 300 Konten und 15 Kostenstellen. Kassenbuch- 
Ausdruck nach Vorschrift. Integnerte Kostenanalyse mit 
Balkendiagramm. Div. Listenausdrucke zu Konten, Ko¬ 
stenstellen u. BWA. Mind. 2 Floppylaufwerke u. Drucker 
erforderlich. Schnell den kostenlosen Sonder- 
Prospekt oder die DEMO für 25,- anfordem. 24ö, m 

Faktura Perfekt 

Rechnungen. Lieferscheine, Auftragsbestätigungen, 
Mahnungen erstellen, speichern, ändern und drucken. 
Mit Verwaltung von bis zu 5000 Adressen und 5000 Arti¬ 
keln. Bis zu 100 Posten je Rechnung möglich. Preise 
können netto, brutto oder mit MwSt. gedruckt werden. 
Editierbare Masken zur Anpassung des . 

Druckerformulars. 1 MB RAM erforderlich. 74c/,“ 

Amiga Geld 

30 finanzmathematische Routinen zu den Bereichen: 
Anlage. Kapital, Vermögensbildung, Rentenrechnung, 
Kredite. Hypotheken. Devisen, Zinseszins etc. QQ 
Für alle, die mit Geld zu tun haben. c/o,” 

Hausverwaltung 

Bis zu 50 Miet- oder Eigentumswohnungen können Sie 
mit diesem Programm verwalten. Sie können Übersich¬ 
ten, Gesamt- und Einzelabrechnungen, Hausgeld und 
den Wirtschaftsplan ausdrucken. Die Kosten wie z. B. 
Wasser, Straßenreinigung, Versicherungen etc. werden 
unterstützt. Auch die Uberweisungsträger lassen sich 
drucken, und eine Adressenverwaltung ist gleich _ _ 
integriert. Eine große Arbeitserleichterung. £/£/,” 


W Müller & J Kramke GbR 
Schoneberger Straße 5 
1000 Berlin 42 (Tempelhof) 
Tel 030 - 752 91 50/60 
Fax 030 - 752 70 67 
Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. 10-18 Uhr. Sa. 10-13 Uhr 




FÜR ZU HAUSE 

Videothek 

Mit diesem komfortablen Programm können Sie Ihre Heim-Videothek verwalten. Bis zu 2000 
Filme pro Diskette. Alle bek. Videosysteme werden unterstützt. Anzeigen und Suchen bestimmter 
Filme nach beliebigen Kriterien. Z.B. Filmtitel, Art, Genre. Filmnummer. Erfassung von 
Bandstelle und Spieldauer, Listendruck und Auswertungen mit Balkendiagramm. 4c/,^ 

Ernährung 

Über 750 Lebensmittel mit Daten wie: Kalorien. Eiweiß-, Fett- und Kohlehydrat-Anteile, Vitamine, 
Broteinheiten, Mineral- und Ballaststoffe. Alle Daten voll editier- und erweiterbar. Sämtliche 
Daten können einzeln abgerufen oder zu ganzen Menüs zusammengestellt werden 
Incl. Kalorientabelle und Vitamin-/Mineralstofflexikon. Komfortable Bedienung. Oc7,“ 

Lotto Amiga V 2.1 N ryj 

Starke Berechnungen für Samstag- und Mittwoch-Lotto. Alle Ziehungen vom ,rnClflN * 
Anfang bis Mitte 1991 gespeichert. Neue Ziehungen können eingegeben Vf K 

werden. Tipvorschlag, Trefferhäufigkeit. Trefferwiederholung. 

Ziehungsabstände, Tipvergleich, Listendruck. Systemtip mit Glückszahlen, etc. — n 

Update gegen Einsendung der Originaldiskette für 29.- lieferbar 0i7,“ 

Astrologie 

Mit diesem “Programm des Lebens” wird Ihr Amiga zum astrologischen Experimentierkasten. 
Erstellen von Geburtshoroskopen, Tageskonstellationen etc. Häuser nach Koch oder 
Placidus. Chartdarstellung und Planetenbewegung. Berechnung und Grafik. . An 

Speichern und drucken. Ind. Biorhythmus und ausführlichem Handbuch. 74S7,“ 

Fahrschule 

Das Lemprogramm zur Führerschein-Prüfung. Hier wird das Theoriepauken zu einem Vergnü¬ 
gen. Sie können lernen und trainieren und sich anschließend prüfen lassen. 

Folgende Themen werden behandelt: Verkehrszeichen, Vorfahrtregeln, Verkehrssituationen, 
Umweltfragen, Motorradfragen und Allgemeines. Totale Mausteuerung, ansprechende 
Grafik, Multiple-Choice-Technik und neuester Stand. 49," 


Bestellungen: 

Sie können telefonisch, schrift¬ 
lich, direkt bei uns oder per Fax 
bestellen Bezahlung ist möglich 
per Post-Nachnahme, Euro¬ 
scheck oder Kreditkarte 
Versandpauschale einmal 
pro Bestellung: Im Inland 6.- DM 
Ausland 12.- DM MwSt -Abzug 
bei Auslandslieferungen erst ab 
400,- DM. Preisänderungen und 
Irrtümer Vorbehalten 


Hardwareanforderungen: 

Wenn oben nicht anders 
angegeben, geeignet für alle 
Amiga 50<y 10002000 mit 
mindestens 512 KByte RAM 

Alle oa. Programme immer 
in deutscher Ausführung. 
Keine Public Domain 
und keine Shareware. 


Hiermit bestelle ich: 

(3 per Nachnahme O Euro-Scheck liegt bei 

(zzgl. 6,- DM Versandkosten / Ausland 12,- DM) 

(3 Ich bitte um unverbindliche Zusendung 

Ihrer neuesten, kostenlosen Amiga-Informationen. 


Amiga 1/92 
















kurze Ganzzahlen und 20480 lan¬ 
ge Ganzzahlen. Ein Array besitzt - 
unabhängig vom Typ der Zahl — 
maximal 32 767 Einträge. Für un¬ 
ser achtfarbiges Bild kann also 
kein genügend großes Array kur¬ 
zer Ganzzahlen angelegt werden. 
Dasselbe gilt für eins mit der Auflö¬ 
sung 640 x 256 mit 16 Farben. Am 
besten, Sie berechnen die Größe 
des Arrays mit folgender Formel: 

picsize$=INT(Breite/32+l)»Hoehe 

»Tiefe 

DIM Bild8t(2+picsize$) 

Dabei sind »Breite« und »Hoehe« 
die Ausmaße des Fensters, »Tiefe« 
der auch bei der SCREEN-Anwei- 
sung anzugebende Parameter für 
die Anzahl der Farben. Damit sind 
Sie für den »schlimmsten Fall« ge¬ 
rüstet - die Speicherung des kom¬ 


pletten Fensterinhalts. Die zwei zu¬ 
sätzlichen Ganzzahlen (eigentlich 
drei kurze) sind für die bei einem 
GET am Anfang des Arrays gespei¬ 
cherten Kenndaten (Breite, Höhe, 
Tiefe) des Ausschnitts. 

PUT (x*,y%),Bild&,Modus 

überträgt ihn zurück auf den Bild¬ 
schirm. Dabei gibt es eine Reihe 
Möglichkeiten grafischer Gestal¬ 
tung. Wir beschränken uns aller¬ 
dings auf die Manipulation des ge¬ 
samten Bildes und gehen zu¬ 
nächst von folgender Vorausset¬ 
zung aus: Der komplette Bild¬ 


schirminhalt wurde mit folgendem 

GET (0,0)-(xgmax.,ygmax.),Bild& 

im Array Bild& gespeichert, ein 
zweites Bild geladen und das erste 
mit PUT darauf gelegt. Die Gruppe 
von Effekten erzielen wir durch Va¬ 
riieren des Übertragungsgmodus: 

PUT (0,0),Bild&,PSET 

überträgt das Bild so wie es war 
auf den Bildschirm und »über¬ 
malt« dabei den Untergrund voll¬ 
kommen. 

PUT (0,0),Bild&,PRESET 

negiert (komplementiert) das auf¬ 
getragene Bild. Es sieht danach 
aus wie das Negativ eines Papier¬ 
bilds. Auch hier bleibt nichts vom 
Untergrund übrig. 

PUT (0,0),Bild&,AND 

überträgt nur an die Stellen die 

Bildinformation, an denen sich auf 


dem Untergrund bereits gesetzte 
Punkte befinden. Denselben Ef¬ 
fekt erzielen Sie, wenn Sie Löcher 
in ein Stück schwarzer Pappe stan¬ 
zen oder schneiden und die auf ein 
Bild legen. Unsere Pappe ist das 
Untergrundbild: die Löcher die 
darin gesetzten, nicht die Hinter¬ 
grundfarbe besitzenden Punkte. 

PUT (0,0),Bild&,0R 

legt das gespeicherte Bild wie eine 
Folie über das bestehende - über¬ 
all, wo sich keine Bildinformation 
befindet, ist Folie, scheint also der 
Untergrund durch. 

PUT (0,0),Bild&,X0R 

negiert das Bild an den Stellen, wo 
Punkte im Untergrund irgendeine 
von der Hintergrundfarbe unter¬ 
schiedliche Farbe besitzen. 

Fortsetzung auf Seite 180 



1 HDO 

2 ex 

3 Wn 

4 ln 

5 9Q 

6 uS2 

7 Ni 

8 S1 

9 XS 

10 brO 

11 zj 

12 vr 

13 uY 

14 vY 

15 ld 

16 MY 

17 G7 

18 6F 

19 HT 

20 yS 

21 Nc 

22 ay 

23 IS 

24 CM 

25 G3 

26 KT 

27 lg 

28 kn 

29 Tj 

30 Uk 

31 VI 

32 Wm 

33 Xn 

34 Yo 

35 Zp 

36 fH 

37 Tk 

38 81 

39 Zo 

40 nK 

41 TZ 

42 Av 

43 b3 

44 hE 

45 41 

46 V4 

47 UM 

48 d5 

49 UR 

50 tS 


REM Generiert die Grafikerweiterun 
g 

CLS : hd$="0123456789ABCDEF" 

OPEN "XGraph.$$$" FOR OUTPUT AS # 

1 

READ n 

FOR i=l TO n 

READ byte$ : byte$=UCASE$(byte$) 
h$=LEFT$(byte$,1) : l$=RIGHT$(by 
te$,l) 

hex*=(INSTR(hd$,h$)-l)#l6+(INSTR 
(hd$,l$)-l) 

PRINT# l,CHR$(hex*); 

NEXT i 
CLOSE 1 
END 
Werte: 

DATA 2500 

DATA 00,00,03,f3,00,00,00,00,00,00 
DATA 00,01,00,00,00,00,00,00,00,00 
DATA 00,00,02,41,00,00,03,e9,00,00 
DATA 02,4l,4e,f9,00,00,03,e0,4e,f9 
DATA 00,00,04,d4,4e,f9,00,00,05,36 
DATA 4e,f9,00,00,05,98,4e,f9,00,00 
DATA 06,6a,4e,f9,00,00,06,54,4e,f9 
DATA 00,00,06,c8,4e,f9,00,00,07,18 
DATA 4e,f9,00,00,07,48,4e,f9,00,00 
DATA 03,ac,4e,f9,00,00,07,ac,4e,f9 
DATA 00,00,06,f0,4e,f9,00,00,08,Oe 
DATA 4e,f9,00,00,05,f4,4e,f9,00,00 
DATA 08,50,4e,f9,00,00,08,78,4e,f9 
DATA 00,00,08,2a,00,00,00,00,00,00 
DATA 00,00,00,00,00,00,00,00,00,00 
DATA 00,00,00,00,00,00,00,00,00,00 
DATA 00,00,00,00,00,00,00,00,00,00 
DATA 00,00,00,00,00,00,00,00,00,00 
DATA 00,00,00,00,00,00,00,00,00,00 
DATA 00,00,00,00,00,00,00,00,00,00 
DATA 00,00,00,00,00,00,00,00,00,00 
DATA 00,00,00,00,28,63,29,20,4e,6f 
DATA 72,62,65,72,74,20,53,70,69,74 
DATA 74,65,6e,61,72,6e,64,74,2c,20 
DATA 31,35,2e,31,31,2e,39,31,00,00 
DATA 00,00,02,3c,04,78,06,b3,08,ee 
DATA 0b,28,0d,6l,0f,99,ll,d0,l4,06 
DATA 16,3a,18,6c,la,9d,lc,cb,le,f7 
DATA 21,21,23,48,25,6c,27,8e,29,ac 
DATA 2b,c7,2d,df,2f,f3,32,03,34,10 
DATA 36,18,38,ld,3a,lc,3c,18,3e,0e 
DATA 40,00,4l,ed,43,d4,45,b7,47,94 
DATA 49,6b,4b,3d,4d,08,4e,ce,50,8e 
DATA 52,47,53,fa,55,a6,57,4c,58,eb 
DATA 5a,82,5c,13,5d,9d,5f,lf,60,9a 
DATA 62,Oe,63,7a,64,de,66,3a,67,8e 


51 qc 

52 KB 

53 y9 

54 Q4 

55 Mw 

56 8v 

57 Zm 

58 9U 

59 3S 

60 ed 

61 iJ 

62 hK 

63 zn 

64 yb 

65 lr 

66 Db 

67 Cy 

68 5M 

69 gy 

70 00 

71 DC 

72 Vh 

73 GL 

74 GL 

75 ml 

76 sQ 

77 FZ 

78 Cx 

79 wO 

80 An 

81 JW 

82 lu 

83 IS 

84 raG 

85 zB 

86 UF 

87 wo 

88 04 

89 pY 

90 Lx 

91 Xq 

92 u9 

93 SB 

94 Gd 

95 AO 

96 mg 

97 wr 

98 Xc 

99 31 

100 aD 

101 Fv 

102 hS 

103 kb 


DATA 68,da,6a,le,6b,5a,6c,8d,6d,b8 
DATA 6e,da,6f,f4,71,04,72,0c,73,0c 
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DATA 78,48,79,07,79,bc,7a,68,7b,Ob 
DATA 7b,a3,7c,33,7c,b8,7d,34,7d,a6 
DATA 7e,0e,7e,6d,7e,cl,7f,0c,7f,4c 
DATA 7f,83,7f,b0,7f,d3,7f,ec,7f,fb 
DATA 7f,ff,7f,fb,7f,ec,7f,d3,7f,b0 
DATA 7f,83,7f,4c,7f,0c,7e,cl,7e,6d 
DATA 7e,0e,7d,a6,7d,34,7c,b8,7c,33 
DATA 7b,a3,7b,Ob,7a,68,79,bc,79,07 
DATA 78,48,77,80,76,ae,75,d3,74,ef 
DATA 74,02,73,0c,72,0d,71,04,6f,f4 
DATA 6e,da,6d,b8,6c,8d,6b,5a,6a,le 
DATA 68,da,67,8e,66,3a,64,de,63,7a 
DATA 62,0e,60,9a,5f,lf,5d,9d,5c,13 
DATA 5a,83,58,eb,57,4c,55,a6,53,Fa 
DATA 52,47,50,8e,4e,ce,4d,08,4b,3d 
DATA 49,6b,47,94,45,b7,43,d4,4l,ed 
DATA 40,00,3e,0e,3c,18,3a,lc,38,ld 
DATA 36,18,34,10,32,04,2f,f3,2d,df 
DATA 2b,c7,29,ac,27,8e,25,6d,23,48 
DATA 21,21,le,f7,lc,cb,la,9d,18,6d 
DATA 16,3a,14,06,11,dl,Of,99,Od,61 
DATA Ob,28,08,ee,06,b3,04,78,02,3c 
DATA 00,00,fd,c4,fb,88,f9,4d,f7,12 
DATA f4,d8,f2,9f,f0,67,ee,30,eb,fa 
DATA e9,c6,e7,94,e5,63,e3,35,el,09 
DATA de,df,de,b8,da,94,d8,72,d6,54 
DATA d4,39,d2,21,d0,0d,cd,fd,cb,f0 
DATA c9,e8,c7,e4,c5,e4,c3,e8,cl,f2 
DATA c0,00,be,13,bc,2c,ba,49,b8,6c 
DATA b6,95,b4,c4,b2,f8,bl,32,af,73 
DATA ad,b9,ac,06,aa,5a,a8,b4,a7,l6 
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DATA 9d,f2,9c,87,9b,23,99,c6,98,72 
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DATA 91,26,90,Od,8e,fc,8d,f4,8c,f4 
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DATA 80,7d,80,50,80,2d,80,14,80,05 
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DATA 80,7d,80,b3,80,f4,81,3f,81,93 
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DATA 84,5d,84,f5,85,98,86,44,86,f9 
DATA 87,b8,88,80,89,52,8a,2d,8b,11 
DATA 8b,fe,8c,f4,8d,f3,8e,fc,90,0c 
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DATA 97,26,98,72,99,c6,9b,22,9c,86 
DATA 9d,f2,9f,66,a0,el,a2,63,a3,ed 
DATA a5,7d,a7,15,a8,b4,aa,5a,ac,06 


104 dH 

105 r4 

106 3W 

107 Kn 

108 gN 

109 lg 

110 qk 

111 Ov 

112 3y 

113 Nt 

114 9f 

115 8k 

116 ZM 

117 2P 

118 r6 

119 Ji 

120 bL 

121 CY 

122 li 

123 XI 

124 zw 

125 Hs 

126 GR 

127 fb 

128 Ua 

129 IE 

130 GY 

131 5u 

132 H2 

133 EG 

134 q6 

135 QY 

136 qA 

137 Np 

138 yL 

139 hF 

140 pq 

141 WO 

142 15 

143 wl 

144 ud 

145 ft 

146 TJ 

147 oY 

148 iL 

149 Aq 

150 Ox 

151 QZ 

152 xm 


DATA ad,b9,af,72,bl,32,b2,f8,b4,c3 
DATA b6,95,b8,6c,ba,49,bc,2b,be,13 
DATA c0,00,cl,f2,c3,e8,c5,e4,c7,e3 
DATA c9,e8,cb,f0,cd,fc,d0,0d,d2,21 
DATA d4,39,d6,54,d8,72,da,93»de,b8 
DATA de,df,el,09,e3,35,e5,63,e7,93 
DATA e9,c6,eb,fa,ee,2f,f0,66,f2,9f 
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DATA 00,03,00,08,61,00,00,12,61,00 
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DATA 4e,5d,4e,75,6l,00,00,46,6l,00 
DATA 00,7e,dO,aa,00,18,d2,aa,00,lc 
DATA 25,40,00,00,25,41,00,04,4e,75 
DATA 2f,01,6a,00,00,04,44,81,24,01 
DATA c4,ea,00,4a,42,42,48,42,c2,ea 
DATA 00,48,d2,82,24,1f,6a,00,00,04 
DATA 44,81,42,82,34,2a,00,16,53,42 
DATA 94,81,22,02,4e,75,4a,aa,00,3c 
DATA 67,00,00,34,90,aa,00,34,92,aa 
DATA 00,38,2f,01,22,2a,00,40,61,00 
DATA 04,26,30,01,48,40,22,lf,2f,00 
DATA 20,2a,00,44,61,00,04,16,30,01 
DATA 48,40,22,00,20,lf,dO,aa,00,34 
DATA d2,aa,00,38,4e,75,48,e7,38,00 
DATA 4a,aa,00,28,67,00,00,38,90,aa 
DATA 00,20,92,aa,00,24,26,01,c7,ea 
DATA 00,2e,28,00,c9,ea,00,32,98,83 
DATA e3,8c,48,44,48,c4,cl,ea,00,2e 
DATA c3,ea,00,32,d2,80,e3,89,48,41 
DATA 48,cl,20,04,d0,aa,00,20,d2,aa 
DATA 00,24,4c,df,00,lc,4e,75,4e,55 
DATA 00,00,48,e7,f8,e2,45,f9,00,00 
DATA 00,66,4c,ed,00,03,00,08,61,00 
DATA ff,le,61,00,00,Oa,4c,df,47,lf 
DATA 4e,5d,4e,75,61,00,ff,28,4a,aa 
DATA 00,4c,67,00,00,32,2c,6a,00,4c 
DATA 24,00,6a,00,00,04,44,82,b4,bc 
DATA 00,00,lf,40,6e,00,00,1c,24,01 
DATA 6a,00,00,04,44,82,b4,bc,00,00 
DATA lf,40,6e,00,00,0a,22,6a,00,0c 
DATA 4e,ae,ff,10,4e,75,4e,55,00,00 
DATA 48,e7,f8,e2,45,f9,00,00,00,66 


XGraph 


I Routinen in Maschinen¬ 
sprache rotieren und skalieren die 
grafische Ausgabe 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


165 



Telekommunikation 

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Disketten verwalten Strategiespiel Weltraum Spiel 

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52: KNIFFEL 

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57: GLÜCKSRAD 
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58: GALGENVOGEL 
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63: TEXTKID 

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74: DRAGON CAVE 
absolute Hit 1 MB 
81: SKAT 
spielstark 

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mm 


A 


WISSEN 

PROGRAMMIEREN 


BASjC erweitern 

ASSEMBLER IN BASIC 


AmigaBASIC ist die Ente 
unter den Interpretern. Mit 
den Assemblerprogram¬ 
men montieren Sie einen 
Porschemotor unter der 
Haube. Los geht’s! 

von Peter Aurich 


D ie Einbindung von Assem¬ 
bler-Unterprogrammen ist 
einfacher, als man es im¬ 
mer wieder liest: Man neh¬ 
me die Systembibliothek »dos . 
übergebe ihrer Funktion LoadSeg& 
den Namen des Maschinenpro¬ 
gramms und Sekunden später be¬ 
findet es sich im Speicher. Wenn 
Sie den Rückgabewert von Load 
Seg& um 1 erhöhen und danach 
mit 4 multiplizieren, erhalten Sie 
die Adresse für den Aufruf der 
Assembler-Routine. Alles klar? 

Beschäftigen wir uns mal nicht 
mit den Ursachen dieser Adreß- 
rechnerei. Statt dessen überlegen 
wir, wie man sie am besten ver¬ 
steckt. Wir gliedern sie in eine 
SUB-Routine aus: LOADCODE 
(Listing »AssemblerExchange«). 
Mit dem Parameter »prog$« über¬ 
geben Sie den Namen des Maschi¬ 
nenprogramms, über »addressÄ« 


liefert LOADCODE dessen Posi¬ 
tion im Speicher. CLEARCODE 
entfernt die Routine. 

Das ist alles. Sie brauchen nur 
die zwei Unterprogramme zusam¬ 
men mit den LIBRARY- und DE- 
CLARE-Anweisungen in Ihr Pro¬ 
gramm integrieren. Nachteile die¬ 
ser Methode: Bei jedem Start des 
BASIC-Programms muß die für 
den Betrieb der Systembibliothek 
erforderliche Bitmap-Datei sowie 
das Maschinenprogramm geladen 
werden. Am Ende des Programm¬ 
ablaufs sollten Sie allerdings si¬ 
cherstellen, daß die Routine mit 
CLEARCODE wieder entfernt 
wird, sonst bleibt sie als Müll im 
Speicher liegen. Selbst wenn Sie 
als letzte Anweisung CLEAR¬ 
CODE programmieren - wer ga¬ 
rantiert, daß Ihr Programm bis 
dorthin kommt? Ein kleiner Fehler 
und es bricht mittendrin ab. Dann 
wäre das Maschinenprogramm 
manuell zu entfernen. In der Edi¬ 
tierphase ist dieses Verfahren also 
weniger praktikabel. 


Wir laden die Maschinenrouti¬ 
nen deshalb mit AssemblerEx¬ 
change (kurz AE) am Anfang unse¬ 
rer Programmierarbeit, hinterle¬ 
gen im Speicher den Hinweis, wo 
sie sich befinden, und geben sie 
damit für den Gebrauch bis in alle 
Ewigkeit bzw. bis zum Ausschalten 
des Computers frei. BASIC-Pro- 
gramme, die das Maschinenpro¬ 
gramm nutzen wollen, brauchen 
nur noch die Nachricht von AE zu 
lesen, um zu wissen, wo sie hin¬ 
springen müssen. 

Die präzise Erklärung: Nach 
dem Start sucht AssemblerEx¬ 
change die Datei »asm« in der 
RAM-Disk. Ist die nicht vorhanden, 
beginnt die Eingabeschleife: Sie 
geben den Namen eines Maschi¬ 
nenprogramms an (Pfad nicht ver¬ 
gessen), AE lädt die Routine mit 
LOADCODE und speichert deren 
Adresse und Name (ohne Pfad) in 
die Datei »ram:asm«. Die Daten 
aller weiteren Routinen werden 
angehängt. Findet Assembler- 
Exchange beim Start die Datei 


LOADCODE dn$+".$$$",address& 

OPEN "ram: asm" FOR APPEND AS #1 
p=INSTR(dn $,*:") 

IF p>0 THEN rname$=MID$(dn$,p+1) 
p=INSTR(rname$,*/") 

WH ILE p> 0 

rname$=MID$(rname$ , p+l) 
p=INSTR(rname$, 7") 

WEND 

PRINT# l,rname$ 

PRINT #1, address* 

CLOSE 1 
dn$="" 

INPUT 'Dateiname: ";dn$ 

WEND 

LIBRARY CLOSE 
END 

SUB LOADCODE(prog$,address*)STATIC 
seg&=LoadSeg&(SADD(prog$+CHR$(0))) 
IF seg&<l THEN ERROR 53 
address&=(seg*+l)*4 
END SUB 

SUB CLEARCODE(address*) STATIC 
seg*=address*/4-l 
e*=UnLoadSeg*(seg&) 

END SUB 


»asm« im RAM, befindet sich be¬ 
reits Maschinencode im Speicher. 
Das Programm fragt, ob es Routi¬ 
nen davon löschen soll. Antworten 
Sie mit < j > (oder < J >), bietet es 
jedes Maschinenprogramm sepa¬ 
rat zum Löschen an. Löschen Sie 
auf jeden Fall, wenn Sie eine neue 
Version einer im Speicher befindli¬ 
chen Routine geschrieben haben. 

Beenden Sie den Ablauf von 
AssemblerExchange durch eine 
leere Eingabe (nur < Return > 
drücken), wenn Sie alle Maschi¬ 
nenprogramme geladen haben. 
Jetzt können Sie Ihr Programm 
schreiben oder laden, das die Rou¬ 
tinen nutzt. Eigentlich fehlt uns da¬ 
für noch eine SUB-Routine, die die 
Adresse im Speicher befindlicher 
Routinen ermittelt. Unser Vor¬ 
schlag: GETADDRESS. Die SUB- 
Routine bekommt genau wie 
LOADCODE einen Namen über¬ 
geben und liefert die gewünschte 
Adresse - allerdings schaut sie da¬ 
für in »ram:asm« nach. 

Es ist sicherlich nicht sinnvoll, 
für jede einzelne Assembler- 
Funktion, für jedes Unterpro¬ 
gramm einer Datei anzulegen. Am 
besten, Sie fassen funktionsver¬ 
wandte Routinen in eine Datei zu¬ 
sammen. Damit die Position ein¬ 
zelner Routinen nicht in Rätsel¬ 
raten ausartet, sollten Sie eine 
Sprungtabelle am Anfang pro¬ 
grammieren. Beispiel: 

Jmp MoveTo 

jmp DrawTo 

jmp ... 

Der Einsprung für die erste 
Funktion ist damit die von LOAD¬ 
CODE gelieferte Adresse. Die 
nächste und alle weiteren Routi¬ 
nen befinden sich jeweils 6 Byte 
weiter. 

Jetzt bleibt uns nur noch der Auf¬ 
ruf an die Assembler-Programmie¬ 
rer, fleißig Unterprogramme für 
BASIC-Fanszu schreiben. In unse¬ 
rer Rubrik »Tips & Tricks« ist jede 
Menge Platz dafür. ■ 


LIBRARY "dos.library " 

DECLARE FUNCTION LoadSeg* LIBRARY 
DECLARE FUNCTION UnLoadSeg* LIBRARY 
DIM n$(50),a&(50) 

OPEN "ram: asm" FOR APPEND AS #1 
IF LOF(l) >0 THEN 

PRINT "Es ist bereits Code geladen 
n)" 

INPUT antw$ 

IF UCASE$(antw$)="J" THEN 
CLOSE 1 

OPEN "ram:asm" FOR INPUT AS 
n=0 

WHILE NOT EOF(l) 
n=n+l 


#1 


Soll er entfernt werden? (j/ 


AssemblerExchange 


Maschinenprogramme in den 
Speicher laden und entfernen 


INPUT#l,n$(n) : INPUT#l,a*(n) 

WEND 

CLOSE 1 | 

FOR i=l TO n “ 

PRINT n$(i);" entfernen? (J/n): INPUT antv$ 

IF UCASE$(antw$)="J" THEN CLEARCODE a*(i) : n$(i)="" 
NEXT i 

OPEN "ram:asm" FOR OUTPUT AS #1 
FOR i=l TO n 

IF n$(i) < > "" THEN PRINT# l,n$(i) : PRINT#l,a*(i) 
NEXT i 
CLOSE 1 


OPEN "ram:asm" FOR APPEND AS #1 
END IF 
END IF 
CLOSE 1 
CLS 

PRINT "Geben Sie Pfad und Name der zu ladenden Routinen an" 
PRINT "<Return> ohne Eingabe beendet das Programm" 

PRINT 

INPUT "Dateiname: ";dn$ 

WHILE dn$ < > "" 


SUB GETADDRESS(cname$,caddress&) STATIC 
address&=0 

OPEN "ram:asm" FOR INPUT AS #1 
WHILE NOT EOF(l) 

INPUT# l,rname$ 

INPUT #1,raddress* 

IF UCASE$(cname$)=UCASE$(rname$) THEN caddress*=raddress& 


GETADDRESS 


WEND 
CLOSE 1 
END SUB 


Eine SUB-Routine liefert die Adresse 
des angeforderten Maschinenprogramms 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


167 




TOP AMIGA HARD- UND SOFT 


ABC-SOFT-INFORMATION: 


Aus dem riesigen Pool von Public Domain- und 
Shareware-Programmen haben wir für Sie sorgfäl¬ 
tig die besten und interessantesten ausgewählt und 
in unserer ABC-SOFT-SERIE zusammengestellt. 
Alle Programme sind selbstverständlich getestet 
und auf Viren überprüft. 

Diese Garantie gilt jedoch nur bei von uns oder 
unseren Vertragspartnern erworbenen Programm- 
Disketten. erkennbar an dem aufgedrucktem 
ABC-SOFT-LOGO ! 

( SONDERPREIS-AKTION ^ 


014 

015 

019 

020 

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023 

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037 

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zum Kennenlernen! 


057 

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4,-DM 

^beträgt der Preis pro Einzeldiskette 

Bei Programm-Paketen ist der Preis je¬ 
weils gesondert angegeben. 


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085 


Alle Programme werden auf 
3,5"-COLOUR-DISKETTEN geliefert. 


Bei Bestellungen geben Sie bitte nur die 
entsprechende Best.-Nr. an, damit Ihr 
Auftrag schnell bearbeitet werden kann. 


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DIENSTPROGRAMME/ 
UTILITIES/DFÜ 


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120 


D-SORT III Diskettenverwaltungsprogramm komplett in deutsch. 1 MB 
HAUSHALTSBUCHFUHRUNG komplett in deutsch 
POWERPACKER V2.3b ein super Datenkomprimierer 
DME-EDITOR n deutsch konfiguriert 
RESETFESTE RAMDISK »ur Kickstart VI 2 * VI 3 
NOFASTMEM resetfest schaltet Ihre Speichererweiterung 
softwaremäßig resetfest ab' Wichtig bei vielen Spielen 1 
QUICKMENU zum Erstellen eigener Workbenchmenus deutsch 
DISKEY Diskettenmoniior mit "deutscher Anleitung 
LABELPRINT V3.0 ein Etikettendruckprogramm für 3.5 * und 5.25'- 
Etiketteniabei mit deutscher Anleitung 

COPY-DISK 4 sehr gute Amiga-Kopierprogramme. bis zu 4 Laufwerke 
gleichzeitig werden unterstützt 1 

DFU-TERMINAL-DISK enthalt Acces VI 4 AZComm u Comm 

FESTPLATTEN-BACKUP-PROGRAMME zur Sicherung Ihrer Daten 
(MRBackup V2 4.KwikBackup und SD-Backup) 

GIROMAN V3.20 Girokontoverwaltung komplett in deutsch 

DATAMADE eine komfortable Adressenverwaltung und DaBa.die 
modular aufgebaute Datenbank für Daten aller Art Beide Programme 
komplett in deutsch! 

18UTILITIES u A Fonteditor Speicherlupe.Menueditor ^ 

Iconbrush 

TRACKDISPLAY zeigt Ihnen in einem 
Hintergrundfenster ständig auf welche 
Spuren vom Laufwerk DFÖ-DF3 gerade 
zugegriffen wird Einfach Super 1 
TURBO-IMPLODER V3.1 
em super Datencruncher' 

DFÜ-PROGRAMME -och 
emmai 8 Amiga-DFU-Programme 
ICONS eme Diskette randvoll mit neuen 
gemalten überwiegend animierten Icons 
verschiedenster Große' 

KRYPTOR dient zum Verschlüsseln von 
Dateien Diese können dann nur noch 
per Paßwort geöffnet werden deutsch 

PASSWORTSCHUTZ für Ihre Festplatte._ 

C64-EMULATOR deutsche Ladeanweisung, benötigt mmd 1MB ! 
DISKOPTI organisiert Ihre Disketten neu. dadurch kürzere Boot- und 
Ladezeiten' 

AMIDAT eine kleine Dateiverwaltung mit Suchfunktionen 

komplett in deutsch 

PD-COPY V3 kopiert auch MS-DOS- und Atari-Tracks’ Mit Nibble- 
Copy Checkdisk.Speedtest u.s w ' Deutsch.Der Hit! 

INTROMAKER VI.6 zum Erstellen eigener Intros. die beim Bootvor¬ 
gang geladen werden Mit IFF-Sound- u. Grafikeinbindung, sehr 
umfargreicn mit deutscher Anleitung ! 

ROAD-ROUTE zeigt Ihnen die jeweilige Entfernung zwischen versch 
Städten der BRD und ehern DDR an Integriert sind 911 Orte und 2307 
Ve f b‘ndungsstraßen Beliebig erweiterbar mit Fahrtroutenvorschlag ' 

VIDEOBASE und DATABASE-WIZARD Datenbank 
LABELPAINT Etikettendruck für 3.5 -Disks mit grafischer Gestaltungs- 
möglichkeit. deutsch 



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B est SPIELE/UNTERHALTUNG 119 

Nr _ 12t 


002 RETURN TO EARTH die Weltraum-Handels-Simulation mit 

deutscher Anleitung 122 

005 TETRIX der Spielhallenhit' Achtung, macht süchtig 1 122 

009 BLIZZARD em Super-Ballerspiel 124 

010 STAR-TREK erleben Sie die Abenteuer des Raumschiffes Enterprise' 
Benötigt 1 MB-Speicher und 3 Diskettenlaufwerke " 3 Disk DM 12.- 


THE ULTIMATE GAME EDITOR V2.5 zum Verändern von z B 
Interceptor.Ports of Call Bards Tale deutsch 
XYTRONIC intergalaktische Handeissimulation deutsch 
ZATUR ein Denkspiel mit deutscher Sprachausgabe 
PARANOID sehr gutes Breakout-Spiel 

RISK Amiga-Umsetzung eines bekannten Brettspieles deutsch 1MB 
BILLARD eme sehr schöne Biilardsimulation benötigt 1 MB-Speicher 
WERNER-GAME das Flaschbier-Spiel 
STAR-TREK Version von T Richter mit deutscher Anleitung. 

2 Disk DM 8 - 

PACMAN Umsetzung des Spielhailenhits 

TUNNEL-VISION finden Sie Ihren Weg aus dem Labyrinth 

CHINA CHALLENGE Shanghai-ähnliches Spiel mit dt. Anleitg. 

DELUXE-HAMBURGER em Ballerspiel mit Ketchupflasche 

ROLLON und PYRAMIDE zwei Strategie-Spiele deutsche Anleitung 

LUCKY LOSER Geldspielautomat komplett deutsch 

PAMETHA em tolles Adventure-Spiel deutsch 

KART Go-Kart-Rennen für 2 Spieler deutsch 

CAR Autorenn-Spiel. benötigt 1 MB-Speicher 

SLOT CARS noch einmal aber mit Feuerkraft 

SUPER GRIDDER em Geschicklichkeitsspiel 

MIAM MAN und ROLLER BALL zwei Geschicklichkeitsspiele 

mit deutscher Anleitung 

H-BALL sehr gute Breakout-Spielvariante 

MURAGLIA (Breakoutspiel mit sehr gutem Sound) und Biscione (sehr 
gute Version des 'Wurm -Spieles) 

SYS Virusjagd durch über 50 Spieie-Levels 
DRIP-GAME sehr lustiges Geschicklichkeitsspiel 
ZERG em Fantasy Rollenspiel 
MOONBASE ein Weltraumspiel 

DRAGON CAVE erforschen Sie unbekannte Dunaeons mit Drachen und 
anderen Ungeheuern' Perfekte Grafik. Sound und Animation machen 
dieses Spiel zum absoluten PD-Hit! 

Mit Spiele-Edito' deutsch. Benötigt 1MB 
MARIKO ein interessantes neues Denkspiel.dt gute Grafik 
EISHOCKEY-MANAGER-SIMULATOR bringen Sie Ihre Mannschaft durch 
geschicktes Taktieren zum Sieg' Deutsch!’ 

KNIFFEL sehr schon gemacht komplett deutsch 
MISSILE COMMAND verteidigen Sie Ihre Städte gegen 
Angreifer 1 Superschnell bekannt aus den Spielhalfen jetzt 
für den Amiga' Absoluter Hit! 



JUMPY ein Hüpf- und Sammelspiel in deutsch 
EXTERMINATE und DARK STAR zwei Shoot em up Games deutsch 
TUMBLER STREET mögen Sie illegale Spiele mit Geld 9 Es handelt 
sich hierbei um das bekannte Becher-Verschiebe-Spiel mit einem 
Bällchen Mit digitalisierten Filmsequenzen einfach super' 

Benötigt IMB-Speicher 

WIZZY'S QUEST ein Fantasy-Action-Game. das sich in keiner Weise 
hinter kommerziellen Produkten verstecken muß' Komplett deutsch. 
SPACE BATTLE ein Weltraum-Schießspiel unter Arnos programmiert 
FRED DIAMOND eine Boulderdash-Vanante mit Trainer- und 
Leveieditor deutsch 

BÖRSE spiegelt in vereinfachter Form die Vorgänge an einer Börse 
wieder' Deutsch 

TRICKY bei diesem Spiel geht es darum alle vorhandenen Steine mit 
einem Ball abzuraumen Mit Spieleeditor, deutsch 
SKRÄBEL Amiga-Version eines bekannten Brettspieles, mindestens 
1MB Speicher erforderlich deutsch, sehr spielstark ! 

BLACK-JACK schöne Amiga-Umsetzung für 1-7 Spieler' 
PYTHAGORAS Handeissimulation für 1-4 Spiele' deutsch 
MYKENE em spannendes Strategie-Spiel 
DISC Geidspiel-Automat. deutsch 

DUNGEON KRAMPFER die Alternative zum Original 1 Befreien Sie 
Ihre Stadt von intergalaktischen Megaknubbeln Komplett in deutsch. 
Der PD-Hit ! Benötigt IMB-Speicher 
DRIVE WARS ein sehr gutes Shoot em up-Game 
ZAUBERWURFEL Amiga-Version mit Maussteuerung und Animation 
DOWN HILL eine sehr gute Skirennen-Simulation 
12 KLEINE DENKSPIELE 

FAXEN em Kästchen-Verschiebespiel mit Bildern deutsch und 
TETRIS mit Zweispielermodus 

MECHFIGHT ein groß angelegtes Rollenspiel. in dem es darum geht 
Gegenstände zu finden zu handeln und gegen Roboter zu bestehen 

Mit Spiele-Editor 

HEADGAMES hier heißt es feuern feuern 
SPIELE-LEXIKON Tips und Tricks zu 45 kommerziellen Spielen 1 
BOULDERCRASH VI.3 hübsche Bouldcdash-Vanante 
MÜNZEN uno SCHLANGE zwei Denkspiele in deutsch 
HEROS dieses Programm beruht auf einer Idee eines alten C64- 
Programmes. Mit Hilfe des Zufallsgenerators erfindet der Computer 
immer neue Science-Fiction-Geschichten zum Schmunzeln 1 Deutsch 
SKAT sehr gute Skatspielsimulation mit animierter Grafik 1 


ANTI-VIRUS 


VIRUS-CONTROL V1.3 erkennt auch Linkviren deutsch 

ANTI-VIRUS-DISK mit 15! Viruskiller-Programmen 

LAMER SCANNER mit deutscher Anleitung 

ZERO VIRUS III neueste Version des bekannt guten Vtrenkillers 


DTP / DRUCK / GRAFIK / CAD 


DBW-RENDER V2.0 Ray-Tracmg-Programm mit deutscher Anleitung 

2Disk DM 8.- 

MCAD sehr gutes Amiga-CAD-Programm 

AMIGA-DOWNLOAD-FONTS für 24-Nadel-Drucker. deutsch sowie As¬ 
sembler Quell-Codes für Fonts.Bilder Screens. deutsch 
PRINT STUDIO universelles Drucker-Utility mit komfortabler grafischer 
Benutzeroberfläche Ausdruck aller IFF-Formate.Screens.Texte Speichern 
von Screens und Fenstern als IFF-Oatei deutsch 
und GRAFIK MACHINE em komfortabler IFF-Konverter 
POST leistungsfähiger Postscript-Interpreter volle Unterstützung der 
Adobe-Sprache Verschiedene Zeichensatze werden mitgeliefert 
SUPERPRINT druckt kurzen Text beliebig groß auf Endlospapier 
PRINTER DISK enthalt 9 nützliche Druck-Programme bzw Utilities für 
Nadeldrucker 

TURBO SILVER WORKSHOP . deutsch 

TEX komplettes Schriftsatz-Paket für den Amiga mit Druckertreibern für 
NEC P6 EPSON FX80 und HP-Deskjet 1 Deutsche Anleitung 
und massenweise Fonts 1 9 Disks DM 36.- 
DTP-CLIPART-BILDER 10 Disks randvoll DM40.- 

DELUXE-PAINT III GRAFIKKURS deutsch 2 Disk DM 8.- 
A500-VIDEOKURS welche Hard- und Software wird benötigt und was 
wird wo angeschlossen 9 Diese Fragen beantworte! der A500-Videokurs' 
Benötigt IMB-Speicher 2 Disk DM 8.- 


Best. 

Nr. 


HOBBY/HAUSHALT 


001 VIDEODATEI UND ETIKETTENDRUCK komplett in deutsch 

007 AKTIEN eme Aktienverwaltung komplett in deutsch 

042 SUPER-LIGA eme Fußball-Bundesliga-Verwaltung in deutsch 

049 SCHICKSAL? religiöse Bilder und Texte mit Musik deutsch 

065 CD- UND PLATTENLISTE Katalogisierungsprogramm deutsch 

125 ÖKO was soll ich nächste Woche kochen und was muß ich dafür emkau- 
fen 9 Beide Fragen beantwortet jetzt ÖKO' Interaktiv wird em Kuchen- und 
der passende Emkaufszettel erstellt und gedruckt 1 Komplett in deutsch 

126 FISCHERTECHNIK-INTERFACE-ANSTEUERUNG ist mit dem Amiga 
durch dieses Programm möglich, deutsche Anleitung 

127 KALORIENWACHE errechnet zu Ihrem Menu die jeweilige Kalorienzahl! 
Komplett in deutsch 

128 LOTTOMASTER uberprüft Ihre wöchentlichen Zahlen auf Gewinne und 
gibt (nicht ganz ernst gemeinte) Vorhersagen, deutsch 

129 CHARAKTERTEST auf Grund von Schlaf- und Blumentest.dem chinesi¬ 
schem Horoskop. Sternzeichen usw deutsch 

130 ORAKEL befragen Sie das chinesische Orakel bei der Beantwortung von 
schwierigen Fragen 1 Deutsch 


TEXTVERARBEITUNG / BUSINESS 


018 MS-TEXT eme gute deutsche Textverarbeitung 

132 BUSINESSPAIT erstellt Balken-,Linien-,Säulen- und Tortendiagramme 
aus emgebenen Daten, deutsch 

133 JAHRESBILANZ verwaltet Em- und Ausgaben Die Ergebnisse werden 
als Torten- oder Balkendiagramme auf Bildschirm und Drucker darge- 
steiit deutsch 

134 FONTS viele Schriftarten für Textverarbeitungen etc 10 Disk DM 40.- 


LERNEN / SCHULE / STUDIUM 


045 PERFECT ENGLISH Vokabeltramer komplett m deutsch 1 

050 DER LEHRSATZ DES PYTHAGORAS in Bild Text und Animation 
anschaulich erläutert' Benötigt 1 MB-Speicher 

058 BIORHYTHMUS-BERECHNUNG mit grafischer Darstellung deutsch 

135 ELEKTRONIK-KURS Spannung-Strom-Widerstand 2 Disk DM8.- 

136 6 MATHEMATIK-PROGRAMME (Kurven Gleichungen usw ) 

137 CHEM VI .0 em Programmpaket zur räumlichen und wirklichkeitsgetreuen 
Darstellung von Molekülen mit Editor' 

138 GEO em Programm zum Kennenlernen der verschiedenen Staaten der 
Erde mit Informationen über Einwohnerzahl.Hauptstadt.Flache usw 
Außerdem enthalt das Programm umfangreiche Tests m spielerischer 
Form mit Punktvergabe 1 Deutsch Em Astronomielern-u Testprogramm 
wird ebenfalls mitgeiiefert' 

139 MATHEPROGRAMME Wurzel-Primzahlen Zinsen und Jahreszahlen wer¬ 
den von diesem Programm berechnet 1 Deutsch 


MUSIK / GRAFIK / ANIMATION 


006 NEW-TEK-SOUND Grafik- und Animationsdemo 
Hier zeigt der Amiga was in Ihm steckt 1 

2 Disks DM 8.- 

017 SONIX-SOUND-PAKET 8 Disketten mit fertigen 
Sounds incl Somx-Player DM 32.- A 

030 SOUNDTRACKER-SUPERSOUNDS ÄX 

und Intros. Fertige, fantastische k* &| 

Musikstucke auf 5 Disketten DM 20.- / g 

033 ANIMATIONS 8 Disketten mit Super-Amma- ^*5" 
honen 1MB Speicher erforderlich DM 32.- 

055 M.E.D. soundtrackerahnliches Musikprogramm 
sehr gut mit deutscher Anleitung 

140 GRAFIKSHOW mit Musik, benötigt 15 MB Speicher 

141 AGATRON-GRAFIK-SHOW 

142 MAD-SLIDESHOW sehr empfehlenswert 1 

143 TURBO SILVER SLIDESHOW sehr gut ' 

144 MIDI-PANIC Midi-Programm mit diversen Midi- 
Utilities deutsch 

145 ART-SLIDESHOW mit sehr schönen 
gezeichneten Bildern 



PROGRAMMIERSPRACHEN 


036 PCQ-PASCAL-COMPILER-PAKET mit 
deutscher Anleitung 

146 ZC-COMPILER C-Compiler 

147 UTILITIES für Programmierer 

i B Disobject.lLBM-Handler. 

M2-Maker 

148 FORTRAN 77C V1.3 mit 
deutscher Anleitung 

149 LISP-INTERPRETER mit deutscher 
Anleitung 

150 HILFS- UND DIENSTPROGRAMME für 

Modula-Programmierer Im einzelnen 
CDTITLER CLITITLER DIRSTRUCT 
M2 PATHS. NAMEFILES 
OBJIMP. WINDOWIOX 

151 PDC em komplettes C-Programmier- 
system mit Compiler. Assembler Linker 
und Bibliotheken Lattice-C kompatibel, mit Quelltext 3Disk 

152 X-LISP V2.1 em weiterer Lisp-Interpreter für den Amiga 





PAKET-ANGEBOTE 


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tung,CAD, Haushaltsprogramm,Anti-Virus- 
Disk,Spielen und nützlichen Hilfsprogrammen 
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Trek.Core Wars.Label,Amiga-Paint.Giroman.Blizzard.Virus Control.Tetnix.Moria.Battleforce,Peters 
Quest.Super-Bilder,Billard.Einkommensteuer.D-Sort III.Fix-Disk, Universaldatei.Quickmenü.Diskey.Mandel¬ 
brot,Silver-Bilder, Astronomie.Superprint.Calc, Atlantis.Schach,Labelpaint m 

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DruckPit Dry Gen.Drip.Maze Man.Noch Eins.Ahoi!,MS-Text.Elements,SD-Backup,Turbo-Backup.PCopy,- 
GPrint,Steinschlag,3D-Labyrinth.Egyptian Run.Icon Assembler.Pointer-Animator.Fast Disk.Master- 
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Guru-Programm im System installiert. Weitere Utilities: 3 schnelle Kopierprogramme für bis zu 4 Laufwerke, Boot- 
Intro-Maker,Mausbeschleuniger,Textverarbeitung.Bildschirmschoner,ein- und ausschalten des AUDIO- 
Filters.Packer/Entpacker mit Maussteuerung.Utilimaster zum Ausführen fast aller CLI-Kommandos per 


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von Andreas Regul 


I m letzten Kursteil zu GFA be¬ 
faßten wir uns mit dem Compi¬ 
ler. Er ermöglicht es, daß die 
Programme eigenständig oh¬ 
ne den GFA-BASIC-Interpreter ab¬ 
laufen und steigert die Programm¬ 
geschwindigkeit enorm. 

Bevor wir zu den speziellen Ei¬ 
genschaften des GFA-Compilers 
kommen, müssen Sie den Unter¬ 
schied von Interpreter und Compi¬ 
ler kennen. Bisher haben wir im¬ 
mer mit dem GFA-BASIC-Interpre¬ 
ter gearbeitet. Wir gaben unsere 
Befehle ein und starteten das Pro¬ 
gramm mit dem Befehl »RUN«. 
Doch der Prozessor des Amiga 
kann die Befehle von GFA nicht 
verstehen. Er hat nur einen Be¬ 
fehlsschatz mit den grundlegen¬ 
den Funktionen zum Bearbeiten 
einzelner Bytes und Zahlenwerte. 
Wir benötigen also einen Überset¬ 
zer, der aus unserem GFA-Quell- 
text die entsprechenden Befehle 
für den Prozessor liefert und an ihn 
zur Abarbeitung weitergibt. Genau 
dieser Übersetzer ist der GFA- 
BASIC-Interpreter. 

ur 

einmal 
übersetzen 

Wenn wir ein Programm starten, 
wird jeder einzelne Befehl zu¬ 
nächst übersetzt und dann ein 
analoger Befehl (oder meist meh¬ 
rere Befehle) aus dem Sprach¬ 
schatz des Prozessors an ihn zur 
Ausführung weitergegeben. Das 
Übersetzen kostet Zeit, was die Ar¬ 
beitsgeschwindigkeit der Pro¬ 
gramme bremst. 

Der Unterschied beim Compiler 
ist nun, daß er das gesamte Pro¬ 
gramm zunächst komplett über¬ 
setzt und als fertig ausführbare Da¬ 
tei speichert. Der Vorteil liegt klar 
auf der Hand. Das Programm wird 
wesentlich schneller abgearbeitet, 
weil die Übersetzung während der 
Laufzeit wegfällt. Auf der anderen 
Seite müssen aber auch die Nach¬ 
teile aufgezeigt werden. Nach je¬ 
der Änderung im Programm muß 
das gesamte Listing neu kompiliert 
werden, und dies kann bei länge¬ 
ren Listings einige Minuten dau¬ 
ern. 

Jedoch hat bei GFA-BASIC das 
Zusammenspiel von Interpreter 
und Compiler klare Vorteile. Ein 
Programm kann im Interpreter 
schnell entwickelt werden, hierbei 
kommt es nicht so sehr auf hohe 
Laufgeschwindigkeit an. Wenn am 



BASJ_C^_Gjjjn^Ja^eji 


DER 

EINSTIEG 



GFA-BASIC ist schnell, aber erst mit dem Compiler 
geht die Post richtig ab. Hier erfahren Sie, was er leistet 
und bekommen Tips, wie man alles aus ihm herausholt. 


Ende alles ausgetestet ist, genügt 
ein Compilerlauf und man hat das 
fertig ausführbare Programm. In 
der Praxis teilt sich die Kompilie¬ 
rung in zwei einzelne Phasen auf. 
Zunächst wird das Programm mit 
dem eigentlichen Compiler in die 
Befehle für den Prozessor über¬ 
setzt. Danach ist noch ein Linker¬ 
lauf notwendig, der die einzelnen 
Teile des Programms zusammen¬ 
fügt und z.B. externe Libraries an¬ 
hängt. 

Der GFA-BASIC-Compiler läßt 
sich auf zwei Arten starten, vom 
CLI/Shell aus oder mit dem Hilfs¬ 
programm »MENUX«. 


Ein guter Rat für Besitzer der 
Version 3.0 des Compilers: Besor¬ 
gen Sie sich das Upgrade auf Ver¬ 
sion 3.5. In der ersten Version sind 
noch zahlreiche Fehler im Compi¬ 
ler enthalten, die eine sinnvolle 
Verwendung besonders bei größe¬ 
ren Programmumfängen und Un¬ 
terroutinen fast unmöglich macht. 
So führt der Start eines solchen 
Programms über die Workbench 
regelmäßig zum Absturz. Einige 
Befehle arbeiten nicht so wie man 
es im Interpreter gewohnt ist. Wie 
Sie einige dieser Fehler geschickt 
umgehen, erfahren Sie am Ende 
des Kursteils. 


Um von der Shell aus zu arbei¬ 
ten, gehen Sie wie folgt vor: Ein mit 
dem GFA-Interpreter erstelltes Pro¬ 
gramm speichern Sie wie ge¬ 
wohnt. Es erhält dadurch automa¬ 
tisch die Endung ».GFA«. Danach 
öffnen Sie ein Shell-Fenster und 
rufen mit GFA_BCOM »progna- 
me« den Compiler auf. In »progna- 
me« muß dabei der Dateiname ste¬ 
hen, mit dem Sie Ihr Programm im 
Interpreter gesichert haben. Es ist 
auch eine komplette Pfadangabe 
möglich. Die Endung ».GFA« kön¬ 
nen Sie weglassen. Der Compiler 
übersetzt daraufhin das Listing in 
eine für den Prozessor verständli¬ 
che Sprache und speichert es als 
Datei ab. Sind Fehler aufgetreten, 
werden Sie mit der jeweiligen Zei¬ 
lennummer ausgegeben. 

Das compilierte Programm steht 
nun in der Datei »TEST.O«. Es muß 
nun noch gelinkt werden. Geben 
Sie dazu nur »GL« ein. Ist der Link¬ 
vorgang erfolgreich beendet, steht 
das ausführbare Programm in der 
Datei »TEST«. Sie können es star¬ 
ten, indem Sie »TEST« eingeben. 
Das Programm benötigt weder den 
Interpreter noch eine zusätzliche 
Laufzeit-Bibliothek (wie z.B. die 
hisoftbasic.library beim Hisoft- 
BASIC-Compiler). 


TEIL 6 


In den sechs Folgen des GFA- 
BASIC-Schnupperkurses lernen 
Sie von Grund auf diesen komforta¬ 
blen BASIC-Dialekt kennen. Wo sei¬ 
ne Stärken und Schwächen liegen, 
als auch wie man kleine Bugs im In¬ 
terpreter galant umgeht. Dabei 
spielt es keine Rolle ob Sie bereits 
GFA-BASIC 3.x besitzen oder erst 
die Sprache kennenlernen wollen. 
Teil 1: Allgemeine Arbeitsgrundla¬ 
gen, Editor, Eingabe, Ausgabe, 
Schleifen, Verzweigungen, beding¬ 
te Ausführung 

Teil 2: Datentypen, Typdeklaration, 
Variablen, Arrays, Prozeduren, 
Funktionen, lokale Variablen, Ope¬ 
ratoren, math. Funktionen, String¬ 
verarbeitung, Bit-Befehle 
Teil 3: Dateiverwaltung, sequentiel¬ 
le / relative / Direktzugriffs- / Binär¬ 
dateien, Dateneinbindung, Assem¬ 
bler-Routinen, Druckersteuerung, 
Speicherverwaltung 
Teil 4: Grafikbefehle, Screen- und 
Window-Verwaltung, Menübefehle, 
Maus- und Joystick-Abfrage, Ereig¬ 
nisverarbeitung 

Teil 5: Systemroutinen (Exec-, 
DOS-, Intuition-, Graphics- und 
DiskFont-Library), Neuerungen in 
Version 3.5 (Matrizen, Kombinato¬ 
rik) 

Teil 6: GFA-BASIC-Compiler, Com¬ 
piler-Optionen, Hinweise zu den 
Compiler-Fehlern, Tips und THcks 
zu Interpreter und Compiler 


170 


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69,00 DM 

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Might & Magic III 

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Might & Magic III 

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86,50 DM 

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Das Boot 

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65,00 DM 

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II 


KURS 


In dieser Form dürfen Sie ein 
GFA-BASIC-Programm auch kom¬ 
merziell vertreiben, wenn ein Hin¬ 
weis vorhanden ist, daß Sie es mit 
G FA-BAS IC erstellt haben (der In¬ 
terpreter darf zusammen mit ei¬ 
nem eigenen Programm nicht wei¬ 
tergegeben werden). Es gibt je¬ 
doch auch für diejenigen, die kei¬ 
nen Compiler besitzen, eine Mög¬ 
lichkeit, Programme weiterzuge¬ 
ben. Hierzu ist auf der Originaldis¬ 
kette des Interpreters noch die Da¬ 
tei »GFABasRo« enthalten. Das ist 
der Interpreter den Sie auch wei¬ 
tergeben dürfen, da er keine Ände¬ 
rungen am Programm zuläßt. 

Einen anderen Weg, ein Pro¬ 
gramm zu kompilieren, bietet das 
Hilfsprogramm »MENUX«. Starten 
Sie es durch einen Doppelklick auf 
das Icon. Es öffnen sich zwei Fen¬ 
ster. Das obere enthält Angaben 
über die ausgewählte Datei und 
die Compiler- und Linkoptionen, 
das untere dient zur Ausgabe für 
Fehlermeldungen. 


ompilieren 
per 
Mausklick 


Im oberen Fenster fallen zwei 
Schalter auf. Mit »WAIT« legt man 
fest, ob GFA beim Kompilieren und 
Linken auf einen Tastendruck war¬ 
tet, bevor es eine Datei lädt. Das ist 
dann sinnvoll, wenn Sie nur ein 
Diskettenlaufwerk besitzen und 
sich die Quelltexte auf unter¬ 
schiedlichen Disketten befinden. 
Den unteren Schalter »MOVE« 
brauchen Amiga-User mit wenig 
Speicher. Compiler und Linker ge¬ 
hen dann besonders sparsam mit 
dem verfügbaren Speicherplatz 
um und lagern nötigenfalls nicht 
benötigte Teile auf Diskette oder 
Festplatte aus. Dies kostet zusätz¬ 
lich Zeit und sollte deshalb im Nor¬ 
malfall nicht eingesetzt werden. 

Die übrigen Angaben interessie¬ 
ren uns zunächst nicht. Um die 
Vorteile des Compilers voll auszu¬ 
schöpfen, verwenden wir ein sehr 
rechenintensives Programm: Star¬ 
ten Sie noch einmal den GFA- 
BASIC-Interpreter und tippen Sie 
Listing 1 ab. 

Nach dem Start verlangt das 
Programm nach einer Obergrenze 
zur Berechnung von Primzahlen. 
Im Interpreter-Modus sollten Sie 
hier keine Werte über 1000 einge¬ 
ben, da die Rechenzeit sonst sehr 
lange ist. Speichern Sie das Pro¬ 
gramm z.B. unter dem Dateina¬ 
men »Primzahlen«. Wenn Sie das 
Programm im Interpreter starten, 


werden alle Primzahlen bis zur ein¬ 
gegebenen Zahl und die dafür be¬ 
nötigte Rechenzeit angezeigt. Die¬ 
se Zeit sollten Sie sich zum späte¬ 
ren Vergleich merken. 

Starten Sie nun MENUX und 
wählen Sie im zweiten Menü den 
Punkt »Auswahl« an. Es erscheint 
die Datei-Auswahlbox, in der Sie 
das Programm »Primzahlen« wäh¬ 
len. Im oberen der beiden Fenster 
verändert sich die Anzeige. Hinter 
»Auswahl« steht nun der gesamte 
Pfad zur ausgewählten Datei, und 
hinter »PRG« finden Sie den Datei¬ 
namen mit kompletter Pfadanga¬ 
be, in der nach dem Kompilieren 
und Linken das ausführbare Pro¬ 
gramm stehen wird. 

Sie sehen schon hier, daß im Ge¬ 
gensatz zum Aufruf aus dem CLI/ 
Shell-Fenster nicht der Standard- 
Dateiname »TEST« verwendet wird, 
sondern der richtige Programm¬ 
name (ohne Endung ».GFA«). 

Um das Kompilieren zu starten, 
wählen Sie im zweiten Menü die 
Funktion »Compiler«. In Version 
3.5 erhalten Sie im oberen Fenster 
zusätzlich eine Angabe über die 
bisher übersetzte Zeilenanzahl. Ist 
dieser Durchlauf beendet, wird un¬ 
ten noch die benötigte Zeit ausge¬ 
geben. Damit ist das Programm 
aber noch nicht lauffähig. Wie 
beim Shell-Aufruf muß zunächst 
noch der Linker gestartet werden. 
Er befindet sich ebenfalls im zwei¬ 
ten Menü unter dem Punkt »Lin¬ 
ker«. 

Auf gleiche Weise können Sie al¬ 
le Programme kompilieren, die wir 
bisher als Beispiele verwendet ha¬ 
ben. Verlassen Sie MENUX mit 
dem Menüpunkt »Quit« und öffnen 
Sie Ihr Zielverzeichnis. Hier ist ein 
weiterer Vorteil von MENUX sicht¬ 
bar. Das kompilierte Programm hat 
automatisch ein Icon bekommen 
und kann nun mit Doppelklick ge¬ 
startet werden. Im Fall unseres 
Primzahlenprogramms werden 
Sie einen gewaltigen Unterschied 
in der Ausführungszeit feststellen. 
Beachtet man nur die reine Re¬ 
chenarbeit (ohne Ausgabe der 
Primzahlen), benötigt der GFA- 
BASIC-Interpreter ca. 27,5 Sekun¬ 
den zum Untersuchen der Zahlen 
bis 1000 auf Primzahlen, das kom¬ 
pilierte Programm hingegen nur 
2,4 Sekunden. 

Dieser Geschwindigkeitszu¬ 
wachs ist aber nicht generell auf al¬ 
le Programme übertragbar. Reine 
mathematische Berechnungen 
beschleunigt der Compiler am 
stärksten. Bei der Bildschirmaus¬ 
gabe ändert sich beim Kompilieren 
nur wenig (ca. Faktor 2 gegenüber 
dem Interpreter). 

Das Programm MENUX bietet 



noch eine Reihe weiterer Funktio¬ 
nen etwa im zweiten Menü: 
Interpreter: 

Startet den Interpreter 
Test: 

Überprüft das ausgewählte Pro¬ 
gramm auf Syntax-Fehler (ent¬ 
spricht »Test« im Editor) 

Execute: 

Führt ein bereits kompiliertes 
Programm aus 

Bei Kompilern ist es möglich, mit 
verschiedenen Optionen auf die 
Kompilierung einzuwirken. Hierzu 
gehören beim GFA-Compiler haupt¬ 
sächlich Optionen, mit denen fest¬ 
gelegt wird, ob bestimmte Über¬ 
prüfungen eingefügt werden. 

Mit »Interrupts« können Sie wäh¬ 
len, ob Interrupts (also Unterbre¬ 
chungsereignisse) abgefragt wer¬ 
den. Hierzu gehören speziell die 
Befehle»ON MESSAGE«, »ON ER¬ 
ROR«, »ON MENU«, etc. Das Aus¬ 
schalten der Interrupts hat auch 
zur Folge, daß ein Programm nicht 
mehr mit < Ctrl > < Shift > < Alt> 
unterbrochen werden kann. Es 
wird dadurch schneller und ist eini¬ 
ge KBytes kürzer. 

Mit »Select« legen Sie fest, wie 
Werte in »SELECT-CASE«-Anwei- 
sungen behandelt werden sollen. 
Ist »Select« eingeschaltet, hand¬ 
habt der Compiler die Zahlwerte 
hinter CASE als Zwei-Byte-Werte. 
Er läßt also bei CASE-Anweisun- 
gen nur Zahlen von -32768 bis 
32767 zu, was in der Regel aus¬ 
reicht. Außerdem optimiert es die 
Programmlänge der SELECT- 
CASE-Konstrukte. 

Ist »Functions« eingeschaltet, 
wird bei Funktionen die END- 
FUNC-Anweisung nicht überprüft. 
Fehlt dieser Befehl im Programm, 
kommt es zu keiner Fehlermel¬ 
dung, sondern die Ausführung des 
Programms wird mit dem nächsten 
Befehl fortgesetzt. Dies kann zu 
unerwünschten Ergebnissen füh¬ 
ren. Ein Programm ist aber in der 
Regel ausgetestet, wenn man es 
kompiliert, so daß fehlende 
ENDFUNC-Befehle schon im In¬ 
terpreter erkannt werden. 

»Procedures« wirkt sich auf Pro¬ 
zeduren aus. Im Normalfall werden 
diese als GFA-BASIC-Unterrouti- 
nen kompiliert. Schaltet man den 
Modus um, kompiliert er die Proze¬ 
duren als normale 68000er-Unter- 
routinen. Hierbei werden Parame¬ 
terübergaben und lokale Variablen 
nicht berücksichtigt. Diesen Mo¬ 


dus sollten Sie also nur dann ver¬ 
wenden, wenn Prozeduren im Pro¬ 
gramm tatsächlich keine Parame¬ 
ter oder lokalen Variablen besit¬ 
zen. 

Mit »IntDiv« weisen Sie den 
Compiler an, Integer-Divisionen 
immer als Integer-Divisionen 
durchzuführen, auch wenn das Er¬ 
gebnis eine Fließkommazahl erge¬ 
ben würde. Ist der Modus ausge¬ 
schaltet, werden vor dem Dividie¬ 
ren die Integer-Werte zunächst in 
Fließkommazahlen überführt und 
dann dividiert. In diesem Fall führt 
z.B. die Berechnung von 7/3 zum 
richtigen Ergebnis 3,5, ist der Mo¬ 
dus hingegen eingeschaltet, erhal¬ 
ten Sie den Wert 3. 

»IntMul« hat die gleiche Funk¬ 
tion wie »IntDiv«, jedoch auf die 
Multiplikation bezogen. Schalten 
Sie diesen Modus ein, werden alle 
Integer-Multiplikationen mit Zwei- 
Byte-Werten durchgeführt. Eine 
Multiplikation von Vier-Byte- 
Werten bringt dann ein falsches 
Ergebnis. Wenn Sie jedoch wis¬ 
sen, daß Ihr Programm ausschlie߬ 
lich Zwei-Byte-Werte verwendet, 
können Sie mit dieser Option die 
Programmausführung beschleu¬ 
nigen. 

Wenn Sie den Modus »Error« 
einschalten, werden Fehlermel¬ 
dungen als Text ausgegeben. Ist 
der Modus hingegen ausgeschal¬ 
tet, erhalten Sie nur die Fehler¬ 
nummer. Der Fehlertext verlängert 
das Programm. 

Die Option »Memory« öffnet ein 
weiteres Fenster und erwartet die 
Eingabe einer Byteanzahl. Sie 
können hiermit festlegen, wie viele 
Bytes dem Programm zur Verfü¬ 
gung stehen sollen. Wird hierbei 
keine Angabe gemacht, reserviert 
ein kompiliertes Programm den 
ganzen Speicher (minus 16 KBy¬ 
te). Der Unterschied zu RESERVE 
liegt darin, daß bei RESERVE den¬ 
noch zunächst der ganze Speicher 
reserviert und erst nachträglich auf 
die gewünschte Größe reduziert 
wird. 


ompiler 
mit 
Entlausung 


Die Option »DebugSym« bezieht 
sich nicht auf den Compiler, son¬ 
dern den Linker. Wird der Modus 
eingeschaltet, speichert der Linker 
eine Symboltabelle des Pro¬ 
gramms, mit der es debugged (von 
Fehlern befreit) werden kann. 

In einem weiteren Menü finden 
Sie Funktionen, die nicht direkt 


172 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


Filecard und Harddisk für flmiga 500 - 3000 

Datendurchsatz von über 2 MB/Sekunde möglich. Alle 
Filecard und Harddisk komplett anschlußfertig. Bereits 
formatiert und mit WB 1.3 installiert Harddisk für Amiga 
500 und A 1000 als Monitoruntersatz. Winner II SCSI 
Test Kickstart 7/8 1991 "Sehr Gut" 


Winner II SCSI16bit 
Filecard A 2000/3000 

52 MB LPS 1,11 MB/Sek. 998,- 
105 MB LPS 1,11 MB/Sek 1498,- 
120 MB QS 900 KB/Sek 1798,- 
170 MB QS 900 KB/Sek 1998,- 
210 MB QS 900 KB/Sek 2098,- 


Winner I mit OMTI 5528 
Harddisk A 500 und AI 000 

31 MB 440 KB/Sek 798, 

42 MB 440 KB/Sek 898, 

63 MB 480 KB/Sek 998, 

52 MB SCSI A500 998. 

105 MB SCSI A500 1498. 




sa0]iimiPiendn 


Industriestraße 25 • 4236 Hamminkeln 
Tel. 02852/1068/69/60 *Fax 02852/1802 
Mo.-Fr. 8-18 Uhr Sa. 9-14 Uhr 
Autobahn A 3, Oberhausen - Arnheim: 

Abfahrt Wesel/Bocholt 




Winner-Ram 512 KB-A500 79,- 

abschaltbar, mit Uhr und Akku Made in 
Germany, 24 Monate Garantie 

1,8 - 2 MB Megabit für Amiga 500 

Test in Amiga 3/90 "GUT" 

1,8 MB 285,- 2,0 MB 338,- 

Made in Germany, 24 Monate Garantie 

Mega-Mix Amiga 2000 

Test in Amiga 10/90 "Sehr Gut" 

0,0 MB 178,- 2,0 MB 345,- 

4,0 MB 545,- 8,0 MB 965,- 

3,5” Winner-Drive " 145,- 

Mit durchgeführtem Bus bis DF3, abschalt¬ 
bar. Metallgehäuse. Made in Germany, 

12 Monate Garantie 

3.5" Winner CDTV Drive 159,- 

Mit durchgef. Bus bis DF3, abschaltbar, 
Metallgehäuse u. Blende in schwarz. 

Made in Germany, 12 Mon. Garantie 

3,5" Color-Drive 159,- 

Mit durchgeführtem Bus bis DF3, abschalt¬ 
bar. Kunststoffgehäuse, rot, gelb, schwarz 
oder amigafarben. Farbgleich zur Winner- 
Mouse Made in Germany, 12 Mon. Garantie 

5,25" Winner Drive 179,- 

Mit durchgeführtem Bus bis DF 3. 
40/80Track schaltbar und abschaltbar 

Winner Mouse 49,- 

lieferbar in weiß, rot, blau, grün, gelb, pink, 
schwarz 

Winner Mouse 59,- 

incl. Pad u. Halter in allen Farben wie oben 

5,25" Amiga 2000 intern 199,- 

Komplett mit Interface und Bootselector 
DFO - DF2. 12 Mon. Garantie. 

3,5" Amiga 2000 intern 129,- 

Das Original. Komplett mit Einbaumaterial. 
12 Monate Garantie. 

3,5" Amiga 500 intern 139,- 

Das Original. Komplett mit Auswurftaste. 12 
Monate Garantie. 

Elektronischer Bootselektor 48,- 

wahlweise booten von DFO - DF3, das 
interne LW ist abschaltbar. 


Pal-Genlock 2.0 689,- 

Von Electronic-Design. 

Y-C Genlock 1148,- 

Jetzt noch bessere Bandbreite u. zusätzl. An- 
schl. f. S-VHS u. Hi 8. RGB - Bandbr. 10 MHz. 

Y -C Splitter 498,- 

Bandbreite besser als PAL-Standard 

DIGI-SPLIT-JUNIOR 278,- 

Elektronischer Farbsplitter 

Video-Split-IT 298,- 

RGB-Splitter mit Monitorausgang 
LED-Anzeige und allen Anschlußkabeln. 

Interlace-Card A 2000 288,- 

Kein Flimmern, keine schwarzen Streifen. 
Direktanschluß für VGA- und Multisync- 
Monitore. 

Interlace-Card A 500 298,- 

VGA-Monitor Monocrome 14" 328,- 

VG A-Farb-Monitor 14" 748,- 

30 MHz Bandbreite 

Multiscan-Farb-Monitor 14 M 1048,- 

Auch für Amiga 3000, inkl. Kabel. 

Quasar - Soundsampler 

Sampling-Rate über 700 KHz bei einer 
Sinusbandbreite von 6,4 KHz. Mit Audioma- 
ster II 44,744 KHz. Quasar Stereo 198,- 
Quasar Stereo mit LED-Anz. 245,- 

dazu kostenlos: Perfect-Sound 2.2 

Sounddisketten Nr. 1 - 7 je 19,- 

alle 7 Disketten 99,- 

Nr. 2 - 6 Instrumente Nr. 1 Drum-Section 
Nr. 7 Bass & Sounds 

Winner-Mono-Soundsampler 89,- 

Samplingrate 55930 Hz. Mit Software. 

Winner-Stereo-Soundsampler 149,- 

Samplingrate 23243 Hz. Mit Software. 

Winner-Midi A 500 - 3000 89,- 

In, Thru und 2 x Out, schneller 
Optokoppler, schönes Metallgehäuse. 

Winner-Midi-Plus A 500-3000 139,- 

In, Thru und 3 x Out, Metallgehäuse 
Optokoppler mit 700 % Kopplungsfaktor, 
Leistungstreiber an allen Ausgängen. 


Disketten 100 % errorfrei 

3,5" 2 DD NN 10er Paket 10,- 

3,5" 2 DD NN 10 Pakete 90,- 

5,25" Disketten NN 100 Stück 50,- 

9 Nadel - Drucker 259,- 

Robotron K 6314 DIN A 3 100 Z/Sek. 
Auslaufmodell, Made in Germany. 

9 Nadel - Drucker 359,- 

Soemtron K 6319 DIN A 4 100 Z/Sek. 
Made in Germany 

24 Nadel - Drucker 998,- 

Soemtron NP 3124 DIN A 4 288 Z/Sek. 
80- 160 Zeichen / Zeile. 

80 Zeichen / LQ 
Made in Germany 
Farb-Nachrüstsatz auf Anfrage 


Autoboot-Modul A 2000 99,- 

A 2090 - Autobootmodul 159,- 

A 2090 A-Turbo-Chip-Satz 149,- 

Seagate-MFM 

oder RLL-Controller 99,- 

Kabelsatz 8,- 

3,5" HD-Träger 7,50 

OMTI-Seagate-Adapter A 2000 59,- 

Autoboot-Set A 2000 248,- 

komplett mit Seagate-Controller, 
Kabelsatz und WINNER-Soft (autoboot) 

Autoboot-Set A 500 298,- 

auch für A 1000. 

Mit Seagate-Controller, Adapter mit 
Busdurchführung zum Kabelsatz, 
WINNER-Soft, autoboot 1.2. 

Festplattengehäuse 59,- 

Schaltnetzteil 109,- 

Trackball 89,- 

Maus & Joystick-Adapter 
automatisch 

Amiga 500/1000/3000 44,- 

Amiga 2000/2500 49,- 

Amiga-Bremse intern 39,- 

Amiga-Bremse für A 500 65,- 

extern mit LED. 

Powerfire 19,- 

Dauerf euer-Interface 





KURS 


den Compiler oder Linker betref¬ 
fen. 

»G3WAIT« und »G3MOVE« ha¬ 
ben die gleiche Funktion wie die 
Schalter im oberen Fenster von 
MENUX. 

Mit «G30BJ« legen Sie den Na¬ 
men für die Objektdatei fest. Vor¬ 
eingestellt ist immer »TEST.O«. Ent¬ 
sprechend wird mit «G3PRG« der 
Dateiname für das ausführbare 
Programm festgelegt. Hier wird als 
Vorgabe «TEST« verwendet. Mit 
«G3LIB« können Sie schließlich 
noch den Namen für die GFA- 
Library-Datei bestimmen. Dies 
sollte im Normalfall aber nicht ge¬ 
ändert werden. 



erbinden 
von C 
und BASIC 


Wenn Sie C-Programme in Ihr 
kompiliertes GFA-BASIC-Pro- 
gramm einbinden (linken) möch¬ 
ten, können Sie in «C-Object« den 
Dateinamen eintragen. 

Der letzte Menüpunkt bezieht 
sich auf den Programmstart von 
der Workbench. Hierzu ist ein Icon 
erforderlich. Wenn Sie dieses nicht 
gespeichert haben möchten, 
schalten Sie die Option «Save 
Icon« einfach aus. 

Dies waren alle Optionen des 
MENUX-Programms. Es ist auch 
beim Aufruf des Compilers und 
Linkers vom Shell möglich, Para¬ 
meter anzugeben. Hierzu werden 
hinter dem Dateinamen noch Kür¬ 
zel für die Optionen angegeben. 
Aus Tabelle «Optionen für den Gfa- 
Compiler« können Sie die Kürzel 
und deren Funktion entnehmen. 
Der Aufruf 

GFA_BC0M Primzahlen I- %3 m4000 

hat zur Folge, daß die Datei «PRIM- 
ZAHLEN.GFA« kompiliert wird, wo¬ 
bei Interrupts nicht abgefragt, Inte¬ 
gerdivisionen immer als diese 
durchgeführt und nur 4000 Byte 
Speicher vom Programm reser¬ 
viertwerden. Es können also belie¬ 
big viele Optionen hintereinander 
übergeben werden. 

Der Aufruf von Compiler- 
Optionen mit MENUX oder direkt 
über die Parameter beim Aufruf 

von GFA_BCOM ist wegen der 

vielen Möglichkeiten nicht sehr 
komfortabel. Man kann daher im 
Programmtext selber schon die 
Compiler-Optionen festlegen. Die¬ 
se werden mitgespeichert und 
sind deshalb beim Laden einer Da¬ 
tei sofort verfügbar. Die in der Ta¬ 
belle aufgeführten Kürzel können 
dabei in einer gesonderten Zeile 


des Listings eingefügt werden. Ge¬ 
ben Sie dazu in der allerersten Pro¬ 
grammzeile folgendes ein: 

Soptionl [,option2,...] 

Anstelle von «optionl«, etc. wer¬ 
den die Optionskürzel aus der Ta¬ 
belle eingetragen. Sie gelten für 
das gesamte Programm. Einige 
Optionen können im Editor aber 
noch anders verwendet werden. 
Sie beziehen sich dann nicht auf 
das gesamte Programm, sondern 
nur auf einen Abschnitt. Dazu muß 
in einer gesonderten Zeile das Dol¬ 
larzeichen $ gefolgt von der ge¬ 
wünschten Option stehen. Diese 
Zeile darf dabei überall im Pro¬ 
gramm stehen. Auf diese Weise ist 
es z.B. möglich, die Überlaufkon¬ 
trolle nur für eine einzelne Proze¬ 
dur einzuschalten. Ein Beispiel fin¬ 
den Sie in Listing 2. 

Hier wird in der ersten Zeile die 
Überlaufkontrolle abgeschaltet. In 
der Prozedur wird sie lokal wieder 
eingeschaltet, so daß ein zu großer 
Wert zu einer Fehlermeldung 
führt. 

Man kann aber auch die Über¬ 
prüfung von Ereignissen mit «U-« 
am Anfang abstellen und mit «$U« 
nur an bestimmten Stellen einmal 
ausführen. 

Einige Befehle, die im Interpre¬ 
ter existieren, sind im Compiler 
nicht vorhanden. Dies sind aber al¬ 
les Befehle, die in einem kompilier¬ 
ten Programm nicht sinnvoll sind 
oder nicht ausgeführt werden kön¬ 
nen. Alle Anweisungen zur Fehler¬ 
verfolgung (TRON, TROFF und 
TRACE$) dürfen in einem zu kom¬ 
pilierenden Programm nicht er¬ 
scheinen. Weiterhin ist es unmög¬ 
lich, sich mit «DUMP« die Varia¬ 
blen, Labels oder Prozeduren an- 
zeigen zu lassen. Auch das Laden, 
Speichern und Auflisten des Quell¬ 
textes kann natürlich nicht mehr 
durchgeführt werden (LOAD, SA¬ 
VE, PSAVE, LIST, LUST). Auch mit 
EDIT in den Editor zurückzukeh¬ 
ren wird verweigert. Alle anderen 
Anweisungen sind aber auch im 
Kompilat erlaubt und werden mit 
allen Parametern unterstützt. 

Wie schon erwähnt, besitzt der 
GFA-BASIC-Compiler einige klei¬ 
ne Fehler, die in der Version 3.5 
zum größten Teil behoben sind. 
Leider gibt es aber auch in der neu¬ 
esten Fassung (wir gehen hierbei 
im folgenden von der Version 3.52 
aus) einige Punkte, die dem Pro¬ 
grammierer zumindest bekannt 
sein sollten, um nicht unnötig in 
seinem eigenen Programm nach 
den Fehlern suchen zu müssen. 
Dies betrifft teilweise auch den In¬ 
terpreter, bei dem mit der Version 
3.5 jedoch nahezu alle Fehler be¬ 
seitigt worden sind. 


Besonders für diejenigen unter 
Ihnen, die den Amiga fast aus¬ 
schließlich mit der Maus (statt über 
die Shell) bedienen, fällt eine Ein¬ 
schränkung ins Gewicht: In der 
Version 3.0 des Compilers können 
Programme nicht von der Work¬ 
bench gestartet werden. Zwar wird 
das Programm nach Anklicken des 
Icons noch ordnungsgemäß aus¬ 
geführt. Spätestens beim Been¬ 
den kommt es aber zum Absturz 
(«Software Error. Finish all disk ac- 
tivity...«). Lediglich bei sehr kurzen 
Programmen funktioniert der 
Workbench-Start. Dieses Problem 
ist mit der Version 3.5 fast völlig be¬ 
seitigt; nur bei extrem langen 
Quellistings (mehr als 200 KByte) 
tritt dieser Fehler zeitweise immer 
noch auf. 

Eine andere Eigenschaft betrifft 
sowohl die erste Version als auch 
die neuesten. Mausabfragen wer¬ 
den bei Verwendung von «MOU- 
SEK«, «MOUSEX« oder «MOU- 
SEY« von GFA-BASIC nicht auf 
dem herkömmlichen Weg über die 


Intuition-Message-Ports ermittelt, 
sondern direkt ausgelesen. Solan¬ 
ge Sie nur einen Screen, ein Fen¬ 
ster und ein Programm gleichzeitig 
verwenden, passiert noch nichts. 
Wenn Sie jedoch mehrere Screens 
und Fenster öffnen, treten alle 
Mausnachrichten (Bewegungen, 
Maustastenklicks) in allen Screens 
und Fenstern auf, nicht nur (wie es 
richtig wäre) beim aktivierten. 
Hierbei reicht es schon aus, wenn 
Sie nur die Workbench nach vorne 
holen, um dort z.B. eine Diskette 
zu formatieren. Kehren Sie darauf¬ 
hin zum GFA-Programm zurück, 
finden Sie dort meist großes 
Durcheinander vor, obwohl Sie 
nicht damit gearbeitet haben. 

Hier machen sich die Seitenef¬ 
fekte der Mausabfrage negativ be¬ 
merkbar. Alle Aktionen, die Sie mit 
der Maus auf der Workbench 
durchgeführt haben, wurden auch 
im GFA-BASIC-Programm ausge¬ 
führt. 

Es gibt zwei Möglichkeiten, dies 
zu verhindern: 


OPTIONEN FÜR DEN GFA COMPILER 

%0 

Integerdivision nur dann als solche durchführen, wenn der Com¬ 
piler erkennt, daß auch das Ergebnis als Integer-Wert weiterver¬ 
wendet wird 

0 /o3 

Integerdivision immer als solche durchführen, Ergebnis ist immer 
ein Integerwert 

mxxxx 

xxxx Bytes Speicher sollen vom Programm reserviert werden 

•& 

Langwortmultiplikation mit muls (Prozessorbefehl) durchführen 

.0/0 

Langwortmultiplikation nicht mit muls durchführen 

Fo/o 

Die Rückgabewerte von Funktionen sollen als Integer-Wert über¬ 
geben werden 

X name 

Die Routine " name * soll aus einer bereits gelinkten Datei in das 
Programm eingefügt werden 

U + 

Nach jedem Befehl soll überprüft werden, ob <Ctrl > < Shift > 

< Alt > gedrückt wurde oder ein Ereignis durch EVERY oder AF- 
. TER ausgelöst werden muß 

U- 

Keine der obigen Prüfungen durchführen 

1+ 

Interrupts einschalten (für U+ notwendig) 

1- 

Interrupts ausschalten 

S& 

In SELECT-CASE-Konstrukten werden die Werte hinter CASE als 
Zwei-Byte-Werte behandelt 

S% 

In SELECT-CASE-Konstrukten werden Werte hinter CASE als 
Vier-Byte-Werte behandelt 

s> 

Optimiert SELECT-CASE-Konstrukte bezüglich der Ausführungs¬ 
zeit 

s< 

Optimiert SELECT-CASE-Konstrukte bezüglich der Programm¬ 
länge 

ES 

Fehlermeldungen als Text ausgeben 

E# 

Fehlermeldungen als Fehlernummern ausgeben 

P> 

Unterroutinen als GFA-Basic-Unterroutinen compilieren 

P< 

Unterroutinen als 68000er-Unterroutinen compilieren 

F> 

ENDFUNC auch im compilierten Programm erzeugen 

F< 

ENDFUNC im compilierten Programm nicht erzeugen 

C+ 

Register A3 bis A 6 auf Stapel retten 

C- 

Register nicht auf Stapel retten 

N + 

Zusätzliche Überlaufprüfung einschalten 

N- 

Keine zusätzliche Überlaufprüfung 

%6 

Gemischte Integeraddition als Fließkommaaddition ausführen 


174 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 





Windows lassen sich mit der Ei¬ 
genschaft öffnen, eine Nachricht 
zu senden, wenn sie aktiviert oder 
inaktiviert wurden. Dies läßt sich 
nutzen, indem man nur dann 
Mausklicks auswertet, wenn das 
Window aktiviert ist. Wenn es hin¬ 
gegen inaktiv ist, kann z.B. eine 
boolesche Variable auf »FALSE« 
gesetzt werden. Bei Mausklicks 
fragt man dann zusätzlich diese 
Variable ab. 

Der andere Weg bedient sich 
der Betriebssystem-Routinen. In 
einem Beispielprogramm in der 
fünften Folge wurde die Möglich¬ 
keit vorgestellt, Nachrichten von 
Windows direkt mit Systemrouti¬ 
nen zu empfangen. Diese Nach¬ 
richten treten nur dann auf, wenn 
das Fenster aktiviert ist. 

Eine andere Einschränkung 
betrifft sowohl Interpreter als 
auch Compiler (bis Version 3.52). 
Strings können in G FA-BAS IC bis 
zu 32 767 Zeichen enthalten. Das 
trifft aber nur dann zu, wenn diese 
Strings nicht geladen oder gespei¬ 
chert werden sollen. Öffnen Sie ei¬ 
ne Datei und speichern Sie einen 
String, der mehr als 255 Zeichen 
enthält, kann dieser nachher nicht 
mehr mit »INPUT«« oder »LINE IN¬ 
PUT«« eingelesen werden. Die er¬ 
sten 255 Zeichen stimmen zwar, 
aber der Rest ist ein vollkommenes 
Zeichen-Wirrwarr. Wenn Sie Zei¬ 
chenketten mit mehr als 255 Zei¬ 
chen laden möchten, bleibt also 
nur die Möglichkeit, diese Zei¬ 
chenkette byteweise mit »INP«« ein¬ 
zulesen und erst danach zu einem 
String zusammenzusetzen. Hier¬ 
bei kann man es sich zunutze ma¬ 
chen, daß Zeichenketten immer 
mit einem ASCII-Code 10 abge¬ 
schlossen werden. INP liefert also 
den Wert 10, wenn das Ende einer 
Zeichenkette erreicht ist. 

Wenn Sie den Befehl »INLINE«« 
verwenden und darin z.B. Daten 
für Assembler-Routinen oder 
Sprite-Daten abgelegt haben, soll¬ 


ten Sie darauf verzichten, das Li- 
sting mit »Save.A«« zu speichern 
und dann mit »Merge«« wieder zu la¬ 
den. Der Inhalt von INLINE-Berei- 
chen wird dadurch nämlich ge¬ 
löscht. Dies ist leider nicht im 
Handbuch vermerkt und kann un¬ 
erwünschte Überraschungen mit 
sich bringen. Sie umgehen dieses 
Problem am besten dadurch, daß 
Sie mit »BLOAD«« am Anfang des 
Programms die INLINE-Bereiche 
mit den entsprechenden Daten fül¬ 
len. 

Im Editor können Sie durch An¬ 
klicken des großen »A«« die Menüs 
ein- und ausschalten. Es kommt je¬ 
doch gelegentlich vor, daß diese 
sich selbständig aus- oder ein¬ 
schalten. Das gleiche gilt für die 
Funktion »New Names««, mit der 
Sie auf neue Variablen-, Prozedur- 
und Labelnamen hingewiesen 
werden. Wenn dieser Hinweis in ei¬ 
nem Programm sehr wichtig ist, 
sollten Sie im Menü nachsehen, 
ob der Modus noch aktiviert ist. 


orsicht 
bei den 
Menüs 


Lassen Sie sich nicht vom Haken 
vor dem Menüpunkt täuschen. Es 
kann sein, daß dieser vorhanden, 
aber der Modus nicht eingeschal¬ 
tet ist. 

Einige weitere Fehler waren in 
Version 3.0 vorhanden und sind 
nun beseitigt. Die korrigierten Feh¬ 
ler sind in den README-Texten 
der neuen Versionen beschrieben. 

Wenn Sie einen Amiga 3000 ha¬ 
ben, sollten Sie vor dem Start von 
G FA-BAS IC in den Kickstart-1.3- 
Modus umschalten, da weder der 
Interpreter noch der Compiler bis¬ 
her (Version 3.52) an das neue Be¬ 
triebssystem Version 2.0 angepaßt 
wurde. 


' Berechnung von Primzahlen 


INPUT "Bis zu welcher Zahl soll gerechnet werden ? ",zahl& 
PRINT ''Primzahlen von 1 bis ";zahl&;":" 
timl*=TIMER 
FOR loop&=l T0 zahl& 
testzahl&=l 
ende&=INT(loop&/2) 

REPEAT 

INC testzahli 

UNTIL (loop& MOD testzahl&=0) 0R testzahl&>ende& 

IF testzahl&>ende& 

PRINT loop& 

ENDIF 


NEXT loop& 
tim2$=TIMER-timl* 

PRINT "Benötigte Zeit: ";tim2$/200;" Sekunden" 
END 


LISTING 1 



Allgemeine Tips und Tricks: 

Wer von Amiga-BASIC zu GFA- 
BASIC kommt, ist meist von des¬ 
sen Variablentypen verwirrt. In 
Amiga-BASIC steht die Endung 
»%««für kurze Ganzzahlen und »&«« 
für lange. In GFA-BASIC ist es ge¬ 
nau umgekehrt. Wenn Sie Pro¬ 
gramme von Amiga-BASIC portie¬ 
ren, sollten Sie unbedingt auf die¬ 
sen Unterschied achten. In langen 
Ganzzahlen werden häufig Spei¬ 
cheradressen festgehalten. Wer¬ 
den diese kurzen Ganzzahlen zu¬ 
gewiesen, kommt es im günstig¬ 
sten Fall zu Fehlermeldungen. 
Wenn Sie ein solches Programm 
jedoch kompilieren, wird die Über¬ 
prüfung nicht automatisch durch¬ 
geführt - ein Absturz ist so gut wie 
sicher. 

Wenn Sie in Ihrem Programm 
mehrere Windows verwenden, 
sollten Sie alle Zugriffe darauf mit 
Betriebssystemroutinen ausfüh¬ 
ren, besonders dann, wenn Sie 
das Programm kompilieren möch¬ 
ten. Die Grafikbefehle von GFA- 
BASIC beziehen sich fast alle auf 
das aktivierte Window, bei den we¬ 
nigsten kann ein bestimmtes Win¬ 
dow direkt über dessen Adresse 
oder Nummer angegeben werden. 
Um ein anderes Window zu akti¬ 
vieren, dient im Normalfall der Be¬ 
fehl >OPENW #nummer« (ohne 
weitere Parameter) oder »CLIP 
# nummer««. In einem kompilierten 
Programm kommt es jedoch teil¬ 
weise zu Fehlern, besonders 
dann, wenn die Fensternummer 
schnell gewechselt wird. Meist 
kommt es dann zur Fehlermeldung 
»Index/Parameter zu groß««, ob¬ 
wohl der Window-Index gestimmt 
hat. 

Mit »BMOVE«« können beliebige 
Speicherinhalte verschoben wer¬ 
den. Neben Anfangs- und End¬ 
adresse ist eine Angabe über die 
zu verschiebende Byteanzahl not¬ 
wendig. Wenn Sie hierfür eine Va¬ 
riable verwenden, sollten Sie vor 
dem Aufruf von BMOVE überprü¬ 
fen, ob in der Variablen Null steht. 
Wird BMOVE nämlich mit Null für 
diese Angabe aufgerufen, stürzt 
der Amiga vollständig ab. 

Wenn Sie Betriebssystem- 
Routinen verwenden und als Para¬ 
meter ein String erwartet wird, ist 
hiermit in allen Fällen ein Zeiger 
auf den String gemeint. Den Zei¬ 
ger (Adresse) erhalten Sie mit 
»VARPTR(strng$)««. Beachten Sie, 
daß der String in fast allen Fällen 


mit einem Nullbyte enden muß. Le¬ 
diglich wenn zusätzlich die Zei¬ 
chenanzahl gefragt ist, kann das 
Nullbyte weggelassen werden 
(z.B. bei der Systemroutine »Text«« 
aus der Graphics-Library). 

Bei »IF««-Abfragen ist es möglich, 
die Angabe eines Vergleichswerts 
wegzulassen, wenn nur getestet 
werden soll, ob der Wert ungleich 
Null ist. Beispiel: 

IF adresse* 
befehle 


END IF 

Bei Systemroutinen, die eine 
Speicheradresse zurückliefern, 
reicht diese Abfrage aus. Wenn die 
Routine fehlerfrei lief, erhält man 
die Adresse zurück, ansonsten 
Null (Null bedeutet, daß ein Fehler 
aufgetreten ist). In dieser Form ist 
die IF-Anweisung völlig korrekt. 
Häufig stellt man während der Pro¬ 
grammierung dann aber fest, daß 
noch eine andere Bedingung er¬ 
füllt oder eine andere Adresse vor¬ 
handen sein muß. Ohne weiter 
über die IF-Anweisung nachzu¬ 
denken, ergänzt man sie: 

IF adresse# AND andereadr$ 
befehle 

END IF 


Beispiel für Überlaufkontrolle 


berechne 

END 

PR0CEDURE berechne 
$N+ 

wert&=10 


FOR loop&=l T0 100 
wert&=wert&*loop& 
NEXT loop& 


$N- 

RETURN 


LISTING 2 


Hier hat sich nun aber ein Fehler 
eingeschlichen, weil nicht mehr je¬ 
de einzelne Adresse auf Null hin 
überprüft wird, sondern beide 
Adressen bitweise miteinander 
verglichen werden. Korrekt sieht 
diese Abfrage so aus: 

IF adresse$<>0 AND andereadr$ 

< >0 
befehle 

END IF 

Mit den Funktionen WORD» 
adr%«« und CARD»adr%«« können 
Zwei-Byte-Werte direkt aus dem 
Speicher gelesen werden. Der Un¬ 
terschied liegt darin, daß bei 
WORD»adr%«« ein Bit als Kennzei¬ 
chen für positive oder negative 
Zahlen herangezogen wird. Bei 
CARD»adr°/o«« hingegen werden al¬ 
le 16 Bits zur Darstellung des Wer¬ 
tes verwendet. Wenn Sie einer Va¬ 
riablen mit dem Typ Kurze-Integer 
den Inhalt zuweisen, funktioniert 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


175 








Briefkopf 

Mit diesem neuartigen Programm können Sie auf komfortabel Art Briefe mit 
Ihrem eigenen Briefkopf erstellen. Besonders interessant ist die 
Serienbrieffunktion. Hiermit ist es ein leichtes, Einladungen, Mitteilungen und 
ähnliches zu erstellen. 

Umfangreiche Textfunktionen und einfachste Bedienung zeichnen dieses 
Programm aus. 

Briefkopf inkl. Handbuch für nur 19,- 


Icon - 

5 Disketten randvoll mit mehreren hundert erstklassi¬ 
gen Icons. 

Icon-Pak wird mit einer ausführlichen Anleitung gelie¬ 
fert. Hier wird genaustens beschrieben, wie Sie die 
Icons bei jedem beliebigen Programm austauschen 
können. Zusätzlich erhalten Sie noch diverse Tools mit 
denen Sie u.a. auch animierte Icons erstellen können. 
Icon-Pak 5 Disketten ♦ Anleitung für nur 19,- 


Videopro 

Mit diesem deutschen Programm können Sie Ihre gesamten Videofilme 
komfortabel verwalten und archiviren. Videopro beinhaltet alle Funktio¬ 
nen einer professionellen Dateiverwaltung. Umfangreicher Listenausdruck 
für VHS, Video 2000 u. Betamax. Als Besonderheit können Sie bei 
Videopro alle EIN- und AUSgänge (Videoverieih) von Videokasetten 
erfassen. 

Videopro inkl. Handbuch für nur 19,- 


Sound - Pak 

Dieses Komplettpaket umfaßt 10 Disketten mit über 
700 verschiedenen Instrumenten (alle im IFF-Format) 
und mehr als 30 fertige, editierfähige Musikstücke. Die 
integrierte Sampie-Software mit der ausgefeilten 
Editiermöglichkeit und die hervorragende Soundquali¬ 
tät ermöglicht es Ihnen, schnell professionelle Ergeb¬ 
nisse zu erzielen. 

10 Disketten Inkl. Handbuch für nur 39,- 


DSort - Pro 

DSort-Pro nimmt Ihnen die gesamte Verwaltung Ihrer Disketten- bzw. 
Programmsammiung ab. DSort-Pro verfügt über eine komfortable 
Etikettendruckfunktion und erstellt automatisch eine Liste Ihrer gesam¬ 
ten Programmsammlung. Sie haben immer eine genaue Übersicht über 
ihren Programmbestand. Mit dieser komfortablen deutschen Programm¬ 
verwaltung können Sie Disketten- bzw Programmlisten nach den ver¬ 
schiedensten Kriterien erstellen. 

DSort-Pro inkl. Anleitung 19,- 


AMopoly 


Diese erstklassige deutsche Umsetzung des 
bekannten Spiels Monopoly wird Sie begei¬ 
stern. Sie können mit bis zu 4 Teilnehmern 
spielen, wobei der Computer beliebig viele Mit¬ 
spieler übernehmen kann. 

Ein SUPER Spiel, daß Sie monatelang vor Ih¬ 
rem Amiga fesseln wird. 

AMopoly + Anleitung nur 39 ,- 


ppPPPPppl 


Expamdet | m 


Fonts-Pak Cubstyle 

15 Disketten mit über 250 Newstyle SCicCe 

Crtnfo in o an i mH * 


15 Disketten mit über 250 
Fonts in allen Größen und 
Variationen inkl. Installa¬ 
tionsanleitung. 

15 Disketten + Anl. 69,- 


WesternStgle 1 5 Disketten + Anl. 69 ,- ® 

Techno 1» ««i U a l 

Old-Western 4VVUHl*cU 


LAUFSCHRIFT * 


Wir würden Ihnen hier gerne alle 
3000 Grafiken aus unserem 
DTP-Bilder Pak zeigen. 

Da dies aus Platzgründen leider 
nicht möglich ist, schicken wir 
Ihnen gerne unser kostenloses 
Programm-info zu. 


DTP-Bilder Pak 


15 Disketten randvoll mit erstklassigen 
Bildern und Grafiken aus allen Bereichen. 
Ideal für die Illustration von Schüler- und 
Vereinszeitschriften, Logos, Briefköpfen, 
Visitenkarten usw. 

Komfortable Auswahl- und Selek-^tfB 
tiermöglichkeit über die mitge- 
lieferte Datenbank. A y 


16 Disketten (inkl< 
Datenbank) mit r 
über 3000 Bildern 
für nur 

79,-r 


jf 









STEP1N OSBOWSKI’S 


Stützpunkt-Händler 


20.000 Public Domain Disketten aus über 100 verschiedenen Serien 


werden Sie hier vergeblich suchen. Bei uns finden Sie nur einige wenige ausgesuchte Top-Programme aus dem gesamten PD-Bereich. Die R-H-S Serie 
wurde unter dem Motto "Klasse statt Masse" zusammengestellt. Zu jeder Diskette erhalten Sie eine ausführliche (gedruckte) deutsche Anleitung. Nur 
die besten Programme werden aufgenommen. Eine kleine Auswahl sehen Sie unten. 


Bitte fordern Sie unbedingt unsere kostenlose Prg.-Info mit weiteren ausgesuchten Spitzenprogrammen an. 


NEC P6 Utilities: Nützliche Utilities wie 
Druckereinstellung per Maus, Amigazei- 
chensätze als Downloadfonts usw. 

PrintStudio: PrintStudioistein universell 
ersetzbares Drucker-Utilitie. 

Haushaltsbuch: Mit diesem deutschen 
Programm können Sie Ihren gesamten 
Haushalt inklusive KFZ verwalten. 

Label Paint: Drucken Sie Ihre eigenen 
individuellen Diskettenaufkleber (mit Far- 
boption). Sie können zu den mitgeliefer¬ 
ten, oder selbst zu erstellenden Grafiken, 
einen beliebigen Text mit auf die Diskette¬ 
naufkleber drucken. 

MyMenu/Quickmenu: Erstellen Sie ihre 
eigenen Workbenchmenüs, Start der Pro¬ 


gramme direkt aus d. Workbenchmenü. 

mCAD/Apaint: Neben einem deutschen 
Malprogramm befindet sich auf dieser Dis¬ 
kette das professionelle CAD-Programm 
Mountain CAD. 

Superprint: Mit Superprint können Sie 
Text in beliebiger Größe, in Outline, in 
Schattenschrift und 3-Dimensional druk- 
ken. Einfache Bedienung und die deut¬ 
sche Benutzerführung zeichnen dieses 
Programm aus. 

Mensch ärgere dich nicht: Erstklassige 
Umsetzung des bekannten Brettspiels. 
Ein Spiel für die ganze Familie. 

Viruskiller: Mit dieser Diskette erhalten 
Sie ein mächtiges Werkzeug gegen alle 


Arten von Viren (auch Linkviren). 

Plattenliste: Verwaltungsprg. für LPs, 
MCs und CDs. Listenerstellung u. Aus¬ 
druck nach verschiedenen Kriterien. 

Quizmaster: Ein schönes Quizspiel für 
1 -4 Personen. Mit Highscore-Liste, Zeitli¬ 
mit, Risiko und Frageneditor. 

Billard: Sie können Dreiband, Carambo- 
iage u. Pool spielen. Ein super Spiel mit 
schöner Grafik. 

Text: Erstklassige Textverarbeitung mit 
deutscher Benutzerführung. 

Spiele 1 : u.a. ein Breakspiei, Invader und 
ein interessantes Autorennen. 

Spiele 2: u.a. Kniffei, Break, Mastermind. 


Weitraumaction, Sammelspiel. 

Spieie 4: u.a. Lucky Loser (Geldspielau- 
tomat), Senso, Siotcars, Adventure. 

Schach: Komfortables Schachspiel mit 
Mausbedienung und umfangreichen Funk¬ 
tionen wie z.B. Partien- und Steliungsana- 
lysen. Zusätzlich können Sie sich Ihre 
eigene Schachbibliothek aufbauen. Auf 
dieser Diskette befinden sich noch weite¬ 
re Denkspiele. 

Skat: Erstklassiges Skatspiei mit schöner 
Spieikartengrafik, hoher Spielstärke und 
kompletter Mausbedienung. 

Alle Disketten kosten je 8,50 
Inkl. gedruckter Anleitung 


Unser Gesamtprogramm können Sie in folgenden Verkaufsläden erhalten 

H.D.S Soft u. Hardware, H.Dörr, Waldspitzweg 1,6707 Schifferstadt 
PD-Service A.Manewaldt, Carl-Bosch-Straße 31,6703 Limburgerhof 
Intersoft, Nohlstraße 76, 4200 Oberhausen 1 
Renners PD-Soft, Fürst-Franz-Josef-Straße 14, 5305 Alfter 
Rainbowsoft, Kurze Straße 3, 5620 Velbert 


Amiga BTX Kabel zum Anschluß an DBT 03 nur 66,- 
MultiTerm Pro 3.0 inkl. Anschlußkabel an DBT 03 178,- 

Golden Image Opto-Mechanical Mouse 

290 DPI Auflösung, ergonomisch geformt, leichtgängige 
Microschalter, Mousepad für nur 77,- 

A500 Speichererweiterung 512 K mit Uhr (Megabit) 77,- 




Bei uns erhalten Sie 
das Gesamtprogramm 


Schatztruhe 


159 PPrint DTP 

PPrint ist ein deutsches DTP-Pro- 
gramm für d. Heimbereich! Ob Ein¬ 
ladungen, Drucksachen, Aufkleber, 

Poster.Mit PPrint können Sie 

professionelle gedruckte Werke er¬ 
stellen! Deutsches Handbuch und 
5 Disketten! DM99,- 

176 Lotto 

Verwaltung und Erstellung von Lot¬ 
to-Tips für Mittwochs- und Sams¬ 
tagslotto. Vergleicht die gezogenen 
Zahlen und ermittelt Ihre Gewinne! 
Mit Statistik und Systemtips! 

DM29,- 


177 Steuer Profi 91 

Ist die überarbeitete Version des bekannten Programmes. Es ist vollkommen an die neue Ge¬ 
setzeslage angepaßt und wird mit umfangreichem deutschem Handbuch ausgeliefert.Mit StPr 
91 stellt die Berechnung Ihrer Lohn/Einkommensteuer kein Problem mehr dar. Es besteht sogar 
die Möglichkeit des Ausdruckes in die amtlichen Formulare. Außerdem erwerben Sie mit dem 
Kauf von StPr 91 günstige Update-Gelegenheiten und Service für die nächsten Jahre gleich mit. 
StPr 91 ist um zahlreiche Möglichkeiten bezüglich Kapitalvermögen erweitert und deckt 99,9% 
aller möglichen Fälle ab. Sie können viel Geld und Zeit sparen! Benötigt 1 MB! DM 99,- 


173CLI-HELP-DELUXE 

Eine Diskette für Einsteiger, mit 
der Sie die konsequente und 
effektive Nutzung des CLI’s 
erlernen können! 

DM29,- 


178 Bundesliga 2000 

Verwaltet bis zu 20 Ligen auf 
einer Diskette.Bis zu 20 
Mannschaften pro Liga. Druck-, 
Such- und Sortierfunk-tionen. 

DM 29,- 




Reiner Hobbold.Westeitiuesweg 21,4285 Raesfeld 

Telefon 02865/6343 - BTX “Hobbold# - Fax 02865/6890 


Kickstartumschaltplatine" AURA 1 


3-fach, neu auch für Kick 2.0 

Mit dieser komplett neu entwickelten Pla¬ 
tine können Sie neben 2 "normalen" Kick¬ 
starts auch die neue Kickstart 2.0 (512K) 
betreiben. 89,- 

Eprom-Brennservice" 

Sie schicken uns eine beliebige Kickstart 
Ihrer Wahl, wir brennen Ihnen diese ins 
Eprom. Z.B. Epromsatz 512 K für 
Kickstart 2.0 nur 148,- 

Virus-Detektor 

Vergessen Sie alle Virenprobleme. Der 
Virus-Detektor wird an den Laufwerksan¬ 
schluß angesteckt und überwacht ALLE 
Laufwerke auf Virenbefall. Kein Virus kann 
sich mehr unbemerkt auf Ihre Disketten 
einschleichen. Der Virus-Detektor erkennt 
ALLE Viren. 39,- 


• AURA 1 der High-Speed-Sampler in Spitzenqualität 
zum günstigen Preis. ’ kompro-misslos auf beste 
Klangquahtät optimiert * schnellster, rausch-armer Ana¬ 
log-Digital-Wandler * vergoldete Chinch-Eingänge zum 
direktem Anschluß von CD/ Tape/ Tuner * exakte 
Spindelthmmer zur Pegel & Biasjustage * sehr kom¬ 
pakter Aufbau um kurze Signalwege zu gewährleisten 

* Samp-Iingfrequenz: 56 KHz in Mono und Stereo! * 

Frequenzgang von 20 - 28.000 Hz in bnllianter Quali¬ 
tät: rauschfrei, verzer-rungsarm, satte Bässe, trans¬ 
parente Höhen * beste Ergebnisse mit der AudioMaster 
III incl. Hi-Speed-Routme und Audition 4. mitgelieferte 
Software ProTracker und PerfectSound * ein um¬ 
fangreiches. leistungsstarkes Softwarepaket zum 
digitalisieren, sowie ein hervorragendes Programm 
zum schreiben kompletter Lieder. * mit Spectrum- 
Analizer: Echo. Mixing, Fading und Filtertunktionen 
sind im Paket enthalten * AURA 1 ist für den Amiga 
500, Amiga 2000 und Amiga 3000 lieferbar. * AURA 1 
funktioniert mit einem Gender-Changer auch am Amiga 
1000 * AURA 1 läuft sowohl unter Kickstart 1.3 . als 
auch unter 2.0 * AURA 1 ist mit entsprechender 
Software wie z.B. AudioMaster III multitaskmgfähig. * 
mit AURA 1 erwerben Sie den Soundsampler der 
absoluten Spitzenklasse. 159,- 


Workbench 2.0 Tools 

2 Disketten randvoll mit Tools, speziell für 
die neue Workbench 2.0 u.a. ToolMana- 
ger (starten Sie Ihre Prg. direkt aus dem 
Workbenchmenü), Fensterverwaltung, 
Speicheranzeige, Booten aus der Ram- 
Disk, Auto CU, MouseBlanker, Screensa¬ 
ver, Screenblanker, fBlanker usw. usw. 

2 Disketten inkl. Handbuch nur 15,- 

Deutsche Anleitung Workbench 2.0 

Eine Einführung mit Tips und Tricks rund 
um die neu WB Version 2.0 für nur 15,- 

Paketpreis 

für WB 2.0 Tools (2 Disketten inkl. Instal¬ 
lationshandbuch) und deutsche Anleitung 
WB 2.0 (Einführung mit Tips und Tricks) 
komplett für nur 25,- 


Versandkosten 

Bei Vorkasse 4,- 

Bei Nachnahme 7,- 

Ausland nur Vorkasse 7,- 

Bitte fordern Sie unsere kos¬ 
tenlose Programm-INFO an. 


Deutsche Anleitungen 

Page Setter 10,- 

CLImate 5,- Cf 0 * 1 **) 

Diskmaster 5,- V J 

Butcher 5,- £j *3 

Deutsche Anleitung DeluxePaint IV 

Eine Einführung mit Tips und Tricks rund 
um die brandaktuelle Version für nur 

15,- 


‘Achtung Programmierer* Sie haben ein Programm geschrieben und suchen einen Vertriebspartner, dann 
setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung, wir werden Ihnen sicherlich ein gutes Angebot unterbreiten können! 







KURS 


dies nur mit WORD anstandslos, 
denn auch bei diesem Variablen¬ 
typ wird ein Bit für das Vorzeichen 
genutzt. Es sind daher nur Werte 
zwischen -32 768 und 32 767 mög¬ 
lich. Ein mit »CARD« ermittelter 
Wert kann jedoch im Bereich zwi¬ 
schen 0 und 65 535 liegen, obwohl 
er auch nur zwei Byte belegt. Sie 
gehen aber auf Nummer sicher, 
wenn Sie bei CARD von vornherein 
den Typ lange Ganzzahl % ver¬ 
wenden. 

Um beliebige Flächen auszufül¬ 
len, deren Eckpunkte Sie angege¬ 
ben haben, wird der Befehl »POLY- 
FILL« verwendet. Sie sollten ihn 
aber nur dann anwenden, wenn 
Sie relativ kleine Flächen füllen 
wollen. Ab halber Bildschirmgröße 
wird der Speicherbedarf sehr groß. 
Zudem benötigt der Befehl die 
Daten im Chip-Memory-Bereich. 
Wenn der Befehl häufig hinterein¬ 
ander ausgeführt wird, nimmt die¬ 
ser Speicher sehr schnell ab, und 
er wird während des Programm¬ 
ablaufs nur zögernd zurückgege¬ 
ben. Häufig hat dies einen Absturz 
zur Folge. Wenn dies bei Ihnen der 
Fall sein sollte, verwenden Sie bes¬ 
ser auch hierfür die Systemrouti¬ 
nen, die die gleiche Funktion in der 
Graphics-Library zur Verfügung 
stellen. 

Wenn Sie die Version 3.0 des In¬ 
terpreters verwenden, sollten Sie 
das bearbeitete Programm von 
Zeit zu Zeit speichern. In dieser 
Version sind noch einige Fehler im 
Editor enthalten, die fast alle zum 
Absturz führen. Mit der Tastenkom¬ 
bination < Alt > <0 > z.B. springt 
der Cursor an die Position der letz¬ 
ten Änderung im Programmtext. 
Ist diese Position jedoch innerhalb 
einer gefalteten Prozedur, stürzt 
das Programm beim Drücken von 
< Alt > < 0 > ab. Auch die Version 
3.5 ist nicht vollkommen. Sie soll¬ 
ten dabei besonders vorsichtig mit 
dem Befehl »New« umgehen. 


Allergisch reagiert der Editor 
insbesondere auf Fehler in der 
Programmstruktur (fehlende 
NEXT, END IF, nicht geschlossene 
Schleifen, etc.). Hier kann es Vor¬ 
kommen, daß beim Aufrufen von 
»Test« oder »Run« zunächst eine 
korrekte Fehlermeldung ausgege¬ 
ben wird, der Editor dann aber kei¬ 
ne weiteren Eingaben annimmt. 
Setzen Sie in einem solchen Fall 
den Amiga zurück und starten 
nach dem Booten GFA-BASIC er¬ 
neut. Nicht geschlossene Schlei¬ 
fen und IF-Anweisungen lassen 
sich relativ leicht daran erkennen, 
daß Programmteile nicht korrekt 
eingerückt sind. Es reicht dann 
meist aus, vom Programmende 
her solange weiter zum Anfang hin 
zu blättern, bis die Einrückungen 
wieder stimmen. An dieser Stelle 
muß der Fehler liegen. 



raxis- 
Tips zu 


Wenn Sie den GFA-eigenen File- 
Requester öffnen, passiert es 
manchmal, daß nur ein Teil der tat¬ 
sächlich vorhandenen Dateien an¬ 
gezeigt wird. Dies tritt besonders 
dann auf, wenn Sie eine Diskette 
einlegen und direkt daraufhin den 
File-Requester öffnen. In diesem 
Fall ist der Diskettenzugriff, den 
das Amiga-DOS bei einer neu ein¬ 
gelegten Diskette grundsätzlich 
ausführt, noch nicht beendet. 
Wenn Sie im File-Requester noch¬ 
mals »DFO:« anklicken, wird leider 
der Inhalt nicht neu eingelesen. 
Klicken Sie daher besser kurz 
RAM: an und darauf noch einmal 
DFO: (RAM: deshalb, weil dies be¬ 
sonders schnell eingelesen wird, 
es ist aber auch jedes andere Lauf¬ 
werk möglich). 



In einigen Systemstrukturen 
sind neben Zahlen auch Zeichen¬ 
ketten enthalten, so z.B. in der File- 
Info-Struktur der Dateiname und 
die Kommentarzeile. Wenn diese 
Einträge mit einem Nullbyte en¬ 
den, können sie elegant mit der 
Funktion CHAR»adr%« einer 
Stringvariablen zugeordnet wer¬ 
den (siehe Beispielprogramm bei 
Dateiverwaltung, Folge 3). Diese 
Funktion liest ab der angegebenen 
Adresse solange Zeichen ein, bis 
ein Nullbyte folgt. DieZeichenkette 
wird (ohne Nullbyte) zurückgege¬ 
ben. Wenn in der Struktur jedoch 
kein Nullbyte die Zeichenkette ab¬ 
schließt, sondern nur die Länge 
bekannt ist, müssen Sie einen an¬ 
deren Weg wählen. Eine Zuwei¬ 
sung in der Form von 
BMOVE adr*,VARPTR(zeichenkette$), 
an zahl 

wäre dabei jedoch falsch. Hier wird 
versucht, den Speicherbereich 
aus der Struktur ab der Adresse 
»adr%« an die Anfangsadresse 
des Strings »zeichenkette$« mit 
»anzahl« Bytes zu kopieren. Der 
Gedankengang ist zwar prinzipiell 
richtig, hat aber einen Haken. 
GFA-BASIC verwaltet Zeichenket¬ 
ten dynamisch, d.h. ein String be¬ 
legt nur soviele Bytes wie Zeichen 
in ihm enthalten sind, »zeichen- 
kette$« hat noch keinen Inhalt und 
daher die Länge 0. Die Funktion 
»VARPTR« liefert in diesem Fall 
auch 0 als Adresse zurück. Damit 
überschreiben wir dann aber wich¬ 
tige Speicherbereiche ab Adresse 
0, was nach einigen Aufrufen zum 
Absturz führen würde. 

Man kann jedoch einen anderen 
Weg gehen, indem man zunächst 
eine leere Zeichenkette der ent¬ 




sprechenden Länge erstellt und 
erst danach den BMOVE-Befehl 
anwendet: 

zeichenkette$=STRING$(anzahl,0) 
BMOVE adr$,VARPTR(zeichenkette$) 

,anzahl 

Das ist durchaus erlaubt. Anstatt 
der Stringvariablen direkt eine Zei¬ 
chenkette mit Zeichenkette$= " 
irgendwas" zuzuweisen, füllen wir 
sie zunächst mit Nullbytes auf. Da¬ 
mit haben wir erreicht, daß der 
String die richtige Länge besitzt. 
Danach kopieren wir einfach eine 
Zeichenkette in den Bereich im 
Speicher, an der der String abge¬ 
legt ist. Wir können dies deshalb 
machen, weil GFA einzelne Zei¬ 
chenketten zusammenhängend im 
Speicher ablegt und nicht trennt. 

Für fast alle GFA-BASIC-Befehle 
gibt es Abkürzungen, die im Editor 
nach dem Verlassen der Zeile 
durch die ausgeschriebenen Be¬ 
fehle ersetzt werden. Doch kommt 
es vor, daß der Editor Variablen¬ 
namen für Abkürzungen von Be¬ 
fehlen hält und zu Unrecht verän¬ 
dert. Am wirkungsvollsten ist es, 
irgendeinen Buchstaben voranzu¬ 
stellen. 

Wenn Sie häufiger mit System¬ 
routinen arbeiten wollen, sollten 
Sie besonders mit Speicheradres¬ 
sen vorsichtig sein. Auch beim Al- 
lozieren von Speicher mit »MAL- 
LOC« muß die Adresse überprüft 
werden. Konnte der Speicher nicht 
bereitgestellt werden, wird Null 
zurückgegeben. Das Beschreiben 
dieser Speicherstelle oder auch 
das Übergeben von Null als Adres¬ 
se führt schnell in die Tiefen der 
Jagdgründe. Auch ein »MFREE« 
mit Null als Adresse erweckt 
schnell den Guru. 

Nun haben Sie das Rüstzeug, 
eigene Programme in dieser lei¬ 
stungsfähigen Programmierspra¬ 
che zu schreiben. Wir wünschen 
Ihnen beim Experimentieren viel 
Erfolg und gute Programme, pe 




ERMANN D-R VSER 


© Karl Bihlmeier 




178 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 











AMIGA 2000 C 

Commodore1084SD1 Farbmonitor für alle Amigas 
68020 Processor-Karte, 2MB RAM, Co-Proz. 

68030 Processor-Karte, 2 MB RAM, Co-Proz. 
Commodore PC/XT o. AT-Karte 
Vortex ATonce für Amiga 500 
Vortex ATonce für Amiga 2000 
Flicker-Fixer Multivision für A 500 + A 2000 
Multivision + passendem Farbmonitor 
Amiga 500 plus mit Kick 2.0,1 MB RAM 


1285,- DM 

S 549,-DM 

1095,-DM 
1278,-DM 
ab 398,-DM 
338,-DM 
525,-DM 
299,-DM 
998,-DM 
838,-DM 

ab 6950,- DM 
ab 3490,- DM 


Amiga 3000 Tower ab 6950,- DM 

AMIGA 3000 Desktop ab 3490,- DM 

RAM-SCHLARAFFENLAND - 
PREISWERTER GEHT ES KAUM 

512 KB Ramkarte mit Uhr, Akku, Abschalter für A-500 66,- OM 

2 MB Ramkarte intern für A-500 mit Uhr, Akku 285,- DM 

8 MB Rambox für A-500 oder A-1000, mit 2 MB bestückt 375,-OM 


COMMODORE CDTV 1338,- DM 

Zubehör für CDTV: Tastatur, Maus etc. a. Anfrage 

AT-Komplettangebote 

80286er ab 798,- DM * 80386er ab 1398,- DM 

Bitte fordern Sie unsere AT-Preislisten unverbindlich an. 

Wechselplatten für A 500/2000 

44 MB intern für A 2000 komplett 1199,- DM 

44 MB extern für A 500 komplett 1399,- DM 

SCSI-FESTPLATTEN FÜR AMIGA 500 

* Komplett fertig installiert und formatiert * ansteckbar an den A-500 
Im Gehäuse sind SCSI-Festplatte, Controller u.s.w. untergebracht. 
'Außerdem befindet sich im Gehäuse Speicherplatz für bis zu 
8 MB Ram. 


8 MB Ramkarte A-2000, mit 2 MB bestückt 329,- DM 

8 MB Ramkarte A-2000, mit 4 MB bestückt 529,- DM 

GOLEM-SCSI-II-FILECARDS FÜR AMIGA 2000 

* SCSI-ll-Standard (16 Bit) * Deutsches Handbuch + Installations-Disk 

* Durchgeführter SCSI-Port * Alle Filecards sind komplett formatiert. 

20 MB (Seagate) 598,- DM.52 MB (Quantum) 898,- DM 

105 MB (Quantum) 1299,- DM.210 MB (Quantum) 1999,- DM 

AMIGA-DRIVES 

3,5" Drive extern, abschaltbar, durchgef. Port 138,- DM 

3,5" Drive intern Amiga 2000, inkl. Einbaumaterial 119,- DM 

3,5" Drive intern Amiga 500, inkl. Einbaumaterial 129,-DM 

5,25“ Drive extern, abschaltbar, durchgef. Port, 40/80 189,-DM 


50 MB SCSI-Komplettsystem 998,- DM 

105 MB SCSI-Komplettsystem 1248,- DM 

Aufpreis für Aufrüstung bis auf 2 MB 200,- DM 

MODEMS 

Modem Supra 2400 (300,1200, 2400 baud) 229,- DM 

Modem Supra V42 bis max. 9600 Baud 599,- DM 

Modem Supra 2400 zi intern, nur für A 2000 249,- DM 

Der Anschluß der Modems innerhalb der BRD ist bei Strafe verboten. 

LEERDISKETTEN 

3,5" No Name 2DD 10 Stück 10,- DM, 100 Stück 90,- DM 

PUBLIC-DOMAIN-SERVICE 

Fish - Kickstart - Taifun - jede PD Disk 2,20 DM 


229,- DM 
599,- DM 
249,- DM 


Schwarz Computer GmbH 

Wir sind Mitglied im 

wir sind autorisierter 

Altenessener Straße 448,4300 ESSEN 12 

Tel: 0201/344376 oder 367988, Fax: 369700 

<BH|> 


Ladenzeiten: Mo-Fr: 9-13 & 15-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr 

Bundesverband der seriösen 

Commodore 

Es gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen 

Hard- und Softwareuntemehmen 

Systemfachhändler 


NEW KIT IN TOWN 



PÜOfJ 

COMPUTING 



PROFI COMPUTING, INTERFACE UND LUCKY LOGIC 


Das Muß für alle PC. Amigas und Ataris: der neue fischertechnik PROFI COMPUTING. Alles geht: Roboter mit 
Greifhand, Plotter, Geldautomat, Scheckkartenleser, .CD-Player“. Alles neu: LUCKY LOGIC, die Steuerungs-Soft¬ 
ware mit mausgesteuerter, interaktiver Benutzeroberfläche. Alles top: das INTERFACE mit 8 Digital-, 2 Analog¬ 
eingängen und 4 Motorausgängen. Alles dabei: Experimentier- und Softwarehandbücher, Softwareanleitung. 
Alles klar? Ab zur fischertechnik Station. Mehr Infos? Ab zum Telefon und Prospekt anfordern: 074 43/12311. 


fischertechnik^ 

Mehr Können im Kasten. 

















I KURS 


Fortsetzung von Seite 165 

Bei nur zwei Farben (mit den 
NummernO und 1) ist der Effekt der 
Mischoperationen AND, OR und 
XOR leicht vorhersehbar: 


BPI 

0 

0 

1 

1 


BP2 

0 

1 

0 

1 


OR 

0 

1 

1 

1 


AND 

0 

0 

0 

1 


XOR 

0 

1 

1 

0 


BPI und BP2 sind die Bildpunk¬ 
te des Untergrunds bzw. der ver¬ 
knüpften oder übertragenden Gra¬ 
fik mit derselben Koordinate. 

Bei Farbbildern hilft die folgende 
Eselsbrücke: Die Farbnummern 
setzen sich aus den Werten 1,2,4,8 
und 16 zusammen. Eine Verknüp¬ 
fung z.B. der Farben 6 und 12 käme 
zu folgendem Ergebnis: 

1 2 4 8 16 

Bl 024 0 0 =6 

B2 00480=12 


OR 0 2 4 8 0 = 14 

AND 0 0 4 0 0 =4 

XOR 0 2 0 8 0 = 10 

NEG 1 0 0 8 0 = 9 

Bei der Negation (PRESET) 
spielt der Untergrund wie bei 
PSET keine Rolle - die Farben des 
zu übertragenden Bildes werden 
umgedreht. Ein ganz anderer Ef¬ 
fekt läßt sich durch geringfügig 


versetztes Übertragen bzw. Ver¬ 
knüpfen desselben Bildes erzie¬ 
len. Hier ist ein Beispiel: 

GET (0,0)-(xgmax.,ygraax.),Bild& 

PUT (1,0),Bild&,OR 

In diesem-Fall werden die Punk¬ 
te, Linien und Flächen der Ur¬ 
sprungsgrafik nach rechts ver¬ 
stärkt. Durch Einsatz der Variablen 
xoff°/o und yoff% läßt sich der Vor¬ 
gang parametrisieren: 
xoff*=l : yoff*=l 
GET (0,0)-(xgmax.-xoff*,ygmax.- 
yoffjt) ,Bild& 

PUT (xoff*,yoff*),Blld&,0R 

In diesem Fall geht die Verstär¬ 
kung nach rechts unten. Die ge¬ 
genteilige Wirkung bei gleicher 
Methode erzielen Sie mit dem Ver¬ 
knüpfungsmodus AND - Linien 
und Flächen werden ausgedünnt. 
Mit XOR ändern Sie das Bild voll¬ 
kommen. Mehrmalige Wiederho¬ 
lung verstärkt die Effekte. 

Eine letzte PUT-Effekt-Gruppe: 
Dehnen und Stauchen. Beim Deh¬ 
nen verbreitern bzw. erhöhen wir 
einen Bildbereich. Beides zusam¬ 
men ergibt eine Vergrößerung der 
betroffenen Fläche. Dafür berech¬ 
nen wir zuerst den Zoom-Faktor, 
den Quotienten aus neuer und al¬ 
ter Breite bzw. Höhe (xr=x rechts): 
zf=(xralt-xlalt)/(xrneu-xlalt) 



Aus der Rechnung erkennen 
Sie, daß die linke Grenze beider 
Bereiche gleich ist, wir dehnen al¬ 
so nach rechts: 

FOR s=xmeu TO xialt step -1 
GET (xralt,yo)-(xralt,yu),Bild& 

PUT (s,yo),Bild&,PSET 
xralt=xralt-zf 
NEXT s 

Wir erklären den Algorithmus an 
einem Beispiel. Nehmen wir an, 
der Zoom-Faktor wäre 0,5, der 
neue Bereich also doppelt so groß 
wie der alte. Der Schleifenzähler 
»s« durchläuft alle Spalten des 
neuen Bereichs von rechts nach 
links. Wir holen uns die Bildinfor¬ 
mation - ebenfalls rechts begin¬ 
nend - Spalte für Spalte aus dem 
alten Bereich und übertragen Sie 
in die von »s« bezeichnete Spalte 
des neuen. Mit jedem Schleifen¬ 
durchlauf wird der Zoom-Faktor 
von xralt, dem Zähler für den alten 
Bereich (xralt) subtrahiert. Ein 
Zoom-Faktor von 0,5 bewirkt, daß 
die Schleife xralt in zwei Durch¬ 


gängen unp 1 erniedrigt. So wird 
zweimal dieselbe Spalte übertra¬ 
gen und damit jeder Bildpunkt ver¬ 
doppelt. Fast derselbe Algorith¬ 
mus staucht einen Bildbereich. 

Natürlich haben wir unser Know- 
how wieder in eine SUB-Routine 
(ScalePic) gepackt - sogar eine 
ziemlich inteligente: Sie erkennt, 
ob gestaucht oder gedehnt werden 
soll, und in welche Richtung. Sie 
übergeben lediglich 2x2 Koordi¬ 
naten, zuerst den Quellbereich 
und dann den Zielbereich. Bedin¬ 
gung: Eine Ecke muß in beiden Be¬ 
reichen gleich sein. Das wird zwar 
nicht überprüft, aber das Resultat 
ist sicher nicht richtig. 

■ Sie besitzen jetzt wieder eine 
Menge Legosteine (sprich Pro- 
grammodule) mehr. Spielen Sie 
damit. Oder sind Sie etwa schon 
erwachsen? Egal. »Der Mensch ist 
nur da ganz Mensch, wo er spielt.« 
Dieses Zitat von Schiller haben wir 
aus dem Buch von Friedrich Belz- 
ner entliehen. Also spielen Sie. 
Das bedeutet ja nicht, daß Sie das 
dabei Erlernte nicht irgendwann 
für ernsthafte Zwecke verwenden 
können. Viel Spaß. pa 

Literaturhinweise: 

(1) Belzner: Kreative Grafik auf dem Amiga; 
Markt & Technik Buchverlag 


153 iZ 

DATA 4c,ed,00,03,00,08,6l,00,fe,bc 

192 6t 

DATA 00,00,48,e7,f8,e2,45,f9,00,00 

231 ql 

DATA 4e,55,00,00,48,e7,f8,e2,45,f9 

154 7t 

DATA 6l,00,00,0a,4c,df,47,lf,4e,5d 

193 kp 

DATA 00,66,4c,ed,00,03,00,08,61,00 

232 NB 

DATA 00,00,00,66,20,6d,00,08,20,3c 

155 GM 

DATA 4e,75,6l,00,fe,c6,4a,aa,00,4c 

194 W8 

DATA fd,2a,25,40,00,20,25,41,00,24 

233 lf 

DATA 00,00,00,14,20,da,53,80,66,00. 

156 lt 

DATA 67,00,00,32,2c,6a,00,4c,24,00 

195 ni 

DATA 4c,df,47,lf,4e,5d,4e,75,4e,55 

234 xU 

DATA ff,fa,4c,df,47,lf,4e,5d,4e,75 

157 ly 

DATA 6a,00,00,04,44,82,b4,bc,00,00 

196 Ax 

DATA 00,00,48,e7,f8,e2,45,f9,00,00 

235 mt 

DATA 4e,55,00,00,48,e7,f8,e2,4l,f9 

158 Vh 

DATA lf,40,6e,00,00,1c,24,01,6a,00 

197 ot 

DATA 00,66,4c,ed,00,03,00,08,61,00 

236 qa 

DATA 00,00,00,66,24,6d,00,08,60,00 

159 yz 

DATA 00,04,44,82,b4,bc,00,00,lf,40 

198 UG 

DATA fd,02,25,40,00,34,25,41,00,38 

237 g5 

DATA ff,d6,4e,55,ff,f8,74,01,4a,80 

160 bc 

DATA 6e,00,00,0a,22,6a,00,0c,4e,ae 

199 rm 

DATA 4c,df,47,lf,4e,5d,4e,75,4e,55 

238 EN 

DATA 6a,00,00,06,44,80,44,82,4a,81 

161 il 

DATA ff,0a,4e,75,4e,55,00,00,48,e7 

200 El 

DATA 00,00,48,e7,f8,e2,45,f9,00,00 

239 p5 

DATA 6a,00,00,06,44,81,44,82,2f,02 

162 tm 

DATA f8,e2,45,f9,00,00,00,66,26,6d 

201 sx 

DATA 00,66,4c,ed,00,03,00,08,61,00 

240 Np 

DATA 42,ad,ff,f8,24,00,c4,cl,2b,42 

163 JJ 

DATA 00,08,28,2d,00,0c,42,80,42,81 

202 Eq 

DATA fd,22,dO,aa,00,18,d2,aa,00,lc 

241 ZH 

DATA ff,fc,24,00,48,42,c4,cl,d4,ad 

164 JK 

DATA 4c,9b,00,03,61,00,fe,50,48,e7 

203 3r 

DATA 25,40,00,18,25,41,00,1c,4c,df 

242 Xm 

DATA ff,fa,64,00,00,06,52,6d,ff,f8 

165 wn 

DATA cO,00,61,00,ff,38,53,44,67,00 

204 rB 

DATA 47,lf,4e,5d,4e,75,4e,55,00,00 

243 td 

DATA 2b,42,ff,fa,48,4l,24,00,c4,cl 

166 Ko 

DATA 00,16,42,80,42,81,4c,9b,00,03 

205 od 

DATA 48,e7,f8,e2,45,f9,00,00,00,66 

244 vT 

DATA d4,ad,ff,fa,64,00,00,06,52,6d 

167 J2 

DATA 61,00,fe,36,61,00,ff,84,60,00 

206 oJ 

DATA 20,3c,00,00,00,50,53,40,6b,00 

245 11 

DATA ff,f8,2b,42,ff,fa,48,40,c0,cl 

168 Ni 

DATA ff,e8,4c,df,00,03,4a,ad,00,10 

207 IT 

DATA 00,0a,42,32,00,00,60,00,ff,f4 

2« Jg 

DATA d0,ad,ff,f8,2b,40,ff,f8,20,2d 

169 a2 

DATA 67,00,00,06,61,00,ff,70,4c,df 

208 Kv 

DATA 2c,79,00,00,00,04,43,f9,00,00 

247 w6 

DATA ff,fc,22,2d,ff,f8,24,lf,6a,00 

170 Jd 

DATA 47,lf,4e,5d,4e,75,4e,55,00,00 

209 zz 

DATA 07,9a,42,80,4e,ae,fd,d8,25,40 

248 NQ 

DATA 00,06,44,80,40,81,4e,5d,4e,75 

171 zD 

DATA 48,e7,f8,e2,4c,ed,00,03»00,08 

210 L4 

DATA 00,4c,20,3c,00,01,00,00,25,40 

249 H4 

DATA 00,00,03,ec,00,00,00,23,00,00 

172 wZ 

DATA 48,e7,c0,00,6l,00,fe,cc,20,2d 

211 rU 

DATA 00,48,25,40,00,40,25,40,00,44 

250 raC 

DATA 00,00,00,00,00,02,00,00,00,08 

173 Ua 

DATA 00,10,22,2d,00,0c,48,e7,cO,00 

212 fh 

DATA 4c,df,47,lf,4e,5d,4e,75,67,72 

251 4G 

DATA 00,00,00,Oe,00,00,00,14,00,00 

174 oM 

DATA 61,00,ff,le,4c,ed,00,03,00,10 

213 DP 

DATA 61,70,68,69,63,73,2e,6c,69,62 

252 Zq 

DATA 00,1a,00,00,00,20,00,00,00,26 

175 NJ 

DATA 48,e7,c0,00,61,00,ff,10,20,2d 

214 ot 

DATA 72,61,72,79,00,00,4e,55,00,00 

253 CE 

DATA 00,00,00,2c,00,00,00,32,00,00 

176 zo 

DATA 00,08,22,2d,00,l4,48,e7,c0,00 

215 yn 

DATA 48,e7,f8,e2,45,f9,00,00,00,66 

254 MB 

DATA 00,38,00,00,00,3e,00,00,00,44 

177 dV 

DATA 61,00,ff,00,4c,ed,00,03,00,08 

216 XD 

DATA 20,2d,00,08,22,2a,00,40,61,00 

255 KC 

DATA 00,00,00,4a,00,00,00,50,00,00 

178 sE 

DATA 48,e7,q0,OO,6l,OO,fe,f2,df,fc 

217 fk 

DATA 00,ca,30,01,48,40,25,40,00,40 

256 IH 

DATA 00,56,00,00,00,5c,00,00,00,62 

179 91 

DATA 00,00,00,28,4c,df,47,lf,4e,5d 

218 De 

DATA 20,2d,00,0c,22,2a,00,44,61,00 

257 m6 

DATA 00,00,03,ba,00,00,03,ea,00,00 

180 5m 

DATA 4e,75,4e,55,00,00,48,e7,f8,e2 

219 mg 

DATA 00,b6,30,01,48,40,25,40,00,44 

258 hU 

DATA 04,de,00,00,05,40,00,00,05,a2 

181 GB 

DATA 45,f9,00,00,00,66,20,2d,00,08 

220 ot 

DATA 25,7c,ff,ff,ff,ff,00,3c,0c,aa 

259 vc 

DATA 00,00,06,5e,00,00,06,74,00,00 

182 30 

DATA 60,00,00,18,4e,55,00,00,48,e7 

221 HM 

DATA 00,01,00,00,00,44,66,00,00,12 

260 Gq 

DATA 06,ac,00,00,06,d2,00,00,06,fa 

183 mV 

DATA f8,e2,45,f9,00,00,00,66,20,2d 

222 kF 

DATA 0c,aa,00,01,00,00,00,40,66,00 

261 yu 

DATA 00,00,07,22,00,00,07,52,00,00 

184 k7 

DATA 00,08,d0,aa,00,28,81,fc,01,68 

223 gN 

DATA 00,06,42,aa,00,3c,4c,df,47,lf 

262 1P 

DATA 07,72,00,00,07,b6,00,00,08,18 

185 2h 

DATA 48,40,48,cO,6a,00,00,08,06,80 

224 18 

DATA 4e,5d,4e,75,4e,55,00,00,48,e7 

263 My 

DATA 00,00,08,34,00,00,08,5a,00,00 

186 nro 

DATA 00,00,01,68,25,40,00,28,61,00 

225 sk 

DATA f8,e2,45,f9,00,00,00,66,25,6d 

264 EZ 

DATA 08,82,00,00,00,00,00,00,03,f2 

187 5s 

DATA 00,12,35,41,00,2e,35,40,00,32 

226 s6 

DATA 00,08,00,48,4c,df,47,lf,4e,5d 


(C) 1992 M&T 

188 UQ 

DATA 4c,df,47,lf,4e,5d,4e,75,41,f9 

227 qX 

DATA 4e,75,4e,55,00,00,48,e7,f8,e2 


mmrm 

189 QB 

DATA 00,00,00,da,e3,48,32,30,00,00 

228 lw 

DATA 45,f9,00,00,00,66,20,2d,00,08 

r.i /r/ y/i Routinen in Maschinen- 

190 zi 

DATA 06,40,00,b4,80,fc,02,d0,48,40 

229 YV 

DATA 22,6a,00,0c,2c,6a,00,4c,4e,ae 

spräche rotieren und skalieren die 

191 5o 

DATA 48,cO,30,30,00,00,4e,75,4e,55 

230 b8 

DATA fe,9e,4c,df,47,lf,4e,5d,4e,75 

grafische Ausgabe 


180 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 




Amiga 

COMPUTER-MARKT 


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182 


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AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


183 







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Wichtige Hinweise für alle 
Kleinanzeigeninserenten: 

• Kieinanzeigenaufträge ohne Absenderangabe 
auf der Rückseite der Karte 

sowie 

Anzeigentexte unter Postlagernummer 
können leider nicht veröffentlicht werden. 

• Zur Bezahlung von Kleinanzeigen 
können ab sofort keine Fremdwährungen 
mehr angenommen werden. 

• Bitte achten Sie auch darauf, 

daß Ihre Auftragskarten immer vollständig 
ausgefüllt sind (z. B. Unterschrift) 

Amiga 


184 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 




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AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


185 











LESERFORUM 


Proflcom£uter 

AKZEPTANZ¬ 

PROBLEME? 

Als sporadischer Leser Ihrer 
Zeitschrift interessiert mich beson¬ 
ders inwieweit der Amiga als Büro¬ 
computer einzusetzen ist. Dabei 
geht es weniger um die techni¬ 
schen Voraussetzungen, als viel¬ 
mehr um die Akzeptanz der poten¬ 
tiellen Kunden. Wären Geschäfts¬ 
leute, Ärzte und andere Freiberuf¬ 
ler überhaut bereit, so ein »Außen¬ 
seiterprodukt« zu kaufen? 

Des weiteren entstehen Proble¬ 
me beim Datenaustausch. So kön¬ 
nen z.B. Ärzte ihre Quartalsab¬ 
rechnung auf Diskette speichern 
und zur Abrechnungsstelle schik- 
ken. Dader Amiga ja nun ein ande¬ 
res Format benutzt, würde dem 
Anwender diese Option verwehrt. 

Da auch kein Multi-User-System 
vorhanden ist, stellt sich die Frage, 
ob wenigstens mehrere Rechner 
problemlos zu vernetzen sind und 
z.B. gemeinsam auf einen Mas¬ 
senspeicher zugreifen können? 

FRANK SCHULZ 
Bad Salzuflen 5 

Kreuzworträtsel 

BUCHSTABEN¬ 

SALAT 

Die Idee mit dem Kreuzworträt¬ 
sel finde ich gut. Den gesuchten 
Kreuzworträtsel-Generator finden 
Sie auf einer der letzten Fish-Disks 
(er heißt CROSS). Als Preis könnte 
man z.B. einen Gutschein für ei¬ 
nige PD-Disketten oder für die 
Programmservice-Disketten des 
AMIGA-Magazins nehmen. 

GÖTZ UHLMANN 
Köln 80 

4/n/ga cojitia PC 

BACK 

TÜTHEROOTS 

Seit kurzem bin ich Besitzer ei¬ 
nes NoName-PC mit 80386-CPU, 
115 MByte Festplatte und 4 MByte 
RAM. Als Betriebssystem nutze 
ich MS-DOS 5.0 und Windows 3.0. 
Vorher hatte ich einen 500er mit 
A590, insgesamt 3 MByte RAM, 
davon 1 MByte Chip. Grund für den 
Systemwechsel war die unzurei¬ 
chende Qualität der Software im 
Bereich Textverarbeitung und 
Tabellenkalkulation (ich benutzte 
BECKERtext II und Advantage). 
Man kann ganz klar sagen, daß 
diese Art von Software auf einem 


PC wesentlich besser ist als auf 
einem Amiga (aber auch teurer). 

Ansonsten bin ich jedoch von 
meinem PC sehr enttäuscht. Ob¬ 
wohl DOS 5.0 benutzerfreundli¬ 
cher geworden ist, ist es im Ver¬ 
gleich zum AmigaDOS einfach un- 
komfortabel. Der Hauptkritikpunkt 
ist aber Windows 3.0. In manchen 
Teilen ist es dem Amiga-Konzept 
überlegen, z.B. die Möglichkeit, 
Fonts mit hervorragender Qualität 
in quasi allen Programmen zu 
benutzen, die Art der Drucker- 
ansteuerung (hervorragende Aus¬ 
drucke in allen Programmen unter 
Berücksichtigung aller Fähigkei¬ 
ten des angeschlossenen Druk- 
kers), das tolle Hilfe-Konzept und 
die einheitliche Bedienung der 
Programme. 

Das war’s aber auch schon, 
denn alles in allem empfinde ich 
Windows 3.0 als Geisel meines 
Rechners! Wenn ich mir überlege, 
welche Rechenpower sich hinter 
meinem Gerät eigentlich verber¬ 
gen müßte und welche Geschwin¬ 
digkeit die Programme tatsächlich 
unter Windows an den Tag legen, 
schüttelt es mich. Bei mehreren 
geöffneten Fenstern wird das gan¬ 
ze Windows-Konzept zudem äu¬ 
ßerst unübersichtlich, da es nicht 
mehrere Screens wie auf dem Ami¬ 
ga gibt. Man sagt, daß mit einem 
386 Multitasking unter Windows 
möglich ist - für mich ist es der 
reine Hohn! Schon während der 
Druck-Manager parallel läuft, wer¬ 
den alle Anwendungen wesentlich 
langsamer und wenn der Mauszei¬ 
ger sich in die Eieruhr verwandelt 
hat, läuft außer des aktiven Pro¬ 
gramms quasi nichts mehr. 

Da sehne ich mich doch nach 
dem Multitasking des Amiga! Soll¬ 
te ein Programm sehr viel Rechen¬ 
zeit benötigen und dauernd ready 
(z.B. LHarc beim Archivieren) sein, 
kann man einfach die Taskpriorität 
auf -1 setzen und schon vernünftig 
mit anderen Programmen Weiter¬ 
arbeiten. Programme, die ein 
Wait() oder WaitPort() ausführen, 
belasten den Amiga quasi über¬ 
haupt nicht. Selbst zwei Disketten 
gleichzeitig zu formatieren und 
parallel dazu in einem Editor ein 
Programm zu erstellen und mit 
dem Compiler auf der Festplatte zu 
übersetzen, läuft absolut ange¬ 
nehm. Kritisch wird Multitasking 
beim Amiga erst, wenn ein Pro¬ 
gramm Mist baut, denn selbst un¬ 
ter OS 2.0 endet ein Suspend ei¬ 
nes Task-Held-Requesters früher 
oder später in einem kompletten 
Absturz des Betriebssystems, da 
dieses gegenüber Fehlfunktionen 
von Programmen einfach viel zu 
empfindlich ist. Man sollte deshalb 
vermeiden, während ein Ray- 



Tracing-Programm ein Bild be¬ 
rechnet, mit anderen Programmen 
ausgiebig zu arbeiten, da zwei 
Stunden Rechenzeit sehr schnell 
durch einen Komplett-Absturz für 
die Katz gewesen sein können. 

Alles in allem jedoch ist das 
Betriebssystem des Amiga (gera¬ 
de OS 2.0) eindeutig besser als 
ein PC unter DOS/Windows. Wer 
schon mit beiden Betriebssyste¬ 
men gearbeitet hat, wird mir wahr¬ 
scheinlich zustimmen. 

Was dem Amiga meiner Ansicht 
nach z.Zt. noch fehlt, sind folgen¬ 
de Punkte: 

- Professionelle Software außer¬ 
halb des Grafik/Video-Bereichs 
(Textverarbeitung, Tabellenkalku¬ 
lation, Datenbank, Präsentation, 
DTP), obwohl hier schon manch¬ 
mal Ansätze zu verzeichnen sind. 
Große Softwarehäuser müßten die 
Möglichkeiten des neuen OS 2.0 
geradezu reizen, ihre Software auf 
dem Amiga zu portieren, um somit 
neue Marktanteile zu erlangen. 
Käufer finden sich, wenn entspre¬ 
chende Software verfügbar ist; 
erst dann Software zu produzie¬ 
ren, wenn Käufer verfügbar sind, 
ist eine meiner Meinung nach ver¬ 
drehte Einstellung. 

- Eine Power-Maschine wie der 
3000er braucht entsprechende 
Custom-Chips. Bausteine, die mit 
7,09 MHz getaktet werden und zu¬ 
dem für Grafikmodi verantwortlich 
sind, die nicht mehr Stand der Din¬ 
ge sind, gilt es aufzumöbeln, damit 
sich das Verhältnis 68030/Custom- 
Chips so gibt, wie es mit dem 
68000/Custom-Chips war (ist). 

- Ein A3000 mit entsprechender 
Festplatte und RAM ist restlos 
überteuert, stellt man einen ver¬ 
gleichbaren 386er gegenüber. 
Hier müssen sich Commodore und 
die Drittanbieter noch einiges ein¬ 
fallen lassen, denn im Gegensatz 
zum PC-Markt kann bei diesen 
Preisen auf dem Amiga-Sektor nur 


eine elitäre, gutsituierte Minder¬ 
heit mithalten. 

Sollte jedoch der Zeitpunkt kom¬ 
men, daß ein A3000 mit 100 MByte 
Festplatte, 4 MByte RAM, vernünf¬ 
tigen Custom-Chips und passen¬ 
dem Monitor für unter 5000 Mark 
erhältlich ist, werde ich keine Se¬ 
kunde zögern, meinen PC wieder 
zu verkaufen, um mir einen Amiga 
zuzulegen, selbst wenn die An¬ 
wendungssoftware immer noch 
nicht ausgereift sein sollte. 

Mir fehlt nämlich das lockere Ar¬ 
beiten auf dem Amiga mit den Vor¬ 
zügen seines überragenden Be¬ 
triebssystems und den vielen klei¬ 
nen Utilities aus der PD-Szene, die 
einem die Arbeit versüßen. 

Der Amiga ist ein kreativer Com¬ 
puter. Mit ihm zu arbeiten macht 
einfach Spaß. Der PC ist steril, man 
benutzt ihn halt zum Arbeiten. 

MICHAEL HERBST 
Eichenzell 1 

Grafikwettbe werde 

BILDERKAUF 

Im Amiga-Magazin 10/91 stellten 
Sie auf Seite 148 die Frage, ob Le¬ 
ser interessiert wären, die Bilder 
aus Grafik-Wettbewerben zu kau¬ 
fen. 

Ich wäre durchaus dazu bereit, 
denn die von Ihnen abgedruckten 
Bilder sind qualitativ so gut, daß 
sich die Anschaffung einer sol¬ 
chen Diashow für mich lohnen 
würde. 

Zum Thema Preis: Es wäre sehr 
schön, wenn eine solche Bilder¬ 
sammlung als Public-Domain- 
Software herausgegeben würde. 
Allerdings sehe ich durchaus ein, 
daß Sie als gewinnorientiertes Un¬ 
ternehmen einen Gewinn erwirt¬ 
schaften möchten. Deshalb schla¬ 
ge ich folgende Lösung vor: 

Sie verlangen als Preis für die 
Diashow pro enthaltenes Bild 1 bis 
2 Mark, also in diesem Fall 15 bis 
30 Mark. Von diesem Preis behal¬ 
ten Sie 50%, um Ihre Kosten zu 
decken bzw. auch einen kleinen (?) 
Gewinn zu machen, den Ihnen ja 
niemand absprechen will. Die an¬ 
deren 50% kommen auf ein Son¬ 
derkonto. Am Ende eines (halben) 
Jahres wird der Inhalt des Kontos 
durch die Anzahl der Bilder geteilt 
und die entsprechenden Künstler/ 
innen erhalten jeweils einen Teil. 

Dieses Konzept wird übrigens 
auf dem FD-Sektor in der Serie 
»Share« angewendet, auf der sich 
viele hochwertige Programme be¬ 
finden, und die Autoren endlich 
einmal etwas vom Kuchen abbe¬ 
kommen. 

ARNE CHRISTIAN KÖHLER 
Hildesheim 


186 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 





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LESERFORUM 


AMjGA 1JJ9T, Seite 84 

RUND 

UM DIE UHR 

Um die Voreinstellung des Pro¬ 
gramms »Clock« resetfest zu ma¬ 
chen, ist es unnötig, die Parameter 
in den Tool Types zu ändern. Viel¬ 
mehr sollte man das Programm 
schon beim Start des Amiga in der 
Startup-Sequence aufrufen und 
hier die entsprechenden Einstel¬ 
lungen automatisch vornehmen 
lassen. Die Syntax dazu erfährt 
man durch Aufruf des Programms 
mit Fragezeichen, also »Clock ?«. 
Dadurch wird folgende Eingabe¬ 
schablone sichtbar: 

Usage: CLOCK [ANALOGlDITIGALlI 
DITITAL2] [=<x>,<y>[, <width> 

, <height>]] [12H0URI24H0UR] 
[SECONDS] [DATE] 

Um beim Start des Computers 
im Titelbalken des Workbench- 
Screens eine einzeilige Digitaluhr 
mit 24-Stunden- und Sekundenan¬ 
zeige zu erhalten, schreibt man 
sich also in die Startup-Sequence: 
Run Clock digital2=250,0 24hour 
seconds 

Die Angabe von Breite und Höhe 
der Uhr werden nur beachtet, 
wenn es sich um eine Analoguhr 
handelt. ROBERT FRANK 

Siegen 

yj/n/ga-Afesse Köln’91 

MEINUNGEN 

Einmal im Jahr neigt sich je¬ 
der Amiga-User Richtung Amiga- 
Mekka Köln. Die größte Amiga- 
Messe überhaupt. Doch die Eu¬ 
phorie des Messebesuchers hält 
nicht lange an: Das Gedränge an 
den Kassen und in den Hallen ist 
von einem vollbesetzten S-Bahn- 
zug in der Rush-hour nicht zu über¬ 
bieten. Jede Orientierungsmög¬ 
lichkeit ist ausgeschlossen, vor 
allem, weil die Nummern der Hal¬ 
len irgendwo klein und versteckt 
an einem Pfosten stehen. 

Die Ausstellungsstücke sind fast 
ausschließlich nur zu kaufen, die 
wenigsten in Betrieb und fast 
nichts kann selbst ausprobiert wer¬ 
den. Auch die Vielfalt der Produkte 
läßt zu wünschen übrig. Die einzig 
lohnenden Objekte waren die Fest¬ 
platten. Eine LPS105 mit Control¬ 
ler für 890 Mark ist geschenkt. Ein 
schwacher Trost für den, der 200 
Mark für das Lowcost-Ticket der 
DB zahlt. Die Neuheiten gab es nur 
bei Produkten, die sich der Durch¬ 
schnittsanwender sowieso nicht 
leisten kann. Gesamtwertung: 5 
von 12 Punkten. 

HEINER AMTHAUER 
Aichwald 


Kurze Kritik zur Amiga-Messe 
’91. Von 8 Kassen waren nur 2 ge¬ 
kennzeichnet. Am Freitag gab es 
zwei Stunden Wartezeit und mehr! 
Keine Schutzgitter, um Besucher 
geordnet an die und von den Kas¬ 
sen zu leiten. Dadurch entstand 
großes Gedränge und Verlet¬ 
zungsgefahr. Die Ausbildung und 
Information des Standpersonals 
war mangelhaft. Amiga-Messe an¬ 
sonsten SUPER! 

GÜNTER KEYSER 
Gießen 

Am 1.11.1991 bin ich mit der 
Bundesbahn von Bochum nach 
Köln gefahren. Bei Ankunft am 
Messegelände sehe ich Tausende 
von Kunden vor ein paar Kassen 
stehen, die alle eine Eintrittskarte 
kaufen wollen. Die Schlangen vor 
den Kassen waren so lang, daß mit 
einer Wartezeit von mehreren 
Stunden zu rechnen war. Der An¬ 
drang der Menschen war so groß, 
daß ein Kassenhaus zusammen¬ 
gedrückt wurde und die Glassplit¬ 
ter umherflogen. Bei dieser dilet¬ 
tantischen Organisation der Mes¬ 
se ist es mir unbegreiflich, wie Sie 
die Schirmherrschaft für diese 
Messe übernehmen konnten. Ich 
hoffe, daß Sie Ihren guten Namen 
nicht noch einmal durch die Über¬ 
nahme der Schirmherrschaft für 
diese Messe gefährden werden. 

H.-G. MÖLDERS 
Bochum 

Uns erreichten viele Briefe und 
Telefonanrufe ähnlichen Inhalts. 

Vielen Dank für Ihre Eindrücke 
von der AMIGA ’91 in Köln, sie sind 
für uns als Schirmherr besonders 
wichtig und wertvoll. 

Es ist tatsächlich so, daß alle Ver¬ 
antwortlichen am Freitag von den 
Besuchermassen überrascht wor¬ 
den sind (es kamen an diesem ei¬ 
nen Tag rund 30000 Amiga-Fans, 
etwa so viele wie bei der ersten 
Amiga-Messe vor zwei Jahren ins¬ 
gesamt). Dennoch muß sich der 
Veranstalter und Organisator 
AmiShows fragen lassen, wie oft er 
sich noch vom Enthusiasmus der 
Amiga-Fangemeinde blamieren 
lassen will? Zwar wurden am 
Samstag und Sonntag die Anzahl 
der Kassenhäuschen auf 24 er¬ 
höht und diese mit Absperrgittern 
versehen, da gab es auch keine 
Probleme mehr; nur, das spendet 
den Besuchern vom Freitag wenig 
Trost. 

Als Schirmherr werden wir ge¬ 
meinsam mit Commodore in den 
nachfolgenden Messebeiratssit¬ 
zungen energisch darauf drängen, 
daß in Zukunft rechtzeitig adäqua¬ 
te Maßnahmen ergriffen werden. 
Da auch in den nächsten Jahren 


mit einer weiter steigenden Besu¬ 
cherzahl zu rechnen ist, wäre eine 
Verlängerung der Messedauer von 
vier auf fünf oder sechs Tage denk¬ 
bar. Das würde hoffentlich zu einer 
Entspannung an den Spitzentagen 
führen. 

Auf die Aktualität oder die Güte 
der Präsentation der einzelnen 
Aussteller haben wir leider keinen 
Einfluß. 

Trotz einiger negativer Punkte 
hat diese Messe wieder alle Rekor¬ 
de gebrochen. Die positiven Impul¬ 
se überwiegen bei weitem. So gab 
es an zahlreichen Ständen wirkli¬ 
che Neuigkeiten zu sehen und zu 
hören. Es stellten so viele Firmen 
wie noch nie ihre Produkte aus, es 
kamen mehr Besucher als zu ir¬ 
gendeiner anderen Amiga-Messe. 
Nahezu alle Aussteller und Besu¬ 
cher zeigten sich mit den Ab¬ 
schlüssen, Käufen oder Ergebnis¬ 
sen der Messe mehr als zufrieden. 
Die AMIGA-Messe in Köln ist ein 
wichtiger Indikator für die Konstitu¬ 
tion des gesamten Amiga-Markts; 
und danach geht es dem Amiga in 
Zentraleuropa glänzend. 

Viele weltweit operierende Soft- 
und Hardware-Unternehmen ent¬ 
sandten Emissionäre auf die Mes¬ 
se, um den Amiga-Markt zu beob¬ 
achten. Sie haben sicherlich Inter¬ 
essantes an die Konzernspitzen zu 
berichten. 80000 Besucher bei ei¬ 
ner Messe für ein Computersystem 
sprechen eine beredte Sprache. 

Die Redaktion 

Pr^rammiers^rac]ien 

VERGESST DIE 
COMPILER NICHT 

Ihr Bericht in Ausgabe 11/91 
über die einzelnen Hochsprachen 
für den Amiga hat mir gut gefallen, 
da er sehr objektiv ist. Und in der 
Tat ist ein Streit um die beste Spra¬ 
che müßig, da jeder Programmie¬ 
rer die Vorteile seiner Computer¬ 
sprache kennt und diese nicht mis¬ 
sen möchte. 

Leider habe ich den Eindruck, 
daß Sie bei der Sprache BASIC 
etwas Entscheidendes übersahen, 
zumindest nicht berücksichtigt 
haben: die BASIC-Compiler. 

Dies wird besonders in der Ab¬ 
bildung der implementierten Kon¬ 
trollstrukturen (Seite 150) deutlich. 
Unter BASIC ist dort bezüglich der 
Wiederholungsanweisungen nur 
WHILE/WEND bzw. FOR-TO/NEXT 
aufgelistet. Der HiSoft-Compiler 
z.B. dagegen besitzt aber auch 
die Wiederholungsanweisungen 
REPEAT/END REPEAT und DO- 
LOOP/UNTIL. Vor allem die letzte 
Anweisung ist viel flexibler als die 


starre WHILE/WEND-Anweisung 
des Interpreters Amiga-BASIC. 

Außerdem besitzt der HiSoft- 
Compiler mit SELECT CASE die 
Möglichkeit der Fallunterschei¬ 
dung. 

Die Kompatibilität zwischen 
dem Amiga-BASIC und mehreren 
anderen BASIC-Compilern (HiSoft- 
und AC-BASIC) hat den Vorteil, 
daß ein Programm mit dem Inter¬ 
preter geschrieben, ausgetestet, 
korrigiert und anschließend mit 
dem Compiler optimiert werden 
kann. Bei den reinen Compiler¬ 
sprachen ist es jedoch oft so, 
daß der Programmierer zwischen 
Texteditor, Compiler und Linker 
hin- und herspringen muß. 

Es ist natürlich unmöglich, in 
einem allgemeinen Vergleich der 
Computerhochsprachen die ein¬ 
zelnen Dialekte und auch noch de¬ 
ren unterschiedliche Versionen zu 
berücksichtigen, aber trotzdem 
meine ich, daß Sie auch auf die 
BASIC-Compiler hätten verweisen 
können. KAI VOGTLÄNDER 
Morsbach 

/ IMIgJ 10/91, Seite24 

GELD VERDIENEN 

Sie führten in Ihrem Bericht über 
»Geld verdienen mit dem Compu¬ 
ter« zwar einige interessante Infor¬ 
mationen auf, aber Sie haben eine 
weitere Möglichkeit des Geldver- 
dienens vergessen. Ich meine die 
Cracker und Hacker. Cracker, die 
Spiele oder ähnliches cracken und 
dann für viel Geld verkaufen, ver¬ 
dienen wohl mehr als irgendein 
EDV-Fachmann. Genauso ist es 
mit Hackern, die ihre geheimen In¬ 
formationen z. B. an den KGB ver¬ 
kaufen. K. S. 

Heppenheim 

Wir beschränkten uns bewußt 
auf die legalen Methoden mit dem 
Computer Geld zu verdienen. Es 
ist uns klar, daß man mit Banküber¬ 
fällen, Drogenhandel, Erpres¬ 
sung, Glückspiel, Cracken oder 
Hacken oft mehr Geld »verdienen« 
kann als mit ehrlicher Arbeit. Für 
Erwerbsquellen auf der falschen 
Seite des Gesetzes fühlen wir uns 
allerdings nicht zuständig. Uns 
sind zudem viele ehemalige 
Cracker und Hacker bekannt, die 
in ihrer Jugend Raubkopierer wa¬ 
ren, sich von ihrem damaligen Trei¬ 
ben losgesagt haben und heute als 
Programmierer auf seriöse Art und 
Weise ihr Leben bestreiten. Es sei 
an dieser Stelle noch einmal deut¬ 
lich gesagt: Cracken ist kein Kava¬ 
liersdelikt und schon gar keine ak¬ 
zeptierbare Methode der Taschen¬ 
geldaufbesserung. 

Die Redaktion 


188 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 



LESERFORUM EI 


Hilfe an: Wir stellen alle Clubs, die 
sich bei uns melden, im AMIGA- 
Magazin vor. Um eine gewisse Ver¬ 
gleichbarkeit zu ermöglichen, soll¬ 
te die hier gewählte Form eingehal¬ 
ten werden. Bei der Anschrift 
schafft ein namentlicher An¬ 
sprechpartner Vertrauen. Ist mit 
der Anschrift eine Telefonnummer 
angegeben, gehen wir davon aus, 
daß diese auch zu veröffentlichen 
ist. Bitte erwähnen Sie auch, ob 
Sie regional oder überregional tä¬ 
tig sind. Wenn Ihr Club eine Zeit¬ 
schrift oder Clubdiskette heraus¬ 
gibt, freuen wir uns über ein An¬ 
sichtsexemplar. 


Name und Anschrift: 

Underground Software & Easysoft, Joes Cruchten, 
26, Rue de la Resistance 4775, L-Petange, Tel. 0 03 
52/50 10 96 

Computertypen: 

Amiga 

Beiträge: 

5 Mark/Jahr 

Leistungen: 

Clubzeitung: Einsteigerhilfen: billige Software: Tips 
& Tricks: Informationen über den Amiga; Clubdisket¬ 
ten: Auflösungen 

Schwerpunkte: 

Spiele, Utilities, Einsteigerhilfen 

Gründung/Mitglieder: 

1991/7 im Vorstand, 20 Mitglieder 

Bemerkungen: 

Kontakte in Frankreich, Deutschland. Dieser Club 
besteht aus zwei kleineren Clubs, die sich zusam¬ 
mengeschlossen haben. Unser Ziel ist, soviel wie 
möglich Amiga-Besitzer zu vereinen. 


Name und Anschrift: 

Computerclub TCP, Andreas Magerl, Postfach 13 08, 
8210 Prien, Tel. nur dienstags von 20.30 - 22.00 Uhr 
unter 0 86 42/66 97 

Computertypen: 

alle Systeme 

Beiträge: 

einmalige Aufnahmegebühr 10 Mark/immer Rück¬ 
porto beilegen 

Leistungen: 

Kontaktvermittlung; Programmiervermittlung: eige¬ 
ne PD-Serie (Amiga); Tips, Tricks, Lösungswege 
(Amiga); News; Hotline (wahrscheinlich ab 1. Januar 
1992); Sonderpreise bei Soft & Hardware; Erfahrungs¬ 
austausch usw. 

Schwerpunkte: 

PD-Serie mit deutschen Anleitungen 


Name und Anschrift: 

Power-World-Club, J. D. Mallander. Knufstr. 28,4290 
Bocholt, Tel. 0 28 71/18 51 15 

Computertypen: 

Amiga und C64 

Beiträge: 

je nach Leistungswunsch 5 bis 20 Mark monatlich 

Leistungen: 

Amiga- und C-64-PD-Archiv; monatliche Softwarelie¬ 
ferung von zwei bis zehn Disks und News; Copy- 
Partys; eigene PD-Serie, Digi-Service; Spiele-PD; 
Wettbewerbe und Softwaretauschbörsen 

Gründung/Mitglieder: 

-/66 

Bemerkungen: 

sämtliche Software direkt aus der Szene; Infopaket 
mit Testdisk gegen 2,50 Mark Pückporte; Mailbox ab 
Mitte 1992 


Name und Anschrift: 

T.u.C. (The ultimate ComputerClub), Alexander Car¬ 
bin, Birkengangstr. 26, 5190 Stolberg 

Computertypen: 

Amiga 

Beiträge: 

Keine 

Leistungen: 

großer PD-Pool (ca. 5000 Disketten); Clubzeitschrift 
»Power-Brei« auf zwei Disks (über 1200 Seiten); zwei 
ständig aktualisierte deutsche Katalogdisks 

Gründung/Mitglieder: 

1989/250 (D, A, CH, L, 1, NL, B) 

Bemerkungen: 

Wir entwickeln auch eigene Demos und machen ei¬ 
gentlich alles, was mit dem Amiga Spaß macht. 


Name und Anschrift: 

HSC AMIGA, z. Hd. Geiger Cyrill, Postfach 69, 
CH-9030 Abtwil 

Computertypen: 

Amiga 

Beiträge: 

30 sFr./Jahr 

Leistungen: 

Clubzeitung; monatliche Disk mit heißen Tools (zwölf 
Stück 36 sFr./Jahr); Clubtreffen; Digitalisierservice; 
Fish-PDs; Mailbox etc. Wir versuchen allen Anfän¬ 
gern sowie fortgeschrittenen Amiga-Usern bei ihren 
Problemen zu helfen. Dabei stehen Kontaktförde¬ 
rung sowie Informationsaustausch im Vordergrund. 

Schwerpunkte: 

Verbreitung von PD-Software; Zusammenarbeit un¬ 
ter den Amiga-Usern; Produktevorstellungen (Hard- 
und Software) in der Clubzeitung 

Gründung/Mitglieder: 

1990 

Bemerkungen: 

Ein Ansichtsexemplar unserer Clubzeitung sowie 
der Clubdisk, kann gegen frankiertes Rückantwort¬ 
couvert (C5) angefordert werden. 


Name und Anschrift: 

Saarbrücker Amiga User Group e.V., (S.A.U.G. e.V.), 
Gerhard Seitz, Mainzer Str. 147, 6600 Saarbrücken, 
Tel. 06 81/6 55 96 

Computertypen: 

Amiga, andere Systeme willkommen. 

Beiträge: 

Schüler / Azubis / Studenten / Rentner 3 Mark monat¬ 
lich; alle anderen 5 Mark monatlich 

Leistungen: 

PD-Pool: fast alle PD-Serien vorhanden; eigene 
SaarAG-PD-Serie; eigener Clubrechner; gegenseiti¬ 
ge Hilfe bei Shell-, DOS- und Programmierproble¬ 
men; Übersetzungen; PD-Tauschbörse; gemeinsa¬ 
me Messefahrten; Sammelbestellungen; Einsteiger¬ 
hilfen; Clubkarte; Digitalisieren; Kurse; eigener Vi¬ 
rendoktor (Pius Nippgen); Mailbox Tel. 06 81/6 46 21. 
24h Online, 300 bis 14400 Bit/s HST Z-Netz, FRÄS, 
AMIGADOS, SAARAG-PD-Software ca. 60 MByte 
gepackt. SUED-WEST-NETZ, FUNDGRUBE usw.; 
Programmierwettbewerb für FD- und Shareware- 
Programmierer (Preise für ca. 2500 Mark gibt’s zu 
gewinnen); AMIGA-BIT: (Börse-Informations-Tech- 
nologie), die Börse der S.A.U.G. e.V., einmal im Jahr 
in und um Saarbrücken. 

Schwerpunkte: 

Erfahrungsaustausch, Hilfen, Ausbau der eigenen 
PD-Serie, DFÜ 

Gründung/Mitglieder: 

1987, seit 1990 e.V./ca. 100, davon 50 aktiv 

Bemerkungen: 

Neue Mitglieder jederzeit willkommen, ob Anfänger 
oder Profi, die uns auch bei Problemen und Projek¬ 
ten hilfreich zur Seite stehen. An Zusammenarbeit 
mit anderen Clubs sind wir sehr interessiert. 


Name und Anschrift: 

United Amiga Specialists, Harald Glock, Schick- 
hardtstr. 33, 7148 Remseck 1, Tel. 0 71 46/2 01 31 

Computertypen: 

Amiga 

Beiträge: 

10 Mark vierteljährlich 

Leistungen: 

monatliche Clubzeitschrift; Tips & Tricks; Einsteiger¬ 
hilfen. 

Schwerpunkte: 

Informationsaustausch 

Gründung/Mitglieder 

1991/7 

Bemerkungen: 

Bei schriftlichen Anfragen bitte unbedingt Rückporto 
beilegen. 


Name und Anschrift: 

Amiga Programmier-Club, Tim Schumacher, Schön- 
bergerstr. 5, 7801 Wittnau 

Computertypen: 

Amiga 

Beiträge: 

keine 

Leistungen: 

alle 2 bis 3 Monate neue Programm- und Clubdisk, 
Hilfe bei auftauchenden Programmierproblemen; 
Kleinanzeigen 

Schwerpunkte: 

Wir wollen Amateurprogrammierern die Scheu vor 
der Verbreitung ihrer Programme nehmen. 

Bemerkungen: 

Postkarte genügt, wir antworten garantiert 



Bim MELDEN! 


C omputerclubs haben Tradi¬ 
tion. Gerade für den Amiga 
existieren mittlerweile viele 
spezielle Vereinigungen - doch wo 
sitzen Sie? Wir bieten als länder- 
übergreifendes Magazin unsere 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


189 












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1 BÜCHER 


REFLECTIONS & 
ANIMATOR 


Der Autor Tobias Richter kennt Re- 
flections wohl wie kein anderer. 
Wer auf der Amiga ’90 in Köln den 
Enterprise-Film von ihm gesehen 
hat, wird das bestätigen. Sein 
Workshop ist Pflichtlektüre für je¬ 
den, der mit dem »Ray Tracer« Bil¬ 
der und Animationen hersteilen 
möchte. In zehn Sitzungen führt 
Richter in das komplexe Thema 
ein. Alle Kapitel bauen aufeinan¬ 
der auf, und führen am Ende zu ei¬ 
ner perfekten Animation, die alle 
wichtigen Funktionen des Pro¬ 
gramms nutzt. 

In der Einführung erfährt der Le¬ 
ser, was Reflections kann, welche 
Versionen es gibt, was für eine 
Hard- und Software man braucht, 
wie man die Programme auf Dis¬ 
kette oder Festplatte installiert. 
Dann erklärt der Autor, wie man 
vorgegebene Grundkörper in Sze¬ 
ne setzt, mit Farbe gestaltet, Ka¬ 
mera und Lichtquellen positioniert 
und das Ganze dann berechnen 
läßt. 


Weiter geht’s mit komplexen 
Körpern und einer Einführung in 
Texturen. Diese Thematik zieht 
sich in die dritte Sitzung hinüber: 
Hier wird gezeigt wie man Texturen 
malt und sie auf Körper überträgt. 
Auch die komplexen Materialta- 
bellen-Texturen stellt der Autor an 
dieser Stelle vor. Bereits jetzt weiß 
der Leser, wie man realistische Bil¬ 
der erzeugt. 

In der vierten Sitzung wird ein 
Roboter mit Hilfe flexibler Polygon- 
Funktionen konstruiert. Richter 
geht ausführlich auf Material- 
Texturen ein. Auch eine gute Be¬ 
schreibung über Oberflächen ha¬ 
ben wir hier gefunden, ergänzt 
durch eine Reihe Tricks, um Textu¬ 
ren an Körper zu vergeben. Gera¬ 
de Anfänger sparen dadurch eine 
Menge Rechenzeit (und damit 
auch Kaffee, Tee oder Cola). 



■HHH 


In der sechsten Sitzung geht es 
um die Grundfunktionen des Re¬ 
flections Animator. Es folgt eine 
Abhandlung über hierarchische 
Animation und die Vorbereitung ei¬ 
ner Szene dafür. Die schwierig¬ 
sten, aber auch faszinierenden 
Möglichkeiten des Animators kom¬ 
men am Schluß des Buchs: Ani¬ 
mation mit Hilfe von Gelenken und 
Lichtquellen. Hier greift der Autor 
tief in seine Trickkiste und führt den 
Leser langsam aber sicher hin zu 
perfekten Animationen. 

Eine Beschreibung möglicher 
Fehlerquellen, ihre Ursachen und 
Beseitigung runden den Work¬ 
shop ab. Auch ein paar brauchbare 
Tips und Kniffe zu Reflections, Ani¬ 
mator und den Hilfsprogrammen 
gehören dazu. Im Referenzteil 
sind alle Funktionen der Software 
mit einer kurzen Beschreibung 
aufgelistet. 

Der Workshop Reflections & Ani¬ 
mator von Tobias Richter bietet für 
jeden etwas: Dem Anfänger wird 
jeder Schritt bis zum Ende des 
Buchs genau erklärt, der Fortge¬ 
schrittene kann sich in komplexere 
Funktionen vertiefen, und der Profi 
wird sicher ein paar Kniffe finden, 
auf die er selbst noch nicht gekom¬ 
men ist. Manfred Krämer/pa 

Tobias Richter: Reflections & Animator; C5- 
Hardcover; 305 Seiten; ISBN 3-87791-077-7; 
Markt & Technik Buchverlag. 1991; 39 Mark 


DAS GROSSE 
MODEM-BUCH 

Das Interesse an Datenübertra¬ 
gung (DFÜ) steigt, und das nicht 
erst seit die dafür notwendigen Mo¬ 
dems erschwinglich werden. Data 
Becker will das Know-how dazu lie¬ 
fern: Auf über 400 Seiten hat das 
Autorenteam des großen Modem¬ 
buchs viele Informationen und je¬ 
de Menge nützlicher Tips zur DFÜ 
einschl. Btx untergebracht. 

Die Autoren beschreiben aus¬ 
führlich einige postzugelassene 
Modems und geben Installations¬ 
hinweise. Wegen des erheblichen 
Preisgefälles zwischen postzuge- 
lassenen und »illegalen« Modems 
wird allerdings kaum ein Amiga- 
Besitzer eins der vorgestellten Ge¬ 
räte besitzen. Hier hätte man auch 
einige der populären Modems be¬ 
rücksichtigen können. 

Ein Pluspunkt des Buchs hinge¬ 
gen ist die Vorstellung vieler Termi¬ 
nalprogramme für diverse Compu¬ 
ter. Allerdings befinden sich in der 
Liste sieben Programme für IBM- 
Kompatible und Atari ST, aber nur 
ein Programm für den Amiga 
(Amiga Call von Markt & Technik). 



Weit verbreitete Programme wie 
Jrcomm oder Ncomm fehlen. Die 
ausführliche Vorstellung vieler 
kommerzieller Mailboxsysteme 
hätten die Autoren mit einer ge¬ 
naueren Beschreibung privater 
Mailboxnetze, wie dem Fidonetz 
oder dem Mausnetz, ergänzen sol¬ 
len. Das Fidonet(z)z. B. ist mit über 
400 Mailboxen das größte nicht¬ 
kommerzielle Mailboxnetz in 
Deutschland. Im Buch wird es auf 
gerade anderthalb Seiten abge¬ 
handelt. In der Mailboxliste im An¬ 
hang führen die Autoren nur fünf 
Mailboxen aus dem Fidonet(z) auf. 

»Das große Modem-Buch« von 
Data Becker lohnt sich in erster Li¬ 
nie für Besitzer postzugelassener 
Modems. Die Beschreibung von 
Btx ist hervorragend. Für Amiga- 
Besitzer gehört dieses Buch nicht 
zu den dringenden Anschaffun¬ 
gen. Die wenigen, für alle Rech¬ 
nersysteme gültigen Informatio¬ 
nen, kann man sich aus Mailboxen 
selbst besorgen. Eric Schmidt/pa 

List/Richelmann/Richter: Das große Modem- 
Buch; ISBN 3-89011-286-2; Data Becker Ver¬ 
lag. 1991; 410 Seiten; 59 Mark 


WORKSHOP 
AMIGA: C 

Peter Wollschläger präsentiert in 
gewohnt lockerer Art die Program¬ 
miersprache »C«. Das Buch ist wie 
alle Workshops des Markt & Tech¬ 
nik Verlags in die Kapitel Einfüh¬ 
rung, Tutorium, Know-how, Refe¬ 
renz und Anhang gegliedert. 

In der Einführung beginnt der 
Autor mit den Hardware-Voraus¬ 
setzungen und beschreibt da¬ 
nach, wie man die beiden Compi¬ 
ler von Aztec und SAS (ehemals 
Lattice) je nach verfügbarem Spei¬ 
cher (RAM, Festplatte etc.) am be¬ 
sten installiert. 


Das Thema der ersten Sitzung 
im Tutorium sind Elemente von C 
wie Funktionen, Kommentare, Di¬ 
rektiven, Befehle, Variablen und 
einfache Datentypen, Sichtbarkeit 
von Variablen, Argumente und 
Rückgabewerte, Unterschied zwi¬ 
schen K&R und ANSI, Prototypen 
oder Konstanten - alles in allem 
mehr Theorie als Workshop. In 
diesem Stil geht’s weiter mit den 
zusammengesetzten Datentypen 
(Strings, Arrays, Zeigern und 
Strukturen) in der zweiten Sitzung. 

Interessant allerdings wird es 
beim Öffnen eines Fensters. »Jetzt 
kommt etwas zum Spielen« denkt 
der Leser; statt dessen kämpft er 
sich in der nächsten Sitzung durch 
die Kontrollstrukturen (Verzwei¬ 
gung, Schleifen) der Sprache. Die 
fünfte Sitzung bringt das Ersehnte: 
Textausgabe in Fenstern und Aus¬ 
wertung der von Intuition geliefer¬ 
ten Nachrichten (Schließ- und 
Größen-Gadget), Menüs kommen 
in der sechsten Sitzung dazu und 
Gadgets (Symbolschalter) im 
nächsten Abschnitt und danach 
Requester und Alerts. Am Ende 
des Tutoriums faßt der Autor alles 
in einem Malprogramm zusam¬ 
men. Das Wissen im Abschnitt 
»Daten von und zur Disk« ermög¬ 
licht, daß Sie Ihre Kunstwerke auch 
speichern können. 

Im Kapitel »Know-how« be¬ 
schreibt Wollschläger typische 
Fehler bei der C-Programmierung 
und wie man sie vermeidet. Dann 
leitet er über zu den Optionen (Auf¬ 
rufparametern) der beiden Compi¬ 
ler. Dazu liefert er jede Menge Tips 
& Tricks. Eine Aufstellung wichtiger 
C- und Amiga-Funktionen inkl. der 
System-Datenstrukturen folgt im 
Kapitel »Referenz«. Die weiteren 
Themen dieses Abschnitts hätten 
auch in die Tips & Tricks von 
»Know-how« gepaßt. 

Nicht zuletzt daran ist erkenn¬ 
bar, daß die Struktur der Work¬ 
shop-Reihe nur schlecht auf eine 
Programmiersprache übertragbar 
ist. So ist das Buch auch weniger 
ein Workshop als Lehrbuch dar¬ 
über, wie man den Amiga in C pro¬ 
grammiert - dafür aber ein gutes 
und für den Preis von 39 Mark alle¬ 
mal eine lohnende Anschaffung. 

pa 

Peter Wollschläger: Workshop Amiga - C; DIN- 
A5-Paperback; ISBN 3-87791-026-2; Markt & 
Technik Verlag AG, 1991; 295 Seiten; 39 Mark 


Sie haben ein gutes Buch gelesen, 
das auch für andere Amiga-Fans in¬ 
teressant ist? Wir haben es noch 
nicht vorgestellt? Schreiben Sie 
uns, wenn Sie eine Buchbespre¬ 
chung veröffentlichen wollen. 


192 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 



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1 TIPS & TRICKS 



Tips & Tricks ’92. Vor uns liegt ein neues AMIGA-Jahr, 
das wieder strotzen wird mit genialen Ideen, kunstvol¬ 
len Kniffen und Ratschlägen rund um den Amiga: Tips 
zum neuen Betriebssystem, zur Hardware, zur Pro¬ 
grammierung, zur Bedienung des Amiga, zur Shell 
bzw. zum CU und noch vielem mehr. 


von Ulrich Brieden 

P rosit Neujahr - es ist wieder Zeit für gute Vorsätze: Rauchen 
aufgeben, auf die Linie achten, weniger Kaffee ... Was ha¬ 
ben Sie sich vorgenommen? Auch wir haben eine Menge 
Pläne: noch mehr Tips & Tricks, noch mehr Übersicht, alles 
systemkonform, mehr Beiträge für Anwender, mehr zu OS 2.0. 

Natürlich brauchen wir auch in diesem Jahr wieder Ihre Hilfe, 
denn die Tips & Tricks ist eine Rubrik von AMIGA-Lesern für 
AMIGA-Leser. Wenn Sie mitmachen wollen, schicken Sie uns Ihre 
Ideen zum Amiga. Mehr darüber, wie Sie mitmachen, erfahren Sie 
auf Seite 200. Nehmen Sie sich für 1992 ruhig vor, ein bißchen aktiv 
am AMIGA-Magazin mitzumischen. 

Und hier wie immer das Verzeichnis der Tips dieser Ausgabe: 


TIPS INHALT 1/92 

Ausg. 

Titel/Thema Sprache/»Anwdg.« 

Seite 

01/92 

Schlaf BASIC schlaf / SLEEP-Anweisung 

AmigaBASIC 

194 

01/92 

Makrotest für C-Compiler 

C 

194 

01/92 

Nexus und Wechselplatten Nexus-Controller 

194 

01/92 

Includes bitte nur einmal 

C 

195 

01/92 

Geordnete Strukturen 

C 

195 

01/92 

Geregelte Pausen / Request()-Funktion 

allg. Progr. 

195 

01/92 

Mäuse brauchen Pflege 

Zubehör 

195 

01/92 

Schnelle Schleifen / Zugriff auf Feldelemente 

C 

196 

01/92 

Blocken von Programmteilen / lokale Variablen 

C 

196 

01/92 

DME-Makros / Public-Domain-Editor (Fish 530) 

DME 

196 

01/92 

Wichtiges zu Aztec-C 5,0d / »spe«-Option 

Aztec C 

196 

01/92 

Einblicke in den Bootblock / trackdisk.device 

Assembler 

198 

01/92 

Sag’s in Assembler / Sprachausgabe 

Assembler 

198 

Zu jedem Tip finden Sie der Reihenfolge nach: 

- Angaben über die Ausgabe, in der er veröffentlicht wurde, und die Seite 

- Überschrift des Tips 

- eine Kurzbeschreibung und 

- den Namen der Programmiersprache, falls es sich um einen Programmiertip handelt, bzw. 
den Titel des Programms bei Anwendertips. Ist der Tip mit einem längeren Listing versehen, 
steht hinter der Programmiersprache ein Stern »•«) 

Ein Gesamtverzeichnis der seit der Ausgabe 1/91 veröffentlichten Tips finden Sie auf allen 
ab der Ausgabe 9/91 erschienenen Programmservice-Disketten. 


Nochmals unser Aufruf: Schreiben Sie uns. Was bevorzugen 
Sie: Einsteiger- oder Profi-Tips; Anwender- oder Programmier- 
Tricks? Welcher Beitrag einer Ausgabe hat Ihnen am besten gefal¬ 
len? Wir erwarten Ihre Wünsche. Damit die Rubrik Tips & Tricks 
auch in diesem Jahr genau nach Ihrem Geschmack ist. 


Schlaf BASIC schlaf 


Die SLEEP-Anweisung von AmigaBASIC ist sicher ganz prak¬ 
tisch, denn ein Programm wartet an dieser Stelle, bis ein Ereignis 
eintritt, z.B.: 

- ein Druck auf eine Maustaste, 

- die Auswahl eines Menüs oder 

- eine Eingabe über die Tastatur. 

Doch die Sache hat einen Haken: Ein Aufruf von SLEEP reicht 
nicht, man muß SLEEP zweimal hintereinander schreiben, damit 
ein Programm kprrekt wartet. Beispiel: 

Warte: 

PRINT "Programm wartet; drücken Sie z.B. eine Maustaste" 

SLEEP : SLEEP ' zweimal 
PRINT " Es geht weiter " 

Übrigens reagiert SLEEP auch auf Sondertasten wie < Ctrl >, 
< Shift >, < Alt > usw. Franz Wegener/ub 


Makrotest 


Wer in C schon ein längeres Makro mit mehreren Variablen ge¬ 
schrieben hat, weiß, wie leicht sich hier Fehler einschleichen. Beim 
Aztec-C-Compiler gibt es leider keine Möglichkeit, den Programm¬ 
text nach dem Präprozessorlauf auszugeben, um so Fehlern auf 
die Schliche zu kommen. Hier hilft der Shareware-Compiler Dice 
(Fish-Disk 491, siehe AMIGA 11/91, Seite 192) von Matt Dillon, bei 
dem der Präprozessor als eigenständiges Programm (»depp«) vor¬ 
liegt. 

Um Makros zu testen, muß man lediglich das Programm »depp« 
ins »bin«-Verzeichnis des jeweiligen Compilers kopieren. Es wird 
dann mit 

depp <Dateiname.c> -o< Ausgabedatei> -I< lnclude-Verz.pfad> 

aufgerufen. Die Angabe des »include«-Pfads ist nur nötig, wenn im 
Programm per »#include«-Anweisung Amiga-Dateien wie 
»<exec/types.h>« eingebunden werden. Mit einem Editor kann 
man die Ausgabedatei laden und alle Makros überprüfen. 

Andre Deparade/ub 


Nexus und Wechselplatten 


Festplatten setzen sich mehr und mehr als Speichermedium 
durch. Besonders attraktiv sind Wechselplatten, da man mit ihnen 
die Speicherkapazität durch Austauschen der Cartridges fast belie¬ 
big erweitern kann. 

Mit einem Nexus-SCSI-Host-Adapter ist der Betrieb einer 
Syquest-Wechselplatte am Amiga 2000 relativ einfach. Sie müssen 
nur beim Formatieren der Platte die erste Partition als »Boot« oder 
»Mount« und die übrigen Partitionen als »Mount« markieren. 

Für den Fall, daß beim Start des Amiga keine Platte eingelegt ist, 
verspricht das NEXUS-Anwenderhandbuch: »War das Medium 
beim Start nicht eingelegt, kann es jederzeit mit dem Programm 
NexusMount ins System eingebunden werden.« 

Voraussetzung ist, daß das Programm »NexusMount« aus dem 
Verzeichnis »NexusUtilities« der Nexus-Diskette zur Hand ist und 
das Treiberprogramm »Nexus.device« im aktuellen Verzeichnis 
»devs:« steht. Natürlich dürfte das meist nicht der Fall sein, da es 
allein schon aus Platzgründen unangebracht ist, die Programme 
auf jede Start-Diskette (Boot-Disk) zu kopieren. Machen Sie des¬ 
halb folgendes: 

■ Kopieren Sie die Nexus-Diskette und geben Sie der Kopie den 
(Vorschlag) Namen »NexusKopie«. 

■ Schreiben Sie mit einem Editor (z.B. ED) oder einem Textpro¬ 
gramm, das reinen ASCII-Code erzeugt, die Zeilen: 


194 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 







:c/assign devs: NexusKopie:devs 
NexusKopie:NexusUtilities/NexusMount 
:c/assign devs: SYS:devs 

und speichern Sie das Ganze als Textdatei unter »SyquestMount« 
im Wurzelverzeichnis der Diskette »NexusKopie«. 

■ Geben Sie im CLI oder in der Shell die Befehle ein: 

copy c/IconX NexusKopie:c 
copy c/assign NexusKopie:c 

copy SYS:Shell.info NexusKopie:SyquestMount.info 

■ Klicken Sie das Icon »SyquestMount« auf Ihrer NexusKopie ein¬ 
mal an und wählen Sie im Workbench-Menü den Menüpunkt 
»Info«. 

■ Aktivieren Sie im Info-Fenster der Datei »SyquestMount« einmal 
das Textfeld hinter »Default-Tool« und geben Sie dort ein: 

:c/IconX 

■ Klicken Sie auf SAVE am linken unteren Rand des Info-Fensters. 
In Zukunft brauchen Sie zum nachträglichen »mounten« Ihrer 

Wechselplatte nur noch die Diskette NexusKopie einzulegen und 
dann zweimal das »SyquestMount«-lcon anzuklicken - der Amiga 
macht den Rest. Wolfgang Ott/ub 


Includes: Bitte nur einmal! 


Gewöhnlich wird mit einer Zeile wie 

#include <stdio.h> 

eine Include-Datei eingebunden. Da aber besonders die Amiga- 
Header-Dateien selbst wieder andere Amiga-Dateien laden, ist ei¬ 
ne einzubindende Datei eventuell schon vom Compiler bearbeitet 
worden. Damit kein Fehler auftritt, wird in jeder Datei ihr Name als 
Symbol definiert, z.B.: 

_STDI0_H_ 

Nur wenn die Konstante nicht existiert, wird der Quelltext kompi¬ 
liert. Damit der Compiler eine Datei nicht umsonst liest, die schon 
bearbeitet wurde, sollten Sie Header mit folgenden Anweisungen 
einbinden: 

# ifndef _HEADERNAME_H_ 

#include <header.h> 

#endif 

Das Verfahren spart in vielen Fällen eine Menge Zeit beim Kom¬ 
pilieren. Andre Deparade/ub 


Workbench 2.0/Mauszeiger 


Mit der neuen Workbench 2.0 werden in den Preferences alle Sy¬ 
stemeinstellungen in ein Verzeichnis eingetragen - auch das Aus¬ 
sehen des Mauszeigers, was wir uns zunutze machen können: Es 
kommt z.B. häufig vor, daß man den Mauszeiger der Workbench 
ändern möchte. Nun muß man für diese Änderung nicht immer den 
Icon-Editor (»Icon-Ed«) benutzen; nehmen Sie einfach irgendein 
Malprogramm, z.B. Deluxe Paint. Im Verzeichnis 

SYS:PREFS/ENV-ARCHIVE/SYS 

befindet sich eine Datei »POINTER.ILBM«. Es handelt sich um eine 
IFF-Datei für den Mauszeiger. 

Laden Sie die Datei und schon taucht der aktuelle Mauszeiger 
oben links auf. Jetzt kann man ihn mit allen Funktionen von Deluxe 
Paint bearbeiten, anschließend unter demselben Namen spei¬ 
chern und den Amiga neu starten. Und siehe da, man hat eine 
neue Maus. Thomas Bastian/ub 


Geordnete Strukturen 


Wenn Sie in C-Programmen Strukturen einsetzen und definie¬ 
ren, überlegen Sie genau, welche Elemente die wichtigsten sind. 
Um in C den Zugriff auf oft angesprochene Strukturelemente zu be¬ 
schleunigen, sollte das erste Element der Struktur auch das am 
meisten angesprochene sein. Dadurch entfällt für diese Variable 
die Berechnung des Offsets ab der Adresse, an der die Struktur be¬ 
ginnt. Neben ungefähr vier Taktzyklen spart man bei jedem Zugriff 
auch zwei Byte für den Offset. Andre Deparade/ub 


Geregelte Pausen 


Der Tip »Request nur mit Pause« im AMIGA-Magazin 8/91 zeigt, 
wie man Requester programmiert, und daß man vor allem nach 
Aufruf der Intuition-Funktion »Request()« eine gewisse Zeitspanne 
warten muß, bevor man z.B. ein Gadget des Requesters aktiviert. 

Noch besser, als nach dem Aufruf von »Request()« eine Pause 
einzulegen, ist es, auf die lntuiMessage»reqset«zu warten. Hiermit 
veranlaßt man den Amiga (klappt auf jedem Amiga und mit jeder 
Version des Betriebssystems), exakt solange zu warten, bis der Re¬ 
quester aufgebaut ist. Bsp.: 

IF Request (requester, window) THEN 

REPEAT 

WaitPort (window) .userPort); 

IntuiMsg := GetMsg (window)userPort); 

OK := reqSet IN IntuiMsg) .dass; 

ReplyMsg(IntuiMsg); 

UNTIL OK; 

OK := ActivateGadget (gadget, window, requester); 

Das Beispiel zeigt die Programmierung in Modula-2, das Verfah¬ 
ren ist aber in C, Assembler oder einer anderen Sprache dasselbe. 

Torsten Techmann/ub 


Mäuse brauchen Pflege 


Kennen Sie das auch: Sie bewegen Ihre Maus völlig normal über 
Ihr Mousepad, aber der kleine Pfeil auf dem Bildschirm denkt über¬ 
haupt nicht daran, sich im angemessenen Tempo mitzubewegen 
- er steht da, völlig ruhig, oder zuckt nur ein bißchen hin und her. 
Und so was passiert in der Regel erst nach sechs oder mehr Mona¬ 
ten, nachdem man seinen Amiga gekauft hat. 

Doch wer an einen hinterlistigen Virus denkt und sämtliche Anti- 
Virus-Programme den Speicher, die Festplatte und alle Disketten 
absuchen läßt, oder die unfähigen Konstrukteure der Amiga-Maus 
verflucht und sich eine neue Maus kauft, wodurch das Problem 
scheinbar behoben ist, liegt völlig falsch: Denn meistens handelt 
es sich bei der Ursache um den allgemeinen Schrecken aller Haus¬ 
frauen und -männer: Staub. 

Es ist ganz gewöhnlicher Staub, der sich über die Rollkugel an 
den drei kleinen Metall- oder Kunststoffrollen absetzt, die zu sehen 
sind, wenn man die Kugel der Maus herausnimmt. Diese Staub¬ 
und Schmutzschicht auf den Rollen verhindert, daß sie sich korrekt 
mitdrehen. 

Eine kurze Erklärung für technisch Interessierte: Über zwei der 
drei Rollen werden kleine Speichenräder gedreht. Deren Speichen 
unterbrechen eine Infrarot-Lichtschranke, wodurch dann die Steu¬ 
erimpulse für den Amiga erzeugt werden. Die dritte Rolle sorgt da¬ 
für, daß die Rollkugel an die beiden anderen angedrückt wird. 

Auch eine neue Maus ist nach einiger Zeit von solchen Störun¬ 
gen betroffen, sofern sie opto-mechanisch (also mit einer Kugel) ar¬ 
beitet. Nur die hochauflösenden, optischen Mäuse bleiben vom 
Staub verschont; sie sind aber um einiges teurer und ein wenig ge¬ 
wöhnungsbedürftig. 

Um den Schmutz zu entfernen, eignet sich ein mit Isopropylalko¬ 
hol (gibt’s z.B. in der Apotheke) getränktes Wattestäbchen. Drehen 
Sie dabei die Rollen, um den Schmutz von allen Seiten zu entfer¬ 
nen. Die Rollkugel sollte natürlich auch abgewischt werden; gut 
eignet sich dafür ein fusselfreies, trockenes Tuch. 

Falls Sie sich dennoch entschließen, eine neue Maus zu kaufen, 
sollten Sie unbedingt darauf achten, daß sie Mikroschalter unter 
den Mausknöpfen hat, denn die billigen Kontakte der Amiga-Maus 
von Commodore sind der zweite Schwachpunkt. 

Gregor Wenkelewsky/ub 


DIE GROSSRECHNER-GLEICHUNG 

Laufen zwei Prozesse gleichzeitig, wird der unwichtige dem wichtigen Re¬ 
chenzeit wegnehmen. 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


195 









TIPS & TRICKS 


Schnelle Schleifen 


Häufig werden in C die Elemente eines Felds in einer Schleife 
nacheinander angesprochen. Hierbei ist es jedoch nicht nötig, auf 
die Feldelemente mittels des Indexoperators zuzugreifen. Wesent¬ 
lich kürzer und schneller ist es, Zeiger zu benutzen. Wie das Bei¬ 
spielprogramm zeigt, ist das in C recht einfach: Man definiert einen 
Zeiger auf ein Element des Arrays und initialisiert ihn mit der An¬ 
fangsadresse des Felds. Die Abbruchbedingung ist erfüllt, wenn 
der Zeiger einen größeren Wert annimmt als: 

(Feldanfang + Feldlänge) 

Hier das Ganze im Beispiel. 


/* 

#___ 

* Testprg. zum Vergleich von Index <-> Zeigerzugriff 

* - 


V 


#define MAXLEN 50 
#include <stdlib.h> 

#include <stdio.h> 

#include <time.h> 
int main(int arge, char **argv); 
typedef struct 
1 

long zahll; 

short zahl2; 

| dingens; 

dingens feld[MAXLEN]; 

int feldlaenge = MAXLEN; 

int main(int arge, char **argv) 


Schlei fen.c 


Zugriffe auf Feldelemente per 
Zeiger sind schneller 


clock_t zeit2, zeitl = clock(); 
int a; 

for (a=0; a<1000; a++) 


int i; 

for (i=0; i<feldlaenge; i++) 

{ 

feld[i].zahll = 0; 
feld[i].zahl2 = 3; 


zeit2 = clock(); 

printf ('Zeit in ticks=*lu\n*,zeit2-zeitl); 
zeitl = clock(); 

I 

dingens *feldelement_p, *obergrenze_feld=feldlaenge+feld; 
for (a=0; a<1000; a++) 

I 

for (feldelement_p=feld; feldelement_p<obergrenze_feld; 
feldelement_p-H-) 

I 

feldelement_p-> zahll=0; 
feldelement_p-> zahl2=3; 


zeit2 = clock(); 

printf ("Zeit in ticks=*lu\n",zeit2-zeitl); 

I 

return(O); 


Für Aztec-C lauten der Compiler- und Linker-Aufruf für das Bei¬ 
spielprogramm: 

cc -ps -sob -wldp Schleifen.c 
ln +q Beispiel -lcl6 

Und für Dice (Fish-Disk 491): 

dcc Beispiel.c -oBeispiel 

Das Programm vergleicht die Zeiten, die für die unterschiedli¬ 
chen Arten, in einer Schleife auf ein Feld zuzugreifen, erforderlich 
sind. Das Beispiel ermittelt für Aztec-C5.0d einen Unterschied von 
67 zu 22 50stel Sekunden; für Dice 2.05 von 234 zu 22. Auch wenn 
es sich hierbei nur um grobe Werte handelt, geben sie doch einen 
Überblick des Zeitverhaltens. Andre Deparade/ub 


GRUNDLEGENDE VIRENERKENNTNIS 

Computerviren verbreiten sich prinzipiell über »garantiert unverseuchte« 
Programm- und Betriebssystem-Disketten. 

Computer sind die intelligentesten Idioten, die es gibt. 


Blocken von Programmteilen in C 


In C besteht die Möglichkeit, auch in einer Funktion mittels der 
geschweiften Klammern Anweisungen zu einem Block zusam¬ 
menzufassen. In diesem Block kann man neue Variablen definie¬ 
ren, die nur innerhalb des Blocks gültig sind. Diese Methode sollte 
man für alle nur zeitweise benutzten Variablen anwenden, da da¬ 
durch die Fehleranfälligkeit durch Seiteneffekte verringert wird und 
Compiler die temporären Variablen eher in Registern unterbringen 
können, was ein Programm beschleunigt. 

Sehr nützlich ist das Verfahren auch, um die Ergebnisse öfter 
auftretender Ausdrücke zwischenzuspeichern; z.B. die Abbruch¬ 
bedingung einer Schleife. So wird im Beispielprogramm (»Schlei- 
fen.c«, links) der Wert der Abbruchbedingung nur einmal berech¬ 
net und gespeichert. Plaziert man dagegen die Berechnung in ei¬ 
ner for()-Anweisung, wird sie bei jedem Schleifendurchlauf ausge¬ 
führt, was ein Programm unnötig bremst. Andre Deparade/ub 


DME-Makros 


Wer DME von Matt Dillon (Fish-Disk 530) für die ^Program¬ 
mierung einsetzt, vereinfacht sich mit folgenden Makros das 
Programmierer-Leben: 

set defdir dfl:defaults 

map (c-fl) (insfile \$defdir/functioa_header) 
map (c-f4) (newwindow newfile makefile) 

map (c-f5) (escimm (set dir ) first cd '\$dir' ret up block block cd 
\$(defdir)// bsave .cd deline cd \$dir) 
source .cd 

■ < Ctrl F4> lädt das »makefile« des aktuellen Verzeichnisses. 

■ < Ctrl Fl > lädt die Datei »function_header« aus dem Verzeich¬ 

nis, das man mit »set defdir« festgelegt hat. Die Datei sollte die ge¬ 
wünschte Form eines Kommentarkastens aus Sternen, Gleichzei¬ 
chen etc. enthalten. Dadurch kann man ihn auf Tastendruck in den 
Quelltext einfügen. Beispiel: 

/* ####*###*##*###*#*#######*###**##*################### 

** ## 

*# Solche schönen Kästen zur Quelltextdokumentation #* 

## sind auf Tastendruck verfügbar ## 

*##*###*############**#*##*#####*#######*#*#**##*###* #/ 

■ < Ctrl F5> fragt nach einem neuen Arbeitsverzeichnis. An¬ 

schließend wechselt der Amiga dorthin und sichert den Namen in 
der Datei ».cd«. Speichert man die Zeilen als ».edre« im C- 
Verzeichnis und ruft DME von dort auf, sorgt der »source«-Befehl 
dafür, daß man sich nach jedem Programmstart automatisch im 
eingestellten Verzeichnis befindet. Andre Deparade/ub 


Wichtiges zu Aztec-C 5. Od 


Kompiliert man folgenden Programmausschnitt mit der Option 
»-sp« erzeugt der Compiler fehlerhaften Code für den Test auf Null, 
so daß das Programm nie den »then«-Block überspringt. 

if (str = malloc(length)) strcpy(str, old); 

Nach Aufruf von »malloc« befinden sich der Rückgabewert im 
Register dO und das Argument auf dem Stapel. Bevor die nächste 
Funktion aufgerufen werden kann, muß der Stapelzeiger um vier 
Byte heraufgesetzt werden (das Argument vom Stack nehmen). 
Die »-sp«-Option weist den Compiler an, damit solange wie möglich 
zu warten. Also wird erstmal der Rückgabewert in der Variablen 
»str« gespeichert und getestet, ob sie Null ist. Bevor der Amiga jetzt 
aber eventuell verzweigt oder »strepy« aufruft, muß der Stack noch 
berichtigt werden. Daher wird via »addq.w #4,sp« der Stapelzeiger 
berichtigt. Leider verändert der »addq«-Befehl jedoch das zero- 
Flag, so daß der folgende »beq«-Befehl in Wirklichkeit »addq« aus- 


196 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 













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TIPS & TRI 


CKS 


wertet und nicht die »malloc«-Funktion. Um den Fehler zu vermei¬ 
den, sollte man Dateien, in denen auf die if-Abfrage einer Funktion 
eine weitere Standardlibrary-Funktion aufgerufen wird, grundsätz¬ 
lich mit »-sOp« übersetzen (»-so« schaltet »-sp« indirekt ein). 

Ironie am Rande: Belegen die Funktionsargumente mehr als 8 
Byte, kann das System nicht mehr mit »addq« arbeiten. Das dann 
erzeugte 

lea ?(sp),sp 

verändert die Flags nicht, das Programm läuft korrekt. 

Wer will, kann in dem mit »-at« vom Compiler erzeugten Assem¬ 
blercode die »tst«-Anweisung nach 

move.? dO,variable 

löschen, da dadurch die Flags schon richtig gesetzt werden. 

Andre Deparade/ub 


Einblicke in den Bootblock 


»ViewBoot.asm« zeigt den Bootblock einer Diskette an und ist als 
simpler Virendetektor gedacht, dient aber auch als Beispiel für die 
Programmierung des »trackdisk.device«. Aufrufe: 

Vom CLI aus: 

ViewBoot <Drive> 

z.B.: 

ViewBoot dfl: 

Das Programm wurde mit dem Devpac-Assembler verfaßt und 
getestet. »ViewBoot.asm« öffnet für das entsprechende Laufwerk 
das »trackdisk.device« und liest den Bootblock in einen Puffer. Nun 
werden die Zahlen in ASCII-Zeichen umgewandelt, wobei Leerstel¬ 
len oder Steueranweisungen für die Bildschirmausgabe mit Punk¬ 
ten (.) überschrieben werden. Die »Write«-Anweisung der »dos.li- 
brary« gibt den Inhalt des Puffers auf dem Bildschirm (CLI-Fenster) 
aus. Nähere Erläuterungen entnehmen Sie bitte in der Quelldatei. 

Niclas Brand/ub 


; Autor: Niclas Brand 

; Kommentar: Zeigt den Bootblock der angegebenen Diskette 

; Assembler: Devpac 


cmp.b # "d", (a0) + 


bne End 


cmp.b # "f",(a0) + 


bne End 


move.b (aO)+,dO ; 

Drivenummer 

sub.b #48,dO 


cmp.b # 4,dO 

Drive > 4 ? 

bge End j 

ja, dann Ende 

move.l d0,d2 ; 

für OpenDevice sichern 

cmp.b # ": ",(aO) 


bne End 


move.l 4,a6 


moveq #0,d0 


lea DosName,al 

; Dosbase öffnen 

jsr -552(a6) 

; OpenLib 

move.l dO,DosBase 


beq End 


sub.l al,al 

; al=0 

jsr -294(a6) 

; FindTask 

lea ReplyPort,al 

move.l d0,l6(al) 

; Task in RepPort 

Jsr -354(a6) 

; AddPort 

lea TrackName,aO 

lea DiskI0,al 


move.l d2,d0 

; Laufwerksnumroer 

moveq # 0,dl 


jsr -444(a6) 

; OpenDevice 

tst.l dO 


bne Closel 


move.l #ReplyPort,RepPort 

lea DiskI0,al 


move #2,28(al) 

; Kommando: Read 

move.l #1024,36(al) ; 2 Blöcke lesen 

move.l #Puffer,40(al) 

move.l #0,44(al) 

; 1+2 Block 

jsr -456(a6) 

Do 10 

move #9,28(al) 

; Kommando: Motor aus 


move.1 

#0,36(al) 



jsr 

-456(a6) ; 

DoIO 


move 

#1024+1,d7 

1024 Bytes 


lea 

Puffer,aO ; 

untersuchen 


Loop subq #l,d7 



beq.s 

EndLoop 



cmp.b 

#33,(a0)+ 

; Byte kleiner als 


bge.s 

Loop 

33 ? 


move.b 

# \",-l(aO) 

; ja, überschreiben 


bra.s 

Loop 



EndLoop 

move.b #10,(a0) ; Return schreiben 


move.1 

DosBase,a6 



jsr 

-60(a6) 

Output 


move.1 

move.1 

move.1 

d0,dl 

#Puffer,d2 
#1024+1,d3 

Filehandle j 

• Tovt 1 


• Länge So programmiert man 

jsr 

-48(a6) 

vrite Diskettenzugriffe über das 

Close move.l 4,a6 


»trackdisk.device« 

lea 

DisklO,al 



jsr 

-450(a6) 

; CloseDevice 


Closel move.l DosBase,al 


jsr 

-4l4(a6) 

; CloseLib 


lea 

ReplyPort,al 



jsr 

End rts 

-360(a6) 

; RemPort 


section TrackName^ata^C 

TrackName dc.b "trackdisk.device",0 


DosName 

dc.b "dos.library",0 


even 




DosBase 

dc.l 0 



ReplyPort ds.l 8 



DisklO 

dc.l 0,0 
dc.b 5,0 

Message-Typ,Priorität 



dc.l 0 

Message-Name 


RepPort 

dc.l 0 

ReplyPort 



dc.w 0 

Portlänge 



dc.l 0,0 

Device,UnitPtr 


Command 

dc.w 0 

Komandowort 



dc.b 0,0 

Flags,Error 


Actual 

dc.l 0 

Kommunikatinslangwort 


Length 

dc.l 0 

Datenlänge 


Data 

dc.l 0 

Datenpuffer 


Offset 

dc.l 0 

Anfang 



dc.l 0,0 

Diskzähler,Headerinfo 


section Puffer,BSS_C 


Puffer 

ds.b 1024+1 


end 





ALLGEMEINE VIREN ERKENNTNIS 

Du bekommst einen Computervirus genau dann, wenn Du denkst, Du hättest 
keinen. 


Sag’s in Assembler 


»Say.asm« demonstriert die Sprachausgabe des Amiga. Eine 
über die Tastatur eingegebene Zeichenkette wird akustisch wieder 
ausgegeben. Mit der Maustaste kann man die Ausgabe abbre¬ 
chen. 

Voraussetzungen: Auf der Diskette muß die »translator.library« 
sowie das »narrator.device« stehen (in den Verzeichnissen »devs:« 
und »libs:«). 

Der Aufruf vom CLI aus lautet: 

Say <Zeichenkette> 

Das Programm wurde mit dem Devpac-Assembler verfaßt. Es 
öffnet zunächst das »narrator.device« und die »translator.library«. 
Hierbei werden Fehler im CLI-Fenster ausgegeben. Die in aO über¬ 
gebene Zeichenkette wird mit Hilfe der »translator.libraray« in 
Phonem-Codes umgewandelt, die das »narrator.device« ausgibt. 
Das Ganze kann etwas Zeit in Anspruch nehmen. 

Mit »ChecklO« überprüfen wir, ob die Sprachausgabe schon 
beendet ist. Man kann den Programmablauf jederzeit mit der 
Maustaste abbrechen. 

Hinweis: Am Ende des Listings können Sie verschiedene Ein¬ 
stellungen verändern, wie Stimmhöhe, Sprechgeschwindigkeit 


198 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 









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TIPS & TRICKS 


usw. In den Klammern stehen die jeweiligen minimal bzw. maximal 
möglichen Werte. Die Sätze sollten in Englisch verfaßt sein, da das 
die besten Ergebnisse bringt. Niclas Brand/ub 


; Autor: Niclas Brand 

; Kommentar: Sprachausgabe von CLI-Eingaben 
; Assembler: Devpac 
move.l d0,d7 ; Zeichenlänge sichern 

move.l a0,a5 ; Zeichenkette sichern 

move.l 4,a6 
moveq #0,d0 

lea DosName,al ; Dosbase öffnen 
Jsr -552(a6) ; OpenLib 

move.l dO,DosBase 
beq End ; keine Dosbase ? 
subq #l,d7 

beq NoArgs j keine Argumente ? 

moveq #0,d0 

lea TranslatorName,al ; Translatorbase öffnen 

jsr -552(a6) ; OpenLib 

move.l dO,TransBase 

beq NoTrans ; keine Translatorbase ? 

sub.l al,al 

jsr -294(a6) j FindTask 
lea ReplyPort,al 

move.l d0,l6(al) ; eigenen Task in Port 

jsr -354(a6) ; AddPort 

lea NarratorName,aO 

lea NarratorIO,al 

moveq #0,d0 

moveq #0,dl 

jsr -444(a6) ; OpenDevice 

tst.l dO 

bne NoNarrator ; kein Device ? 
move.l d7,d0 ; Zeichenlänge vom CLI 

move.l #1000,dl ; Pufferlänge 
move.l a5,a0 ; Zeichenkette vom CLI 

lea Puffer,al ; Pufferadresse 
move.l TransBase,a6 
jsr -30(a6) ; Translate 

tst.l dO 

bne MemError ; konnte nicht alles 

; übersetzt werden ? 
lea NarratorI0,al 
move.l 4,a6 

jsr -462(a6) ; SendIO 

Loop btst #6,$bfe001 ; Maustaste ab fragen 

beq.s Abort 
lea NarratorIO,al 
jsr -468(a6) ; ChecklO 

tst.l dO i prüfen, ob schon 
beq.s Loop ; Sprachende 
Abort lea NarratorI0,al 
jsr -480(a6) ; Abort10 

lea NarratorI0,al 
jsr -474(a6) ; WaitIO 

Close move.l 4,a6 
lea NarratorI0,al 
jsr -450(a6) ; CloseDevice 

Closel move.l 4,a6 
move.l TransBase,al 
jsr -4l4(a6) ; CloseLib 

lea ReplyPort,al 
jsr -360(a6) ; RemPort 

Close2 move.l 4,a6 
move.l DosBase,al 
jsr -4l4(a6) ; CloseLib 

End moveq #0,d0 
rts 

NoArgs move.l #UsageTxt,d2 ; keine Argumente 
moveq #20,d3 ; angegeben, also 

bsr.s TexOut ; Format ausgeben 

bra.s Close2 

NoTrans move.l #TransTxt,d2 ; konnte die Trans 
moveq #34,d3 ; latorbase nicht 

bsr.s TexOut ; öffnen 

bra.s Close2 

NoNarrator 

move.l #NarratorTxt,d2 ; Narratordevice 
moveq #31,d3 ; konnte nicht 


bsr.s TexOut ; geöffnet werden 

bra.s Closel 

MemError 

move.l #MemErrorTxt,d2 ; Zeichenkette 
moveq #32,d3 ; ist zu lang 

bsr.s TexOut ; für Speicher 

bra.s Close 

TexOut move.l DosBase,a6 ; d2=Text,d3=Länge 
jsr -60(a6) ; Output 

move.l d0,dl 

jsr -48(a6) ; Write 

rts 

section NarratorName,Data_C 
DosName dc.b "dos.library",0 

NarratorName dc.b "narrator.device",0 
TranslatorName dc.b "translator.library",0 


UsageTxt 

TransTxt 

NarratorTxt 

MemErrorTxt 

even 

DosBase dc.l 
TransBase dc.l 


dc.b "USAGE: Say <string> ",10 
dc.b "Can not open translator.library !",10 
dc.b "Can not open narrator.device !",10 
dc.b "String is too long for buffer !",10 


ReplyPort ds.l 8 


NarratorlO 


dc.l 0,0 


dc.b 0,0 

Message-Typ,Priorität 

dc.l 0 

Message-Name 

dc.l ReplyPort 

ReplyPort 

dc.w 0 

Portlänge 

dc.l 0,0 

Device,UnitPtr 

dc.w 3 

Komandowort (3=write) 

dc.b 0,0 

Flags,Error 

dc.l 0 

Kommunikatinslangwort 

dc.l 1000 

Datenlänge 

dc.l Puffer 

Datenpuffer 

dc.l 0 


dc.w 150 

; Geschwindigkeit (40-400) 

dc.w 110 

; Stimmhöhe (65-320) 

dc.w 0 

; Modus (0-1) 

dc.w 0 

; Sex (0-1) 

dc.l Mask 


dc.w 4 


dc.w 64 

; Lautstärke (0-64) 

dc.w 22200 

; Frequenz (500-28000) 

dc.b 0,0,0,0 



Mask dc.b 3,5,10,12 
section Puffer,BSS_C 
Puffer ds.b 1000 
end 


Say. asm 


Sprachausgabe per 
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Wollen Sie sich an der Rubrik »Tips & Tricks« beteiligen? Schicken Sie uns Ihre 
Tips. Am besten, Sie senden uns Ihre Programme und Texte auf Diskette (ASCII- 
Format). Für Bastelanleitungen fügen Sie bitte einen Bauplan bei. Unsere 
Adresse: 

Markt & Technik Verlag AG, Hans-Pinsel-Straße 2 
AMIGA-Redaktion; Kennwort: Tips & Tricks 
8013 Haar bei München 

Alle Einsendungen werden von uns geprüft. Falls Ihr Beitrag in die engere 
Wahl für eine Veröffentlichung kommt, werden Sie benachrichtigt. Haben Sie auf 
jeden Fall ein wenig Geduld: Vom Zeitpunkt, an dem Ihr Beitrag die Redaktion 
erreicht, bis zum Abdruck im AMIGA-Magazin können zwei bis drei Monate ver¬ 
gehen. 

Denken Sie bitte daran, uns eine Bankverbindung anzugeben, auf die wir Ihr 
Honorar überweisen, wenn wir Ihren Tip veröffentlichen. 

Zusätzlich gibt’s für alle Einsender, deren Tip wir abdrucken, als Dankeschön 
das Lexikon »Murphys Computergesetze« von Joachim Graf. Untertitel: »Wie das 
Gesetz, daß alles, was schiefgehen kann, auch schiefgeht, durch den Computer 
optimiert wird.« 


200 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 









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Kl TIPS & TRICKS 


Des Rätsels Lösung 


Viele Amiga-Besitzer wissen nicht, welcher Agnus-Typ sich in ih¬ 
rem Computer befindet. Bereits im AMIGA-Magazin 8/91 auf Seite 
66 haben wir Ihnen gezeigt, wie Sie mit dem PD-Programm »Sys- 
Info« die Hardwarekonfiguration Ihres Amiga ohne Schraubendre¬ 
her, Hammer und Säge herausfinden können. 

Auf Fish-Disk 502 gibt es jetzt eine neue Version des Pro¬ 
gramms. Der Autor Nie Wilson hat »Syslnfo V2.22« nun noch lei¬ 
stungsfähiger und bedienerfreundlicher gemacht. Neben der Be¬ 
seitigung einiger Fehler bei dem Geschwindigkeitstest wurde Sys¬ 
lnfo u.a. auch um eine Druckroutine erweitert. 

Neben Geschwindigkeitsvergleichen zu anderen Amiga-Syste- 
men gibt Syslnfo Informationen zur Gerätekonfiguration aus: 

- Hardware wie Diskettenlaufwerke, Festplattenpartitionen, Uhren- 
Chip, Autoconfig-Boards, Commodore-PC/AT-Brückenkarten 

- vorhandener Speicher, aufgeteilt nach Chip- und Fast-RAM. Aus¬ 
gegeben wird auch der noch freie Speicher sowie ein Geschwin¬ 
digkeitsvergleich des installierten Fast-RAMs gegenüber dem 
Chip-Memory; 

- vorhandene interne Hardware: 

Denise-Typ: »Normal Denise« entspricht der Denise 8362, und 
»ECS Denise« bezeichnet den neuen Chip 8373. 

Agnus-Typ: »Agnus« gilt für den 8371A (512 KByte Chip-RAM), 
und »ECS Agnus« für den 8372A (1 MByte Chip-RAM) 

Bitte beachten: Syslnfo ermittelt auch die Versionsnummern des 
installierten Kickstart-ROMs und der wichtigsten Libraries. Die zu¬ 
gehörigen Adreßangaben besitzen allerdings nur reinen Informa¬ 
tionscharakter. Sie dürfen keinesfalls zum Programmieren verwen¬ 
det werden. 


T min» urnntf inmaiuo 

| wmv «vAiiMtr 

(KBTMT »081011 <J12K> «?OOMO> VI? 173 
NOIKItHCO VÜBIOH ITtlttM (170MM) *37,32 

MC VD8I0N Mir Ml <41471) »37.133 

INTUITION »OBI« 37IIIMI «7H»14> 

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NS »081« ITtitMl «707400) »32.44 

TOTAL m CHIP M544 

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FUE n VT FAST IV 

IOTA FUE HEM 4384424 
TOTAL MEMOtY 5784112 

MHSKÜwCIIP «tk ... 

■ ■HUM 
4400 IMDAR01.44 
RIM EXTRA RM 1.11 
RIM Sir «001 0.11 
MIM A747I 0.10 
MIN 73KHZ 0.10 
A3M0 PHI M040 1.04 
CllHAH« A3M0 0.43 
COMOII UU44I 


| DRIVES MAIIAH ( 

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HAM (WITWIS 2 

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MOlMIVOt IN 371« 

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ACM» CCS IM 03771 
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TM (0007 MS MST Vf 

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m&m clock rn 

AtfTOCONTIG I0MDS2 
Al/XT NWCOMOMO 

LKVL-I _ 1 


Ohne Aufschrauben 


I Syslnfo 2.22 von Fish-Disk 502 
liefert Angaben zur Amiga-Hardware. Rechts unten wird 
auch der installierte Agnus- und Denise-Typ angezeigt. 


Beim Start ermittelt das Programm den Geschwindigkeitsfaktor 
Ihres Amiga. Während dieser Zeit »steht« der Amiga - das Multi¬ 
tasking ist abgeschaltet. Stellen Sie deshalb sicher, daß kein Fest¬ 
plattenzugriff stattfindet. Starten Sie Syslnfo am besten von Disket¬ 
te. Um ganz sicherzugehen, sollten Sie nach Beendigung des Pro¬ 
gramms einen Reset ausführen. 

Nach ca. 10 Sekunden ist der Geschwindigkeitstest abgeschlos¬ 
sen, erst dann können Sie den Mauszeiger wieder bewegen. Mit 
dem Gadget »AGAIN« wird der Test wiederholt. Mit »Print« lassen 
sich die Ergebnisse zu Papier bringen. Mit »Quit« verlassen Sie das 
Programm. me 

Die Fish-Disk 502 erhalten Sie bei Ihrem Public-Domain-Händler. Günstige Angebote finden Sie 
bei den -Mini-Anzeigen im AMIGA-Magazin. 


Neue Grafikmodi für alle 


Unter Kickstart 2.0 sind neue Grafikmodi mit höherer Auflösung 
möglich. Doch hierzu benötigen Sie unbedingt einen Fat Agnus 
und den Denise-Chip 8373. Was es mit dem Agnus-Chip auf sich 
hat und wie Sie ihn einbauen, erfahren Sie bei »Des Rätsels Lö¬ 
sung« und »1 MByte Chip-RAM für alle«. 


Die Aufrüstung mit dem Denise 8373 ist einfach: Öffnen Sie den 
Amiga, und suchen Sie in der Nähe des 23poligen Videoausgangs 
ein großes IC mit der Beschriftung 8362. Das ist der ältere Chip, 
den wir gegen die neue leistungsfähigere Ausführung austau- 
schen. Hebeln Sie dazu den 8362 mit einem kleinen Schrauben¬ 
dreher an beiden Stirnseiten vorsichtig aus seinem Sockel. Merken 
Sie sich die Orientierung des Chips. Die Seite mit Anschluß Nr. 1 
ist durch eine kleine Kerbe im Gehäuse gekennzeichnet. Setzen 
Sie dann den neuen Denise 8373 in die leere Fassung. Achten Sie 
hierbei wieder auf die richtige Orientierung des Bausteins. Kontrol¬ 
lieren Sie, ob alle Beinchen des ICs richtig im Sockel sitzen. Fertig. 

Der Umbau ist grundsätzlich bei allen Amiga-Modellen möglich. 
Im Amiga 1000 fehlt allerdings die Möglichkeit, den Fat-Agnus-Chip 
nachzurüsten. Hier bringt Ihnen ein neuer Denise also nichts. 

Beim Amiga 500 mit der Platinenrevision 3 müssen Sie außer¬ 
dem noch löten: Bevor Sie den Denise-Chip in den Sockel stecken, 
müssen Sie Pin 32 und 34 hochbiegen. Die beiden Anschlüsse 
dürfen später keinen Kontakt mit der Fassung haben. Löten Sie 
dann ein Kabel an Pin 32, und verbinden Sie das andere Ende mit 
Pin 9 des ICs U41 (74HCT245). Dann ziehen Sie ein Kabel von Pin 
34 der Denise zu Anschluß 26 des Gary-Chips. Fertig. me 

Literatur 

Amiga Reparatur- und Hardware-Tips, Verlag Gabriele Lechner 


1 MByte Chip-RAM für alle 


Wer oft mit Grafikprogrammen arbeitet, hat’s sicher schon er¬ 
lebt: Während einer Operation, z.B. dem Ausschneiden eines Bild¬ 
teils, alarmiert die Meldung, daß der vorhandene Speicher nicht 
ausreicht und die Operation abgebrochen wird. Und das obwohl 
der Amiga mit einer zusätzlichen Speicherkarte aufgerüstet wurde. 

Der Grund für die Fehlermeldung ist einfach: Die RAM-Karte wird 
vom Amiga als Fast-RAM ins System eingebunden. Grafikpro¬ 
gramme wie »DPaint« benötigen zum effektiven Arbeiten aber viel 
Chip-RAM. Chip-RAM heißt der Teil des Speichers, auf den die 
Custom-Chips für Sound und Grafik per DMA (Direct Memory Ac¬ 
cess = direkter Speicherzugriff) zugreifen können. Das Fast-RAM 
liegt außerhalb dieses Bereichs. 

Altere Amiga-Modelle können auch nur 512 KByte Chip-RAM an¬ 
sprechen. Die Ursache liegt im älteren Agnus 8371 oder an einem 
nicht voll aktivierten 8372A. Mit etwas Löterfahrung und Werkzeug 
können Sie Ihrem Amiga zu mehr Chip-RAM verhelfen. 

Den Agnus-Typ können Sie wie im Tip »Des Rätsels Lösung« fest¬ 
stellen. Alternativ können Sie Ihren Amiga auch gleich aufschrau¬ 
ben und die Typenbezeichnung des Chips ablesen (der Agnus- 
Chip ist das quadratische IC, meist ist auch ein entsprechender 
Platinenaufdruck vorhanden). Wenn Sie die Platinenrevision Ihres 
Amiga wissen, läßt sich auch daraus auf den Agnus-Typ schließen. 
Die Platinenrevision finden Sie beim Amiga 500 rechts vor dem 
Diskettenlaufwerk und beim Amiga 2000 links vorne in der Ecke. 
Oft wird die Nummer von einem Aufkleber verdeckt, den Sie erst 
entfernen müssen. Findet sich beim Amiga 500 an der angegebe¬ 
nen Stelle keine Bezeichnung, so handelt es sich um ein Board der 
Revision 3. Die Tabelle »Platinenrevisionen« zeigt eine Liste der 
Platinenrevisionen und deren technische Daten. 

Nachdem Sie nun Ihre Hardware erforscht haben, wenden wir 
uns dem Umbau zu. Nachfolgend eine Anleitung für die verschie¬ 
denen Amiga-Modelle. Der Umbau funktioniert beim Amiga 500 
nur, wenn Sie eine Speicherkarte mit mindestens 512 KByte RAM 
im internen Memory-Schacht installiert haben. Sie dürfen die Er¬ 
weiterung nach erfolgtem Umbau auch nicht mehr abschalten. 
Amiga 500 Rev. 7 

Dieses Modell ist bereits mit einem Fat Agnus 8372A ausgestat¬ 
tet. Ändern Sie die Verbindung der drei Lötaugen des Jumpers 
»JP2« von unten/Mitte nach Mitte/oben. Verwenden Sie hierzu ein 
scharfes Messer und einen Lötkolben. »JP2« finden Sie zwischen 
Prozessor und Kickstart-ROM. Außerdem müssen Sie noch bei 
Jumper »JP7A« die Verbindung Mitte/unten auftrennen. »JP7A« 
liegt in der Nähe der internen Speichererweiterung. Fertig. 

Amiga 500 Rev. 6A 

Bei diesem Board sind zunächst die gleichen Änderungen wie 
bei Rev. 7 durchzuführen. Die Lage und Art der Jumper stimmt 


202 


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TIPS & TRICKS 


AGNUS - WAS IST WAS? 


In Anzeigen und Literatur findet man unterschiedliche Bezeichnungen für den 
Agnus-Chip. Da gibt es den »Big Agnus«, »Fat Agnus«, »ECS Agnus« oder einen 
»Super Hires Big Agnus« usw. Wo liegen die Unterschiede und welcher Agnus- 
Typ wird für Kickstart 2.0 benötigt? 

Die unterschiedliche Bezeichnung der verschiedenen Chips in der Werbung 
ist leider etwas verwirrend. Eingebürgert haben sich folgende Bezeichnungen: 

- Fat Agnus für den Chip 8371A (512 KByte Chip-RAM); 

- Big Agnus, ECS Agnus oder Fatter Agnus für die Version 8272A (1 MByte Chip- 
RAM); 

- ECS Agnus, Super Big Agnus oder Super Hires Big Agnus für den im Amiga 
3000 verwendeten Chip 8372B (2 MByte Chip-RAM). 

Laut Commodore gibt es für die verschiedenen Agnus-Varianten jedoch nur 
zwei korrekte Bezeichnungen: 

- Agnus für den Chip 8370; 

- Fat Agnus für die Typen 8371A, 8372A, 8372B und 8375. 

Die Fat-Agnus-Chips 8372B (Amiga 3000) und 8375 (Amiga 500 Plus) sind au¬ 
ßerdem z.Zt. nicht im Amiga 500 einsetzbar. Für den Amiga 2000 benötigen Sie 
eine zusätzliche Platine mit zusätzlichem RAM und Fat Agnus 8372B (z.B. Retro 
Chip von Pulsar). 

Zum Betrieb mit Kickstart 2.0 ist kein bestimmter Agnus-Chip erforderlich. Sie 
benötigen allerdings für die neuen Grafikmodi einen Fat Agnus. Um unter Kick¬ 
start 2.0 alle neuen Grafikmodi nutzen zu können, müssen Sie außerdem den 
Denise-Chip 8373 einbauen. Mit dem Denise 8362 stehen Ihnen auch unter Kick¬ 
start 2.0 nur die alten Grafikmodi zur Verfügung. Ausführliche Informationen zum 
ECS und den neuen Grafikmodi finden Sie im AMIGA-Magazin 7/91 ab Seite 134 
unter dem Titel »Aus alt mach neu«. 


überein. Zusätzlich müssen Sie noch die Verbindung der beiden 
Lötaugen von Jumper »JP4« auftrennen. »JP4« finden Sie zwischen 
Agnus-Chip und Kickstart-ROM. Bei einigen Platinen der Revision 
6A ist noch ein Fat Agnus 8371 installiert. Er muß natürlich gegen 
einen 8372A getauscht werden. Fertig. 

Amiga 500 Rev. 5 

Ändern Sie »JP2«, wie bei Rev. 7 angegeben. Tauschen Sie den 
Fat Agnus 8371 gegen einen 8372A. Um zu verhindern, daß der 
Amiga im NTSC-Modus bootet, müssen Sie Pin 41 des 8372A 
hochbiegen oder isolieren. Der Anschluß darf keinen Kontakt mit 
der Fassung haben. Anschließend trennen Sie die Leiterbahn wie 
im Bild rechts oben gezeigt auf. Fertig. 

Amiga 500 Rev. 3 

Bei dieser Version ist der Umbau am schwierigsten. Tauschen 
Sie den Fat Agnus 8371 gegen einen 8372A. Um zu verhindern, daß 
der Amiga im NTSC-Modus bootet, müssen Sie Pin 41 des 8372A 
hochbiegen oder isolieren. Der Anschluß darf keinen Kontakt mit 
der Fassung haben. Durchtrennen Sie die Leiterbahn zu Pin 52 des 
Prozessors (MC68000). Verbinden Sie das Ende der Leiterbahn 
(das Ende, das nicht mit dem Prozessor verbunden ist) mit Pin 47 
des Prozessors. Trennen Sie die Leiterbahn an Pin 32 (EXRAM) der 
Memory-Port-Steckerleiste auf. Fertig. 



Amiga 2000 Rev. 4.x 

Finden Sie den Jumper »J101« rechts unten neben der Steckver¬ 
bindung zur Stromversorgung CN400. Diese Jumper-Position be¬ 
steht aus drei Stiften. Zwei davon sind durch einen kleinen Stecker 
verbunden. Stecken Sie diesen nach links um, so daß er die Mitte 
mit dem vorher freien Stift verbindet. Anschließend müssen Sie 
den Jumper »J102« durchtrennen. Er hat zwei Lötaugen und liegt 
rund 2 cm rechts von »J101«. Anschließend wird die Verbindung 
zwischen den Lötaugen von »J500« durchtrennt. Er liegt etwa 
10 cm oberhalb von »J102«. Fertig. me 

Literatur 

Commodore Technische Information 10/89 


PLATINENREVISIONEN 

Modell 

Amiga 500 

Amiga 500 

Platine 

Rev. 3 bis 5 

Rev. 6A und 7 

Agnus-Typ 

Fat Agnus 8371 

Fat Agnus 8372A 

RAM-Chips 

256 K x 1 Bit 

256 K x 4 Bit 

Chip-RAM 

512 KByte 

512 KByte 

Fast-RAM 

0 KByte 

0 KByte 

Modell 

Amiga 2000 

Amiga 2000 

Platine 

Rev. 4.1 bis 4.5 

Rev. 6.0 bis 6.2 

Agnus-Typ 

Fat Agnus 8371 

Fat Agnus 8372A 

RAM-Chips 

256 K x 1 Bit 

256 K x 4 Bit 

Chip-RAM 

512 KByte 

1 MByte 

Fast-RAM 

0 KByte 

0 KByte 


Die Angaben in der Tabelle beziehen sich auf die Grundausstattung des jeweiligen Amiga-Modells 


Zäh Ir tchlung 

r^= 


M/ 


1 


AGNUS 


Agnus 


I In einigen Fällen 
müssen Sie Pin 41 des 
Chips hochbiegen 




Amiga 500 


I Die Lage der benötigten Jumper-Felder ist bei den Platinenrevisionen unter¬ 
schiedlich. Am schwierigsten ist der Umbau bei Rev. 3, da hier die Jumper nicht vorhanden 
sind. Bei Rev. 7 entspricht die Lage der von Rev. 6A (ohne JP4). 


204 


AMIGA-MAGAZIN 1 /1992 















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mit 8 MByte bestückt 998,- 


8 MByte Speiehererweiterung, mit 2 Mbyte 
bestückt, autokonfigurierend durch 
Kickstart-Patch, abschaltbar, 0 Waitstates 


SCSI-Festplatten 


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Quantum 210 mb, 15 ms, 64 k cache 

Diskettenlaufwerk 3,5“ 149,- flH| 

Diskettenlaufwerk 5,25" 40/80 T 198,- "Wf* 


ohne RAM 149,- 
^ mit 2 MByte 299, 

mit 4 MByte 479, 

4-MBit-Technologie, mit 6 MByte 659, 

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I TIPS & TRICKS 




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E s wäre nicht verwunderlich, 
wenn Software künftig nur 
mit der benötigten Hard- 
wie Speichererweiterung 
oder Grafikkarte ausgeliefert wür¬ 
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gramm zulegen will, muß zunächst 
prüfen, ob er auch die erforder¬ 
liche Hardware besitzt. Leuchten¬ 
des Beispiel hierfür ist die grafi¬ 
sche Benutzeroberfläche »Win¬ 
dows 3.0« [1], das schon auf »richti¬ 
gen« PCs nur mit teurer Hardware 
effektiv genutzt werden kann. Mit 
den PC-Emulatoren für den Amiga 
sieht’s da noch schlechter aus. 

Mit GeoWorks Ensemble bietet 
sich für das Power-PC-Board, den 
ATonce, die A2088- und die 
A2286-Karte, eine Lösung an. 

Schon in den guten alten 
C-64-Zeiten bewiesen die Geo- 
Works-Programmierer, daß es 
auch komfortabel geht. Mit »Geos« 
schufen sie damals eine grafische 
Benutzeroberfläche, die sich mit 
den spärlichen Hardware-Gege¬ 
benheiten des C64 zufrieden gab. 
Jetzt haben sie mit GeoWorks- 
Ensemble ein Softwarepaket er¬ 
stellt, das auf der grafischen Be¬ 
dienungsoberfläche »PC/GEOS« 
basiert. 

Die Leistungen von »PC/GEOS« 
sind für PC-Verhältnisse geradezu 
umwerfend: Dateinamen können 
bis zu 32 Zeichen lang sein, echtes 
WYSIWYG (what you see is what 
you get), Hintergrunddruck, Multi- 
Tasking mit Prioritätsvergabe, pe¬ 
riodische Datensicherung, auto¬ 
matische Bildschirmausblendung 
und mehr lassen das PC- 
(Emulator-)Herz höher schlagen. 
Der Clou daran ist, daß mit allen 
beigefügten Anwendungen sogar 
auf einem einfachen XT-Emulator 
Board (A2088) mit 512 KByte Ar- 



Glaubt man der Werbung, dann ist GeoWorks Ensem¬ 
ble »die grafische Benutzeroberfläche für jeden PC«. 
Aber arbeitet es auch mit den PC-Emulatoren für den 
Amiga? Wir haben die Probe aufs Exempel gemacht. 


!□! PC Color Display «« AMouse vl.5 on left port »» : 



GEOS-Zubehor 



r 



GEOS-Studio 


Donnerstag, 31. Oktober 1991 


:iaioi 



OOS-Programme 


23:32 

X 

Uersion 1,1 Copyright 0 GeoWorks 1990. (Me Rechte Vorbehalten. 

Enthalt Nimbus Q von der Digital Typeface Corp, und Schriftarten von der URW GmbH. 
Seriennr. 0000-0000-0000-0000 



Begrüßung 


Beim Start von GeoWorks erscheint 
zunächst der »Willkommen«-Bildschirm. Von hier aus 
gelangt der Benutzer in drei Programmbereiche. 



selbsttätig ermittelt. Erläuterungstexte und Zwischentests 
erlauben auch unerfahrenen Anwendern den Start. 


beitsspeicher und einer Taktrate 
von 4,77 MHz oder dem Power PC 
Board noch mit akzeptabler Ge¬ 
schwindigkeit gearbeitet werden 
kann. Auch hier ist Taskswitching 
(Umschaltung zwischen verschie¬ 
denen Anwendungen) erlaubt. 

Auf den PC-Karten von Commo- 
dore wurde die entsprechende 
Emulation wie »Amouse«, »LPT1« 
oder der »PC COLOR« Bildschirm 
anerkannt. Gleiches gilt für die 
Schnittstellenemulation des Power 
PC Boards und von ATonce. Geo¬ 
Works konnte inaktive Programme 
in allen Fällen auf die Festplatte 
oder (sofern vorhanden) ins Exten- 
ded Memory auslagern. Wird ein 
DOS-Programm aus GeoWorks 
gestartet, dann schrumpft der 
Speicherverbrauch der Bediener¬ 


oberfläche auf etwa 2,5 KByte zu¬ 
sammen, so daß selbst speicher¬ 
hungrige Programme noch genü¬ 
gend Arbeitsspeicher vorfinden. 

Arbeiten Sie mit der Amiga-PC- 
Bildschirmemulation, »LPT1« und 
der Amiga-Maus, dann ist es unbe¬ 
dingt notwendig, vor der Installa¬ 
tion den »PC Color« Bildschirm, 
»LPT1« und »Amouse« aufzurufen, 
um GeoWorks einrichten zu kön¬ 
nen. 

Die Installation von GeoWorks 
Ensemble ist verblüffend einfach. 
Nachdem Sie »Setup« aufgerufen 
haben, werden Sie nacheinander 
aufgefordert, die sieben Installa¬ 
tionsdisketten ( 5 V 4 Zoll) in das 
Laufwerk einzulegen. Dabei soll¬ 
ten Sie unbedingt von der Möglich¬ 
keit Gebrauch machen, die Autoe¬ 
xec.bat und die Config.sys ändern 
zu lassen. Sofern das versehent¬ 
lich nicht getan wurde, sind Sie ge¬ 
zwungen, in der Autoexec.bat 
noch GeoWorks in den Pfad einzu¬ 
binden (z.B. PATH-C:\ DOS; C: 
\GEOWORKS). In der Config. 
sys müssen Sie dann noch die Be¬ 
fehle BUFFERS=30 und FILES= 
30 einfügen bzw. hochsetzen. Ist 
das geschehen, ist ein Neustart 
des PC-Emulators erforderlich, um 
Änderungen wirksam zu machen. 

Wenn Sie GeoWorks Ensemble 
nach erfolgreicher Installation zum 
ersten Mal durch Eingabe von 
»PCGEOS« starten, dann wird 
noch eine Feinabstimmung für 
Grafikbildschirm, Maus und 
Drucker vorgenommen. Dabei 
dürfen Sie bei den Commodore- 
Karten leider lediglich die Bild¬ 
schirmauswahl »CGA 640 x 200 - 2 
Farben« akzeptieren, es sei denn, 
Sie haben dem Amiga-PC eine ei¬ 
gene Grafikkarte spendiert. In der 
Abfrage nach der angeschlosse¬ 
nen Maus muß »? Habe keine Vor- 


GEOWORKS CONTRA WINDOWS 


Geo 

Win 

A2086 Board 

+ + + 

+ 

ATonce Board 

+ + + 

+ 

KCS Power 

PC Board 

+ + + 

+ 

A2088 Board 

+ + 

+ 

Amouse 

+ + + 

- 

LPT1 

+++ 

+ + 

CGA Screen 

+ + 

+ 

Jlink 

+ 

* 

Amiga 

HD Partition 

+ + 

+ + 

Legende 

+++ funktioniert problemlos 
+ + funktioniert 
+ funktioniert 

mit Einschränkungen 
• funktioniert 

mit starken Einschränkungen 
funktioniert nicht 


206 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 






Speichererweiterung 

4 




Erotic Dia Shows: 



für A 500 Plus: 

CP 500 plus 1 MByte intern (2 MB Grafik Mem.) DM 198,- 
CP 500 plus 3 MByte intern (2 MB Grafik-Mem., 

1,8 MB Fast-Mem.) DM 598,- 

für A 500: 

CP 500 512 KByte intern, Uhr, Akku, abschaltbar DM 89,- 

CP 500 Vario, bis 2 MByte intern, abschaltbar 

bestückt mit 512 KByte DM179,- 

1 MByte DM 229,- 

1,5 MByte DM 279,- 

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Disks 

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Bestell 

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F*am from California 

2 D 

39. 90 

Nr.: 

Titel 

Lovin - Pam 

2 D 

39 90 

D 81 

Fußball 5.0 

Super Pam Pack (=B14+B15) 

4 D 

49.90 

B 9 

Lotto Amiga 2.0 

Topless Girls 

1 D 

12. 50 

D 22 

Lotto-Manager 3. 


Anzahl 
Disks DM 
1 D 59 90 
1 D 49.90 
ID 79.00 


B 33 Cover Girls 
B 35 Big Boobs ID 15 00 r- .. p 

b 36 B.g Boobs vd. 2 tD 15.00 ramiiy bames: 

D 11 Supergirls 1 1 D 19.90 

D 12 Supergirls 2 1 D 19. 90 K 1 Funny Memory ID 49.90 

D 13 Supergirls 3 1 D 19 90 K 8 DINO Saurier Memory 1 D 49 90 

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B 64 PD-Sexy 4 7D 49 00 IN E U ! ! ! 

B 65 PD-Sexy 5 7D 49.00 Fußball 5.0 (Nr.: D 81 siehe oben) 

8 66 PD-Sexy 6 7 D 49. 00 AJIe Daten seit 1963. Zahlreiche Statistiken. Vom | 

Anwender selbst zu aktualisieren* 20 Vereine! 
r i • .• Graphische Auswertungen! Ein Muß für den 

trotic Animation uames: engagierten Fußballfan! 

B 16 Summer Night Games ID 49. 90 Memory (Kl & K8 siehe oben) 

B 44 Jack the Nipper ID 49 90 Memory-Spiele sind immer beliebt! Diese sind 

B 71 Girls in Action 1 D 49.00 graphisch excellent! Mit drei Schwierigkeitsgra- 

B 72 Girls in Action (1 MByte) 2 D 69. 00 den. Auch gegen den Amiga (9 Stufen!) zu spie- 

D 4 Strip the Superdoll 1 D 19.90 len! Für 1 - 8 Spieler wird Bestenliste geführt! 

B 7 Strip Slotter 2000 2 D 49.90 Kl mit diversen Bildern (Comics), K8 mit 52 

Sauriern. Für die ganze Familie! 

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rerschein, usw.) lyse der bisher gezogenen Zahlen und Zahlen- 

- . y . Kombinationen! Generiert Lottoreihen und Sy- 

t TOIIC Katalog: stemtips und verwaltet sie auf Diskette! 

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rerschein, usw.) 


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— 11 



BROLOCK 



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obu st 
riginell 
anglebig 
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rea tiv 

onkurrer 



60 11 30 

















TIPS & TRICKS 


Stellung« angegeben werden, 
wenn Sie die Amiga-Maus benut¬ 
zen oder nicht sicher sind, welcher 
Treiber der richtige ist. Bei Verwen¬ 
dung einer anderen Maus müssen 
Sie den entsprechenden Typ ange¬ 
ben. Bei der Druckerauswahl dau¬ 
ert es eine ganze Weile, bis alle 
Druckertreiber (ca. 400) geladen 
sind. Ist Ihr Druckertyp nicht aufge¬ 
führt, dann können Sie schon jetzt 
einen Probeausdruck mit einem 
Alternativtreiber vornehmen. Na¬ 
türlich dürfen Sie auch zunächst 
auf eine Druckerinstallation ver¬ 
zichten. Akzeptieren Sie einfach 
»kein Drucker« bei der Treiberaus¬ 
wahl. Die Einstellung können Sie 
später noch mit dem Programm 
»Voreinstellungen« durchführen. 

Nach erfolgreicher Installation 
finden Sie sich zunächst auf dem 
»Willkommen«-Bildschirm wieder. 
Von hier aus erreichen Sie drei wei¬ 
tere Programmstufen. Im Pro¬ 
grammbereich »DOS Programme« 
können Sie per Mausklick die MS- 
DOS-Oberfläche erreichen. Es ist 
auch möglich, eigene Symbol¬ 
knöpfe zu erstellen, um damit eine 
DOS-Anwendung zu starten. Dazu 
suchen Sie das gewünschte Pro¬ 
gramm aus dem Dateiverzeichnis 
heraus. Dann wählen Sie ein pas¬ 
sendes Symbol und geben, sofern 
erforderlich, die Aufruf-Parameter 
ein. Sie haben auch Gelegenheit, 
eine Parameterabfrage einzubau¬ 
en, die vor jedem Programmstart 
abgefragt wird. Obwohl die Benut¬ 
zerführung übersichtlich gestaltet 
und einfach zu handhaben ist, 
wurde eine Hilfefunktion integriert. 

Der zweite Programmbereich, 
der wohl hauptsächlich zu Übungs¬ 
und Lernzwecken eingerichtet und 
ebenfalls mit einer Hilfefunktion 
versehen wurde, ist »Geos Zube¬ 
hör«: Mit Ausnahme des Pro¬ 
gramms »Banner« steht Ihnen hier 
eine Auswahl von Anwendungen 
zur Verfügung, die Sie auch 
über den dritten Programmbereich 
»Geos Studio« starten können. 
»Banner« ist ein Programm, mit 
dem Sie Schriftzüge auf mehreren 
Seiten Endlospapier ausdrucken 
können. 

Im dritten und letzten Pro¬ 
grammbereich, dem »Geos Stu¬ 
dio«, beweist GeoWorks Ensemble 
seine Qualität: Hier wird nichts ver¬ 
mißt, was eine gute grafische Be¬ 
dienungsoberfläche ausmacht. 
Wenn Sie das Programm aufrufen, 
startet der »GeoManager« und öff¬ 
net dabei das »GeoWorld Fenster«. 
Positiv daran ist, daß in GeoWorks 
keine unsinnige Trennung von 
Datei- und Programm-Manager 
wie in Windows vorgenommen 
wurde. Im »GeoWorld«-Fenster 


sind alle Applikationen von Geo¬ 
Works als Icons dargestellt und 
durch Doppelklick zu starten. Ob 
Notizblock, Computer, Terminpla¬ 
ner, Kartei-, Datenfernübertra- 
gungs-, Schreib-, Grafikprogramm 
oder das obligatorische Karten¬ 
spiel Solitaire - bis auf eine Tabel¬ 
lenkalkulation haben wir nichts 
vermißt, was ein sinnvolles Arbei¬ 
ten mit dem PC ermöglicht. Start¬ 
bare DOS-Programme (Dateien 
mit der Endung .com, .exe und 
.bat) erkennen Sie immer an ei¬ 
nem DOS-lcon. Auch sie lassen 
sich per Mausklick starten. Aller¬ 
dings ist »PC/GEOS« nicht in der 
Lage, reine DOS-Programme als 
Task laufen zu lassen. Deshalb 
lagert sich GeoWorks als TSR- 
Programm aus und wartet, bis die 
DOS-Anwendung beendet ist, um 
dann neu zu starten. 

Sinnigerweise ist das »Geo- 
World«-Fenster als Weltkugel in 
der unteren Symbolleiste darge¬ 
stellt. Direkt daneben befindet sich 
der Schaltknopf für das »Doku¬ 
ment-Fenster. Wird dieses durch 
Anklicken geöffnet, finden Sie alle 
von den Applikationen angelegten 
Dateien (z.B. Karteiverzeichnisse 
oder Texte) als Icon symbolisiert. 
Klicken Sie ein Dokument-Icon 
zweimal an, wird die dazu gehö¬ 


rende Applikation gleichzeitig auf¬ 
gerufen. Wenn Sie es wünschen, 
können durch Anklicken eines 
Symbols mehrere Fenster auf dem 
Bildschirm angezeigt werden. 
Zum Löschen werfen Sie Dateien 
in einen symbolischen Abfalleimer. 
Bevor Sie das tun, sollten Sie aber 
genau prüfen, ob Sie die Datei 
wirklich löschen wollen, denn im 
»GeoManager« wird nicht nur das 
Piktogramm, sondern auch die zu¬ 
gehörige Datei gelöscht. 


Zuletzt finden Sie Symbole für 
Disklaufwerke, Festplatten und so¬ 
fern eingerichtet, virtuelle Lauf¬ 
werke wie Ramdrive oder Janus- 
Laufwerke in der Symbolleiste. In¬ 
teressant ist hierbei die Darstel¬ 
lungsweise, aus der Sie in der Re¬ 
gel (Ausnahme Janus-Laufwerke) 
ersehen können, um welchen 
Laufwerkstyp oder welches Disket¬ 
tenformat es sich dabei handelt. 
Eine RAM-Disk wird z.B. durch ein 
Floppybild in Kombination mit ei¬ 
nem Chip dargestellt. 

Auch die Menüleiste des Geo- 
Managers kann sich sehen lassen. 
Zwischen Schließbutton und Titel¬ 
leiste findet man einen Schalt¬ 
knopf, der mit einem »E«, wie Ex¬ 
preß gekennzeichnet ist. Dieser 
Knopf wird in jede aktive Geo- 
Works-Applikation eingebunden. 
Bedienen Sie diesen Expreßbut¬ 
ton mittels Mausklick, zeigt sich 
ein Pull-down-Menü. Von hier kön¬ 
nen Sie nicht nur in den »Willkom- 
men«-Bildschirm zurückkehren, 
sondern auch zwischen aktivier¬ 
ten Programmen umschalten. Au¬ 
ßerdem lassen sich inaktive Appli¬ 
kationen wieder starten. Sind 
Dokumente in der Druckerwarte¬ 
schlange, so werden Sie im Menü¬ 
punkt »Druckersteuerung« dar¬ 
über informiert. Auch die Druck¬ 


jobs lassen sich hier stornieren. 
Über das Expreßmenü kann man 
Geoworks mit dem Aufruf »nach 
DOS verlassen« beenden. 

Verschiedene Pull-down-Menüs 
unterhalb der Titelleiste erleich¬ 
tern das Arbeiten mit dem »Geo¬ 
Manager« wesentlich. Die Mög¬ 
lichkeit, Menüs durch Anklicken ei¬ 
ner Pinwandnadel zu fixieren und 
an eine beliebige Stelle auf dem 
Bildschirm zu verschieben (diese 
Möglichkeit besteht für fast alle 


Menüs) ist praktisch. Vom »Datei«- 
Menü können Sie nicht nur Pro¬ 
gramme starten, sondern es las¬ 
sen sich auch bequem neue Unter¬ 
verzeichnisse erstellen. 

Ein interessantes Feature wird 
bei »Info anzeigen« geboten. Se¬ 
lektieren Sie eine Datei durch An¬ 
klicken und Aktivieren des Menü¬ 
punkts, erhalten Sie ausführliche 
Informationen über die Datei. 
Doch damit nicht genug: Zu jeder 
Datei dürfen Sie einen kleinen ei¬ 
genen Infotext anlegen. 

E mulatoren 
werden 
akzeptiert 

Über das Menü »Baum« können 
Sie unter anderem ein Fenster auf¬ 
rufen, in dem ein Verzeichnisbaum 
grafisch angezeigt wird. Dieser 
entspricht jeweils dem Laufwerk, 
das Sie vorher ausgewählt haben. 
Klicken Sie allerdings auf ein Ver¬ 
zeichnis, in dem sich keine Unter¬ 
verzeichnisse mehr befinden, wird 
ein weiteres Fenster geöffnet, in 
dem alle Dateien als Piktogramme 
dargestellt werden. Jetzt können 
Sie die startbaren Dateien durch 
zweimaligen Mausklick aktivieren. 
Auch versteckte Dateien (z.B. 
lO.sys oder MSDOS.sys) kann man 
sich auf Wunsch zeigen lassen. 

Hinter dem Menü »Disk/Platte« 
verbergen sich wichtige Datenträ¬ 
geroperationen wie Kopieren, For¬ 
matieren oder Umbenennen. Al¬ 
lerdings sollten Sie bei nur einem 
Diskettenlaufwerk darauf verzich¬ 
ten, Disketten unter GeoWorks zu 
kopieren, da Sie sonst zum Disk¬ 
jockey werden. Für eine 5 V 4 -Z 0 II- 
Diskette mit 360 KByte Kapazität 
benötigen Sie vier, für einen Daten¬ 
träger mit 1,2 MByte sogar neun 
Diskettenwechsel. 

Mit den Menüpunkten unter 
»Fenster« bieten sich verschiede¬ 
ne Fenstermanipulationen an, z.B. 
zwischen Fenstern umschalten 
oder alle Fenster überlappen las¬ 
sen. Komfortabler kann man die 
Fenster allerdings direkt mit der 
Maus verändern. 

Jedem Fenster, das einem Un¬ 
terverzeichnis entspricht, wurde 
ein Ordnersymbol spendiert. Soll 
der Inhalt des nächsthöheren Ver¬ 
zeichnisses angezeigt werden, 
dann klicken Sie nur noch auf die¬ 
ses Ordnersymbol. Alle Fenster er¬ 
halten automatisch horizontale 
oder vertikale Rollbalken, wenn 
die Dateien nicht vollständig darin 
dargestellt werden können. 

Zum Verlassen von GeoWorks 
hat man mehrere Möglichkeiten: 


IEJI 


PC Colop Display 


1 Mouse vl.5 on left port »» ! 


:laldl 


GeoManager 


Datei Baum Ansicht Optionen Disk/Platte Fenster 


FM 


e:|PC-HDl \CE0M0RKS\U0BU) Q 


]*}] 11 Objekte (499.798 Bytes) von 11. 7.225.344 


HiD ^ 

Notizblock GeoComm GroDex GeoOrav 

itH 


Ge oManage r GeoPlanner GecVrite 

IqxJT 


i 

RechneH 


Safnmelab...So1itaire-... Voreinstei... 


C:|PC-H01\GE(M)RKS 


17 Objekte (182.451 Bytes) von 18. 7.225.34 


31 


ÜDOtMNT 
Q FONT 


04.10.91 

04.10.91 


052:14 

052:14 


]U] 15 Objekte (60.143 Byt 


Q 


Oisk/Platte 


Diskette kopieren... 
Diskette formatieren... 
Datenträger umbenennen.« 
Laufwerke neu einiesen 


® i 




Komfort vom Feinsten 


I Für PC-Verhältnisse sensa¬ 
tionelle Möglichkeiten wie Fenster und Multitasking bietet 
GeoWorks mit dem GeoManager 


208 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 



Die Firma 

FSE ist einer der führenden Anbieter 
für Massenspeicher in Europa. In 
diesem Jahr werden wir über 20.000 
Diskettenlaufwerke. Fest- und 
Wechselplattensysteme umsetzen. 

Die Produktpalette umfasst Fest¬ 
plattensysteme für AMIGA, ATARI. 
MACINTOSH, IBM PS/2 und alle 
kompatiblen PCs, sowie eine eigene 
PC - Linie. 

Der Service 

Bei technischen Problemen hilft 
Ihnen eine Hotline, die mit Service- 
Technikern oder Entwicklern besetzt 
ist. 

Tritt einmal ein Garantiefall ein, so 
lassen wir defekte Produkte auf 
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unsere Kunden kostenlos. 

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2 Jahre Garantie inklusive Rückhol¬ 
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Eine eigene Produktion auf über 
1300 qm gewährleistet eine gleich¬ 
bleibend hohe Qualität für unsere 
Systeme, die wir durch eine 2 
jährige Garantie auf viele Artikel 
unterstreichen. 

Die Leistungsfähigkeit unserer 
Systeme wird seit Jahren von 
unabhängigen Fachzeitschriften in 
guten Testergebnissen bestätigt. 


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17 ms 848.- ^ / 



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AMIGA 2000 


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512 KB. mit Uhr 78.- 

512 KB, max. 2 MB 178.- 

2MB. mit Uhr 298.- 

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Ansteckbares Gehäuse, Amiga- 
und SCSI - Bus durchgeführt, 

Kickstart - Umschaltung, Ramer- 
weiterungs- u. Turbokartensteck- 
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52 MB, 17ms, 850 Kb/s 848.- 

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Harddisk AMIGA 500 

Ramerweiterung max. 

4 MB, 2 MB bestückt 398.- 

68030-Turbokarte 16 MHz, 

2 MB bestückt, incl. 68882 1428.- 


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2 MB. max. 8 MB 298.- 

dto. 4 MB bestückt 498.- 

dto. 8 MB bestückt 898.- 

Quantum SCSI - Filecards 

AutoBoot. AutoPark. 
durchgeführter Bus, 

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Tel.: 0631 / 3633 - 103 (30 Tel. - Leitungen) • Fax: 60697 






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TIPS & T 


RICKS 




- Wenn Sie das Schließgadget 
zweimal anklicken, so finden Sie 
sich im »Willkommen<«-Bildschirm 
wieder. Von hier können Sie dann 
mit »Ende« aussteigen. 

- Der reguläre Weg wird mittels 
»Nach DOS verlassen« im Expreß- 
Menü beschritten. Diese Wahl¬ 
möglichkeit bietet sich immer an, 
selbst wenn Sie gerade ein Doku¬ 
ment bearbeiten. Beim nächsten 
Start von GeoWorks erscheint es 
wieder auf dem Bildschirm und 
kann weiter bearbeitet werden. 

- Nicht ganz so elegant ist eine 
weitere Ausstiegsmethode. Wenn 
Sie gleichzeitig < Ctrl >, < Alt > 
und < Del > drücken, wird der da¬ 
durch ausgelöste Reset von Geo- 
works abgefangen und das DOS- 
Prompt blinkt auf dem Bildschirm. 
Das ist zwar die schnellste Mög¬ 
lichkeit, kann allerdings nicht emp¬ 
fohlen werden, wenn eine Applika¬ 
tion geöffnet ist. In diesem Fall si¬ 
chert Geoworks keine Dokumente. 
Beim Neustart überrascht die Mel¬ 
dung, daß GeoWorks beim letzten 
Einsatz nicht ordnungsgemäß ver¬ 
lassen wurde. Jetzt müssen Sie die 
Abfrage mit »Studio Bereich zu¬ 
rücksetzen« beantworten und Geo- 
Works startet wieder in gewohnter 
Weise. 

Alle Programme im Paket sind 
unter »PC/GEOS« multitasking¬ 
fähig und zwar auch auf PC/XT- 
Emulatoren. Der obligatorische 
Notizblock befindet sich in bester 
Gesellschaft mit einem Taschen¬ 
rechner, dem DFÜ-Programm 
»GeoComm«, dem Kartei Programm 
»GeoDex« mit eingebauter Selbst¬ 
wahl (sofern ein Modem ange¬ 
schlossen ist), dem elektronischen 
Terminkalender »GeoPlanner«, 
und einem »Sammelalbum« (einer 
Art Zwischenablage). 

Eine Sonderstellung nimmt das 
Programm »Voreinstellungen« ein. 


chnell - 
auch auf 
PC-Emulatoren 


Es bietet zahlreiche Informationen, 
Änderungs- oder Einstellmöglich¬ 
keiten. Insgesamt stehen zwölf 
Einstellfelder zur Verfügung. Im 
Feld »Oberfläche« können Sie z.B. 
die Textgröße der Dialogfelder än¬ 
dern oder den Zeitraum bestim¬ 
men, in dem Dokumente automa¬ 
tisch gesichert werden sollen. Mit 
»Hintergrund« können Sie das 
Aussehen der Arbeitsfläche verän¬ 
dern. Stören die akustischen Mel¬ 
dungen von GeoWorks, dann stel¬ 
len Sie das einfach mit »Tonsigna¬ 
le« ab. 


Falls Sie bisher noch keinen 
Drucker angemeldet haben oder 
eine andere Emulation testen 
möchten, ist das einfach im Feld 
»Drucker« zu bewerkstelligen. Ei¬ 
ne andere Maus, eine Grafikkarte 
oder ein Modem am Emulator wer¬ 
den mit den Feldern »Maus«, 
»Video« und »Modem« installiert. 

Verfügt der Emulator über Ex- 
tended oder Expanded Memory, 
dann sollte der (erfahrene) Anwen¬ 
der die Voreinstellung von Geos 
überprüfen und gegebenenfalls im 
Feld »Computer« ändern. Sie kön- 


Sie den Text oder die Grafik erset¬ 
zen wollen und drücken einmal die 
linke Maustaste. Wählen Sie nun 
noch einmal im Menü »Editieren« 
den Punkt »Einkleben«. So können 
Sie Unterlagen wie Geschäftsbrie¬ 
fe mit Briefkopf und einer Grafik in 
kürzester Zeit mühelos auch in 
Farbe erstellen. 

In beiden Applikationen haben 
Sie die Möglichkeit, die aktuelle 
Seite auf eine Bildschirmdarstel¬ 
lung von 25 bis 200 Prozent (Geo 
Write) bzw. 12,5 bis 400 Prozent 
(GeoDraw) zu reduzieren oder zu 


IBI PC Color Display «« AHouse vl,5 on left port »» : 


=l«ici 


GeoWrite - Write unbenannt 3 - Seite 


Datei Editieren Ansicht Optionen Absaj 
Größe Stil Fenster_ 


GeoDraw - Cartoons 


El 


Datei Editieren Ansicht Optionen Objekt Lage Text 
Fenster 


-pi-pi pj fb f< p' jb |». [I 


4 Seite: 1 + Uli ♦Isl.ltllil 


Test Mcdtud 

fett kursiv 

Text 


1/ 


GeoWoib 

Ensemble 



Teamarbeit 


I »GeoWrite« und »GeoDraw« bieten 
WYSIWYG, beeindruckende Schriftarten und.-Stile sowie 
beachtliche Grafikmöglichkeiten 


nen sich auch »GEOS«-interne Op¬ 
tionen unter »PC/GEOS« anschau¬ 
en, Änderungen sollten aber aus¬ 
schließlich erfahrene User vorneh¬ 
men. 

Zwei GeoWorks-Programme 
müssen besonders hervorgeho¬ 
ben werden. Das sind die Text¬ 
verarbeitung »GeoWrite« und 
»GeoDraw«, ein Grafikprogramm, 
das fast Desktop-Publishing-Qua- 
lität erreicht. GeoWrite bietet 
neben WYSIWYG einen außerge¬ 
wöhnlichen Kpmfort für seine viel¬ 
fältigen Layoutfunktionen. Auch 
GeoDraw wird seiner Aufgabe als 
DTP-Programm gerecht. Leider ist 
es nicht möglich, Freihand- oder 
Kurvenzeichnungen durchzufüh¬ 
ren. 

Zwar können beide Programme 
auch als Einzelprogramme beste¬ 
hen, in der Zusammenarbeit spie¬ 
len sie aber ihre Stärken aus: Texte 
oder Bilder lassen sich problemlos 
von einem zum anderen Pro¬ 
gramm verschieben oder kopie¬ 
ren. Dazu markieren Sie einfach 
nur den Text oder die Grafik, die 
Sie kopieren wollen. Über das Me¬ 
nü »Editieren« wählen Sie dann 
»Kopieren« oder »Ausschneiden« 
an. Dann fahren Sie mit dem 
Mauszeiger an die Stelle, an der 


vergrößern. Eine ausreichende 
Zahl an Schriftarten und -Stilen 
runden das Bild ab. Buchstaben 
lassen sich auf eine Größe von bis 
zu 792 Punkten vergrößern oder 
auf eine Lupenschrift von 4 Punk¬ 
ten reduzieren. Allerdings haben 
diese Fähigkeiten ihren Preis: Ver¬ 
fügt GeoWorks allgemein über ei¬ 
ne hohe Verarbeitungsgeschwin¬ 
digkeit, so fordern die Druckzeiten 
einen hohen Tribut. Bei einer Seite 
in hoher Grafikauflösung haben 
Sie nicht nur Zeit, die berühmte 
Tasse Kaffee zu trinken, sondern 
Sie können diese auch noch be¬ 
quem kochen. 

Fairerweise muß allerdings ge¬ 
sagt werden, daß GeoWorks über 
einen integrierten Drucker-Spoo¬ 
ler verfügt. Wenn Sie also ein Do¬ 
kument oder eine Grafik drucken 
wollen, lagert GeoWorks zunächst 
die Daten auf die Festplatte aus 
und steuert dann im Hintergrund 
den Druck. Sie können somit nicht 
nur mit dem Programm weiterar- 
beiten, sondern es auch verlassen 
oder eine neue Applikation starten. 
Wollen Sie GeoWorks beenden, 
wenn noch Daten im Drucker- 
Spooler sind, warnt Sie das Pro¬ 
gramm. Als Betriebssystem dürfen 
Sie MS-DOS bis zur Version 5.0 


einsetzen, mit DR-DOS arbeitet 
GeoWorks nur bis zur Version 5 zu¬ 
sammen. Vorsicht ist beim Einsatz 
von virtuellen Laufwerken gebo¬ 
ten, die mit »Jlink« angemeldet 
wurden. Es steht Ihnen frei, mit die¬ 
sen Laufwerken zu experimentie¬ 
ren, aber das kann zum Sytemab- 
sturz führen. Allerdings ist der Ein¬ 
satz dieser Laufwerke nicht nötig, 
da GeoWorks ohnehin auf einer 
Festplatte installiert werden muß. 
GeoWorks arbeitet auch mit einer 
Amiga-PC-Partition zusammen. 
Im Amiga 2000/3000 sollten Sie 
(aus Gründen der Verarbeitungs¬ 
geschwindigkeit) dem PC-Board 
besser eine eigene Festplatte 
spendieren. Wer einen Multiscan- 
Monitor besitzt, sollte auch in Er¬ 
wägung ziehen, sich eine EGA- 
oder VGA-Karte zu besorgen. Geo- 
Works liefert dann nicht nur einen 
schnelleren Bildschirmaufbau, 
sondern kann auch seine Grafik¬ 
fähigkeiten beweisen. 

Kommt am Amiga aber ein RGB- 
Festfrequenz-Monitor zum Einsatz 
(z.B. Commodore 1084), dann loh¬ 
nen sich ca. 50 Mark für eine CGA- 
Karte. Sie müssen sich dann zwar 
immer noch mit einer monochro¬ 
men Darstellung begnügen, kön¬ 
nen aber mit erheblichen Ge¬ 
schwindigkeitsvorteilen bei der 
Grafikausgabe arbeiten und wer¬ 
den zudem mit einer besseren 
Bildschirmdarstellung belohnt. 

Im Lieferumfang von GeoWorks 
Ensemble Version 1.1 sind sieben 
5 V4-Zoll-Disketten, ein Handbuch, 
ein Quickstart-Buch, ein Service- 
und ein Problemlösungsheft. Die 
Informationen aus den beigefüg¬ 
ten Schriftstücken reichen aus. 

GeoWorks Ensemble ist in den 
USA bereits in einer neuen Version 
erhältlich, die im Sommer 1992 
auch in deutscher Ausführung vor¬ 
liegen soll. Sie ist dann netzwerk¬ 
fähig und enthält (bitter notwendi¬ 
ge) optimierte Druckertreiber. In 
den USA gibt es auch schon einige 
Applikationen, die als Public Do¬ 
main oder Shareware erhältlich 
sind. 

GeoWorks Ensemble ist ein Pro¬ 
gammpaket, das seinen Preis wert 
ist. Für rund 350 bis 400 Mark er¬ 
hält man eine ausgereifte Softwa¬ 
re. Damit ist man in der Lage, die 
meisten Probleme zu beseitigen, 
die bei einer Amiga-PC-Emulation 
auftreten. me 


Geoworks Ensemble 

Erhältlich im Softwarehandel, Bezugsquellen¬ 
nachweis über den Distributor: Heureka Ver¬ 
lags GmbH. Bodenseestraße 19. D-8000 Mün¬ 
chen 60. Tel. 0 89/8 34 02 55. Fax 0 89/8 2011 01 

Literatur 

[1] Windows auf Brückenkarten. AMIGA- 
Magazin 10/91, Seite 76 


210 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 












Alles auf einen Blick 

Produkte, 
Grundlagen, 
Kaufhilfen, 
Tips & Tricks 

für Amiga 500, 

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♦ RAM-Karten 

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♦ Drucker 

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TIPS & TRICKS 


»Imagine« ist eines der 
besten Ray-Tracing-Pro- 
gramme am Amiga. Lei¬ 
der schweigt sich das 
englische Handbuch über 
eine seiner leistungs¬ 
fähigsten Funktionen aus 
-dasBrush-Mapping. 


von Marco Vitolini-Naldini 


I magine beherrscht neben 
zahlreichen Funktionen zum 
Modellieren, Animieren und 
der Materialerstellung auch 
die Kunst des Brush-Mappings. 
Leider ist die Bedienung ohne jeg¬ 
liche Anleitung nicht einfach. Des¬ 
halb zeigt das AMIGA-Magazin, 
wie man mit Brush-Mapping bei 
Imagine umgeht. 

In vier Mini-Workshops zeigen 
wir Ihnen, wie Sie IFF-Grafiken auf 
Objekte flach projizieren oder sie 
herumwickeln: 

1. »FLAT X« und »FLAT Z« 
auf eine Fläche: 

Erzeugen Sie zuerst eine »Pla¬ 
ne« mit der »ADD/PRIMITIVES«- 
Funktion. Sie können dabei ohne 
weiteres die Voreinstellungen der 
Plane übernehmen. Aktivieren Sie 
nun die Plane. Rufen Sie dann den 
»ÄTTRIBUTE«-Requester auf, und 
klicken Sie auf das »BRUSH 1«- 
Feld. Imagine fragt Sie nun nach 
einer Bilddatei. Sollten Sie keines 
zur Verfügung haben, selektieren 
Sie einfach das Titelbild von Ima¬ 
gine, »Imagine.pic«. Haben Sie ein 
Bild ausgewählt, erscheint der 
»BRUSHMAP«-Requester. Die Vor¬ 
einstellungen (FLAT X, FLAT Z, 
COLORMAP usw.) lassen Sie un¬ 
verändert. 

Begeben Sie sich nun mittels 
»EDIT AXES« in den interaktiven 
Modus, um das IFF-Bild zu positio¬ 
nieren. Am Editor sehen Sie Ihre 
orange eingefärbte Plane und im 
Zentrum der Plane einen gelben 
Würfel (das ist der Brush). In dieser 
Position würde das IFF-Bild ledig¬ 
lich einen Teil (rechts oben) der 
Plane bedecken. 

Um die Brush-Map in voller Grö¬ 
ße auf das Objekt zu legen, müs¬ 
sen Sie zuerst die Texturachse 
links unterhalb der Plane anbrin¬ 
gen. Drücken Sie also die Taste 
< M > (für move = verschieben), 
und positionieren Sie den gelben 
Würfel in der Frontansicht so, daß 
die Texturachse knapp außerhalb 
der linken unteren Ecke des Mo¬ 
dells liegt. 

Nun ist der linke untere Teil der 
Plane mit dem IFF-Brush bedeckt. 


fl/'i/sft-Afapg//fq mrt Ijnjjgjjie 

GRAFIKEN 


Um aber den Brush auf das ganze 
Objekt zu projizieren, müssen Sie 
diese vergrößern. Drücken Sie 
deshalb die Taste <S> (für Scale 
= Größenveränderung) und ver¬ 
größern Sie die Textur, bis die kom¬ 
plette Plane innerhalb der x- und z- 
Achsen des gelben Würfels liegt. 
Der gelbe Würfel muß nun so auf 
der Plane positioniert sein wie in 
der Frontansicht in Bild 1. 

Eine Grundregel von Imagine 
besagt, daß die Textur lediglich in¬ 
nerhalb ihrer drei Texturachsen auf 
dem Objekt sichtbar ist. Sehen Sie 
sich Ihre Szene in der Top- oder 
Right-Ansicht an. Die y-Achse des 
gelben Würfels führt vom Objekt 
weg. Auf der Plane selber befindet 
sich lediglich der Ursprung der y- 
Achse des gelben Würfels. Leider 
gewährleistet Imagine in solchen 
Fällen keine ordnungsgemäße Ab¬ 
bildung des Brush. Da der Null* 


Hier können Sie noch weitere Ein¬ 
stellungen nach Ihren Wünschen 
vornehmen und sicher sein, daß 
sie auch auf der Plane zu sehen 
sind. 

2. »FLAT X« und »FLAT Z« 
mit »REPEAT« und »MIRROR«: 

Im folgenden Beispiel wollen wir 
Ihnen zeigen, wie Sie einen IFF- 
Brush kachelartig auf Ihr Objekt le¬ 
gen. Erstellen Sie eine Plane, akti¬ 
vieren sie, rufen den ATTRIBU- 
TES-Requester auf und begeben 
Sie sich in den BRUSHMAP-Re- 
quester. Wenn Sie das Objekt aus 


dem ersten Beispiel weiterverwen¬ 
den, können Sie das alte IFF-Bild 
mit der Anwahl von »DROP« vom 
Objekt entfernen. Aktivieren Sie 
die REPEAT- und MIRROR-Funk- 
tion, und gehen Sie mit EDIT AXES 
in den interaktiven Modus zur Tex¬ 
turausrichtung. 

Sie befinden sich wieder in der 
Arbeitsumgebung des »Detail Edi¬ 
tors«. Die Plane ist orange gefärbt, 
und in der Mitte befindet sich der 
gelbe Würfel. Verschieben Sie als 
erstes den Texturwürfel in der Top- 
Ansicht nach vorne, damit sich die 
Plane innerhalb der y-Achse des 
Brush befindet. Die Größe des IFF- 
Brush brauchen Sie hier nicht zu 
ändern. Das Bild nimmt etwa neun 
der hundert Felder auf der Plane 
ein. Durch die eingeschaltete 
REPEAT- und MIRROR-Funktion 
wird der Brush wiederholt abgebil¬ 
det und bedeckt daher alle Teile 
des Objekts, auch Teile, die nicht 
innerhalb des gelben Würfels lie¬ 
gen. 

Um dem Eindruck entgegenzu¬ 
wirken, es handle sich hierbei um 
eine wiederholte und gespiegelte 
Brush-Textur, wendet man einen 
Trick an: Man verdreht die Textur in 
eine Richtung, damit deren Aus¬ 
richtung nicht parallel zu den Kan¬ 
ten des Modells verläuft. Drücken 
Sie also die Taste < R > (für Rotate 
= Drehen) und anschließend die 
<Z>-Taste. Damit erfolgt die Ro¬ 
tation um die y-Achse des Brush. 



punkt der y-Achse genau an der 
Plane liegt, kann es durch Run¬ 
dungsfehler Vorkommen, daß das 
IFF-Bild das Objekt nur teilweise 
oder gar nicht bedeckt. Daher ist 
es ratsam, den gelben Würfel auch 
in der dritten Dimension anzupas¬ 
sen. 

Drücken Sie wieder die Taste 
<M>, und verschieben Sie den 
Texturwürfel in der Top-Ansicht 
nach vorn oder in der Right- 
Ansicht nach links. Nun muß die 
Ausrichtung des Würfels dem von 
Bild 1 entsprechen. Eine ord¬ 
nungsgemäße Abbildung des IFF- 
Brush ist nun gewährleistet. 
Drücken Sie die < Space >-Taste, 
um den interaktiven Modus zu ver¬ 
lassen und die Texturausrichtung 
zu übernehmen. Verlassen Sie mit 
»OK« den »BRUSHMAP«-Reque- 
ster, um in den ATTRIBUTE- 
Requester zurückzugelangen. 



Bild 2 


Durch Schrägstellung zu den Objektkanten wird 
der Eindruck einer Spiegelung vermindert 


212 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 













































































































s 

3 


UBERZIEHEN 






Bild 3 


I Nur wenn die Textur durch das ganze Objekt 
reicht, ist auch der ganze Zylinder abgedeckt 


Z« voreingestellt. Klicken Sie auf 
das »WRAP Z«-Feld, damit sich der 
Brush um die z-Achse wickelt. Da¬ 
bei verschwindet das Kreuz aus 
dem FLAT-Z-Kästchen und er¬ 
scheint im WRAP-Z-Feld. 

Wechseln Sie nun mit EDIT 
AXES in den interaktiven Modus, 
um die Textur auf dem Zylinder 
auszurichten. 

Auf dem Bildschirm erscheint 
die Arbeitsumgebung des Detail- 
Editors. Der Zylinder ist orange 
eingefärbt, und die Texturachse 
befindet sich auf der Achse des Zy¬ 
linders im unteren Teil des Objekts. 
Bei einer Wicklung (WRAP) des 
IFF-Bilds um eine der beiden Ach¬ 
sen ist darauf zu achten, daß sich 
der Texturwürfel innerhalb des Ob¬ 
jekts befindet. Also nahezu umge¬ 
kehrt zur oben genannten FLAT- 
Regel. Versuchen Sie dennoch, 


Lassen Sie sich nicht verwirren! 
<Y> und <Z> sind auf der deut¬ 
schen Tastatur vertauscht. In der 
unteren Kontrolleiste des Editors 
wird daher beim Druck auf die 
<Z>-Taste die y-Achse aktiv - 
und umgekehrt. Drehen Sie die 
Texturachse nur wenig, bis die 
Ausrichtung Ihres gelben Würfels 
der in Bild 2 entspricht. 


E ie 

Verkleidung 
ist alles 


Der IFF-Brush ist nun fertig aus¬ 
gerichtet. Drücken Sie die 
< Space >-Taste, um die Einstel¬ 
lungen zu übernehmen. 

Verlassen Sie mit »OK« den 
BRUSHMAP-Requester. Damit ist 
Ihre Kacheltextur fertig. 

3. »FLAT X«, »WRAP Z«: 

Das Einwickeln um die z-Achse 
bei gleichzeitiger flacher Projek¬ 
tion an der x-Achse eignet sich vor 
allem für Rotationsobjekte. Ein Zy¬ 
linder ist übrigens ebenfalls ein 
Rotationsobjekt, also ein Körper, 
dessen Silhouette von seinem 
Zentrum aus gesehen in allen 
Richtungen einer Achse gleichför¬ 
mig ist. In den meisten Fällen ist 
das die z-Achse. So auch beim Zy¬ 
linder, den wir für dieses Beispiel 
verwenden. 



Erzeugen Sie einen Zylinder mit 
Hilfe der »ADD/PRIMITIVES/ 
TUBE«-Funktion. Übernehmen 
Sie dabei die Voreinstellungen des 
»TUBE«-Requesters. Aktivieren 
Sie den Zylinder, und rufen Sie den 
ATTRIBUTES-Requester auf. Klik- 
ken Sie dort auf das BRUSH-1- 
Feld, um in den BRUSHMAP- 
Requester zu gelangen. Wieder 
werden Sie nach dem IFF-Brush 
gefragt. Wählen Sie einen. Sie be¬ 
finden sich nun im BRUSHMAP- 
Requester. Die Projektionsmetho¬ 
den sind auf »FLAT X« und »FLAT 


den Brush im WRAP-Modus so 
auszurichten, daß das Objekt in¬ 
nerhalb der Texturachsen liegt, so 
ist auf dem Bild später nichts da¬ 
von zu sehen. 

Die momentane Ausrichtung der 
Texturachsen entspricht bereits 
der richtigen Größe zum Umwik- 
keln der z-Achse. Einzig und allein 
die Höhe des Brush muß noch dem 
Zylinder angepaßt werden. Im jet¬ 
zigen Zustand wäre nur das untere 
Viertel des Objekts mit einem Bild 
überzogen. Die z-Achse des IFF- 
Brush muß vergrößert werden. 


Drücken Sie dazu die Taste <S> 
(für SCALE = Größenverände¬ 
rung), < Shift > <Y>, um die Ska¬ 
lierung auf die z-Achse zu begren¬ 
zen und anschließend die < L >-Ta¬ 
ste für den »Local«-Modus. 

Ziehen Sie nun die Textur so weit 
in die Höhe, daß die obere Begren¬ 
zung des gelben Würfels knapp 
über dem Zylinder liegt. Auf Ihrem 
Bildschirm sollte die Texturaus¬ 
richtung nun der von Bild 3 ent¬ 
sprechen. Haben Sie die Textur 
fertig ausgerichtet, drücken Sie 
die < Space > -Taste, um die Werte 
zu übernehmen und in den 
BRUSHMAP-Requester zurück¬ 
zukehren. Im BRUSHMAP-Reque¬ 
ster empfiehlt es sich, die EDIT 
AXES-Funktion anzuwählen. Da¬ 
durch läßt sich überprüfen, ob alle 
Einstellungen des gelben Würfels 
übernommen wurden. So schnell 
kann eine Coca-Cola-Dose entste¬ 
hen, wenn Sie den richtigen Brush 
haben. 

4. WRAP X, WRAP Y: 

Diese Wickelmethode eignet 
sich vor allem für kugelförmige Ob¬ 
jekte. Erzeugen Sie eine perfekte 
Kugel mit dem »ADD/SPHERE«- 
Befehl. Aktivieren Sie diese (blaue 
Farbe), und rufen Sie den 
ATTRIBUTES-Requester auf. Dort 
klicken Sie auf das BRUSH-1-Feld 
um den Brush zu wählen. Nach 
»OK« befinden Sie sich im 
BRUSHMAP-Requester, in dem 
die Voreinstellungen zur Projek¬ 
tionsmethode FLAT X und FLAT Z 
lauten. Wählen Sie nun WRAP X 
und WRAP Z an, indem Sie auf die 
entsprechenden Felder klicken. 
Dann gehen Sie mit EDIT AXES in 
den interaktiven Modus zur Aus¬ 
richtung der Textur. Im Detail-Editor 
reicht der Würfel leicht über die Ku¬ 
gel hinaus. So würde keine IFF- 
Textur sichtbar werden, da die Tex¬ 
turachsen über das Objekt hinaus¬ 
ragen. Diese müssen erst verklei¬ 
nert werden, drücken Sie dazu die 
<S>-Taste. Alle drei Achsen sind 
bereits aktiv und müssen daher 
nicht extra angewählt werden. Au¬ 
ßerdem folgt nun eine Verkleine¬ 
rung in allen drei Dimensionen, 
weshalb Sie nicht in den LOCAL- 
Modus wechseln müssen. Verklei¬ 
nern Sie nun den Texturwürfel, bis 
sich alle Achsenenden des gelben 
Würfels innerhalb der Kugel befin¬ 
den. Der gelbe Würfel sollte nun et¬ 
wa so wie im Bild 4 auf Ihrem Moni¬ 
tor positioniert sein. Mit < Space > 
übernehmen Sie die Änderungen, 
und Sie sind fertig. 

Wollen Sie Tips & Tricks zu Ima- 
gine oder anderen professionellen 
Programmen haben? Oder haben 
Sie Tips & Tricks auf Lager? Dann 
schreiben Sie uns. pe 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


213 


















































A 


KURS 

WORKBENCH 2.0 


ßS Z.ß: Die WojJcbjjicJij FoJjje 5 

UTILITIES 

& AREXX 


Maus greifen, Piktogramm 
suchen, zweimal anklik- 
ken... das ist alles viel zu 
langsam. Starten Sie Pro¬ 
gramme doch in Zukunft 
auf Knopfdruck. 

von Peter Au rieh 


U nsere Entdeckungsreise 
auf der neuen Workbench 
geht weiter. Diesmal 
schnüffeln wir ein wenig in 
der Schublade Utilities herum, 
und leiten dann über zu einem 
gänzlich unverwandten Thema - 
zur Makroprogrammiersprache 
ARexx. Wenn Sie das Wortmon¬ 
strum Inter-Prozeß-Kommunika- 
tions-Sprache bisher davon abge¬ 
halten hat, sich mit ARexx zu be¬ 


■ Display zeigt Standard-IFF- 
Bilder an. Die einfachste Form des 
Aufrufs ist die erweiterte Auswahl: 
Sie klicken das Piktogramm des 
Bildes einmal an, und danach bei 
gedrückter Umschalttaste < Shift > 
das von Display mit einem Doppel¬ 
klick. <Ctrl C> oder ein Klick in 
der linken oberen Ecke des Bildes 
beenden die Anzeige. Wenn Sie in 
der Dialogtafel von »»Icon/Informa¬ 
tion« unter »Default Tool« die Folge 
»sys:utilities/display« eintragen, 
startet Display schon mit einem 
Doppelklick auf das Bildpikto¬ 
gramm. Sie können auch mehrere 
Bilder anklicken (das zweite und 
alle weiteren mit < Shift>). Dann 
brauchen Sie nur noch die Tool 
Types TIMER und LOOP zu setzen 
(siehe DISPLAY TOOL TYPES auf 
Seite 216), und Ihre Diashow zu¬ 
sammenklicken. 

Wenn Sie solche Shows regel¬ 


CLOCK TOOL TYPES 

DIGITAL 

digitale statt analoge Zeitanzeige 

24HOUR 

Die digitale Anzeige stellt die Stunden ab 12 Uhr 
mittags mit den Zahlen 12 bis 23 dar 
(statt 0 bis 11 mit Kennung PM) 

SECONDS 

Anzeige mit Sekundenzeiger 

DATE 

Datum wird mit angezeigt (Modus Analog) oder 
abwechselnd mit der Zeit 

LEFT= <n> 

Abstand des Anzeigefensters vom linken Rand des 
Bildschirms in Punkten 

TOP= <n> 

Abstand des Anzeigefensters vom oberen Rand des 
Bildschirms in Punkten 

WIDTH* <n> 

Breite der Analoguhr in Punkten 

HEIGHT= <n> 

Höhe der Analoguhr in Punkten 


schäftigen, sollten Sie sich das 
noch einmal überlegen. Es lohnt 
sich. Doch zunächst zu »Big Ben 
Amiga«: 

■ Clock, das Uhrenprogramm in 
der Schublade Utilities erkennt 
jetzt Tool Types 1 ). Wir haben alle 
Einstellungen in »CLOCK TOOL 
TYPES« auf Seite zusammenge¬ 
faßt. 


mäßig veranstalten, sollten Sie 
sich die Anklickerei durch Anlegen 
einer Bildliste ersparen. Sie ent¬ 
hält Pfad und Namen aller anzu¬ 
zeigenden Bilder. Beispiel: 

Platte:Bilder/Singdrossel 
Platte:Bilder/Matterhorn 
usv. 

Die Herstellung der Liste können 
Sie automatisieren: 


Tool Types variieren, wie Parameter eines Shell- bzw. CLI-Befehls. den Arbeitsablauf des ent¬ 
sprechenden Programms. Weil Programme von der Workbench mit einem Mausklick gestartet 
werden, besteht beim Aufruf keine Möglichkeit zur Parameterangabe. Die Workbenchfunktion 
»Icon/Information« speichert alle in der Liste »Tool Types« gemachten Angaben in der Info-Datei des 
aktivierten Programms. Beim Start desselben übergibt die Workbench diese Parameter. 




- Kopieren Sie die Bilder in ein da¬ 
für angelegtes Verzeichnis 

- Machen Sie das Verzeichnis mit 
CD zum aktuellen Verzeichnis. 
Beispiel: 

cd Platte:Bilder/DiaShov 

- Löschen Sie die Info-Dateien mit 
der Shell-Anweisung 

delete #?.info 

- Führen Sie die Anweisung »list 
> ram:Bildliste lformat= " < Rad >/ 
%S" aus. Beispiel: 

list >ram:Bildliste lformat = 
"Platte: Bilder/Diashov/JfS * 

- Kopieren Sie die so entstandene 
Textdatei Bildliste mit 

copy ram:bildliste Bildliste 

in das Bilderverzeichnis 

- Erzeugen Sie für die Datei eine 
Info-Datei (z.B. durch Kopieren ir¬ 
gendeiner Bild-Info-Datei in die 
Datei Bildliste.info). 

- Klicken Sie das Piktogramm der 
Textdatei einmal an und tragen Sie 
nach Aufruf der Workbench-Menü- 
funktion »Icon/Information« als 
Default Tool »sys:utilities/Display« 
ein, und in der Liste der Tool Types 
»FILELIST=TRUE« und »LOOP= 
TRUE«. 

Jetzt brauchen Sie das Dateipik¬ 
togramm nur noch doppelt an¬ 
klicken - and the Show can go on. 

■ More zeigt Textdateien (ASCII- 
Format) an. Softwarehersteller nut¬ 
zen das Programm meist als De¬ 
fault Tool für Ergänzungstexte zur 
Dokumentation (ReadMe-Datei). 
More versteht die in »MORE KOM¬ 
MANDOS« auf Seite 216 darge¬ 
stellten Kommandos. 

■ Tip: Mit < Shift e> übergeben 
Sie den von More gerade ange¬ 
zeigten Text an den in der Datei 
»env:Editor« festgehaltenen Editor. 
Sie können die Umgebungsvaria¬ 
ble mit »echo >env:Editor" < Edi¬ 
tor >"« erzeugen. Beispiel: 

echo >env: Editor "Memacs* 

Damit More die Variable auch 
noch nach dem nächsten Start des 
Computers oder einem Reset fin¬ 
det, sollten Sie zusätzlich die An¬ 
weisung 

echo >envarc:Editor *<Editor>" 

ausführen. 

■ Normalerweise umschreibt der 
Name einer Sache seine Funk¬ 
tion, Aufgabe oder Bedeutung. Die 
Fachautoren rund um den Amiga 


haben sich inzwischen an den Be¬ 
griff Gadget gewöhnt, dessen 
deutsche Übersetzung »Dings¬ 
bums« wohl keiner in seinen Tex¬ 
ten verwenden würde. OS 2.0 
kommt mit einer neuen Verunsi¬ 
cherung: 

Commodities ist der Oberbegriff 
für Programme, über deren 
»Schreibtisch« alle Maus- und Ta¬ 
statureingaben gehen, bevor sie 
das System an Anwenderprogram¬ 
me (Applikationen) weiterleitet. Sie 
aktivieren Commodities mit einem 
Doppelklick auf ihr Piktogramm. 
Der nächste Doppelklick darauf 
schaltet sie wieder aus: 

■ AutoPoint aktiviert das Fenster 
unter dem Mauszeiger. Das ist z.B. 
sinnvoll, wenn Sie mal schnell ei¬ 
nen Shell-Befehl eingeben wollen: 
Bewegen Sie den Mauszeiger mit 


KURSÜBERSICHT 


Das neue Betriebssystem (Operating 
System) 2.0, das sich standardmäßig 
im Amiga 3000 befindet und bei den 
Modellen 500 und 2000 nachgerüstet 
werden kann, besitzt eine Reihe inter¬ 
essanter Features. Wir wollen Ihnen 
den Einstieg oder Umstieg erleichtern. 
Dieser Kurs wendet sich an 

■ Anwender des OS 2.0, die bereits mit 
den Versionen 1.2 und 1.3 des Betriebs¬ 
systems gearbeitet haben und nun oh¬ 
ne langwieriges Studium der Doku¬ 
mentation die wichtigsten Neuigkeiten 
kennenlernen möchten, 

■ Interessenten, die sich über den Lei¬ 
stungsumfang von OS 2.0 informieren 
möchten, weil sie eventuell Umrüsten 
wollen, und 

■ Einsteiger in die Welt des Amiga, die 
Tips und Tricks für die Bedienung des 
Amiga 3000 wünschen. 

Folge 1: Workbench - die Menüfunktio¬ 
nen; die neuen Symbolschalter der Schub¬ 
ladenfenster; die Info-Dialogtafel. Auto¬ 
startprogramme 

Folge 2: Preferences - der Voreinsteller 
des Systems: Ändern von Mauszeiger 
und Systemfarben. Mauszeiger und Pik- 
togramme aus IFF-Grafiken; Hintergrund¬ 
muster für Workbench-Screen- bzw. 
-Window; Systemfonts einstellen; Druk- 
kertreiber anpassen 

Folge 3: Shell - Dateien. Verzeichnisse 
und Pfade; aktuelles Verzeichnis; Such¬ 
pfad; Befehlsdateien (batchfiles); Format 
der DOS-Kommandos; die wichtigsten 
Befehle 

Folge 4: Tools & Utilities - Druckausgabe 
in Datei umleiten; Hardcopy vom Bild¬ 
schirm. Piktogramm-Editor; Farben belie¬ 
biger Screens ändern 

Folge 5: Commodities Exchange, Um¬ 
leitung von Tastatur und Mauseinga¬ 
ben, automatische Fensteraktivierung; 
Bildschirm in Bereitschaft (screen 
blanker); Funktionstasten mit Tasten¬ 
folgen belegen 

ARexx, eine Programmiersprache 
zur Fernsteuerung von Software; Da¬ 
ten; Befehlsschnittstelle; Ablauf, 
Funktionsbibliotheken 

Folge 6: Festplatte: Partitionierung; Si¬ 
cherheitskopien (Backups); Dateikompri¬ 
mierung; Verzeichnisse sortieren; die 
HDToolbox 


214 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 

































TRANSDAT 

PROFESSIONAL 


DER ÜBERSETZUNGSKÜNSTLERI 

TransDat Professional ist das Über¬ 
setzungsprogramm für den Commo- 
dore AMIGA. Die Autoren Udo Wolt 
und Frank Wübbeling haben es tat¬ 
sächlich geschafft, nach zwei Jahren 
Entwicklungszeit. Ihnen ein Über- 
setzungsyverkzeug für die Sprachen 
Italienisch, Englisch, Französisch und 
| Spanisch zu präsentieren , das äußerst 

* präzise übersetzt. Es besteht die 
JwXglicnÄl komplette Texte wahl¬ 
weise in beide Sprachrichtungen 
(Deutsch/Fremdsprache oder 
Fremdsprache/Deutsch) zu über¬ 
setzen. Zudem stellt TransDat Professional ein optimales 
/Lemprogramm für alle Fremdsprachen dar. TransDat Professional ist auch 
lernfähig: Durch die Eingabe eigener Vokabeln kann TransDat Professional 
s Unendliche ausgebaut werden, je Sprache Q|^| _ 

TransDat Prof. Englisch/Deutsch, Deutsch/Englisch, 
Französisch/Deutsch, Deutsch/Französisch, Italienisch/Deutsch, 
Deutsch/Italienisch, Spanisch/Deutsch, Deutsch/Spanisch 


bis ins L 


OKTALYZER 


Echte acht Stimmen sind das Hauptmerkmal dieses 
Musikeditors der Spitzenklasse. Integrierte Sample-Soft- 
ware sowie die Möglichkeit, mittels MIDI die Songs extern 
per Keyboard einzuspielen, macht das Programm fast zur 
Komplettlösung. Das Einbinden in eigene Programme ist 
anhand der beigefügten Source- und Unkfiles kein Pro- | 
blem. In der neuesten Version sind achtstimmige Songs E 
praktisch ohne Qualitätsverlust möglich, wobei das Multitas¬ 
king erhalten bleibt. Anhand der integrierten Konvertierungsroutine ist auch 
die Übernahme von Songs anderer Editoren möglich. 

NeueVersion 1.5! DM 99.* 



PROFI PAINT 


Endlich ein Malprogramm, daß viel leistet und wenig kostet. Profi Paint 
beherrscht Funktionen wie Pinsel. Füllen. Spraydosen, Kreis, Text (mit jedem 

__beliebigen Font), Lupe und vieles mehr. Sämtliche IFF- 

Grafiken können in Profi Paint übernommen und weiter¬ 
bearbeitet werden. Natürlich stehen Ihnen sämtliche 
Farben zur Verfügung, die Sie auch selbst bestimmen 
können. Mit der Lupenfunktion können Sie auch die 
kleinsten Details in Ihr Bild bringen. Werden auch Sie zum 
Künstler, mit dem einmaligen Profi Paint AMIGA. 



PC-HANDLER 


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Datenaustausch AMIGA/ATARI/MS-DOS 

Der PC-Handler ist die letzte Antwort für Datentransfer zwischen MS-DOS, 
Atari ST und AMIGA: Ein intelligenter Treiber erlaubt Ihnen, MS-DOS- und Atari- 
Disketten auf AMIGA-Laufwerken wie AMIGA-Disketten 
zu bearbeiten. Alle herkömmlichen AMIGA DOS Kom¬ 
mandos werden unterstützt. Deutsches Handbuch, ein¬ 
fache Bedienung. Im Gegensatz zu anderen L ösungen 
entfällt das Umkopieren. 

Neue Version! DM 69.- 


SOFTWARE 

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nennt man in der Astronomie den Effekt, durch 
den sehr schnelle Objekte rot erscheinen. Die 
Lichtmauer haben wir mit dem NEXUS SCSI 
Controller zwar noch nicht durchbrochen, dafür 
aber Maßstäbe der Leistungsfähigkeit gesetzt. 




Leistungsdaten, die überzeugen können: 


Übertragungsraten bis zu 2 MB/s mit Hochleistungsfestplatten; 
typisch: 950 KB/s lesen, 940 KB/s schreiben mit Quantum LPS52 
ohne Turbokarte • Erweiterungsoption für 2,4 oder 8 MB Fast- 
RAM auf der Controller-Platine • Komfortable mausgesteuerte 
Installationssoftware • Umfangreiches Softwarepaket im Liefer¬ 
umfang (u.a. FlashBack, das leistungsfähige BackUp-Programm) 
• A-MAX II- und CHAMÄLEON II-Unterstützung • 5 Jahre 
Herstellergarantie durch hochwertigste Verarbeitung • Hervor¬ 
ragende Bewertungen der Fachpresse, z.B. Amiga-Magazin 
3/91: „Sehr gut", 10,9 von 12 Punkten. 


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Wir liefern Controller, Filecards mit 3,5"-Platten von Quantum 
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NEXUS-Filecards werden einbaufertig und getestet geliefert. 
Das gewährleistet Ihnen Sicherheit und Service aus einer Hand. 
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KURS 

WORKBENCH 2.0 


<ShiftAmiga_links > bei gleich¬ 

zeitig gedrückter Cursor-Taste in 
den Fensterbereich, AutoPoint ak¬ 
tiviert das Shell-Fenster und Sie 
können den Befehl eingeben - 
ohne einen Griff zur Maus. 

■ Blanker deaktiviert die Bild¬ 
schirmausgabe, wenn eine be¬ 
stimmte Zeit keine Maus- oder Ta¬ 
statureingabe erfolgt. Nach dem 
Start erscheint ein Fenster für die 
Eingabe der Ausschaltverzöge¬ 
rung. Nach Anklicken von »Hide« 
verschwindet das Fenster, »Quit« 
deaktiviert den Blanker. Mit der in 
der Titelleiste des Fensters ange¬ 
zeigten Tastenkombination < Shift 
Fl > öffnen Sie das Fenster des 
aktivierten Blankers erneut. Über 
den Tool Type »SECONDS= <n>« 
läßt sich die Dauer der Ausschalt- 


ohne < Shift >. Anklicken des Li¬ 
stenschalters »Modifier« schaltet 
zwischen beiden Zehnergruppen 
um. »Use« aktiviert die Tastenbele¬ 
gung, »Save« speichert sie außer¬ 
dem, so daß die Belegung auch 
beim nächsten Start von FKey zur 
Verfügung steht. »Cancel« macht 
alle seit dem Erscheinen des Fen¬ 
sters gemachten Eintragungen 
rückgängig, »Quit« deaktiviert das 
Programm. Über die Tool Types 
von FKey können Sie die Tasten 
ebenfalls belegen. 

Die Tasten <F1> bis <F3> 
sind bereits mit Shell-Befehlen be¬ 
legt. Die Zeichenfolge »\n« ist 
Platzhalter für die Taste < Re¬ 
turn >. Die Angabe sorgt dafür, 
daß die Shell-Anweisung sofort 
nach dem Betätigen der F-Taste 


MORE KOMMANDOS 

< Leertaste > 

nächste Bildschirmseite anzeigen 

< Rückschritt > 

vorherige Bildschirmseite anzeigen 

< Return > 

nächste Zeile anzeigen 

<Cursor links> 

erste Seite anzeigen 

<Cursor rechts> 

letzte Seite anzeigen 

<%> <Zahl> 

zeigt den Dateiinhalt ab der Stelle, vor der sich 
<Zahl> Prozent des restlichen Textes befinden 
(%25 z.B. zeigt den Text nach dem ersten Viertel) 

< Ctrl 1 > 

Bildschirm erneuern (Refresh) 

/<text> 

sucht die für den Platzhalter <text> angegebene 
Zeichenfolge (Groß-/Kleinschreibung wird beachtet) 

.<text> 

sucht die für den Platzhalter <text> angegebene Zei¬ 
chenfolge (Groß-/Kleinschreibung wird nicht beachtet) 

<N> 

sucht das nächste Vorkommen eines bereits 
gesuchten Textes 

<H> 

gibt eine Kommandoliste aus 

<Q> 

beendet den Programmablauf 

< Ctrl c> 

beendet den Programmablauf 

< Shift e> 

startet den in der Umgebungsvariablen »env:editor« 
festgehaltenen Editor und übergibt den Text zum 
Editieren 




ausgeführt wird. Entfernen Sieden 
Platzhalter, übergibt FKey nur die 
Anweisung an die Shell und Sie 
haben Gelegenheit, einen Pfad¬ 
namen zu ergänzen. < Return > 
müssen Sie dann allerdings selber 
drücken. 

Der Aufruf von Shell-Befehlen 
funktioniert so natürlich nur bei ak¬ 
tiviertem Shell-Fenster. Befinden 
Sie sich auf der Workbench, müs¬ 
sen Sie vorher <Amiga_rechts 

e> drücken oder die Workbench- 
funktion »Workbench/Execute« 
aufrufen. Danach erscheint ein 
Eingabefeld für Shell-Befehle und 
Programmaufrufe. 

■ Tip: »Workbench/Execute« be¬ 
hält die zuletzt aufgerufene Anwei¬ 
sung im Eingabefeld. Bei Eingabe 
einer neuen muß das Feld erst mit 
<Amiga_rechts x> gelöscht 
werden. Wenn Sie bei der F-Tasten- 
belegung <RCommand x> vor 
die Shell-Anweisung schreiben, 
geschieht dies automatisch. Bei 
aktiviertem Shell-Fenster schreibt 
FKey jetzt allerdings ein »x« vor die 
Anweisung. Um das zu umgehen, 
rufen wir Programme über die 
Funktionstasten immer mit »run« 
auf und definieren mit »alias xrun 
run« einen zweiten Namen für 
»run«. 

Versuchen Sie gar nicht erst 
<Amiga_rechts e>, <Amiga_ 


Verzögerung ebenfalls bestim¬ 
men. 

■ ClickToFront bringt Fenster 
nach einem Doppelklick innerhalb 
ihres Rahmens in den Vorder¬ 
grund. Über den Tool Type QUALI- 
FIER bestimmen Sie, ob und wenn 
ja, welche Umschalttaste während 
des Doppelklicks gedrückt werden 
muß. Vier Angaben sind erlaubt: 
Lalt, Ralt, Control, None. Beispiel: 

QUALIFIER=Lalt 

■ Mit FKey legen Sie Zeichenket¬ 
ten auf die Funktionstasten. Das 
Betätigen belegter F-Tasten hat 
dieselbe Wirkung wie die Eingabe 
der entsprechenden Zeichenfolge. 
Insgesamt 20 Belegungen sind 
vorgesehen (<F1> bis <F10> 
mit und ohne < Shift>). 

Nach dem Start öffnet das Pro¬ 
gramm ein Fenster für die Bele¬ 
gung bei einer Tastenbetätigung 


DISPLAY TOOL TYPES 

FILELIST=true 

Display zeigt die Bilder an, deren Namen sich in der 
beim Programmstart aktivierten Textdatei befinden 

MOUSE=true 

Display zeigt nach einem Mausklick das nächste Bild 

LOOP=true 

Display wiederholt die Anzeige der Bilder, bis 
< Ctrl d> gedrückt wird 

BACK=true 

Display zeigt die Bilder im Hintergrund an 
(nur sinnvoll zusammen mit PRINT) 

PRINT=true 

Display druckt die Bilder während der Anzeige 
(manueller Druck mit <Ctrl P>) 

AUTOSCROLL= 

true 

wenn das Bild größer ist als der Screen, verschiebt 
Display den Ausschnitt, wenn der Mauszeiger am 

Rand der Anzeigefläche positioniert wird 

TIMER = 

<Sekunden> 

Display zeigt das nächste Bild nach Ablauf von 
< Sekunden > Sekunden 

EHB=true 

Bilder mit sechs Bitplanes zeigt Display statt HAM im 
Grafikmodus Extra-Halfbright an 

NOTRANSB=true 

Rahmen um die Bilder sind bei angeschlossenem 
Genlock nicht transparent 

VIDEO=true 

Overscan-Bildanzeige (der Randbereich wird für die 
Anzeige grafischer Daten genutzt) 


rechts x> und die Shell-Anwei¬ 
sung auf eine Taste zu legen - es 
geht nicht. In COMMODITIES 
QUALIFIER auf Seite 218 finden 
Sie die Platzhalter für die anderen 
Umschalttasten. 

■ IHelp belegt die F-Tasten mit 
Fenster- und Screensteuerbefeh- 
len: 

<F1 > bringt das unterste Fen¬ 
ster in den Vordergrund, 

< F2 > bringt das aktive Fenster 
auf maximale Größe 

<F3> verkleinert das aktive 
Fenster auf minimale Größe 

<F4> bringt den untersten 
Screen in den Vordergrund 

< F5 > zoomt das aktive Fenster 
(dieselbe Funktion wie Anklicken 
des Zoom-Symboltasters) 

Über die Tool Types CYCLE, 
MAKEBIG, MAKESMALL, CY- 
CLESCREEN, ZIPWINDOW ord¬ 
nen Sie den Funktionen von IHelp 
andere Tastenkombinationen zu. 
Beispiel: 

CYCLE=Shift c 

■ NoCapsLock deaktiviert die 
Dauerumschalttaste <CapsLock> 

■ Welche Tastenbelegung ist gül¬ 
tig, wenn mehrere Commodities 
Funktionen für deren Änderung 
haben? Um solche Konflikte zu 
verhindern, verstehen alle den 
Tool Type CX_iPRIORITY. Er be¬ 
stimmt den Vorrang der Program¬ 
me untereinander. Standardmäßig 
besitzen die Commodities die Prio¬ 
rität Null und sind damit gleichran¬ 
gig. Bei Funktionskonflikten erhält 
das Programm mit der höheren 
Priorität den Vorzug. 

Legen Sie Commodities in die 
Schubladen »Wbstartup«, wenn 
Sie die Programme nicht jedesmal 
beim Start des Computers aktivie¬ 
ren wollen. Mit dem Tool Type 

»CX_POPUP=no« verhindern Sie, 

daß die Einstellfenster bei Pro¬ 
grammen wie FKey oder Blanker 
erscheinen. 

Mit CX_POPKEY, dem letzten 

gemeinsamen Tool Type legen Sie 
den Hot Key fest, die Tastenkombi¬ 
nation, die das Fenster des akti¬ 
vierten Commodity in den Vorder¬ 
grund bringt bzw. öffnet. Beispiel: 
CX_POPKEY=Shift F4 

■ In der Schublade Utilities wartet 
Commodities Exchange auf sei¬ 
nen Aufruf. Das Programm zeigt ei¬ 
ne Liste der derzeit aktiven Com¬ 
modities. Wenn Sie eins in der Li¬ 
ste anklicken, erscheint dessen 
Name, eine kurze Funktionsbe¬ 
schreibung und die Statusinforma¬ 
tion, ob das Commodity arbeitet 
oder schläft. Denselben Status 
stellen Sie mit den Tastern »En- 
able« und »Disable« ein. »Show« 
zeigt das Einstellfenster des 
gewählten Programms, »Hide« 


216 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


















































DAS STANDARDWERK 

Darauf haben Sie lange gewartet! 
Endlich ist er da, der neue AMIGA. 
Doch einfach auspacken und aus¬ 
probieren klappt In den meisten 
Fällen nicht. Und spätestens hier 
wird dieses Werk der optimale Rat¬ 
geber für alle Fragen. Vier Redak¬ 
teure haben enormes Know-How 
in dieses Werk investiert, um dem 
Einstei^Smjnd dem fortgeschrit¬ 
tenen User mit Rat und Tat zur 
Seite zu stehen. AMIGA - Der 
Einstieg läßt keine Fragen offen: 
Ob GU. Workbench, Basic. Sound, Grafik. 
Hard- oder Software; Sie finden massenweise wertvolle Praxis-Tips. 
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tes Animationsprogramm In Deutsch, Etikettenprogr.. Virenkiller und andere 
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A 


KURS 


WORKBENCH 2.0 


(rechts) versteckt es wieder und 
»Kill« entfernt das Commodity aus 
dem Speicher. »Hide« auf der lin¬ 
ken Seite schließt das Fenster von 
Commodities Exchange, »Quit« 
entfernt den Aufseher aus dem 
Speicher. 

■ »Super Software, besitzt aber 
leider nicht die Funktionen Dingl- 
dongl und Rammadamma.« Wer 
so schon geflucht hat, sollte feh¬ 
lende Funktionen seiner Software 
selbst ergänzen - mit ARexx. 

ARexx ist eine - teilweise BA¬ 
SIC, teilweise C-ähnliche - Pro¬ 
grammiersprache. Damit Sie 
gleich auf den Geschmack kom¬ 
men, haben wir ein superkurzes 
Listing geschrieben, das eine Re¬ 
chenfunktion ähnlich wie die des 
Shell-Befehls EVAL realisiert. Un¬ 
sere Version ist allerdings erheb¬ 
lich komfortabler: 

/# Shell-Calculator #/ 
options prompt "Gleichung: " 
parse upper pull Antwort 
INTERPRET Anwort 
SAY x 

Speichern Sie dieses Programm 
unter dem Namen »SCalc« im logi¬ 
schen Laufwerk »rexx«. Rufen Sie 
es mit »rx scalc« auf. Es erscheint 
die Meldung »Gleichung:«. Tippen 
Sie eine der Form 
x=(6+2)/3 

ein. SCalc gibt das entsprechende 
Ergebnis aus. In »ARexx« auf Seite 


ARexx-Programme sind also 
Textdateien; um eins zu schreiben, 
brauchen Sie eine Textverarbei¬ 
tung oder einen Editor (wie z.B. 
den Memacs). Um Ihnen die Be¬ 
deutung der einzigen mit OS 2.0 
gelieferten Programmiersprache 
zu erläutern, zeigen wir im folgen¬ 
den die wesentlichen Unterschie¬ 
de zwischen ARexx und AmigaBA- 
SIC auf, ohne auf dessen Funktio¬ 
nen im einzelnen einzugehen. In¬ 
teressierte Leser können sich nach 
der Lektüre den im AMIGA-Maga- 
zin erschienen ARexx-Kurs (ab 
Ausgabe 7/91) zu Gemüte führen. 
■ Der Datentyp einer ARexx- 
Variablen wird durch die erste Zu¬ 
weisung bestimmt. Kennungen 
wie »$« oder »%« für Strings oder 
Ganzzahlen sind überflüssig: 
Text=4711 
Zahl=München" 

Beide Anweisungen sind in Ord¬ 
nung, eine später erfolgende Zu¬ 
weisung einer Zeichenkette an die 
jetzt numerische Variable »Text« 
nicht. Zeichenketten mit den Buch¬ 
staben »X« oder »B« hinter der An¬ 
führung werden als Hexadezimal- 
bzw. Binärcodes interpretiert: 

text="bfe7*X 

zahl=C2D(text) 

SAY Zahl 

C2D() wandelt wie die BASIC- 
Funktion VAL () Zeichenketten in 
dezimale Zahlen um. Anwender 




bei BASIC. INTERPRET ist einzig¬ 
artig: Der Befehl führt die ARexx- 
Anweisungen in der angegebenen 
Stringvariablen aus. Damit können 
sich ARexx-Programme praktisch 
selbst programmieren. 

Arithmetische und logische 
Operatoren entsprechen bis auf 
zwei Details denen von BASIC: 
ARexx prüft Zeichenketten auch 
auf ungefähre Gleichheit (führen¬ 
de und nachfolgende Leerzeichen 
werden dabei ignoriert. Bitweises 
Verknüpfungen (AND, OR, XOR) 
ist nur über Funktionen möglich. 
■ Lokale Variablen in Prozeduren 
(SUBs bei BASIC) sind nicht sta¬ 
tisch, nach Ablauf der Routinen 
werden sie gelöscht. BASIC kennt 
nur einzeilige benutzerdefinierte 
Funktionen (DEF FN). Mit ARexx 
programmieren Sie beliebig lange 
Funktionen. 

Die im Sprachumfang enthalte¬ 
nen (internen) Zeichenkettenfunk¬ 


COMMODITIES QUALIFIER 

Alt 

irgendeine Alt-Taste 

RAIt 

nur rechte Alt-Taste 

LAIt 

nur linke Alt-Taste 

Shift 

irgendeine Shift-Taste 

RShift 

rechte Shift-Taste 

LShift 

linke Shift-Taste 

LCommand 

linke Amiga-Taste 

RCommand 

rechte Amiga-Taste 

Control 

Ctrl-Taste 

Numericpad 

Taste des numerischen Tastenfelds 

Rbutton 

Klick mit der rechten Maustaste 

Leftbutton 

Klick mit der linken Maustaste 


AREXX 

Arithmetische Operatoren (Auswahl) 

+ - 

Addition/Subtraktion 

** 

Potenzierung 

*/ 

Multiplikation/Division 

o/o 

ganzzahlige Division 

II 

Modulo 

Numerische Funktionen (Auswahl) 

Absolutwert 

ABS(zahl) 

Vorzeichen 

SIGN(zahl) 

Zufallswert 

RANDOM(min,max,Start) 

String -> Zahl 

C2D(string) 

String -> Hex 

C2X(string) 


218 finden Sie wichtige Operato¬ 
ren- und Rechenfunktionen von 
ARexx, die Sie in den Gleichungen 
verwenden können. 

Bevor ein solches Programm 
laufen kann, muß der ARexx- 
Interpreter gestartet werden. Dies 
geschieht durch Anklicken des 
Piktogramms »RexxMast« in der 
Schublade »System« oder Einga¬ 
be desselben Namens im Shell- 
Fenster. Der Shell-Befehl RX über¬ 
gibt die angegebene Text- bzw. 
Programmdatei an den Interpreter 
und der führt dessen Anweisun¬ 
gen aus. 


unseres Shell-Calculators können 
die Funktion auch in der Glei¬ 
chung verwenden. 

Der Zugriff auf einzelne Elemen¬ 
te zusammengesetzter Variablen 
(Arrays) erfogt durch Indices, die 
mit einem Punkt vom Namen der 
Variable getrennt sind. Beispiel: 
ARexx: Matrix.1.2=46 
BASIC: Matrix(l,2)=46 
Wie bei BASIC sind auch Varia¬ 
blen als Index erlaubt: 

Eins=l 

Matrix.Eins.2=46 

Die Schleifenkontrollstrukturen 
von ARexx sind komfortabler als 


tionen von ARexx sind wesentlich 
vielseitiger als die von BASIC. So 
gibt es Funktionen, die Strings 
zentrieren, Leerzeichen entfernen, 
Zeichenfolgen umdrehen, ein bis n 
Wörter eines Satzes liefern oder lö¬ 
schen sowie komplexe Zeichensu¬ 
che durchführen. 

Die numerischen Funktionen 
bestehen im wesentlichen aus 
Routinen für die Umwandlung von 
Binär- und Hexadezimalzeichen¬ 
folgen in ihre dezimalen Äquiva¬ 
lente und zur Bitmanipulation 
(Boolesche Verknüpfung, Set¬ 
zen/Löschen einzelner Bits). Trigo¬ 


nometrische und mathematische 
Funktionen gibt es nicht. 

Ein- und Ausgaben erfolgen 
zum einen an das Fenster, von dem 
das Programm gestartet wurde (in 
der Regel die Shell) oder in eine 
Datei. Durch Angabe einer Consol- 
fensterbeschreibung (z.B. »CON: 
0/0/300/1OO/Rexx-Fenster *," W"«) 
statt eines Dateinamens kann man 
mit den Dateiaus- und -eingabe- 
befehlen auch auf ein entspre¬ 
chendes Workbenchfenster Daten 
ausgeben. Die Dateibefehle lesen 
bzw. schreiben ein Zeichen oder 
eine Zeile. EXISTS() prüft, ob die 
angegebene Datei vorhanden ist. 
ARexx kann nur sequentielle Da¬ 
teien verwalten. 

Externe Funktionsbibliotheken 
erweitern den Befehlsumfang von 
ARexx. Leider akzeptiert der Inter¬ 
preter die Systembibliotheken des 
Amiga nicht direkt, sondern nur 
speziell für diesen Zweck erweiter¬ 
te Versionen. Im Lieferumfang von 
OS 2.0 ist die »RexxSupport.libra- 
ry« enthalten. Dessen Funktionen 
fordern Systemspeicher an bzw. 
geben ihn frei, öffnen und schlie¬ 
ßen Message-Ports und geben In¬ 
haltsverzeichnisse (LIST oder DIR- 
Format) aus. Die »RexxArplib.libra- 
ry« (auf der Diskette von [1]) enthält 
Intuition-und Zeichenfunktionen. 

Eine letzte Möglichkeit zur Er¬ 
weiterung von ARexx sind Anwen¬ 
derprogramme mit entsprechen¬ 
der Schnittstelle (z.B. BECKERtext 
II, CygnusED, DigiPaint, DigiView, 
Superbase). Wenn ein Programm 
nur Kommandos für den Aufruf der 
Menüfunktionen zur Verfügung 
stellen würde, wäre schon eine 
weitgehende Programmierbarkeit 
möglich. Perfekt würde es, wenn 
man auch die Funktionen, die das 
Programm bei Eintreffen eines 
Mausklicks ausführt, über ARexx 
aufrufen könnte. 

■ ARexx ist mindestens genauso 
langsam wie BASIC und kann da¬ 
mit andere höhere Programmier¬ 
sprachen kaum ersetzen. Un¬ 
schlagbar ist der Interpreter aller¬ 
dings als Ersatz für die Shell- 
Skriptsprache und bei der Makro¬ 
programmierung von Anwender¬ 
programmen. Wenn Sie ein Pro¬ 
gramm kaufen wollen und die Aus¬ 
wahl zwischen zwei gleichwerti¬ 
gen Produkten haben, eins ohne 
und eins mit ARexx, dann ent¬ 
scheiden Sie sich für das letzte - 
auch wenn Sie nicht programmie¬ 
ren können. Man kann ja nie wis¬ 
sen. ■ 

Literaturhinweis 

[1J Malzan: ARexx-Programmierung; Markt & 
Technik Buchverlag 

[21 Häring: Amiga OS 2.0 Anwenderhand¬ 
buch; Mark & Technik Buchverlag 
(3) Kuhnert/Maelger/Schemmel: Amiga Profi 
Know-how; Data Becker 


218 


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A 


Ubranesi ARP & BASIC 

DEBÜT EINES TRAUMPAARS 


Endlich: Die vernünftige Alternative für den Einbau 
eines File-Requesters in BASIC-Programme ist da. 
Das Zauberwort: ARP, öffne dich! 




ion.info 
definitions 


ffiöHPrefs 

sDH0,info 
LOTTOsfenerator 

Dr awer DF 0: 
File | 



File-Requester 


Ein 30 Zeilen langes BASIC-Programm 


von Ilse und Rudolf Wolf 


D er Begriff ARP (AmigaDOS 
Resource Project) steht für 
die Bestrebungen einer 
Gruppe amerikanischer 
Programmierer um Charlie Heath, 
die Leistungsfähigkeit des Amiga¬ 
DOS entscheidend zu verbessern. 
ARP ist Public Domain, die Pro¬ 
grammierer behalten sich jedoch 
alle Rechte vor. 

Die Befehle des ARP 1.3 erset¬ 
zen viele des AmigaDOS 1.3 durch 
neu geschriebene Kommandos. 
Sie sind kürzer und schneller, bie¬ 
ten einen flexiblen Einsatz von Jo¬ 
kern (Platzhaltern) und besitzen 
viele Zusatzfunktionen. 

Für den Einsatz der ARP-Be- 
fehle braucht man die »arp.libra- 
ry«. Sie enthält einige auch für 
BASIC-Programmierer nützliche 
Routinen. BASIC sucht in der Datei 
»arp.bmap« Informationen dar¬ 
über, wo sich welche Funktion in 
der Library befindet. Das BASIC- 
Programm ConvertFD erzeugt die 
»Bitmap-Datei« aus der Datei 
»arp_lib.fd«. Wie das funktioniert, 
ist in der Textdatei »AboutBmaps« 
beschrieben (siehe auch [1]). Der 
Text befindet sich zusammen mit 
ConvertFD im Verzeichnis »Basic- 
Demos« auf der Extras-Diskette. 
Die FD-Datei finden Sie auf der 
Dokumentations-Diskette zu ARP 
1.3 1 ). 

^ Wir danken Ing. Eduard Maczejka (Commo- 
dore-österreich) für die Beschaffung der ARP- 
Dokumentation. Um unseren Lesern eine Be¬ 
zugsmöglichkeit zu bieten, wurde die Diskette 
auf Anregung von Commodore-Österreich in 
das PD-Vertriebsprogramm der A.P.S-elec- 
tronic/Steimbke und M.A.R. Computer/Wien 
aufgenommen. 


Für die in diesem Artikel vorge¬ 
stellten Programme »DigiPlayer« 
und »DateStamps« benötigen Sie 
weiterhin die »exec.bmap« und 
»dos.bmap«. Sie finden beide auf 
der Extras-Diskette. Zur Erinne¬ 
rung: Die »arp.library« und alle 
».bmaps« gehören ins logische 
Laufwerk 2 ) »libs« (normalerweise 
das Verzeichnis »libs« der Work- 
bench). 


Die Programmierung eines File- 
requesters mit BASIC-Befehlen ist 
aufwendig. Durch Einsatz der 
Funktionen »FileRequest« und 
»TackOn« aus der »arp.library« 
bleibt ein 30-Zeilen-Programm 
übrig. 

2 ) Ein logisches Laufwerk ist ein Verzeichnis, 
dem mit ASSIGN ein weiterer Name zugewie¬ 
sen wurde. Auf das Verzeichnis können Sie da¬ 
nach genauso wie auf eine Diskette mit dem 
Namen zugreifen (Beispiel: dir libs:). 


»FileRequest« bekommt die 
Adresse eines Datenbereichs der 
Struktur »FileRequest« überge¬ 
ben. Die Parameter schreiben wir 
dort hinein mit dem POKE-Befehl, 
dessen Variationen unterschied¬ 
lich viel Speicherstellen ändern: 

Byte -> POKE 

Wort (2 Byte) -> POKEW 

Langwort (4 Byte) -> PÖKEL 

Den Aufbau der Struktur sehen 
Sie im Listing »Bootstrap«. Wir re¬ 
servieren den Speicher mit der 
(nur für den ARP-Requester be¬ 
stimmten) Funktion »ArpAlloc- 
Freq«; dessen Freigabe am Pro¬ 
grammende übernimmt »Free- 
Trackedltem«. Die Syntax: 
buffer&=ArpAllocFreq& 

»bufferÄ« enthält nach dem Auf¬ 
ruf die Adresse des angeforderten 
Speicherbereichs oder Null, wenn 
kein Speicher frei war. 
FreeTrackedItem(buffer&) 
liefert keinen Rückgabewert und 
braucht daher nicht deklariert zu 
werden. Der Parameter ist die An¬ 
fangsadresse des Variablenbe¬ 
reichs. 

Die von ArpAllocFreq gelieferte 
Adresse übergeben wir an FileRe¬ 
quest: 

result&=FileRequest(buffer&) 

Die Funktion erzeugt den Filere- 
quester und liefert folgende Ergeb¬ 
nisse: 

□ Ist der Rückgabewert (resultÄ) 
null, wurde das Schließsymbol 
oder der CANCEL angeklickt. 

□ Die String-Variable frDir$ ent¬ 
hält das Verzeichnis, in welchem 
sich die ausgewählte Datei befin¬ 
det, und in frFile$ wird der Datei¬ 
name abgelegt. 


DECLARE FUNCTION FileRequest8r() LIBRARY 
DECLARE FUNCTION ArpAllocFreq&() LIBRARY 
LIBRARY "arp.library* 

titel$="Welches File LADEN?" 

ArpRequester titel$,selected$,resultfc 
LIBRARY CLOSE 

IF result& THEN 
CHAIN selected$ 

END IF 
END 

SUB ArpRequester (frHail$,selected$,resul 
t&) STATIC 

buffer&=ArpAllocFreq& 


IF buffer&=0 THEN 

ERROR 7 

ELSE 

frHail2$=frHail$+CHR$(0) 

frFile$=" "+CHR$(0)+SPACE$(32) 

frDir$ = "DFO: "+CHR$(0)+SPACE$(64) 

'Zeiger auf Titeltext 

PÖKEL buffer&, SADD(frHail2$) 

'Zeiger auf Filenamen 

PÖKEL buffer&+4, SADD(frFile$) 

'Zeiger auf Directory 

PÖKEL buffer&+8, SADD(frDir$) 

'Zeiger auf WindowStruktur 

PÖKEL buffer8n-12,WINDOW(7) 

'IDCMP-Flags 

POKE buffer&+16,8+16+32+64 
POKE buffer&+17,0 


PÖKEL buffer&+18,0 
PÖKEL buffer&+22,0 

result&=FileRequest&(buffer&) 

IF result& THEN 

CALL TackOn(SADD(frDir$),SADD(frFil 

e$» 

dlen*=INSTR(frDir$,CHR$(0)) 
selected$=LEFT$(frDir$,dlen*-l) 

END IF 

CALL FreeTrackedItem(buffer&) 

END IF 
END SUB 


Bootstrap 


I BASIC-Software 
laden per Mausklick 


220 


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A 

WISSEN 



/x 

PROGRAMMIEREN 




Eingestellte Systenzeit: 

Welches Laufwerk DF? 1 

Disketten-Nane: ARP 

29-Jan-91 

»|Of 

* 08:32:12 

Diskette fornatiert an! 

Sunday 

# 15:41:34 

Letzter Schreibzugriff an! 
Ok 

Today 

* 07:40:46 

1 


■b 


Ausgabe 


I Alte oder neue Diskette? Das ist die Bild¬ 
schirmausgabe von »DateStamp« 


Mit der ARP-Funktion »TackON« 
werden frDir$ und frFile$ zu einem 
Pfad verbunden und damit evtl, er¬ 
forderliche »:« und »/« ergänzt. Das 
Ergebnis befindet sich in frDir$. 

Wir haben den Ablauf in die 
SUB-Routine »ArpRequester« (Li- 
sting »Bootstrap«) integriert. Der 
Aufruf sieht so aus: 

ArpRequester frHail$,selected$,res 
ult& 

Die String-Variable frHail$ ent¬ 
hält den Text für die Titelzeile (Bei¬ 
spiele: »Datei laden« oder »Datei 
speichern«). Über die beiden an¬ 
deren Variablen gibt die Routine 
das Ergebnis zurück: selected$ 
enthält Suchpfad und File-Namen, 
result& ist null, wenn der Symbol¬ 
taster CANCEL angeklickt wurde. 
Die Bedienung solcher Requester 
dürfte jedem Amiga-Anwender 
klar sein. Zwei der vielen Anwen¬ 
dungen hier ausführlicher: 

□ Bootstrap: Wie oft haben Sie 
sich schon bei der Eingabe eines 
Programmnamens vertippt? Mit 
dem Autostartprogramm »Boot- 
Strap« zum ARP-Filerequester ist 
das Schnee von gestern, unser 
»Stiefelknecht« ist eine komforta¬ 
ble Laderoutine für tippfaule 
Mausfans. 


Weil die letzte Zeile die CHAIN- 
Anweisung enthält, wird das Lade¬ 
programm nach dem Ablauf ge¬ 
löscht und durch das ausgewählte 
Programm ersetzt. Sie sollten 
»Bootstrap« daher sofort nach dem 
Abtippen speichern. Vergessen 
Sie es, erinnert BASIC daran. 

□ Digisound-Player: In unserem 
zweiten Einsatz für den ARP- 
Filerequester laden wir Daten in 
den Computer. Typisches Beispiel 
dafür ist ein Digisound-Player. Auf 
PD-Disketten gibt es jede Menge 
digitalisierter Sounds. Soundsam- 
ples sind in der Regel als Dump 


(nur Sound-Daten) oder im Format 
8 SVX (IFF) gespeichert. Für das 
Abspielen der Dateien ist das For¬ 
mat meist unbedeutend. 

AmigaBASIC kann auch digitali¬ 
sierte Sounds oder Musik abspie¬ 
len. Grundsätzlich gibt es dafür 
zwei Möglichkeiten: mit Hilfe des 
Audio-Devices oder die Program¬ 
mierung der Audio-Register. Wir 
haben die letzte Methode beim 
»DigiPlayer« angewandt, weil das 
in BASIC einfacher ist. Das Pro¬ 
gramm ist in erster Linie als An¬ 
wendungsbeispiel des ARP-File- 
requesters gedacht - wir verzich¬ 


ten deshalb auf eine ausführliche 
Dokumentation. 

Die Audio-Hardware erwartet die 
Grundfrequenz eines Klangs nicht 
in der üblichen Form als Schwin¬ 
gungen pro Sekunde, sondern als 
deren Kehrwert, also als Periode, 
was in der Fachliteratur als 
Sample-Period bezeichnet wird (in 

C-Strukturen als ioa_Period). Die 

Frequenz bezeichnet man dort 
meist als Sampling-Rate oder 
SamplesPerSecs. Die SamplePe- 
riod bestimmt im wesentlichen die 
Geschwindigkeit und Tonhöhe 
beim Abspielen der Sound-Daten. 
Vergleichbar ist die SamplePeriod 
mit der Abspielgeschwindigkeit 
eines Magnetbandes. 

Bei der Ausgabe eines Sound¬ 
files über DMA-Kanäle spielt auch 
die Hardware eine Rolle (DMA = 
Direct Memory Access). Pro Ra¬ 
sterzeile wird jedem Audiokanal ei¬ 
ne Zeitspanne zugebilligt, in der 
ein Wort (2 Byte) ausgegeben wird. 
Die Hardware kann derzeit eine 
Sampling-Rate von maximal 28867 
Byte verkraften. Das ergibt für die 
SamplingPeriod einen Mindestwert 
von 124 und den Höchstwert 
65535. Wird die Sample-Period 
kleiner als 124, kommt es vor, daß 


DECLARE FUNCTION AllocMem& LIBRARY 
LIBRARY "exec.library" 

DECLARE FUNCTION xOpen& LIBRARY 
DECLARE FUNCTION xReadSc LIBRARY 
LIBRARY "dos.library" 

DECLARE FUNCTION FileRequest&() LIBRARY 
DECLARE FUNCTION ArpAllocFreq&() LIBRARY 
LIBRARY "arp.library" 

titel$="Sound laden" 

ArpRequester titel$,filename$,result& 

IF result&=0 THEN END 

INPUT "Sample Period: ";speed$ 

IF speed$=" " THEN 
samleperiod*=360 
ELSE 

samleperiod*=VAL(speed$) 

END IF 

PRINT " BITTE WÄHLEN:' 

PRINT ' 1- One Shot (1 x spielen)" 

PRINT " 2- Endlosschleife spielen" 
Keycheck: 

q$=INKEY$: IF q$=" THEN Keycheck 
PlaySound filename$,samleperiod*,q$ 
SoundOFF 
LIBRARY CLOSE 
END 

SUB PlaySound (filename$,audper*,q$) STAT 
IC 

SHARED Mem&,filelen& 

OPEN filename$ FOR INPUT AS 1 
filelen&=LOF(l) ' Dateilänge holen 
CLOSE 1 

'Abspieldauer berechnen 
buscycles=.000000279365 # 
dauer=filelen8t*audperjC*buscycles 
'Speicher för Sound-Daten 
Mem&=AllocMem& (filelen&,65538&) 


IF Mem8c=0 THEN ERROR 7 
'Sound-Daten laden 
filename$=filename$+CHR$(0) 
filehandle&=x0pen& (SADD(filename$),100 
5) 

IF filehandle&=0 THEN 
FreeMem& Mem&,filelen& 

ERROR 53 
END IF 

suc&=xRead& (filehandle&,Mem&,filelenfit) 


xClosefc filehandle& 

' Audio-Register Kanal 0 fuellen P0KEW 
14676118&,1 
'DMAC0N 

PÖKEL 146761288t, Mem8t 'AUD0LCH POKEV 
146761328c, filelen&/2 ' AUD0LEN 
P0KEW 146761348c, audper* 'AUD0PER 
P0KEW 14676136&,64 'AUD0V0L 
P0KEW 14676118&, 332818c 
C0L0R 3 

IF q$="1" THEN 
PRINT " One shot" 
z=TIMER+dauer 
WHILE TIMER< z:WEND 
ELSE 

PRINT " Sound-STOP mit Mausklick" 

WHILE M0USE(0)=0:WEND 
END IF 
C0L0R 1:CLS 
END SUB 


SUB SoundOFF STATIC 
SHARED Mem8c,filelen8c 
P0KEW 146761188c, 1 
FreeMem8c Mem8c,filelen8c 
END SUB 


SUB ArpRequester (frHail$,selected$,resul 
t8c) STATIC 

buffer8t=ArpAllocFreq8t 
IF buffer8c=0 THEN 
PRINT " Kein Speicher frei!":END 
END IF 

' Texte im Filerequester 
frHail$=frHail$+CHR$(0) 
frFile$=" * +CHR$(0)+SPACE$(32) 
frDir$ = "DF0: *+CHR$(0)+SPACE$(64) 

' Filerequest-Struktur anlegen 
'Zeiger auf Titeltext 
PÖKEL buff er 8c, SADD(frHail$) 

'Zeiger auf Filenamen 
PÖKEL buffer8c+4, SADD(frFile$) 

'Zeiger auf Directory 
PÖKEL buffer8c+8, SADD(frDir$) 

'Zeiger auf WindowStruktur 
PÖKEL buffer&+12,WINDOW(7) 

'IDCMP-Flags 

P0KE buffer8c+16,8+16+32+64 
POKE buffer8t+17,0 
PÖKEL buffer8c+18,0 
PÖKEL buffer8c+22,0 

' ARP-Filerequester aufrufen u. auswerten 
result8c=FileRequest&(buffer8c) 

IF resultfc THEN 

' Suchpfad u. Filenamen verknöpfen 
CALL TackOn(SADD(frDir$),SADD(frFile$)) 
dlen*=INSTR(frDir$,CHR$(0)) 
selected$=LEFT$ (frDir$, dlenjt-l) 

END IF 
cleanup: 

CALL FreeTrackedItera(buffer8c) 

END SUB 


DigiPlayer 


I AmigaBASIC 
spielt digitalisierte Soundfiles ab 


222 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


















Mehr Speed. 
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Arniga is a registered trademark of Comniodore Amiya, Inc. 



WISSEN 


PROGRAMMIEREN 


ein Datenwort zweimal ausgege¬ 
ben wird, weil das nächste nicht 
mehr rechtzeitig gelesen werden 
konnte. Brauchbare Werte liegen 
im Bereich von 200 bis 500. 

Die Bedienung des »DigiPlay- 
ers« ist einfach: Sie wählen das 
Soundfile mit dem ARP-Filereque- 
ster aus und geben die gewünsch¬ 
te Abspielgeschwindigkeit (Sam- 
plePeriod) ein. Bestätigen Sie die 
Anforderung nur mit < Return >, 
verwendet das Programm den 
Wert 360. Wählen Sie »One Shot«, 
wenn Sie das Soundsample nur 
einmal hören wollen. Sie können 
den Digisound auch endlos wie¬ 
derholen lassen. 

□ ArpDatum: Die Funktion DATE$ 
von AmigaBASIC liefert das Datum 
im US-Format (mm-dd-yyyy). Die¬ 
se Form ist für uns Europäer unge¬ 
wohnt und wird deshalb manchmal 
falsch interpretiert. Die Funktion 
»StamptoStr« der »arp.library« ist 
wesentlich flexibler, denn sie bietet 
die Wahl zwischen vier Varianten: 

AmigaDOS: dd-mmm-yy (mmm 
= englische Abkürzung des Mo¬ 
natsnamen) 

International: yy-mm-dd 

USA: mm-dd-yy (wie DATE$, je¬ 
doch mit yy statt yyyy) 

Kanada: dd-mm-yy 

In der SUB-Routine »ArpDatum« 
setzen wir die Funktion ein. Außer 
»StamptoStr« benötigen wir noch 
»DateStamp«. Die Routine der 
»dos.library« ermittelt Datum und 
Uhrzeit. Der übergeben wir die 
Adresse einer Tabelle aus drei 
Langwörtern. Das erste Langwort 
enthält die Anzahl der seit dem 
1.1.1978 vergangenen Tage, das 
zweite die seit Mitternacht vergan¬ 
genen Minuten und das dritte die 
in dieser Minute abgelaufenen Se¬ 
kunden. 

StamptoStr wertet die von der 


□| ArpDatun 


ArpDatun Sti'Date$ .Sti'Tine$, dfornat’/., dflagsx 
datefornatz dateflass 1 / StrDate$ StrTineS 

0 AnisaDOS 0 

0 1 

1 Internat. 0 

1 1 

2 USA 0 

2 i 

3 Kanada 0 

3 1 

Ok 

1 

03-Feb-9i 10:10:11 
Today 10:10:12 
91-02-03 10:10:12 
Today 10:10:12 
02-03-91 10:10:12 
Today 10:10:12 
03-02-91 10:10:12 
Today 10:10:12 

“b 

Zeit läuft 

Vier Möglichkeiten der Datumsausgabe bietet 


die Funktion »StamptoString« der »arp.library« 


DateStamp-Funktion gelieferten 
Daten aus. Dazu muß ein Varia¬ 
blenbereich der Struktur Date an¬ 
gelegt werden, die wie folgt aufge¬ 
baut ist: Die ersten drei Langwörter 
füllt DateStamp. Das folgende 
Byte bestimmt das bereits be¬ 
schriebene Ausgabeformat, das 
nächste, ob der Tag (wie in Amiga¬ 
DOS) durch Tomorrow, Yesterday 
oder den Namen des Wochentags 
ersetzt werden soll. Die erforder¬ 
lichen Werte sind aus Listing »Arp¬ 
Datum« ersichtlich. 

Die letzten drei Langwörter in 
der Struktur enthalten die Adres¬ 
sen der Zeichenkettenvariablen, in 
die StamptoStr die Strings für Tag, 
Minute(n) und Sekunde(n) füllt. 
Weil Zeichenketten vor der ersten 
Zuweisung durch BASIC 0 Byte 
lang sind, müssen wir sie vor dem 
Anlegen des Date-Parameterbe¬ 
reichs mit Leerzeichen als Platz¬ 
halter auf die benötigte Länge brin¬ 
gen. 

Den für den Variablenbereich er¬ 
forderlichen Speicher holen wir 


uns mit »ArpAlloc«. Diese Funktion 
benötigt als Parameter lediglich 
die Anzahl zu reservierender By¬ 
tes. Wir haben den Algorithmus in 
die SUB-Routinen »ArpDatum« ge¬ 
packt. Eine Anwendung zeigt der 
Demo-Teil. Er gibt sämtliche Va¬ 
rianten des Datums aus. 

DateStamps: Dieses Programm 
zeigt eine weitere Anwendung der 
SUB-Routine ArpDatum ~ aller¬ 
dings in modifizierter Form, um 
nicht nur die Systemzeit, sondern 
auch die »Datumsstempel« einer 
Diskette im Klartext auszugeben. 

Auf jeder Diskette trägt das Be¬ 
triebssystem im Root-Block das 
Datum und die Zeit der Disketten¬ 
formatierung sowie der letzten 
Diskettenänderung ein. In jedem 
User-Directory-Block und jedem 
File-Header-Block hält es Datum 
und Zeit der Dateianlage fest, und 
zwar in je einem Langwort die Ta¬ 
ge, Minuten, Sekunden. Gezählt 
wird seit dem 1.1.1978 ab Mitter¬ 
nacht (0 Uhr). Dieses Datum liefert 
in allen Langwörtern den Eintrag 


Null, und das wird vom System mit 
der Meldung 

<unset> 

interpretiert. Als frühestes Datum 
akzeptiert der Amiga somit den 
2-jan-78. 

Um eine Sicherheitskopie vom 
Original zu unterscheiden, sollten 
Disketten beschriftet werden. Fehlt 
die Beschriftung, braucht man 
Datum und Uhrzeit des letzten 
Schreibzugriffs. Um Originalko¬ 
pien (z.B. mit DISKCOPY herge¬ 
stellte) dem Original zuzuordnen, 
braucht man Datum und Uhrzeit 
der Formatierung. Der CLI- bzw. 
Shell-Befehl LIST gibt lediglich das 
Erstellungs-Datum von Verzeich¬ 
nissen und Dateien aus. Das 
Formatierungs-Datum und den 
letzten Schreibzugriff liefert unser 
Programm »DateStamps« dazu. 

Die Bedienung ist einfach, denn 
Sie geben nur die Nummer des 
Diskettenlaufwerks ein. Zugelas¬ 
sen sind die Ziffern 0 bis 3. Um das 
Programm nicht unnötig aufzublä¬ 
hen, haben wir auf aufwendige 
Fehlerabfragen und eine grafische 
Oberfläche verzichtet. 


03 


ASIC 

spielt 


Sound-Player 


DateStamps liefert die Datums¬ 
einträge 

- aus der Systemzeit: Datum und 
System uhrzeit 

- von der Diskette: Datum und 
Uhrzeit der Diskettenformatierung 
bzw. des letzten Schreibzugriffs 

Aufgaben der Ein- und Ausgabe 
erledigen im Amiga Devices, das 
sind Hardwaretreiberprogramme. 
In unserem Fall liest das »track- 


DECLARE FUNCTION ArpAlloc&() LIBRARY 

PRINT TAB(24);StrDate$;TAB(36);Strtim 

PÖKEL buffer&+l4,SADD(StrDay$) 

LIBRARY 'arp.library" 

e$ 

PÖKEL buffer&+18,SADD(StrDate$) 

LIBRARY "dos.library" 

NEXT dflagst 

PÖKEL buffer&+22,SADD(Strtime$) 

1 dateformatt: 

NEXT dformatt 

1 Die von DateStamp gelieferten 

1 0 = AmigaDOS dd-mmm-yy 

LIBRARY CLOSE 

’ Langworte in die Date-Struktur 

’ 1 = International yy-mm-dd 

END 

1 uebertragen und mit der ' 

* 2 = USA mm-dd-yy 

DATA AmigaDOS, * *,Internat., " " ,USA, " " ,Kana 

StamptoStr-Funktion dekodieren 

’ 3 = Kanada dd-mm-yy 

da," " 

CALL DateStamp(buffer&) 'DOS-Funktion 

* dateFlagst: 


CALL StamptoStr(buffer&) 'ARP-Funktion 

’ 0 = Ausgabe im Format dateFormatt 

SUB ArpDatum(StrDate$,Strtime$,dateFormat 

• CHR$(0) entfernen dlen*=INSTR 

1 1 = Substituiton durch Today,Tomorrow 

t,dateFlagst) STATIC 

(StrDate$,CHR$(0)) 

PRINT "ArpDatum StrDate$,StrTime$,dformat 

size&=30& • Puffer bereitstellen 

StrDate$=LEFT$(StrDate$,dlent-l) 

*,dflagst" 

buffer&=ArpAlloc&(size&) 

t lent=INSTR(Strtime$,CHR$(0)) 

PRINT "dateformatt dateflagst"; 

IF buffer8t=0 THEN ERROR 7 

Strtime$=LEFT$(Strtime$,tlent-l) 

PRINT TAB(24); "StrDate$" ;TAB(36); "StrTime 

1 ARP-Date-Struktur anlegen 

cleanup: 

$" 

StrDays$=SPACE$(10)+CHR$(0) 

CALL FreeTrackedItem(buffer&) 

PRINT STRING$(43,"-") 

StrDate$=SPACE$(10)+CHR$(0) 

END SUB 

FOR dformatt=0 TO 3 

Strtime$=SPACE$(10)+CHR$(0) 


F0R dflagst=0 TO 1 

PÖKEL buffer&, 0 


ArpDatum StrDate$,Strtime$,dforraatt,d 

PÖKEL buffer&+4, 0 


flagst 

READ txt$ 

PÖKEL buffer&+8, 0 

POKE buffer&+12,dateFormatt 

r’fi ARPDatum 

PRINT dformatt;txt$;TAB(14);dflagst; 

POKE buffer&+13,dateFlagst 

Wenn schon, dann europäisch. 


224 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 














ON ERROR GOTO BearbeiteFehler 
DECLARE FUNCTION AllocMemi LIBRARY 
DECLARE FUNCTION FindTask& LIBRARY 
DECLARE FUNCTION OpenDevice* LIBRARY 
DECLARE FUNCTION DolO* LIBRARY 

LIBRARY "exec.library" 

LIBRARY "arp.library" 

LIBRARY "dos.library" 

memtype&=2)l6+3 

ALLOCATE 6l2&,merntype&,bufferl& 

ALLOCATE 30&,memtype&,buffer2& 

PRINT 

PRINT * Eingestellte Systemzeit: "; 
DateStamp(buffer2&) 1 DOS-Funktion 
days8c=PEEKL(buffer2&) 
mins&=PEEKL(buffer2&+4) 
secs&=PEEKL(buffer2&+8) 
datFormat*=0 : datFlags*=0 
GOSUB ArpDatum 

PRINT 

INPUT " Welches Laufwerk DF";laufv* 

PRINT 

' Zeiger auf ReplyPort- und DiskExtlO-Str 
uktur 

replyport&=bufferl&+512 
IOextTD&=bufferl&+562 
' Port anlegen 
Task&=FindTask&(0) 

PÖKEL replyport&+l6,Task& 

PÖKEL IOextTD8r+l4,replyport& 
AddPort(replyport&) 

' trackdisk.device oeffnen 
devName$= " trackdisk. device * +CHR$(0) 
succ &=OpenDevice* (SADD(devName$), laufw*, I 
0extTD&,0) 

IF succ&< >0 THEN PRINT 
"OpenDevice mißlungen!" 

ERROR 255 
END IF 

• I/O-Struktur fuellen 

POKEW I0extTD&+28,2 1 Kommando <lesen > 

POKE I0extTD&+30,0 ' io.Flags 

' Anzahl zu lesender Bytes 

PÖKEL I0extTD&+36,512 

•Zeiger auf Datenpuffer 

PÖKEL I0extTD8r+40, bufferl& 

• Offset (880*512) 

PÖKEL IOextTD&+44,450560& 


' Root-Block in den Puffer lesen 
' Kommando ausfuehren 
status*=DoIO*(I0extTD&) 

IF status*<>0 THEN 
PRINT " StatusErrorREAD: " ;Status* 

ERROR 255 
END IF 

• Kommando < Motor aus> 

POKEW I0extTD&+28,9 

• Anzahl zu lesender Bytes 
PÖKEL I0extTD&+36,0 

' Kommando ausfuehren 
status*=DoI0* (I0extTD&) 

IF Status*< >0 THEN 
PRINT " StatusErrorOFF:";Status* 

ERROR 255 
END IF 

' Disketten-Namen lesen 
namlen*=PEEK(bufferl&+432)+432 
PRINT " Disketten-Name: "; 

COLOR 3 

FOR i*=433 TO namlen* 

PRINT CHR$(PEEK(bufferl8c+i*)); 

NEXT i* 

PRINT:COLOR 1 

PRINT " " ;STRING$(48, "-") 

PRINT * Diskette formatiert am: "; 

offset*=512-7*4 
days&=PEEKL(bufferl&+offset*) 
minsfit =PEEKL(bufferl&+offset*+4) 
secs&=PEEKL(bufferl&+offset*+8) 
datFormat*=0:datFlags*=l 
GOSUB ArpDatum 

PRINT " Letzter Schreibzugriff am: "; 

offset*=512-23*4 

days&=PEEKL(bufferl&+offset*) 

mins&=PEEKL(bufferl&+offset*+4) 

secs&=PEEKL(bufferl8c+offset*+8) 

datFormat*=0:datFlags*=l 

GOSUB ArpDatum 

CleanUp: 

' Device schliessen 

IF IOextTD& THEN CALL CloseDevice(IOext TD&) 

• Port aus Liste entfernen 

IF replyport& THEN CALL RemPort(replypo 

rt&) 

' Speicher freigeben u. Bibliothek schl 
iessen IF bufferl& THEN CALL FreeMem& (buffer 
1 &, 612 &) 


IF buffer2& THEN CALL FreeMem& (buffer2 
&,30&) 

LIBRARY CLOSE 
END 

ArpDatum: 

'ARP-Date-Struktur fuellen 
StrDays$=SPACE$(10)+CHR$(0) 

StrDate$=SPACE$(10)+CHR$(0) 

StrTime$=SPACE$(10)+CHR$(0) 

PÖKEL buffer2&, days& 

PÖKEL buffer2&+4, mins& 

PÖKEL buffer2&+8, secs& 

POKE buffer2&+12,datFormat* 

POKE buffer2&+13,datFlags* 

PÖKEL buffer28r+l4, SADD(StrDay$) 

PÖKEL buffer28t+18,SADD(StrDate$) 

PÖKEL buffer2&+22,SADD(StrTime$) 

• In Strings umwandeln 
StamptoStr(buffer2&) • ARP-Funktion 
' CHR$(0) entfernen 
dlen*=INSTR(StrDate$,CHR$(0)) 
StrDate$=LEFT$(StrDate$,dlen*-l) 
tlen*=INSTR(StrTime$,CHR$(0)) 
StrTime$=LEFT$(StrTime$,tlen*-l) 

' Ausgabe 

PRINT * ";StrDate$;TAB(40);"* ";StrTime$ 
RETURN 

BearbeiteFehler: 

IF ERR=53 THEN 

PRINT " Dieses Programm benötigt die:" 
PRINT " arp.-, exec.-, dos.library" 
PRINT " und die .bmap-Dateien !!!" 

ELSE 

PRINT " Fehlernr.: " ;ERR 
END IF 
GOTO CleanUp 

SUB ALLOCATE(size&,type&,adress&) STATIC 
adress&=AllocMem&(size&,type&) 

IF adress&=0 THEN ERROR 7 
END SUB 


DateStamps 


den Datumsstempel. 


disk.device« den Rootblock der 
Diskette. Weil AmigaBASIC dafür 
keine Befehle besitzt, nutzen wir 
Funktionen der »exec.library, die 
am Programmbeginn zu deklarie¬ 
ren sind. Den Speicher für die 
Variablenbereiche und Datenpuf¬ 
fer liefert »AllocMem« derselben 
Systembibliothek. 

Das trackdisk.device meldet 
dem aufrufenden Programm, 
wenn es eine Operation beendet 
hat. Mit »AddPort« legen wir einen 
Briefkasten dafür an. Die Exec- 
Funktion benötigt die Angabe, wel¬ 
chem Task - in diesem Fall ist das 
unser Programm bzw. AmigaBA¬ 
SIC - der Briefkasten zugeordnet 
werden soll. Diese Information lie¬ 
fert uns »FindTask«, wenn wir der 
Funktion eine Null übergeben. Bei 
dieser Gelegenheit reservieren wir 
noch Platz für einen Variablenbe¬ 


reich der Struktur »DiskExtIO«. 
Dort erwartet das Device die Para¬ 
meter (unter anderem eine Be¬ 
fehlsnummer) für die auszuführen¬ 
de Operation. 

OpenDevice öffnet das track¬ 
disk.device. Der Funktion ist die 
Adresse des Device-Namens und 
die der Parameter zu übergeben. 
Im Variablenbereich haben wir alle 
Daten eingetragen, die für das Le¬ 
sen des Root-Blocks erforderlich 
sind: 

- das Kommando »lesen« 

- die Anzahl der zu lesenden 
Bytes, 

- die Adresse des Datenpuffers, 

- die Position (Offset) des Root- 
Block (= 880 x 512). 

DolO übergibt den Auftrag an 
das trackdisk.device und wartet 
auf die OK-Nachricht im Reply¬ 
Port. Danach könnte das Pro¬ 


gramm Weiterarbeiten, zuvor aber 
muß noch der Motor des Laufwerks 
abgeschaltet werden. Dazu schrei¬ 
ben wir das Kommando »Motor 
aus« in die l-/0-Struktur, und DolO 
tritt erneut in Aktion. 

Dann holen wir aus dem Daten¬ 
puffer die gewünschten Informa¬ 
tionen und speichern sie in den 
Variablen (days&, mins&, secs&). 
Jetzt kann das trackdisk.device ge¬ 
schlossen werden, RemPort ent¬ 
fernt den Briefkasten, FreeMemÄ 
gibt reservierten Speicher wieder 
frei. 

Die Auswertung der von der Dis¬ 
kette geholten Daten erfolgt mit 
dem in der SUB-Routine »Arp¬ 
Datum« 

beschriebenem Algorithmus, hier 
jedoch nicht als SUB- sondern als 
Unterprogramm realisiert, und oh¬ 
ne die Funktion DateStamp, weil 


die Date-Struktur mit den von der 
Diskette gelesenen Langwörtern 
bedient wird. Wir haben diese Va¬ 
riante gewählt, weil man damit so¬ 
wohl die Systemzeit als auch die 
Datumseinträge einer Diskette de¬ 
kodieren kann. 

Genug der Theorie. Am besten, 
Sie fangen gleich an. Speichern 
Sie die ARP-Library und die dazu¬ 
gehörige Bitmap-Datei ins Ver¬ 
zeichnis »libs« der Workbench. 
Wenn dort nicht mehr genug Platz 
ist, sollten Sie die Programme der 
Schublade Utilities auf eine zweite 
Diskette kopieren und danach den 
Inhalt von Utilities löschen. Inte¬ 
grieren Sie den Requester in Ihre 
Listings. Sie werden ein ganz neu¬ 
es Gefühl von BASIC-Komfort ken¬ 
nenlernen. pa 

[1] Norbert Spittenarndt: Zeichnen mit System. 
AMIGA-Magazin 11/91. Seite 99 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


225 










] 


WISSEN 


WORKSHOP 


DjjjcXejjajip^jjjijig^ FgJjje 1 

UND ER DRUCKT DOCH! 


von Rainer Haßmann 


W enn Sie mit BECKER- 
text II (kurz BT-II) ein 
Dokument drucken, 
sucht das Programm in 
einer Textdatei Informationen dar¬ 
über, wie der Drucker gesteuert 
wird, wie man also Fettdruck, Kur¬ 
siv, die Zeichensätze, Ränder und 
die anderen Druckerfunktionen 
aktiviert. Eine Datei mit diesem In¬ 
halt heißt »Druckeranpassung«. 
Sie verfügt neben den Steuerzei¬ 
chen über Angaben zu den im je¬ 
weiligen Modell vorhandenen Zei¬ 
chensätzen. Data Becker liefert für 
einige Drucker solche Dateien mit 
dem Programm. Was machen An¬ 
wender, für die keine Anpassung 
dabei ist? 

Die für solche Fälle vorhandene 
Standardanpassung liefert oft 
nicht die gewünschten Ergebnis¬ 
se. Wesentliche Steuerbefehle, die 
in der Regel jeder Drucker ver¬ 
steht, sind zwar vorhanden, aber 
es fehlen z.B. welche, um die ein¬ 
gebauten Zeichensätze zu aktivie¬ 
ren, und damit sind die Fonts über 
BT-II nicht nutzbar. 

Unser dreiteiliger Workshop 
zeigt schrittweise, wie Sie selbst ei¬ 
ne auf Ihren Drucker zugeschnitte¬ 
ne Druckeranpassung hersteilen. 
In diesem Artikel erklären wir die 
Installation der Druckeranpassung 
und die Schlüsselwörter der Druk- 
kerbeschreibung. In der nächsten 
Ausgabe folgt eine Beschreibung 
der Druckerzeichensätze und Pro¬ 
portionaltabellen. In der dritten 


robleme 
sind zum 
Lösen da 


Folge des Workshops lesen Sie, 
wie man die für Proportionalschrift 
erforderlichen Bildschirm-Fonts 
herstellt. Ihr Druckerhandbuch 
sollten Sie während des Studiums 
zur Hand haben, denn nur dort fin¬ 
den Sie die Angaben bzw. Steuer¬ 
zeichen, die wir für die Anpassung 
benötigen. 

Die meisten Drucker arbeiten in 
verschiedenen Betriebsarten. Der 
Epson-Modus bietet die meisten 
Funktionen und ist deshalb auch 
Grundlage der in diesem Work¬ 
shop aufgeführten Beispiele. Stel- 


Die Textverarbeitung BECKERtext II nutzt nicht alle 
Funktionen Ihres Druckers? Wir zeigen, wie Sie das 
Programm optimal an den Printer anpassen. 



Was treibt uns? 


Die Druckerfunktionen und die 
entsprechenden Steuerzeichen einer Druckeranpassung von 
BECKERtext II können Sie ganz einfach ändern 


len Sie sicher, daß dieser Modus 
bei Ihrem Drucker eingestellt ist. 
■ Installation der Druckeranpas¬ 
sung: Beim Start prüft BT-II zu¬ 
nächst, welcher Druckertreiber mit 
dem Systemeinsteller Preferences 
aktiviert wurde. Dessen Bezeich¬ 
nung erweitert das Programm um 
die Kennung ».prt« und sucht eine 
Datei dieses Namens, die dann ge¬ 
laden wird. Ist sie nicht vorhanden, 
sucht BT-II nach der Datei »Stan¬ 
dard.prt«. Findet es auch die nicht, 
endet der Programmablauf mit ei¬ 
ner Fehlermeldung. Sorgen wir al¬ 
so erst einmal dafür, daß Ihr spe¬ 
zieller Druckertreiber eingestellt, 
und die dazugehörige Druckeran¬ 
passung gefunden wird. 

Kopieren Sie den mit Preferen¬ 
ces eingestellten Treiber in die 
RAM-Disk und geben Sie ihm da¬ 
nach einen neuen Namen - die 
genaue Typenbezeichnung des 
Druckers ist am besten geeignet. 
Heißt der Treiber bereits so, setzen 
Sie den Präfix »BT_« davor. Dann 
kopieren Sie den Treiber wieder 
zurück ins Verzeichnis »devs:prin- 
ters«. Wir brauchen ihn später 
noch. 

Im Verzeichnis »prt« auf der 
zweiten Programmdiskette von BT- 


II befinden sich verschiedene An¬ 
passungen. Suchen Sie eine, die 
Ihrem Drucker am nächsten 
kommt: Bei einem 24-Nadel-NLQ- 
Drucker könnte z.B. die EpsonQ- 
Anpassung als Basis für eigene 
Anpassungen dienen. Für 9-Na- 
del-Drucker käme »EpsonX« in 
Frage. Da wir in diesem Workshop 
alle Eintragungen erklären, spielt 
Ihre Auswahl allerdings keine gro¬ 
ße Rolle. 

Laden Sie jetzt die von Ihnen 
gewählte Druckeranpassung als 
Text. Kombinieren Sie den Namen 
des umbenannten Druckertreibers 
und das Suffix ».prt« zum Dateina¬ 
men der Anpassung, und spei¬ 
chern Sie die Datei wieder im 
ASCII-Format in »prt«. Achten Sie 
bei der Auswahl des Namens dar¬ 
auf, daß dieser sich von der bisher 
verwendeten Anpassung unter¬ 
scheidet. Sonst wird die alte über¬ 
schrieben und damit gelöscht. 

■ Aufbau einer Druckeranpas¬ 
sung: Eine Druckeranpassung, 
also die Datei mit der Kennung 
».prt«, besteht aus vier Abschnit¬ 
ten: 

- Beschreibung des Druckers mit 
Name, Auflösung, Initialisierungs¬ 
und Steuersequenzen 


- Beschreibung der im Drucker 
eingebauten Zeichensätze 

- Tabellen mit den Zeichenbreiten 
der Proportional-Fonts 

- Übersetzungstabelle für die Kon¬ 
vertierung bestimmter Amiga- 
Zeichen (Umlaute und Sonderzei¬ 
chen) in Druckerzeichen 

Dabei ist folgende Schreibweise 
zu beachten: Schlüsselworte be¬ 
ginnen mit einem Punkt. Leerzei¬ 
len sind generell erlaubt. Das gilt 
nicht innerhalb der Proportional- 
und Zuordnungstabellen. Zeilen, 
die mit einem Stern »*« beginnen, 
interpretiert BT-II als Kommentar. 
Die Zeichenfolgen hinter den 
Schlüsselworten bestehen aus nu¬ 
merischen Werten von 0 bis 255, 
einzelnen Zeichen in Hochkom¬ 
mata und/oder Textstrings in An¬ 
führungszeichen -jeweils getrennt 
durch ein Komma. Jede Zeile ist 
mit einem < Return > abzuschlie¬ 
ßen. 

■ Die Druckerbeschreibung: La¬ 
den Sie die auf Ihren Drucker um¬ 
benannte Druckeranpassung und 
ändern bzw. ergänzen Sie die da¬ 
für erforderlichen Angaben. Viel¬ 
leicht fangen Sie mit einer Über¬ 
schrift in Form eines Kommentars 
an (siehe Bild). Die Schlüsselwör¬ 
ter haben folgende Bedeutung: 



npassung 
laden und 
editieren 


.name Preferences-Druckertrei¬ 
ber: Hier tragen Sie den Namen 
der zu Beginn angelegten Treiber¬ 
kopie (Präfix »BT_«) ein. Achten 

Sie auf die genaue Schreibweise, 
.xdpi Horizontale Auflösung: Die 
Angabe erfolgt in Punkten pro Zoll 
(dpi). Je höher der Wert, desto ge¬ 
nauer kann BT-II die Position der 
Zeichen, Ränder, Einzüge und Ta¬ 
bulatoren berechnen. Wenn Ihr 
Drucker Proportionalschrift be¬ 
herrscht, sollten Sie den Wert im 
Druckerhandbuch bei den (even¬ 
tuell) abgedruckten Proportional¬ 
tabellen suchen. Dort gibt der Her¬ 
steller die Zeichenbreiten meist in 
Vielfachen von 240stel oder 
360stel Zoll an. Steht dort z.B. 
360stel, tragen Sie auch bei 
».xdpi« den Wert 360 ein. Anson¬ 
sten können Sie von folgenden 
Standardwerten ausgehen: 


226 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 
























Den Siegeszug fortsetzen 

Das SAS/C' Software-Entwicklungssystem - die Software für den AmigaDOS ’ 


Seitdem der Amiga auf dem Markt eingeführt wurde, gilt der Lattice’ C-Compiler als 
erste Wahl. Als eines der weltweit größten unabhängigen Software-Häuser verbindet das 
SAS Institute jetzt seine Erfahrung und sein Expertenwissen mit den soliden Grundlagen 
der Lattice, Inc. 


Die von Lattice C unter Beweis gestellte Leistung stellt dem Compiler bisher folgende 


Bedienungshilfen zur Verfügung: 

I SAS/C Compiler 
I Globaloptimierer 
I Overlay-Linker-Anzeige 
I umfassende Programmbibliotheken 
I Quelltext-Debugger 


I Makro-Assembler 
I USE Bildschirm-Editor 
I Kodierungs-Profiler 
I Gestaltungs-Dienstprogramm 
I Programmier-Dienstprogramme 


SAS/C greift weit darüber hinaus mit einer Fülle neuer Programmteile für das 
SAS/C-Software-Entwicklungssy stem, Version 5.10: 

I Eine Arbeitsplatz-Umgebung für alle Anwender 
I Unterstützung des Power-Programmierers durch die neueste Version 2.0 
I verbesserte Code-Generierung 
I viele zusätzliche Bibliotheks-Funktionen 

I Programm zur Direktadressierung für das Setzen von Voreinstellungen 
I automatisiertes Hilfsprogramm zur Entwicklung neuer Projekte. 


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Für Bestellungen oder weitere Informationen rufen Sie uns an: 

European Software Distributors 
Tel. 02262-5898 oder Fax 02262-4753 


SAS und SAS/C sind eingetragene Warenzeichen 
des SAS Institute Inc.. Cary, NC. USA. 

Andere Marken und Produktnamen sind 
Warenzeichen und eingetragene Warenzeichen 
ihrer jeweiligen Inhaber. 



SAS Institute Inc. 
SAS Campus Drive 
Cary, NC 27513 





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Stereo-Soundsampler 

Technische Daten: 

•Samplefrequenzmono bis 100 kHz 

• Stereo bis 40 kHz 

• Eingang über 2 Cinch-Buchsen 

• Amplitude des Eingangssignals ca. 3V 

• keine externe SpannungsVersorgung 
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integriertem Stereo-Soundsampler 

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Distributor: Barlage Computer 

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9-Nadel-Drucker: 240 
24-Nadel-Drucker: 360 
Laser-Drucker: 300 
■ Initialisierung und Steuerse¬ 
quenzen: Die erste Zahl einer 
Steuerzeichensequenz ist in der 
Regel eine 27. Der Wert steht für 
das nicht druckbare Zeichen 
»ESC«. Daran erkennt der Drucker, 
daß eine bestimmte Anzahl der fol¬ 
genden Zeichen nicht gedruckt, 
sondern als Funktionsbefehl zu in¬ 
terpretieren sind. 

.init Einschaltsequenz: Mit den 
Steuerzeichen der Einschaltse¬ 
quenz bringt BT-II den Drucker in 
eine definierte Anfangsposition. 
Das Programm schickt die hier an¬ 
gegebenen Codes vor jeder Text¬ 
ausgabe an den Drucker. Die Ein¬ 
schaltsequenz selbst besteht wie¬ 
derum aus mehreren Steuerbefeh¬ 
len, die, durch Kommata voneinan¬ 
der getrennt, direkt hintereinander 
geschrieben werden. Folgende 
Zeichenfolgen sind bei Epson- 
Druckern und Kompatiblen üblich: 

- 27,’@’: löst einen Drucker-Reset 
aus 

- 27X0: schaltet den Standard¬ 
zeichensatz ein 

- 27/R’,0: aktiviert einen internatio¬ 
nalen Zeichensatz 

- 18: schaltet Schmaldruck aus 

- 27/0’: löscht den oberen und un¬ 
teren Rand 

- 27,’x’,1: schaltet NLQ-Schrift ein 
Das Zeichen »@« erreichen Sie 

durch Betätigen der Tastenkombi¬ 
nation < Alt 2 >, das Hochkomma, 
wenn Sie < Alt ä> drücken, 
.drafton Steuersequenz für Druck¬ 
modus »Draft« ein bzw. NLQ aus 
(27,’x’,0). 

.draftoff Steuersequenz für 
Druckmodus »Draft« aus bzw. NLQ 
ein (27,’x’,1). 

Die nächsten Sequenzen in der 
Druckeranpassung aktivieren die 
Zeichenattribute. Auch hier sind 
die Beispielsequenzen in Klam¬ 
mern für Epson-Drucker: 



pson 
paßt fast 


immer 


.boldon Steuersequenz für Fett¬ 
schrift ein (27,’E’): Beachten Sie, 
daß im NLQ-Druckmodus keine 
Fettschrift möglich ist. 

.boldoff Steuersequenz für Fett¬ 
schrift aus (27/F’) 

.italicon Steuersequenz für Kursiv 
ein (27/4’) 

.italicoff Steuersequenz für Kursiv 
aus (27/5’) 

.underlon Steuersequenz für Un¬ 
terstrichen ein (27/-’,1) 

.underloff Steuersequenz für Un¬ 


terstrichen aus (27/-’,0) 

Die folgenden Sequenzen für 
»doppelt unterstrichen« und 
»durchgestrichen« verstehen 
selbstverständlich nur Drucker mit 
den entsprechenden Funktion. 
Unsere Beispielsequenzen stam¬ 
men aus dem Befehlssatz des Star 
LC-10: 

.underl2on Steuersequenz für 
doppelte Unterstreichung ein 
(27/—’,1) 

.underl2off Steuersequenz für 
doppelte Unterstreichung aus 
(27/—’,0) 

.strikedon Steuersequenz für 
Schattendruck ein (27,’G’) 
.strikedoff Steuersequenz für 
Schattendruck aus (27/H’) 

Wenn Ihr Drucker das eine oder 
andere bei BT-II mögliche Attribut 
nicht unterstützt (z.B. Schatten¬ 
druck), sollten Sie ein anderes 
Druckerattribut - das wiederum 
BT-II nicht kennt - hinter das ent¬ 
sprechende Schlüsselwort der An¬ 
passung eintragen. 

Die nächsten vier Sequenzen 
steuern hoch- und tiefgestellten 
Druck: 

.superon Steuersequenz für Hoch¬ 
stellen ein (27,’S’,0) 

.superoff Steuersequenz für Hoch¬ 
stellen aus (27,’T’) 

.subon Steuersequenz für Tief¬ 
stellen ein (27/S’,1) 

.suboff Steuersequenz für Tief¬ 
stellen aus (27/T’) 

Wenn Sie einen Farbdrucker ha¬ 
ben, sollten Sie auch die nächsten 
Sequenzen definieren: 

.color Schriftfarbe (27/r’): Für die 
Wahl einer Schriftfarbe genügt die 
hier angegebene Sequenz aller¬ 
dings nicht, weil die Bezeichnung 
der Farbe fehlt. Das Schlüsselwort 
».cpara« bestimmt, daß BT-II den 
entsprechenden Wert liefern muß. 
Beim Epson ist ».cpara 0« erforder¬ 
lich. Das bedeutet, daß zur Vervoll¬ 
ständigung der Sequenz »27/r’« 
noch ein einzelnes Byte folgt, wel¬ 
ches die Schriftfarbe bestimmt. 

Im weiteren Verlauf der Drucker¬ 
anpassung tauchen andere 
Schlüsselwörter vom Typ »para« 
auf. Je nach der zu steuernden 
Funktion kann dessen Parameter 
0,1,2 oder 3 lauten. Die Werte be¬ 
deuten: 

0: 1 Byte folgt 

1: 2 Byte folgen (erst nieder-, 
dann höherwertiges Byte) 

2: 2 Bytes folgen (erst höher-, 
dann niederwertiges Byte) 

3: ASCII-String (Klartext) folgt 
Nun fehlen uns noch die Se¬ 
quenzen für Druckkopf-Positionie- 
rung. Ohne Angaben zur horizon¬ 
talen Positionierung ist beim Pro¬ 
portionaldruck eine exakte Forma¬ 
tierung unmöglich. Die Druckkopf- 


Positionierung erfolgt nicht bei al¬ 
len Druckern gleich. Die meisten 
beherrschen die absolute Positio¬ 
nierung und verstehen damit die 
nächsten drei Sequenzen: 

.hpos Horizontale Position (27/$’): 
Diese Steuersequenz leitet die 
Verschiebung des Druckkopfs ein. 
.hunit Kleinstmögliche horizontale 
Motorbewegung (60): Die Angabe 
erfolgt in Bruchteilen von Zoll, 
.hpara Art des Positionscodes (1): 
bestimmt Länge und Art des Co¬ 
des, den BT-II als Positionsangabe 
schicken muß. 

Die Besitzer HP-Laserjet-kom- 
patibler Drucker benötigen ein wei¬ 
teres Schlüsselwort: 

.hpos2 Abschlußsequenz für die 
Positionierung. 

Bei Druckern ohne Druckkopf- 
Positionierung ist ein kleiner Um¬ 
weg erforderlich. Das Programm 
schickt so lange Grafikdaten an 


0 ei Grafik 
ist alles 
anders 


den Drucker, bis sich der Druck¬ 
kopf an der gewünschten Position 
befindet: 

.hmovel Sequenz für relative ho¬ 
rizontale Positionierung, Typ 1 
(27/L’,1,0,0): Diese Sequenz schal¬ 
tet den Drucker in den Grafikmo¬ 
dus und überträgt ein Grafikbyte, 
das den Wert 0 hat, damit nichts 
gedruckt wird. 

.hunitl Schrittweite (120): Jede 
Ausgabe der bei ».hmovel« ange¬ 
gebenen Sequenz bewegt den 
Drucker um die hier eingetragene 
Schrittweite. Die Angabe erfolgt in 
Bruchteilen von Zoll (120 = V 120 
Zoll) 

.hmove2 Sequenz für relative ho¬ 
rizontale Positionierung, Typ 2 
(27/K’,1,0,0): Diese Steuersequenz 
verschiebt den Druckkopf doppelt 
so weit wie ».hmovel«. Sie wurde 
integriert, um bei Verschiebungen 
größerer Distanz nicht so viele 
Steuersequenzen zu übertragen. 
.hunit2 Schrittweite bei Positionie¬ 
rung Typ 2 (60) 

.hmove3 Sequenz für relative ho¬ 
rizontale Positionierung, Typ 3 
( 27/K’, 10,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0) 

.hunit3 Schrittweite Positionie¬ 
rung bei Typ 3 (6) 

Die Kombination der drei Steue¬ 
rungsarten ermöglicht eine 
schnelle und zugleich genaue Po¬ 
sitionierung des Druckkopfs. Für 
die vertikale Positionierung gibt es 
sechs weitere Schlüsselwörter: 
.vpos Einleitungssequenz für ver¬ 
tikalen Vorschub (27/J’) 

.vunit Schrittweite (180): Die Anga¬ 


be erfolgt in Bruchteilen von Zoll 
(180 = Viso Zoll) 

.vpara Art und Länge der Posi¬ 
tionsangabe (0) 

.vback Einleitungssequenz für 
vertikalen Rücktransport (27,’j’): 
BT-II bewegt das Papier nur beim 
Drucken von doppelt hohen Zei¬ 
chen zurück. Sollte der Drucker 
dazu nicht in der Lage sein, kön¬ 
nen dieses und die beiden näch¬ 
sten Schlüsselwörter entfallen, 
.vbunit Schrittweite (180) 

.vbpara Art und Länge der Posi¬ 
tionsangabe (0) 

Auch bei der vertikalen Druck- 
kopf-Positionierung müssen Besit¬ 
zer eines HP-Laserjet-kompatiblen 
Druckers Abschlußsequenzen de¬ 
finieren (Schlüsselwörter: ».vpos2« 
und ».vback2«. Außerdem gibt es 
für diese Anwendergruppe noch 
zwei weitere Schlüsselwörter: 
.voffset Rand oben/unten (0.45) 
.hoffset Rand links/rechts (0.125) 

Laserdrucker können aus tech¬ 
nischen Gründen Einzelblätter 
nicht bis an die Kante bedrucken. 
Deshalb sind diese Angaben erfor¬ 
derlich. Fehlen sie, setzt BT-II die 
im Dokumentenformat festgeleg¬ 
ten Ränder nicht richtig. 

Wir haben jetzt alle für die 
Druckerbeschreibung erforderli¬ 
chen Schlüsselwörter beschrie¬ 
ben. Am besten, Sie nehmen sich 
nun Ihr Druckerhandbuch vor, und 
übertragen die dort verzeichneten 
Befehlssequenzen und Parameter 
in Ihre neue Druckeranpassung. 
Danach speichern Sie die Anpas¬ 
sung als ASCII-Datei. 

Beachten Sie, daß die Drucker¬ 
anpassung noch nicht benutzt 
werden kann. Es fehlen die 
Zeichensatz-Beschreibungen, oh¬ 
ne die BECKERtext II die Anpas¬ 
sung als unvollständig ablehnt. 
Das ist Thema in der nächsten Fol¬ 
ge unseres Workshops. Vielleicht 
schauen Sie sich bis dahin ein 
paar der vorhandenen Anpassun¬ 
gen an. pa 


Disketten mit kompletter Drucker¬ 
anpassung, ausführlicher Installa¬ 
tionsanleitung und inkl. Bild- 
schirmfönts, können Sie beim Au¬ 
tor beziehen. Der Preis für die An¬ 
passung beträgt 39 Mark zuzügl. 
Versandkosten. Momentan sind 
die Anpassungen für fast alle 
Star-Modelle verfügbar. Weitere 
Druckerunterstützungen, wie für 
Fujitsu und andere, sind in Vorbe¬ 
reitung. 

Bezugsadresse: 

Rainer Haßmann, 

Gronaustraße 30, 

6200 Wiesbaden 32, 

Tel. 0611/702482 


228 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 















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SOFTWARE 


PUBLIC DOMAIN 


DieAmiga-Messe 
in Köln setzte wieder eins 
drauf: Über 75000 Besu¬ 
cher strömten in die Hal¬ 
len. Darunter auch viele 
PD-Anwender. Und alle 
kamen auf ihre Kosten. 

von Axel Winzer 
und Michael Schmittner 

D er Messestand von Markt & 
Technik hatte dieses Jahr 
etwas Besonderes zu bie¬ 
ten: Mr. Fred Fish. 

Die Besucher nutzten die Gele¬ 
genheit, mit ihm über Public 
Domain zu diskutieren. Viele 
drückten ihm gleich neue Pro¬ 
gramme in die Hand, damit er sie 
auf seiner Serie veröffentlicht. 
Nach den drei Tagen war Fred zwar 
um zig Disketten reicher - seine 
rechte Hand war allerdings zu 


Programm Beschreibung 


Fish-Disks 541 bis 560 



FRED IN GERMANY 



Autogrammstunde 


Sprachprobleme gab es keine - 
zur Not wurde von uns übersetzt 


nichts mehr zu gebrauchen: Fish- 
Autogramme waren der letzte Mes¬ 
seschrei: T-Shirts, Disketten, Ein¬ 
trittskarten - sogar RAM-Erweite- 
rungen und Turbokarten wurden 
signiert (wie war das noch mit glä¬ 
sernen Manta?). Alles in allem ein 
Bombenerfolg. 

Natürlich brachte Mr. Public 
Domain die jüngste Fischbrut mit. 
Und so präsentieren wir Ihnen heu¬ 
te die Nummern 541 bis 560. 

Wie sagte Fred doch so schön: 
»Ich hätte nie gedacht, daß die 
Amiga-Library-Disk so erfolgreich 
wird. Aber jetzt, wo alles so gut 
läuft, mach’ ich natürlich weiter.« 
Nun denn - bis zum nächsten Mo¬ 
nat. Enjoy! ms 


Fish-Disk 541 


4D 


GIFMachine 


Llamatron 


MineClearer 


Steal 


Thinkamania 


Zwei Programme zur Darstellung vierdimensionaler Objekte. 
Tesseract zeigt einen Würfel, ein Octahedron oder ein Tetra- 
hedron an, die dann in drei und vier Dimensionen gedreht 
werden können. Das Programm 4D Navigator fuhrt den An¬ 
wender durch die dreidimensionale Oberfläche eines mehr¬ 
dimensionalen Raums. Beide Programme tragen die Ver¬ 
sionsnummer 1.01, der Quellcode ist beim Autor erhältlich. 
Autor: Jerry D. Hedden. 4D-Objekte 

... konvertiert die in der MS-DOS-Welt weitverbreiteten GIF- 
Bilder in das IFF-SHAM- und das 24-Bit-ILBM-Format. Zu den 
zahlreichen Funktionen gehört unter anderem das Dithering 
oder auch horizontales und vertikales Spiegeln. GIFMachine 
benötigt Amiga-OS 2.0. Version 2.137, Update zur Version 
2.116 auf Disk 458. Inkl. Quellcode, Autor: Christopher Wichu- 
ra. GIF-Konverter 

Wer schon immer eine Schwäche für Lamas und andere Ka¬ 
mele hatte, der wird von diesem schnellen Action-Spiel begei¬ 
stert sein. Es geht darum, unzählige außerirdische Wesen ab¬ 
zuwehren und gleichzeitig hilflose Schafe, Ziegen und ande¬ 
re Tiere einzusammeln. Shareware, Autor: Jeff Minter. 

Actionspiel 

Bei MineClearer handelt es sich um die Amiga-Version einer 
bereits von MS-Windows 3.0 her bekannten Spielidee. Als Ka¬ 
pitän eines Schiffs sollen Sie die See von Minen befreien: in 
der Praxis sieht das so aus, daß sich auf dem Bildschirm ein 
abgegrenztes Feld befindet, in dem die Minen mit Hilfe ver¬ 
schiedener Zahlenwerte ausfindig gemacht werden müssen. 
Shareware, Version 1.0c. Autor: Kopetzky Theodorich. 

Strategiespiel 

Dieses Programm kann eine große Hilfe für C-Programmierer 
sein, da es Teile einer grafischen Oberfläche liest und an¬ 
schließend ein entsprechendes C-Listing inkl. einiger Be¬ 
schreibungen ausgibt. Version 1.1, inkl. Quellcode. Autor: 
Rick van Rein. C-Utility 

Spielbare Demoversion eines Programms in der Art des Le¬ 
gespieles Memory. Neben guter Hires-Grafik bietet Thinka¬ 
mania noch verschiedene Soundeffekte und mehrere Farb- 
kombinationen. Version 2.1, Autor: Th. Schwoeppe und D. 
Respondek (Z.U.L.U. Softworx). Denkspiel 


Fish-Disk 542 


BootX Mit BootX kann der Anwender seine Disketten auf Viren über¬ 

prüfen. Dabei wird neben dem Bootblock auch der Speicher 
getestet; darüber hinaus läßt sich eine Diskette gezielt auf 


Programm 

Beschreibung Schlüsselwort 


Linkviren checken; OS-2.0-kompatibel. Version 3.80d, Up¬ 
date zur Version 3.40 auf Disk 420. Autor: Peter Stuer. 

Viruskiller 

ChemniMäTe 

... erstellt Animationen zu chemischen Reaktionen. Das Pro¬ 
gramm ist ähnlich wie eine Programmiersprache aufgebaut 
und kann Moleküle mit bis zu 64 Atomen sowie Linien zwi¬ 
schen Atomen verarbeiten. Version 0.8, inkl. Quellcode und 
Beispielen (in DICE-C). Autor: Klaas van Gend. 

Chemie-Animator 

PowerSnap 

Dieses Hilfsprogramm ermöglicht das Kopieren verschiede¬ 
ner Textpassagen aus dem aktuellen Bildschirm, so daß sie 
anschließend in beliebige andere Anwendungen wieder ein¬ 
gefügt werden können. Es werden nichtproportionale Schrift¬ 
sätze bis zu 24 Pixel erkannt; OS-2.0-kompatibel. Version 1.1, 
Update zur Version 1.0 auf Fish-Disk 467. Autor: Nico Fran- 
gois. Copy/Paste-Funktion 

PP 

Mit dem PowerPacker Patcher ist es nicht länger notwendig, 
durch den PowerPacker komprimierte Dateien vor der Benut¬ 
zung erst wieder in den Ursprungszustand zu versetzen. Die¬ 
ses Hilfsprogramm bearbeitet die DOS-Library so, daß 
PowerPacker-Files als »normale« Dateien eingestuft werden. 
Version 1.3, Update zur Version 1.0 auf Disk 515. Shareware, 
inkl. Quellcode. Autor: Michael Berg. PowerPacker-Patch 

PPAnim 

Ein Programm zum Abspielen von IFF-Animationen, wie sie 
auch von DPaint III erzeugt werden. Diese können dabei ent¬ 
weder im normalen Zustand vorliegen oder mit dem Power¬ 
Packer komprimiert worden sein. OS-2.0-kompatibel, Version 
1.0a, Update zur Version 1.0 auf Disk 414. Autor: Nico Fran- 
gois. Animationsabspielprogramm 

PPLoadSeg 

funktioniert ähnlich wie der PowerPacker Patcher. Auch hier 
können Schriftsätze, Libraries, Devices etc. komprimiert und 
dennoch normal benutzt werden. Version 1.0, Autor: Nico 
Frangois. PowerPacker-Patcher 

PPMore 

Ein Programm zum Anzeigen von Texten, die sowohl im 
ASCII-Format als auch in komprimierter Form (PowerPacker) 
vorliegen dürfen. Zu den neuen Funktionen gehört u.a. ein 
Amiga-OS-2.0-ähnliches Aussehen - auch für die Benutzer 
von Kick 1.3. Version 1.8, Update zur Version 1.7 auf Disk 371. 
Autor: Nico Frangois. Textanzeiger 

PPShow 

...arbeitet ähnlich wie PPMore, mit dem Unterschied, daß 
hier Bilder statt Texte angezeigt werden. Unterstützt werden 
sowohl unbehandelte als auch mit dem PowerPacker kompri¬ 
mierte IFF-Bilder. Version 1.2a, Update zur Version 1.2 auf 
Disk 371. Autor: Nico Frangois. Bildanzeiger 


230 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 























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weile! DATA BECKERs 
Demomaker sagt der Ein¬ 
tönigkeit endcjültiq den 
Kampf an. Mit scnrillen 
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abgefahrenen Fonts, hei¬ 
ßen Laufschriften und 
Heavy-Sounds: Perfekte, 
animierte und vertonte 
Demos - per Mausklick, 
ohne daß Sie eine Zeile 
programmieren müssen* 
Zusätzliche Objekte und 
Sounds erstellen Sie ein¬ 
fach mit den tollen Erwei¬ 
terungssets (Set 2 : „Heavy- 
Metal-like") und den 
superstarken Editoren aus 
der Goldenen Serie* 


Demomaker 

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DATA BECKERs 
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SOFTWARE 


J1 PUBLIC DOMAIN 

Programm 

Beschreibung Schlüsselwort 1 

PPType 

... rundet die Sammlung der PowerPacker-Hilfsprogramme 
ab, indem es normale und komprimierte ASCII-Dateien aus¬ 
druckt. Dabei ist auch die Ausgabe zusätzlicher Informatio¬ 
nen wie Seitennummern oder auch eine freie Anpassung der 
Tabulatorschritte möglich. Version 1.1a, Update zur Version 

1.1 auf Disk 371. Autor: Nico Frangois. Druckprogramm 

Remaplnfo 

Mit Hilfe dieses Programms lassen sich in Icons Schwarz und 
Weiß vertauschen. So können die oft unschönen Farbgebun¬ 
gen vermieden werden, die auftreten, wenn man 1.3er Icons 
unter Kickstart 2.0 benutzt. Autor: Nico Frangois. Icon-Utility 

Selector 

Eine grafische Benutzeroberfläche. Über eine Konfigura¬ 
tionsdatei kann die Anzahl der aus ihr startbaren Programme 
beliebig erweitert werden. Version 3.0, Update zur Version 2.5 
auf Disk 302. Autor: Nico Frangois. Menüsystem 

TheGuru 

Für alle, die den Guru unter Amiga-OS 2.0 vermissen. Das 
Programm bietet neben Sprachausgabe noch einige weitere 
Spielereien - man sollte es sich auf keinen Fall entgehen las¬ 
sen! Version 2.0, Update zur Version 1.0 auf Disk 378. Amiga- 
OS-2.0 wird benötigt. Autor: Nico Frangois. Scherz-Guru 

VCLI 

An die Besitzer eines »Perfect Sound 3«-Audiodigitizer wen¬ 
det sich dieses Programm. Über ein angeschlossenes Mikro 
kann jeder CLI-Befehl sprachlich aufgerufen werden. Neben 
verbesserter Geschwindigkeit und einer einfachen Bedie¬ 
nung bietet VCLI auch eine grafische Anzeige der aufgenom¬ 
menen Befehle. Version 2.0. Autor: Richard Horne. 

Spracherkennung 


Fish-Disk 543 


AudioScope 


Badger 


ColorCatch 


Day2Day 


MouseXY 


PictSaver 


PReader 


Spectrogram 


TD 


...erlaubt eine Echtzeit-Spektrumsanalyse aller Audio- 
Signale, die durch einen »Perfect Sound 3«-Audiodigitizer 
empfangen werden. Turbokarte wird empfohlen. Autor: Ri¬ 
chard Horne. Spektrum-Analyzer 

Ein Erinnerungsprogramm für die Startup-Sequence. Nach¬ 
dem die gewünschten Termine eingegeben wurden, erinnert 
das Programm automatisch an deren Fälligkeit. Neben dem 
Datum kann der Anwender auch bestimmen, wie viele Tage 
im voraus das Programm darauf aufmerksam machen soll. 
Version 2.05a, Update zur Version 2.01e auf Disk 432. Share¬ 
ware. Autor: George Kerber. Terminplaner 

Mit ColorCatch lassen sich die Farben des jeweils aktuellen 
Bildschirms »einfangen« und eine ausführbare Datei umwan¬ 
deln. Sollte man diese Farbeinstellung später wieder einmal 
benötigen, dann genügt ein einfacher Aufruf des erzeugten 
Programms. Version 2.0, Update zur Version 1.0 auf Disk 396. 
Inkl. Assembler-Quellcode. Autor: Preben Nielsen. 

Color-Utility 

... berechnet die Anzahl von Tagen zwischen zwei beliebigen 
Datumsangaben. Version 1.0, inkl. Quellcode in Assembler. 
Autor: Preben Nielsen. Tagesberechnung 

Mit seiner Hilfe werden die Koordinaten des Mauszeigers so¬ 
wie die jeweils darunter befindliche Farbe angezeigt. Version 
1.1, Update zur Version 1.0 auf Disk 483. Inkl. Assembler- 
Quellcode. Autor: Preben Nielsen. Mauskoordinaten 
... speichert viereckige Ausschnitte des Bildschirms als IFF- 
Datei ab. Version 2.0, Update zu »PicSaver«-Version 1.0, auf 
Fish-Disk 494. Inkl. Quellcode in Assembler. Autor: Preben 
Nielsen. Snapshot-Programm 

Neben normalen ASCII-Texten zeigt PReader Bilder und Ani¬ 
mationen an und spielt Musikstücke. Mit einem zusätzlichen 
Programm, das allerdings nicht enthalten ist, können die Da¬ 
teien zuvor komprimiert werden. Besonders sinnvoll für Dis¬ 
kettenmagazineoder Programmzusammenstellungen, in de¬ 
nen es auf eine Verbindung der genannten Funktionen an¬ 
kommt. Version 5.1, Autor: Chas A. Wyndham. Multi-Utility 
...berechnet eine Frequenzanalyse von 8-Bit-Dateien und 
stellt die Werte »Zeit« und »Frequenz« einander grafisch ge¬ 
genüber. Die Farben und die verwendete Auflösung können 
variiert werden, ebenso läßt sich die Abspielrate verändern. 
Einige interessante Samples sind beigefügt. Version 6.3. 
Autor: Richard Horne. Frequenzanalyse 

Ein Programm in der Art von »TrackDisplay« von Disk 399, das 
jedoch unter Amiga-OS-2.0 wesentlich besser aussieht. Der 
Sinn von TD ist es, für jedes Laufwerk die Nummer des Tracks 
anzuzeigen, der gerade gelesen wird. Version 2.0, Update zur 
Version 1.0 auf Disk 483, inkl. Assembler-Quellcode. Autor: 
Preben Nielsen. Track-Anzeige 


Programm Beschreibung 


Schlüsselwort 


WBplane In diesem Verzeichnis befinden sich zwei Programme: 

AddWBplane und SubWBplane. Durch sie kann man bei je¬ 
dem Aufruf entweder eine Bitplane zur Workbench hinzufü¬ 
gen oder entfernen, womit die Anzahl der verwendeten Far¬ 
ben jeweils verdoppelt oder halbiert wird. Version 1.0, inkl. 
Quellcode in Assembler. Autor: Preben Nielsen. 

Bitplane-Utility 


Fish-Disk 544 


AWP 

Die Busy-Pointer der Workbench 2.0 können mit diesem Pro¬ 
gramm animiert werden. Hervorzuheben sind die neun ver¬ 
schiedenen Geschwindigkeiten. Amiga-OS 2.0 wird benötigt. 
Version 1.0, Autor: Damian Cox. Mauszeiger-Animator 

EraseDisk 

... löscht den Inhalt einer Diskette, indem alle Bits mit Hilfe 
des Trackdisk.device auf »0« gesetzt werden. Version 0.69, in¬ 
kl. Assembler-Quellcode. Autor: Otto Bernhard. 

Disketteniöschprogramm 

LanderGame 

Ein wirklich außergewöhnliches Spiel, mit dreidimensionaler 
Grafik und digitalisierten Geräuschen. Es geht dabei darum, 
eine Mondfähre sicher in einer fraktalen Landschaft zu lan¬ 
den. Zum Spielen werden die »X-Specs 3D Glasses« benö¬ 
tigt. Autor: Richard Horne. 3-D-Spiel 

RaiderGame 

Die dreidimensionale Umsetzung eines Weltraum-Strategie¬ 
spiels. Andere Raumschiffe müssen entdeckt und abgewehrt 
werden, zusätzlich sollte man die eigenen Energiereserven 
beachten. Das Spiel kann sowohl im speziellen 3-D- als auch 
in einem normalen Modus gespielt werden, wobei unabhän¬ 
gig davon digitalisierte Geräusche geboten werden. Autor: 
Richard Horne. »F3-D-Spiel 

TurboGIF 

Demoversion eines extrem schnellen Anzeigeprogrammes 
für GIF-Bilder. In dieser Version werden allerdings nur hoch¬ 
auflösende Schwarzweißgrafiken ausgegeben. Da das Kon¬ 
vertieren von GIF-Bildern oftmals eine zeitraubende Angele¬ 
genheit ist, empfiehlt es sich, diese zuvor mit TurboGIF zu be¬ 
trachten, um sicherzugehen, daß eine Umwandlung auch 
wirklich erwünscht ist. Shareware, Version 1.0. Autor: Steve 
Borden. GIF-Bildanzeiger 

ZScroll 

Nach dem Start öffnet dieses Programm ein schmales Fen¬ 
ster am unteren Bildschirmrand und läßt dort den Inhalt einer 
zuvor angegebenen Textdatei von rechts nach links in einer 
Zeile ablaufen. So kann man z.B. ein Programm benutzen 
und gleichzeitig dessen Anleitung lesen. Version 1.0, inkl. 
Quellcode in Assembler. Autor: Mark Zeindlinger. 

Textanzeiger 


Fish-Disk 545 


DrawMap ... zeichnet unsere Erde aus verschiedenen Blickwinkeln und 

Entfernungen. Fertige Bilder können gedruckt oder als IFF- 
Grafik gespeichert werden. Zu den neuen Funktionen gehört 
unter anderem eine verbesserte On-Iine-Hilfe, eine wesent¬ 
lich ausführlichere Landkarte mit nationalen Grenzen und die 
Verwendung von 16 (früher vier) Farben. Es werden jetzt min¬ 
destens 1,2 MByte Speicher benötigt! Version 3.1, Update zur 
Version 2.25d auf Disk 485. Inkl. Quellcode, Autoren: Bryan 
Brown und Ulrich Denker. Globus-Programm 


Fish-Disk 546 


2Vlew Ein weiteres Utility zur Betrachtung von IFF-Bildern. Es unter¬ 

stützt alle Standardgrafikmodi und besitzt eine ARexx- 
Schnittstelle. Die Dateinamen der Bilder können wahlweise 
direkt eingegeben oder aber aus einer Liste eingelesen wer¬ 
den. Amiga-OS 2.0 wird benötigt. Version 1.11, inkl. Quell¬ 
code. Autor: Dave Schreiber. Bildanzeiger 

Budget ... hilft einem bei der Führung der Haushaltskasse. Version 

1.3.3, Update zur Version 1.302 auf Disk 452. Autor: Le Lay 
Serge Camille. Haushaltsbuchführung 

DiskPrint ...dient dazu, Etiketten für 3V2- und 5V4-Zoll-Disketten zu 

drucken. Neben unterschiedlichen Größen und dem Einlesen 
von Verzeichnissen bietet die Vollversion von DiskPrint auch 
die Möglichkeit, fertige Etiketten zur späteren Verwendung zu 
speichern. Enthalten ist eine deutsche und eine englische 
Version. Version 3.1.2, Update zur Version 2.7.2 auf Disk 462. 
Shareware, Autor: Jan Geissler. Etikettendruckprogramm 
DSound ...spielt 8SVX-Samples direkt von der Festplatte. Dadurch 

können auch bei beschränktem Speicher Musikstücke von 
theoretisch unbeschränkter Größe wiedergegeben werden. 


232 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 





















Programm 


Beschreibung 


Schlüsselwort 


Programm Beschreibung 


Schlüsselwort 


Version 0.91, inkl. Quellcode. Autor: Dave Schreiber. 

Musikprogramm 

Icons Zwei Sammlungen von qualitativ hochwertigen Icons. Das er¬ 

ste Paket beinhaltet ausschließlich Farb-Icons, die eine Acht- 
Farben-Workbench benötigen (Amiga-OS-2.0); Paket zwei 
enthält zahlreiche Schwarzweißicons, die auch mit einer Vier- 
Farben-Workbench zu verwenden sind. Als Bonus sind eini¬ 
ge Icons beigefügt, die mit Ray-Tracing-Verfahren erzeugt 
wurden. Autor: Kenneth Jennings. Icon-Sammlung 

WBLink ...offeriert eine Funktion, die manche Anwender vielleicht 

schon vermißt haben: Nach dem Start erscheint auf dem 
Workbench-Schirm ein »Applcon«, das Verbindungen zu ein¬ 
zelnen Dateien oder Verzeichnissen herstellt. Amiga-OS-2.0 
ist Voraussetzung. Version 1.00, inkl. Quellcode. Autor: Dave 
Schreiber. Workbench-Utility 


Fish-Disk 547 


EasyExpress 


FindName 


MMBShift 


PowerSource 


RMBShift 


VideoMaxe 


View 


Ein sinnvolles Utility für die Benutzer von Charlie Gibbs’ 
»A68k«-Assembler und dem Programm »BLink« von »The 
Software Distillery«. Die Stapeldateien werden im Prinzip er¬ 
setzt, und alles kann dabei mit der Maus gesteuert werden, 
so daß die Arbeit fast schon zum Vergnügen wird. Gerade bei 
der Verwendung vieler Objekt-Files erleichtert EasyExpress 
die Arbeit deutlich. Autor: Juha Lindfors. ??? 

... wurde für die Arbeit mit Script-Dateien konzipiert. Konkret 
kann man dabei das Vorhandensein bestimmter Devices, Li¬ 
braries, Tasks im System testen. Die Suche erfolgt nach Na¬ 
men. Version 1.0, inkl. Quellcode in Assembler. Autor: Proben 
Nielsen. Script-Utility 

Die Besitzer einer Maus mit drei Tasten brauchen sich nicht 
länger über die Verwendung der zumeist unbenutzten mittle¬ 
ren Taste Gedanken machen - dieses Programm schafft Ab¬ 
hilfe. MMBShift belegt nur 166 Byte Speicher und läßt die Ver¬ 
wendung jener Taste als Shift-Taste zu. So kann man z.B. be¬ 
quem mehrere Icons auswählen. Version 1.0, inkl. Assem¬ 
bler-Quellcode. Autor: Preben Nielsen. Maus-Utility 

...erleichtert dem Programmierer das Erstellen von Schal¬ 
tern und Menüs und war schon auf der Fish-Disk 475 - unter 
dem Namen »GadgetED« - zu finden. PowerSource erstellt 
entweder Assembler- oder C-Quellcode und kann mit der 
Maus gesteuert werden. Version 3.0, inkl. Quellcode. Autor: 
Jan van den Baard. Programmierhilfe 

Das Gegenstückzu dem oben erwähnten »MMBShift«. Es be¬ 
legt die rechte Maustaste zusätzlich mit der Funktion der 
Shift-Taste. Auch hier werden lediglich 174 Byte Speicher be¬ 
legt. Version 1.0, inkl. Quellcode in Assembler. Autor: Preben 
Nielsen. Maus-Utility 

Echten Video-Freaks kann es passieren, daß sie den Über¬ 
blick über ihre Videocassetten verlieren. Hier greift dann Vi¬ 
deoMaxe ein, das deren komfortable Verwaltung ermöglicht 
und mit alphabetischen Übersichten u.v.m. aufwartet. Deut¬ 
sche Version - läuft nur auf PAL-Amiga. Version 3.00. 
Autor: Stephan Sürken. Videokassettenverwaltung 

Ein weiterer Textanzeiger für Amiga-OS-2.0. View zeichnet 
sich besonders durch seine Suchfunktionen und Filereque- 
ster aus. Version 1.3, Update zur Version 1.0 auf Disk 504, inkl. 
Quellcode. Autor: Jan van den Baard. Textanzeiger 


Fish-Disk 548 


FreePaint 


LabelMaker 


MambaMove 


Multilnstall 


Ein interessantes Malprogramm, das dem kommerziellen 
Malprogramm »DPaint« nicht nur äußerlich ähnelt, sondern 
auch einen Großteil seiner Funktionen bietet. Version 35z. 
Autor: Stefan Günter Boidorf. Malprogramm 

Ein Etikettendruckprogramm, das Aufkleber für 3 V 2 -Z 0 II- 
Disketten produziert. Version 1.5, inkl. Quellcode. Autor: Ste¬ 
fan Günter Boidorf. Etikettendruckprogramm 

Weitere Umsetzung einer altbekannten und beliebten Spiel¬ 
idee. Sie steuern eine Schlange, die sich innerhalb eines ab¬ 
gegrenzten Spielfeldes bewegt, dort Äpfel frißt und dadurch 
nach und nach länger wird. Berührt die Schlange nun eine 
der vier Wände oder ihr eigenes Ende, hat man verloren. Inkl. 
Quellcode, Autor: Stefan Günter Boidorf. Actionspiel 
Die Installation größerer Softwarepakete wird mit diesem Pro¬ 
gramm zum Kinderspiel. Multilnstall wird mit einfachen CLI- 
ähnlichen Kommandos über eine Befehlsdatei gesteuert, 
und kann so insbesondere Anfängern den Installationsvor¬ 


gang erheblich erleichtern. Version 1.0, inkl. Quellcode. 
Autor: Stefan Günter Boidorf. Installationshiife 

SandGlass Daß ein Wartezeiger nicht immer warten muß, beweist dieses 
Programm. SandGlass verwandelt den Busy-Pointer, der im¬ 
mer dann erscheint, wenn der Amiga beschäftigt ist, in eine 
sich drehende Sanduhr. Das Programm läuft nur auf Be¬ 
triebssystemversionen bis Amiga-OS-1.3. Version 1.0, inkl. 
Quellcode. Autor: Dirk O. Remmelt. Mauszeigeranimator 
TG Keine grafische Oberfläche, die etwas auf sich hält, kommt 

heutzutage noch ohne ein »Eyes«- Programm aus, auch wenn 
man über den Sinn dieser Art von Programmen gewiß streiten 
kann. TG öffnet ein kleines Fenster, in dem zwei Augen alle 
Bewegungen des Mauszeigers verfolgen. Inkl. Quellcode, 
Autor: Thomas Geib. Scherzprogramm 


Fish-Disk 549 


Bugs 


FFEX 


FontList 


M2lcons 


MouseMagic 


Reversi 


VerseWise 


Vorsicht! Viele kleine Tierchen knabbern Ihren Bildschirm an 
und vermehren sich unaufhörlich. Ein harmloser Scherz, der 
keine negativen Auswirkungen hat. Inkl. Quellcode in 
Modula-2, Autor: Robert Brandner. Scherzprogramm 
Das Fast Fractal Exploration Set widmet sich den von Benoit 
Mandelbrot entdeckten Fraktalen (»Apfelmännchen«). Neben 
verschiedenen Auflösungen und Algorithmen für hohe Ge¬ 
schwindigkeiten erlaubt das Programm auch das Laden und 
Speichern von IFF-Bildern. Der Quellcode enthält Module für 
das Lesen und Schreiben von ILBM-Bildern sowie für die Be¬ 
nutzung des ARP-Requestors unter Modula. Version 4.0. 
Autor: Robert Brandner. Mandelbrotprogramm 

Um eine genauere Vorstellung von den installierten Fonts zu 
gewinnen, kann dieses Programm verwendet werden. Fonts 
werden mit ihrem Namen und einem Beispieltext in allen Grö¬ 
ßen auf dem Drucker ausgegeben. Inkl. Quellcode in 
Modula-2, Autor: Robert Brandner. Schriftsatzübersicht 
Einige Icons, die für den M2Amiga-Compiler bis Version 4.0 
gedacht sind. Ein Hilfsprogramm zur einfachen Installation ist 
enthalten. Autor: Robert Brandner. Icon-Sammlung 

Scherzprogramm, von dessen Arbeitsweise Sie sich am be¬ 
sten selbst überraschen lassen. Inkl. Quellcode in Modula-2, 
Autor: Robert Brandner. Scherzprogramm 

Eine Umsetzung des Brettspiels, das auch unter der Bezeich¬ 
nung »Othello« bekannt ist und besonders durch einen intelli¬ 
genten Computergegner überzeugen kann. Inkl. Quellcode 
in Modula-2, Autor: Robert Brandner. Brettspiel 

Ein Bibelsuchprogramm, mit dem der Anwender nach be¬ 
stimmten Textstellen suchen kann. Version 1.0, Autor: Bruce 
Geerdes. Bibelprogramm 


Fish-Disk 550 


BeBopDemo 


ICalc 


Demoversion des kommerziellen Spieles »BeBop ’N Drop«, 
einem grafischen Puzzle in der Art des Klassikers »Tetris«. 
Auch hier müssen herabfallende Teile so angeordnet werden, 
daß horizontale Reihen entstehen, die dann verschwinden. 
Neben 77 verschiedenen Spielstufen und über 800 Spielstei¬ 
nen kann das Programm auch noch mit mehr als 450 KByte 
digitalisierten Geräuschen und einigen interessanten Effek¬ 
ten aufwarten. Autor: Wayne Phillips. Knobelspiel 

... ist ein Rechner für komplexe Zahlen mit vielen leistungsfä¬ 
higen Funktionen. Version 1.1, Update zur Version 1.0 auf der 
Fish-Disk 472. Inkl. Quellcode, Autor: Martin Scott. 

Rechner 


_ Fish-Disk 551 _ 

ARTM Der Amiga Real Time Monitor zeigt Systemaktivitäten an uncJ 

erlaubt deren Beinflussung. Dazu gehören z.B. Tasks, Fen¬ 
ster, Devices, Libraries, Interrupts, Vektoren, Fonts, Schnitt¬ 
stellen, Speicher, Hardware und noch einiges mehr. Dank ei¬ 
ner einfachen Steuerung können erfahrene Anwender 
schnell die gewünschten Änderungen durchführen. Version 
1.3, Update zur Version 1.0 auf Fish-Disk 327. Shareware. 
Autoren: Dietmar Jansen und F. J. Mertens. 

Systeminformationsprogramm 
CWeb Utilities für Programmierer. CWeb teilt ein Programm in viele 

kleine und verständliche Module auf, die »ctangle« dann wie¬ 
der zu einer für den Compiler verständlichen Datei zusam¬ 
menfügt. Das Programm »cweave« erzeugt Listings, die sich 
dann mit TeX weiterbearbeiten lassen. Version 2.0, inkl. Quell- 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


233 


























SOFTWARE 

PUBLIC DOMAIN 


Programm Beschreibung 


Schlüsselwort 


Code. Autoren: Donald Knuth und Silvio Levy, Umsetzung von 
Carsten Steger. Programmierhilfe 

ToolManager Mit dem ToolManager können sowohl Workbench- als auch 
CLI-Programme zu dem Tools-Menü der Workbench 2.0 hin¬ 
zugefügt werden. Dieses geschieht entweder, indem die 
Icons der entsprechenden Programme auf das »Config«- Fen¬ 
ster von ToolManager gezogen werden, oder indem man die 
Konfigurationsdatei bearbeitet. Amiga-OS 2.0 wird benötigt. 
Version 1.5, Update zur Version 1.4 auf Disk 527. Inkl. Quell¬ 
code, Autor: Stefan Becker. Workbench-Erweiterung 

WBGauge Trotz der unzähligen neuen Möglichkeiten von Amiga-OS-2.0 
gibt es doch einige Anwender, die etwas vermissen: Jenen 
Balken nämlich, der in früheren Versionen am linken Rand 
von Fenstern auftauchte und grafisch darstellte, zu wieviel 
Prozent eine Diskette bereits beschrieben war. WBGauge 
sorgt hier für Abhilfe und gibt Benutzern der neuen Betriebs¬ 
systemversion diese Funktion zurück. Version 1.2, Update 
zur Version 1.0 auf Disk 417. Autor: Jean-Michel Forgeas. 

Speicherplatzanzeige 


Fish-Disk 552 

GNUPIot 

Ein interaktives Programm zum Zeichnen von Daten und 
Funktionen, das eine große Zahl von Ausgabegeräten unter¬ 
stützt. Zu den neuen Features gehört u.a. die Unterstützung 
für Oberflächen sowie PostScript-Support. Version 3.0, Upda¬ 
te zur Version 2.0 auf Disk 526. Inkl. Quellcode. Autoren: Tho¬ 
mas Williams, Colin Kelley und andere. Funktions-Plotter 

TaskPri 

Dieser CLI-Befehl erlaubt das Setzen der Task-Prioritäten. 
Das Programm ist kompatibel zu Amiga-OS-1.3 und -2.0. Inkl. 
C-Quellcode, Autor: Steve Anderson. Task-Prioritäten 

TSFSuite 

In diesem Verzeichnis finden sich mehrere Programme, für 
die Benutzung eines »Teac SCSI-Laufwerks«. Quellcode beim 
Autor erhältlich. Autor: Harvey Taylor. SCSI-Utility 

Fish-Disk 553 

24BltTools 

Die Schublade 24BitTools enthält drei Programme zur Kon¬ 
vertierung von 24-Bit-Bildern in verschiedene Formate: 
»IFF24To8« wandelt 24-Bit-IFF-Bilder in das 8-Bit-Format um, 
»Pro2BMP« konvertiert 24-Bit-Bilder aus dem 3-D-Profes- 
sional-Format in das .BMP-Format von Microsoft Windows. 
Pro2IFF letztlich wandelt 24-Bit-Bilder von 3-D-Professional 
in das oftmals nützlichere 24-Bit-IFF-Format. Inkl. Quellcode, 
Autor: Dallas Hodgson. Bildkonvertierer 

AddMenu 

...kann eine unbeschränkte Anzahl von Menüs zum Tools- 
Menü der Workbench 2.0 hinzufügen. Das geschieht entwe¬ 
der von der Workbench aus oder per CLI; ebenso lassen sich 
temporäre Menüs erzeugen. Version 1.54, ein Update zur Ver¬ 
sion 1.50 auf Disk 501. Quellcode beim Autor erhältlich, Autor: 
Nie Wilson. Workbench-Erweiterung 

AutoCLI 

... wurde als Ersatz für »PopCLI« geschrieben und arbeitet 
einwandfrei mit Amiga-OS-2.0 sowie Turbokarten zusam¬ 
men. In dieser Version sind viele zusätzliche Funktionen ent¬ 
halten, die auf Wunsch von Anwendern hinzugefügt wurden. 
Version 1.99n, Update zur Version 1.99d auf Disk 501. Autor: 
FNic Wilson. Multi-Utility 

FA FF 

Eine genaue Beschreibung des FAFF-Dateiformats (Fast Ad¬ 
vantage File Format), Version 2.0, das von den Gold Disk- 
Produkten »Professional Calc«, »The Advantage«, »Office 
Calc« und »Office Graph« verwendet wird. Autor: Michal Todo- 
rovic (Gold Disk). FAFF-Dateiformat 

RoadRoute 

...berechnet die kürzeste Verbindung zwischen zwei Städ¬ 
ten, wobei auch Zwischenstationen angegeben werden kön¬ 
nen. Diese Version wurde komplett ins Deutsche übertragen 
und bietet nun insgesamt 2726 Orte (inkl. der ehemaligen 
DDR) und einige Anschlußstädte der Nachbarländer. Diese 
sind durch 5555 Routen miteinander vernetzt, zusätzliche Or¬ 
te können hinzugefügt werden. Nach der Eingabe der Daten 
errechnet RoadRoute die kürzeste und die schnellste 
Strecke; Ausgabe auf Drucker möglich. Das Programm benö¬ 
tigt 1 MByte Speicher. Autoren: Jim Butterfield, Günter Kirr¬ 
bach. Streckenplaner 

Syslnfo 

Wer genaue Informationen über sein System erhalten will, 
dem dürfte Syslnfo sehr gelegen kommen. Nach dem Start 
zeigt das Programm neben den Versionsnummern der Sy¬ 
stemsoftware auch den verfügbaren Speicher und alle ange¬ 
schlossenen Laufwerke an. Darüber hinaus nennt Syslnfo die 


Programm Beschreibung 


Schlüsselwort 


Namen verschiedener Chips und führt einen Geschwindig¬ 
keitsvergleich durch, der den eigenen Amiga mit anderen Mo¬ 
dellen vergleicht. Dieses relativ bekannte Programm wurde 
aufgrund der Wünsche vieler Benutzer komplett überarbeitet. 
Version 2.40, Update zur Version 2.22 auf Disk 502. Autor: Nie 
Wilson. Systemtest 


Fish-Disk 554 


Amastermind Umsetzung des populären Spieles »Mastermind«. Die Aufga¬ 

be des Spielers ist es, auf einem Spielbrett eine bestimmte 
Farbkombination durch logisches Kombinieren zu ermitteln. 
Amastermind wurde in AMOS geschrieben und bietet bis zu 
zehn Farben. Version 1.1, Shareware. Der vollständige Quell¬ 
code ist beim Autor erhältlich, Autor: Andrew Kreibich. 

»Master-Mind-Spiel 

IFSgen Ein Programm zum Erzeugen von Fraktalen nach dem IFS- 

Code (Iterated Function System). Dank der Menüsteuerung 
dieses in AMOS geschriebenen Programms können auch 
weniger erfahrene Anwender gleich mit dem Experimentie¬ 
ren beginnen. Die mitgelieferten Beispiele geben einen guten 
Einblick in die Möglichkeiten des Programms. Für die Benut¬ 
zung ist 1 MByte Speicher erforderlich. Version 2.1. Bei dieser 
Shareware-Version ist das Speichern nicht möglich, der kom¬ 
plette Quellcode ist bei der Registrierung erhältlich. Autor: 
Andrew Kreibich. Fraktalgenerator 

Landmine Umsetzung eines Spieles, das zuerst auf MS-DOS-Rechnern 

zu finden war. Hierbei müssen Sie auf einem abgegrenzten 
Spielfeld von einer Ecke in die andere gelangen, ohne auf die 
versteckten Minen zu treten. Steht man nun auf einem Feld, 
so wird durch eine Zahl angezeigt, wie viele Minen sich um 
dieses Feld herum befinden. Durch Überlegen kann man nun 
versuchen, das Risiko weitestgehend zu minimieren und si¬ 
cher ans Ziel zu gelangen. Für die Benutzung dieses in 
AMOS geschriebenen Spieles ist 1 MByte Speicher notwen¬ 
dig. Version 1.0, Shareware. Der komplette Quellcode ist beim 
Autor erhältlich. Autor: Perry Rosenboom. Strategiespiel 
Landscape Mit Landscape ist es leicht möglich, fraktale Landschaften zu 
erzeugen, wobei das Aussehen durch viele Parameter beein¬ 
flußt werden kann. Dazu gehören u.a. die Werte für Höhe, 
Wasser, Bäume, Schnee, Sand und Licht. Die Berechnung ist 
sowohl zwei- als auch dreidimensional durchführbar - dabei 
kann zwischen fünf verschiedenen Auflösungen gewählt wer¬ 
den. Während Bilder bei geringer Auflösung bereits nach 
zehn Sekunden fertig sind, können detailliertere Szenen bis 
zu 30 Minuten in Anspruch nehmen. Version 1.1, bei dieser 
Shareware-Version ist das Speichern nicht möglich. 1 MByte 
Speicher wird benötigt. Quellcode beim Autor erhältlich. 
Autor: Andrew Kreibich. Landschaftsgenerator 

LVD .. .eine relativ wirkungsvolle Maßnahme gegen Linkviren. Be¬ 

vor ein Programm gestartet wird, überprüft LVD, ob diese Da¬ 
tei infiziert ist. Derzeit werden 25 verschiedene Linkviren er¬ 
kannt. Version 1.61, Autor: Peter Stuer. Viruskiller 

SubAttack Bei diesem, ebenfalls in AMOS geschriebenen Spiel, müs¬ 
sen Sie mit einem Torpedo auf vorbeifahrende Schiffe schie¬ 
ßen. Da die Schiffe sich zwar mit konstanter Geschwindigkeit, 
aber jeweils unterschiedlich schnell fortbewegen, ist etwas 
Übung notwendig, um genau im richtigen Augenblick die 
Maustaste zu betätigen. Version 1.0, Shareware. 1 MByte 
Speicher ist notwendig, der Quellcode ist beim Autor erhält¬ 
lich. Autor: Perry Rosenboom. Actionspiel 


Fish-Disk 555 


EasyColor 

Ein einfaches Programm zum Ändern der aktuellen Farbpa- 
lette. Nach dem Aufruf erscheint ein kleines Fenster, in dem, 
ähnlich den Preferences, mit der Maus alle Änderungen 
durchgeführt werden können. Version 1.1, inkl. Quellcode in 
Assembler. Autor: Preben Nielsen. Color-Palette 

FED 

Ein Hex-Editor für die Bearbeitung von binären Dateien. FED 
bietet u.a. die Möglichkeit, eingelesene Dateien als Quell¬ 
code zu speichern, dabei werden bislang die Sprachen As¬ 
sembler, Basic und C unterstützt. Version 1.1, Autor: Thomas 
Jansen. Hex-Editor 

FlashCopy 

...ist ein multitaskingfähiges Kopierprogramm, das sowohl 
im Standard-DOS- als auch im Nibble-Modus arbeitet. Die 
durchschnittliche Zeit für eine Kopie beträgt dabei lediglich 

75 Sekunden. Version 0.9, Autor: Thomas Jansen. 


Kopierprogramm 


234 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 























Ü.M.Ä. 2.0 

Das umfangreiche Makro-Assembler-Paket für alle Amiga Computer 



Ami GA-TEST 


Hier ist Ihr leistungsfähiges und 
schnelles Makro-Assemblerpaket. 
Für hochoptimierte Codes der 
Motorola-68000-Familie. Mit 
allem, was dazu gehört: 

Der Editor hat 20 Textpuffer. 

Da finden Ihre Quellprogramme 
reichlich Platz. 

Der Debu gger öffnet Ihnen per 
Mausklick beliebig viele Fenster. 
Und damit Sie nicht den Durch¬ 
blick verlieren, protokoliert er 
alle ausgeführten Befehle mit. 

Der Linker fügt Ihre Module blitz¬ 
schnell zu fertigen Programmen 
zusammen. 


Weitere Hilfsprogramme, Include- 
files und eine Assembler-Biblio¬ 
thek sorgen für rasantes Tempo 
und komfortable Bedienung. 

Übrigens: O.M.A. 2.0 arbeitet auch 
mit 32-Bit-Prozessoren, Kick¬ 
start 2.0 und ECS. Und wenn Sie Bestell-Nr. 500 85 DM 198,95* 

n .. .. . n . . ' unverbindliche PlOtMOipfohluna 

große, modularisierte Projekte 
verwalten müssen, rufen Sie ein- 
fach das Make-Utilit v auf. 

O.M.A. hat eben wirlich alles, 
was dazu gehört. 


Systemanforderungen: 

Amiga 500, 1000, 2000, 3000 mit mindestens 
512 Kbyte RAM Kickstart 1.2, 1.3, OS 2.0 


■ 

* 

« 



Markt&Technik 







SOFTWARE 

PUBLIC DOMAIN 


Programm Beschreibung 


HPMode 


Schlüsselwort 


Einige Funktionen des Hewlett Packard-Tintenstrahldruk- 
kers DeskJet 500 sind nur sehr umständlich über die Prefe- 
rences oder den Drucker einzustellen. Mit HPMode stellt man 
Schriftsätze. Attribute und einige Druckerbefehle wesentlich 
einfacher ein. Version 1.0, Autor: Doris Ballard. 

DeskJet-Utility 

RMBShift ...erlaubt die Benutzung der rechten Maustaste als Shift- 

Taste; wobei Pull-down-Menüs trotzdem nach wie vor normal 
aktiviert werden können. Das erweist sich besonders dann 
als nützlich, wenn mehrere Icons auf der Workbench ausge¬ 
wählt werden sollen. RMBShift läßt sich auch zeitweise deak¬ 
tivieren, so daß sich mit Programmen, die die rechte Mausta¬ 
ste benötigen, normal arbeiten läßt. Version 2.0, ein Update 
zur Version 1.0 auf Disk 547. Inkl. Assembler-Quellcode, 
Autor: Preben Nielsen. Maus-Utility 

TheA64Package .. ist die Bezeichnung eines sehr guten C-64-Emulators. 

Über spezielle Adapter, die direkt bei QuesTronix erhältlich 
sind, kann die C-64-Hardware, wie z.B. Diskettenlaufwerk 
oder Drucker weiterverwendet werden. Ein Großteil der be¬ 
stehenden C-64-Software läßt sich ebenfalls weiterverwen¬ 
den, darüber hinaus ist auch das Kopieren von Dateien zwi¬ 
schen beiden Systemen problemlos möglich. Version 2.0, Up¬ 
date zur Version 1.0 auf Disk 379. Autor: Cliff Dugan (Ques* 
Tronix). C-64-Emulator 


Fish-Disk 556 


ASMOneDemo Demoversion des kommerziellen Assembler-Entwicklungs¬ 
paketes »ASM-One« (kein Speichern möglich). Zu den Funk¬ 
tionen gehören ein Editor, Makro-Assembler, Monitor, Debug¬ 
ger und die Bedienung mit der Maus oder über die Tastatur. 
Enthalten sind viele dokumentierte Beispiele. Version 1.02, 
Autor: Rune Gram-Madsen (DMV-Verlag). 

Demo: Assembler-Entwicklungspaket 
Scheme2C Ein Scheme-Compiler, der C-Quellcodedateien erzeugt. Die¬ 
se Files können dann normal kompiliert werden. Aufgrund der 
Größe dieses Programms wurde es in komprimierter Form auf 
drei Disketten verteilt: Auf dieser Diskette befindet sich der 
Quellcode und die Anleitungen, Fish-Disk 557 enthält die Da¬ 
teien für 68000er Amigas, und auf Disk 558 sind die Dateien 
für 68020er Amigas zu finden. Diese Amiga-Umsetzung 
stammt von Mike Meyer und basiert auf der Version vom 28. 
September 1990. Autor: Digital Equipment Corporation. 

Scheme-Compiler 

VlrusChecker Nicht schwer zu erraten, daß es sich hier um ein weiteres Pro¬ 
gramm zur Beseitigung von Viren handelt. Überprüft werden 
Boot-Blöcke, der Speicher sowie sämtliche Dateien eines Da¬ 
tenträgers. Ferner können spezielle Boot-Blöcke aufgenom¬ 
men werden, die das Programm dann beim nächsten Mal 
automatisch erkennt. VirusChecker besitzt eine ARexx- 
Schnittstelle. Version 5.30, Autor: John Veldthuis. Viruskiller 


Fish-Disk 557 


AutoCentre ... ist ein Hilfsprogramm für Amiga-OS-2.0. Bei Verwendung 
einer Overscan-Workbench geschieht es oft, daß Anwendun¬ 
gen ein Fenster von 640 Pixel öffnen, das nach der linken 
Ecke ausgerichtet ist. Dieses Programm zentriert solche Fen¬ 
ster beim Programmstart automatisch. Version 1.2, Autor: 
Colin Bell. Overscan-Utility 

DPatch Damit können die voreingestellten Overscan-Größen der 

DPaint-Versionen 3.25 und 4.02 verändert werden. Das ist be¬ 
sonders dann nützlich, wenn ältere Animationen eingelesen 
werden sollen, die mit DPaint 3.14 erstellt wurden, oder wenn 
Animationen anderer Programme zu bearbeiten sind. Autor: 
Colin Bell. DPaint-Patch 

Scheme2C Ein Scheme-Compiler, der C-Quellcode-Dateien erzeugt. 

Auf dieser Diskette befinden sich die Dateien für 68000er 
Amigas, Disk 556 enthält den Quellcode und die Anleitungen 
- auf Disk 558 sind die Dateien für 68020er Amigas zu finden. 
Diese Amiga-Umsetzung stammt von Mike Meyer und basiert 
auf der Version vom 28. September 1990. Autor: Digital Equip¬ 
ment Corporation. Scheme-Compiler 

WarpSpeed Dieses nette Programm präsentiert den »Blick« aus dem Fen¬ 
ster eines Fahrzeugs, das sich mit der berühmten »Warp- 
Geschwindigkeit« fortbewegt. Warp Speed war eines der er¬ 
sten C-Programme des Autors und soll anderen Einsteigern 
eine Hilfestellung sein. Version 1.0, inkl. vollständigem C- 
Quellcode. Autor: Doug Petercsak. Animation 


Programm Beschreibung 


Fish-Disk 558 


Schlüsselwort 


BTNtape Ein »Better Than Nothing«-SCSI-Device-Handler für Band¬ 

laufwerke. Anwendungen können damit direkt auf jenes Me¬ 
dium zugreifen: ebenso kann es mit dem TAR-Hilfsprogramm 
zur Erstellung von Backups verwendet werden. Benötigt wird 
ein »SCSI-direct« kompatibler Adapter. Version 2.1, Update 
zur Version 2.0 auf Disk 471. Inkl. Quellcode, Autor: Robert 
Rethemeyer. SCSI-Tapehandler 

DisDF .. .schaltet das lästige Laufwerksklicken ab. Das Programm 

kann sowohl von der Shell als auch von der Workbench aus 
aufgerufen werden und arbeitet mit den Laufwerken DFO: bis 
DF3: zusammen. Zum Abschalten werden die Trackdisk.- 
device-Tasks aus dem Speicher entfernt. Version 1.1, Update 
zur Version 1.0 auf Disk 531. Inkl. Quellcode, Autor: Patrick 
F. Misteli. Laufwerkklicken 

Scheme2C Ein Scheme-Compiler, der C-Quellcode-Dateien erzeugt. Auf 
dieser Diskette befinden sich die Dateien für 68020er Ami¬ 
gas; Disk 556 beinhaltet den Quellcode und die Anleitungen, 
und Disk 557 enthält die Dateien für 68000er Amigas. Die 
Amiga-Umsetzung stammt von Mike Meyer und basiert auf 
der Version vom 28. September 1990. Autor: Digital Equip¬ 
ment Corporation. Scheme-Compiler 


Fish-Disk 559 


Addresser 

Eine einfache Adreßverwaltung. Das Verknüpfen von Adres¬ 
sen und das Anwählen von Nummern per Modem ist möglich; 
Funktionen zum Ausdrucken von Etiketten und zum Suchen 
nach bestimmten Stellen sind enthalten. Version 1.0, Autor: 
Jeff Kelly. Adressenverwaltung 

APIG 

Eine externe ARexx-Funktions-Library, die der RexxArpLib 
ähnelt. Die APIG.Library bietet dem ARexx-Programmierer 
den Zugriff auf die meisten residenten Grafik- und Intuition- 
Funktionen. Version 1.1, Autor: Ronnie E. Kelly. 

ARexx-Library 

Aquarium 

...ist ein Programm zum Durchsuchen einer Spezialdaten¬ 
bank, die Informationen über die Fish-Disks enthält. Enthal¬ 
ten sind alle Informationen der Fish-Disks von 1 bis 550 sowie 
zwei Programme zum Hinzufügen des Inhalts zukünftiger 
Disketten - die beide den Namen NewFish tragen. Das eine 
Programm stammt von Silvano Oesch (Version 2.6), das an¬ 
dere (Version 1.13) und Aquarium selbst (Version 1.15) kom¬ 
men von B. Lennart Olsson. Autoren: B. Lennart Olsson und 
Silvano Oesch. Fish-Datenbank 

RexxRMF 

Eine weitere externe ARexx-Funktions-Library, die den Datei¬ 
zugriff mittels AVL-Bäumen erlaubt. Version 0.5, Autor: Ron¬ 
nie E. Kelly. ARexx-Library 


Fish-Disk 560 


BootX 

Mit BootX kann der Anwender seine Disketten auf Viren über¬ 
prüfen. Dabei wird neben dem Boot-Block auch der Speicher 
getestet; darüber hinaus läßt sich eine Diskette gezielt auf 
Linkviren überprüfen; OS-2.0-kompatibel. Version 4.02, Up¬ 
date zur Version 3.80d auf Disk 542. Autor: Peter Stuer. 

Viruskiller 

Llamatron 

Ein wahrhaft »tierisches« Spiel, bei dem Sie ein Lama steuern 
und diverse Tiere vor intergalaktischen Wesen zu beschüt¬ 
zen haben. Neben über 100 Spielstufen und gutem Sound 
bietet Llamatron auch einen lustigen Zwei-Spieler-Modus so¬ 
wie das Spielen mit speziellen »Hilfs-Droiden«. Version 1.0, 
Update zur Version auf der Disk 541. Dort trug das Programm 
zwar auch die Versionsnummer 1.0, jedoch fehlte die Datei für 
512-KByte-Amigas. Shareware, Autor: Jeff Minter. 

Actionspiel 

MuchMore 

... ist der Textanzeiger, mit dem auch Fred Fish die Texte sei¬ 
ner Disketten erscheinen läßt. Funktionen zum Suchen nach 
bestimmten Textstellen oder zum Ausdrucken sind enthalten. 

Es wird vierfarbiger Text mit kursiven, fetten, unterstrichenen 
und inversen Schriftsätzen unterstützt. Version 3.0, Update 
zur Version 2.7 auf Fish-Disk 378. Inkl. Quellcode in Oberon 
und Assembler, Autor: Fridtjof Siebert. Textanzeiger 

STScan 

... ist ein Hilfsprogramm für die Benutzung eines Flachbett¬ 
scanners vom Typ »Siemens ST 400«. Das Programm läßt 
sich auch an andere Scanner anpassen und kann als Beispiel 
für den Direktzugriff auf SCSI-Devices dienen. Version 1.0, 
inkl. Quellcode in C. Autor: Frank-Christian Krügel. 

Scanner-Utility 


Quelle: A.P.S.-electronic-, Sonnenborstel 31, 3071 Steimbke, Tel. 0 50 26/17 00 


236 


AMIGA-MAGAZ1N 1/1992 



















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Chips'- A-5° 0 TaS K & Prozesse 

programmiere • 


Blickpunkt 

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8 000 München 5. 






AKTUELL 

STORY 



durch dessen Feder, Fantasie und 
Witz unser geschwätziger Comic¬ 
star entstanden ist. Karl, der noch 
recht jugendliche Vater des 
Cartoon-Zoos »Hermann der User 
& Co«, begann mit dem Zeichnen, 
unmittelbar nachdem er laufen 
und einen Bleistift halten konnte. 
Als er später genötigt wurde, den 
Bleistift mit dem Schießgewehr zu 
vertauschen, setzte sich die Kunst 
schnell gegen die Uniform durch: 

Karl begann, wie am Fließband 
Cartoons über - bzw. mehr gegen 
- die Bundeswehr zu zeichnen, ein 


USER 


von Ute Bahn 
und Manfred J. Heinze 


H ermann der User - im 
Frühjahr ’91 gab er in Ber¬ 
lin auf der AMIGA-Messe 
sein Debüt, und auf der 
AMIGA ’91 in Köln war er wieder 
das Messemaskottchen: Das pfiffi¬ 
ge Portrait der Trickfilmfigur ziert 
inzwischen Kaffeetassen, Kalen¬ 
der, T-Shirts und Poster. 

Sein kometenhafter Aufstieg 


sten Supergroßrechner, weil der so 
groß ist, daß er den Monitor oben 
drauf nicht mehr erkennt... 

Was ist das bloß für einer? Lüf¬ 
ten wir den Schleier des Geheim¬ 
nisses um den genial-grotesken 
Power-User ein wenig. 

Ein Comic-Held 
mit Eigenleben 

Vors Mikrofon bekam ihn noch 
niemand - bisher. Wir haben’s na¬ 
türlich geschafft. Dabei platzte der 
kompromißlose User Hermann 


te schließlich auch keinen Nachna¬ 
men nötig! Und erst recht nicht 
Hermann der Cherusker... 

AMIGA: Apropos Karl - dein 
Zeichner Karl Bihlmeier... 

Hermann: Tja, der gute alte Karl 
- aber reden wir doch nicht dau¬ 
ernd von ihm, reden wir von mir: 
wie findest du mich? Als ich auf der 
AMIGA-Messe von den Massen 
umlagert... 

An dieser Stelle blenden wir uns 
kurz aus dem Gespräch aus und 
kommen unserer Chronisten¬ 
pflicht nach: 

Karl Bihlmeier ist der Mann, 


schier unerschöpfliches Thema. 
1000 Cartoons entstanden in die¬ 
ser wohl eher trostlosen Zeit, und 
hier lag auch der Anfang der Bihl- 
meierschen Computercartoons, 
denn nach und nach schaffte sich 
die gesamte Kompanie Heimcom¬ 
puter an, wohl mangels kriegeri¬ 
scher Ambitionen. 

Ist Hermann der 
Bruder »Der User«? 

Karl war zwar der letzte, der sich 
infizieren ließ, aber der erste, der 
wußte, was eine CPU ist, und der 
darüber - natürlich - einen Strip 
zeichnete. 


Hermann who? Hermann 
der User! Als Strichmänn¬ 
chen in die wirr-witzige 
Welt der Computercomics 
gesetzt, wurde aus Her¬ 
mann fast über Nacht ein 
Star. Nach mühevollen 
Recherchen rund um den 
Globus ist es uns gelun¬ 
gen, Hermann in seinem 
Versteck in Köln aufzu¬ 
spüren. 


begann jedoch bekanntlich im 
AMIGA-Magazin - wo er für Unter¬ 
haltung sorgt. Monatliche Strips 
erzählen hier seit 1990 von den 
Ein- und Ausfällen des Techno¬ 
freaks Hermann im Kampf mit den 
digitalen Tücken. 

■ Da vertauscht er beim Forma¬ 
tieren die Diskette mit seinem But¬ 
terbrot, und der Computer meldet 
treudoof: »Not a DOS-Disk!« 

■ Da harrt er auf einem unterge¬ 
henden Schiff eisern vor seinem 
Amiga aus, und ruft seiner fliehen¬ 
den Freundin nach: »Nur noch die¬ 
sen Level!!« 

■ Oder er schimpft auf den neue¬ 


fast vor Mitteilungsfreude über 
sich und beiläufig auch über sei¬ 
nen Zeichner und Animator Karl 
Bihlmeier. Der dagegen ist aus sei¬ 
ner natürlichen Bescheidenheit 
heraus nicht bereit, sich den Fra¬ 
gen von Journalisten zu stellen. 

Wir geben unser Gespräch mit 
Hermann hier nur in Auszügen 
wieder, ein Sonderheft zu diesem 
Thema wird noch in diesem Jahr¬ 
zehntausend erscheinen. 

AMIGA: Herr... äh ... Hermann 
... der... 

Hermann: Hermann, ganz ein¬ 
fach Hermann! Karl der Große hat¬ 


HERMANN DER 


238 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


,jcU99» byK 

















■DHU 




Allmählich begann sich eine 
ganz bestimmte Figur immer wei¬ 
ter in den Vordergrund zu schie¬ 
ben. Aber lassen wir doch Her¬ 
mann selbst erzählen: 

Hermann:.... daß Karl Bihlmei- 
er einen Bruder hat, der zufällig 
auch Hermann heißt? Es wird im¬ 
mer wieder behauptet, daß der Typ 
irgendwie Ähnlichkeit mit mir ha¬ 
be. Das ist natürlich Quatsch, weil 
Hermann der Bruder eher der 
Mann fürs Grobe ist: Bauelektriker. 


Apropos, mal unter uns: Es gibt 
da eine schöne Geschichte, wie 
Hermann sich mit Elektrobohrer 
und Säge über seine nagelneue 
Stereoanlage hergemacht hat, um 
ein elektronisches Sicherheits¬ 
schloß anzubringen! So was könn¬ 
te mir doch wohl nie passieren ... 

AMIGA: Rein zufällig, natürlich! 
Karl ist - hört man - ein vielbe¬ 
schäftigter ... 

Hermann: Der? Der braucht mir 
doch nur zuzuhören und einen 
Strich drumherum zu zeichnen, 
das ist doch alles, was der kann ... 

Kurzer Interrupt: Aus zuverlässi¬ 
ger Quelle wissen wir, daß Karl u.a. 
als freier Grafikdesigner bei einem 
auflagenstarken Kölner Wochen¬ 
blatt arbeitet. Hier findet man re¬ 


gelmäßig ein weiteres Mitglied aus 
dem Comiczoo des Bihlmeier- 
schen Stricheuniversums: Manni 
Marktplatz, Hermanns bester 
Kumpel und stolzer Halter acht¬ 
armiger und -beiniger Haustiere: 
Spinne Willi und Oktopus Franz. 
Hermann hält es da eher mit Bugs 
und Viren. 

Kein Wunder, daß auch der Film 
nach unserem Star ruft: Hermann 
debütiert in einem Zeichentrick- 


Kurzfilm, an dem sein Schöpfer ge¬ 
rade arbeitet. 

Hermann: ... Hollywood konnte 
nicht so viel zahlen, deshalb gab 
ich Karl ’ne Chance ... 

Die Programme, die Karl Bihl- 
meier im Trickfilm einsetzt, spielen 
im Vergleich zu Superstar Her¬ 
mann natürlich eine Nebenrolle. 
Aber: Ohne sie könnte Hermann 
nicht mal den Finger krumm ma¬ 
chen, um kopfkratzenderweise ei¬ 
nen Bug im Programm zu entlar¬ 
ven. 

Karl zeichnet und animiert sei¬ 
nen aufsässigen Comichelden 
mit Deluxe Paint III und dem Dis¬ 
ney Animation Studio. Deluxe 
Paint III kennt er in- und auswen¬ 
dig: um so mehr reizt ihn das noch 
relativ neue Disney-Programm, mit 


dem man entgegen ersten Presse¬ 
berichten - auf die wir hier nicht 
näher eingehen wollen - nicht nur 
Enten zeichnen kann. Für den 
Trickfilm setzt Karl Bihlmeier vor al¬ 
lem den eigentlichen Zeichentrick- 
Teil »Pencil-Test« ein. Zum Kolorie¬ 
ren greift er lieber zu DPaints Mal- 
Tools als zum Disneyschen Depen- 
dant »Ink & Paint«. 

Hermann: ... schöne Program¬ 
me, ja, ja. Aber - was ich immer sa¬ 
ge - davon sollen auch die ande¬ 
ren User was haben. Inzwischen 
habe ich Karl soweit, daß er ein 
neues »Megabrain«-Video ko- 
produziert. Darin zeige ich, na ja 
oder Karl zeigt, wie man mit Deluxe 
Paint III und Disney Animation Stu¬ 
dio einfache, aber wirkungsvolle 
Animationssequenzen macht. Das 
fängt an bei der Idee und Vorzeich¬ 
nung und erklärt mit Tips und 
Tricks alles bis zur fertigen Anima¬ 
tion. Jeder Einzelschritt bei der 
professionellen Trickfilmerei wird 
erklärt, mit Beispielen und allem 
Drum und Dran - auch für Nicht¬ 
zeichner. Die dauernde Sucherei 
in Handbüchern fällt aus. Logisch, 
daß ich bei meiner Filmerfahrung 
in dem Video das Modell bin. 

AMIGA: Du, und nur Modell? 

Hermann: Ich bin für Karl Bihl¬ 
meier tatsächlich viel mehr als nur 
eine leblose Trickfigur. Ich übertrei¬ 
be wohl nicht, wenn ich sage, daß 
ich ihn ständig beflügele und inspi¬ 
riere. Karl hat das auch eingese¬ 
hen und ein Bild dazu gemalt: Ich 
als Muse - sozusagen. 

Keimzelle jedes 
der Comics ist 
die witzige Idee 

AMIGA: Ohne dich fällt ihm wohl 
gar nichts ein? 

Hermann (etwas zerknirscht): 
Na ja, die Anstöße kommen hin 
und wieder auch von Karls Freun¬ 
din Isabell. Manchmal hat sie eine 
tolle Idee für den nächsten Comic, 
die Karl dann aufgreift. Allerdings 
ist sein Kopf ein wenig anders or¬ 
ganisiert - wenn überhaupt -, so 
daß dabei etwas völlig anderes 
herauskommt. Nur wäre er eben 
auf genau diese Idee sonst nie ge¬ 
kommen. Ohne uns hätte Karl es 
ganz schön schwer... 

Aber eine Idee ist noch kein Co¬ 
mic. Die Essenz einer witzigen Ge¬ 
schichte muß so verdichtet wer¬ 
den, daß man sie in höchstens drei 
oder vier Bildern erzählen und ver¬ 
stehen kann. Karl sorgt zunächst 
für eine ordentliche Bildfläche. Da¬ 
mit das Ganze nicht aus dem Rah¬ 
men fällt, zeichnet er zwei Kästen. 
In diesen beiden Rahmen muß die 
Story anfangen und sich ent- 


PACKTAUS 



wickeln. Natürlich folgt im dritten 
Bild die Pointe, und die ist bei Karls 
Cartoons immer das Beste. Des¬ 
halb ist der dritte Rahmen auch der 
größte und wichtigste der Story. 
Welcher Story? Noch immer steht 
der Ablauf nicht fest, aber ... 

Hermann: ... Karl denkt sich 
diese Bilder natürlich nicht aus, 
sondern wartet einfach ab, bis ich 
sie ihm eingebe. Ich küsse ihn 
zwar nicht gerade, aber seine Mu¬ 
se bin ich ganz sicher. Und dann - 
sssth, sssth, sssth - ist die Ge¬ 
schichte auf dem Papier. Oder auf 
dem Bildschirm. Alles Übung! 

Jeder Strich sitzt - eine wichtige 
Voraussetzung für die Phasen¬ 
zeichnung mit dem »Disney Ani¬ 
mation Studio«. Ansonsten entste¬ 
hen Wackelsequenzen oder unge¬ 
wollte Metamorphosen - mitunter 
nett und komisch, aber für Profis 
untragbar. Die Software lebt von 
den Künsten des Zeichners: An¬ 
ders als bei DPaint gibt es keine au¬ 
tomatischen Bewegungs-Reque- 
ster und Perspektivmodi. 

Trickfilmzeichnen ist im wahr¬ 
sten Sinne Handwerk und viel, viel 
Arbeit, die der Betrachter aber 
nicht wahrnehmen darf. 

Anregung aus Gallien 
und Entenhausen 

AMIGA: Mal Hand aufs Herz, 
Hermann: Hat Karl für seine Storys 
Vorbilder - abgesehen davon, daß 
er vorwiegend deine Suggestio¬ 
nen in Comics umsetzt? 

Hermann: »Hermann der User« 
braucht keine Vorbilder! Höch¬ 
stens einige Kicks, etwa vom hin¬ 
kelsteinwerfenden Dickwanst aus 
Gallien! Karl liest das dauernd, an¬ 
statt sich auf mich zu konzentrie¬ 
ren. Beim Lesen entdeckt er immer 
neue witzige Situationen und be¬ 
kommt dabei gute Ideen - sagt er. 
Phhhe! Oder meint Ihr diese plap¬ 
pernden Viecher von Disney? Karl 
findet die ja lustig, dabei versteht 
so ein... Entenschädel dochnix- 
von Computern undwißtihrwas ... 

Unser Gespräch findet hier ein 
jähes Ende. Wir wollen Hermann 
nicht bei seinem Monolog stören 
und verabschieden uns unbe¬ 
merkt, während er redet und redet 
... Eins steht fest: Wenn Karl Bihl- 
meiers Trickfilm vertont werden 
sollte, müssen PD-Festplatten in 
Umlauf gebracht werden. ub 



Hermann beim Fotografen. Wenn 
Hollywood ruft, wirkt selbst Her¬ 
mann etwas schüchtern... 



Hermann nimmt ein Bad in der 
Menge 



Karl im Schneidersitz. Das Ge¬ 
heimnis seines Erfolgs: Comic¬ 
zeichner Bihlmeiers »Intuition«. 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


239 










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DELUXE PAINT IV (DEU) 

DIGI PAINT 3 (DEU) 

DIGI VIEW GOLD 4.0 + DPI (DEU) 

ED PAL GENLOCK V2.0 + RGB SPLITTER 
ED S-VHS GENLOCK + RGB SPLITTER 
ED Y/C SPLITTER (S-VHS. RGB .) 

ED SIRIUS GENLOCK 
IMAGINE (DEU) 

SAS/LATTICE AMIGA COMPILER 5.1 
GD PROFESSIONAL DRAW 2.0 
GD PROFESSIONAL PAGE 2.1 
VXL*68030-25 BOARD 
VXL*68030-25 BOARD + 882/25 
VXL*68030-40 BOARD 
VXL*68030-40 BOARD + 882/25 
X-COPY PRO + HARDWARE V.5.0 


99 

69 

319 

99 

499 

849 

1299 

3998 

4599 

6499 

99 

269 

135 

259 

648 

949 

445 

1529 

448 

449 
299 
549 
899 

1349 

1349 

1949 

79 


HARDWARE 


Computer und Peripherie 


COMMODORE .DENISE" 

COMMODORE .PAULA' 

COMMODORE 8372 BIG AGNUS 
COMMODORE 8372 B 2MB AGNUS 
COMMODORE 8373 IC HIRES-DENISE 
COMMODORE 8520 I/O IC 
COMMODORE A 500 POWER SUPPLY 
COMMODORE A 500 PLUS 
COMMODORE A 520 
TV/PAL-MODULATOR 
COMMODORE A1084 
STEREO MONITOR 
COMMODORE A1950 
MULTlSYNC COLOR 
COMMODORE A2000 (DEU) i 

COMMO A2232 MULTI-SERIAL 
COMMO A3000-25 MHZ/100MB « 

COMMO A3000 T-25MHZ/100MB < 

COMMO A3000T-25 MHZ/210MB « 

COMMO A3000UX i 

DOUBLE TALK NETWORK (32*A500) 
DOUBLE TALK NETWORK (32*A2000) 
FLOPPY 3.5 EXTERN 
FLOPPY 3.5 INTERN (A2000) 

FLOPPY 3.5 INTERN (A500) 

FLOPPY 3.5 INTERN (A3000) 

FLOPPY 3 5 EXTERN TRACKDISPLAY 
FLOPPY 3 5 INTERN 1,44 MB 
FLOPPY 5.25 EXTERN (NEC) 

FLOPPY 5.25 INTERN 1.2MB(DF1) 
FLOPPY 5.25 INTERN 1 2 MB (DF2) 
KICKSTART ROM 1 3 
KICKSTART ROM 1.2 
KICKSTART ROM 20 SET 
KICKSTART SWITCHBOARD+ROM 1.3 
KICKSTART SWITCHBOARD (MEGA) 
KICKSTART SWITCHBOARD+ROM 1 2 
KICKSTART SWITCHBOARD (2 ROM) 


• 99 

• 99 

• 129 

• 169 
139 

• 60 

• 125 

• 849 


ICD ADSCSJ 2080 52MB + 0/8MB 
ICD ADSCSI 2080 CONTR + 0/8MB 
ICD NOVIA A500 FILECARD INTERN 
ICD PRIMA 52MB (2.5’ DRIVE) 

ICD PRIMA 105MB (2.5' DRIVE) 

ICD SHUFFLE BOARD 
NEXT GENERATION SCSI II CONTR. 
QUANTUM LPS52S 
QUANTUM LPS 105S 
QUANTUM PRO DRIVE 210S 
SUPRA A500XP 52MB + 2/8MB 
SUPRA A500XP 52MB + 0.5/8MB 
SUPRA A500XP DRIVE KIT +0/8MB 


»65 


599 


1198 
i 1299 

• 498 
4599 

. 6499 
i 7649 NEU 
i 7299 
999 
899 

• 149 

• 119 

• 149 

• 249 

• 259 

• 185 

• 239 

• 219 

• 315 

59 

58 

• 249 

99 

78 

99 

49 


Beschleunigungskarten 


COMMO A2286 AT-BOARD 12MHZ 
GVP A3022/22MHZ/1MB-RAM/SCSI 
GVP A3033/33MHZ/4MB-RAM/SCSI 
GVP A3050/50MHZ/4MB RAM 
ICD ADSPEED 16MHZ 68000 ACCEL. 
PRO 6820 BOARD 1MB 
PROGRESSIVE 4MB RAM-KIT 
PROGRESSIVE 68040/3000/OMB 
PROGRESSIVE 68040/2000/OMB 
PROGRESSIVE 68040/2000/4MB 
PROGRESSIVE 68040/2000/8MB 
PROGRESSIVE 68040/2000/16MB 
PROGRESSIVE 68040/2000/32MB 
PROGRESSIVE EARLY CHIP KIT 
STORMBRINGERH530 16MHZ/2MB • 
STORMBRINGERH530 16MHZ/4MB • 
STORMBRINGER H530 28MHZ/4MB • 
STORMBRINGER H530 50MHZ/4MB • 
STORMBRINGER RAM KIT 4MB 
VORTEX ATONCE 
AT EMULATOR A500 
VXL • 68030-25 BOARD+882/25MHZ 
VXL • 68030-25 BOARD 
VXL • 6803040 80ARD+882/25MHZ 
VXL • 68030-40 BOARD 


» 949 
2198 
3999 
5998 
629 
»649 
398 NEU 
3695 
3998 
4495 
4995 
5995 
7995 
99 NEU 
1599 
1999 
2749 
3995 


»399 
1349 NEU 

899 NEU 

1949 NEU 
1349 NEU 


Festplatten 


COMMODORE A2091 SCSI CONTROL 
EVOLUTION 2 2 CONTROLLER A500 
EVOLUTION 2 2 CONTROLLER A2000 
FLASH NEW GENERATION CONTR 
GVPA500 DRIVE KIT0/8MB 
GVPA500II105MB+0/8MB 
GVP A500II 213MB+0/8MB 
GVPA500II52MB+0/8MB 
GVP A2000II 52MB+0/8MB 
GVP A2000II105MB-0/8MB 
GVP A2000IICONT + 0/8MB 
ICD ADIDE 40 A2000 CONTR. INT. 

ICD ADIDE 44 A500 INTERNAL 
ICD ADIDE DRIVE KIT 
ICD ADSCSI 2000 105 MB Q 
ICD ADSCSI 2000 52 MB QUANTUM 
ICD ADSCSI 2000 CONTROLLER 


• 498 

• 629 

• 399 
598 NEU 

949 

1998 

2598 

1199 

979 

1598 

495 

299 

339 

399 

1499 

999 

399 


1229 

DELUXE SOUND 3.0A1000 

• 195 

529 

DELUXE SOUND 3.0 A 500/2000 

• 225 

1629 

MAESTRO A2000/A3000 

• 278 NEU 

1549 

MIDI INTERFACE A500/2000 

• 85 

2099 

SOUNDSAMPLER 22KHZ STEREO 

• 145 

89 

SOUNDSAMPLER PROF 28MHZ 


• 369 

MONO 

• 125 

• 478 

SOUNDSAMPLER PROF 56KHZ 


• 748 

MONO 

• 149 

1498 

1249 

1049 

598 

Datenfernübertragung ❖ 

BTX/VTX-MANAGER ADAPTER Al000 

• 40 

749 

BTX/VTX-MANAGER V2.2 FTZ + IF 

• 189 


SUPRA A2/A3 105MB SCSI QUANTUM 1298 
SUPRA A2/A3 52MB SCSI QUANTUM 899 
SUPRA A2/A3 SCSI CONT 199 


COMMO BTX SOFT & HARDWARE 
SUPRA MODEM 2400MNP 2-5 


Speichererweiterungen 


BASEBOARD A500INT+CL 0/6MB 
MEGACHIP 2MB C-MEM BOARD A2000 
MEGACHIP 2MB C-MEM BOARD A500 
MEMORY 128K FOR PC-BOARD • 
MEMORY A500 2MB/2MB INT + CL • 
MEMORY A500 512K/512K INT + CL 
PRO RAM 3000 OMB/64MB 
SIM-MODULE 1MB.8 (PM. 80NS) 
SIM-MODULE 4MB«8 (PM. 80NS) 

SIMM 511000-70.9 
STATIC COLUMN RAM A3000 4MB/4 
STATIC COLUMN RAM A3000 2MB/1 
SUPRA RAM A500RX EXT 1MB/8MB 
SUPRA RAM A500RX EXT 2MB/8MB 
SUPRA RAM A2000 8MB/8MB 
SUPRA RAM A2000 6MB/8MB 
SUPRA RAM A2000 4MB/8MB 
SUPRA RAM A2000 2MB/8MB 
SUPRA RAM A2000 0MB/8MB 
SUPRA RAM UPGRADE KIT (2MB) 


299 N1U 

699 

aA NEU 

139 
329 
» 79 

aA NEU 
129 NEU 
799 NEU 

139 

529 

259 

319 

499 

799 

649 

499 

349 

199 

199 


Video & Grafik 


1498 
139 
• 549 
779 
5998 
» 1598 


Musik 


• 99 
298 


SUPRA MODEM 2400 PLUS V.428IS+ 349 


SUPRA MODEM CABLE RS-232 
SYBIL-MULTI FUNCTIONS DEVICE 


• 20 

349 NEU 


Zubehör & Nützliches 


BOOTSELEKTOR (ELECTRONICAL) 
FLICKERMASTER 

GOLDEN IMAGE INFRAROT MOUSE 
GOLDEN IMAGE MOUSE 290DPI 
GOLDEN IMAGE MOUSE PEN 
GOLDEN IMAGE OPT1CAL MOUSE 
GOLDEN IMAGE TRACKBALL 300 
LIGHTPEN SYSTEM AMIGA 
OPTICAL MOUSE (250 DPI + MAT) 
OPTICAL MOUSE PROFI (BOING!) 
REIS-MOUSE 200 GRAFFITI 
REIS-MOUSE 200 WIRELESS + SET 
REIS-MOUSE 200 (AMIGA) 
REIS-MOUSE 400 + MOUSE SET 
REIS-MOUSE 200 GRAFFITI 
SECURE KEY (A2000/3000) 
TKB-MT-AC CRYSTAL TRACKBALL 
TRACKBALL AM TRAC (3 BUTTON) 


• 59 
39 

175 NEl 
79NEI 
199 NIL 
129 NEl 
199 NIL 
229 
189 
219 

• 159 

• 198 

• 79 

• 99 

• 179 
299 NEl 
199 
209 


• 699 

39 

• a A NEU 

• 648 


CANON ION DISK VF-50 *17.95 

CANON ION FILMADAPTER FAC-26 • 395 
CANON ION RC-260 STILL VIDEO • 1479 
COLORBURST 24 BIT-GRAFIC-BOARD 1699 
COMMODORE A2301 

GENLOCK INTERFACE • 369 

COMMO FLICKERFIXER A2320 • 498 

DELUXE VIEW 4 1 A500/A2000 • 385 

DELUXE VIEW PROLINE ONE A5/A2 • 598 

DIGI VIEW GOLD 4.0 + DPI *259 

DIGI VIEW HANDBUCH DEUTSCH • 29 95 
DIGI VIEW 4.0+ED Y/C SPLITTER 
DIGI VIEW A3000 UPDATE 
DIGI VIEW MEDIASTATION 
ED PAL GENLOCK V2.0 + SPLITTER 
ED S-VHS GENLOCK + RGB SPLITTER • 949 
ED SIRIUS GENLOCK • 1529 NEU 

ED VIDEOKONVERTER • 269 

ED VIDEOMASTER GENLOCK 2498 

ED Y/C SPLITTER (RGB. S-VHS...) • 445 

FIRECRACKER COLOR-GRAFIK-BOARD 1949 
FRAMEGRABBER COLOR (PAL) 1599 

GOLDEN IMAGE HANDY SCANNER 599 NEU 

HAM-E 262.144 COLORS ON SCREEN 799 

HAM-E PLUS GRAPHIC BOARD 
HAM-E WORKSHOP 
HIGHGRAPH V GRAFIK-BOARD 
ICD FLICKER FREE VIDEO 
RAMBRANDT A2000/A3000 (PAL) 

SCANNER HANDY 6 (90DPI. 4096C) 

SCANNER HANDY 10 (400DP1,16GS) • 629 
SCANNER HANDY 10/16 GREY+TEXT • 798 
SCANNER HANDY 14/256 

GREY+TEXT • 998 

SCANNER HANDY DATASCAN 400 398 

SCANNER PERSON A4/64 

GREY+TEXT • 2398 

VIDEO BLENDER (PAL) 3349 

VIDEODAT DECODER (PR07-AMIGA) • 398 
VIDGEN V2 BACKGROUND GENERATOR 299 


SOFTWARE 


Spiel & Spaß 


AD 1012 DIGITAL AUDIO CARD* 1095 

AD 1016 DIGITAL AUDIO CARD. aA 
AEGIS SOUNDMASTER + AUDIOM. IV 319 NEU 
DELUXE MIDI A500/A2000 • 98 

DELUXE MIDI PRO A500/A2000 • 129 


ATTACK 688 ATTACL SUBMARINE 
ADV TACTICAL FIGHTER II 
AIR COMBAT ACES 
AIR SEA SUPREMACY 
AIRBUS A320 
AUSTRALIAN PtONEERS 
BACK TO THE FUTUREIII 
BALL GAME, THE 
BARDS TALE III 
BATMAN THE MOVIE 
BATTLEISLE 
BATTLECHESS 

BATTLECHESS II: CHINESE CHESS 
BATTLEHAWKS 1942 
BEAST BUSTERS 
BIG BUSINESS 
BIG DEAL 

BILL & TED S EXCELLENTADV. 
BLOCK OUT 
BLUES BROTHERS. THE 
BRAT 

BUILD IT« • DAS BAUHAUS 
BUNDESLIGA MANAGER PRO 
CADAVER 

CADAVER-THEPAYOFF 
CAPTAIN PLANET 
CARDIAXX 
CASINO (TRUMP II) 

CENTURION 

CHAOS STRIKES BACK (DEU/1MB) 

CHESSPLAYER2150 

CHUCK YEAGERS AFT V2.0 

CISCO HEAT 

CONAN 

CONQUESTOF CAMELOT 
CRUISE FORACORPSE 
CUBULUS 
CYBERCON III 
DARK SPYRE 
DARKMAN 

DEATH KNIGHTS OF KRYNN 

DEUTEROS 

DIE KATHEDRALE 

EDITION NR. 1 

ELF 


• 69 

• 75 

• 85 NEl 

• 85 NEl 

• 99 NEl 

• 75 

• 69 

• 78 

• 75 
75 

• 78 

• 75 

• 75 
62 

75 NEl 

• 58 

• 68 
• 68 

• 58 

• 72 

• 68 

• 58 

• 75 

• 75 

• 45 NEl 

• 75 NEl 

• 75 NEl 

• 68 

• 75 

• 68 


• 75 

• 75 NEl 

• 85 NEl 


• 78 

• 68 
• 68 

• 85 NEl 

• 75 

• 65 

85 NEl 

• 99 

• 75 

• 75 


|^ Alle Preise sind unverbindliche Preisempfehlungen in DM Mit Erscheinen dieser Preisliste verlieren alle vorher 


erschienenen Listen ihre Gültigkeit. Preisanderungen, Zwischenverkauf und Irrtumer Vorbehalten Es gelten grund¬ 
sätzlich unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen. Wir liefern ab Lager Bruhl durch den von Ihnen gewünschten Spediteur, sonst per UPS- oder (Luft ) Post-Nach¬ 
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Der Betrieb eines Modems oder Hochfrequenzgerat es am Bundesdeutschen Postnetz ohne Postzulassung, ist unter Strafandrohung gestellt. 



































MAIL ORDER GmbH 


Telefon^2232/51^6MFax02232/5^6^^ostfaclU34^^^^^^^^ 


ELITE (OEU) 65 

ENCHANTED LAND • 75 

EYE OFTHEBEHOLDER *88 

F-15IISTRIKE EAGLE • 89 

F-16 COMBAT PILOT 75 

F-19STEALTH FIGHTER 82 

F-29 RETALIATOR • 68 

FALCON F-16 *85 

FALCON F-16 MISSION DISK • 58 

FALCON F-16 MISSION DISK II . 58 

FINAL FIGHT • 68 

FINAL WHISTLE. KICK OFF 2ERW 35 

FINALE 70 

FLICHT OF THE INTRUDER 
FLIGHT SIMULATOR II 
FRENETIC 
FUGGER. DIE 
GHOSTBATTLE 
GODS 

GREAT COURTS 2 
GUARDIANS 
GUNSHIP (DEU) 

HILL STREET BLUES 
INDIANA JONES-ADV (DEU) 

INDIANAPOLIS 500 

INTERNATIONAL SPORTS CHALLENGE 
JIMMY WHITES WH SNOOKER 
KEYS TO MARAMON. THE 
KICK OFF 2 
KIND OF MAGIC III 
LAST NINJA 3 
LEMMINGS 
LORD OF RINGS 

LOTUS ESPRIT TURBO CHALLENGE 
LOTUS TURBO CHALLENGE 2 
M l TANK PLATOON 
MADTV 

MANCHESTER UNITED 
MANIAC MANSION 
MAUPITI ISLANDS 
MEGAROIDS • 58 

MERCS • 69 

UIDWINTER2 . 89 

V1IG 29 FULCRUM 95 

MONSTER BUSINESS • 69 

MOONBASE 88 

MOONSHINE RACERS • 68 

MUGICAN MUSIC 85 

MAM .VIETMAN- 85 

YEBULUS 2 «68 

OIL IMPERIUM . 58 

)N THE ROAD 78 

DUTRUN EUROPA • 72 

»ARADROID 90 • 74 

FANTASIE BONUS EDITION 88 

»INBALL MAGIC 55 

»1 RATES • 68 

»LAYER MANAGER • 62 

»ORTS OF CALL (DEU) .49 

»REDATORII .68 

»REHISTORIK TALE A 59 

»REHISTORIK . 75 

IAILROAD TYCOON .90 

IEEDEREI . 59 

IETURN OF MEDUSA • 75 

HNGS OF MEDUSA • 70 

(OBIN HOOD . 72 

»EARCH FORTHE KING .95 

IECRET OF MONKEY ISLAND • 79 

KLENT SERVICE .59 

KLENT SERVICE 2 .79 

KM CITY (DEU 512K) .75 

KM CITY + POPULOS • 88 

IIM CITY ARCH 1 FUTURE CIT1ES 79 

KM CITY ARCH 2 ANCIENT CIT1ES 79 

KM CITY GRAPHICS*l+2 JE 79 

KM CITY TERRAIN EDITOR 38 

UDERS . 68 

PACE 1889 . 95 

PACE ROGUE . 88 

PEEDBALLII • 75 

TARFLIGHTII . 72 

TRATEGO . 68 

UPER CARS II .79 

UPER OFF ROAD RACER • 75 

UPER SIM PACK 78 

WAP .68 

WITCH 8 LADEII . 69 

W1V . 75 

ACTIAL FIGHTER II • 78 

EST DRIVE II THE DUEL .69 

EST DRIVE II CAR DISK .34 

EST DRIVE II CALIFORNIA • 34 

EST DRIVE II EUROPEAN CHALLENG • 38 
EST DRIVE II COLLECTION • 85 

HEWINNING5 .88 

HUNDERHAWK AH-73M . 85 


TOM ANDTHEGHOST 
TOWER FRA 
TRACON II 
TURRICANE II 
TWILIGHT 2000 
UTOPIA 
VOLFIELD 
WHITE SHARKS 
WINZER 

ZAK MCKRACKEN (DEU) 


Lernen 


• 85 

AMIGA EXTRA 7 ERDKUNDE 1 

• 45 

• 88 

AMIGA EXTRA 8: ENGLISCH 1 

• 45 

• 78 NEU 

AMIGA EXTRA 16: ERDKUNDEN 

• 45 

• 58 

AMIGA EXTRA 17 MATH-GEOMETRIE 

• 45 

• 78 

AMIGA EXTRA 18 MATH-ALGEBRA 

• 45 

• 65 

AMIGA EXTRA 19: PHYSIK 1 

• 45 

• 69 

AMIGA EXTRA 20 BRUCHRECHNEN 

• 45 

• 85 

AMIGA EXTRA 21: DT GRAMMATIK 

• 45 

• 68 

HIT DEUTSCH/ENGLISCH PAKET 

• 198 


HIT DEUTSCH/ENGLISCH 1-6 

• JE 49 


HIT DEUTSCH/FRANZ PAKET 

• 198 

• 69 

HIT DEUTSCH/FRANZ 1-6 

• JE 49 

• 70 

HIT DEUTSCH/ITAL PAKET 

• 198 

• 75 

HITDEUTSCH/JTAL 1-6 

• JE 49 

• 78 NEU 

HIT DEUTSCH/SPAN PAKET 

• 198 

• 75 

HIT DEUTSCH/SPAN 1-6 

• JE 49 

• 63 

HIT ENGLISCH AUF REISEN 

• 59 

• 68 

HIT FRANZÖSISCH AUF REISEN 

• 59 

75 NEU 

HIT ITALIENISCH AUF REISEN 

• 59 

• 65 

HIT KLEINES LATINUM 

• 98 

• 72 

NAT10NS OF THE WORLD: ASIA 

89 

• 75 

NAT10NS OF THE WORLD: CANADA 

89 

• 85 NEU 

NATIONS OF THE WORLD: AUSTRAL 

89 

• 78 

NATIONS OF THE WORLD: EUROPE 

89 

• 85 NEU 

PLANETARIUM NASA STERNKARTE 1 

• 69 

75 

PLANETARIUM NEBEL + 


• 78 

STERNHAUFEN 

• 69 

• 78 

PLANETARIUM V4.0 DEU 

• 169 NEU 


PLANETARIUM YALE STERNKATALOG • 65 
SOFTCONNECT .99 NEU 

WORLD ATLAS V2.0 109 

Programmieren 


• 69 GD OUTLINE FONTS 259 

• 85 GD PAGESETTER 2 (1MB) .169 

85 GD PAGESETTER 3 a A NEU 

• 68 GD PRO CALC a A NEU 

• 90 PROFESSIONAL PAGE 2.1 (DEU) • 549 NEU 

• 85 NEU GD TEMPLATES & DESIGN GUIDE • 89 

.68 GD TRANSFILE .89 

59 GD TRANSWRITE .89 

. 75 MAXIPLAN PLUS . 179 

• 69 PAGESTREAM V2.1 298 

PERSONAL WRITE 3.0 • 69 

PUBLISHING PARTNER LIGHT • 429 

PUBLISHING PARTNER V2.0 MASTER «679 

SAXON PUBLISHER VI.2 699 

SAXON SCRIPT PROFESSIONAL 259 

SUPERBASE AMIGA . 89 

SUPERBASE IV . 799 

SUPERBASE UPDATE ENTW VERS 4 400 

SUPERBASE UPDATE VERS 3 VERS 4 600 

WORD PERFECT . 599 

WORD PERFECT (DEU) STUDENTEN • 429 

Video ff Grafik_ 

3D PROFESSIONAL V2.0 (NEW) 749 

3D REALTIME • . 135 

3D-SPRINTER AMIGA .98 

ADORAGE • P9NEU 

AEGIS DRAW 2000 259 

AEGIS EXPRESS PAINT 3.0 125 

AEGIS MODELER 3D 99 

AEGIS SPECTRACOLOR 149 

AEGIS VIDEOSCAPE D+PROMOTION • 199 
AEGIS VIDEOTITLER 3D • 199 

AMIGA VISION (COMMODORE) 99 

BROADCAST TITLERII (PAL) • 499 

BROADCASTTITLERFONTENHANCER 285 

BROADCAST TITLER FONT PACK 1 285 

CAN DO AUDIO VISUAL AUTHORING 199 

CAN DO INTRO PACK 69 

CAN DO PRO PAK I 69 

DELUXE FONT SETI 79 

DELUXE FONT SET II 79 

DELUXE PAINT IV (DEU) .269 

DELUXE PRINT II (DEU) .179 

DELUXE VIDEO III (DEU) .249 

DESIGN 3D (PAL. DEU) .198 

DIGI PAINT 3 (PAL. DEU) .135 


ABSOFT AC/BASIC 

275 

DIGI PAINT 3 A3000 UPDATE 

55 

ABSOFT AC/FORTRAN 

479 

DIRECTOR V2.0 

215 

AEGIS VISIONARY 

109 

DRAW4D PROFESSIONAL 

629 

AM0S3D 

115 

ELAN PERFORMER 2.0 (DEU. PAL) 

• 279 

AMOS COMPILER 

89 

GD COMICSETTER ART-FUNNY FIGUR 

29 

AMOSGAME LANGUAGE 

139 

GD COMICSETTER ART-SUPERHEROES 29 

AREXX EXTENSION KIT: RX TOOLS 

129 

GD COMICSETTER ART-SCIENCE FIC 

29 

AREXX LANGUAGE 

85 

GD COMICSETTER 

• 89 

GFA BASIC COMPILER 3 52 

• 99 

GD DALI 

• 179 

GFA BASIC INTERPR 3.52 

• 175 

GD MEDIASHOW 

• 89 

HISOFT-DEVPAC ASSEMBLER 

• 139 

GD MOVIESETTER 

• 89 

INOVATOOLS 2 (LATTICE 4 MANX) 

199 NEU 

GD MOVIESETTER-CLIPS 1 

29 

M2 AMIGA MODULA 2 


GD PROFESSIONAL DRAW 2.0 

• 299 

V4.0 STANDARD 

• 549 

GD SHOWMAKER 

• 629 

M2 AMIGA OBEREON 

• 325 

GD STRUCTURED CLIPART 

89 


VIDEO PAGE FONTS-FRIDA .48 

VISTA PRO: APPALACHIAN TRAIL 99 

VISTA PRO: BRECKINRIDGE CO 99 

VISTA PRO: CALIFORNIA 2 99 NEU 

VISTA PRO: CALIFORNIA 99 

VISTA PRO: EXTENDED 99 NEU 

VISTA PRO: GRAND CANYON SET 1 99 

VISTA PRO: GRAND CANYON SET 2 99 

VISTA PRO: HAVASU 99 NEU 

VISTA PRO: HOOVER DAM 99 NEU 

VISTA PRO: KINGS CANYON PARK 99 

VISTA PRO: LAKE MAJOVE 99 NEU 

VISTA PRO: LOS ANGELES 99 NEU 

VISTA PRO: MARS SET 99 

VISTA PRO: MOON MOUNTAIN 99 NEU 

VISTA PRO. ORANGE COUNTRY 99 NEU 

VISTA PRO SEQUOIA FOREST 99 

VISTA PRO: SIMI 99 NEU 

VISTA PRO: WESTERN USA 99 

VISTA PRO: WYOMING 1+2 99 NEU 

VISTA PRO: YOSEMITE VALLEY 99 

VISTA PROFESSIONAL 239 

Musik 

A-SOUND ELITE 249 NEU 

AEGIS ANIMAGIC • 159 

AEGIS AUDIOMASTERIV • 99 NEU 

AEGIS SONIX 2.0 69 

AEGIS SONIX SOUND TRAX 1 35 

AEGIS SONIX SOUND TRAX 2 35 

BARS 4 PIPES (DEU) .419 

BARS 4 PIPES-PRO STUDIO KIT 149 NEU 

BARS & PIPES - OLDIES 1 99 

BARS & PIPES • RULES FOR TOOLS 99 

BARS & PIPES - CREAT1VITY KIT 149 NEU 

BARS 4 PIPES • INTERNAL SOUNDS 99 

BARS 4 PIPES • MULTIMEDIA 99 

BARS 4 PIPES • MUSIC BOX A 99 

BARS 4 PIPES MUSIC BOX B 99 

BARS 4 PIPES • PROFESSIONAL 599 

DR TS MIDI-RECORDING-STUDIO 125 

DR. TS TIGER CUB .169 

HARMONI (MIDI SEQUENCER) 169 

Datenfernübertragung * 

A-TALKIIIVI.3 .89 

AEGIS CLIENT SOFTWARE (NOVELL) a A NEU 
AMIGA EXTRA 23: BTX .49 

DIRECTORY OPUS (DOS COMMANDS) 125 NEU 

Zubehör ff Nützliches 


CDTV: ILLUSTRATED ENCYCLOPEDIA 139 

CDTV: ILLUSTRATED HOLY BIBLE 99 

CDTV ILLUSTRATED 

SHERLOCK HOLMES 99 

CDTV: ILLUSTRATED SHAKESPEARE 99 
CDTV: KEYBOARD (BEIGE) 299 

CDTV KEYBOARD ADAPTER A2000 29 NEU 

CDTV KEYBOARD INTERFACE A500 35 NEU 

CDTV: KEYBOARD INTERFACE A2000 55 

CDTV. LEMMINGS 99 

CDTV: LONG DAY RANCH 109 

CDTV: MOUSE (BLACK) 99 NEU 

CDTV: MOUSE INTERFACE 99 NEU 

CDTV: MOVING STOMACH ACHE 109 

CDTV: MUD PUDDLE 109 

CDTV: MURDER MAKES STRANGE 99 

CDTV: MY PAINT 99 

CDTV. NEW BASICS COOKBOOK 119 

CDTV: NINJA HIGH SCHOOL 69 

CDTV: PAPER BAG PRINCESS 109 

CDTV: PETER RABBIT 129 

CDTV: POWER PINBALL 99 

CDTV: PREHISTORIC 119 

CDTV PSYCHO KILLER 99 

CDTV: RAFFLES 99 

CDTV: ROAD TO FINAL FOUR 99 

CDTV: SCART CASLE 119 

CDTV SOARY POEMS ROTTEN 129 

CDTV: SIGN OF FOUR 99 

CDTV: SIM CITY 139 

CDTV: SNOOPY CASE MISSING 99 

CDTV: SPACE WARS 85 

CDTV SPIRIT EXCALIBUR 129 

CDTV: SUPER GAMES PACK 89 

CDTV TEAM YANKEE 119 

CDTV TERMINATOR 109 

CDTV: THOMAS SNOW SUIT 109 

CDTV: TIME TABLE BUSINESS 119 

CDTV TIME TABLE SCIENCE 119 

CDTV: TOWN WITH NO NAME 99 

CDTV WAYNEGRETZKY HOCKEY 119 

CDTV WIRELESS TRACKBALL 229 

CDTV: WIRELESS MOUSE 139 

CDTV. WOMEN IN MOTION 99 

CDTV: WORLD VISTA 199 

CDTV WRATH OF DEMON 99 

CDTV: XENON II H 9 

COMMODORE CDTV-AMIGA • 1469 


LITERATUR 


MANX AZTEC C DEV. 5.2 + SLD 429 NEU 

MANXAZTECC PROFESSIONAL 5.2 329 NEU 

OMA V2.0 (MACRO ASSEMBLER) • 179 NEU 

SAS/LATTICE ANSI LIBRARY 89 

SAS/LATTICE C COMPILER V5.10 449 

SAS/LATTICE UPDATE 5. OX - 5.10 100 

WSHELL V2.0 95 NEU 


Büro 


BUTLER JAMES 
DOCUMENTUM V2.0 
FIBUMAN IST: FÜR EINSTEIGER 
FIBUMAN E 

EINNAHME/UBERSCHUSS 
FIBUMAN F: FINANZBUCHHALTUNG 
FIBUMAN M: FIBU MANDATENFAHIG 
FIBUMAN BWAZUF 
FIBUMAN BWAZUE 
FIBUMAN DEMO 
FIBUMAN GEW/KST MODUL 
FIBUMAN IMPORTMODUL 

F JOURNAL 

FIBUMAN INVENTARVERZEICH. F/M 
FIBUMAN INVENTARVERZEICH. E 
GD ADVANTAGE. THE 
GD BÜRO PERFEKTADRESS 
GD BÜRO PERFEKT LOHNSTEUER 
GD BÜRO PERFEKT VIDEO 


• 98 

• 195 

• 148 

• 398 

• 768 

• 968 

• 98 

• 78 

• 65 

• 248 

• 148 

• 198 

• 148 

• 219 

• 75 

• 75 
75 


GD BÜRO PERFEKT SCHRIFTVERKEHR • 75 


GD DESKTOP BUDGET 
GD FONTS TYPE DECORATIVE 
GD FONTS TYPE DESIGNER 
GD FONTS TYPE PUBLISHER 
GD FONTS TYPE VIDEO 
GD HYPERBOOK 
GD KORREKT 
GD OFFICE 


• 85 

• 89 

• 89 

• 89 

• 89 

• 179 

• 75 
1 329 


GD VIDEO DIRECTOR aA NEU 

GD VIDEO FONTS aA NEU 

IMAGINE (DEU. PAL) .448 

IMAGINE - BROADCAST 3D FONTS 299 

INTERCHANGE 3D OBJECTS VOL 1 34 

INTERCHANGE TURBO SILVER MODUL 39 

INTROCAD PLUS (PAL) 179 

MEGA PAINT - 24 BIT PAINTER 379 

PELICAN PRESS 179 

PHOTON PAINT II (1MB. PAL) 175 

PHOTON VIDEO CEL ANIMATOR 175 

PIXEL 3D-C0L0R BITMAP RACER 115 

PIXEL 3D 2.0 IFF-3D CONVERTER 269 NEU 

PIXMATE (PAL) 119 

PRO TEXTURES VOL 1 (24 BIT) 99 

PROFESSIONAL TITLER 999 NEU 

REAL 3D V2.0 BEGINNER 389 

REAL 3D V2.0 PROFESSIONAL 879 CDTV: 

REFLECTIONS • 98 CDTV 

REFLECT10NS 2.0 . 279 CDTV 

REFLECTIONS-OBJEKTE • 49 CDTV 

SCALA (PROFESS PRESENTATION) 699 CDTV: 

SCENE GENERATOR 79 CDTV: 

SCENERY ANIMATOR 199 CDTV 

SCREEN MAKER • SAMPLER (PAL) 199 CDTV 

SCREEN MAKER 24BITIFF IMAGES 699 CDTV 

SCULPTIFD GERMAN CARS - PORSCHE 79 CDTV: 

SCULPT-ANIMATE 4D HANDBUCH • 69 CDTV 

SCULPT-ANIMATE 4D 759 CDTV 

TURBO SILVER (PAL) 249 CDTV. 

VGL DELUXE PAINT 3 VIDEOFONTS • 49 CDTV: 

VGL D P III SPECIAL EFFECTS .69 CDTV 

VGL D P III TIERE .49 CDTV: 

VGL D P III TRICKFILMELEMENTE • 49 CDTV 

VGL ANIMAGIC VIDEOEFFEKTE • 69 NEU CDTV: 

VIDEO EFFECTS 3D (PAL. DEU) • 289 CDTV 

VIDEO FONTS 175 CDTV: 

VIDEO PAGE (DEU) .165 CDTV 

VIDEO PAGE FONTS - CLARA • 48 CDTV 




A-W AMIGA INTERFACE STYLE 

49 NEU 

A-MAXII MAC EMULATOR 

449 

A-W HARDWARE REFERENCE MANUAL 

59 

A-MAX: CUTT1NG EDGE DRIVE 

559 

A-W ROM K: DEVICES MANUAL 

79 NEU 

AMIDEX / AMICALC 

• 98 

A-W ROM K INCLUDES 4 AUTODOCS 

89 

B.A.D.V4.0 NEW VERSION! 

89 

A-W ROM K LIBRARIES 4 DEVICES 

89 

DEMOMAKER (PAL) COMPANION .1 

45 NEU 

DIGI PAINT 3 UPDATE HANDBUCH • 

4995 

DEMOMAKER (PAL) • 1 

85 NEU 

GFA BASIC FÜR EINSTEIGER 

• 29 

DISKMAKER UPDATE >V2.0 

69 NEU 

GFA BASIC FÜR FORTGESCHRITTENE 

• 49 

DISKMAKER V2.0 

119 

M+T AMIGA UND VIDEO 

• 59 

FATTRACKS VI 2 BACKUP 

119 NEU 

M+T AMIGA 500 BUCH (NEU) 

• 49 

JANUS 2.0 (COMMODORE) 

69 

M+T AMIGA 2000 BUCH (NEU) 

• 59 

POWER WINDOWS 2 5 

159 

M+T AMIGA-BASIC FÜR INSIDER 

• 79 

PRO BOARD 4 PRO NET V2.0 PAL 

949 

M+T AREXX-PROGRAMMIERUNG 

• 59 

PRO BOARD PERSONAL 

329 

M+T ASSEMBLER-BUCH 

• 59 

PRO BOARD V2.0 (PAL) 

499 

M+T BRIDGEBOARD BUCH 

• 59 

PRO NET PERSONAL 

329 

M+T DATENSTRUKTUR-LEXIKON 

• 69 

PRO NETV2.0 (PAL) 

499 

M+T DESKTOP-VIDEO 

• 59 

PROJECT D (ENG) 

89 

M+T DFU EINSTEIGERBUCH 

• 39 NEU 

QUARTERBACK 4 0 (DEU) 

• 99 

M+T DOS-HANDBUCH 1.3 

• 69 

QUARTERBACK TOOLS 

139 

M+T FREIE MALEREI A. D AMIGA 

• 98 

TOPSECRET 

• 79 NEU 

M+T FREI MALEREI AD. AMIGA 

• 59 

X-COPY PROF. + HARDWARE 

• 79 

M+T GRAFIKPROGRAMMIERUNG 

• 89 



M+T HARDWARE-TUNING 

• 98 

CDTV 


M+T KREATIVE GRAFIK GFA BASIC • 

• 79 


M+T MULTIMEDIASYSTEM A3000 

• 79 


A STUDY IN SCARLET 
ADVANCED MILITARY SYSTEM 
ALL DOGS HAVEN CRAYON 
AMERICAN VISTA 
ANIMALS IN MOTION 
BATTLE CHESS 
BATTLE STORM 
BENJAMIN BUNNY 
CASE CAUT10NS CONDOR 
CD REMIX 

CHAOS IN ANDROMEDA 
CINDERELLA 
CLASSIC BOARD GAMES 
DINOSAURS FORE HIRE 
EMERGENCY LANGUAGES 
FALCON 2 

FRED FISH COLL 530DISKS 
FRED FISH COLL 480 DISKS 
FUN SCHOOL 
GENLOCK BOARD 
HEATHER HITS HOME RUN 
HOUNDOFBASKERVILLE 


99 

79 

99 

189 

99 

119 

109 

129 

99 

99 

99 

109 

99 

69 

99 

189 

149 

139 

99 

498 

109 

99 


69 

M+T PROFI-TIPS 4 POWER-TRICKS • 39 

M+T PROGR I MASCHINENSPRA • 69 

M+T PROG RAMIERRICHTLINIEN • 49 

M+T SYSTEM HANDBUCH • 79 

M+T WORKSHOP AEGIS SONIX • 39 

M+T WORKSHOP BECKERTEXT 2.0 • 39 

M+T WORKSHOP C .39 

M+T WORKSHOP DELUXE PAINT III • 39 

M+T WORKSHOP DELUXE VIDEO III • 39 

M+T WORKSHOP GFA BASIC • 39 

M+T WORKSHOP REFELCTION • 39 

VGL AMIGA REPERATUR 4 HW TIPS • 69 NEU 

VGL AMIGA VIDEO-PRODUKTION • 79 

VGL DELUXE PAINT III PROFITIPS • 98 

VGL HANDBUCH FÜR VIDEOFILMER • 29 

VGL IM BRENNP : THE DIRECTOR • 29 8 
VGL REAL 3D: TITEL 4 EFFEKTE • 69 NEU 

VGL SPIELE SELBST PROGRAMMIERT • 69 NEU 
VGL WORKSHOP SCULPT 3/4D • 59 

VGL WORKSHOP TURBO SILV. 3.0 • 69 

VGL WORKSHOP VIDEOSCAPE 3D • 59 

VGL: D PAINT 4 TRICKFILME... • 69 NEU 
















mmmmammm 


■i 


MUSIK 

GRUNDLAGEN 


Dejn Kjanji au± der Sjjur 

TONKUNSTLER 


von Christian Flieh 

I m Jahr 1980 war noch der ana¬ 
loge Synthesizer an der Spitze 
unter den Klangerzeugern. 
Nichts konnte einen Sound 
besser imitieren als ein analoger 
Synthesizer. Streicher oder Bläser 
konnte man sehr gut nachahmen, 
und auch heute sind die syntheti¬ 
schen Sounds wegen ihrer Wärme 
und Fülle sehr beliebt. Bei Gitarre, 
Piano oder Drums mußten diese 
Synthesizer jedoch passen, da 
diese Geräte jene komplexen 
Klangstrukturen nicht reproduzie¬ 
ren konnten. So kam man auf die 
Idee, diese Klangstrukturen mit¬ 
tels Analog-Digital-Wandlung in 
den Speicher zu bringen, um die¬ 
sen gespeicherten Klang mit ei¬ 
nem Digital-Analog-Umwandler 
wieder hörbar zu machen. 

Dem sehr populär gewordenen 
Emulator von Emu-Systems ge¬ 
lang dieser Einstieg in die neue 
Technik geradezu perfekt. Ein¬ 
schlägige Fachzeitschriften be¬ 
richteten euphorisch, daß dieses 
Gerät etwa das Geräusch eines 
Schlüsselbundes aufzeichnen und 
auf einer Tastatur spielbar machen 
könne. Solche Systeme waren 
aber sehr teuer (ca. 50000 Mark). 
Das änderte sich jedoch sehr 
schnell, denn bald gab es Geräte, 
die bereits nur mehr ein Zehntel 
des Emulators kosteten. 

Heutezutage kann man sich 
Sampler kaum noch von der Mu¬ 
sikszene wegdenken. Ganze Stil- 


Musikstile wie »Hip-Hop«, 
»House« oder »Rap« wä¬ 
ren ohne den Einsatz 
elektronischer Datenver¬ 
arbeitung nicht entstan¬ 
den. Was bedeuten die 
Fachbegriffe Sequencer, 
Sampler und Analog-Digi- 
tal-Wandler? Welche Mu¬ 
siksoftware wird für den 
Amiga angeboten? 

richtungen wurden mit diesen Ge¬ 
räten aufgeschlossen (z.B. Hip¬ 
Hop, Rap und Techno-Pop). Eben¬ 
so verhält es sich bei Film- und 
Videoproduktionen, da auch dort 
diese Systeme eingesetzt werden. 
Man verwendet sie, um diverse 
Hintergrundgeräusche, auch At¬ 
mosphäre genannt, im Film (z.B. 
Wind, Pferdewiehern, Explosio¬ 
nen, Straßenlärm, Wellenbrechun¬ 
gen, Klirren von Fensterschei¬ 
ben...) realisieren zu können. 
Eine »Playlist« bestimmt, wann 
welches Geräusch aufgerufen 
werden soll. Diese Liste wird in 
einen Computer eingegeben und 
kann dann auf Festplatte oder Dis¬ 
kette gespeichert werden. 

Man greift mittlerweile immer 
mehr auf Computersysteme zu¬ 
rück, die A-D- und D-A-Wandler 
besitzen bzw. nachgerüstet wer¬ 


Eing. 


R ext. 
Takt 
♦ Ub 



BIT 01234567 


WE Interner Aufbau eines D-A-Konverters 
(Typ FERANTI ZN 427E-8) 


den können. Die Computerklän¬ 
ge können dann auf beliebige 
Speichermedien gesichert wer¬ 
den. Der Schnittplatz als solcher 
existiert somit vielleicht bald nicht 
mehr, ein großer Compterarbeits- 
platz tritt an seine Stelle. Bei 
Compact-Disks mit dem Aufdruck 
»DDD« ist diese Technologie schon 
angewendet worden. Man nennt 
das System »Digital Recording«. 
Heute wird jedem Anwender diese 
Technologie der digitalen Aufnah¬ 
me zugänglich, nicht zuletzt mit 
dem Amiga und dessen hervorra¬ 
genden Soundeigenschaften. 

Für die Aufnahme in den Spei¬ 
cher benötigt man einen Sounddi¬ 
gitizer. Das ist ein Analog-Digital- 
Umsetzer, der speziell für den 
Audiobereich entwickelt worden 
ist. 



miga 
besitzt 
vier Tonkanäle 


Analog-Digital-Wandler sind 
kleine, integrierte Schaltkreise. 
Die Genauigkeit dieser elektroni¬ 
schen Bauteile hat großen Einfluß 
auf die Qualität des Samplers. Es 
gibt hier verschiedene Genauig¬ 
keitsklassen, die in »+- LSB« (Low 
Significant Byte) angegeben wird. 
»+- 1 LSB« wird aber mindestens 
vorausgesetzt. Hier wird eine stu¬ 
fenlose oder analoge Größe in eine 
digitale Größe umgewandelt. Da¬ 
bei muß eine solche analoge Grö¬ 
ße in einzelne Stufen eingeteilt 
werden. Es wird das Binärsystem 
verwendet, damit auch der Com¬ 
puter damit arbeiten kann. 

A-D-Wandler unterscheiden 
sich durch die Umsetzfrequenz 
und die Bitbreite. Gebräuchliche 
Bitbreiten sind: 8,10,12,14,16,18, 
20 und 24 Bit, wobei die letzten vier 
Versionen für professionelle Mu¬ 
sikanwendungen verwendet wer¬ 
den. 

A-D-Wandler bestehen aus: 

- Eingang: Hier ist z.B. der Vorver¬ 
stärker plaziert. Manche Verkaufs¬ 
strategen geben bei ihren Digiti¬ 
zern an: »extrem rauscharmer Ver¬ 
stärker«. Das sind aber nur leere 
Wörter mit wenig Bedeutung. Die 
billigsten Verstärkerbauteile (z.B. 


IC TBA 820M) haben schon einen 
Rauschabstand von 76 dB, der 
Amiga durch seine 8 Bit nur ca. 55 
dB, man hat hier also eine Sicher¬ 
heit von 21 dB. Daher sind solche 
Argumente einfach nicht gerecht¬ 
fertigt. 

Außerdem sind hier auch Klang- 
und Lautstärkeregelungen mög¬ 
lich. Manche Sampler haben zwei 
solche Eingänge. Diese Digitizer 
sind dann für Stereobetrieb gerü¬ 
stet. 

- Bias: Um positive und negative 
Spannungen umwandeln zu kön¬ 
nen, wird meist eine Spannung 
von 2,5 Volt aufgedrückt. Die Sum¬ 
me aus der Eingangsspannung 
und der Bias-Spannung gelangen 
dann zum A-D-Konverter. So ergibt 
sich eine Eingangsspannung von 
-1,2 Volt und eine Wandelspan¬ 
nung von 2,5 + (-1,2 Volt) = 1,3 
Volt. Es kann so ein Bereich von 
-2,5 bis 2,5 gewandelt werden. Hier 
gibt es auch diverse Spannungs¬ 
teiler, die es ermöglichen, ver¬ 
schiedene Spannungsbereiche 
verarbeiten zu können (z.B. -2,5/ 
2,5 Volt, -5/5 Volt...) 

- D-A-Wandler: Hier wird das Si¬ 
gnal nach der analogen Bearbei¬ 
tung gewandelt. Gute D-A-Wand¬ 
ler haben eine Sample/Hold- 
Schaltung, die eine Änderung des 
Eingangssignals während der Um¬ 
setzung verhindert. Fehler werden 
so sehr klein gehalten. Zusätzlich 
benötigt der Wandler eine Taktung 



Christian Flieh wurde 1971 in 
Wien geboren. Nach der 1. Klasse 
der Höheren Technischen Lehran¬ 
stalt in Hollabrunn kaufte er sich ei¬ 
nen C64. Schon bald entdeckte er 
den Soundchip und programmierte 
eigene Sounds. Anfang 1987 legte 
er sich einen Amiga 500 zu. Kurz 
darauf entwickelte er seinen ersten 
Digitizer. Inzwischen ist die vierte 
Version des Samplers fertiggestellt, 
die 700 kHz abtasten kann, über 
Sample/Hold verfügt und einen ein¬ 
gebauten 3-Band-Equalizer besitzt. 


242 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 





































-Amiga 


24.12.91 



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MUSIK 




■■ 


mamum 


GRUNDLAGEN 


(wie bei einem Prozessor) und eine 
Referenzspannung, die zum Wan¬ 
deln benötigt wird. Manche D-A- 
Wandler haben diese Funktionen 
bereits eingebaut. 

- Ausgang: Der bereits digitale 
Ausgang ist bei den meisten Digiti¬ 
zern gleich aufgebaut. Der Bus 
des Digitizers, der beim Amiga 8 
Bit breit ist, wird direkt an den 
Parallel-Port des Computers ange¬ 
schlossen. Wichtig: Besitzt der 
Sampler einen Tri-State-Ausgang? 
Hat er ihn nicht, kann der Compu¬ 
ter oder der Digitizer beschädigt 
werden, sobald der nicht vorhan¬ 
dene Drucker angesprochen wird. 
Zusätzlich kommen die Stromver¬ 
sorgung, sowie die Leitungen hin¬ 
zu, die zum Start des Digitizers 
notwendig sind. 

Stereo-Sampler unterscheiden 
sich hier nur durch eine elektroni¬ 
sche Umschaltung der beiden A- 
D-Wandler (beide Kanäle), sowie 
durch zusätzliche Steuerleitun¬ 
gen. 

Betrachten wir den internen Auf¬ 
bau eines D-A-Konverters (Bild 1). 
Als Beispiel wählen wir den D-A- 
Wandler des Typs FERANTI ZN 
427E-8. 

Beschreibung der Anschlüsse: 


Ausgängen wird der Start bzw. das 
Ende des Wandelvorganges si¬ 
gnalisiert. 

- RD: Sobald hier ein Signal an¬ 
liegt, stellt der Konverter die Daten 
am Ausgang bereit und sie können 
vom Computer eingelesen wer¬ 
den. 

Es gibt drei Gruppen von Umset¬ 
zungsprinzipien: 

(a) A-D-Wandlung durch sukzes¬ 
sive Approximation: Übersetzt be¬ 
deutet es »schrittweise Annähe¬ 
rung« an den Meßwert. Dabei wird 
an den internen D-A-Wandler eine 
Binärzahl übergeben. Nachdem 
sie in die zugehörige Spannung 
gewandelt ist, wird sie im Kompa¬ 
rator mit der Eingangsspannung 
verglichen. Abhängig davon, ob 
die Eingangsspannung größer 
oder kleiner als der intern vorgege¬ 
bene Wert ist, wird die Binärzahl 
erhöht oder erniedrigt, so lange, 
bis die Eingangsspannung er¬ 
reicht ist. Betrachten wir dazu als 
Beispiel Bild 2: Der A-D-Wandler 
soll den Eingang messen, der die 
Spannung von 1,41 Volt hat. 

Der A-D-Wandler beginnt mit 
dem höchsten Bit, welches 128 
bzw. durch den internen D-A- 
Wandler 1,28 Volt repräsentiert. Im 


U in hV 



Dezinal: 128 ♦ 64 ♦ 32 ♦ 16 ♦ 8 ♦ 4 ♦ 2 ♦ 1 

Ergebnis: 100 0110 1 


El A-D-Wandlung durch sukzessive Approximation 
(schrittweise Annäherung) 

- Eingang: Hier wird das Signal 
eingespeist 

- Rext: Es werden 5 Volt als Refe¬ 
renz benötigt 

- Takt: Je nach der Taktfrequenz 
an diesem Anschluß richtet sich 
die Umwandlungsgeschwindig¬ 
keit. Manche D-A - Wandler besit¬ 
zen eine interne Taktung. 

- Eingang/Ausgang für Referenz¬ 
spannung: Diese beiden Anschlüs¬ 
se werden meist zusammenge¬ 
schlossen. Somit wird die inter¬ 
ne Referenzspannungsquelle ge¬ 
nutzt. 

- WR/Busy: Mit diesen Ein- bzw. 


nächsten Arbeitsschritt untersucht 
er, ob die Eingangsspannung grö¬ 
ßer oder kleiner als die interne D-A- 
Wandlerspannung ist. Wenn die D- 
A-Spannung größer ist, wird die¬ 
ses Bit wieder gelöscht. Danach 
startet dieser Zyklus wieder mit 
dem nächstkleineren Bit. In unse¬ 
rem Fall ist die Eingangsspannung 
von 1,41 Volt größer als 1,28 Volt, 
Bit 7 bleibt also gesetzt. Bit 6 bzw. 
0,64 Volt werden danach addiert, 
dabei stellt aber der Komparator 
fest, daß dies eine Spannung von 
1,92 Volt ergibt und damit größer 
als 1,41 Volt ist. Bit 6 wird also wie- 



(am Eingang liegen 0,12 Volt an) 



ist extrem schnell. 


der gelöscht und der nächste Zy¬ 
klus mit Bit 5 beginnt (0,32 Volt). 
Nach acht solchen Zyklen ist der 
Vorgang beendet und das Signal 
liegt in digitaler Form am Ausgang 
an. 

Der Vorteil dieses Umwandlungs¬ 
prinzips ist, daß immer nach ge¬ 
nau acht Zyklen der Prozeß abge¬ 
schlossen ist. Das vereinfacht die 
Steuerung der A-D-Wandlung er¬ 
heblich. 

(b) A-D-Wandlung durch Increa- 
se Stepping: Bei diesem Prinzip 
beginnt ein interner Zählerbau¬ 


stein von 0 bis maximal 255 durch¬ 
zuzählen. Das gilt allerdings nur 
bei der 8-Bit-Version, denn bei z.B. 
der 16-Bit-Version hat er einen 
dementsprechend höheren Zähl¬ 
bereich (bis 65535). 

Es liegen dabei nacheinander 
am Komparator (= Vergleicher) 
Spannungen von 0 bis 2,55 Volt in 
0,01-Volt-Schritten und gleichzeitig 
die Spannung an, mit der sie ver¬ 
glichen werden sollen (Eingangs¬ 
spannung). Dabei läßt der Kompa¬ 
rator so lange zählen, bis beide 
Spannungen gleich sind. Wenn 


Bit 7 1 . 

128 xR 



Bit 6 1 . 

*t7 


64 xR 

Bit 5 1 . 


1 II 

32 x R 

Bit 4 0 B 

4 

' Ua 

16 x R 

) 

Bit 3 1 _ 

1 



im 



Bit 2 0 . 


1 

1 

4 x R 

Bit 1 1 _ 

M 

1 

1 

2 x R 

Bit 0 1 _ 

k. 

1 

R 


W 

▼ . . 



Iti 


Ei Digital-Analog-Wandler (Stromnetzwerk). Als Beispiel 
wählten wir die 8-Bit-Version. 


244 


AMIGA-MAGAZIN 1 /1992 

















































































































































das der Fall ist, wird das Zählen ab¬ 
gebrochen und der Inhalt des Zäh¬ 
lers kann am Datenbus gelesen 
werden. 

Folgendes Beispiel (Bild 3) soll 
die Umsetzung verdeutlichen, es 
liegen am Eingang 0,12 Volt an. In 
diesem Fall braucht der A-D- 
Wandler nur bis 12 zu zählen, im 
Extremfall hätte man bis zu 255 
Schritte warten müssen, bis der 
Wandler den Wert gefunden hat. 
Man sieht hier schon den gravie¬ 
renden Nachteil, den dieser A-D- 
Wandler hat: er hat keine fixe Um¬ 
setzzeit. Dieser Wandler ist die bil¬ 
ligste, langsamste und somit denk¬ 
bar schlechteste Lösung zur Um¬ 
setzung der Signale in eine digita¬ 
le Form. Seine Wandelfrequenzen 
bewegen sich im Durchschnitt von 
1 bis 8 kHz. So ein Baustein ist be¬ 
reits für ca. fünf Mark erhältlich, ist 
aber für Audio-Anwendungen nur 
bedingt einsetzbar. 

(c) A-D-Wandlung durch Local 
Stepping: Diese Wandler werden 
auch »Tracking DAC« genannt. 
Hierbei handelt es sich um ein 
ähnliches Prinzip wie bei der vori¬ 
gen Umwandlungsart. Jedoch ist 
hier das Prinzip der Umwandlung 
optimiert worden. Jetzt handelt es 
sich um einen Zähler, der versucht, 
zum Eingangssignal hinzuzuzäh¬ 
len. Wieder wird intern ein D-A- 
Wandler und ein Komparator be¬ 
nutzt, um entscheiden zu können, 
ob der Zähler von seiner augen¬ 
blicklichen Position hinauf- oder 
herunterzählen soll. 


geändert hat. Die Zeitspannen be¬ 
wegen sich hier um 5 Mikrosekun¬ 
den. Wiederum gibt der Zähler das 
Ergebnis an. Danach stellt der 
Komparator jedoch fest, daß das 
Eingangssignal kleiner geworden 
ist und gibt jetzt dem Zähler den 
Befehl, hinunter zu zählen. Nach 
dem dritten Schritt erreicht er be¬ 
reits die Spannung U3 und wieder 
werden die Daten freigegeben. 
Der Nachteil des Chips ist die va¬ 
riable Umsetzzeit, jedoch ist die¬ 
ses Verfahren extrem schnell. Das 
macht diesen Typ so wichtig. Die 
Zykluszeit schwankt aber nicht in 
so großem Umfang wie die der vor¬ 
herigen Typen. 

Nachdem wir des öfteren von D- 
A-Wandlern gesprochen haben, 


werken gebaut, die Strom- und 
Spannungsnetzwerke. Das Prinzip 
des Stromnetzwerkes ist relativ 
einfach (Bild 5). Wir haben dazu 
die 8-Bit-Version gewählt. 

Die Widerstände stehen jeweils 
im Verhältnis 2:1, umgekehrt pro¬ 
portional ist der Strom. Die Teilströ¬ 
me (l t o bis l t 7 > ergeben dann einen 
Summenstrom. Wichtige Voraus¬ 
setzung: R a < R, da sonst die 
Wandlung sehr ungenau wird 
(eine Art Gleichstromgegenkopp¬ 
lung). Je genauer diese Wider¬ 
standsnetzwerke sind, desto teu¬ 
rer sind auch die Chips. In den ver¬ 
schiedenen Genauigkeitsklassen 
kann oft ein Preisunterschied von 
bis zu 2000 Prozent vorhanden 
sein. 


doch klingen sie fad und dumpf. 
Dem ist abzuhelfen, indem man 
den Low-Paß-Filter entfernt (Bild 
6). In jedem Fall ist der Kondensa¬ 
tor auszubauen. Noch besser wä¬ 
re, ihn schaltbar zu machen, um 
bei niedrigen Samplefrequenzen 
die störenden Höhen ausschalten 
zu können. 

Es kann aber auch Vorkommen, 
daß ein aktiver Filter, d.h. ein Ver¬ 
stärker, der nur niedrige Frequen¬ 
zen verstärkt, im Sampler einge¬ 
baut ist. In diesem Fall ist ein Kon¬ 
densator mit 100 nF parallel zu 
den Kondensatoren zu installieren. 
Klingt es bei einem der Kondesato- 
ren noch dumpfer, ist dieser durch 
einen Kondensator zu ersetzen, 
der ein Zehntel der Kapazität be¬ 
sitzt (ist z.B. 47 nF eingebaut, dann 
durch 4,7 nF oder kleiner erset¬ 
zen). Wir können hier nicht für je¬ 
den Samplertypen die Abände¬ 
rungsvorschläge aufzeigen. Des¬ 
halb sind die Tips allgemein für je¬ 
den Samplertypen. 

Außerdem ist es besser, parallel 
zur Stromversorgung einen Kon¬ 
densator mit 1000 nF zu schließen. 
Meist sind hier schon Kondensato¬ 
ren vorhanden, jedoch aus Erfah¬ 
rung sind diese unterdimensio¬ 
niert. Hier kann es sein, daß der 
Vorverstärker zuwenig »Saft« be¬ 
kommt und nicht mehr richtig ver¬ 
stärkt (z.B. bei Baß-drums, Bild 7). 

Auch beim Computer ist es mög¬ 
lich, noch einiges an Klangqualität 
zu verbessern. Natürlich bringt es 
kein gutes Ergebnis, wenn man die 



IB Wird der Low-Paß-Filter entfernt, muß auf jeden Fall 
der Kondensator ausgebaut werden 


♦5V__. 


♦ 

Vom Cohputer 

1000 iiF Digitizer 

OV _ 




IQ Verbesserung des Samplers durch Stabilisierung der 
Spannung mittels Kondensator 



Kifl Soundverbesserung des Amiga durch Umgehung des 
internen Filters 


Betrachten wir hierzu als Bei¬ 
spiel Bild 4. Gegeben: Eingang 
Ul = 0,04 Volt, U2 = 0,05 Volt, U3 
= 0,02 Volt. Der Zähler beginnt von 
Null aufwärts zu zählen, nach dem 
vierten Zählschritt erkennt der 
Komparator, daß die Spannungen 
gleich sind und gibt das Ergebnis 
(Ul) frei, das durch den Zähler 
repräsentiert wird. Im nächsten 
Durchgang braucht der A-D- 
Wandler nur einen Schritt zur 
Spannung U2, da die Zeitspanne 
sehr kurz ist und sich die Span¬ 
nung am Eingang noch nicht groß 


sehen wir uns das Gegenstück 
zum A-D-Wandler aus der Nähe 
an: 

D-A-Wandler: Sie bestimmen 
letztendlich die Soundqualität. 
Man findet sie in jedem CD-Player 
oder Keyboard. Im Amiga sind vier 
D-A-Wandler im Paula-Chip inte¬ 
griert. 

D-A-Wandler sind sehr einfach 
aufgebaut, da die meisten nur 
Hochpräzisions-Widerstandsnetz- 
werke besitzen. A-D-Wandler gibt 
es von 1 bis 32 Bit. Es werden 
grundsätzlich zwei Arten von Netz- 


Um gute bzw. optimale Qualität 
des Samples zu erzielen, müssen 
zwei Punkte erfüllt werden. 

Sampler: Wie man es schon 
beim Amiga kennt, besitzen man¬ 
che Sampler einen Low-Paß-Filter, 
d.h. er filtert ab einer bestimmten 
»Grenzfrequenz« die Höhen des 
Signals weg. Das ist zwar vielleicht 
gut für Samples, die mit einer Sam- 
plefrequenz mit bis zu 20 kHz auf¬ 
genommen wurden, darüber wird 
der Klang mit zunehmender Sam- 
plefrequenz immer schlechter. Die 
Samples sind zwar rauschfreier, 


LED ausschaltet. Die nachfolgen¬ 
de Schaltung (Bild 8) soll das be¬ 
weisen. Hierzu müssen Sie den 
Amiga offen und zum Lötkolben 
greifen (Achtung: Garantieverlust). 
Gleich nach dem ersten Sample 
wird man durch den kristallklaren 
Klang verwöhnt. Mehr kann man 
so durch Abänderungen nicht ver¬ 
bessern. 

Sampler-Einstellungen und Pra¬ 
xis: Für die optimale Ausnutzung 
der Audio-Qualität des 8-Bit- 
Systems sind mehrere Punkte zu 
beachten. Hier eine Checkliste: 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


245 












































MUSIK 


GRUNDLAGEN 


a) Rauscht der Sampler ohne 
Eingangssignal? 

Schalten Sie den Audio-Ein- 
gang ab. Gute Sampler bieten die 
Möglichkeit, den Mittenpegel ein¬ 
zustellen, d.h. beim Monitor- 
Modus des jeweiligen Samplepro- 
gramms den Strich genau in die 
Mitte zu bringen. Wenn der Regler 
nicht vorhanden bzw. nicht ordent¬ 
lich eingestellt ist, bringt der Sam¬ 
pler schon von vornherein ein 
Rauschen, d.h.: 

- Vorverstärker ganz aufdrehen; 

- Mittenregler so einstellen, daß 
der Sampler nicht zwischen zwei 
Werten hin- und herspringt; 

- Störquellen ausschalten. Schlecht 
geschirmte Monitore, wie der Com- 
modore 1084, können den Sam¬ 
pler beeinflussen und man hört ein 
Pfeifen im Sample; 

- kürzeres Audio-Anschlußkabel 
verwenden. 

b) Braucht man einen EQ (Equa¬ 
lizer)? 

Wenige Sampler bieten die Mög¬ 
lichkeit, einen eingebauten EQ zur 


Audio L/R Parallel 



Ausgang Eingang 


UH Mit dem Compander/Expander-Gespann wird der 
Dynamik-Bereich um ca. 20 dB erhöht 



Klangregelung zu verwenden. Es 
kommt dabei ganz auf die Musik 
an, ob er zu verwenden ist. 

- Ist das Signal schon schwach, 
dann besser nicht verwenden 
(Rauschen); 

- Beim Samplen von CD ist es bei 
POP sehr sinnvoll; 

- Beim Samplen von Instrumenten 
unbedingt ausschalten; 

- Ist die Qualität der Quelle fad, 
dann unbedingt einsetzen; 

- Bei Klassik, Chor und Schlagern 
nicht passend; 

- Bei Effekten oft sehr gut. 

c) Wahl der Aussteuerung (Laut¬ 
stärke) 

Allgemein ist zu sagen, daß die 
Quelle so laut wie möglich aufge¬ 
dreht werden sollte. Da im Sampler 
die Lautstärke wieder abge¬ 
schwächt werden kann, vermin¬ 
dert die »laute Übertragung« den 
Einstreu-(Pfeif-)Effekt. 

- In den Aussteuermodus des je¬ 


weiligen Programms gehen; 

- So aussteuern, daß es kurzzeitig 
zur Übersteuerung kommt (mei¬ 
stens ist das bei Baß und Snare- 
Drumm der Fall). Diese geringfügi¬ 
gen Übersteuerungen erhöhen 
zwar den Gehalt von Oberwellen 
(Klirrfaktor), aber man kann da¬ 
durch an Rauschabstand gewin¬ 
nen, der natürlich Vorrang hat. Bei 
48 dB Rauschabstand bleibt ohne¬ 
hin nicht viel Spielraum übrig. Der 
Klirrfaktor beträgt dann ca. 0,4 bis 
1,0 Prozent. Diese Werte wirken 
sich noch nicht hörbar aus. Als Bei¬ 
spiel für gute (leicht übersteuerte) 
Aufnahmen betrachten Sie Bild 9. 

Für Profis gibt es hier noch zwei 
Tips: 

- Bässe haben eine viel höhere 
Dynamik als Höhen. Durch Ab¬ 
schwächen der Bässe am Eingang 
des Sampler kann man die Höhen 
viel besser aussteuern. Das Er¬ 
gebnis sind klare und rauschfreie¬ 


re Samples. Die jetzt fehlenden 
Bässe kann man sich beim Abspie¬ 
len wieder verstärken, indem man 
die Baß-Regler seiner Stereo- 
Anlage ganz aufdreht (evtl, vor¬ 
handene Loudness-Taste drücken). 
Der Nachteil, der sich aus dem 
Prinzip ergibt, ist die Einschrän¬ 
kung, daß in einem Musikpro¬ 
gramm (z.B. Soundtracker) nur 
entweder Samples mit Bässen 
oder nur Samples ohne Bässe 
gleichzeitig verwendet werden 
dürfen. Der Grund dafür liegt na¬ 
he: baßlose Samples würden in 
den anderen untergehen. 

- In jedem Musikgeschäft zu ha¬ 
ben: Compander/Expander. Das 
sind Rauschunterdrückungssyste¬ 
me, vermindern daher das Rau¬ 
schen (wie bei Kassettendecks 
z.B. Dolby B/C und dbx). Kosten¬ 
punkt: ca. 500 Mark. Sie dienen 
dazu, eine hohe Dynamik in eine 
niedrigere umzuwandeln (Com- 
pander) und wieder zurück (Ex¬ 
pander). 

Beispiel: Wenn man ein Musik¬ 
stück samplen will, gibt es leise 
und laute Stellen. Manchmal ist 
dieser Unterschied jedoch so groß, 
daß bei leisen Passagen keine 
Aussteuerung, bei lauten Teilen 
Übersteuerung auftritt. Die Ursa¬ 
che ist hierfür der recht kleine Dy¬ 
namikbereich des Amiga von ca. 
55 dB. Mit dem Compander/Ex¬ 
pander-Gespann wird der Bereich 
um ca. 20 dB erhöht. Während der 
Compander vor den Digitizer ge¬ 
schaltet wird, steckt man den Ex¬ 
pander zwischen Computeraus¬ 
gang und Verstärker (Bild 10). 


Aber Achtung: 

- Alte Samples ohne Compander 
nicht über Expander laufen lassen 
(sonst gibt es einen Pump-Effekt); 

- Mit Compander aufgenommene 
Samples nicht ohne Expander ab¬ 
spielen (sonst ist das Sigal sehr 
»dünn«); 

- Samples können nur mit der Ori¬ 
ginalgeschwindigkeit richtig abge¬ 
spielt werden (sonst arbeitet der 
Expander nicht ordnungsgemäß). 
Toleriert werden ±10 Prozent. 

Beachtet man diese Punkte, be¬ 
kommt man Samples von der Qua¬ 
lität von 12-Bit-Digitizern - nur 
eben viel preiswerter. 

d) Wahl der Samplingfrequenz 

Das ist ein sehr wichtiger Punkt, 
hat doch die Wahl der Samplefre- 
quenz den größten Einfluß. 

- Brauchbare Ergebnisse erzielt 
man schon ab 9 kHz, allerdings 
nur unter Zuschalten des internen 
Filters. Der Frequenzgang ist nach 
oben hin abgeschnitten (ab 7 kHz), 
das Ergebnis klingt dumpf; 

- Samples, die man für die Ver¬ 
wendung in ein Musikprogramm 
vorsieht, sollte man mit minde¬ 
stens 18 kHz aufnehmen. Bei nied¬ 
rigerer Frequenz tritt ein unange¬ 
nehmer Pfeifton auf. Man sollte 
aber beachten, daß Samples mit 
höherer Frequenz nicht viel höher 
abgespielt werden können. Das 
bedeutet z.B. mit 28 kHz aufge¬ 
nommen liegt die Abspielge¬ 
schwindigkeit an der Hardware- 
DMA-Grenze, und so kann dieses 
Sample nur gleichschnell oder 
langsamer abgespielt werden, 
bringt also keinen Qualitätsvorteil. 
Das Optimum liegt bei 19886 kHz. 

An dieser Stelle sollte gesagt 
werden, daß es einen Zusammen¬ 
hang zwischen Samplefrequenz 
und oberste noch gespeicherte 
Frequenz (Grenzfrequenz) gibt. 
Ein mathematisches Theorem be¬ 
sagt, daß man mindestens drei 
Punkte benötigt, um einen defi¬ 
nierten Sinus hindurchzulegen. 
Das bedeutet in der Praxis, daß 
man immer die dreifache Fre¬ 
quenz des höchsten Eingangs¬ 
signals zu Abtastung verwenden 
muß (z.B. 0 bis 16 kHz: 48 kHz 
Abtastrate). Allgemein läßt sich 
sagen, daß man nur den 2- bis 
2,5fachen Wert der Eingangsfre¬ 
quenz verwenden muß. So gese¬ 
hen kann man das menschliche 
Ohr »überlisten« (ähnlich wie beim 
Film - mehr als 24 Bilder pro Se¬ 
kunde werden als fließende Bewe¬ 
gung empfunden). 

Das läßt sich einfach nachvoll¬ 
ziehen. Digitalisieren Sie einmal 
mit 19 886 Hz, anschließend versu¬ 
chen Sie es nochmals mit 28 kHz. 
Nacheinander abgespielt empfin- 


246 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


































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MUSIK 


GRUNDLAGEN 




det man das Sample mit 19 886 Hz 
sogar als das Sample »mit mehr 
Höhen«. Natürlich ist das eine Täu¬ 
schung, hier empfindet man das 
Klirren oder Pfeifen, auch Quanti¬ 
sierungsrauschen genannt, als zu¬ 
sätzlichen Höheneindruck, da sie 
nahe der oberen Hörgrenze liegen 
(bei 28 kHz liegen die Frequenzen 
natürlich außerhalb des Hörberei¬ 
ches). Bild 11 zeigt eine Übersicht. 

Ein Filter am Ausgang soll die¬ 
ses Klirren beseitigen. Das Klirren 
sind hier die Oberwellen, die durch 
die Abweichung von Original- zum 
Stufensignal entsteht. Optimal wä¬ 
re ein Filter, der je nach Samplefre- 
quenz seinen Einsatzbereich sel¬ 
ber wählt (nicht so wie beim Amiga 
mit seinem fix eingestellten Filter). 
Ein Kondensator parallel zum Aus¬ 
gang kann diese Stufen bis zu ei¬ 
nem gewissen Grad glätten. Inwie¬ 
weit das Signal verbessert wird, 
zeigt Bild 12. 

e) Benötigt man einen Stereo- 
Sampler mit Aussteuerungsan¬ 
zeige? 

Diese Leistungsmerkmale sind 
nur fürs »Auge« und bringen keine 
Vorteile, denn: 

- Die Qualität ist bei Mono- 


- Anwendungsgebiete: Es gibt nur 
wenige Gebiete, wo man Ste- 
reo-Samples benötigt. Beim Arbei¬ 
ten mit Soundtracker ist die Funk¬ 
tion sogar störend. 

Auf dem Amiga existieren sehr 
viele Programme, die sich der 
Soundverarbeitung widmen. Ihre 
spezifischen Eigenschaften, Vor- 
und Nachteile, sind in der nachfol¬ 
genden Übersicht zusammenge¬ 
faßt. 

Audiomaster IV (erhältlich bei 
Blue Data: ca. 350 Mark) arbeitet 
nach dem WYSIWYG-Prinzip. Den 
Hauptteil der Benutzeroberfläche 
nimmt der Ausschnitt ein, der das 
Sample grafisch darstellt. Mit der 
Maus kopiert und schneidet man 
bestimmte Bereiche oder versieht 
sie mit Effekten. Durch Zoomen 
definierter Abschnitte läßt sich wie 
unter einer Lupe exakter schnei¬ 
den. Dies gestaltet sich sehr kom¬ 
fortabel, denn die Software ist z.Zt. 
»State of the Art«, was die Bedie¬ 
nung betrifft. 

Bevor die Funktionen anwend¬ 
bar sind, muß ein Sample erzeugt 
werden. Hier zeigt sich die Lei¬ 
stungsfähigkeit des Programms: 
Bis zu 56 kHz samplen in Mono, in 




K um Abhängigkeit des Sampleergebnisses von der 
Samplefrequenz (Grenzfrequenzbereich) 


Samplern immer besser (es muß 
hier nicht so »gespart« werden); 

- Stereo-Samples sind durch 
Samplen der linken und rechten 
Seite hintereinander möglich; 

- Stereo-Sampler können im Ste¬ 
reomode nur mit halber Frequenz 
sampeln (wegen Prozessor). Gute 
Stereo-Samples lassen sich des¬ 
halb nur durch getrenntes Sam¬ 
peln erzielen; 

- Aussteuerungsanzeigen sind 
absolut sinnlos, da man im Moni¬ 
tormodus des Sampleprogramms 
besser die Aussteuerung erken¬ 
nen kann; 



12 


Verringerung der 


Oberwellen durch 


Kondensator 



Audiomaster IV 


I Den Hauptteil der Benutzeroberfläche 
nimmt der Ausschnitt ein, der das Sample grafisch darstellt 


Stereo bis 38 kHz ohne Turbokarte. 
Dadurch wird allerbeste Klangqua¬ 
lität erreicht. Auch garantiert ein 
Menüpunkt die Kontaktfreudigkeit 
zu anderen auf dem Markt befind¬ 
lichen Samplern. Man kann auch 
mehrere Loops markieren und 
über einen Sequencer nacheinan¬ 
der abspielen, der allerdings keine 
praktische Bedeutung hat (nur ei¬ 
ne Spur). Angesagt wäre hier ein 
Sequencer mit vier Spuren, um 
den Amiga soundmäßig auszurei¬ 
zen. 

Die Länge des Samples ist be¬ 
grenzt, da das Programm nur im 
Speicher arbeitet. Ideal wäre, 
könnte man direkt auf die Festplat¬ 
te speichern. Um fünf Minuten zu 
samplen, sind 9 MByte RAM nötig. 
Es lassen sich also nur Samples 
bearbeiten und danach auf Fest¬ 
platte speichern. Nimmt man Qua¬ 
litätsverlust in Kauf, läßt sich das 
Sample in komprimiertem Format 
speichern. Das Raw-Format findet 
allerdings keine Anwendung. 

Leider ist keine der Funktionen 
sehr schnell. Um beispielsweise 
am Anfang eines 9-MByte-Samp- 
les etwas zu eliminieren, benötigt 
das Programm 10 bis 15 Sekun¬ 
den. Auf die Dauer kann das nerv¬ 
tötend wirken. 

Sehr praktisch ist die Markie¬ 
rung, die in Audiomaster IV hinzu¬ 
gekommen ist. Man kann jetzt sehr 
schnell die Hälfte eines Loops fin¬ 
den, oder Effekte der Zeit nach ab¬ 
messen. Funktionen gibt es eine 
Menge: Echo, Delay, Flange, 
Pitch, Mix, Reverse, Volume. Die 
Effekte und Funktionen im Stereo- 
Modus lassen sich nicht kanalge¬ 
trennt verwenden. Die Option 
Pitch spielt das Sample in einer hö¬ 
heren Tonlage, ohne die Abspiel¬ 


geschwindigkeit schneller werden 
zu lassen. Diese Funktion ist auch 
als Echtzeiteffekt vorhanden. Wie 
klingen Sie als Donald Duck? 

Eine weitere Funktion kam hin¬ 
zu: mit einem digitalen Filter z.B. 
die Höhen anzuheben. Das kann 
auch dumpfen Samples auf die 
Sprünge helfen. Doch Achtung, 
jeder Bearbeitungsvorgang des 
Samples erhöht das Rauschen, 
vor allem bei den Echo- und Mix- 
Funktionen. 

Ein Nachteil muß noch aufge¬ 
zeigt werden: der Player. Falls man 
die Samples auf Festplatte hat, 
muß trotzdem alles ins RAM gela¬ 
den werden (Speicher- und Zeit¬ 
sparen ist offenbar nicht gefragt). 

Doch trotz aller Nachteile ist die¬ 
ses Softwarepaket sehr gut. Viel¬ 
leicht werden die Mankos in der 
Version V ausgemerzt? 

Schon seit einigen Jahren ist 
das Ursprungsprogramm Sound¬ 
tracker (erhältlich im Fachhandel: 
ca. 100 Mark) auf dem Markt. In 
seinen Anfängen fegte es Sonix 
vom Tisch und etablierte sich als 
Standardsoftware, was Musik be¬ 
trifft. Zahlreiche Programmierer 
arbeiteten an der Software, daher 
sind viele hochgezüchtete Versio¬ 
nen wie Noisetracker und Startrek¬ 
ker im Umlauf. 

Startrekker V1.3 von der Gruppe 
Fairlight ist z. Zt. die beste Version. 
Man hat hier nicht nur gute Editier¬ 
möglichkeiten, sondern auch drei 
Modi. 

Der erste Modus benutzt nur die 
vier internen Stimmen des Amiga. 

Der zweite ist der MIDI-Modus: 
In diesem kann man extern über 
MIDI auf 16 MIDI-Kanälen maximal 
achtstimmig die Keyboards oder 
Expander ansteuern. Wer also 


248 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 















































Wahnsinn: Der erste AT-Emulator mit richtig Power, 
vortex ATonce-Plus für Amiga 500: Für sagenhafte DM 598,-* 


vortex ATonce-Plus hat richtig Power. Oie erhöht die Rechenleistung, und stellt gleich- 

Taktrate wurde auf stolze 16 MHz erhöht. Oie zeitig, ohne zusätzliche Speichererweiterung, 

80286 CMOS CPU bringt mit 512 KB vortex immer 640 KB DOS-Speicher zur Verfügung 


FAST-RAM einen Norton Sl 
von 16,2. Selbstverständlich 
ist ein Steckplatz für einen 
optionalen mathematischen 
80C287-12 Co-Prozessor in¬ 
tegriert. vortex ATonce-Plus 
ist der einzige AT-Emulator, 
der voll das Multitasking des 
Amiga beherrscht und 
außerdem alle Commodore- 
kompotiblen Festplatten ver¬ 
steht. Das vortex FAST-RAM 


Wollen Sie mehr über ATonce-Plus für den 
Amiga 500 wissen? Wir senden Ihnen gerne 
weiteres Informationsmaterial zu. 


vortex ATonce-Plus verwaltet 
den Speicher im Extended 
und Expanded Mode. Eine 
völlig neue Videoemulation 
läßt die Zeichen noch 
schneller auf dem Bildschirm 
erscheinen, vortex ATonce- 
Plus wird einfach auf den 
Prozessorsockel aufgesetzt. 
Der Preis mit 512 KB RAM 
beträgt DM 598,- (*unver- 
bindliche Preisempfehlung). 


I* vortex 


VORTEX COMPUTERSYSTEME GMBH . FALTERSTRASSE 51-53 . 0-7101 FLEIN . TELEFON 07 1 3 1 / 5972-0 
























































































MUSIK 


I 


GRUNDLAGEN 


schon den Soundtracker besitzt, 
findet sich hier optimal zurecht, 
der Vorteil ist sicherlich die weit 
bessere Qualität der Musikstücke. 

Der dritte Modus arbeitet ähn¬ 
lich wie der Oktalyzer mit acht 
Stimmen. Die Ausgabe der acht 
Stimmen erfolgt aber mit besserer 
Qualität. 

Außerdem ist im Programm ein 
Sampler integriert. Er stellt folgen¬ 
de Funktionen zur Verfügung: Cut, 
Reverse, Mix und Vierklang. Beim 
Vierklang kann aus einem schon 
vorhandenem Instrument ein 
Zwei-, Drei- und Vierklang erzeugt 
werden. Leider rauscht das Ergeb¬ 
nis stark. 

Eine Option, die in der Praxis 
dringend benötigt wird, ist die 
Tuning-Funktion. Hier stimmen Sie 


geteilt ist. Ein Nachteil ist, daß man 
sich die Anzahl der Stufen nicht 
selbst auswählen kann, denn in 64 
Stufen ist keine Triole oder Sextole 
möglich. In 48 Stufen wäre dies 
beispielsweise realisierbar. 

Das Programm arbeitet nur im 
Chip-RAM. Da ein Instrument nicht 
beliebige Länge haben kann und 
mit 64 KByte begrenzt ist, lassen 
sich nur ca. zwölf Instrumente bei 
1 MByte Chip-RAM einsetzen. 
Wichtig wäre die Einbindung des 
Fast-RAMs. Im MIDI-Modus könn¬ 
te der Sequencer auf 16 Stimmen 
erweitert werden. Erstens wäre 
das kein übermäßiger Program¬ 
mieraufwand, zweitens eine im¬ 
mense Leistungssteigerung des 
Programms. 

Wer also für sein Programm, ein 


4 


oo 


oooo 
oooo 
OOO 1 

oooo 
OOO 1 
oooo 
oooo 
oooo 

00 04 * 




_ 



OO OO 00830 0S3F50 



- ooooo 

- ooooo 

- ooooo 

- ooooo 


ooooo 

wrrri 


Startrekker VI. 3 


I Dieses Programm bietet viele Mög¬ 
lichkeiten und Merkmale wie MIDI, vier und acht Stimmen 


die einzelnen Instrumente aufein¬ 
ander ab. Man kann mit der Maus 
die Tonhöhe wählen, anschließend 
wird das Sample auf die neue Fre¬ 
quenz umgerechnet. Ebenso ist 
es möglich, eine Schlagzeugse¬ 
quenz auf die Abspielgeschwin¬ 
digkeit abzustimmen. Eine nütz¬ 
liche Funktion ist der Sample-Kit- 
Modus: Hier kann man auf der 
Zehnertastatur des Amiga Sam- 
ples legen und abspielen. Über die 
Computertastatur spielen Sie 
mehrstimmig. MIDI gestattet es, 
von der Tastatur eines Keyboards 
aus den Computer anzusprechen. 

Zahlreiche Effekte stehen beim 
Sequencer zur Auswahl: Slide 
up/down (Portamento), Appriggia- 
tor, Volume, Filter, Tempo und viele 
andere. Ein in die Software inte¬ 
grierter Assembler gestattet es, 
eigene Effekte zu programmieren. 

Ein Musikstück setzt sich aus 
Patterns zusammen, wobei jedes 
davon wiederum in 64 Stufen ein¬ 


Demo oder einen Sound produzie¬ 
ren möchte, ist mit Startrekker V1.3 
bestens beraten. 

Oktalyzer (erhältlich bei Media 
Verlagsgesellschaft: ca. 100 Mark) 
war das erste Programm, das es 
ermöglichte, acht Stimmen gleich¬ 
zeitig zu spielen. Durch schnelle 
Routinen werden jeweils zwei 
Stimmen auf einem Amiga-Kanal 
zusammengefaßt. Jedoch verdop¬ 
pelt sich dabei der Rauschfaktor. 
Auch die Sample-Rate ist durch 
die Arbeitsgeschwindigkeit des 
68000-Prozessors begrenzt. Teilt 
man nur bestimmte Kanäle des 
Amiga in zwei Stimmen auf ergibt 
das vier, fünf, sechs, sieben oder 
acht Stimmen. Hier hören Sie die 
Kanäle, die normal abgespielt wer¬ 
den, in der gewohnten Qualität. 

An dieser Stelle ein Tip: Schlag¬ 
zeug niemals auf den »halben 
Stimmen« verwenden. Schlag¬ 
zeug enthält viele Höhen und wür¬ 
de durchs Zusammenfassen ver- 



Oktalyzer 


Dieses Programm ermöglichte es als erste 
Amiga-Musiksoftware acht Stimmen gleichzeitig zu spielen 


zerrt. Vielmehr kann man die Be¬ 
gleitung auf »halbe Stimmen« auf¬ 
teilen und so das Sample komple¬ 
xer gestalten. 

Der Oktalyzer ist MIDI-fähig. 
Durch die geringe Schriftgröße 
des Oktalyzers auf dem Monitor 
lassen sich alle Stimmen und 
Funktionen am Bildschirm präsen¬ 
tieren; jedoch auf Kosten der Über¬ 
sicht. Natürlich benötigt man Sam- 
ples, um einen Sound zu intonie¬ 
ren. 

Die vorhandenen Funktionen 
reichen voll aus. Zuerst wählt man 
die Sample-Frequenz, die sinnvol¬ 
lerweise in Noten angegeben wird 
(C, C# ,D ...). Dann kann man 
wahlweise in den Monitormodus 
gehen, um das Instrument optimal 
auszusteuern bzw. den Anfang zu 
finden. Hierbei hilft ein sehr 
schnelles und großes Fenster, mit 
einer oszilloskopähnlichen Kurve. 


Oder aber man steigt direkt ins 
Samplen ein. Ein Mausdruck 
beendet den Sample-Vorgang. 
Spätestens jetzt offenbart sich ein 
riesiger Vorteil des Oktalyzers: die 
Samples dürfen bis 128 KByte lang 
sein. Nun hämmern auch-längere 
Schlagzeugloops in hoher Quali¬ 
tät, ohne daß das Sample auf meh¬ 
rere Instrumente aufzuteilen ist. 

Die Lautstärke oder die Ge¬ 
schwindigkeit wird durch Umrech¬ 
nen des Samples variiert. Digitale 
Filter verändern den Klang des 
Samples. Es ist auch eine Funktion 
vorhanden, Teile verkehrt abzu¬ 
spielen, herauszuschneiden, zu 
kopieren und woanders wieder 
einzusetzen. 

Ein kleiner Audiomaster im gro¬ 
ßen Oktalyzer? Angesichts der Be¬ 
dienbarkeit auf jeden Fall. So kann 
man nach Beenden des Samplens 
wieder in den Sequencer zurück- 



Audition 4 


I Ein reines Sampling-Paket. Die Funktionen 
entsprechen weitgehend Audiomaster IV. 


250 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 















































































KCS POWER PC BOARD 


Machen Sie aus ihrem Amiga einen PC. Viele Programme werden zuerst für den PC geschrieben. 

Nur ein kleiner Teil dieser Programme erscheint geraume Zeit später als Amiga*Version auf dem Markt. 
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für die Schweiz: ftJlfOFT Af. Obergasse 23, CH-2502 Biel, Tel.: 032/231833 
für Holland it/HOrVlTimr lV„ Postbus 179, 6710 BD Ede, Tel.: 085/5165655, Telefax: 08380/32146 
für Belgien COfTlTlC, Steenwinkelstraat 101, 2627 Schelle, Tel.: 03/8772028 u. 014/658521, Telefax: 03/8771465 















































MUSIK 

■■■■■■■■■■■ 


G R 


UNDLAGEN 


i 


springen. Hier stellen Sie die Pat¬ 
ternlänge selbst ein. Endlich 
macht es in einem Programm kei¬ 
ne Mühe, Triolen oder Sextolen zu 
programmieren. Beim Program¬ 
mieren ist es allerdings empfeh¬ 
lenswert, sich einen 17- oder 
21-Zoll-Bildschirm anzuschaffen, 
da die kleine Schrift auf Dauer an¬ 
strengt. Man hätte hier sicher ei¬ 
nen besseren Weg finden können, 
beim Startrekker bleibt die Schrift 
auch im Acht-Stimmen-Modus 
noch gut lesbar. 

Der Oktalyzer arbeitet ohne Pull- 
down-Menüs. Das ist jedoch ein 
Vorteil, da bei solchen Arbeiten die 
Pull-downs nur störend wären (vie¬ 
le Zeilen des Sequencers würden 
verdeckt). Oktalyzer ist die ideale 
Ergänzung zu anderen Musikpro¬ 
grammen. 

Audition 4 (erhältlich bei Advan¬ 
ced Systems & Software: ca. 130 
Mark) ist ein reines Sampling- 
Paket. Sein Funktionsumfang ent¬ 
spricht weitgehend Audiomaster 4. 
Die Unterschiede werden kurz auf¬ 
gezeigt: 

Beim Samplen kalibriert man 
mit einem Vu-Meter oder einem ex¬ 
tra zu aktivierenden Oszilloskop. In 
dieser Software ist das bisher be- 


gung. Man kann auch in einen Be¬ 
reich zoomen und diesen ruckel- 
frei und schnell verschieben. Das 
Programm ist mindestens fünfmal 
so schnell wie Audiomaster 4. War 
es beim Audiomaster bis jetzt un¬ 
möglich, auszuprobieren, wie ein 
Effekt klingen würde, kann man 
sich bei Audition 4 ein Preview an¬ 
hören. Das geschieht, ohne das ei¬ 
gentliche Sample zu verändern. 
Man kann also den Bereich einstel¬ 
len, mit Effekten versehen und 
ausprobieren, und danach erst 
den Effekt fix ins Sample einrech¬ 
nen. Audition 4 wartet mit einer 
Fülle von Echtzeitfunktionen auf. 
Echo ist qualitativ sehr gut und bie¬ 
tet zahlreiche Einstellungen (Time, 
Volume ...). Flange arbeitet wie 
bei fast allen Programmen 
schlecht bis mangelhaft. Filter ist 
eine gute Funktion, brauchbar und 
in Echtzeit. Trotzdem empfiehlt 
sich hier eine Turbokarte, da sonst 
die Sample-Frequenz auf 16 kHz 
begrenzt ist. 

Man kann wählen zwischen 
Bandpaß, Bandsperre, Hoch- und 
Tiefpaß, wobei die Einsatzfre¬ 
quenz der Funktion frei bestimm¬ 
bar ist (parametrischer EQ). Der 
einzige Nachteil bleibt die schlech- 



Dieses Paket beinhaltet die Funktionen 
Recorder (Auswahl), Butcher (Schneiden), Player (Spielen) 


ste Oszilloskop vorhanden, das je 
auf dem Amiga programmiert wor¬ 
den ist. Wieder kann man in Stereo 
oder Mono samplen. Sample-Ra- 
ten bis zu 60 kHz sind möglich. 

Eine Sonderfunktion samplet di¬ 
rekt auf Diskette. Diese ist danach 
ohne Programm bootend und lauf¬ 
fähig. Leider kann man nicht auf 
die Festplatte samplen, obwohl ei¬ 
ne Option vorhanden ist, direkt von 
der Festplatte zu spielen. 

Beim Editieren stehen alle 
Schneidefunktionen zur Verfü- 


te Samplingqualität, obwohl man 
das Timing an verschiedene Sam¬ 
pler anpassen kann (mit mehreren 
Samplertypen getestet). 

Die Software ist sehr leistungfä¬ 
hig und zeichnet sich durch ver¬ 
schiedene Zusatzprogramme aus 
(z.B. 64-Band-EQ). Ein Manko der 
aktuellen Version ist, daß das Pro¬ 
gramm sehr oft unbegründet ab¬ 
stürzt. Hier müssen die Program¬ 
mierer noch Hand anlegen. 

Diese Sample-Software geht ei¬ 
nen ganz anderen Weg. Nun ist es 


möglich, mit einem 512-KByte- 
Amiga und einer Festplatte (Mini¬ 
malausstattung) direkt auf die 
Festplatte zu samplen. Maximal 
kann man bis 1 GByte lange Sam- 
ples erzeugen und auch bearbei¬ 
ten. Man ist also endlich unabhän¬ 
gig vom RAM-Hauptspeicher. Wie 
lang die Dateien dann wirklich wer¬ 
den, hängt natürlich von der Kapa¬ 
zität der Festplatte ab. 

CFS-System (Darius, ca. 350 
Mark) besteht aus drei Teilen. 


Aufnehmen). Der Vorteil ist jedoch, 
daß die Software AmigaDOS-kom- 
patibel bleibt und somit Samples 
mit anderen Programmen ausge¬ 
tauscht werden können. Der Play¬ 
er realisiert Echo, Delay, Flange, 
Canon und Rotate-Effekte; Tempo 
und Volume sind ebenfalls verän¬ 
derbar. Die Software ist mit Maus 
oder mit Tastatur zu bedienen. Die 
Qualität der Effekte ist bei CFS- 
System mit Abstand am besten. 

Die Software ist zu OS 2.0 und 



Effects Hjchme 


Effects-Machine 


Diese Software versteht sich als 
zusätzliches Utility für die Sample-Bearbeitung 


CFS-Recorder wählt den Na¬ 
men der Datei, die Sample-Rate 
und die maximale Länge sowie 
das Device aus. Hier gibt es zwei 
Arten von Sample-Modi: den direk¬ 
ten und den RSC-Modus. Wäh¬ 
rend der erste direkt auf die Fest¬ 
platte speichert, füllt der RSC- 
Modus zuvor das RAM und dann 
wird auf die Festplatte geschrie¬ 
ben. 

RSC ist bei langsamen Control¬ 
lern, die den Prozessor zu stark 
bremsen, notwendig. 

CFS-Butcher schneidet das 
Sample. Hierzu gibt es einen Bild¬ 
schirm, auf dem man grafisch mit 
zwei Cursorn arbeitet. Auch Zoo¬ 
men ist möglich. Zu beachten ist, 
daß man nicht im RAM operiert, 
sondern direkt auf der Festplatte. 
Daher sind Änderungen aufgrund 
des Programmkonzepts nicht 
rückgängig zu machen. 

CFS-Player lädt und spielt Sam¬ 
ples direkt von beliebigen Devices. 
Dabei lassen sich bis zu acht Da¬ 
teien gleichzeitig einiesen, wäh¬ 
rend immer nur vier davon durch 
die Amiga-Stimmen wiedergege¬ 
ben werden. Durch die Amiga- 
DMA-Grenze ist die Frequenz auf 
28 kHz begrenzt (gilt auch fürs 


allen Turbokarten kompatibel. Die 
Sampler-Hardware kann sich von 
der Qualität her z.B. mit dem 
Soundmaster messen, bzw. über¬ 
trifft sie sogar. 

Dennoch bietet die Software 
sehr viele Bearbeitungsmöglich¬ 
keiten. Beispielhaft: Metallic, 
Backwards, Expand, Compress, 
Treble Waah, Fade in/out, Echo, 
Waah in, Distort, Interpolate Spec- 
trumgraph, Low-Pass, High-Pass, 
Bass-Boost und Tremolo. Auf einer 
grafischen Anzeige wählt man den 
Bereich, auf den die jeweilige 
Funktion wirken soll. Die Ergebnis¬ 
se sind gut. Die einzige Beanstan¬ 
dung ist die lange Rechenzeit. 
Doch die Vielzahl der Funktionen 
wiegt diesen Nachteil wieder auf. 
Das Programm ist für Soundbast¬ 
ler auf jeden Fall zu empfehlen. 


Advanced Systems & Software. Homburger 
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82299, Fax: 08381/82217 


252 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 













































Druckfreaks auf gepaßt: 






Endlich ist er da! Mit dem AmigaFox bieten wir Ihnen das Programm für Home-DTP 
schlechthin. Ob Sie nur mal eben eine Geburtstagskarte für die Oma oder einen Anschlag 
fürs Vereinsheim brauchen - oder ob es um anspruchsvollere Aufgaben wie etwa ein Be¬ 
werbungsschreiben mit persönlichem Briefkopf geht: Der AmigaFox ist genau das richtige 
Programm für Sie. 

Haben Sie einen Laserdrucker'? Nein? Dann gehören Sie wahrscheinlich zur überwiegen¬ 
den Mehrzahl der Amiga-Fans. die einen Nadeldrucker verwenden - und daß die Resulta¬ 
te der Kombination Amiga/Matrixdrucker nicht immer zufriedenstellen, ist kein Geheimnis. 
Das wird jetzt anders! Bei der Entwicklung des AmigaFox hat sich der Programmierer, 
Michael Wüst, ganz an der Praxis orientiert: Er ging davon aus, daß das Programm in erster 
Lime mit Matrixdruckern und Amiga-Computern mit 512 KByte oder 1 MByte RAM verwen¬ 
det wird. Das Resultat: Auch mit dem kleinsten Amiga und einem preiswerten 9-Nadler er¬ 
zielen Sie verblüffend gute Ergebnisse. Die oft gesehenen Klötzchenschrift-Ausdrucke ge¬ 
hören mit dem AmigaFox der Vergangenheit an. Daß er auch mit Laser-, Thermo- und Tin¬ 
tenstrahldruckern excellente Druckergebnisse liefert, ist selbstverständlich. 

Der AmigaFox besteht aus rund 130 KByte Programmcode, er ist vollständig in Maschinen¬ 
sprache geschrieben. Die Amigaprozessoren werden selbstverständlich genutzt, was zu 
einer verblüffend hohen Arbeitsgeschwindigkeit führt. Der AmigaFox kann bis zu 17 
Layoutseiten gleichzeitig im Speicher halten. Dabei läßt er sich - ganz nach persönlichem 
Geschmack - mit der Maus oder über die Tastatur (und natürlich auch kombiniert) bedie¬ 
nen. Text- und Grafikeditor sind mit mächtigen Funktionen geradezu gespickt, was die Be¬ 
dienung des Programms zum Vergnügen werden läßt. So verfügt beispielsweise die einge¬ 
baute Textverarbeitung über eine Trennhilfe nach deutscher Rechtschreibung und ein fle¬ 
xibles Ausnahmelexikon, so daß Sie sich nur noch um den Inhalt Ihres Textes kümmern 
müssen - den Rest erledigt der AmigaFox für Sie. Natürlich ist das Programm multitas¬ 
kingfähig und fertigt alle 10 Minuten 
eine Kopie von Layout und Grafik 
an Sollte das Betriebssystem ein¬ 
mal abstürzen, rettet ein mitgelie¬ 
fertes Hilfsprogramm auch Ihren 
Text aus dem Speicher. 

Der AmigaFox wird auf ^"-Disket¬ 
te geliefert. Deutsche Umlaute 
(nicht nur auf dem Bildschirm, son¬ 
dern auch auf dem Papier) sind 
ebenso selbstverständlich wie ein 
umfangreiches deutsches Hand¬ 
buch und spezielle Druckertreiber. 

Eine Demodiskette mit Layouts und 
einer üppigen Bildersammlung lie¬ 
gen ebenfalls bei. Ein Amiga mit 512 
KByte RAM und einem Disketten¬ 
laufwerk reichen zum Betrieb aus. 

Um häufige Diskettenwechsel zu 
vermeiden, sind jedoch zwei Lauf¬ 
werke oder eine Festplatte und 1 
MByte RAM zu empfehlen. 

Sie werden sehen: Wenn es um pra¬ 
xisgerechtes Home-DTP geht, 
macht dem AMIGAFox keiner was 
vor! 


Während die C64-Grafiken, 
Layouts und Texte von Print- und 
Pagefox mit dem AmigaFox weiter¬ 
verwendet werden können, haben 
die AmigaFox-Zeichensätze ein an¬ 
deres Format. Diese Sammlung 
beinhaltet die beliebtesten Print- 
und Pagefox-Zeichensätze im Ami- 
gaFox-Format. Weitere Zusam¬ 
menstellungen sind in Vorberei¬ 
tung. 

DM 38,— 


Der lEC-Handler, die Verbindung zwischen C64 und Amiga 

Beim Übertragen von Daten zwischen C64 und Amiga hilft der lEC-Handler weiter. Mit dem 
lEC-Handler (Kabel plus Amiga-Software) läßt sich ein C64-Diskettenlaufwerk an Ihren 
Amiga anschließen und so wie jedes andere Amiga-Laufwerk ansprechen. 

Damit können natürlich auch Anwender der C64-Druckprogramme Print- und Pagefox 

alle Texte, Grafiken und Layouts 
problemlos mit dem AmigaFox wei¬ 
terverwenden! 

DM 79,— 


AmigaFox- 

Zeichensatz- 

Diskl 


DM 248- 



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Versandkosten Ausland DM 16,— 































w 


Pro_giAWM des JjJnes 

WER GEWINNT 

2000 MARK? 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


as vergangene Jahr war 
wieder ein guter AMIGA- 
Jahrgang. Vom Spiel in 
BASIC bis zu professio¬ 
nellen Werkzeugen in C und As¬ 
sembler war im AMIGA-Magazin 
wieder alles vertreten. Wie jedes 
Jahr wollen wir nun Ihre Meinung 
wissen: 

Wählen Sie das »Programm des 
Jahres« und wir prämieren es mit 
2000 Mark. Jedes Listing der 
Ausgaben 1/91 bis 12/91 steht zur 
Wahl. Schicken Sie uns eine 
Postkarte mit den Namen Ihrer 
drei Favoriten. Die Reihenfolge 
Ihrer Vorschläge wird beachtet. 
Eine kurze Begründung Ihrer 
Wahl hilft uns in Zukunft, noch 
besser auf Ihre Bedürfnisse und 
Wünsche einzugehen. Aus die¬ 
sem Grund sollten Sie zusätzlich 
noch ein Programm angeben, 
das Sie sich schon immer wün¬ 
schen, aber noch nicht gefunden 
haben. Unter allen Einsendun¬ 
gen verlosen wir 


1. Preis: Deluxe Paint IV 

2. Preis: Reflections 2.0 

3. Preis: OMA 2.0-Assembler 
4-10. Preis je eine 
»Hermann ’92«-Kaffeetasse 


Einsendeschluß ist Freitag, der 
14. Februar 1992. 


Unsere Adresse: 


Markt & Technik Verlag AG 
AMIGA-Magazin, Kennwort 
»Programm des Jahres« 
Hans-Pinsel-Straße 2 
8013 Haar bei München 


Programmierer aufgepaßt! Das 
»Programm des Jahres« ist inzwi¬ 
schen eine feste Einrichtung. 
Auch im Jahr 1992 wird es wieder 
einen Sonderpreis für das beste 
Programm geben. Schicken Sie 
uns Ihre Programme. Sie können 
mehrmals gewinnen: entweder 
den Wettbewerb »Programm des 
Monats« und/oder »Programm 
des Jahres« oder wir packen Ihr 
Programm auf unsere Pro¬ 
gram mservicediskette und Sie 
erhalten den dafür ausstehenden 
Sonderpreis (siehe Seite 52). 

Die Entscheidung über das 
Programm des Jahres 1992 tref¬ 
fen die Leser des AMIGA- 
Magazins im nächsten Jahr bei 
der »Auslese 1992«. 


Was waren für Sie die Hits des Jahres 1991, speziell 
welches Programm im AMIGA-Magazin war für Sie die 
Nummer eins? Welches Listing hat Ihnen am besten 
gefallen oder konnten Sie am besten brauchen? 
Nennen Sie uns Ihre drei besten Kandidaten, 
am besten mit einer kurzen Begründung 
und gewinnen Sie gleichzeitig ein 
tolles Amiga-Programm oder 
eine »Hermann ’92«-Tasse. 








Das aktuelle Programm 

Diskmonjtor - Disketten* 
geheimnissen auf der Spur 

Amiga Ausgabe 1/92 

■ Diskmon: Ein komfortabler Diskmonitor für alle 
Amiga-Fans, um Disketten und auch Festplatten 

zu untersuchen, evtl, zu reparieren und gezielt zu I 

manipulieren. 

■ Packer: Datenkompression für Textdateien - spart 
50 % und mehr Speicherplatz. 

■ Multitasking: Listings, die zeigen, wie Sie Tasks 
und Prozesse programmieren. 

■ Pattern Matching: Algorithmen zum Suchen und 
Vergleichen. 

Zusätzlich finden Sie auf der Diskette als Bonbons: 

■ Eine Demoversion von O.M.A., einem leistungs¬ 
starken Assembler, zum richtigen Programmieren 
und Kennenlernen der Assemblersprache. 

■ Für alle, die gerne spielen: Schnupperversion von 
Populus II. 

■ Zahlreiche Libraries, unentbehrliche Hilfe für alle 
Programmierer, u.a. die »portbit.library« zur opti¬ 
malen Steuerung der parallelen und seriellen 
Schnittstelle des Amiga. 



■ Längere Listings aus der Rubrik 
Tips & Tricks. 

■ Checksummer »Checkie42_Deluxe« zum fehler¬ 
freien Eintippen von Listings aus dem AMIGA- 
Magazin. 

Bestell-Nr. 48201 DM 19,90 


Weitere Angebote auf der Rückseite 


► 



Markt&lechnik 

Zeitschriften • Bücher 

Software • Schulung 


BESTELL-COUPON 


An 

Markt &Technik 
Programm-Service, CSJ 
Postfach 140220 

8000 München 5 


Ich bestelle: 


EU Bestell-Nr. 48201 ä 

dm 19,90 

ÜH Bestell-Nr. 48112 ä 

dm 24,90 

D Bestell-Nr. 48110 ä 

dm 24,90 

EU Bestell-Nr. ä 

DM 

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Gesamtbetrag 

DM 


Zuzüglich DM 3,- Versandkosten; ab Gesamtwarenwert DM 50,- frei. 




















Amiga Ausgabe 12/91 

Der berühmte Zauberwürfel auf dem Amiga 

■ Ratsch, Ratsch... — Versuchen Sie, AMIGASCube(am Bild¬ 
schirm) wieder in die Ausgangsposition zu bringen. Oder 
knobeln Sie mit dem Computer um die Wette. 



■ Kalender.bas: Basteln Sie mit unserem Basic-Programm Ihren 
eigenen Kalender. 

■ DerultimativeTreiberf ralleFujitsu-DruckerderDL-Serie. 

■ Bilder Archive: Bringen Sie Ordnung in Ihre IFF-Bilder. 

Zus tzlich finden Sie auf der Diskette als Bonbons: 

■ Eine Demoversion von OMA, einem leistungsstarken Assem¬ 
bler, zum richtigen Programmieren und Kennenlernen der 
Assemblersprache. 

■ Lauft hige Demoversion Reflections2.0, dem Spitzen-3D- 
Raytracer. 

■ Zahlreiche Libraries, unentbehrliche Hilfe f r alle Program¬ 
mierer, u.a. die "portbit.library * zur optimalen Steuerung der 
parallelen und seriellen Schnittstelle des Amiga. 

■ Unseren Checksummer 'Checkie42_Deluxe' zum fehlerfreien 
Eintippen von Listings aus dem AMIGA-Magazin. 

Bestell-Nr. 48112 DM 24,90 

Ausgabe 10/91 

Chartanalyse mit dem Amiga! 

"Moneytron.bas' macht sm glich. Das Programm dient der Aus¬ 
gabe von Chartbildern und zeigt Ihnen sogar an, ob Sie eine Aktie 
kaufen oder lieber die Finger davon lassen sollten. 

GList.c: Wie programmiert man Gadgets in C? Was gilt es zu 
beachten? Ein Hilfsprogramm, das Ihnen alle Daten zu den Gad¬ 
gets in einem Fenster anzeigt. 

Rotate.bas: Perspektivische Darstellung (3-D-Grafik) ist eine fas¬ 
zinierende Sache, vor allem, wenn sie noch bewegt ist. Unser 
Programm zeigt, wie man einen W rfel in Basic ins Rotieren bringt. 



Bitte keine Schecks senden! 


Zusätzlich als Bonbon finden Sie auf der Diskette: 

Eine Demoversion von Deluxe Paint IV 
Listings zu den Kursen im AMIGA-Magazin 
Zahlreiche Libraries, unentbehrliche Hilfe f r alle Programmierer, 
u.a. die “portbit.library' zur optimalen Steuerung der parallelen 
und seriellen Schnittstelle des Amiga. 

L ngere Listings aus der Rubrik Tips & Tricks. 

Checksummer "Checkie42_Deluxe' zum fehlerfreien Eintippen 
von Listings aus dem AMIGA-Magazin. 

Bestell-Nr. 48110 DM 24,90 

Ausgabe 9/91 

Programm des Monats: MouseWalk 

Machen Sie dem langweiligen Mauspfeil ein Ende; lassen Sie Ihre 
Maus tanzen: "MouseWalk’ zeigt, wie Sie einen animierten Maus¬ 
zeiger programmieren. Bei jeder Aktion mit der Maus spielt der 
Amiga eine andere Mausanimation. 

Labyrinth:WandernSiedurcheinen Irrgarten in3-D-Ansicht. Laby¬ 
rinth demonstriert, wie man ein solches Projekt in Basic umsetzt. 
Wie programmiert man einen neuen Grafik-Modus mit 256 * 40 
Punkten in 4096 Farben? Der Autor unseres "Hardware 
Programmierkurses' Hans Grill zeigt in seinen Programmen, wie 
es geht. Jeder Punkt kann jede Farbe annehmen und zus tzlich 
kann man das Ganze mit einem normalen Hires-Bild (256 * 640) in 
16Farben mischen. 

Zusätzlich finden Sie auf der Diskette noch einige Lecker¬ 
bissen: 

Eine Demoversion von Real-Time 3D 

Alle Listings zu: Gfa-Basic-Kurs, Grafik-Programmierkurs in Basic 
sowiederRubrikTips&Tricks. 

Zahlreiche Libraries, unentbehrliche Hilfe f r alle Programmierer, 
u.a. die "portbit.library' zur optimalen Steuerung der parallelen 
und seriellen Schnittstelle des Amiga. 

Checksummer "Checkie42_Deluxe' zum fehlerfreien Eintippen 
von Listings aus dem AMIGA-Magazin. 

Bestell-Nr. 48109 DM 24,90 


Markt &Technik 

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IMPRESSUM 


INSERENTEN 


Herausgeber: Carl-Franz von Ouadt, Otmar Weber 
Redaktionsdirektor: Dr. Manfred Gindle 


Chefredakteur: Albert Absmeier (aa) - verantwortlich für den redaktionellen Teil 
Stellv. Chefredakteur: Ulrich Brieden (ub) 

Chef vom Dienst: Stephan Quinkertz (sq) 

Textchef: Jens Maasberg 

Redaktion: Peter Aurich (pa). Michael Eckert (me). Albert Petryszyn (pe). Michael Schmittner (ms). Rainer 
Zeitler (rz) 

Korrespondenten Österreich: Ilse und Rudolf Wolf 
Redaktionsassistenz: Catharina Winter, Helga Weber 


So erreichen Sie die Redaktion: 

Tel. 089/4613-414, Telefax: 089/4613-433 


Manuskripteinsendungen: Manuskripte und Programmlistings werden gerne von der Redaktion ange¬ 
nommen. Sie müssen frei sein von Rechten Dritter. Sollten sie auch an anderer Stelle zur Veröffentlichung 
oder gewerblichen Nutzung angeboten worden sein, so muB das angegeben werden. Mit der Einsendung 
von Manuskripten und Listings gibt der Verfasser die Zustimmung zum Abdruck in den von der Markt & 
Technik Verlag AG herausgegebenen Publikationen und zur Vervielfältigung der Programmlistings auf Da¬ 
tenträgern. Mit Einsendung von Bauanleitungen gibt der Einsender die Zustimmung zum Abdruck in von 
Markt & Technik Verlag AG verlegten Publikationen und dazu, daß die Markt & Technik Verlag AG Geräte 
und Bauteile nach der Bauanleitung hersteilen läßt und vertreibt oder durch Dritte vertreiben läßt. Honorare 
nach Vereinbarung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Listigns wird keine Haftung übernom¬ 
men. 


Layout: Willi Gründl 
Titellayout: Wolfgang Berns 

Bildredaktion: Wallo Linne(Ltg.), Sabine Lechner. Roland Müller. Tina Steiner (Fotografie), Ewald Standke. 
Norbert Raab (Spritzgrafik). Werner Nienstedt (Computergrafik) 


Anzeigendirektion: Jens Berendsen 
Anzeigenleitung: Philipp Schiede 

Anzeigenverwaltung und Disposition: Monika Burseg (147), Anja Böhl (233) 


Anzeigenpreise: Es gilt die Preisliste Nr. 6 vom 1. Januar 1992 


So erreichen Sie die Anzeigenabteilung: 

Tel. 089/4613-494. Telefax: 089/4613-789 


Gesamtvertriebsleiter: York von Heimburg 
Vertriebsmarketing: Helmut Pleyer (710) 


Vertrieb Handel: MZV, Moderner Zeitschriften Vertrieb GmbH & Co. KG. Breslauer Straße 5. Postfach 
11 2a 8057 Eching. Tel. 089/31900613 


Erscheinungsweise: monatlich (zwölf Ausgaben im Jahr) 


So können Sie die Zeitschrift abonnieren: 

Abonnement-Service: AMIGA-Magazin, Abonnement-Service, 

Markt & Technik Verlag AG, Hans-Pinsel-Str. 2. 8013 Haar 
Tel. 089/4613-369. Telefax 089/4613-774 
Bestellungen nimmt der Verlag oder jede Buchhandlung entgegen. 

Das Abonnement verlängert sich um ein Jahr zu den dann gültigen Bedingungen. Es kann 
jederzeit zum Ende des bezahlten Zeitraums gekündigt werden. ISSN 0933-8713 


Bezugspreise: Das Einzelheft kostet DM 7,-. Der Abonnementpreis beträgt im Inland DM 79.- pro Jahr für 
12 Ausgaben. Studentenabonnement DM 66,- (Inland). Der Abonnementspreis erhöht sich auf DM 97,- für 
die Zustellung im Ausland, für die Luftpostzustellung in Ländergruppe 1 (z B. USA) auf DM 117,-, in Länder- 
gruppe 2 (z.B. Hongkong) auf DM 129,-, in Ländergruppe 3 (z.B. Australien) auf DM 147.-. Darin enthalten 
sind die gesetzliche Mehrwertsteuer und Zustellgebühren. 


Produktion: Klaus Buck (Ltg./180). Wolfgang Meyer (Stellv./887) 


Druck: R. Oldenbourg GmbH, Hürderstr. 4, 8011 Kirchheim 


Warenzeichen: Diese Zeitschrift steht weder direkt noch indirekt mit Commodore oder einem damit verbun¬ 
denen Unternehmen in Zusammenhang. Commodore ist Inhaber des Warenzeichens Amiga. 


Urheberrecht: Alle in AMIGA-Magazin erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rech¬ 
te, auch Übersetzungen, Vorbehalten. Reproduktionen, gleich welcher Art. ob Fotokopie, Mikrofilm oder Er¬ 
fassung in Datenverarbeitungsanlagen, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags. Aus der Veröffentli¬ 
chung kann nicht geschlossen werden, daß die beschriebene Lösung oder verwendete Bezeichnung frei 
von gewerblichen Schutzrechten sind. 


Haftung: Für den Fall, daß in AMIGA-Magazin unzutreffende Informationen oder in veröffentlichten Pro¬ 
grammen oder Schaltungen Fehler enthalten sein sollten, kommt eine Haftung nur bei grober Fahrlässigkeit 
des Verlags oder seiner Mitarbeiter in Betracht. 


Sonderdruck-Dienst: Alle in dieser Ausgabe erschienenen Beiträge sind in Form von Sonderdrucken er¬ 
hältlich. Anfragen an Reinhard Jarczok, Tel. 089/4613-185, Telefax 089/4613-774 


© 1991 Markt & Technik Verlag Aktiengesellschaft 


Vorstand: Otmar Weber (Vors.), Bernd Balzer, Dr. Rainer Doll, Lutz Glandt 


Verlagsleitung: Wolfram Höfler 
Operation Manager: Michael Koeppe 


Direktor Zeitschriften: Michael M. Pauly 


Anschrift des Verlags: Markt & Technik Verlag Aktiengesellschaft. Hans-Pinsel-Straße 2, 
8013 Haar bei München, Telefon 089/4613-0, Telex 522052, Telefax 089/4613-100 


Mitglied der Informationsgemeinschaft zur Feststellung der Verbreitung von 
Werbeträgern e.V. (IVW), Bad Godesberg 



Mitteilung gern. Bayerischem Pressegesetz: Aktionäre, die mehr als 25% des Kapitals halten: Otmar We¬ 
ber, Ingenieur, München: Carl-Franz von Ouadt. Betriebswirt, München; Aufsichtsrat: Carl-Franz von Quadt 
(Vorsitzender), Dr. Robert Dismann (stellv. Vorsitzender), Dr. Erich Schmitt. 


A.P.S.-electronic.97 

AB-Computersysteme.97 

ABC-Soft .168/169 

Adriaens Computer. 92 

Advanced.215. 217 

ADX.85 

AEON-Verlag.56 

AFS-Soft. 91 

AHS. 93 

Alphatron. 106 

Am Tek.96 

Ami Shows .141 

Amigaoberland.128/129 

Amitec.187 

Ariza. 197 

Artware Com. 97 

Arxon. 71 


Audio Video Service.93 

Avalon-PD-Soft. 92 

B & C.146 

BBM.78/79 

Beckerhoff. 92 

.. 1 ^ ( 

M.S.P.1.43, 110, 123, 143, 162,235 

Macrosystems.14, 95. 154, 203 

Mainhatten Data. 85 

Mallander Computersoftware.92 

Manewaldt. 93 

Blue Data.106, 161.229 

Markt & Technik Buch AG 103 

Blue Moon.63 

Masoboshi. Pßo 

Bonanza Mail.240/241 

Maxon. ?7 

Bonito.74 

BSC. 13 

CCS Computershop C64.91 

Micropose. 153 

ML-Computer. 51 

Mükra . 164 

Müthing. 221 


Cherrys 

CHS Pommer. 94 

CIK-Computertechnik. 94 

CLS Computerladen.93 

Compu Store.59 

CompuCamp. 21 

Computer Corner.171. 199 

Computer Express.96/97 

Computer Service H & S.96 

Computer- & Videotechnologie .96 

Computershop Ruth. 90 

Computersysteme Falz . 94 

CP Computer Peripherie.207 

Creativ Video.71 

CSV Riegert.74 

Cytronix.166 

Data Becker.11, 49,101,231 

Dataflash.133, 138/139, 145, 159, 251 

Datapro.94 

Deutsche Nichimen.. 110 

Digital Creation.25 

Dippold. 97 

Discount 2000 .205 

Donau-Soft. 54 

3 1/2 Software.85 

3-State.47 

Dynamics.127 

DZ Computerzubehör.63 

Echtzeit Video. 1 99 

1-A-Soft.166 

Electronic Design .28, 203 

Elektronik Vertrieb.95 

Erler. 92 

ESE.94 

Exit-In.93 

Expressversand Schik.63 

Falke & Bierei.96 

Fischer CVS.90. 187 

Fischer Hard- u. Software .87 

Fischenwerke. 1 79 

Franzen. 96 

ESE.209 


HS&Y.229 

HSS. 197 

Hummelsoft 

Hulusoft. 93 

IC.215, 217 

Ideesoft. 91 

IDS.23 

Intersoft. 125 

Jochheim.187 

K-Ware.187 

Kagerbauer.201 

Kappler. 96 

Karosoft. 171 

Keim. 90 


New Tek. 2 

Novoplan. 193 

Olufs. 90 

Omega.96. 146 

Ossowski.16/17 

Pabst Computer.229 

Paweletz & Partner. 91 

Pawlowski. 117 

PBC Biet.54. 197, 207 

PD-Center. 94 

Peroka-Soft.171 

Peterburs. 97 

Philip Morris.259 

Pielago-Software.95 

Point Computer. 193 

Ponewaß.74 

Pro Linea.90 

Pro-Com-Arts.96 

Protar.223 

Pulsar. 103 

R-M-Soft. 92 

Rainbow Data. 110 

Rainbow Soft.56 

Rat + Tat.203 

Reis-Ware.127 

Renner.189 

RHS.176/177 

Roßmöller.34/35, 37. 39, 41 


SAS . 


..227 


Scanntronic.253 

Schewe.201 

Schmickler Elektronik.227 

Schwarz. 179 

Sirius. 193 

Skrzypek. 199 

Solaris.161 

Space Soft. 94 

Star Micronics. 31 

Stiegler. 92 

Supra.8/9 


Gabi's PD-Kistchen.90 

GNE.91 

Gold Vision.71 

Grenz. 95 

GTI .243 


Hagenau.44/45 

Halterner Software u. PD Versand.92 

Hamburger Software-Laden.95 

Harms.61 

Hartmann & Berlein. 95 

HCL Home Computer Laden. 97 

HD Computertechnik.219 

Hellweg.96 

Herz-As-Automatenbetriebe.97 

Heureka Verlag .156/157 

High Speed Soft.207 

HJL Computer. 93 

HK-Computer.150/151 

Hobby Computer Shop.91 

Höger.85 

Höhle & Faulstich.203 


text & data. 199 

TKR. 166 

Tröps & Hierl .61 

Tute. 73 

Unger & Schümm.59 

United Software. 135 

Vandepoele. 92 

Videotechnik.56 

VIP Computer. 95 

Vokinger Consulting.94 

Vortex.249 

W + L. 94 . 201 

Wallasch & Witte.90 

Weiss. 90 

Winters Elektronik. 93 

Wimsberger. 95 

Wolf.66/67 

WYGA-Soft. 97 

Zachar. 74 


Teilen dieser Ausgabe liegen Prospekte der Firmen Datacomm, Promigos, Storage Discount, 
DSP, Schweiz, sowie Interest-Verlag. M.S.P.I., Deutschland, bei. 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 


257 































































































































































































































VORSCHAU 

FEBRUAR '92 


Das Jaln der Kleinen 

TEXTVER¬ 

ARBEITUNGEN 

Große Umwälzungen auf 
dem Sektor Textverarbei¬ 
tung hat es 1991 nicht ge- 


var das Jahr 
I der preiswer- 
Ime. Was tau- 
Ihnt sich der 
^Weniger Lei- 
aeld«, 


geben, 
der Klein 
ten Prog 
gen sie? 

Kompro 
stung für 
oder sollten 1 
Mark dr aufl^ 
was »Vernünftiges« 
fen? Woran arl 
Entwickler? Wir haben die 
Antworten. 

4320 Airbus 

DIE LUFTHANSA 
LÄSST BITTEN 

Erinnern Sie sich noch an 
unser letztes Spiel des Mo¬ 
nats, an »A320 Airbus«? 
Für die Freunde dieses 
Flugsimulators haben wir 
uns etwas ganz Besonde¬ 
resausgedacht. In Zusam¬ 
menarbeit mit Lufthansa, 
Commodore und Thalion 
verlost das AMIGA- 
Magazin drei Landeanflü¬ 
ge im echten Flugsimulator 
der Lufthansa; natürlich 
unter Aufsicht eines Chef¬ 
piloten. Mehr zu diesem 
tollen Wettbewerb in der 
nächsten Ausgabe. 



AUSSERDEM ... 

■ Action Replay III 

■ Chamäleon 2.0 

■ Art Department Professional 2.0 

■ Phönix-Board: AI000 mit OS2.0 


0 



Grundlagen & Tests 

GRAFIK & VIDEO 

Das Jahr 1991 stand im 
Zeichen der Grafik- und 
Videoanwendunaen. Der 
absolute Knüllefist DCTV, 
mit dem man in 24 Bit digi¬ 
talisieren un! mit dem Mal¬ 
programm »lipTV Paint« 
nachbearbeiten kann. Le¬ 
sen Sie, welche Neuheiten 
Scala 2.0 bringen wird. Au¬ 
ßerdem zeigen wirjlhnen, 
wie Sie Ihren videofilm 
noch besser machen. 


Programm/eren 

JEDEMENGE 
KURSE ... 


...zu folgenden Themen: 

- Dateiformate (2. Folge): 
Wir stellen die PCX-, IMG- 
und GIF-Grafikformate vor. 

- Programmieren unter OS 
2.0 (2. Folge): In dieser Fol¬ 
ge geht es richtig zur Sa¬ 
che. Wir lüften die Geheim¬ 
nisse der Asl- und Utility- 
Library. 

- Assembler-Programmie¬ 
rung (2. Teil): Starten Sie mit 
Volldampf in die Interna des 
Amiga. Für alle Assembler- 
Freaks. 


I IE NÄCHSTE 
AUSGABE ERSCHEINT 
AM 15.1.1992 



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258 


AMIGA-MAGAZIN 1/1992 



































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